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20.03.2019 • 16:02 Uhr

GANDEON aktuell! Deutscher Fußball-Torhüter Bert Traummann - eine Legende via Film verewigt

Schon heute am Dienstag hat GANDEON-Chefin Dr. Trude Poser das Filmprogramm des Gandersheimer Kult-Kinos in der Marienstraße in Bad Gandersheim aktualisiert. Und das ist zu sehen. Vertiefen Sie sich bitte in die kurzen Inhalte - und dann ab und Tickets ordern oder gleich ins Kuschelkino. Alle weiteren Facts bitte der Kompaktgrafik entnehmen. Kino-Fun hat einen Namen in Bad Gandersheim: GANDEON - die Kinomarke!

Trautmann

Biopic über den deutschen Torhüter Bert Trautmann, der kurz nach dem Zwei- ten Weltkrieg für Manchester City spielt und Widerständen zum Trotz und mit enormem Einsatz zur Legende wird. - Der deutsche Soldat Bert Trautmann wird am Ende des Krieges von den Briten gefangenen genommen. Während seiner Haft wird der Fußballtrainer Jack Friar des Provinzclubs St. Helens auf sein Talent aufmerksam, engagiert ihn kurzentschlossen als Torwart für ein Spiel, das er unbedingt gewinnen muss. Seine Mitspieler sind schockiert, als sie erfahren, dass es sich um einen Kraut handelt. Und auch Friars Frau und Tochter verstehen nicht, warum er dem jungen Mann einen Job und Unterkunft im heimischen Lebensmittelladen anbietet. Packend erzählte Heldengeschich- te um eine Kämpfernatur, der Widerständen zum Trotz die Frau seines Her- zens erobert und zu einer Sportlerlegende wird. Marcus H. Rosenmüller legt mit dem15 Jahre umspannenden, historischen Drama über den 2013 verstor- benen Torhüter seinen ersten internationalen Film vor. Für das aufwändige Projekt wurden die Produzenten mit dem Bayerischen Filmpreis gewürdigt. "Der Vorleser" David Kross spielt den Titelhelden an der Seite eines anspre- chenden, internationalen Ensembles.

Ostwind 4 - Aris Ankunft

Vierter Teil und doch alles neu: Die erfolgreichste Pferde-„Serie“ hat eine neue Heldin. - Durch einen Zwischenfall werden Mika und ihr Ostwind auf eine harte Probe gestellt. Gut Kaltenbach läuft nicht gut .... Da kommt Ari, Kratzbürstig, impulsiv fühlt sich sofort von Ostwind angezogen, Mika eine weitere Seelen- verwandte auf Gut Kaltenbach?

The Lego Movie 2 in 3D

In dem brandneuen Action-Abenteuer "The LEGO Movie 2" finden die Helden von Steinstadt wieder zusammen, um ihre geliebte Heimatstadt zu retten.

Green Book - Eine besondere Freundschaft

OSCAR 2019: Bester Film Hinreißende Road-Comedy mit ernsten Untertönen über die Reise eines un- gleichen Paars in den Süden der USA. - 1962 in den USA: Der italienisch- stämmige Prolet Tony, der wegen seines losen Mundwerks Lip genannt wird, und als Türsteher arbeitet, bekommt einen Job für acht Wochen. Er soll den hochgebildeten, schwarzen Musiker Doctor Don auf seiner Tournee durch den tiefen Süden der USA begleiten. Mit dem Negro Motorist Green Book

Bohemian Rhapsody OSCAR 2019: Bester Hauptdarsteller
Die Band Queen und das Leben von Freddi Mercury (Rami Malek) ...

700 km Harz

Enno Seifried, Filmemacher von „Vergessen im Harz“: „2017 packte ich mei- nen Reiserucksack, schnürte meine Trekkingstiefel und begab mich auf eine 700 Kilometer weite Wanderung durch den Harz. Meistens schlief ich unter freiem Himmel oder baute mein Zelt dort auf, wo ich mich gerade befand.

red/fis/Foto: Thomas Fischer












20.03.2019 • 15:39 Uhr

Deutsch-Französische Freundschaft im Bundestag: Fototermin mit Bundeskanzlerin Merkel

Politikstudentin aus Frankreich unterstützt Roy Kühne in Berlin im Rahmen eines Praktikums

Der Deutsche Bundestag hat das Deutsch-Französische Parlamentsabkommen beschlossen. Mit dem Abkommen sollen die bilaterale parlamentarische Zusammenarbeit institutionalisiert und die deutsch-französischen Beziehungen vertieft werden. Dies soll unter anderem mit der Gründung einer Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, die aus jeweils 50 Mitgliedern beider Parlamente besteht, erreicht werden.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne leistete im Hinblick auf dieses Abkommen auch einen eigenen Beitrag. Kühne ermöglichte Constance Brunel, einer Politikstudentin aus Frankreich, ein Praktikum in seinem Berliner Büro.
In diesem unterstützt sie Kühne in Berlin und begleitet ihn unter anderem zu Ausschusssitzungen und politischen Gesprächen im Bundestag.
Da ihr Studiengang zweisprachig gestaltet ist und der Fokus auf den Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich liegt, konnte sie sich mit wertvollen Beiträgen in die Diskussionen einbringen und auch die französische Sicht auf die jeweiligen Themen schildern.

Kühne: "Die deutsch-französische Freundschaft ist im historischen Kontext eine große Errungenschaft und für die Zukunft der Europäischen Union von immenser Bedeutung. Auch wenn es in bestimmten Bereichen unterschiedliche Auffassungen gibt, so ist es wichtig, dass wir diese Freundschaft weiter stärken. Daher freue ich mich, dass ich Constance Brunel einen Einblick in die Abläufe deutscher Politik gewähren konnte."

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm sich am Rande der Fraktionssitzung Zeit für ein Gespräch mit Brunel und stand für ein Erinnerungsfoto bereit.
red

Zum Bild: MdB Roy Kühne ermöglicht der französischen Studentin ein Treffen mit der Bundeskanzlerin Merkel.











20.03.2019 • 13:45 Uhr

Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim: Feedback der Patienten/innen positiv - Gutes Essen und Therapeuten werden besonders gelobt

Klinikmanager Thorsten Prieß: In regelmäßigen "Patientenforen" offen für Anregungen und konstruktive Kritik

Bad Gandersheims Bedeutung in der Paracelsus-Gruppe hat angesichts der Tatsache, dass sich hier gleich drei Reha-Kliniken am Netz befinden, einen besonderen Stellenwert. Tausende von Patienten und Patientinnen werden jährlich in der Regel in dreiwöchigen Rehabilitationseinheiten je nach Indikation (Orthopädie, Psychosomatik, Onkologie) mit den unterschiedlichsten Therapievarianten wieder fit gemacht.
Wie kommt das an bei den Patienten?
Diese Reflexion wird in so genannten "Patientenforen", durch Gespräche und schriftliche Befragungen erkundet, berichtet Klinik-Manager Thorsten Prieß im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. "Die Patienten sind dann eingeladen, uns ihre Meinung, Beobachtungen, Anregungen und auch konstruktive Kritiken unvoreingenommen zu sagen", erzählt Prieß. "Und das wird angenommen. So erfahren wir Verbesserungsvorschläge. Wir freuen uns auch über Zuspruch und Lob."
Und was gefällt den Patienten am häufigsten?
In der Rangfolge ist immer wieder der leidenschaftliche Einsatz der Therapeuten zu hören. Auf gleicher Ebene steht das anerkennende Urteil über das vortreffliche Essen zum Frühstück, Mittag und Abend. "Das steht natürlich im Zusammenhang mit dem Umstand, dass alles frisch und vor Ort von unserem kreativen Küchenteam zubereitet und serviert wird.", versichert Prieß. Konstruktive Anregungen mit kritischem Unterton vernimmt das Management gelegentlich zu den Rahmenbedingungen. "Daran wird jetzt verschärft gearbeitet." Als konkrete Verbesserungmaßmahme benennt Prieß beispielsweise die Entscheidung, einen abgängigen Fahrstuhl in der Paracelsus-Klinik an der Gande komplett zu erneuern.
red/fis

Die Bilder dokumentieren den Klinikmanager Thorsten Prieß und einen Ausschnitt einer Kunstausstellung in der Paracelsus-Klinik am See, Dehneweg. Fotos: Thomas Fischer














20.03.2019 • 13:20 Uhr

Top-Visitenkarte Bad Gandersheims auf der "Transgourmet 2019" in Berlin: "Harzländer" von Prahmann & Neidhardt präsentiert Stärken

Geschäftsführer Jochen Neidhadt zieht erstes positives Fazit des Messeauftritts

Ankommen, umschauen, neue Produkte probieren und sich mit bekannten Gesichtern und Leuten vom Fach austauschen - alles, was auf Marktplätzen seit jeher im Mittelpunkt steht, findet sich auf der gerade stattfindenden Transgourmet Fachmesse. Sie findet aktuell noch bis zum 21. März 2019 in Berlin statt. Dort hat seit Samstag der neue, exklusive Marktplatz "Essenz" seine Türen geöffnet. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group erkundigte sich und brachte exklusiv in Erfahrung, dass auf dieser Fachmesse im ExpoCenter Airport Berlin das Bad Gandersheimer Fleischwarenunternehmen Prahmann & Neidhardt mit einem eigenen Messestand vertreten ist - und Flagge für seine exquisite Produktpalette der Marke "Harzländer" vorzeigt. Am Messestand steht Herr Rose als Fachberater potenziellen Gesprächspartnern der Branche zur Verfügung. "Wir hatten gut zu tun. Diese Plattform ist bestens für neue Kontakte, Kontakpflege und Geschäftsanbahnungen geeignet", erfahren wir im Exklusiv-Gespräch mit P & N-Geschäftsführer Jochen Neidhardt. Er griff am Wochenende persönlich ins Messegeschehen ein. "Es ist wichtig, hier zu sein. Und der Auftritt in Berlin ist für unserer Unternehmen von großer Bedeutung." Neidhardts Zwischenfazit fiel positiv aus. "Vieles aus den guten Gesprächen mit Partnern und Kunden wird sich erst zu einem späteren Zeitpunkt auswirken. Aber wir sind sehr optimistisch", kommentiert der Geschäftsführer.

Hintergrund:
Das Unternehmen Brahmanen & Neidhart ist einer der großen Arbeitgeber in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim. In der Gruppe beschäftigt es rund 170 Menschen. Die Marke "Harzländer" wird national und europaweit vertrieben.
red/fis/Foto: Fis Work Media Group










20.03.2019 • 13:02 Uhr

Das ist eine supergute Nachricht! Gelbe Säcke sollen künftig stabiler sein

Pragmatischer und verbraucherfreundlicher Hinweis aus dem Kreisausschuss des Landkreises Northeim

Der Kreisausschuss hat sich am vergangenen Montag mit der Sammlung von Verkaufsverpackungen im Landkries Northeim für den Zeitraum von 2020 bis 2022 befasst. Die „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD)“ hat den Landkreis zur Vorbereitung der Ausschreibung für den Zeitraum ab 1.1.2020 beteiligt. Grundsätzlich besteht für den Landkreis Northeim die Möglichkeit, im Vorfeld Vorgaben für die Sammlung zu machen.
„Die häufigsten Beschwerden zum derzeitigen System beziehen sich auf die Qualität der Gelben Säcke“, machte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel deutlich.

Unter Einbeziehung eines Antrages der CDU-Kreistagsfraktion, der genau darauf abzielt, soll die Qualität der gelben Säcke daher künftig verbessert werden. Auf die Forderung zur Einführung eines Tonnen-Systems wird der Landkreis bewusst verzichten, da die Nachteile nach Auffassung der Kreisabfallwirtschaft überwiegen. So erfolgt die Sammlung in Niedersachsen zu rund 85 % mit dem Gelben Sack. Auch haben Erfahrungen bei der Sammlung mittels Wertstofftonne eine deutlich höhere Quote an Fehlwürfen (bis zu 25%, die dem Restmüll zugeführt werden müssten) ergeben. Hinzu kommt ein zusätzlicher Stellplatzbedarf, der insbesondere in Mehrfamilienhäusern und Stadtgebieten kaum umzusetzen ist.
Nach dem Beschluss des Kreisausschusses wird der Landkreis Northeim für die neue Ausschreibung daher nun eine verbesserte Qualität der Gelben Säcke fordern. Das Sammelsystem bleibt darüber hinaus unverändert. lpd/Foto: Thomas Fischer











20.03.2019 • 09:55 Uhr

Mann aus Einbeck zeigt keine Reaktion auf Stop-Signal der Polizei - 22-Jähriger unter Droge im Verkehr

Am gestrigen Dienstag sollte ein Pkw gegen 11.10 Uhr in der Beverstraße in Einbeck von der Polizei kontrolliert werden. Der Fahrzeugführer, ein junger Mann (22) aus Einbeck, reagierte aber weder auf das Anhaltesignal noch Lichthupe, als er von der Grimsehlstraße in die Beverstraße einbog. Letztendlich konnte er in Höhe des Zentraler Omnibusbahnhofs (ZOB) mit Hilfe des sogenannten "Yelp-Signals" doch zum Anhalten bewegt werden. Bei der anschließenden Konntrolle zeigte der Fahrer diverse Auffälligkeiten, die auf einen Konsum von Rauschmitteln hinwiesen. Aus diesem Grund wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Weiterhin wurde ihm die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens mitgeteilt. Die Weiterfahrt wurde untersagt.pap










20.03.2019 • 09:46 Uhr

Baumüller aktuell: Umweltfreundliche und praxiserprobte Antriebe für mobile Arbeitsmaschinen

Voll praxiserprobt und effizient: Baumüller präsentiert elektrische und hybride Antriebslösungen auf der bauma in München

Auf der weltweit größten Baumaschinenmesse bauma stellt der Spezialist für Antriebs- und Automatisierungssysteme Baumüller vom 08. bis zum 14. April 2019 in München seine Lösungen für den elektrischen Antrieb von mobilen Arbeitsmaschinen vor. Mit seinem Angebot ist Baumüller in Halle A3, an Stand 313 vertreten.
Baumüller ist seit Jahrzehnten Spezialist für elektrische Antriebs - und Automatisierungstechnik.

Die Gruppe ist mit einem prosperierenden Unternehmen am Standort Bad Gandersheim (Niedersachsen/Landkreis Northeim) seit Jahren vertreten und gut im Markt unterwegs.

Die Antriebskomponenten und Systemlösungen werden insbesondere im Bereich mobiler Arbeitsmaschinen bereits heute in vielen Branchen sehr erfolgreich eingesetzt. Mit seinem breiten Leistungsspektrum vom Motor über den Umrichter und die Steuerung bis hin zur Diagnose- und Fernwartungssoftware bietet Baumüller interessante hybride und vollelektrische Antriebslösungen für mobile Arbeitsmaschinen.

Umweltfreundliche und kraftvolle Alternative zum Diesel

Elektrische Arbeitsmaschinen sind eine echte Alternative zu dieselbetriebenen Fahrzeugen. Mit ihrem dynamischen und kraftvollen Fahrverhalten meistern die Elektrofahrzeuge die gewohnten Aufgaben mit Bravour und das bei langen Betriebszeiten, flexiblen Lademöglichkeiten und minimaler Lärmbelastung. Das Engineering-Haus von Baumüller, die Baumüller Anlagen-Systemtechnik, übernimmt die Auslegung und Umsetzung innovativer Antriebskonzepte für mobile Maschinen und setzt diese vollumfänglich, sprich vom Batteriemanagement über das Steuerungssystem, die Antriebslösung bis zur nutzerfreundlichen Bedienoberfläche um. Baumüller rüstet sowohl Hauptantriebe als auch Hilfsantriebe, z.B. die Hydraulik in der Schaufel eines Radladers, mit seinen Komponenten aus und bietet über das elektrische Antriebssystem hinaus die Möglichkeit, das Diagnose- und Fernwartungstool BAUDIS IoT einzubinden. Damit können notwendige Servicemaßnahmen bereits vorher zielgerichtet geplant und Betriebszeiten und Belastung optimal überwacht und ausgewertet werden. Dies spart Kosten und steigert die Effizienz.

Produkt-Highlights

Das Antriebskonzept powerMELA®, das in Zusammenarbeit mit Sensor-Technik Wiedemann GmbH entwickelt wurde und Leistungen bis zu 140 kW abdeckt, besteht aus einem permanenterregten Synchronmotor und einem integrierten Vier-Quadranten- Frequenzumrichter. Im hybriden Konzept mit powerMELA® wird durch einen
Verbrennungsmotor mit Hilfe einer Kombination aus Generator und Frequenzumrichter eine Gleichspannung im Bordnetz erzeugt. Bei vollelektrischen Lösungen erfolgt der Betrieb ausschließlich durch Batteriestrom. Die Elektromotoren sind an das Bordnetz angeschlossen und treiben das Fahrzeug an. Diese Lösung ist sehr umweltfreundlich und hat sehr gute EMV-Eigenschaften, z.B. eine zusätzliche Isolation des Stators zum Gehäuse. Weitere Vorteile sind der reduzierte Wartungsaufwand und die Kraftstoffeinsparung um bis zu 30 Prozent.

Ein weiteres Highlight auf der bauma 2019 sind unsere Antriebslösungen für kleine mobile Anwendungen. Der b maXX mobil mit Schutzart IP66 beispielsweise wurde für den Vierquadrantenbetrieb konzipiert, kann also in beide Richtungen Energie rückspeisen sowie antreiben. Für den mobilen Einsatz ist der wassergekühlte Regler schock- und vibrationsfest. Zudem ist er bei Temperaturen zwischen -25° und +65° Celsius einsetzbar. In Kombination mit den kompakten wassergekühlten Servomotoren vom Typ DSP1 und DSD2 mit Schutzart IP65, die mit ihrer hohen Leistungsdichte und einem weiten Drehzahlstellbereich überzeugen, ermöglichen sie den Einsatz auch unter extremen Temperaturen – ideal für mobile Maschinen, wie Radlader oder Baufahrzeuge.
bauma, 08. - 14. April 2019 Halle A3, Stand 313 – München
red/fis/Quelle/Fotos: Baumüller














19.03.2019 • 22:54 Uhr

Einbeck: 52-Jähriger zerstört mit eigenem Auto seine Hauseingangstür

Ereignisort: Stadt Einbeck, Altendorfer Tor, Ereigniszeitpunkt: Montag, 18. März 2019, 15.50 Uhr. Am Montag wurde von einer Polizeistreife aus Einbeck ein ungewöhnlicher Unfall aufgenommen. Ein 52-jähriger Fahrzeugführer eines Ford gab beim Rangieren auf dem Hausgrundstück wohl zu viel Gas, sodass der Pkw in die Eingangshaustür fuhr und diese total zerstörte. Alleine an der Haustüre entstand dadurch ein geschätzter Schaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Dazu kommt noch der Schaden am Pkw, der auf ca. 500 Euro geschätzt wurde.vo










19.03.2019 • 22:44 Uhr

Weltglückstag im Energie-Check: Das sind die günstigsten Glücksbringer

Nur 48 Cent für eine LadungGlück: So viel kostet der Strom für eine Stunde auf dem Laufband-

Serienjunkies können für den gleichen Preis ganze 27 Stunden dem Finale vonGame of Thrones entgegenfiebern-

Von Entspannungsbad bis Sauna: Wellness-Programme verursachen die höchsten Energiekosten

Wie viel kostet eine Stunde Glück?Im besten Fall natürlich nichts. Dennoch zeigt eine Hochrechnung von E.ONzum Weltglückstag am 20. März 2019, dass Glücklichsein auchEinfluss auf die Stromrechnung haben kann.Die gute Nachricht von E.ON-Geschäftsführer Wolfgang Noetel: „Ob als Couch-Potato zuhause vor dem Fernsehen oder lieber auf dem Laufband im Fitnessstudio–die Energiekosten sindglücklicherweiseimmer gering!“Die niedrigsten Stromkosten verursacht das TV-Happy-End: „Eine Stunde vor dem Fernseher kostetgerade einmal 4 Cent, dicht gefolgt vom Zocken mit der Spielekonsole mit 5 Cent“, sagt E.ON-Geschäftsführer Wolfgang Noetel.Wer dagegenauf dem Laufbandim Fitnessstudio sein Glücksucht, erzeugt in der gleichen Zeit einen zwölfmal so hohen Stromverbrauch, und zwar 48 Cent.Auchein leckeres selbstgekochtes Essenist Balsam für die Seele –und macht besonders viel Freude, wenn man es gemeinsam zubereitet. Bei einer Kochzeit von einer Stunde fallen Stromkosten von 60 Cent an. Mehr als doppelt so viel kostet ein heißes Bad (5,2 KWh, 1,56 Euro). Deutlich mehr Strom verbrauchen dagegen Wellness-Programme wie Whirlpool (rund 5 Euro) und Sauna (2,10 Euro), um Körper und Seele besonders zu Verwöhnen.

Die Top 5 Glücksmomente mit dem geringsten Stromverbrauch1:
• Lieblingsserie gucken: 0,04 Euro (1h TV-Nutzung)
• Playstation spielen: 0,05 Euro (1h Gerät-Nutzung)
• Im Fitnessstudio auspowern: 0,48 Euro (1h Laufband-Nutzung)
• Selbstgekochtes Menü: 0,60 Euro (1h Herd-Nutzung)
• Entspannungsbad nehmen: 1,56 Euro (150-L-Wanne)

1E.ON-Berechnung: TV-Gerät mit 120 Watt, Playstation mit 150 Watt, Laufband mit 1.600 Watt, Herdplatte mit 2.000 Watt. Strompreis 30 ct/KWh.
red











19.03.2019 • 22:36 Uhr

M.S.D.O. Ausbildungszentrum Northeim e.V.: Neue Fachtrainer und DAN Träger - Dr. Jens Kuhlgatz überzeugte im Umgang mit Kampf- und Buschmesser

Bei den kürzlich abgehaltenen Fachtrainer-( Instructor) und DAN Prüfungen im Tanto Jutsu Do ( Messerkampf ) konnten Charlotte Heise und Alexander Freier die Prüfung zum 1. DAN sowie Dr. Jens Kuhlgatz die Prüfung zum Instructor erfolgreich absolvieren. Geprüft wurde nach dem Prüfungsprogramm der International Stick and Knifefighting Association- ( I,S.K.F.A.) . Prüfer war der M.S.D.O. und I.S.K.F.A. Großmeister Martin Wietschorke. Tanto Jutsu Do befaßt sich mit dem Umgang von den gängigsten Messerarten sowie den unterschiedlichsten
Hieb- und Würgewaffen. Auch der Speer , Yari , Naginata und das Schwert sind Kapitel des I.S.K.F.A Lehrprogramms.

Aber nicht nur der Umgang mit diesen Waffen wird unterrichtet sondern auch die Selbstverteidigung gegen Angriffe mit diesen Waffen. Alle Prüflinge demonstrierten einen hohen, technischen Stand. Die gezeigten Techniken waren aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung im Kampfsport überaus präzise und effektiv.. Freier und Heise konnten durch die Vorführung ihrer Tomahawk Kata ( Kata-festgelegter Bewegungsablauf eines imaginären Kampf gegen einen oder mehrere Angreifer ) wertvolle Zusatzpunkte sammeln.

Dr. Jens Kuhlgatz überzeugte beim Umgang mit dem Kampfmesser, dem Buschmesser und dem Khukri. Alexander Freier und Charlotte Heise sind schon mehrere Jahre Trainer im Northeimer M.S.D.O. Ausbildungszentrum e.V. Wietschorke würdigte daher neben den hohen Kenntnisstand auch das soziale Engagement im Northeimer Ausbildungszentrum e.V. Gerade bei der Ausbildung der Kindergruppen leistet die Master Sozialpädagogin Heise, aus Salzderhelden, wertvolle Arbeit. Aber auch Freier sei eine wertvolle Stütze im Northeim Verein .Für Dr. Jens Kuhlgatz bedeutete diese Fachtrainerprüfungen eine genommene Hürde von insgesamt drei,die er bis zur Prüfung zum M.S.D.O. Trainer bewältigen muss. Wietschorke hob ebenfalls das technische Verständnis und Können von Jens Kuhlgatz in der Selbstverteidigung hervor und überreichte dann die Urkunden.
red

Hintergrund zur Person Jens Kuhlgatz:
Bei der sportlich erfolgreichen Persönlichkeit handelt sich um einen leitenden Arzt in Albert-Schweitzer-Helios-Klinik in Northeim.

Zum Bild: Von links nach rechts Charlotte Heise, Dr. Jens Kuhlgatz sowie Alexander Freier bestanden erfolgreich Ihr Prüfung.











19.03.2019 • 22:21 Uhr

Ausverkaufte Wintergala steigert Freude auf den Sommer

Erste Eindrücke von den Akteuren des Theatersommers vor der Stiftskirche hat wieder die Wintergala des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele und der Gandersheimer Domfestspiele geboten. Darüber berichtet soeben der fürdie Öffentlichkeitsarbeit der Domfestspiele engagierte freie Journalist Frank Bertram. In seiner Mitteilung heißt es weiter:

"Mehr als 250 Gäste waren auf „Traupe´s Tenne“ in Harriehausen begeistert von den Kostproben der Schauspieler des diesjährigen Ensembles. Intendant Achim Lenz moderierte die seit langem ausverkaufte Veranstaltung, freut sich über den großen Zuspruch, plauderte mit den sieben Beteiligten über Engagements und Erinnerungen, die weiteste Wintergala-Anreise (aus Singapur) und steigerte im Publikum charmant die Freude auf den Sommer. Musikalisch begleiteten Prof. Patricia Martin und Ferdinand von Seebach die Darsteller auf der Bühne.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Hinrich Bönicke, begrüßte die Gäste zur mittlerweile 14. Wintergala, die wieder die winterliche Wartezeit auf den Theatersommer verkürzte. Bönicke würdigte das Engagement der Freunde, Förderer und Sponsoren des größten Freilichttheaters in Niedersachsen. Neue Unterstützer seien immer gerne willkommen, war er sich mit dem Intendanten einig, und appellierte: „Bekennen Sie sich zu den Domfestspielen“. Bürgermeisterin Franziska Schwarz dankte Intendant Achim Lenz, der schon viel für Bad Gandersheim getan habe und weiter tun werde: „Die letzten Spielzeiten waren so klasse, es ist also kein Wunder, dass sich alle freuen auf die nächste Spielzeit.“
Bereits bekannte und auch neue Gesichter des Ensembles präsentierten im Gala-Programm eine große Bandbreite. Miriam Schwan, die im Festspielsommer die Marlene Dietrich vor dem Dom sein wird, stimmte erstmals das „Sag mir, wo die Blumen sind“ an, das in den nächsten Monaten auch in Bad Gandersheim zum Musikstück mit Kultgarantie werden dürfte. Denise Kiesow (im Sommer die Dorothy in „Der Zauberer von Oz“) und Publikumsliebling Jan Kämmerer spielten den köstlichen Loriot-Sketch „Liebe im Büro“. Sven Olaf Denkinger, im vergangenen Jahr die umjubelte Großmutter in der Addams-Family und in diesem Sommer bei „Hair“ und „Spatz und Engel“ dabei, startete die Gala mit dem „West Side Story“-Klassiker „Somewhere“.

Vera Weichel, die die schwangere Jeanie im Musical „Hair“ ist, sang aus „Jesus Christ Superstar“ ebenso wie Barbara Schönebergers „Männer muss man lieben“. Ihr „Hair“-Kollege im Sommer vor der Stiftskirche, Tim Müller, präsentierte aus diesem Musical „Wo geh ich hin?“, aber auch das unvergleichliche Lied „Ja, Schatz“ von Bodo Wartke.
Die beim Publikum seit Jahren beliebten Akteure Fehmi Göklü (in diesem Jahr zu sehen in seinem Studiostück im Kloster Brunhausen „Al Dente! – Hier bin ich le Chef“) und Jan Kämmerer (der Zauberer im „Zauberer von Oz“) gaben weitere Kostproben. Fehmi Göklü sang den Edith-Piaf-Hit „L’Accordéoniste“, Jan Kämmerer las „Quasimodo und die Glocken“, mehr am 15. Juli im Kaisersaal in Bad Gandersheim.

Die Proben zu den 61. Gandersheimer Domfestspielen beginnen am 6. Mai. Das Begrüßungsfest findet am Montag, 20. Mai, ab 19 Uhr auf der Stiftsfreiheit statt. Mit dem Theaterfest am Sonntag, 2. Juni, ab 13 Uhr bieten die Domfestspiele weitere aktuelle Eindrücke vom aktuellen Spielplan, bevor am 16. Juni die erste Premiere („Der Zauberer von Oz“) der diesjährigen Spielzeit über die Bühne gehen wird.

Die 61. Spielzeit des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen dauert vom 16. Juni bis 11. August 2019. „Zeig mir mehr!“ – unter diesem Motto präsentiert Intendant Achim Lenz mit seinem Ensemble vier Produktionen auf der Bühne vor dem Dom und ein Studiostück im Kloster Brunshausen. Die Stiftskirche von Bad Gandersheim verwandelt sich in „Der Glöckner von Notre Dame“ in die berühmte Kathedrale von Paris, die Geschichte der Freundschaft zwischen Edith Piaf und Marlene Dietrich entführt die Besucher bei „Spatz und Engel“ in die Welt von Chanson, Liebe und Leid. „Der Zauberer von Oz“ nimmt beim Kinder- und Familienstück der Domfestspiele alle jungen und älteren Zuschauer mit auf eine Reise in das Wunderland Oz. Im Musical „Hair“steht die Zeit der Hippies und ihrer Botschaft wieder auf. Mit „Al dente! – Hier bin ich le Chef “ bieten die Domfestspiele beim Studiostück in Kloster Brunshausen einen besonderen Schauspielleckerbissen." Text: Frank Bertram

Zum Bild: Szene aus der Wintergala der Gandersheimer Domfestspiele.
Foto:Julia Lormis











19.03.2019 • 17:58 Uhr

Sprachen lernen bei der Kreisvolkshochschule: Russischkurs und Wochenendkurs Französisch

Auf zwei Sprachkurse weist die Kreisvolkshochschule Northeim jetzt besonders hin. Und zwar auf einen Russischkurs in Northeim und einen Wochenendkurs Französisch in Bad Gandersheim.
Ein Russischkurs (Grundstufe A1/3) beginnt am Dienstag, 30. April, um 18 Uhr in der KVHS Northeim, Wallstraße 40. In dem Kurs geht es auf Russisch unter anderem um Arbeit und Freizeit, Kleidung, russische Küche und Feiertage. Dazu gibt es Grammatik und Phonetik. Der Kurs richtet sich an Interessierte, die Grundkenntnisse im Russischen haben. Kursleiterin ist Alina Lakupova. Geplant sind neun Termine jeweils von 18 bis 19.30 Uhr.
Einen Anfängerinnen- und Anfängerkurs Französisch am Wochenende kompakt bietet die KVHS am Freitag, 10. Mai, von 17 bis 19 Uhr und am Sonnabend, 11. Mai, von 10 bis 13.15 Uhr in der Osterbergschule, Stettiner Straße 2, in Bad Gandersheim an. Die Teilnehmenden bekommen dort einen Einstieg in die französische Sprache. Bestandteile des Kurses sind Alltagssituationen, Kultur, Gastronomie und Musik. Kursleiterin ist die aus Frankreich stammende Patricia Grabes. Anmeldschluss ist der 2. Mai.
Anmeldungen im Internet unter www.kvhs-northeim.de oder schriftlich an die Kreisvolkshochschule, An der Schule 2, in 37574 Einbeck-Drüber. Weitere Infos auch unter der Telefonnummer 05551/708-8210.
lpd/Screenshot Homepage Kreisvolkshochschule










19.03.2019 • 16:16 Uhr

Junge Union trifft Bundesministerin und Vize-Bundesvorsitzende Ursula von der Leyen - Der JU Mitgliederempfang

Nach 25 Jahren des "Kaputtsparens" der Bundeswehr konstatiert die Ministerin "endlich einen Aufwärtstrend"

Am vergangenen Freitag fand ein Mitgliederempfang der Jungen Union (JU) Hannover in der Geschäftsstelle in Hannover mit Ursula von der Leyen, Bundesministerin der Verteidigung und Stellv. CDU Bundesvorsitzende, statt. Sie sprach unter anderem über die Europäische Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigungspolitik. So müsse man nach dem Vorbild der Deutsch-Französischen Brigarde gemeinsame Truppenzusammenarbeit aufbauen, aber keine Europaarmee unter Brüsseler Oberbefehl einführen. Auch ein Europäischer Flugzeugträger sei derzeit nicht umsetzbar, sowohl finanziell, als auch aufgrund der Tatsache, dass im Umgang mit solchen Schiffen keinerlei Erfahrung bestehe und andere Probleme deutlich weiter oben auf der Prioritätenliste stehen. Auch das Thema Rente wurde angesprochen. Insbesondere der neue Entwurf von Arbeitsminister Heil eine Art Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung sei nicht akzeptabel und werde von der Union so nicht angenommen. Über Rente müsse man in Ruhe und sachlich sprechen. Auf die Nachfrage von David Artschwager aus Bad Gandersheim, Stellv. JU Bezirksvorsitzender, welche beiden Themen sie bei ihrer Amtseinführung am meisten Beschäftigten und wie weit diese umgesetzt seien Antwortete die Ministerin, dass dies vor allem Modernisierung und Digitalisierung und die Übernahme von mehr Verantwortung in der Welt für Sicherheit sei. Dies müsse nicht trotz, sondern gerade wegen der Erfahrungen in der Deutschen Geschichte geschehen. Digitalisierung ist insbesondere in sofern wichtig, als dass Abläufe vereinfacht und Arbeitsprozesse produktiver gestaltet werden können. Allerdings wären diese beiden Punkte nie so umsetzbar, dass alle das Resultat für gut befinden würden. Dennoch sei nach 25 Jahren des Kaputtsparens der Bundeswehr nun endlich ein Aufwärtstrend ersichtlich, welcher fortgesetzt werden muss. DA

Die Bilder dokumentieren Szenen des Mitgliederempfangs der Jungen Union mit der Ministerin Urlaub von der Leyen. Fotos: Fis Work Media Group















19.03.2019 • 15:41 Uhr

Neues im E-Center Bad Gandersheim: Zuviel Hartgeld in der Geldbörse? „Coinstar“ macht damit jetzt Schluss!

Es ist nur noch lästig: Ausgebeulte Geldbörsen, weil sich dort immer wieder viel kleines Hartgeld ansammelt. Häufig wird an der Discounterkasse mit Scheinen bezahlt. Das Kleingeld bleibt stecken und wird von Einkauf zu Einkauf mehr. Jetzt steht im E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim Abhilfe bevor. Der neue „Coinstar“ - der Kundenmünzzähler - nimmt alles „überflüssiges“ Hartgeld auf. Rein mit den Minimünzen und in Sekundenschnell addiert der „Coinstar“ alles. Es gibt einen Bon für die Gutschrift. Damit lässt sich im E-Center bezahlen oder das Geld bar auf die Kralle geben. Vorteile weiterhin: das Sparschwein von zuhause lässt sich über den „Coinstar“ ebenfalls „Schlachten“(entleeren) und so muss der Kunde/in keine Rücksicht mehr auf Öffnungszeiten der Banken nehmen. Ergo: „Münzgeld-Service aus einer Hand im E- Center“, bringt es Dirk Scheuner auf den Punkt.
red/Foto:Thomas Fischer











19.03.2019 • 15:37 Uhr

In Bad Gandersheim endlich wieder ein Frühlingserwachen: Nach Grau nun Gelb-Blau!

So lieben wir es: die grauen Wolken am Himmel über Bad Gandersheim nervten gestern. Heute erfreuen uns eine strahlende Sonne am blauen Himmel und leuchtende Blumen. Die fleißige Stadtgärtnerei hat die Kübel mit frischen Blumen(Stiefmütterchen) bestückt. Die Forsythien lassen ihre knallgelben Blüten explodieren. Was die Macht und Wärme der neuen Sonne so alles bewirkt. Genießen wir diese schöne Aufbruchstimmung - heute und die ganze Woche in unserer schönen Heimat Bad Gandersheim und in Südniedersachsen!
red/Fotos: Thomas Fischer












19.03.2019 • 15:30 Uhr

Große Wertschätzung für Domfestspiele in Berlin gespürt - Intendant Lenz spricht mit Großkoalitionären

Treffen mit CDU und SPD-Politikern in der Bundeshauptstadt - Kühne und Schwarz fädeln Kontakte ein - Finanzielle Zusagen, aber ohne Summen zu nennen

Eine große Zustimmung und Unterstützung hat der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, Achim Lenz, bei seinen fraktionsübergreifenden Gesprächen in Berlin erfahren. „Ich habe bei allen Treffen eine hohe Wertschätzung des größten professionellen Freilichttheaters Niedersachsens in der Hauptstadt und eine großen Rückhalt für unsere Arbeit gespürt“, sagte Lenz. Hintergrund der Gespräche war eine dauerhafte Bundesförderung für die Gandersheimer Domfestspiele, die jährlich mehr als 55.000 Menschen nach Südniedersachsen ziehen.

In die Festspielstadt kehrte Lenz zurück mit positiven Signalen aus Berlin, sich stärker und vermehrt für das wichtige Kultur-Festival auf dem Lande einsetzen zu wollen. „Ich danke allen, die ihren Beitrag zur langfristigen Sicherung der Gandersheimer Domfestspiele leisten“, sagte Lenz. Konkrete Mittelzusagen in der Darstellung von Beträgen gab es noch nicht, erklärte der Intendant im Recherchegespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne ( wir berichteten bereits) hat Achim Lenz mit der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Motschmann (Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien), dem Abteilungsleiter bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Dr. Günter Winands, sowie mit der Referentin für Theater bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Isa Kathrin Edelhoff, sprechen können. Motschmann habe dabei eine zusätzliche Förderung der Infrastruktur, beispielsweise der Proberäume, der Produktionsbedingungen und der Theaterpädagogik, in Aussicht gestellt.

Durch Vermittlung des Aufsichtsratsvorsitzenden der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Uwe Schwarz MdL, hat Festspielintendant Achim Lenz in Berlin außerdem mit Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) sowie den Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (Obmann seiner Fraktion im Haushaltsausschuss) und Johannes Schraps (Hameln/Weserbergland) über eine dauerhafte Förderung des Bundes sprechen können.

Auch bei einer Versammlung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen in Osterode, an der neben Kulturschaffenden ebenso Vertreter von Stiftungen und Politik teilgenommen haben, hat der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele Rückenwind gespürt. Die Herausforderung, Kulturförderung im ländlichen Raum in Zeiten demografischen Wandels zu organisieren, sei für alle gleich. „Wir müssen auf dem Land fraktionsübergreifend zusammenarbeiten“, appellierte Achim Lenz.
red/FB/fis

Zu den Bildern:
Intendant Achim Lenz, Isa Kathrin Edelhoff (Referentin für Theater bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), Dr. Günter Winands (Abteilungsleiter bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien), Dr. Roy Kühne MdB.

Johannes Schraps MdB, Intendant Achim Lenz, Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann, Johannes Kahrs MdB.
Quelle: Gandersheimer Domfestspiele













19.03.2019 • 15:22 Uhr

Römisch-germanisches Schlachtfeld am Harzhorn: Kooperation mit der BBS Einbeck zum Ausbau des Rundweges am Harzhorn

Die Planungen zum Ausbau und für die neue Ausgestaltung des Rundweges am Harzhorn nehmen weiter Gestalt an. So konnte jetzt als Partner und Impulsgeber zur Verbesserung der Kulturvermittlung an Kinder und Jugendliche die BBS Einbeck gewonnen werden.
In Begleitung der Teamleiterin Nikola Mönke entwickeln die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums - Schwerpunkt Sozialpädagogik - im Praxisunterricht Ideen, wie man das „Harzhornereignis“ für Kinder und Jugendliche spannend, innovativ und informativ aufbereiten kann. Im Rahmen des Unterrichtes besuchten die Schüler auch das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn, um sich einen Eindruck von der bereits vorhandenen Informationsarchitektur zu machen. Erste Projektideen wurden dem Schulleiter Renatus Döring und der Kreisarchäologin Frau Dr. Petra Lönne bereits präsentiert. Hierzu zählen Fühlkästen mit Repliken von Funden, ein Trainingsparcours für Legionäre, Fernrohre, ein Comic, eine Ausgrabungsfläche und verschiedene römische Spiele.
Der Ausbau und die neue Ausgestaltung des Rundweges werden gefördert durch die Europäische Union (LEADER), von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises.

Zum Bild: Ließen sich von Kreisarchäologin Dr. Petra Lönne das Römerschlachtfeld Harzhorn und dessen Infrastruktur erläutern: Schülerinnen und Schüler der BBS Einbeck. Foto: lpd











19.03.2019 • 15:16 Uhr

Der "böse" Wolf und die FDP: "Landesregierung muss umgehend handeln", fordert Christian Grascha

FDP-Politiker reagiert stocksauer auf Antwort der Landesregierung: "Sie ist ernüchtend und enttäuschend"

Die Antwort der Landesregierung auf seine Anfrage zum Wolfsriss in Oldenrode bezeichnete der Oppositionspolitiker und FDP-Landtagsabgeordnete Christian Grascha als ernüchternd und enttäuschend. „Offenbar tappt die die Landesregierung aus SPD und CDU auch bei uns in Südniedersachsen völlig im Dunkeln“, so Grascha. Laut Antwort gebe es noch keine Bestätigung über die Anwesenheit des Wolfs im Landkreis Northeim. Es sei zweifelhaft, wie man in der Zukunft eigentlich Erkenntnisse gewinnen wolle, wenn es dem Umweltministerium in den letzten 1 ½ Jahren nicht einmal gelungen sei, einen Wolf zu besendern. Der Einbecker Abgeordnete forderte den Umweltminister auf, nun endlich tätig zu werden und die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen.

Grascha forderte, den zunehmenden Problemen mit Wolfsangriffen und -rissen auf Nutztiere mit einer Wolfsverordnung entgegen zu wirken. Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag hatte vor kurzem einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. „Der Bestand des Wolfes in Deutschland ist längst nicht mehr gefährdet. Allein in Niedersachsen gibt es 22 nachgewiesene Wolfsrudel, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Bei einer Vermehrungsrate von etwa 30 Prozent werden in unserem Bundesland in fünf Jahren mehr als 740 Wölfe leben. Eine solch große Population würde den Bestand anderer Wildtierarten nachhaltig gefährden und die Weidetierhaltung unmöglich machen“, sagte Christian Grascha. Zur Regulierung des Bestandes sei daher die Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht mit festgelegten Abschusszahlen notwendig.

Über das reine Anwachsen der Population hinaus müssten jedoch Wege gefunden werden, mit der zunehmenden Anzahl verhaltensauffälliger Wölfe umzugehen. Jüngstes Beispiel sei das Rodewalder Rudel, dem bereits Risse in einem Stall und das Überwinden von Schutzzäunen nachgewiesen wurden. Obwohl Minister Lies bereits im August 2018 versprochen habe, den Leitrüden dieses Rudels zu entnehmen, sei nichts passiert. Seither habe das Rudel weitere 47 Weidetiere getötet. „Die Landesregierung hat keinerlei Lösung anzubieten. Die Wolfsübergriffe werden auch im Landkreis Northeim weiter zunehmen, wenn hier nicht endlich Einhalt geboten wird. Mit der Wolfsverordnung können die Experten vor Ort nach strengen Regeln flexibel auf Gefährdungen reagieren“, erklärt der liberale Abgeordnete weiter. So sei vorgesehen, Wölfe erschießen zu dürfen, die eine unmittelbare Gefahr für nicht umzäunte Nutztierherden, besiedelte Gebiete oder bewohnte Hofstellen darstellen. Sollten sie sich diesen Gebieten auf Sichtweite nähern, sei eine Vergrämung erlaubt. Grascha: „Die Politik hat sich bisher als weitgehend handlungsunfähig erwiesen. Ein „Weiter so“ würde die völlige Kapitulation vor den Problemen bedeuten. Die Menschen erwarten, dass endlich entschieden und gehandelt wird.“

red/fis/Fotos: Thomas Fischer













19.03.2019 • 15:09 Uhr

Optimierte Mobilität in Südniedersachsen: Landkreis Holzminden beschließt Beitritt zum ZVSN

Die klare Zielprojektion: Gemeinsam gute Verkehrsprojekte voranbringen

Der Landkreis Holzminden hat gestern in seiner Kreistagssitzung beschlossen, zum 1. Januar 2020 dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) beizutreten. Der ZVSN plant den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) derzeit für die Landkreise Göttingen und Northeim. Sowohl der Landkreis Holzminden als auch die Stadt Göttingen sind derzeit eigenständig im Bereich der Tarifgemeinschaft des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen (VSN) organisiert. Niedersachsenweit existieren derzeit rund 30 Aufgabenträger in unterschiedlichen Größen und Aufgabenzuschnitten.

Christel Wemheuer, Göttingens Erste Kreisrätin und Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung erklärt: „Ich freue mich sehr, dass der Landkreis Holzminden dem ZVSN beitreten möchte. Zusammen können wir besser die Interessen für den weiteren Ausbau des ÖPNV gegenüber dem Land Niedersachsen vertreten und so gute Verkehrsprojekte in Süd-Niedersachsen voranbringen. Im Zusammenschluss der beiden bisherigen ZVSN-Landkreise Göttingen und Northeim ist es bereits gelungen, Fördermittel u.a. für neue Linienbus-Angebote, einen Mobilitätsmanager und für die am 1. April 2019 startende Landesbedeutsame Buslinie Göttingen - Duderstadt einzuwerben. Ein starker, gemeinsamer Auftritt und die klare Zielsetzung für zukunftsweisende, klimafreunde Mobilitätskonzepte sind insbesondere bei der künftigen Ausgestaltung des ÖPNV auf Landesebene wichtige Faktoren.“

Die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert-Kittel, betont, dass der Beitritt des Landkreises Holzminden ein Zeichen für eine starke ÖPNV-Region setzt: „Der Beitritt des Landkreises Holzminden stärkt mittelfristig nicht nur den Verband, sondern wird uns eine optimale Position bei der Entwicklung gemeinsamer Angebote für den Nahverkehr in unserer Region ermöglichen. Mobilitätsbedarfe können flächendeckend synchronisiert und der Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger in der Region erhöht werden. Langfristig werden sich positive Synergien bemerkbar machen, die den ZVSN stärken und damit die Angebote des ÖPNV erhöhen“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zuversichtlich.

Bereits heute arbeiten die drei Landkreise eng zusammen, etwa bei der wichtigen Frage künftiger Tarife oder den kreisübergreifenden Linienverkehren. In den kommenden Monaten wird es eine gemeinsame Aufgabe der Landkreise und des ZVSN darstellen, die beiden jetzt noch gültigen Nahverkehrspläne des ZVSN und des Landkreises Holzminden zusammenzuführen und die Organisationsstrukturen des ZVSN auf die neuen Rahmenbedingungen vorzubereiten.
red/fis












19.03.2019 • 15:01 Uhr

Feuerwehr Abschnitt Nord/Ost: Karsten Müller bleibt Vize-Abschnittsleiter - Stolze Ehrungen, verdiente Beförderungen

Freiwillige Feuerwehren erleben Mitgliederwachstum - Jugendwehren keine Männerdomäne - 50 Prozent Mädchenanteil - Abschnittversammlung mit Top-News und toller Musik

Karsten Müller bleibt stellvertretender Abschnittsleiter im Brandabschnitt Nord/Ost. Das haben die Feuerwehren aus der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld am Freitagabend einstimmig in ihrer Abschnittsversammlung in Altgandersheim beschlossen.

Die 25 Feuerwehren im Brandabschnitt Nord-Ost haben im vergangenen Jahr ihren Mitgliederbestand um acht Personen auf 796 Aktive ausbauen können, darunter 106 Frauen. In den zwei Musikzügen sind 29 Mitglieder aktiv. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Einsätze, wie Abschnittsleiter Carsten Winkler berichtete. Sie stieg von 355 auf 499.

Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke konnte von weiter steigenden Mitgliedszahlen berichten. Im Brandabschnitt sind 146 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren und 65 in den Kinderfeuerwehren tätig. Insgesamt sind das 24 Mitglieder mehr gegenüber dem Vorjahr, was ein gutes Signal für die Schlagkräftigkeit der Feuerwehren der Region für die Zukunft sei. „Die Anzahl der Mädchen liegt dabei bei knapp 50 Prozent. Das zeigt, dass hier bei uns Feuerwehr erfreulicherweise längst keine Männerdomäne mehr ist“, sagte Mennecke. Die Kinderfeuerwehr Heberbörde beispielsweise hatte zum Jahreswechsel zwölf Mitglieder - darunter ausschließlich Mädchen. Über 6000 Stunden haben die Ehrenamtlichen für die Nachwuchsarbeit im vergangenen Jahr aufgewendet - darin sind die Stunden für Zeltlager und Fahrten noch nicht enthalten.

Während der Jahreshauptversammlung gab es eine Reihe von Ehrungen und Beförderungen. Aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim befördert wurden Dennis Möller, Niklas Kielhorn, Niklas Bertram, Kevin Kambach, Swen Eckert, Jan-Henrik Bertram und Simon Brinkmann zu Löschmeistern. Tobias Uhde und Jan-Patrick Strauch wurden zu Oberlöschmeistern befördert. Torsten Overbeck wurde zum Hauptlöschmeister befördert. Dennis Ahrenhold erhielt die Beförderung zum Brandmeister, Tizian Nobel zum Oberbrandmeister und Kai-Uwe Roßtock zum Ersten Hauptbrandmeister. Aus der Gemeinde Kalefeld befördert wurden Frauke Junge, Dirk Bickmeyer und Florian Denecke jeweils zu Löschmeistern. Kai Beyert wurde zum Oberlöschmeister befördert, Jan Bialaschewitz zum Hauptlöschmeister. Frank Becker ist ab sofort Brandmeister und Thomas Wille Hauptbrandmeister.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen aus dem Stadtgebiet Bad Gandersheim erhielten für 40-jährige Verdienste Bernd Schwarz, Dierk Lange, Ingo Stenz, Andreas Hanke, Henning Probst, Klaus Nothdurft, Detlef Macke, Udo Alms, Hartmut Brinckmann und Dieter Goslar. Das Ehrenzeichen für 50-jährige Verdienste erhielt Karl-Hinz Teschner. Aus der Gemeinde Kalefeld erhielten Lars Heilmann und Wolfgang Pförtner das Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40-jährige Verdienste. Dietmar Kruse erhielt es für mittlerweile 51-jährige Mitgliedschaft.

Die Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes erhielten folgende Kreisausbilder des Ausbildungsstandortes Bad Gandersheim: Daniel Brandt, Sven Probst, Thomas Durau, Marko de Klein, Karsten Müller und Sascha Scharf jeweils in Bronze. Klaus Brackmann erhielt die Ehrennadel in Silber für 23-jährige Tätigkeit.

In ihrem Grußwort betonte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, dass das Jahr 2018 geprägt war von einem Einsatz „in Altgandersheim und Umgebung, den die Bevölkerung nicht vergessen wird“. Dort sei eine „tolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen“ geleistet worden. Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses schloss sich diesem Lob an. „Die Bürger erwarten in Notlagen unsere Hilfe und sie bekommen sie auch“. Die Nominierung zum Feuerwehr-Oscar, dem Conrad-Dietrich-Magirus-Award zolle davon und der starke Nachwuchs sei ein gutes Signal für die Zukunft. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Voß merkte an, dass insbesondere die Autobahn für die anliegenden Feuerwehren mit ihren häufigen Sperrungen ein Dauerthema sei. Im Hinblick auf den trockenen Sommer 2018 bleibe zu hoffen, dass „die Einsatzzahlen aus dem Vorjahr nicht auch in 2019 wieder erreicht werden“, so Voß.

Die Bilder dokumentieren Beförderte, Geehrte und schmissige Feuerwehrmusik. Text/Foto: Feuerwehr Abschnitt/ Konstantin Mennecke


















19.03.2019 • 05:27 Uhr

Northeim "putzt sich" - Statt Plastiksäcke bitte Papiersäcke verwenden wurde leider überhört

Viele Bürgerinnen und Bürger machen mit: Northeim putzt sich 2019, der AfD Kreisverband Northeim wie immer dabei, wenn es um ein sauberes Northeim geht. "Danke an alle Unterstützer und Unterstützerinnen für Ihren Einsatz!", heißt es in einer aktuellen Mitteilung.

Und weiter: "Mit acht Mitgliedern hat der auch die AfD in Northeim am vergangenen Samstag ihren Beitrag zum Säubern ihrer Heimatstadt beigetragen! Trotz Regen und ungemütlichen Temperaturen ließen sich die Mitglieder von Ihrer Aufgabe abhalten! Danke hierfür! Mit gutem Beispiel ging Kreisverbandsvorsitzender und Stadtrat Maik Schmitz voran. Auch die Ratsherren Achim Packeiser und Hartmut Schmidt der mit seinen fast 80 Jahren vollen Einsatz zeigte, trugen zum Gelingen der Aktion bei. Im Bereich Stadthalle und Münsterplatz und rund um das City Center wurde fleißig Müll gesammelt! Ein weiterer Verbesserungswunsch an die Stadtverwaltung ist, dass man bei der nächsten ähnlichen Aktion statt der Plastiksäcke vielleicht auf Papiersäcke zurückgreift. Dieses hatte man auch schon im letzten Jahr gefordert, blieb aber leider ungehört!"
red












19.03.2019 • 05:20 Uhr

Katholisches Hilfswerk MISEREOR kritisiert Finanzlücke im Entwicklungs-Etat

MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon zu den Haushaltsplanungen von Finanzminiser Olaf Scholz (SPD)

MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon zu den Haushaltsplanungen von Finanzminiser Olaf Scholz (SPD):
"Das katholische Hilfswerk MISEREOR kritisiert die durch die Haushaltsplanungen entstehende Finanzlücke im BMZ-Haushalt bis 2023 scharf. Wir stehen vor großen Herausforderungen, wie die Bewältigung der Folgen des Klimawandels, unter dem schon jetzt viele Menschen gerade in den ärmeren Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika besonders leiden. Die Zurücknahme der Zusagen für den Entwicklungs-Investitionsfonds zum Klimaschutz wäre ein Armutszeugnis für Deutschland. Es geht nicht nur darum, gemachte Verpflichtungen auch einzuhalten, es geht vor allem auch darum, die Umsetzung der Agenda 2030 entschlossen voranzutreiben und einen deutlichen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in Süd und Nord zu leisten. Mehr Gerechtigkeit und internationaler Ausgleich bedeutet auch, die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Bei den Ärmsten der Armen zu sparen ist das falsche Signal. Wir erwarten, dass diese ersten Überlegungen rasch korrigiert werden."
red/fis











18.03.2019 • 17:53 Uhr

Herzlichen Glückwunsch! Prüfung Fachkraft Kleinstkindpädagogik bestanden

Auch ein schöner Erfolg der Arbeit der Kreisvolkshochschule des Landkreises Northeim!

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim haben jetzt elf Teilnehmerinnen erfolgreich die Weiterbildung zur Fachkraft für Kleinstkindpädagogik abgeschlossen. In insgesamt 172 Unterrichtsstunden haben sie sich berufsbegleitend ein umfangreiches Wissen über die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren angeeignet.

Der Kurs gibt unter anderem einen Überblick über verschiedene pädagogische Handlungskonzepte, die Entwicklung von Kindern, Beobachtungsmethoden, Pflege und Ernährung. Die Abschlussleistung umfasst eine schriftliche Facharbeit und eine mündliche Prüfung, die vor dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. abgelegt werden muss. Stefanie Turano von der Kreisvolkshochschule war beeindruckt von der großen Professionalität und der Begeisterung der Teilnehmerinnen für ihren Beruf.
Der nächste berufsbegleitende Kurs beginnt am 8. November, der Infotermin dafür ist am 25. Oktober um 17.30 Uhr. Infos gibt es unter der Telefonnummer 05551/708-8222.lpd

Das Bild zeigt von oben links nach rechts: Nadine Melching, Kursleiter Tobias Capito, Katrin Fabian, Antje Jebsen, Alexandra Helmbrecht, Stephanie Böttcher, Nadine Girull, Stefanie Turano von der KVHS Northeim, Denise Fricke, Jasmin Elbe, Claudia Lehmann, Svenja Bartel und Sabrina Mendrella.










18.03.2019 • 17:47 Uhr

Falsch befüllte Biotonnen bleiben künftig stehen – Störstoffe behindern die Kompostierung

Die Kreisabfallwirtschaft des Landkreises Northeim gibt gute und praktische Tipps

Immer wieder werden Abfälle nicht in der richtigen Abfalltonne entsorgt. So befinden sich in den Biotonnen vermehrt Restabfälle oder Verpackungsabfälle, wie beispielsweise Windeln, Kunststoffgegenstände, Plastikblumentöpfe oder Plastiktüten, die dort nicht hinein gehören.
Die Kreisabfallwirtschaft wird in den nächsten Wochen dazu verstärkt Kontrollen durchführen. Wurden die Biotonnen falsch gefüllt, werden sie zunächst mit einem Infoblatt versehen, auf dem auf die nicht ordnungsgemäße Befüllung hingewiesen wird. Bei wiederholter Fehlbefüllung wird die Biotonne zukünftig stehen gelassen und nicht mehr geleert.

Die Gründe für Fehlbefüllungen reichen von Unwissenheit über Bequemlichkeit bis hin zur Sparsamkeit am falschen Ende. Gespart wird durch die fehlerhafte Entsorgung jedoch nicht. Im Gegenteil, für die Kreisabfallwirtschaft entstehen zusätzliche Kosten. Alle Abfälle, die sich nicht kompostieren lassen, werden im Kompostwerk aussortiert und müssen nochmals als Restabfall entsorgt und demzufolge vom Abfallgebührenzahler auch bezahlt werden.
Verpackungsabfälle in die Biotonnen zu entsorgen macht ebenfalls keinen Sinn, denn für die Entsorgung dieser Abfälle wird bereits beim Kauf der Waren bezahlt. Sie werden bei den Haushalten im gelben Sack abgeholt. Wer also Verkaufsverpackungen in der Restmüll- oder Biotonne entsorgt, zahlt doppelt!

Die gesammelten Bioabfälle aus dem Landkreis Northeim werden in einem Kompostwerk in Sachsen Anhalt zu wertvollem Kompost verarbeitet. Hier treten immer wieder Probleme auf. Die so genannten „Störstoffe“ beeinträchtigen die Qualität des in der Anlage erzeugten Kompostes erheblich. Zwar sorgt eine maschinelle Sortierung bzw. Absiebung dafür, dass große Stücke entfernt werden, Bruchstücke oder Fetzen von Plastiktüten oder anderen Fremdstoffen gelangen aber in den zu verarbeitenden Bioabfall. Solche Materialien können von Mikroorganismen nicht abgebaut werden. Was dann im letzten Verarbeitungsschritt, dem Feinabsieben, nicht mehr ausgeschleust werden kann, mindert die Qualität und ist auch optisch störend.

Letztendlich lässt sich nur sauberer, hochwertiger Qualitätskompost erfolgreich vermarkten. Die Kreisabfallwirtschaft appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, verstärkt auf die korrekte Befüllung der Biotonne zu achten.
Alle Informationen stehen auch im Internet unter: www.landkreis-northeim.de auf den Seiten der Abfallwirtschaft.lpd

Informationen und Tipps dazu gibt die Abfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter Tel. 05551/708-162, 708-163 oder 708-160.

Zum Bild: Die Kreisabfallwirtschaft kontrolliert Biotonnen jetzt verstärkt. Wenn Plastiktüten oder andere Fremdstoffe entsorgt werden, werden die Behälter künftig nicht geleert. Foto: lpd











18.03.2019 • 17:38 Uhr

Rund 390.000 Euro Förderung für zwei Projekte möglich! - LEADER-Region Harzweserland hat getagt

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) hat soeben in ihrer 12. Sitzung in der Dorfgemeinschaftsanlage Schlarpe zwei Projekte den Weg zu insgesamt 389.036 Euro ermöglicht.
Kerstin Baufeldt möchte mit dem Projekt „Anbau Tanzstudio Kerstin Baufeldt“ dem großen Interesse an Tanzangeboten gerecht werden und das bestehende Gebäude durch einen Anbau ergänzen. Der geplante zweite Tanzraum soll Platz für neue Kurse bieten, die auch Bevölkerungsgruppen wie Senioren oder gehandicapte Menschen ansprechen können.
Der Wildpark Hardegsen möchte sich mit weiteren Investitionen für die Zukunft neu aufstellen. Durch das Projekt „Wildpark Hardegsen – Eingangsbereich und Erdmännchengehege“ soll der Eingangsbereich des Parks neugestaltet werden. Geplant sind ein Empfangshäuschen mit Verkaufs-/Lagerraum sowie ein Besucher-WC. Um gleichzeitig die Attraktivität des Parks zu steigern und den Besucherinnen und Besuchern ein neues Highlight zu bieten, ist ein neues Erdmännchengehege in der Nähe des vorhandenen Tierhauses vorgesehen.

Zahlreiche weitere LEADER-Projekte befinden sich in der Umsetzung oder wurden bereits umgesetzt.

Das LEADER-Projekt „Erlebnis-Kultur“ stellt sich in der LAG-Sitzung vor: Das Internetportal bietet eine stets aktuellen Übersicht über Veranstaltungen sowie Kultur- und Freizeitmöglichkeiten in Südniedersachsen. Vereine und Einrichtungen können ihre Veranstaltung hier melden. Zu dem Angebot gelangen Sie unter www.erlebnis-kultur.de.
Der aktuelle Stand der durch LEADER geförderten neuen Imagebroschüre des Landkreises Northeim wurde vorgestellt. Mit der Imagebroschüre soll mit den vielfältigen Angeboten des Landkreises für einen Zuzug weiterer Einwohner geworben werden. Die fertige Broschüre soll am 18. April der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Aus dem Fördertopf von LEADER konnten damit bereits 1,7 Millionen Euro für Projekte im Harzweserland (Landkreis Northeim) bereitgestellt werden. Projekte wie der Dorfbus Bodenfelde, die barrierefreie WC-Anlage am Wilhelm-Busch-Erlebnispfad oder der Solling-Vogler-Ranger sind nur einige Beispiele für erfolgreich umgesetzte LEADER-Projekte, die das europäische Fördergeld erhielten. Noch bis zum Jahr 2023 stehen weitere 400.000 Euro für Projekte in der Regionalentwicklung bereit. Antragsberechtigt sind neben Vereinen und Unternehmen unter anderem auch Privatpersonen. Der nächste Stichtag für die Einreichung von Projekten ist der 29.04.2019. Die nächste LAG-Sitzung findet dann am 25.06.2019 um 17 Uhr im Rosencafé in Bad Gandersheim statt. Das Regionalmanagement berät Sie gerne bei der Projektentwicklung.lpd

Zum Bild: Kerstin Baufeldt präsentiert der Lokalen Aktionsgruppe ihr Projekt „Anbau Tanzstudio Kerstin Baufeldt“. Foto: lpd

Informationen zu den Projekten gibt es unter www.tanzstudio-kerstin-baufeldt.com und www.wildpark-hardegsen.de.

Ansprechpartner beim Regionalmanagement Harzweserland sind: Annette Muhs, Landkreis Northeim, Tel. 05551 708737, Fax 05551 708739 oder E-Mail an amuhs@landkreis-northeim.de sowie Julian David, von KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, Hannover, Tel. 0511 59097430, Fax 0511 59097460 oder E-Mail an david@koris-hannover.de











18.03.2019 • 17:33 Uhr

Katholisches Hilfswerk MISEREOR hilft nach Zyklon „Idai“ im südlichen Afrika

Angesichts der katastrophalen Folgen des Tropensturms „Idai“ in Mosambik, Simbabwe und Malawi mit vielen Toten, Verletzten und massiven Schäden an Häusern, Straßen und wichtiger Infrastruktur, stellt das katholische Hilfswerk MISEREOR zunächst einen Nothilfefonds von 50.000 Euro zur Verfügung, um den Menschen rasche Hilfe zukommen zu lassen.
"Nachdem zunächst weite Teile Mosambiks, vor allem die besonders betroffene Region Beira vom Kommunikationsnetzt abgeschnitten war, erreichen uns jetzt mehr und mehr Nachrichten von Mitarbeitern und Partnerorganisationen. Dass was sie berichten ist erschreckend", erklärt Peter Meiwald, Afrika-Abteilungsleiter bei MISEREOR. "In der gesamten Region war es schon vorher zu heftigen Regenfällen gekommen, so dass viele Menschen unter den starken Überschwemmungen gelitten hatten. Die Schäden von Zyklon Idai mit Windböen bis zu 180 km/h hatten dann katastrophale Folgen besonders für die mosambikanische Großstadt Beira mit 500.000 Einwohnern", so Meiwald. Häuser, Straßen und das Kommunikationsnetz seien zerstört, es gäbe viele Tote und Verletzte. In der Region Sofala, Tete Manica und Inhambane seien 200.000 Familien ohne Wasser und Zugang zu Strom.
Auch in den Nachbarländern Simbabwe und Malawi sei es zu schweren Schäden gekommen. Die Diözese Mutare in Simbabwe, mit der MISEREOR eng zusammenarbeitet bereitet sich auf breit angelegte Hilfsmaßnahmen vor. "Was für die Menschen in Mosambik und in den ebenfalls betroffenen Ländern Simbabwe und Malawi besonders schwer wiegt: ein Großteil der Felder und der eingelagerten Ernten sind zerstört und damit ihre Ernährungssicherheit und ihre Einkommensgrundlagen. Die Menschen werden daher noch lange Zeit auf Hilfe angewiesen sein", so Meiwald.
Für diese Hilfen im südlichen Afrika bittet MISEREOR die Menschen in Deutschland um Unterstützung.
red/fis











18.03.2019 • 17:27 Uhr

Dauergeräusche im Ohr Tinnitus: Ursachen und Therapiemöglichkeiten

Es rauscht, pfeift, zischt oder rattert: Wer schon einmal einen Tinnitus hatte, weiß, wie lästig die ungewollte Geräuschkulisse ist. In Deutschland leiden laut Deutsche Tinnitus-Liga e.V. rund 3 Mio. Menschen an chronischen Ohrgeräuschen. Wie sie entstehen, was die Ursachen sind und welche Therapien es gibt, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was genau ist ein Tinnitus?

Das Wort Tinnitus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Klingeln“. „Betroffene können aber auch ein Pfeifen, Rauschen, Hämmern, Zischen, Summen oder Klopfen hören“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Treten solche Geräusche nicht nur für wenige Sekunden oder Minuten auf, sondern dauerhaft oder immer wieder für einen längeren Zeitraum, handelt es sich um einen Tinnitus. Mediziner unterscheiden zwei Arten: Der subjektive Tinnitus ist nur für den Patienten selbst hörbar, den objektiven Tinnitus können auch Dritte wahrnehmen. Er ist deutlich seltener und wird beispielsweise von Gefäßverengungen verursacht. Ein Tinnitus kann in jedem Lebensalter auftreten, wobei die meisten Betroffenen zwischen 40 und 50 Jahre alt sind, wenn sie erstmals einen Tinnitus erleben. Aber: „Seit einigen Jahren steigt der Anteil von Patienten bis zum 30. Lebensjahr, vermutlich wegen lärmintensiver Freizeitaktivitäten“, so Reuter. Chronisch wird das Leiden, wenn es länger als drei Monate andauert.

Ursachen

„Die Ursachen für einen Tinnitus können ganz unterschiedlich sein“, weiß der Gesundheitsexperte. „Lärm, Mittelohrentzündungen, ein Hörsturz oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen dazu. Ob auch Stress eine Ursache ist, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Allerdings berichtet etwa die Hälfte der Erkrankten mit einem chronischen Tinnitus von erheblichem Stress in der Vergangenheit oder der Gegenwart.“ Besonders gefährdet ist, wer in einer lauten Umgebung arbeitet, zum Beispiel auf einer Baustelle oder als Barkeeper in einem Nachtclub.

Vorbeugen und behandeln

Die beste Vorsorge ist, Lärm und Stress zu vermeiden. „Wer häufig auf Konzerte oder in Clubs geht, sollte Ohrstöpsel tragen. Musikhören mit Kopfhörern ist nur bei mäßiger Lautstärke und auch nicht stundenlang empfehlenswert. Bei arbeitsbedingtem Lärm ist ein Hörschutz dringend notwendig“, rät der Gesundheitsexperte. Entspannungstechniken und bewusste Entschleunigung können helfen, Stress abzubauen. Die Behandlung eines akuten Tinnitus ist schwierig, da es derzeit keine wissenschaftlich gesicherte Therapie gibt. „Erfahrungsgemäß hilft es den Patienten, ein wenig Abstand vom Alltag zu gewinnen, mäßig Sport zu treiben und sich zu entspannen“, weiß Reuter. Ist beispielsweise eine Ohrerkrankung die Ursache für die störenden Geräusche, wird sich der Arzt auf die Behandlung dieser Krankheit konzentrieren und so auch den Tinnitus bekämpfen. Patienten mit einem chronischen Tinnitus helfen Therapien, bei denen sie lernen, die ständigen Ohrgeräusche auszublenden oder mit Musik zu überlagern. „Wichtig ist vor allem, dem Quälgeist im Ohr keine allzu große Aufmerksamkeit zu schenken“, schließt Reuter ab.

red/Quelle/Foto: ERGO Group/DKV











18.03.2019 • 17:21 Uhr

Ausstellungen im Museum Schloss Fürstenberg: "Weserchinesen"-Geschirr und Rauminstallation Leaves-Blätter

Am 5. April lädt das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG (Landkreis Holzminden) herzlich zur Vernissage von gleich zwei Sonderausstellungen ein, die unterschiedlicher kaum sein können und dennoch über den Werkstoff Porzellan einen gemeinsamen Kern haben. Mit der erstmaligen Präsentation des umfangreichsten Geschirrs von FÜRSTENBERG aus dem 18. Jahrhundert, den WESERCHINESEN, bis zur Rauminstallation LEAVES | BLÄTTER von Ulli Böhmelmann schlägt das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG eine eindrucksvolle Brücke von der Tradition zur Moderne.
Sonderausstellungen
LEAVES | BLÄTTER: 06.April bis 30Juni 2019
WESERCHINESEN: 06.April bis 30.Juni 2019
Doppelvernissage: am 5. April 2019, 18 Uhr; Eintritt frei.
red/fis











18.03.2019 • 17:14 Uhr

MdB Kühne (CDU): Bund fördert Dorfmuseen in Fredelsloh und Hattorf

Bundestagsabgeordneter erhält positiven Bescheid aus Bundeslandwirtschaftsministerium

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hat jetzt gute Nachrichten von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner erhalten. Der Bund fördert das Projekt „DorfMuseum-Schule“ in Fredelsloh und Hattorf mit insgesamt 98.175,58 €. Damit soll die Kooperation zwischen Schulen und Museen im ländlichen Raum gefördert werden. Der Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. hatte den Antrag gestellt mit dem Ziel, an einer beispielhaften Museumsentwicklung die ehrenamtlich getragene kulturelle Infrastruktur auszubauen und Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kulturellen Bildung zu erleichtern.

Roy Kühne: „Ich freue mich sehr, dass mit diesen großzügigen Mitteln beide Museen in die Lage versetzt werden, die Geschichte der Region noch besser aufzubereiten und auch für junge Menschen in einer ansprechenden Form zu präsentieren und zu vermitteln.“

Ziel des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) ist es, ländliche Regionen durch die Unterstützung bedeutsamer Vorhaben und Initiativen als attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund steht dabei die Erprobung und Förderung innovativer Ansätze in der ländlichen Entwicklung.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.03.2019 • 14:02 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele: Bühnentechniker/in und Requisiteur/in gesucht

Intendant Achim Lenz präsentiert mit Ingo Wolfgang Ludewigs neuen Technischen Leiter

Neuigkeiten am laufenden Band: Die 61. Gandersheimer Domfestspiele sind mit ihrem Millionenetat ein wichtiges Kulturunternehmen, das Wirtschaftskraft auslöst und für Arbeitsplätze sorgt. Nicht nur auf der Bühne, wo die Schauspieler und Schauspielerinnen agieren. Das diesjährige Ensembles steht. Aber auch hinter den Kulissen werden ebenfalls einsatzfreudige, motivierte und versierte Menschenkräfte benötigt. Darauf hat Festspiel-Intendant Achim Lenz (ganz rechts auf dem Foto) auf der Festspiel-Gala am vergangenen Sonntag aufmerksam gemacht. Heute fragten wir bei dem künstlerischen Leiter nach, um welche Jobs es sich dabei konkret handelt. Lenz: "Wir suchen noch einen Bühnentechniker und einen Requisiteur; selbstverständlich sind dabei Mann und Frau angesprochen". Lenz richtete seine Offerte an die 200 Teilnehmer der Gala auf "Traupes Tenne" in Harriehausen. "Machen Sie bitte für uns Werbung; vielleicht kennen Sie den einen oder anderen, der sich für die Aufgaben interessiert und engagieren lässt", so Lenz.

Bewerbungen sind bitte an die Festspiel-Geschäftsstelle, Frau Reich, Telefon 05382-73 333, im Bürgerbüro der Stadtverwaltung zu richten.
Im Rahmen der Festspiel-Wintergala präsentierte er seinem erlesenen Publikum dann noch den neuen Technischen Leiter der Domfestspiele in diesem Jahr. Es ist diese Ingo Wolfgang Ludewigs.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










18.03.2019 • 13:17 Uhr

Spezielle Kurse bei der Kreisvolkshochschule: Richtige Aktivitäten mit Hunden erlernen

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet im laufenden Frühjahrsprogramm zwei spezielle Kurse für Aktivitäten mit Hunden an. Dafür gibt es am Mittwoch, 27. März, von 18 bis 18.45 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Drüber, An der Schule 2, einen Infoabend.
Ein Dog-Trekking Einstiegskurs am Sonnabend, 27. April, von 9 bis 17 Uhr, richtet sich an Hundehalterinnen und Hundehalter, die eine längere Tour mit ihrem Tier abseits der Zivilisation durch unwegsames Gelände unternehmen möchten.
Ein Dog-Scooterkurs am Sonnabend, 6. April, von 9 bis 17 Uhr, soll zeigen, wie Hunde so genannte Scooter ziehen können. Die Bewegung mit dem Scooter ist unabhängig von der Rasse und kann laut Kursankündigung von jedem gesunden, ausgewachsenen Hund bewältigt werden.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.kvhs-northeim.de und unter der Telefonnummer 05551/708-8219.
lpd











18.03.2019 • 13:04 Uhr

Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim: 166.463 Euro für Projekte ausgeschüttet - Jeweils 50.000 Euro für Synagoge Einbeck und Schlosspark in Uslar

Stiftung blickt auf zehnjähriges Bestehen zurück - Mit 4,5 Millionen Euro bisher mehrere Hundert Projekte unterstützt

Der Vorstand der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim vor wenigen Tagen zu seiner Frühjahrssitzung in Einbeck zusammengetreten. Zu Beginn der Sitzung blickten die Vorstandsmitglieder auf die 10-jährige Geschichte der Stiftung zurück. Während der aktuellen Sitzung wurden 166.462 Euro an neuen Förderungen für verschiedene Projekte ausgeschüttet. So unter anderem jeweils 50.000 Euro für die Alte Synagoge in Einbeck (Innenausbau), die Erneuerung der Fußgängerbrücke in den Schlosspark in Uslar, 43.708 Euro für die Erhaltung und Gestaltung des denkmalgeschützten Haupthauses der Burg Katlenburg, 2.000 Euro für die Bühnenstürmer von Einbeck, 3.200 Euro für das Theater der Nacht in Northeim, 8.000 Euro für den Wichtelpfad Sievershausen.

Im Verlauf dieser Zeit hat sich der Vorstand der Stiftung mit einer Vielzahl von Anträgen beschäftigen dürfen. Die Vorstandsmitglieder zeigten sich beeindruckt von der breiten Palette der geförderten Projekte aus den Bereichen Kultur und Denkmal. Mehrere Hundert Vorhaben wurden seitdem von der Stiftung in einer finanziellen Größenordnung von rund 4,5 Millionen Euro anteilig unterstützt.

Beachtlich ist dabei, dass damit Projekte in einem Umfang von weit über 25 Milionen Euro maßgeblich mit auf den Weg gebracht werden konnten. Viele dieser Maßnahmen hätten sicherlich ohne die Unterstützung der Kultur- und Denkmalstiftung nicht realisiert werden können. Exemplarisch wurde hier auf das hohe finanzielle Engagement für die Gandersheimer Domfestspiele GmbH hingewiesen, an der die Stiftung zu 50 Prozent beteiligt ist.

Die Förderanträge haben den Vorstandsmitgliedern immer wieder vor Augen geführt, wie bunt und wertvoll die Kulturlandschaft im Landkreis Northeim ist, die einen Vergleich mit anderen Regionen nicht scheuen muss. Sie wird im Wesentlichen durch ehrenamtliche Kräfte getragen. Diese verwenden einen großen Teil ihrer Freizeit für die Gemeinschaft. Dafür gebührt diesen ausdrücklich der Dank des Vorstandes.

Hervorgehoben wurde, dass die Projekte den Landkreis nicht nur mit tollen kulturellen Angeboten bereichern. Sie tragen auch dazu bei, dass das kulturelle Erbe auch für nachfolgende Generationen bewahrt wird.
Zum Abschluss seines Rückblicks zeigte sich der Vorstand darin zuversichtlich, dass auch in der Zukunft weitere kreative Projektideen aus dem Landkreis zur Förderung vorgelegt werden.
Die nächste Sitzung des Vorstandes der Kultur- und Denkmalstiftung findet voraussichtlich am 30. August 2019 statt. Förderanträge für die Sitzung sollten bis zum 02. August 2019 bei der Geschäftsstelle vorgelegt werden.
Ansprechpartner der Stiftung sind Herr Harald Rode (05551 708-384) und Frau Linda Schilling (05551 708-383).
lpd/Screenshot Homepage Alte Einbecker Synagoge


Hintergrundinformation:
Der Vorstand kam am 19. Dezember 2008 zu seiner ersten Sitzung zusammen, nachdem zuvor der Kreistag die Stiftung ins Leben gerufen hatte. Durch eine Beteiligung am Energieversorger EAM Kassel, stehen derzeit im Jahr rund 450.000 Euro für Förderungen zur Verfügung. Aktuell besteht der Vorstand aus 13 ehrenamtlichen Mitgliedern.
Von Anfang an sind dabei:
Joachim Stünkel (Vorsitzender des Vorstandes), Uwe Schwarz (stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes) und Gudrun Borchers.lpd











18.03.2019 • 08:45 Uhr

An der fast 1000-jährigen Stiftskirche: Bauarbeiten für einen rollstuhlgerechten Eingang voll angelaufen

Mit Aufmerksamkeit hat die Öffentlichkeit davon Kenntnis genommen, dass die Bauarbeiten für einen handicapfreien, soll heißen rollstuhl- und behindertengerechten Eingang an der Südseite der fast 1000-jährigen Stiftskirche in Bad Gandersheim begonnen haben (wir berichteten exklusiv). Nach Voruntersuchungen am Fundament sind nun die Bauleute voll der Neu- und Umgestaltung beschäftigt. Pastor Thomas Egart hatte bestätigt, der Kircheneingang werde zudem einen neuen Windfang bekommen. Auch innerhalb des sakralen Gebäudes sind im Eingangsbereich funktionelle Veränderungen (u.a. eine Infothek) vorgesehen.
red/Fotos: Thomas Fischer










18.03.2019 • 08:34 Uhr

Klimawandel: Steigendes Herzinfarktrisiko durch Hitze

Der Herz- oder auch Myokardinfarkt ist die weltweit häufigste Todesursache. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben gemeinsam mit Kollegen weiterer bayerischer Forschungseinrichtungen nun im ‚European Heart Journal‘ eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass das Risiko, aufgrund erhöhter Außenlufttemperaturen einen Herzinfarkt zu erleiden, in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist. Das Risiko in Bezug auf Kälte hat sich über die Zeit nicht signifikant verändert.

Umweltfaktoren können Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System des Menschen haben. So wird schon länger vermutet, dass starke Temperaturausschläge das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen können. „Besonders für sehr niedrige und sehr hohe Temperaturen wurde das schon gut gezeigt. In der aktuellen Studie wollten wir nun überprüfen, inwiefern sich das Herzinfarktrisiko aufgrund von Hitze und Kälte über die Jahre verändert hat“, so Dr. Kai Chen, Wissenschaftler des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München.

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Augsburger Universitätsklinikums und des Krankenhauses in Nördlingen untersuchte er dazu Daten des Augsburger Herzinfarktregisters. Einbezogen wurden über 27.000 Herzinfarktfälle zwischen 1987 und 2014. Das Durchschnittsalter der Betroffenen betrug rund 63 Jahre, 73 Prozent davon waren Männer und rund 13.000 Fälle endeten tödlich. Diese einzelnen Infarkte wurden gemeinsam mit den meteorologischen Daten des jeweiligen Tages und der vorangegangenen Tage untersucht, und mögliche andere Faktoren wie beispielsweise Wochentage oder sozioökonomischer Status herausgerechnet. Die wichtigste Erkenntnis aus der Studie: „Über den Zeitraum von 28 Jahren konnten wir ein in den letzten Jahren erhöhtes, hitzeinduziertes Herzinfarktrisiko feststellen“, so Erstautor Kai Chen.

Dazu verglichen die Forscher die Ergebnisse aus dem Zeitraum 1987 bis 2000 mit denen zwischen 2001 und 2014. „Die Untersuchungen ergaben, dass in jüngerer Zeit das Herzinfarktrisiko mit zunehmender täglicher Durchschnittstemperatur stärker ansteigt als im vorangegangenen Untersuchungszeitraum“, so Kai Chen. Insbesondere Menschen, die durch Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte vorbelastet sind, seien heutzutage besonders anfällig. Die Forscher vermuten, dass dies zum einen an der Klimaerwärmung liegt, zum anderen auch Risikofaktoren für einen Herzinfarkt, wie Diabetes oder Hyperlipidämie, zugenommen haben und die Bevölkerung somit anfälliger für Hitze machen.

Klimawandel als Herzinfarktrisiko?

„Unsere Studie legt nahe, dass hohe Temperaturen als Auslöser für einen Herzinfarkt häufiger mitgedacht werden sollten – insbesondere mit Blick auf den Klimawandel“, erklärt Studienleiterin Dr. Alexandra Schneider. „Extreme Wetterereignisse wie die Hitzewellen 2018 in Europa könnten in Zukunft zu einem vermehrten Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Gleichzeitig wäre aber zu erwarten, dass kältebedingte Herzinfarkte seltener werden. Unsere Auswertungen deuteten ein niedrigeres Risiko für den späteren Zeitraum an, allerdings war der Risiko-Abfall nicht signifikant und auch besonders kalte Tage gelten nach wie vor als möglicher Auslöser für einen Herzinfarkt. Inwiefern sich die Zunahme der hitzebedingten Herzinfarkte und die Abnahme der kältebedingten Herzinfarkte in der Zukunft die Balance halten, müsse man sehen“, so die Epidemiologin. In ihrer Arbeitsgruppe laufen aktuell Hochrechnungen, die diese Entwicklungen modellieren – sowohl für die Einhaltung als auch die Verfehlung der Ziele des Pariser Klimaabkommens (1.5°C und 2°C als Ziele). Zudem möchten die Forschenden die in Augsburg gewonnenen Ergebnisse in weiteren multizentrischen Studien erhärten.red/DGP


Hintergrund:
Die Studie wurde von der Deutschen Stiftung für Herzforschung gefördert.

Bereits 2014 hatte ein Team um Studienleiterin Alexandra Schneider herausgefunden, dass extreme Temperaturen zu einer erhöhten Anzahl von Todesfällen durch Herzinsuffizienz und Schlaganfall führt. Die aktuelle Arbeit zeigt, dass sich dieser Effekt auch auf das Risiko für Herzinfarkte auswirkt. Welche Mechanismen genau zu den Todesfällen führen, können die epidemiologischen Daten nicht erklären. Zwar weiß man, dass die Temperatur untern anderem Einfluss auf die Blutgerinnung, den Blutdruck oder die Viskosität des Blutes hat. Für genaue Analysen müssen aber weitere Studien aus ergänzenden Forschungsdisziplinen folgen.

Das Augsburger Herzinfarktregister wurde ab 1984 anlässlich der MONICA-Studie vom Helmholtz Zentrum München aufgebaut und erfasst seitdem kontinuierlich alle neu aufgetretenen Herzinfarkte bei 25- bis 74-jährigen Personen, die ihren ersten Wohnsitz in der Studienregion haben und in eines der acht beteiligten Krankenhäuser eingewiesen werden. Aufgrund der nahezu vollständigen Beteiligung aller Herzinfarktpatienten und der hohen wissenschaftlichen Wertigkeit der Forschungsergebnisse im Rahmen der bis 1995 durchgeführten MONICA-Studie wird das Herzinfarktregister als fester Bestandteil der kooperativen Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA) weitergeführt. Seit 2000 beteiligt sich das Bundesministerium für Gesundheit an der Finanzierung der Datenerhebungen für das Herzinfarktregister mit dem Ziel, die wichtigsten Forschungsergebnisse im Rahmen der Bundesgesundheits-Berichterstattung zu veröffentlichen. Ab 2009 wurde die Altersgrenze auf 84 Jahre heraufgesetzt, um auch Erkenntnisse über das Herzinfarktgeschehen, seine Folgen und die angewendeten Therapien bei älteren Menschen zu bekommen. Das KORA-Herzinfarktregister ist im Universitätsklinikum Augsburg, dem größten Krankenhaus in der Studienregion, angesiedelt.
red/DGP











18.03.2019 • 08:29 Uhr

Gewölbeklänge mit Markuz Walach live am 23.März

Am Samstag, 23.März, wird das Gewölbe im ältesten Wirtshaus der Stadt Göttingen wieder mit Musik gefüllt. Ab 21 Uhr wird die One-Man-Band Markuz Walach in der Reihe "Gewölbeklänge" im kleinen Ratskeller mit bluesiger Musik das Publikum in seinen Bann ziehen.

MARKUZ WALACH (Kassel)
handmade rollin' one man grooves
Blues, Baby, Blues. Wenn du mit dieser Musikrichtung nie richtig warm werden konntest und selbst jemand wie Seasick Steve dich nicht überzeugen konnte, dein Tellerrand dir dennoch nicht zu hoch erscheint, dann sollte MarKuz Walach dein ultimativer Weckruf sein. Keine Imitation großer Helden wie John Lee Hooker, sondern ein Boogie-Groove- Sound, der wirklich eine Ausnahmeerscheinung im weiten Bereich des Blues- Kosmos ist und der als One Man Band in jeder Weise überzeugen kann.
Mehr Infos: www.markuzwalach.com

Alle Daten kompakt:
Markuz Walach
in der Reihe "Gewölbeklänge im ältesten Wirtshaus der Stadt"
Wann: Samstag, 23.03.2019
Wo: Kleiner Ratskeller (Jüdenstraße 30, 37073 Göttingen)
Beginn: 21 Uhr
Der Eintritt ist frei - ein Hut geht rum.
red/Foto:











17.03.2019 • 22:49 Uhr

Bad Harzburg: 46-jährige Frau bedroht und bespuckt - Mann fühlte sich provoziert

Am gestrigen Samstag, um 19 Uhr, kam es im Bereich des "Ostviertels" in Bad Harzburg zu einer Bedrohung und Körperverletzung zum Nachteil einer 46- jährigen Frau. Dabei wurde die Bad Harzburgerin, während sie auf ihrem Balkon stand, zunächst von einem unbekannten Mann verbal bedroht und im weiteren Verlauf sogar angespuckt. Anschließend flüchtete der männliche Verursacher. Allerdings konnte die verständigte Funkstreife den 39- jährigen Mann, ebenfalls ein Bad Harzburger, noch im Nahbereich stellen. Zum Hintergrund seiner Tat befragt, erklärte der alkoholisierte Mann, dass er sich provoziert gefühlt habe. Nach eingehender polizeilicher Ansprache, einem Platzverweis sowie der Androhung einer Ingewahrsamnahme suchte der Verursacher umgehend seine Wohnanschrift auf. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Körperverletzung infolge des Anspuckens.ots










17.03.2019 • 22:46 Uhr

Festnahme eines Letten (21) nach internationalen Haftbefehl

Am frühen Samstagmorgen, gegen 06:50 Uhr, überprüfte eine Streifenwagenbesatzung des Bad Harzburg eine männliche Person, welche im Bereich Bettingerode bei Bad Harzburg fußläufig unterwegs war. Bei der Überprüfung des 21- jährigen Staatsangehörigen aus Lettland stellte sich heraus, dass dieser von lettischen Behörden zur Festnahme ausgeschrieben und bereits gesucht wurde. Dabei handelt es sich um eine fünfjährige Haftstrafe, welche der junge Mann noch in Lettland zu verbüßen hat. Der 21- jährige Mann wurde -widerstandlos- vor Ort festgenommen. Im weiteren Verlauf wurde er den zuständigen Justizbehörden zur Abwicklung der Auslieferung überstellt.ots











17.03.2019 • 22:39 Uhr

Handball-Nachwuchs in Northeim: Die Jüngsten entern die Schuhwallhölle

Der Boden bebte. Die Aufregung und die Vorfreude waren zu spüren. Endlich war der große Tag gekommen: HEIMTURNIER unserer Minis und Maxis beim Northeimer Handball Club. Und dieses Turnier hat gezeigt: Nicht nur die erste Herren kann die Halle füllen. Die Tribüne war komplett gefüllt und es wurde lautstark angefeuert.

25 Mannschaften aus acht Vereinen mit fast 200 Spielerinnen und Spielern versammelten sich am Samstag zum großen Handballturnier. Und wir vom NHC schickten gleich 5 Mannschaften ins Rennen. Auf drei Feldern sollten die Gegner schwindelig gespielt und Tore geworfen werden. Zudem stand eine Spiel- und Bewegungslandschaft in der Gymnastikhalle bereit um von den Kindern erforscht zu werden.

Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Foto aller Spielerinnen, Spielern und Trainern ging es dann über drei Stunden auf den Feldern hoch her. Im Zehn- Minutentackt gaben sich die Mannschaften auf den Spielfeldern die Klinke in die Hand und boten den Zuschauern spannende und teilweise hochkarätige Matches. Durch die Aufteilung in drei Leistungsstärken, konnte jeder Spieler sein Können zeigen und sich mit den Gegnern in seiner Stärke messen. Dadurch blickte man in viele Konzentrierte und fröhliche Gesichter. Jedes Tor wurde bejubelt, jeder gehaltene Ball war ein Erfolg. Jeder gab sein Bestes. Und wenn etwas mal nicht so richtig geklappt hat, haben die Schiedsrichter auch mal ein Auge zugedrückt. Insgesamt wurden in den 58 Spielen 689 Tore geworfen, was einen tollen Schnitt von fast 12 Toren pro Spiel bedeutet.
Was aber am meisten zählt: Jeder hat gekämpft, seine Leistung gezeigt und hatte viel Spaß dabei. Am Ende waren alle Sieger und freuten sich über ihre Preise.
Das Trainerteam bedankt sich bei den Schiedsrichtern, unseren Damen vom Verkauf und allen anderen, die geholfen haben, dass es ein super Turnier geworden ist. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
red/ok/Fotos: Oliver Kirch

















17.03.2019 • 20:07 Uhr

Fußball-Fanszene Südniedersachsen: Spektakulärer Hoeneß-Highlight für Bayern-Fan Peik Gottschalk - Lohn für Verbesserungsvorschlag

Bad Gandersheimer war heute zum "Präsidengespräch" nach München eingeladen - und erlebte auch noch ein 6:0 gegen Mainz

Manchmal fallen die Würfel einfach megamäßig gut: Gleich mehrere Sechser waren heute für den bekennenden wie eingefleischten FC Bayern-München-Fan Peik Gottschalk aus Bad Gandersheim abgesagt. "Es absoluter Höhepunkt Hoch 3 in meiner bisherigen tiefen Liebe für den FC Bayern", so berichtete es vor wenigen Minuten Peik Gottschalk voller Stolz in einer exklusiven Live-Schaltung aus der Münchener Arena mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Gottschalk hatte soeben die 6:0 Galavorstellung seines Clubs gegen das Bundesligateam aus Mainz feiern dürfen. Bayern ist wieder an der Spitze der Bundesligatabelle. Hauchdünn vor Borussia Dortmund.

Vor dem Spiel war der denkwürdige Tag mit einem Audienz beim großen wie populären Clubpräsidenten Ulli Hoeneß angesagt gewesen. Ab 14.30 Uhr stand der charismatische Präsident, Unternehmer und verurteilte Steuersünder einem auserwählten Kreis von Bayernfans ausführlich Rede und Antwort. Gottschalk hatte die Ehre bekommen, weil er sich an einem Wettbewerb für Verbesserungsvorschlägen für den FC Bayern beteiligt hatte. Aus 800 Vorschlägen waren acht ausgewählt worden. Gottschalks Anregung überzeugte das Bayern-Management dermaßen, dass er zur Belohnung zum "Präsidenten-Smalltalk" nach München durfte. "Es war gigantisch toll und hat mich tief beeindruckt", gestand Gottschalk noch sichtlich stark beeindruckt. "Der Ulli kommt live und persönlich noch viel besser rüber als im TV. Er ist ein guter Mensch!"

Die Bilder dokumentieren Szenen vom heutigen großen Tag für den Bayern-Fan Peik Gottschalk. Und seine Freunde und Bayern- München Fans in Bad Gandersheims und in Südniedersachsen dürften sich über die Ehre, die Peik zuteil wurde, sicherlich auch freuen. Und natürlich über das heutige 6:0.
red/fis/Fotos: Fis Work Media Group Exklusiv
















17.03.2019 • 19:43 Uhr












17.03.2019 • 19:43 Uhr

Festliche Wintergala der Domfestspiele auf „Traupes Tenne“ in Harriehausen

Heute, Sonntag, 17. März 2019, um 17 Uhr, hat der Vorsitzende des Vereins Gandersheimer Domfestspiele, Dr. Hinrich Bönicke, die traditionelle Wintergala des Theaterfestivals eröffnet. Vor den rund 200 Gästen auf „Traupes Tenne“ in Harriehausen begrüßte Bönicke besonders unter den Ehrengästen u.a. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, ihren Mann, MdL und Aufsichtsratsvorsitzender der Festspiel GmbH, Uwe Schwarz, den Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne und Polizei-Inspektionsleiter Polizeidirektor Walter Rusteberg. Danach präsentiert Intendant Achim Lenz in der Funktion des Moderators ein sehens- und hörenswertes Unterhaltungsprogramm mit Mitgliedern aus dem diesjährigen Festspielensemble. Dem mit reichlich Beifall bedachten Appetithappen aus dem Programm der diesjährigen Aufführungen schloss sich ein leckeres Warm-Kalt-Büffett an.
red/Fotos/Video: Thomas Fischer




















17.03.2019 • 15:21 Uhr

Zirkus Charles Knie erlebt in Einbeck spektakulären Massenansturm und begeistert die Menschen

Einbeck und die Region sind offenbar verliebt in die Zirkuswelt. Nicht anders ist die Begeisterung zu verstehen, die jetzt dem Zirkus Charles Knie zuteil wurde. Gestern ein Massenauflauf von Menschen in Einbeck. 1000 sind begeistert bei der Premierevorführung um 16 Uhr. Nach drei Stunden bester Zirkusunterhaltung stehen die nächsten 1000 Menschen bereits vor dem Zelt. Eine vielleicht 200 Meter lange Schlange von Menschen verharrt artig auf dem Gehweg, lässt die Nachmittagsgäste an sich vorbei zu ihren Autos laufen. Im Wortgewirr immer wieder die hörbaren Satzverstücke von "Eine tolle Zirkusvorführung! Einmalige Show! Hat uns ins riesig gefallen! War total cool! Müsst Ihr unbedingt gesehen haben!" Die Lobeshymnen durchweg positiv und reichlich. Auch der gesamte Rahmen eines beeindruckenden Events findet Anklang. "Und dann die Tatsache, dass dieser Zirkus aus Einbeck-Volksen kommt. Aus unserer Heimat. Das ist doch einzigartig gut!" Viele Menschen aus Bad Gandersheim und Umgebung suchten und fanden an diesem Tag den Weg zum Zirkus Charles Knie - und kamen voll auf ihre Kosten. Die legendäre Einbecker Zirkus-Tradition mit weiland Simonet-Barum lebt mit Charles Knie wunderbar weiter!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















17.03.2019 • 14:39 Uhr

Das Gackern der Hühner Am Brink in Bad Gandersheim - Nachbarn fühlen sich genervt

Als jüngst Bad Lippspringes Bürgermeister Andreas Bee beim Neujahrsempfang der Stadt Bad Gandersheim empfahl, die Stadt müsse angesichts der bevorstehenden Landesgartenschau stärker auf sich aufmerksam machen und dabei den Tipp gab, man müsse "Gackern wie die Hühner", - siehe Zeitungsausschnitt - ahnte er nicht, was das sofort an Reaktionen bewirkt.

Bewohner des Quartiers Am Brink machten wenig später darauf aufmerksam, dass sie seit geraumer Zeit schon eine faktische Gackerei von Hühnern ertragen müssen und davon genervt sind. Tatsächlich ist es so wie sie berichteten. Südwestlich der Straße Am Brink gibt es eine abenteuerlich anmutende Kleingartenkolonie. Wenig Parzellen sind wirklich akkurat gepflegt. Auffällig viele machen eher einen verwahrlosten Eindruck. Zahlreiche Lauben befinden sich in einem erbärmlichen baulichen Zustand. Plastikverhaue mit zerfledderten Planen stehen herum.

Aus einer dieser Bretterbuden dringt den ganzen Tag lang das Gegackere eines Dutzend von Hühnern, berichten Anwohner vom Brink. Der Gockel mit seinem gerupften Hals scheint seine Stimme verloren zu haben. Er krächzt nur noch. "Ist das eigentlich erlaubt, hier Hühner zu halten?", fragen sich Anwohner.

Es ist hier eine komplizierte Lage. Denn das Gartenland gehört nach Darstellung eines türkischen Gartenpächters der Evangelischen Kirche. Inwieweit hier eine Nutzung über das Gartenland hinaus, beispielsweise für eine Tierhaltung möglich ist, war auf Grund bislang ungeklärter Zuständigkeiten nicht wirklich präzise zu erfahren. Konkrete Anfragen sind an die Stadt Bad Gandersheim und die Evangelische Kirche gerichtet. Antworten stehen noch aus.
red/Screenshoot Zeitungsausschnitt HNA/Fotos: Marc Reiser
















17.03.2019 • 10:56 Uhr

Gefrusteter Seesener haut Türgriff beim Jobcenter kaputt

Soeben berichtet die Polizei in Seesen: Bereits am 13.März 2019 gegen 08.30 Uhr kam es im Seesener Jobcenter zu einer Sachbeschädigung. Ein 41- jähriger Seesener soll beim Verlassen der Arbeitsagentur, vermutlich aus Frust über einen nicht anwesenden Sachbearbeiter, mutwillig auf den Türgriff der Ausgangstür geschlagen haben, sodaß dieser zerbrach. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca.30 Euro. gol










17.03.2019 • 10:51 Uhr

Dauerregen lässt Bäche und Flüsse anschwellen - Heute Spaziergang mit Regenschirm

Die letzten Dauer-Regentage haben die Wasserstände in Bächen und Flüssen in der Region Südniedersachsen sichtbar und spürbar anschwellen lassen. Zwar besteht noch keine Sorge, dass es zu Überflutungen kommt. "Aber wir beobachten die Lage sehr genau", ist aus Behördenkreisen im Landkreis Northeim zu vernehmen. Denn beispielsweise die Leine ist in einigen Abschnitten zwischen Billerbeck/Hajeshausen und Einbeck bereits in Ansätzen über ihre Uferböschungen getreten. Tendenz steigend.
Auch am heutigen Sonntag kommt es mächtig feucht von oben. Da sind Spaziergänge mit Schirm und Hund oder joggen am besten mit Regenschutz angesagt. Einzig die milden Temperaturen stimmen positiv. Sie beschleunigen das Wachstum in der Natur. Es naht der Frühling. Die Forsythiensträucher blühen bereits knallgelb in einigen Gärten.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










17.03.2019 • 10:39 Uhr

Horror-Unfall auf der L569 - Frontalzusammenstoß - Neunjähriges Mädchen stirbt

Bei der Kollision zweier PKW ist am Samstagmittag (16.03.19) gegen 12.15 Uhr auf der L 569 zwischen Klein Lengden und Benniehausen (Landkreis Göttingen) ein neun Jahre altes Mädchen tödlich verletzt worden. Das Kind saß auf dem Beifahrersitz eines Volvo. Der 39 Jahre alte Fahrer des Wagens aus Göttingen erlitt bei dem Unfall schwerste, zwei weitere von ihm auf dem Rücksitz transportierte Kinder (ein Junge und ein Mädchen) vermutlich schwere Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen geriet der mit den drei Kindern besetzte Kombi des 39-Jährigen kurz vor der Ortschaft Benniehausen auf regegennasser Straße im Verlauf einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich ins Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite frontal gegen einen in diesem Moment entgegenkommenden VW Polo aus Göttingen. Dessen 26 Jahre alte Fahrer erlitt bei dem Zusammenstoß wahrscheinlich mittelschwere Verletzungen.

Für die komplexe Unfallaufnahme und die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die L 569 zwischen Klein Lengden und Benniehausen bis in den späten Nachmittag voll gesperrt werden.

Eine Vielzahl an Feuerwehrleuten der umliegenden Ortschaften, vier RTW und ein Notarztwagen waren an der Unfallstelle im Einsatz. Außerdem landeten zwei Rettungshubschrauber aus Göttingen und Kassel. Für die Betreuung der Einsatzkräfte wurde ein Notfallseelsorger angefordert.

Rettungswagen brachten die verletzten Autofahrer in Krankenhäuser nach Duderstadt bzw. Göttingen. Die beiden schwer verletzten Kinder wurden zur Göttinger Universitätsklinik transportiert.

Die Unfallursache ist noch unklar. Ein Sachverständiger der DEKRA wurde in die Ermittlungen eingeschaltet und erschien am Unfallort. Die beiden erheblich beschädigten Unfallfahrzeuge wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen sichergestellt.jk










17.03.2019 • 10:34 Uhr

Schläger versuchen Beziehung zu zerstören - Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung

Tatzeit: Sonntag, 24. Februar 2019, Tatort: 37154 Northeim, Sudheimer Straße:
Ein 20-jähriger Einwohner aus Einbeck wird nach heutigen Angaben der Einbecker Polizei von mehreren Personen geschlagen und mit weiteren Schlägen bedroht, falls er die Beziehung zu seiner Freundin nicht beenden sollte. Bei den Tätern handelt es sich um drei Personen aus Northeim im Alter zwischen 18 und 20 Jahren. Entsprechende Ermittlungvorgänge wurden eingeleitet. Eine Nationalitätenzuordnung findet in der Verlautbarung nicht statt.
red/kal










17.03.2019 • 10:30 Uhr

Einbeck: Mitbewohnern wurde es jetzt zu bunt...Drei Anzeigen in Serie

Die Eindecker Polizei vermeldet soeben einen aktuellen Fall Nachbarschaftsstreit. In der Mitteilung heißt es: Ein 52-jähriger Mitbewohner eines Einbecker Mehrfamilienhauses stört den Mietfrieden zunehmend in einer Art und Weise, dass jetzt Anzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Ruhestörung durch unmittelbare Mitbewohner des Hauses gestellt wurden.kal











17.03.2019 • 10:26 Uhr

Wegen Hund an der Leine oder nicht: Prügelszene im Baumarkt Baßgeige

Wie der Polizei angezeigt wurde, kam es am Samstag, kurz nach 14 Uhr, in einem Baumarkt in der Baßgeige in Goslar zu einer wechselseitigen Körperverletzung. Demnach waren zwei Parteien, bestehend aus drei Männern und einer Frau, über das Anlegen einer Hundeleine derart in Streit geraten, dass es zu Beleidigungen und Handgreiflichkeiten gekommen war, heißt es in einer aktuellen Mittelung der ermittelnden Polizei Goslar. Die ist nun auf Mithilfe angewiesen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei unter 05321 339-0 zu melden.ots











17.03.2019 • 10:20 Uhr

Northeim: Polizei zieht betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellten Polizeibeamte/-innen der Polizeiinspektion Northeim zwei Trunkenheitsfahrten im Northeimer Stadtgebiet fest.

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde um 04:10 Uhr in der Tschaikowskistraße ein alkoholisierter 26-jähriger Northeimer in einem Seat als Fahrzeugführer angetroffen. Die eingesetzen Beamten/-innen nahmen Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest ergab 1,09 Promille. Zudem konnte der Fahrzeugführer keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Es wurde eine Blutprobe entnommen.

Um 04:30 Uhr befuhr ein 39-jähriger Northeimer den Friedrich-Ebert-Wall mit einem Pkw Opel auf der Fahrspur des Gegenverkehr, auf welcher sich ein Funkstreifenwagen befand, der auf dem Weg zu einem anderen Einsatz war. Ohne Zusammenstoss konnten die Polizeibeamten/-innen den Opel anhalten und stellten den alkoholisierten Fahrzeugführer fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille. Dem Fahrzeugführer wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde sichergestellt. gro










17.03.2019 • 10:14 Uhr

Verkäuferin abgelenkt, dann Griff in die Kasse

Am gestrigen Samstag, gegen 16:30 Uhr, kam es im Kunsthandwerker-Bereich des Großen Heiligen Kreuzes in Goslar zu einem Diebstahl von Bargeld. Nach ersten Erkenntnissen hatten zwei Frauen, ein Mann sowie ein Kleinkind eine Kemenate betreten und die Verkäuferin derart abgelenkt, dass eine der Personen in die geöffnete Kassen greifen und Bargeld entwenden konnte. Im Anschluss flüchtete die Personengruppe in unbekannte Richtung. Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter 05321 339-0 entgegen. ots










17.03.2019 • 10:11 Uhr

25-Jähriger aus Gandersheim fährt zu schnell und verliert die Kontrolle: Rumms!

Ereignisort: Kalefeld, Bundesstraß. 445 in Höhe Einmündung Kreisstraße 403 (Eboldshäuser Straße) Unfallzeitpunkt: 16. März 2019, 18.35 Uhr. Ein 25-jähriger Gandersheimer Fahrzeugführer befuhr die Bundesstraße 445 in Richtung Echte. In Höhe der Einmündung zur Kreisstraße 403 verlor er nach Angaben der Polizei die Kontrolle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit über sein Fahrzeug. Hierdurch schleuderte er mit dem Pkw auf die im Einmündungsbereich befindliche Verkehrsinsel und beschädigte dabei ein Verkehrszeichen. Durch die Kollision Pkw/Verkehrszeichen entstand am Fahrzeug ein Schaden von etwa 1500 Euro.hi










17.03.2019 • 10:06 Uhr

Northeimer Handball Club: 3. Liga Herren reißt Last-Second-Auswärtssieg!

Trotz Grippe und Verletzungspech: NHC erkämpft sich dank Paul-Marten Seekamp beim 28:27 gegen SG Langenfeld zwei verdiente Punkte!
Trainer Carsten Barnkothe ist beim NHC ja bereits viel gewohnt, aber mit den Langzeitverletzten Jannes Meyer, Marcel Armgart, Michael Dewald und nun Tim Gerstmann, Paul Hoppe und Lennart Gobrecht (alle Grippe) fehlt dem Trainer momentan fast das komplette Rückgrat seines Kaders, so dass in der Langenfelder Sporthalle sogar Yannik Schlüter den kurzzeitig verletzten Frederik Stammer im Tor vertreten musste. Doch „die Mannschaft hat das Nicht-verlieren-wollen-Gen in sich“, ist sich Barnkothe nach dem verdienten Last-Second-Sieg sicher. Denn Paul-Marten Seekamps Kampfgeist sicherte dem Team wie so oft in den wichtigen Spielszenen die Führung und zwei wichtige Auswärtspunkte.
Dabei hatte Langenfeld sich einiges vorgenommen und unterband anfangs mit einer unorthodoxen 5-1-Deckung das Northeimer Laufspiel. Mit einem schnellen Timeout stellte Barnkothe sein Team neu auf und wechselte zur Hälfte der ersten Halbzeit Seekamp ein. Sofort übernahm der NHC das Kommando auf der Platte und ging mit 15:11 verdient in die Halbzeitpause.
Doch mit nur zwei Auswechselspielern und einem Torwart fehlten Barnkothe die personellen Möglichkeiten, sich auf taktische Änderungen der Langenfelder einzustellen. Mit zunehmender Müdigkeit beim NHC kam Langenfeld durch den überragenden Marcel Meurer (elf Tore) Tor um Tor heran und ging nach 45 Minuten mit 21:20 in Führung. Aber Eftymios „Carlos“ Iliopoulos, Jannes Wilken und der wieder eingewechselte Seekamp hielten den NHC mit dem 23:23 im Spiel. Philip Hempel, der eigentlich nur im Abwehr-Bollwerk spielt, erzielte die erneute 24:23-Führung des NHC. Zwei Minuten vor Schluss erhöhte Sören Lange mit einem seiner sehenswerten Feldtore zum 27:25, doch der rheinische Handball-Krimi war noch nicht zu Ende. Felix Korbmacher verkürzte für Langenfeld zum 26:27 und Maurice Meurer gelang neun Sekunden vor dem Schlusspfiff das scheinbare Remis für Langenfeld. Doch nicht mit einem Paul-Marten Seekamp, dem „Mann für die verrückten Dinger“, wie Barnkothe nach dem Spiel seinen Motivations-Leader und Spielmacher lobte. Seekamp holte sich nach der schnellen Mitte den Ball, stürmte an den gegnerischen Strafraum und überraschte den Langenfelder Torwart mit dem Siegtor zum 28:27 für den NHC. Der NHC verbessert sich in der Tabelle dank des vierten Auswärtssiegs auf Platz acht.
Northeimer HC: Stammer – Schlüter 1, Iliopoulos 4, Lange 7/1), Seekamp 3, Lutze 3, Hempel 2, Wilken 1, Stöpler 5, Wodarz 2.

Am kommenden Sonntag den 24.März um 17 Uhr geht es in der "Schuhwallhölle" gegen Leichlinger TV weiter. Mit dem aktuellen VIERTEN der 3. Liga West Staffel reist ein gestandenes 3. Liga Team aus dem Rheinland an. Der TV hat in der vergangenen Wochen ähnlich wie wir mit diversen Ausfällen zu kämpfen, verfügt aber trotzdem noch über excellente Einzelspieler. Wir hoffen auf die Genesung der kranken Spieler und auf ein interessantes Spiel. Spieltagssponsor ist Tobias Schnabel mit seiner Familie vom örtlichen EDEKA Schnabel Markt. Er stellt dem NHC für eine Verlosung 2 Karten für ein Bayern München Spiel in der Allianz Arena in München und 6 Einkaufsgutscheine zur Verfügung. Lose können am Spieltag für 2 Euro erworben werden.
red/ok/Foto: Oliver Kirch











17.03.2019 • 10:00 Uhr

Ohne Versicherungsschutz auf Moped erwischt

Ereignisort: Northeim, Georgenkamp,Ereigniszeitpunkt: Samstag, 16.März, 15 Uhr,
Ein 30-jähriger Northeimer führte ein Kleinkraftrad im Straßenverkehr, obwohl kein Versicherungsschutz mehr bestand. Dies stellten Polizeibeamte/-innen fest und führten eine Kontrolle durch. Nach Angaben des Beschuldigten hatte dieser vergessen, sich zum Stichtag 1.März um ein neues, gültiges Versicherungskennzeichen zu kümmern. Ein Verfahren wegen Verstoss gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurde eingeleitet. gro










17.03.2019 • 09:57 Uhr

Ackenhausen: Reh flüchtete nach Unfall in die Feldmark

Ereignisort: Landesstraße 489 zwischen Ackenhausen und Dannhausen bei Bad Gandersheim. Ereigniszeitpunkt: Samstag um 03.10 Uhr. Ein 36-jähriger Hildesheimer Fahrzeugführer befuhr zur Nachtzeit die Landesstraße 489 als am genannten Unfallort ein Stück Rehwild über die Fahrbahn wechselte. Es kam zur Berührung Pkw/Reh. Dadurch entstand ein Sachschaden am Fahrzeug in Höhe von ca. 500 Euro. Das Reh lief nach erfolgter Berührung in Richtung Feldmark weiter.hi










17.03.2019 • 09:53 Uhr

Super-Zirkus-Show bei Charles Knie: ausverkauft, spektakulär, muss man erlebt haben!

Vier Motorrräder rasen gleichzeitig knatternd in einer Stahlkugel: erster Höhepunkt mit Nervenkitzel einer spektakulären Show bei der gestrigen Premiere des Zirkus Charles Knie in Einbeck. Die Vorstellung ist ausverkauft. Wohl 1000 Zuschauer - viel Kinder - im Zelt sind hin- und hergerissen. Spaß und Spannung fast drei Stunden lang. Gigantisch die Raubtier-Nummer. Zirkus vom Allerfeinsten! Das muss man unbedingt erlebt haben!
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer











17.03.2019 • 09:46 Uhr

Um 2.10 Uhr: Minitäter haut 24-Jährigen die Nase kaputt

Tatort: Northeim, Scharnhorstplatz, Tatzeitpunkt: Samstag, 16.März, 02:10 Uhr,
Ein bislang unbekannter Beschuldigter geriet zur angegebenen Zeit mit einem 24-jährigen Northeimer in Streit und schlug diesem mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer musste aufgrund eines Risses am Nasenrücken im Krankenhaus behandelt werden. Der Beschuldigte ist noch unbekannt, er soll auffallend klein (unter 160 Zentimeter) sein. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. Mögliche Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. gro











17.03.2019 • 09:40 Uhr

"Daumen rauf" beim Northeimer Handball Club aktuell: Weibliche D-Jugend mit neuen Jogginghosen

Wieder "Daumen rauf!" beim Northeimer Handball Club - weil Freude über ein tolles Sponsoring vermeldet werden muss!
Es ist nicht immer selbstverständlich, Spenden für den Nachwuchs zu sammeln. "Deshalb bedanken wir uns umso mehr bei den Grosseltern von Mia Schomburg und bei der Firma Hampe Recycling aus Göttingen für die tolle, großzügige Unterstützung. Die weibliche D-Jugend beim Northeimer Handball Club samt Übungsleiterinnen freut sich über warme Trainingshosen, die besonders zu dieser Jahreszeit wichtig sind."
Der NHC schließt sich dem DANK des Teams an!










16.03.2019 • 22:23 Uhr

Deutscher Schulleiterkongress (DSLK): Mehr Freiheit und Vertrauen für die Schulen!

Der renommierte Bildungsforscher, Psychologe und Managementberater Prof. Dr. Gerd Gigerenzer hat sich dafür ausgesprochen, Schulen mehr „Freiheitsgrade und Vertrauensvorschuss“ zu geben – aber deren Ergebnisse dann auch systematisch zu kontrollieren. „Wir sollten Maßnahmen ergreifen, damit Lehrer und Schulleiter wieder die Verantwortung in die eigenen Hände bekommen“, sagte er in einem Gespräch im Vorfeld des Deutschen Schulleiterkongresses (DSLK). Gigerenzer referiert dort zum Thema: „Bauch oder Kopf? – Wie Sie als Schulleitung immer die richtige Entscheidung treffen“. Der DSLK findet vom 21. bis 23. März in Düsseldorf statt.

Der Deutsche Schulleiterkongress (DSLK), die jährlich stattfindende Leitveranstaltung für schulische Führungskräfte in Deutschland, präsentiert zu seiner achten Auflage wieder prominente Referenten und Keynote Speaker, darunter Deutschlands bekanntesten Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther, Ex-Boxweltmeister Henry Maske – und eben Prof. Dr. Gigerenzer, u. a. Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina).

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek würdigt den DSLK 2019 mit seinen wieder mehr als 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Grußwort als wichtige Plattform für den Austausch von Ideen für die Schulentwicklung. KMK-Präsident Alexander Lorz und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sprechen zur Eröffnung.

Gigerenzer erklärte im Interview: „Ich werde über Intuition sprechen. In unserer Gesellschaft misstrauen viele dem Bauch und vertrauen blind auf Berechnungen, Big Data und Algorithmen. Das würde ich gern etwas zurechtrücken. Man kann sich allerdings auch nicht nur auf seine Bauchentscheidungen verlassen – das Thema heißt: Kopf und Bauch, man braucht beides. Daten sind ja wichtig. Wir müssen sie aber kritisch bewerten.“

Er zog dabei einen Vergleich zur Wirtschaft und Politik. „Wir leben in einer Begründungskultur, in der immer mehr Wert auf gute Begründungen gelegt wird – und weniger auf gute Leistung, also auf das, was am Ende dabei rauskommt. Diese Angst vor Verantwortung hat dann zum Beispiel die Folge, dass man Beratungsfirmen engagiert, die dann bereits getroffene Entscheidungen im Nachhinein begründen. Das ist eine Verschwendung von Zeit, Intelligenz und Geld. Das passiert in der Politik genauso wie in börsennotierten Unternehmen. Jetzt ist interessant, wo dem nicht so ist, also wo man wenig Angst hat intuitive Entscheidungen aufgrund langjähriger Erfahrungen zu treffen und auch offen zu diesen zu stehen – und wo man nicht Geld dafür verschwendet, solche zu verdecken. Das sind zum Beispiel Familienunternehmen. Diese habe meist eine bessere Fehlerkultur und planen langfristig.“

Auf die Frage, „Plädieren Sie damit für eine gewisse Rolle von Schulleitung?“, antwortete Gigerenzer: „Ein Schulleiter, der Verantwortung übernimmt und dem man auch Verantwortung gibt und der am Ende vor allem in Bezug auf die Ergebnisse seiner Arbeit zur Rechenschaft gezogen wird, das würde dem Familienunternehmen entsprechen. Ein Schulleiter, der im Wesentlichen damit beschäftigt ist, sich selbst zu schützen gegenüber seinen eigenen Vorgesetzten, der also defensiv die Schule leitet, das würde mehr dem Manager in einem großen Börsenunternehmen entsprechen. Wo man sozusagen Ersatzziele verfolgt und nicht das wirkliche Ziel. Man nennt das: defensives Entscheiden. Man schützt sich selbst und schadet dem eigenen Unternehmen oder, in diesem Fall, der eigenen Schule.“

Gigerenzer: „Wir haben ja immer wieder durch PISA und andere Studien bestätigt bekommen, dass in Finnland die Schüler erstaunlich gut abschneiden. Einer der wesentlichen Gründe dafür ist die Unabhängigkeit der finnischen Lehrer. Die können im Vergleich zu deutschen Lehrern viel mehr mitreden und selbst bestimmen, was sie an Stoff bringen, zugleich haben sie ein Ansehen in der Bevölkerung, das Lehrer in Deutschland leider nicht mehr so haben. Diese Unabhängigkeit schafft ein hohes Maß von Selbstverantwortlichkeit, die Lehrer und Leiter übernehmen die Verantwortung und sie werden an ihrer Leistung gemessen. Sie können sich also auf die Schüler konzentrieren, statt ständig darauf zu achten, wie man sich absichert. Wenn es umgekehrt läuft – die Leistung ist das zweite, die persönliche Absicherung das erste Motiv –, dann kann das nur der Schule schaden.“

Also mehr Freiheit in den ganzen Bildungsbetrieb? Gigerenzer: „Ja, aber nicht Freiheit im Sinne von Laissez-faire, sondern das muss schon eine zielorientierte Freiheit sein. Wenn die Wege frei werden, wird Innovation möglich, und mehr Verantwortung bedeutet ja auch mehr Freude am Beruf.“

Prof. Gigerenzer spricht am Samstag, 23. März 2019, von 9:00 - 10:15 Uhr auf dem Deutschen Schulleiterkongress.

Der Deutsche Schulleiterkongress ist die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland. Das Motto des Kongresses lautet: „Schulen gehen in Führung“. Die Top-Themen sind „Führung mit Persönlichkeit“, „Schul- und Unterrichtsentwicklung neu denken“, „Mit Digitalisierung in die Zukunft“, „Mit Kooperationen gemeinsam mehr erreichen“ sowie „Mit Schulkultur begeistern“. Die Moderation übernehmen die Fernsehjournalistin Nina Ruge und der Bildungsjournalist Lothar Guckeisen.

Aus verschiedenen Perspektiven widmen sich die Referentinnen und Referenten dem Mega-Thema Schule. Einige Beispiele:

Ranga Yogeshwar hält unter dem Titel „Lernen der Zukunft“ mit Blick auf die rasant voranschreitende Digitalisierung ein Plädoyer für den radikalen Umbau der Schule.
Dr. Hans Anand Pant, Bildungsforscher und Geschäftsführer der Deutschen Schulakademie, referiert über: „Standards, Kompetenzen und was sonst? – Anforderungen an eine heterogenitätsgerechte Schule“.
Der Kampfschwimmer und Rekordtaucher Jens Höner gibt Einblicke in „Die harte Schule des Lebens – So meistern Sie als Schulleitung jede Herausforderung“.
„So tickt Ihr Kollegium – Stärken Sie mit Neuropsychologie Ihren Führungsstil!“ Wie? Das erklärt der Neuropsychologe Dr. Robin J. Malloy.

Der Deutsche Schulleiterkongress wird veranstaltet vom Informationsdienstleister Wolters Kluwer Deutschland GmbH (WKD) und dem Verband Bildung und Erziehung (VBE). „Lehrermangel, Integration, Inklusion, Gewalt gegen Lehrkräfte, dazu noch die Forderung nach Bildung in der digitalen Welt – die Palette an Herausforderungen, der sich Schulleitungen täglich stellen müssen, ist so breit wie nie zuvor“, sagt Michael Gloss, Mitglied der Geschäftsführung von WKD. Der Kongress biete den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Chance, „unzählige sofort anwendbare Lösungen für den Arbeitsalltag“ aufgezeigt zu bekommen. So ließe sich das Beste aus der aktuellen Situation machen.

In einer Pressekonferenz im Rahmen des Kongresses am Freitag, 22. März, 10.45 Uhr, wird eine aktuelle Umfrage des VBE unter Schulleitungen in Deutschland zu ihrer Arbeitssituation vorgestellt.

Neben der Arbeitssituation in den Schulen ist auch die Gesundheit von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern entscheidend für gute Bildung. Das unterstreicht die Techniker Krankenkasse, welche exklusiver Gesundheitspartner des DSLK ist. „Unsere Erfahrung ist, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen am besten wirken, wenn sie in den Alltag der Kinder integriert sind. Damit ist die Schule ein perfekter Ort, um so früh wie möglich gesundheitsorientierte Einstellungen bei den Jüngsten zu fördern“, sagt Karen Walkenhorst, Mitglied des Vorstandes der Techniker Krankenkasse.

Auch in diesem Jahr hat die Kultusministerkonferenz wieder die Schirmherrschaft übernommen. „Das bestätigt die bundesweite Bedeutung des DSLK als führende Fachveranstaltung für Schulleitungen“, erklärt Michael Gloss.
red











16.03.2019 • 22:13 Uhr

Tipp der Woche: Können Tiere erben?

Experten der ERGO Group informieren

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):

Choupette, die Katze von Karl Lagerfeld, hat schon immer für Schlagzeilen gesorgt. Jetzt hat der Modezar ihr angeblich große Teile seines Vermögens vererbt. Auch in Deutschland kommt es immer wieder vor, dass Tierhalter ihre Lieblinge als Erben einsetzen wollen. Aber: Eine Erbschaft bringt sowohl Rechte als auch Pflichten mit sich. Erben kann daher nur, wer rechtsfähig ist. Das trifft auf natürliche oder juristische Personen zu – also Menschen oder bestimmte Organisationen und Unternehmen wie eine GmbH, einen eingetragenen Verein oder eine Gemeinde. Tiere gelten zwar nicht als Sachen, werden aber rechtlich so behandelt (§ 90a Bürgerliches Gesetzbuch). Sie sind daher nicht rechtsfähig und können nicht erben. Der Versuch, ein Haustier als Erbe einzusetzen, wäre also unwirksam. Es käme die gesetzliche Erbfolge zum Tragen. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, für ein Haustier Vorsorge zu treffen. So kann der Besitzer per Testament eine Person zum Alleinerben bestimmen und ihr auferlegen, sich um das Tier zu kümmern. Er kann dabei genau festlegen, was er erwartet. Damit der Erbe diese Auflagen auch erfüllt, kann der Erblasser einen Testamentsvollstrecker einsetzen und Sanktionen festlegen. Eine weitere Möglichkeit ist es, neben dem Erben eine Person zu benennen, die das Tier pflegen soll. Der Erbe muss dieser Person dann eine monatliche Vergütung zahlen. Wohlhabende Tierfreunde können auch eine Stiftung einrichten, die das Geld erbt und damit den Unterhalt für das Tier zahlt. Hier ist dann aber genau festzulegen, was nach dem Ableben des Tieres mit dem übrigen Geld passiert. Das gilt übrigens auch in Frankreich - Choupettes Heimat.

Über die Juristin des D.A.S. Leistungsservice

Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die D.A.S. App als auch das D.A.S. Rechtsportal (www.das.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
red/Quelle: ERGO Group












16.03.2019 • 14:11 Uhr

Jobmaschine Prahmann & Neidhardt: Rätselraten, weil Koch/Köchin und weiteres Personal gesucht

Das Fleischwarenunternehmen Prahmann & Neidhardt in Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) erweist sich als Jobmaschine. Ein Rechercheblick auf die Homepage des prosperierenden Unternehmens - auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group von GeschäftsführerJochen Neidhardt bestätigt - zeigt in aller Öffentlichkeit Neues und ein bisschen Rätselhaftes. Denn P & N offeriert aktuell Stellenausschreibungen für Koch/Köchin und dazu weiteres Personal zur Unterstützung der Köche. Was sich hinter diesen Offerten verbirgt gibt in der Roswithastadt Anlass zu diversen Mutmaßungen. Sie zu lüften, soll heißen zu konkretisieren, bedarf einer Vertiefung der Thematik zu einem späteren Zeitpunkt, heißt es in der Unternehmensleitung. "Wir freuen uns, wenn wir auf die Stellenausschreibungen positive Reaktionen bekommen", kommentiert der Geschäftsführer in dem Wissen, "dass es nicht einfach sein wird, gutes Personal zu finden. Aber wir denken positiv und hoffen, dass sich etwas bewegt."
Das Fleischwarenunternehmen gehört zu den großen Arbeitgebern in der Stadt. In der Gruppe P & N, die die Marke "Harzländer vertreibt, sind rund 170 Menschen beschäftigt.
red
Screens: Hompage P&N














16.03.2019 • 12:04 Uhr

Verdächtiger Sexualstraftäter (32) am Arbeitsplatz festgenommen und seit Freitag in Untersuchungshaft

Am Donnerstagabend nahmen Ermittler des für Sexualstraftaten zuständigen Kommissariats 12 der Kripo Kassel einen 32-Jährigen aus Hofgeismar fest, der im dringenden Tatverdacht steht, Sexualstraftaten zum Nachteil von Kindern begangen zu haben. Auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft ist der Mann am gestrigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt worden, der die Untersuchungshaft anordnete.

Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, in den vergangenen Jahren mehrfach Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern begangen zu haben. Diese Taten wurden nun im Rahmen von intensiven Ermittlungen des Kommissariats 12 bekannt. Ins Visier der Kripoermittler geriet der 32-Jährige bereits Ende 2017, dem eine rechtskräftige Verurteilung wegen sexuellem Missbrauch folgte. Damals hatte der 32-Jährige sich vor Kindern exhibitionistisch gezeigt. Ende 2018 fiel der Mann abermals auf. Er steht im dringenden Verdacht, sich wieder gegenüber Schülern einer Hofgeismarer Schule im Landkreis Kassel in ähnlicher Weise gezeigt zu haben. In dieser Woche ergaben sich schließlich eindeutige Hinweise darauf, dass der Tatverdächtige auch für schwerere Sexualdelikte in der Zeit davor in Frage kommt. Daher stellte die Kasseler Staatsanwaltschaft am Donnerstag einen U-Haftbefehl gegen den 32-Jährigen aus, den die Ermittler am Abend vollstreckten. Sie nahmen ihn an seiner Arbeitsstelle in Kassel fest.
Die Ermittlungen zu den zurückliegenden Taten, die beim K12 der Kasseler Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Kassel geführt werden, dauern an.ots/Symbolfoto: Polizei










16.03.2019 • 11:57 Uhr

Folgenschwerer Unfall auf der A 7

Auf der A 7 Fahrtrichtung Norden ereignete sich am 14. März 2019, gegen 23:45 Uhr, kurz hinter der Anschlussstelle Bockenem ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person wurde dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

Den polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr ein rumänischer Transporter mit Anhänger (vier Insassen) den rechten von drei Fahrstreifen in Richtung Norden. Nach dem Vernehmen eines Geräusches fuhr der Tansporter auf den Standstreifen. Anschließend bemerkten die Insassen, dass sich der Anhänger vom Zugfahrzeug gelöst hatte.

Der Grund dafür ist bisher unklar. Einerseits ist es möglich, dass sich der Anhänger aus bisher unbekannter Ursache vom Zugfahrzeug löste. Eventuell wegen eines technischen Defektes. Andererseits ist es möglich, dass ein dahinterfahrender 53-jähriger mit seinem VW Passat aus ungeklärten Gründen auf den Anhänger auffuhr, weshalb sich dieser von der Anhängerkupplung löste.

Fest steht, dass es eine Kollision zwischen Anhänger und VW Passat gegeben hat. Im weiteren Verlauf wurde der Anhänger dann nach links Richtung Betonschutzwand zwischen der Nord- und Südfahrbahn geschleudert, mit der er zwei Mal kollidierte und letztendlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen kam.

Einem 46-jährigen Skodafahrer, der den mittleren Fahrstreifen befuhr, gelang es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen, weshalb es zu einem Zusammenstoß zwischen seinem Pkw und dem Anhänger kam. Der Skoda blieb unfallbeschädigt auf dem mittleren Fahrstreifen stehen. Der Anhänger wurde auf den linken Fahrstreifen geschleudert, wo er zum Stehen kam.

Der 46-jährige wurde bei dem Zusammenstoß schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Der Mann wurde durch einen Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht.

Die anderen Beteiligten blieben unverletzt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von über 25.000 Euro.

Die Autobahn war bis kurz nach 04:00 Uhr voll gesperrt. Der nachfolgende Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bockenem abgeleitet. Außer der Polizei und dem Rettungswagen waren die Autobahnmeisterei Hildesheim sowie drei Abschleppunternehmen an der Unfallstelle eingesetzt. Auf Grund des unklaren Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Hildesheim die Hinzuziehung eines Gutachters zur Klärung des Unfallablaufs sowie der Unfallursache an.jpm/ ots/Foto: Polizei










16.03.2019 • 11:53 Uhr

87-Jähriger verursacht Unfall beim Abbiegen

Am gestrigen Freitag, gegen 13:15 Uhr, kam es auf der Heinrich-Pieper-Straße Ecke Wachtelpforte in Goslar zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 87-jähriger Goslarer wollte mit seinem Auto von der Wachtelpforte nach rechts auf die Heinrich-Pieper-Straße abbiegen, als er den vorfahrtsberechtigten Pkw einer 40-jährigen Goslarerin übersah. Es kam zum Unfall mit rund 3.500 Euro Schaden.ots











16.03.2019 • 11:51 Uhr

Polizei: Autos eine Stunde lang auf Tempo gemessen

Am gestrigen Freitag, 15. März, in der Zeit von 11.20 Uhr bis 12.20 Uhr, führten Beamte der PolizeiinspektionI Northeim auf der Landesstraße 572 zwischen Northeim und Hollenstedt eine Geschwindigkeitsmessung für Autos durch. Insgesamt konnte fünf Verstöße festgestellt werden, die allesamt mit einer Verwarnung belegt wurden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 65 km/h. Erlaubt sind in diesem Bereich 50 km/h. schw/Symbol-Foto: Thomas Fischer










16.03.2019 • 11:43 Uhr

Trotz Fahrverbot Rumäne (22) mit Sprinter unterwegs

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüften Unterstützungsbeamte der Polizeiinspektion Northeim am gestrigen Freitag, gegen 11.30 Uhr in Höckelheim, Am Hasselberg den Fahrer eines "Sprinters". Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass für den aus Rumänien stammenden 22-jährigen Fahrzeugführer ein Fahrverbot besteht, sowie die Sicherstellung seiner Fahrerlaubnis angeordnet wurde. Die mitgeführte Fahrerlaubnis wurde sichergestellt und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. schw











16.03.2019 • 11:37 Uhr

Fall einer Kastanie: Stadtsprecher Kielhorn bestätigt Basisrecherche: "Baum morsch und Verkehrssicherheit gefährdet"

Bad Gandersheims Stadtsprecher Manfred Kielhorn hat offiziell mitgeteilt, warum eine stattliche wie ansehnliche Kastanie auf der Stiftsfreiheit in der südniedersächsischen Kleinstadt gefällt werden musste. Auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bestätigte Kielhorn am Freitag, was ein Mitarbeiter des städtischen Bauhofes/Gärtnerei im Rahmen einer Basisrecherche bereits vor Ort einem Reporter gesagt hatte: "Die Kastanie war morsch. Sie hat Zweige verloren. Das beeinträchtigte die Verkehrssicherheit. Aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht musste die Kastanie leider beseitigt werden." Der Sprecher der Stadt verwies außerdem auf das vorausgegangene Prozedere einer Begutachtung. "Die zuständige Beauftragte für Bäume in der Stadtverwaltung hat die Kastanie begutachtet und war zu dem Urteil gelangt, die morsche Kantine muss weg." Kielhorn wies zudem auf eine. Neuanpflanzung eines Baumes an dieser Stelle hin.
Nach Bekanntwerden des Falls der Kastanie hatte es verschiedene Reaktionen in den sozialen Netzwerken gegeben. Baumschützer vertraten die Auffassung, die Kastanie hätte nicht gefällt werden müssen, eher fachmännisch gestutzt, damit taube Äste nicht vom Wind auf Autos und Fußgänger heruntergewehr würden. Andere argumentierten im Sinne der jetzt von Stadtsprecher Manfred Kielhorn dargelegten amtlichen Version.
red
Das Bild dokumentiert den Stumpfteller der Kastanie vor der Fassade der Stiftskirche auf der Stiftsfreiheit. Er soll noch tiefer gefräst werden. Dann ist hier die Neuanpflanzung eines Ersatzbaumes vorgesehen, hieß es amtlicherseits. Foto: Marc Reiser











16.03.2019 • 10:48 Uhr

Einsatz des CDU-Bundestagsabgeordneten Kühne für Bad Gandersheimer Domfestspiele

Intendant Achim Lenz auf Visite bei dem Abgeordneten im Bundestag in Berlin

Der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (rechts auf dem Foto) hat sich gemeinsam mit Achim Lenz (links), dem Intendanten der Gandersheimer Domfestspiele, in Berlin für eine dauerhafte Bundesförderung für die Domfestspiele eingesetzt. In von Kühne organisierten Gesprächen mit Verantwortlichen des Staatsministeriums für Kultur und Medien wurde auch über weitere Förderungsmöglichkeiten gesprochen.

Kühne: „Die Gandersheimer Domfestspiele sind ein Eckpfeiler im Kulturangebot unserer Region. Daher möchte ich meinen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Gandersheimer Domfestspiele leisten und setze mich für eine dauerhafte Förderung von Seiten des Bundes ein. Ich freue mich, dass wir positive Signale aus den Gesprächen für eine kontinuierliche Förderung erfahren haben. Ich werde mit Achim Lenz und dem Ministerium weiter in engem Kontakt bleiben.“

Über konkrete Mittelzusagen wurde nichts verlautbart.
red/fis/Foto: Lukas Brunner













16.03.2019 • 10:43 Uhr

Salzderhelden: Tierische Beleidigung

Tatzeit: Gestern, Freitag, 15. März 2019, 19:25 Uhr Tatort: Einbeck / Ortsteil Salzderhelden, Alte Bahnhofstraße Ein 31-jähriger Fahrgast aus Boffzen beleidigte den 66-jährigen Busfahrer eines ortsansässigen Busunternehmens nach einem kurzen Streitgespräch mit den Worten:"Du Vogel". Der Vorfall beschäftigt nun die Polizei in Einbuk. Sie führt die Ermittlungen. gegen den frechen Fahrgast aus Boffzen an der Weser, wenn denn der Vorfall so stimmt wie angezeigt. red/kal











16.03.2019 • 08:46 Uhr

Das gute Beispiel: Ratsherr Jürgen Otto absolviert Praktikum im Bad Gandersheimer Tafelladen und hat mehr vor

Auch das gehört zum Engagement eines Kommunalpolitikers: Ratsherr Jürgen Otto aus Bad Gandersheim hat jetzt mit einer beachtenswerten Aktion eine positive Aufmerksamkeit erlangt. Sie hat damit zu tun, dass der Ratsherr im Bad Gandersheimer Stadtrat in seiner Freizeit eine Praktikum im Tafelladen in der Hennebergstraße in Bad Gandersheim absolviert hat. "Ich wollte einmal hautnah an der Basis mitbekommen, was hier für eine unheimlich gute und wichtige Arbeit geleistet wird und mich dabei auch selbst einbringen", berichtete Jürgen Otto jüngst auf der Mitgliederversammlung des Tafelladen Vereins. "Und ich war tief beeindruckt, was in unserer Tafel für Aktivitäten laufen. Und noch mehr war ich erschrocken, wie offenbar notwendig unsere Tafel ist angesichts der Arbeit vielen Menschen in unserer Stadt!", berichtet der Ratsherr über seine persönlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen. Nach offiziellen Vereinsangaben gehören sage und schreibe 310 Menschen zum aktuellen "Kundenstamm", sind auf die Hilfen (hauptsächlich Lebensmittel) der Tafel unbedingt angewiesen. Ottos Eintauchen in die Arbeit der Tafel hat ihn dermaßen beeindruckt und geprägt, dass er sich ein intensiveren freiwilligen Einsatz nicht nur vorstellen kann, sondern ihn offenbar auch plant.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










16.03.2019 • 08:29 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele aktuell: Freude über helfenden Förderverein - Porträtwand und Wohnstipendien gesponsert

Aufruf des Vorsitzenden Dr. Bönicke: "Machen Sie mit! Werden Sie Mitglied im Förderverein!"

Die guten Nachrichten für die 61. Gandersheimer Domfestspiele reißen nicht ab: Nach den erfreulichen Vorverkaufszahlen und der geschmeidigen Einstellung eines neuen kaufmännischen Direktor mit Thomas Groß wartete nun erneut Dr. Hinrich Bönicke (Foto) , Vorsitzender des Förderverein der Domfestspiele, mit weiteren positiven Mitteilungen auf. Auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Medias Group bestätigte Dr. Bönicke weitere Förderaktivitäten. "Wir helfen wo wir können und das gern. So beispielsweise bei der Finanzierung der beliebten Porträtwand an der Spielstätte vor unserem Dom", berichtet der Vorsitzende. Weiterhin leistet der Verein finanzielle Hilfen durch so genannte Wohnstipendien für Mitglieder des Ensembles. Das alles und mehr wird aus den Beiträgen der Mitglieder und eingeworbenen Spenden bezahlt. Dr. Bönicke zeigte sich dankbar für das Engagement von allen Förderern, insbesondere auch für eine Großspende der Landessparkasse Seesen/Bad Gandersheim/Braunschweig. Der Vorsitzende ermunterte Interessierte in Stadt und Region, sich durch eine Mitgliedschaft tatkräftig für das Theaterfestival einzusetzen. "Neue Mitglieder sind uns herzlich willkommen. Das nützt unseren Domfestspielen! Dafür lohnt es sich immer, Einsatz zu zeigen!"

Kontakt: Dr. Hinrich Bönicke, Telefon 05382-2344 oder über die offizielle Homepage der Gandersheimer Domfestspiele.

Die Bilder dokumentieren Flyer für den Förderverein und die Vereinigung "Deutsche Festspielorte", zu der auch die Gandersheimer Domfestspiele gehören.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












16.03.2019 • 07:57 Uhr

Fanszene in Südniedersachsen: Hannover 96 Präsident Kind über BILD: "Diese Geschichte ist abenteuerlich"

Hannover 96 hat in einem offiziellen Statement zu den von der BILD-Zeitung berichteten Gerüchten über Club Präsident Kind und mögliche Nachfolge Stellung bezogen. In der offiziellen Pressemitteilung von Hannover 96 heißt es im Originaltext:

"Die „Bild“-Zeitung berichtet heute unter der Überschrift „Kind Nachfolge – Rettig geistert durch Hannover“ über das Gerücht, dass Andreas Rettig, der Kaufmännische Geschäftsleiter des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, bei Hannover 96 „Profi- Geschäftsführer“ werden soll. Rettig, so die „Bild“, „soll der Wunschkandidat der Opposition“ sein.
Andreas Rettig hat heute am frühen Morgen Martin Kind angerufen und ihm in dem Telefonat erklärt, dass an diesen Gerüchten überhaupt nichts dran sei und er für einen solchen Posten auch nicht zur Verfügung stehen würde.
96-Klubchef Martin Kind: „Diese Geschichte ist abenteuerlich. Herr Rettig hat mich sofort informiert, auch er war überrascht von dem Gerücht. Sollte die sogenannte Opposition solche Gedankenspiele anstellen, wäre das ein deutlicher Hinweis darauf, dass es ihr nicht um die Interessen des Vereins, sondern um Einfluss auf den Profifußball bei 96 geht.“
red










16.03.2019 • 07:49 Uhr

ÜBER DEN TELLERRAND HINAUS GESCHAUT: VIVA LA CONSTITUCIÓN!

Über eine bemerkenswerte Entwicklung in Kuba - Eine Kolumne von unserem Autor Professor Dr. Gerhard Armanski


Es lebe die Verfassung! Knapp 7 Millionen Kubaner haben in einer Volksabstimmung Ende Februar für die neue Verfassung gestimmt, eine Million war dagegen oder votierte ungültig. Ein solches Verfahren ist an sich schon in der neueren Verfassungsgeschichte ungewöhnlich. Weder die Verfassung von Weimar noch das Grundgesetz wurden einem solchen unterzogen. Damals wie heute herrscht(e) in Deutschland die repräsentative Demokratie, wonach die gewählten Volksvertreter eigentlich das Sagen haben. Auf deren Vor- und Nachteile sei hier nicht weiter eingegangen.

Die neue „Magna Charta“ (nach ihrem Vorbild im mittelalterlichen England) erzielte bei einer Wahlbeteiligung von 84,4 Prozent eine Zustimmung von fast 87 Prozent Der Präsident der Inselrepublik bezeichnete sie als große Anerkennung der Urväter der modernen kubanischen Nation, nämlich José Martí und die Castro-Brüder, darüber hinaus als Signal lateinamerikanischer Würde. Der bolivianische und der venezolanische Präsident übersandten Glückwünsche zu diesem revolutionär-demokratischen Fest gerade in einem historischen Augenblick, wo ein US-geführter wirtschaftlicher, ideologischer und kultureller Rollback auf dem südlichen Halbkontinent droht. In der Tat versuchten sowohl die rechte Opposition wie die OAS (Organisation amerikanischer Staaten), die Wahlentscheidung zu boykottieren oder herabzuspielen.

Demokratischer Prozeß von unten

Die neue Verfassung bedeutet nicht nur in sich einen Meilenstein. Sie wurde auch in einem weltweit einzigartigen Verfahren ermittelt. Auf einen Entwurf der Nationalversammlung hin fanden im ganzen Land Volksversammlungen statt, die ihn lebhaft diskutierten und anreicherten. Daraus entstand der schließliche Text. Man kann also davon ausgehen, dass sich die große Mehrheit der Kubaner in ihm ausgesprochen hat. Als Diktat von oben kann das schwerlich angesehen werden. In gewissem kontrollierten Umfang sind nun privater Sektor und freier Markt zugelassen. Während Kuba trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten, wesentlich verursacht durch die von den USA seit Jahrzehnten geübten drastischen Sanktionen („bloqueo“), als einziges Land allen Einwohnern eine kostenlose Gesundheitsversorgung und Ausbildung garantiert, enthält das neue Grundgesetz weitere wichtige Bestimmungen.
So werden Nuklear- und andere Massenvernichtungswaffen geächtet. Krieg und Angriff auf andere Länder gelten laut Verfassung als internationale Verbrechen. Untersagt wird auch jede direkte oder indirekte Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder. Der Staat ist verpflichtet, die Umwelt zu schützen und dem Klimawandel entgegen zu treten. Rassistische und diskriminierende Handlungen sind verboten. Vor allem wird festgelegt, dass jede(r) das Recht auf Arbeit und bezahlbaren Wohnraum hat.
Wer sich jemals mit Kuba beschäftigt oder dort aufgehalten hat, wird von der Entspanntheit und Freundlichkeit seiner Einwohner angetan sein, das trotz einer angespannten ökonomischen Lage. Auffallend ist außerdem die im lateinamerikanischen Vergleich außerordentlich gute Sicherheitslage, und das ohne „Polizeistaat“. Während es sich im geschichtlichen Überblick geradezu wie ein Wunder ausnimmt, dass die Insel dem Druck des übermächtigen nördlichen Nachbarn überhaupt so lange standgehalten hat, ist es dem Land und seiner Bevölkerung zu wünschen, dass es sich möglichst bald ohne diese Fessel weiter entwickeln kann. Überall in Havanna und den anderen großen Städten wird renoviert, um die historische Bausubstanz zu retten. Für unsere Verhältnisse geht es da immer noch bisweilen schmuddelig zu. Aber die Bewohner zahlen keine oder nur geringe Miete. Zweifellos gibt es, vor allem auf dem Land, noch große wirtschaftliche Probleme. Z.B. ist die Art der Landbestellung noch nicht zufriedenstelllend gelöst. Alle leben auf einem relativ niedrigen Lebensniveau, aber niemand hungert. Das ist wohl die Kernleistung des gegenwärtigen kubanischen Sozialismus. In der Verfassung gibt er gar den Kommunismus als gesellschaftliches Ziel an. Das ist noch viele Hurrikanperioden von heute entfernt. Vamos a ver, wir werden sehen, sagen die Kubaner. Und das klingt nicht kleinmütig.
Gerhard Armanski /Foto: Thomas Fischer











16.03.2019 • 07:43 Uhr

Europawahl: BdB will Wahlrecht für Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten durchsetzen

Verband ruft Berufsbetreuer auf, für Klienten den Eintrag ins Wählerverzeichnis zu beantragen

Der Bundesverband der Berufsbetreuer ruft seine rund 6.900 Mitglieder dazu auf, für Klientinnen und Klienten mit einer Betreuung in allen Angelegenheiten den Eintrag in das Wählerverzeichnis für die Europawahl zu beantragen. Auf diese Weise will der Verband den Betroffenen zu Ihrem Wahlrecht verhelfen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte am 21. Februar 2019 für verfassungswidrig erklärt, dass Menschen automatisch ihr Wahlrecht verlieren, wenn für sie eine Betreuung in allen Angelegenheiten eingerichtet wurde. Der Beschluss aus Karlsruhe wurde direkt und ohne Frist „Recht gesetzt“. Der Gesetzgeber ist nun verpflichtet, eine verfassungskonforme Neuregelung zu schaffen. Bis dahin darf die Praxis von Gerichten und Verwaltungsbehörden nicht mehr angewendet werden.

Allerdings ging es dabei um das Bundeswahlgesetz und nicht um die Europawahl. Der BdB geht jedoch davon aus, dass die dortige gleichlautende Bestimmung ebenfalls verfassungswidrig ist. „Das bedeutet, dass den Betroffenen ab sofort ihr Wahlrecht auch zur Europawahl zustehen muss“, sagt BdB-Geschäftsführer Dr. Harald Freter. Und weiter: „Wir bezweifeln jedoch, dass die Wahlbehörden das mangels direkter gesetzlicher Grundlage unmittelbar umsetzen werden. Deshalb bitten wir unsere Mitglieder, das Heft selbst in die Hand zu nehmen, damit Menschen mit Betreuung in allen Angelegenheiten endlich wählen können.“ Dazu hat der Verband ein Musterschreiben entwickelt, das sich Mitglieder von der BdB-Homepage herunterladen können.

Hintergrund: Bis zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts verlor ein Mensch das aktive und das passive Wahlrecht, wenn für ihn ein Betreuer zur Besorgung aller seiner Angelegenheiten bestellt war. Grundlage für diese Praxis war § 13 Nr. 2 Bundeswahlgesetz (BWahlG). Der BdB und andere hatten diese Praxis seit langem kritisiert. Denn mit Einführung des Betreuungsrechts im Jahr 1992 wurden Vormundschaft und Entmündigung abgeschafft. Die rechtliche Betreuung dient seither dazu, den Klienten in einer selbstbestimmten Lebensführung zu unterstützen. Menschen mit einer Betreuung – auch in allen Angelegenheiten - bleiben geschäftsfähig und sind weiter rechts- und handlungsfähig. Dazu gehört auch die Ausübung des Wahlrechts als einem zentralen demokratischen Recht, das nicht entzogen werden kann und nur persönlich ausgeübt werden darf. Entsprechend dieser Forderung, die seit Jahren auch vom BdB erhoben wurde, hat das Bundesverfassungsgericht jetzt geurteilt. Der Bundestag will heute das Wahlgesetz für die Europawahl ändern, allerdings erst mit Wirkung ab dem 1. Juli, so dass die diesjährige Europawahl am 26. Mai nicht berührt wäre.
red










16.03.2019 • 07:38 Uhr

Landkreis warnt vor illegalen Schrottsammlern - Elektroaltgeräte dürfen nicht von gewerblichen Sammlern gesammelt werden

In der letzten Zeit finden Bürgerinnen und Bürger immer wieder Wurfzettel in ihrem Briefkasten, in denen eine „kostenlose Althaushaltsgerätesammlung“ angekündigt wird. „Wir nehmen alles mit, was Sie nicht brauchen (auch defekt)“ heißt es so oder so ähnlich darin. Es folgt eine lange Liste mit Gegenständen, die gesammelt werden. Häufig werden hier Haushaltsgroßgeräte, Geräte aus der Unterhaltungselektronik oder andere Elektrogeräte genannt. Das klingt auf den ersten Blick verlockend, hat allerdings einen entscheidenden Haken: Diese Sammlung ist illegal!
Denn alles, was man nicht mehr braucht und daher loswerden will, ist Abfall. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen die Abfälle aus den privaten Haushalten grundsätzlich dem örtlich zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger überlassen werden. Das ist im Landkreis Northeim die Kreisabfallwirtschaft.
Hiervon gibt es nur wenige Ausnahmen. Dazu zählen lediglich „nicht gemischte und nicht gefährliche Abfälle“, wie zum Beispiel Altpapier, Altkleider, oder Eisenschrott, wenn sie im Rahmen einer gemeinnützigen oder gewerblichen Sammlung ordnungsgemäß verwertet werden. Solche Sammlungen müssen aber vor Beginn der Sammlung beim Landkreis Northeim angezeigt sein.
Oft wird auch damit geworben, die Geräte für Angehörige im Ausland zu sammeln, weil die hier niemand mehr haben will, sie aber noch funktionieren und die Leute in ärmeren Ländern die noch gut gebrauchten könnten und man mit einer solchen „Spende“ Gutes tut.
Diese Argumentation entlässt diesen Sammler nicht aus den abfallrechtlichen Verpflichtungen. Denn danach sind alle Stoffe oder Gegenstände, die jemand nicht mehr haben will, bereits Abfall wenn dieser Entledigungswille besteht. Auf die Gebrauchsfähigkeit kommt es dabei also gar nicht an.
Elektroaltgeräte dürfen nicht von gewerblichen Sammlern gesammelt werden. Diese sind als gefährliche Abfälle eingestuft, weil sie in ihrer Zusammensetzung nicht nur wertvolle Metalle enthalten, sondern auch gefährliche Bestandteile haben. Bei den oben genannten Sammlern ist eine ordnungsgemäße Verwertung nicht nachgewiesen. Häufig ist es so, dass die Geräte unsachgemäß und ohne Umweltstandards demontiert werden, um maximale Gewinne mit den werthaltigen Metallen zu erzielen. Um dies zu verhindern dürfen Elektroaltgeräte nicht an diese Sammler gegeben werden. Wer dies dennoch tut, begeht damit eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.
Werden solche Sammler erwischt, müssen sie unter Umständen sogar mit einem Strafverfahren wegen des Umgangs mit gefährlichen Abfällen rechnen.
Sie erkennen illegale Sammlungen schon daran, dass auf den Flyern Elektrogeräte beworben werden und keine Angaben über den Sammler enthalten. Stehen nur Handynummern darauf, gibt es diese oft gar nicht oder es meldet sich, wenn überhaupt, nur ein Anrufbeantworter. Wenn Sie also einen solchen Flyer in ihrem Briefkasten finden, informieren Sie bitte sofort die Polizei.
lpd

So entsorgen Sie Ihre Elektroaltgeräte richtig:
- Über die Sperrmüllabfuhr der Kreisabfallwirtschaft. Einen Termin fordern Sie wie gewohnt mit der Sperrmüllkarte aus Ihrem Abfallkalender oder online übers Internet an.
- Während der Schadstoffsammlung. Hier fährt extra ein Fahrzeug der Kreisabfallwirtschaft in jeden Ort (im Frühjahr) und in die größeren Orte (im Herbst) und sammelt Elektro-Kleingeräte ein. Die Termine stehen im Abfallkalender auf Seite 4.
- Sie können Geräte auch kostenlos auf der Deponie in Blankenhagen abgeben.
- Der Elektroeinzelhandel muss seit dem 01.06.2017 Elektroaltgeräte unentgeltlich zurücknehmen, wenn dort ein neues Gerät gekauft wird. Viele machten das bisher auch schon freiwillig.
- Ist die Verkaufsfläche größer als 400 m2 muss der Elektrohändler auch Altgerätegeräte unentgeltlich zurücknehmen, die er nicht in seinem Sortiment führt und das unabhängig von einem Gerätekauf.
- Auch Onlinehändler sind verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen.











16.03.2019 • 07:35 Uhr

Skandinavische Orgelmusik am Freitag, 22. März, 18 Uhr in St. Jacobi Göttingen

Am kommenden Wochenende lädt die Kantorei St. Jacobi in Göttingen zu einer Orgelmusik mit selten gespielten skandinavischen Komponisten ein.
Anlass dieser Orgelmusik ist eine theologische Tagung mit norwegischen, schwedischen, finnischen, dänischen und deutschen Juristen, Theologen und Historikern, die an diesem Wochenende in Göttingen stattfindet. Das Konzerte dauert etwa 45 Minuten, der Eintritt ist frei.

Den Beginn macht das virtuose Praeludium e-Moll von Dieterich Buxtehude (Dänemark/Deutschland). Nach Choräle von Oskar Lindberg (Schweden) und Niels Wilhelm Gade (Dänemark) folgt die hochromantische Passacaglia fis-Moll des finnischen Komponisten Oskar Merikanto. Einen Abschluss mit Jazz-Elementen bildet die Suite des norwegischen Komponisten Jon Laukvik. Es spielt Kantor Stefan Kordes.

Die Reihe der Freitag-Abend-Orgelmusiken läuft seit 1966 immer von März bis Dezember, in der Regel bei freiem Eintritt. Die Konzertübersicht findet sich im Internet unter www.jacobikantorei.de.
red











15.03.2019 • 13:52 Uhr

Mittelalterspektakel mit Drache Kassel/Löwenburg 13. bis 14. April 2019

Zwei Tage lang bekommt die berühmte Löwenburg im Landschaftspark Kassel- Wilhelmshöhe einen romantisch- fantastischen Besuch. Fangdorn, der letzte noch lebende Drache der Erde, schlägt sein Quartier auf. Um ihn herum etwa 50 mittelalterliche Stände - Handwerker, Krämer und Mundschänke - und Ritter mit ihren Zelten.

Daneben läuft auf einer Bühne ein feines mittelalterliches Programm. Die Bands "Tanzwut" und "Rapauken" spielen auf, die Gaukler und Comödianten "Forzarello" zeigen ihre witzigen Jonglagen, Puppentheater gibt‘s im "Theatrum Diaboli", Spielmann Disphonicus singt Lieder über die Liebe und Drachen und hoch über den Köpfen der Zuschauer lassen die Falkner ihre Tiere kreisen.

Feines Handwerk aus alter Zeit darf bestaunt und ausprobiert werden, mit den Krämern ist gut feilschen und die Mundschenke fahren auf, was die Fässer und Keller hergeben. Besucht dieses fröhliche Treiben am Fuß der Löwenburg, auch wenn die Burg selbst leider zur Zeit aufgrund der Baumaßnahmen nicht betreten werden kann. red











15.03.2019 • 13:47 Uhr

Meine Studienwahl - Einblicke in das Uni-Leben - JuniorSTUDIUM im Sommersemester 2019 startet am 8. April

Auch im Sommersemester 2019 öffnet die Leibniz Universität Hannover wieder im Rahmen des JuniorSTUDIUMs ihre Türen, um Studieninteressierten einen realistischen Eindruck in den Studienalltag zu ermöglichen. Alle Interessierten können ohne Voranmeldung und ohne besondere Voraussetzungen an ausgewählten Lehrveranstaltungen der Leibniz Universität Hannover teilnehmen. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende können sich sogar für ein ganzes Semester zum JuniorSTUDIUM anmelden und auf Wunsch Prüfungen ablegen. Die im JuniorSTUDIUM erbrachten Leistungen können in einigen Bereichen auf ein späteres Studium an der Leibniz Universität Hannover angerechnet werden.

Das JuniorSTUDIUM ist ein kostenloses Orientierungsangebot, das dabei helfen soll, sich für oder gegen ein Studium zu entscheiden und einen geeigneten Studiengang zu finden. Im JuniorSTUDIUM können verschiedene Fachrichtungen ausprobiert werden. Die Teilnahme ist in jedem Semester möglich und kostenlos.

Wann? Einführungsveranstaltung: Montag, 08. April 2019, 16:00 Uhr
Vorlesungszeit: 09.April 2019 bis 21.Juli .2019

Wo? Einführungsveranstaltung: Leibniz Universität Hannover, Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover, Hörsaal f 128
Vorlesungsort: Leibniz Universität Hannover, verschiedene Veranstaltungsorte

Informationen und Anmeldung unter www.uni-hannover.de/juniorstudium

red












15.03.2019 • 13:43 Uhr

Politikchaos ohne Einflüsse auf die Märkte

Fis Work Media Group-Marktkommentar vom Chefvolkswirt der DekaBank, Dr. Ulrich Kater


Alle reden über den Brexit, und das wird auch so bleiben. Für das britische Unterhaus ist lediglich eine Sache klar, einen Brexit ohne Austrittsverhandlungen wird es nicht geben. In der nächsten Woche wird es mit dem Brexit weitergehen. Dann kommt die EU zu Wort, sie hat ja schließlich auch noch etwas mitzureden. Allerdings ist das „Ob“, „Wie“ und „Wann“ für die Wertpapierkurse nicht mehr so wichtig. Das zeigte sich auch schon in dieser Woche, sowohl die Kapitalmärkte als auch das britische Pfund reagierten auf die Entscheidung gelassen. Wie Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, die aktuelle Situation einschätzt, lesen Sie in seinem Kommentar zum Wochenausklang.

Politikchaos ohne Einflüsse auf die Märkte

Wer will was im politischen Chaosbetrieb in London? Für das britische Unterhaus ist bloß eine Sache klar, die aber an den Finanzmärkten die einzig wichtige Botschaft ist: Es gibt keinen Brexit ohne Austrittsvertrag. Damit bestätigte sich, was an den Märkten in den vergangenen Wochen schon zunehmend in den Kursen eingepreist wurde. Insbesondere an der Aufwertung des britischen Pfundes konnte dies abgelesen werden. Wie es nun genau mit den Austrittsbemühungen der Briten weitergeht, ist für die Wertpapierkurse nicht mehr so wichtig. An einer anderen Politikfront dagegen gab es keine Fortschritte. Im Handelsstreit zwischen den USA und China wurden die Entscheidungsfristen verlängert. Zwar gibt es erst einmal keine Zollerhöhungen seitens der USA gegenüber chinesischen Importen, eine Einigung ist aber noch weit entfernt. Die Finanzmärkte nahmen es gelassen: Aktien und Anleihen beenden die Woche leicht erholt.

Brexit: Eine Frage des Wann …

Der Alptraum geht weiter: Theresa May wird die EU um eine Verlängerung der Austrittsfrist über den 29. März hinaus bitten. Bis spätestens 20. März will die britische Regierung den ‚May-Deal‘ dem Parlament zur dritten Abstimmung vorlegen. Wird ihr ‚Deal‘ angenommen, strebt May eine Verschiebung des Austritts bis zum 30. Juni an. Andernfalls will sie um eine längere Verschiebung bitten. In der kommenden Woche werden die Marktteilnehmer jedoch mehr auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) schauen und wie diese die wirtschaftliche Lage in den USA bewertet. Ein Indiz zur europäischen Stimmung in der Wirtschaft liefern am Freitag die Einkaufsmanagerindizes. Hier erhoffen sich die Beobachter Antwort auf die Frage, ob es mit den negativen Konjunkturnachrichten langsam ein Ende hat.

Foto: DekaBank










15.03.2019 • 13:36 Uhr

Lust aufs Ehrenamt - SPD-Ortsverein bekommt Besuch der Politischen Bildungsgemeinschaft

Demokratie lebt von der Beteiligung möglichst vieler Menschen auf allen Ebenen des politischen Systems. Wie aber können Nachbarn, Bekannte, Freunde und Familie angeregt werden, sich in die Gestaltung ihres politischen Umfelds einzumischen?
Am Samstag, 23. März findet dazu ein Seminar der Politischen Bildungsgemeinschaft Niedersachsen e.V. statt.Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, wie man Freiwillige zu mehr Mitarbeit bewegen, wie die Motivation dauerhaft gehalten werden kann und wie eine wertschätzende Ehrenamtskultur aussehen muss. Während des Seminars werden Ideen und Ansätze für eine wertschätzende und nachhaltige Freiwilligenansprache entwickelt.
Treffpunkt ist die SPD-Geschäftsstelle, Tummelburg 2 in Bad Gandersheim. Das Seminar geht von 10-16 Uhr, für Getränke und Mittagessen wird gesorgt. "Wir freuen uns, wenn möglichst viele Mitglieder, Freunde und für die Partei Aktive die Gelegenheit nutzen und am Workshop teilnehmen. Denn ohne aktive Beteiligung ist unsere Demokratie gefährdet", so die Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach (Foto).
Zur besseren Planung wird um Anmeldung bis zum 18. März
per Mail an astridsteinhoff@t-online.de gebeten.
red/Foto: Thomas Fischer











15.03.2019 • 13:31 Uhr

Thomas-Mann-Schule Northeim will Zeichen für Nachhaltigkeit setzen - Förderverein SAMMELT mit einer Online-Fundraisingkampagne Spenden

Der Klimawandel ist in aller Munde: Jeden Freitag gehen aktuell europaweit Schüler auf die Straße, um für mehr Umweltschutz zu streiken. Die Thomas-Mann-Schule in Northeim will nun ihren Schülern die Möglichkeit geben, mehr über Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu lernen. Gemeinsam planen Lehrer, Eltern und Schüler die Projektwoche zum Thema „Nachhaltigkeit” für alle Schüler der fünften bis zehnten Klasse. In Kleingruppen wollen die Schüler unterschiedliche Themen unter die Lupe nehmen. Dabei wird zum Beispiel Fleischkonsum („Fleisch jeden Tag – zu welchem Preis?“), Einkaufsverhalten („Leben in der Wegwerfgesellschaft?“), aber auch das Thema Mobilität („Mal eben mit dem SUV zum Bäcker?“) behandelt.

Aber nicht die Probleme, sondern vor allem Lösungen sollen im Fokus der Projektwoche stehen. Jede Kleingruppen soll innerhalb der Woche eine größere, gemeinsame Aktion unternehmen. Das sind zum Beispiel Ausflüge zu dem mehrfach ausgezeichneten Bio-Bauernhof in Düna, der Besuch von Unverpackt-Läden aber auch Workshops zum Thema Elektromobilität. Workshops, Reisekosten und Eintrittsgelder - all das kostet natürlich Geld. Geld, welches vor allem sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche nicht haben. Der Schule ist aber wichtig, dass wirklich alle Schüler an der Projektwoche und ihren Aktivitäten in vollem Umfang teilnehmen können. Um das zu ermöglichen, sammelt der Förderverein mit einer Online-Fundraisingkampagne auf GoFundMe Spenden für die Aktion. Insgesamt 8.000 Euro werden für die Durchführung der geplanten Projektwoche benötigt.
Auf diese Adresse gilt es die Unterstützung vorzunehmen:
gofundme.com/tms-for-future.

red/fis










15.03.2019 • 13:13 Uhr

Zivilstreife fischt nachts in Northeim betrunkenen Rollerfahrer von der Straße

Am Freitag gegen 01.20 Uhr bemerkte eine Zivilstreife der Northeimer Polizei in der Bürgermeister-Peters-Straße in Northeim einen schlangenlinienfahrenden Rollerfahrer. Bei der folgenden Verkehrskontrolle wurde bei dem 51 Jahre alten Mofafahrer aus Northeim eine Atemalkoholkonzentration von 1,28 Promille festgestellt. Eine Blutprobe wurde entnommen und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Der Fahrzeugschlüssel wurde bis zur Ausnüchterung sichergestellt.fal










15.03.2019 • 13:08 Uhr

Heute um 7.55 Uhr: Fahrer (72) rauscht mit Kleinbus zur Personenbeförderung in Graben - Fünf verletzte Personen

Ereignisort: Landesstraße 549, zwischen Silberborn und Dassel, Ereigniszeitpunkt: Heute Freitag, 15. März 2019, 07.55 Uhr. Ein Opel Kleinbus zur Personenbeförderung, der von einem 72-jährigem Fahrzeugführer aus Dassel geführt wurde, geriet auf der Landstraße in Fahrtrichtung Dassel auf den dort vorhandenen Grünstreifen und landete dadurch bedingt dann im Straßengraben. Dabei wurden fünf von sieben erwachsenen Insassen leicht verletzt. An dem Bus entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 8.000 Euro. Der Unfall selber soll durch ein Ausweichen vor einem Wildtier ausgelöst worden sein.vo










15.03.2019 • 13:06 Uhr

TOP-NEWS DAS TAGES! Voten für das „PHOENIX“ und 25.000 Euro gewinnen! Nach „Schröders“-Klick plötzlich auf Platz eins! Unser Appell jetzt: „Leute haut rein!“

Das Jugendzentrum „Phoenix“ in Wrescherode/Bad Gandersheim beteiligt sich aktuell an einem Wettbewerb in den sozialen Medien, um an Fördergelder zu gelangen. Das Medium crismon hat diese Initiative für spezielle Gemeindeprojekte indiziert. Mit dem Geld könnte das „Phoenix“ weiter gestaltet und räumlich optimiert werden. Im Zentrum steht dabei der vorhandene Eventsaal. Er bedarf aber einer Renovierung und Modernisierung. Da die Gandersheimer Kultband „Die Schröders“ weiland unter dem legendären Pallaverhall-Macher und Organisator Jürgen Engelmann dort ihre fantastischsten Konzertauftritte hatte, hängen die Jungs um Jens, Hampy & Co. unheimlich an dieser, ihrer Geburtsstätte. Die „Schröders“ mit ihrer Fangszene haben sich deshalb soeben an dem Voting für das Förderprojekt „Phoenix“ beteiligt, wie uns Jens Burger im Gespräch bestätigt und prompt schnellten die Klicks/Likes nach oben. So soll das weitergehen. Deshalb hat auch das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group entschieden, das Voting zu forcieren und anzutreiben. „Wenn jeder pro Tag einmal für Phoenix“ seine Stimme abgibt, werden es immer mehr und unsere Chancen einer guten Top-Platzierung steigen“, erklärt Michael Schreiber vom „Phoenix“-Vorstand der Redaktion. Er wie die „Schröders“, die von einem Konzert an ihrer alten Wirkungsstätte noch träumen, ermuntern alle User und Userinnen auf diesen News-Kanälen /InternetZeitung kräftig mitzumachen. Deswegen gilt ab sofort: Leute haut rein!
red/Sreenshoots














15.03.2019 • 12:23 Uhr

Freie Demokraten wählen neuen Kreisvorstand - Torge Gipp (Bad Gandersheim) zum Schriftführer gewählt

Christian Grascha, MdL, in beeindruckender Weise (96 Prozent) im Vorsitzendenamt bestätigt

Die Mitglieder der Freien Demokraten im Landkreis Northeim haben einen neuen Kreisvorstand gewählt. Neuer und alter Kreisvorsitzender ist Christian Grascha (Einbeck). Der Landtagsabgeordnete wurde mit 96 Prozent in seinem Amt bestätigt. Außerdem wurden Marion Villmar-Doebeling (Einbeck) und Eckhard Ilsemann (Northeim) wieder zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden, Antje Zacharias (Dassel) zur Geschäftsführerin, Burkhard Grube (Einbeck) zum Schatzmeister und Torge Gipp (Bad Gandersheim) zum Schriftführer gewählt. Die Mitglieder votierten auf dem Kreisparteitag in Gladebeck für folgende Beisitzer: Reinhard Hille aus Kalefeld, Edgar Martin aus Kalefeld, Reinhard Binder aus Einbeck, Bernd Bundstein aus Moringen, Dieter Böhlke aus Dassel, Geritt Korengel aus Hardegsen, Dietmar Dallmann aus Northeim, Melanie Bludau-Kater aus Uslar, Klaus Kwasny aus Uslar und Christian Eberl aus Nörten-Hardenberg.

Grascha zog in seinem Rechenschaftsbericht eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. „Die inhaltliche Arbeit des Vorstands stand im Mittelpunkt. Wir haben Positionen für eine Windkraftbremse im Landkreis und für eine erfolgreiche Landesgartenschau in Bad Gandersheim entwickelt und waren damit Ideenwerkstatt für unsere Kreistagsgruppe FDP/GfE“, so Grascha. So solle es weitergehen. Die Landkreis-FDP arbeitet im Moment an einem Papier „Beste Bildung mit bester Schulausstattung“. Im Mittelpunkt der kommenden zwei Jahre werden die Europawahl am 26. Mai sowie die Vorbereitung auf die Kommunalwahl im Jahr 2021 stehen. Hier gelte es weiter liberales Profil zu erarbeiten und starke Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen. „Erstmal freue ich mich aber auf einen gemeinsamen Wahlkampf mit unserer Kandidatin zur Europawahl, Melanie Bludau-Kater. Wir lieben Europa, deswegen wollen wir es positiv verändern“, sagte der Kreisvorsitzende.

Als Gastrednerin war die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schütz aus Braunschweig anwesend. Sie sprach über Kulturpolitik im ländlichen Raum und die Chancen, die sich hierfür durch digitale Medien bieten, die wachsende Bedeutung von Fort- und Weiterbildung in der Zukunft sowie die Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule im Zeitalter von Social Media. „Attraktive Kulturangebote in Stadt und Land sind insbesondere für junge Menschen wichtig, denn sie sollen ja noch an Kulturangebote herangeführt werden“, sagte Schütz.
red

Auf dem Bild von v. l. Eckhard Ilsemann, Burkhard Grube, Reinhard Hille, Antje Zacharias, Christian Grascha, Marion Villmar-Doebeling, Dieter Böhlke und Melanie Bludau-Kater.











15.03.2019 • 12:17 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet :Mobile Messungen in der zwölften Kalenderwoche 2019

Wichtig und vormerken! Tempokontrolle am kommenden Mittwoch im Raum Kalefeld

In der Woche vom 18. bis 22. März 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 18. März: Raum Nörten-Hardenberg
Dienstag, 19. März: Raum Uslar/Bodenfelde
Mittwoch, 20. März: Raum Kalefeld
Donnerstag, 21. März: Raum Hardegsen
Freitag, 22. März: Raum Moringen

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Foto: Thomas Fischer











15.03.2019 • 11:52 Uhr

TOP-NEWS DES TAGES! Grüne Kreistagsfraktion kritisiert den drohenden Abbau der nächtlichen Notarztversorgung in Bad Gandersheim.

Weitere Veränderungen am Gesundheitsstandort: HELIOS bringt neues Logo an Gebäudefassade

In Kürze wird der Kreistag im Landkreis Northeim darüber entscheiden, die Notarztversorgung zurück in kommunale Hand zu nehmen. Diesen Vorstoß unterstützt die Grüne Fraktion. Mit der Entscheidung über die Rekommunalisierung einher geht aber auch eine Beschränkung der Notarztversorgung in Bad Gandersheim auf den Betrieb tagsüber.

Wegen geringerer Einsatzfrequenz, 900 Notarzteinsätze im Bereich Bad Gandersheim und ein Drittel der Einsätze davon nachts, sind die Krankenkassen nicht mehr dazu bereit, die nächtliche Notarztbesetzung weiterhin zu finanzieren. Als Alternative werden die sehr gut qualifizierten Notfallsanitäter des DRK angeführt, die die meisten Fälle betreuen können, dies geht der Fraktion jedoch nicht weit genug. Bislang ist nicht sichergestellt, dass am Standort Bad Gandersheim für die Nachtbesetzung (am Standort HELIOS Klinik, Anm.d.Red.) immer ein Notfallsanitäter zur Verfügung steht.
Johannes Antpöhler, Vorsitzender der Kreistagsfraktion sagt dazu: „Die Grüne Kreistagsfraktion sieht diesen Vorgang kritisch. Der ländliche Raum wird damit in der Versorgung weiter abgehängt werden.“

Die Grüne Kreistagsabgeordnete, Karoline Otte, ergänzt: „Grundsätzlich befürwortet die Fraktion die Einstellung von Notärzten durch den Landkreis, da der Ärztemangel in den Krankenhäusern die Versorgung nicht mehr zufriedenstellend sicherstellen kann. Der Landkreis muss einspringen.“

Die Fraktion dringt auf eine Trennung der Beschlusslage zur Rekommunalisierung der Notarztversorgung und der Besetzung dieser in Bad Gandersheim. Für Bad Gandersheim muss eine möglichst gute Nachtversorgung gewährleistet werden. Denkbar sind die vom Landkreis bereits angesprochenen Kooperationen mit Nachbarlandkreisen, diese sind aber nicht kurzfristig realisierbar.

Bis eine Lösung gefunden ist, die wieder eine 24 Stunden Versorgung für Bad Gandersheim sicherstellt, sollte der Landkreis mit dem DRK klären, ob die Nachtversorgung zumindest mit Besetzung eines Notfallsanitäters gewährleistet werden kann.
red/fis

Die Bilder dokumentieren die Helios Klinik in Bad Gandersheim. Sie hat an ihrer Immobilie ein neues Logo mit dem ausdrücklichen Hinweis auf "Klinik" , nicht "Krankenhaus" anbringen lassen. Nachts strahlt es in grünen Lettern. Fotos: Thomas Fischer










15.03.2019 • 06:59 Uhr

Einzelhandel stirbt auch in Einbeck: "Wohnträume" haben ausgeträumt - "Alles muss raus!"

Keine Stadt in Südniedersachsen bleibt von den Verwerfungen im Einzelhandel verschont. Im Mittelzentrum Einbeck hat es wieder Einzelhandelsgeschäfte erwischt. Mehr Läden werden geschlossen als neue eröffnet, so die traurige Beobachtung. Jetzt haben es die "Wohnträume" mitten im Herzen Einbecks, direkt am Rande des Marktplatz, erwischt. Dieser wunderbare Antiquitäten- und Designerladen macht nach gut 14 Jahren endgültig dicht. Aus Gründen der Rente, gibt der Betreiber im Gespräch zu. Deswegen "muss alles raus". Und als unserer Reporter gestern vor Ort war , da erlebte er eine erstaunliche Leere in dem Geschäft. Wenige Exponate sind noch bis zur nächsten Woche zu erwerben. Sagenhaft preiswert übrigens. Auf alles was noch ausgestellt ist gibt es 50 Prozent Rabatt. Auch für die niedlichen Porzellan-Pärchen aus dem Jahre 1870. Eine letzte Visite in dem Lädchen lohnt sich. Und das Sterben des Einzelhandels geht auch in Einbeck weiter. Nur merke: Hier weiß man die Leerstände nur besser (intelligenter) zu kaschieren als beispielsweise in Northeim, Bad Gandersheim oder Uslar!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














15.03.2019 • 06:42 Uhr

Gandeon aktuell!...und beinahe ewig spielt Queen und singt Freddi Mercury - Das neue Programm

Es ist gigantisch, wie sehr doch die Musik- und Lebensgeschichte des Freddi Mercury fasziniert, ja die Menschen in einen unendlichen Bann zu ziehen scheint. Seit Wochen spielt die legendäre Band und der charismatische Freddi Mercury im Bad Gandersheimer GANDEON Kino. Keine Ende in Sicht. Kult zu Kult, könnte man meinen - und tatsächlich ist es so. Auch im März steht der Dauerbrenner auf dem soeben von Kinochefin Dr. Trude Poser präsentierten Filmprogramm bis zum 20. März. Neben diesem Klassiker gibt es aktuelle wie spannende Filmtitel zu sehen. Lassen Sie sich/lasst Euch, einstimmen mit den kompakten Inhaltsangaben. Danach ab und Tickets ordern oder gleich ins GANDEON. Ein wunderbarer Zeitvertreib - der Kopf und Körper anregt und entspannt.

Alle weiteren Facts stehen auf der Kompaktgrafik. Das nette GANDEON-Team freut sich auf bekannte Gesichter und neue Menschen. Und Parkplätze gibt es rund ums Kino reichlich - und vollkommen gratis!

Vice - Der zweite Mann

Er gilt als einer der mächtigsten US-Vizepräsidenten aller Zeiten: Dick Cheney. "Vice - der zweite Mann" beleuchtet die sagenhafte Karriere des Bürokraten u. Washington-Insiders, der bei George W. Bush zum einflussreichsten Politiker der Welt wurde und seine Macht zu nutzen wusste: seine Entscheidungen prägen das Land noch immer, sein außenpolitisches Wirken ist bis heute spürbar.

Ostwind 4 - Aris Ankunft

Vierter Teil und doch alles neu: Die erfolgreichste Pferde-„Serie“ hat eine neue Heldin. - Durch einen Zwischenfall werden Mika und ihr Ostwind auf eine harte Probe gestellt. Gut Kaltenbach läuft nicht gut .... Da kommt Ari, Kratzbürstig, impulsiv fühlt sich sofort von Ostwind angezogen, Mika eine weitere Seelen- verwandte auf Gut Kaltenbach? Kann sie Ostwind vor dem skrupellosen Pfer- detrainer Thordur Thorvaldson schützen?

The Lego Movie 2 in 3D

In dem brandneuen Action-Abenteuer "The LEGO Movie 2" finden die Helden von Steinstadt wieder zusammen, um ihre geliebte Heimatstadt zu retten. Green Book - Eine besondere Freundschaft OSCAR 2019: Bester Film Hinreißende Road-Comedy mit ernsten Untertönen über die Reise eines ungleichen Paars in den Süden der USA. - 1962 in den USA: Der italienisch- stämmige Prolet Tony, der wegen seines losen Mundwerks Lip genannt wird, und als Türsteher arbeitet, bekommt einen Job für acht Wochen. Er soll den hochgebildeten, schwarzen Musiker Doctor Don auf seiner Tournee durch den tiefen Süden der USA begleiten. Mit dem Negro Motorist Green Book

Bohemian Rhapsody OSCAR 2019: Bester Hauptdarsteller
Die Band Queen und das Leben von Freddi Mercury (Rami Malek) ...

700 km Harz

Enno Seifried, Filmemacher von „Vergessen im Harz“: „2017 packte ich mei- nen Reiserucksack, schnürte meine Trekkingstiefel und begab mich auf eine 700 Kilometer weite Wanderung durch den Harz. Meistens schlief ich unter freiem Himmel oder baute mein Zelt dort auf, wo ich mich gerade befand Astrid
Die Jugend der später weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren: schwanger von einem verheirateten Mann, gibt ihr Baby in Pflege ....

Capernaum - Stadt der Hoffnung

Erschütternde Drama in der Tradition des italienischen Neorealismus, ausge- zeichnet mit dem Preis der Jury beim Festival de Cannes 2018. Mit Kompro- misslosigkeit und tollen Laienschauspielern zeichnet die Regisseurin ein zu- tiefst trauriges und mitreißendes Porträt entsetzlicher Armut in Beirut. - Der zwölfjährige Zain, gerade erst zu fünf Jahren Haft verurteilt wegen einer Ge- walttat, klagt seine Eltern an, ihm das Leben geschenkt zu haben, obwohl sie sich nicht um ihn und seine Geschwister kümmern konnten. ... sehenswert!

red/Foto: Thomas Fischer












15.03.2019 • 06:18 Uhr

Saisoneröffnung im PS.Depot Lkw+Bus | "Ruß- und FegTag" am 30. März 2019 - "Ehrenaktive" laden ein!

Am 30. März 2019 laden die ehrenaktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des PS.Depot Lkw+Bus wieder zu dem traditionellen Saisonauftakt, dem Ruß- und FegTag, in den Otto Hahn Park in Einbeck ein.

Wenn Männer mit glänzenden Augen in alte Lkw steigen, Dieselwolken in der Luft hängen, Motoren sich schütteln und dröhnen, dann ist endlich die Winterpause im PS.Depot Lkw+Bus im Otto Hahn Park vorbei. Mit dem Ruß- und FegTag startet das PS.Depot in die neue Saison. An diesem Tag wird der Winterstaub entfernt und durchgefegt. Dazu fahren die ehrenaktiven Mitarbeiter einen Teil der Oldtimer vor die Halle. Für viele Oldtimerfreunde ist das eine willkommene Gelegenheit, sich die historischen Fahrzeuge aus den Bereichen Transport, Personenverkehr, Feuerwehr, Bau und Militär einmal im Freien anzuschauen und Fotos zu machen.
Ab dem 30. März ist dann das PS.Depot Lkw+Bus auch wieder jeden Samstag von 10 bis 18 Uhr für interessierte Besucher geöffnet.
Weitere Events folgen: am 4. Mai „Klein trifft sich bei Groß“, ein Modellbautreffen für Funktionsmodelle, am 25. Mai ist der TreckerTag. Feuerwehrfreunde kommen am 24. August beim FeuerwehrTag auf ihre Kosten und am 5. Oktober findet mit „Ost trifft West“ erstmalig ein Treffen mit ost- und westdeutschen Fahrzeugen bis Baujahr 1989 statt.
red

Die beigefügten Bilder dokumentieren Impressionen der letzten Ruß- und FegTage sowie das Plakat zur aktuellen Saisoneröffnung und eine Anfahrtsbeschreibung. Bildquelle: Kulturstiftung Kornhaus















14.03.2019 • 22:17 Uhr

Erneut Welle von Anrufen "falscher Polizeibeamter" in Stadt und Landkreis Göttingen

Erneut haben "falsche Polizeibeamte" in Stadt und Landkreis Göttingen versucht, über diese perfide Masche an die Ersparnisse von insbesondere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu kommen. Im Laufe des Donnerstagvormittags (14.03.19) gingen gleich mehrere Hinweise dazu aus dem Raum Friedland, aber auch Bovenden und dem Stadtgebiet Göttingen bei der Polizei ein.

In den Telefonaten machten die Betrüger zumeist auf vermeintliche Einbrecher aufmerksam und fragten nach Wertgegenständen und Bargeld, aber auch nach den Sicherungsanlagen im privaten Umfeld. Im weiteren Gesprächsverlauf wurden die Angerufenen zunehmend mit fadenscheinigen Behauptungen verunsichert und die Betrüger unterbreiteten das Angebot, die Wertsachen und das Geld später abzuholen und sicher zu verwahren.

Informationen zu eingetretenen finanziellen Schäden wurden der Polizei bislang nicht bekannt, sodass wir davon ausgehen, dass sich alle Angerufenen richtig verhalten und kein Geld bzw. andere Wertsachen ausgehändigt haben.

Die Polizei rät aber weiterhin, unbedingt wachsam zu sein! Es ist nicht auszuschließen, dass die Anrufserie auch in den nächsten Tagen fortgesetzt wird und die Gauner weiter versuchen werden, zu einem finanziellen Erfolg zu kommen.

Die Ermittler empfehlen deshalb die Beachtung folgender Hinweise:

Die Polizei wird Sie niemals unter der Telefonnummer 110 anrufen! Die Polizei fordert niemals Informationen über Geldbeträge, Wertgegenstände oder vorhandene Sicherungsanlagen am Telefon ein! Teilen Sie keine Informationen über Ihre finanziellen Verhältnisse am Telefon mit und lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen! Übergeben Sie niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände an fremde Personen oder deponieren Sie diese nie an vorgegebenen Orten!

Wenn Sie glauben, Opfer eines Betruges geworden zu sein, wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.jk











14.03.2019 • 22:14 Uhr

Überfall auf Schnellimbiss - Täter mit osteuropäischen Akzent

Am gestrigen Abend ( 13.März 2019), gegen 22:50 Uhr, kam es zu einem Überfall auf einen Schnellimbiss in der Drispenstedter Straße in Hildesheim. Dabei erbeuteten zwei Täter einen dreistelligen Geldbetrag und flohen anschließend unerkannt.

Den polizeilichen Ermittlungen zufolge betraten zwei männliche Täter den Schnellimbiss gegen 22:50 Uhr. Während einer der Männer im Bereich der Tür verharrte, begab sich der andere Täter zum Verkaufstresen und forderte von der 51-jährigen Angestellten unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Die Angestellte übergab dem Täter daraufhin einen dreistelligen Geldbetrag. Im Anschluss flüchteten die Täter mit der Beute zu Fuß in Richtung Fahrenheitstraße.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber ein, die jedoch nicht zur Ergreifung der flüchtigen Täter führte.

Der Täter mit dem Messer konnte folgendermaßen beschreiben werden: Ca. 175 cm groß - bekleidet mit einer dunklen, khakifarbenen Cargohose und einem khakifarbenen Parka mit Kapuze - schwarze Turnschuhe - vermummt mit einem Schal im Gesicht - helle/blonde Augenbrauen - deutschsprechend mit osteuropäischen Akzent.

Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 entgegen.jpm










14.03.2019 • 21:55 Uhr

Zahl der Woche: 83 Prozent...

… der Deutschen trinken regelmäßig oder gelegentlich Leitungswasser (mehr…)
Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts prolytics im Auftrag des BDEW. Neben Leitungswasser „pur aus dem Hahn“ fällt hierunter auch aufgesprudeltes und mit Sirup versetztes Wasser. Pro Person und Woche liegt der geschätzte Leitungswassergebrauch zum Trinken bei durchschnittlich neun Litern.

Befragt nach den Gründen, aus denen sie Leitungswasser trinken, geben 80,4 Prozent der Befragten an, dass die hohe Qualität des Leitungswassers eine große Rolle spielt. Für 70,8 Prozent der Befragten ist auch der Umweltaspekt von zentraler Bedeutung. Gut die Hälfte der Befragten (54,4 Prozent) schätzen den günstigen Preis des Leitungswassers, in Deutschland liegt dieser bei durchschnittlich 0,2 Cent pro Liter. Leitungswasser ist damit nicht nur ein streng kontrolliertes, sondern auch günstiges Lebensmittel.

BDEW-Hauptgeschäftsführer Martin Weyand begrüßt die Beliebtheit des deutschen Leitungswassers als Lebensmittel: „Das Trinkwasser aus dem Hahn ist ein hervorragendes Lebensmittel von herausragender Qualität und steht allen Haushalten rund um die Uhr zur Verfügung.“
red/Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. /Video: Thomas Fischer










14.03.2019 • 21:50 Uhr

Polnischer LKW-Fahrer pumpt Diesel vom Sattelschlepper in VW Passat - Polizei schnappte sich Täter

Am Mittwoch gegen 20.40 Uhr kam es in der Langen Lage in Northeim zu der Unterschlagung einer bislang unbekannten Menge von Dieselkraftstoff. Der 44 Jahre alte polnische Fahrer eines Sattelschleppers pumpte den Kraftstoff aus dem Tank des Lkw in den Tank eines in Polen zugelassenen VW Passats.

Kenntnis von dem Vorfall erhielt die Northeimer Polizei durch den telefonischen Hinweis eines Verkehrsteilnehmers auf einen verdächtigen Pkw in dem Northeimer Industriegebiet. Bei der Kontrolle des VW Passat wurden im Kofferraum mehrere leere Kraftstoffbehälter aufgefunden.

Gegen zwei 27 und 44 Jahre alte Polen sowie einen 39 Jahre alten Northeimer wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen mussten die beiden polnischen Staatsbürger noch an dem Abend jeweils eine Sicherheitsleistung von 250 Euro hinterlegen. Die Kraftstoffpumpe wurde sichergestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. fal










14.03.2019 • 21:36 Uhr

Dicksein steigert das Depressionsrisiko

Wie wichtig es ist, bei Patienten mit Adipositas auch die mentale Gesundheit zu berücksichtigen, zeigen folgende Studienergebnisse aus Großbritannien. Von 363 037 adipösen Personen litten mehr als ein Viertel an einer Depression. Besonders Personen mit einer sehr starken Ausprägung der Adipositas wiesen ein deutlich erhöhtes Risiko für Depressionen auf.

Wissenschaftler konnten bereits aufdecken, dass die beiden Krankheiten Depression und Adipositas zusammenhängen. Wer adipös ist, hat ein höheres Risiko dafür, depressiv zu werden. Und eine Depression wiederum ist ein anerkannter Risikofaktor für Adipositas. Wissenschaftler aus London und Liverpool (beides Großbritannien) schauten sich in ihrer Studie nun einmal an, ob sich das Risiko depressiv zu werden, bei stark übergewichtigen Personen unterscheidet, je nachdem wie hoch ihr Body Mass Index (BMI) ist. Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und ist ein anerkanntes Maß zur Einteilung von Personen in Normal-, Über- oder Untergewicht. Mithilfe von dem BMI können außerdem 3 verschiedene Ausprägungen von Adipositas klassifiziert werden. Adipositas Grad 1 liegt vor, wenn der BMI zwischen 30 und 34,9 liegt und Adipositas Grad II bei einem BMI von 35 bis 39,9. Ab einem BMI von 40 oder mehr ist von Adipositas Grad III die Rede.

Je höher der BMI, desto höher das Risiko für Depressionen

Für ihre Studie teilten die britischen Wissenschaftler die insgesamt 363 037 adipösen Studienteilnehmer je nach ihrem BMI in 7 (und damit mehr als die üblichen 3) Kategorien ein. Die Auswertungen ließen erkennen, dass bei 26,8 % der adipösen Personen gleichzeitig eine Depression vorlag. Es zeigte sich zudem, dass die Personen umso häufiger depressiv waren, je höher ihr BMI war. Denn im Vergleich mit den Personen mit einem BMI von 30 bis 35 wiesen die Personen mit einem BMI von 35 bis 40 ein 20 % höheres Risiko für eine Depression auf. Und Personen mit einem BMI von 60 oder mehr hatten sogar ein 98 % höheres Risiko für eine Depression als Personen mit einem BMI von 30 bis 35.

Die Arbeit der Wissenschaftler macht deutlich, dass das Risiko für eine Depression bei adipösen Personen mit steigendem BMI zunimmt. Ärzte, die Patienten mit Adipositas behandeln, sollten dies unbedingt berücksichtigen und bei ihren Patienten frühzeitig die mentale Gesundheit erfassen, um einer Depression vorzubeugen oder sie angemessen zu therapieren. Gerade weil die beiden Krankheiten so eng zusammenhängen zu scheinen, ist ein frühes Eingreifen wichtig. In einer unserer Zusammenfassungen beschreiben wir beispielsweise, dass es Menschen mit depressiven Symptomen schwerer haben können, abzunehmen. Eine gute Unterstützung ist daher unerlässlich.

red/ Quelle: DeutschesGesundheitsPortal.de /Foto: © Fis WMG











14.03.2019 • 21:32 Uhr

Hardenberg Burgturnier: Michael Jung kommt

Das Hardenberg Burgturnier vom 16. bis 19. Mai 2019 kann die erste sportliche Zusage verkünden. Michael Jung, Sieger der MITSUBISHI MOTORS Master League, kommt als Titelverteidiger nach Nörten-Hardenberg. Der mehrmalige Olympiasieger, Welt- und Europameister der Vielseitigkeit, gab noch vor dem Sieg im League-Finale seine Zusage für das Kultturnier.

Jung ist eine Ausnahmeerscheinung im Pferdesport, wurde mit dem Titel Reitmeister ausgezeichnet und war bereits Grand Slam-Sieger der Vielseitigkeit. Dass er auch im Springsport eine „Hausnummer” ist, stellte der 36-jährige aus Horb am Neckar schon oft unter Beweis. Eindrucksvoll gelang das in Dortmund mit dem Sieg im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland mit fischerChelsea. Mit dem Sieg in dieser traditionsreichen und prestigeträchtigen Prüfung sicherte sich Jung den Sieg in der MITSUBISHI MOTORS Master League.
Das Hardenberg Burgturnier ist im Mai erste Station in der neuen Saison der League. Sowohl das Championat von Nörten-Hardenberg am Samstag, als auch der Große Preis - Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal - um die legendäre „Goldene Peitsche” sind Qualifikationsprüfungen für den Einzug ins Finale der MITSUBISHI MOTORS Masters League.
Das Hardenberg Burgturnier lockt vom 16. - 19. Mai mit der Kombination aus Internationalem Spitzensport und dem Lifestyle-Erlebnis Hardenberg Klassika nach Nörten-Hardenberg. Spannender Sport mit Weltranglistenspringen, dem Kampf um die Goldene und die Silberne Peitsche und die vielfältige große Ausstellung aus dem Bereich Gartenkunst und Lifestyle geben der Veranstaltung ihr einzigartiges Gesicht und die freundliche und heitere Atmosphäre.

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis











14.03.2019 • 21:28 Uhr

Auf der Stiftsfreiheit: Ansehnliche Kastanie in einer NBlitzaktion fast unbemerkt niedergemacht

Einige Spaziergänger staunten, wie schnell doch eine ansehnliche Kastanie aus einer schmucken Allee auf der Stiftsfreiheit in einer bauhistorisch bedeutsamen Zone der Roswithastadt herausoperiert werden kann. Das ist soeben geschehen. Frische Späne und ein ebenso gesunder Baumteller zeugen vom brutalen Werk einer messerscharfen Motorsäge. Und warum musste die Kastanie fallen? Dazu gibt es verschiedene (spekulative) Hinweise: Der stattliche Baum in vollem grünen Kleid, der eigentlich ins wunderschöne Ansichtskartenensemble der Gandersheimer Stiftskirche passte und gehörte, soll ein „funktionelles und optisches Hindernis“ an der Einfahrt zum Parkplatz Stiftsfreiheit gewesen sein. Vor Ort erklärte auf Befragen ein orangefarben uniformierter Bediensteter der Stadtgärtnerei eine andere Version: die Kastanie sei morsch und faul gewesen. Angesichts des gut erkennbaren Trennschnittes zwischen Stamm und Stumpf mutet diese Erklärung nicht unbedingt plausibel, hört sich mehr wie eine „Verarschung“ an, frotzelte ein stadtbekannter Spaziergänger. Ein Baumschützer kommentierte den plötzlichen und unerwarteten Fall der Kastanie als „unverständlich und nicht nachvollziehbar“. Der sichtbare Stumpf habe keine erkennbaren Anzeichen von einer Instabilität der Kastanie durch Fäulnis oder einer anderen Alterskrankheit. „Im Gegenteil: Das sieht alles sehr gesund aus“. Wir haben heute weitere (offizielle) Recherchen zu der rigiden Abholzung einholen wollen. Im Rathaus in Bad Gandersheim herrschte nach 17 Uhr Funkstille weil Feierabendmodus. Wir recherchieren weiter.
red/ Fotos:Marc Reiser













14.03.2019 • 21:25 Uhr

Räuberischer Diebstahl mit Reizgas-Attacke auf dem Northeimer Autohof: Paletten mit Gartengeräten abgeräumt

Am heutigen Donnerstag gegen 02.00 Uhr kam es auf dem Northeimer Autohof zu einem räuberischen Diebstahl. Ein 47 Jahre alter Kraftfahrer aus der Ukraine wurde dabei leicht verletzt. Der 47-Jährige verbrachte die Nacht schlafend im Schlepper seines Sattelzuges. Gegen 02.00 Uhr wurde er wach. Er stieg aus dem Führerhaus und wurde neben seinem Auflieger stehend von einem unbekannten Mann in der Dunkelheit mit Reizgas besprüht.

Dieser Täter flüchtete anschließend als Beifahrer mit einem dunklen Lkw von dem Gelände des Autohofs. Der Kraftfahrer ging zur Tankstelle und verständigte die Polizei. Dem Ukrainer war es aufgrund seiner Verletzung nicht möglich, eine Beschreibung des Täters oder des Fluchtfahrzeugs abzugeben. Rettungssanitäter brachten den 47-Jährigen in das Northeimer Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde.

Polizeibeamte stellten bei der Tatortaufnahme fest, dass die Hecktür von den Dieben aufgebrochen wurde. Auf der Ladefläche des Aufliegers fehlten mehrere Paletten mit Gartengeräten der Marken Stiehl und Viking. Angaben zum Wert des Diebesgutes liegen bislang nicht vor.

Die Ermittlungen durch das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim dauern an.fal










14.03.2019 • 21:18 Uhr

Dachmarke für kulturelles Erbe: Gesellschaftsgründung schreitet voran, teilt die Landkreisverwaltung mit

Ungeachtet politischer Kontroversen über den bisherigen, etwas holprigen, Werdegang einer neuen Gesellschaft zur Bündelung von kulturtouristischen Leuchttürmen im Landkreis Northeim, wozu es am Mittwoch eine eilig einberufene Pressekonferenz unter Beteiligung von Kreistagsabgeordneten gegeben hat (wir berichteten mehrfach), hat heute der Landkreis Northeim zu den Vorgängen, Inhalten und Perspektiven der Pressekonferenz eine eigene Verlautbarung in die Öffentlichkeit gegeben.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert dieses Statement in Gänze zur Vervollständigung der bisherigen und auflaufenden Informationen zu diesem Themenkomplex:

In der Mitteilung des Landkreises heißt es:
Unter dem Arbeitstitel „Living History gGmbH“ schreitet die Bildung einer Dachmarke für kulturelle Stätten im nördlichen Landkreis Northeim voran. Die Gemeinde Kalefeld, die Stadt Bad Gandersheim sowie der Landkreis Northeim wollen das Römerschlachtfeld am Harzhorn, das Portal zur Geschichte und den Klosterhügel in Brunshausen sowie die Tongrube Willershausen unter dem Dach einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung vereinen.

Im Mittelpunkt stehen die Bestandssicherung, die inhaltliche Weiterentwicklung, die Finanzmittelakquise und nicht zuletzt die Unterstützung der zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich für die bedeutenden Stätten einsetzen. „Die drei Leuchttürme der Region sollen durch die Dachmarke zukunftsfähig aufgestellt werden“, erläuterte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf einer Pressekonferenz am Mittwoch die Zielsetzung.

Anwesend waren neben der Landrätin Klinkert-Kittel auch die Bürgermeisterin der Stadt Bad Gandersheim Franziska Schwarz, Eberhard Bohnsack, als Allgemeiner Vertreter des Kalefelder Bürgermeisters Jens Meyer sowie weitere Vertreter des Landkreises Northeim, um über den aktuellen Sachstand zu informieren.

Nachdem das Niedersächsische Innenministerium zugestimmt und auch das Finanzamt die Gemeinnützigkeit bestätigt hat, soll die Gründung der neuen Gesellschaft voraussichtlich Mitte April 2019 erfolgen. Dann soll sich die Gesellschafterversammlung auch mit der Stellenbesetzung des Geschäftsführerpostens befassen.

Nachdem es in der öffentlichen Darstellung einige Irritationen um die Personalauswahl für den Posten des hauptamtlichen Geschäftsführers gegeben hat, wurde insbesondere das Verfahren der Vorauswahl im Rahmen der Pressekonferenz dargestellt.
Durchgesetzt gegen siebzehn Mitbewerber hat sich demnach der Oliver Draber (Foto). Er soll der Gesellschafterversammlung folglich für die Stellenbesetzung vorgeschlagen werden. Damit werden sich die Gremien der drei beteiligten Kommunen aber noch zu befassen haben.
Der studierte Verwaltungswirt betonte, dass er sich auf die interkommunale Zusammenarbeit unter Einbindung des Ehrenamtes freue. Außerdem interessiere ihn das Entwickeln und Umsetzen von Visionen für die Region. Schließlich halte er das Projekt für einen sehr klugen Weg, um Tourismusförderung mit Regionalmanagement voranzubringen.

Informieren über die Gründung der Gesellschaft für kulturelle Stätten (v. l. n. r. ) Eberhard Bohnsack (Gemeinde Kalefeld), Uwe Seeger (Personal und Finanzen Landkreis Northeim), Walter Müller (Leiter Personal und Finanzen Landkreis Northeim), Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Erster Kreisrat Jörg Richert.

Zu den Bildern: Informieren über die Gründung der Gesellschaft für kulturelle Stätten (v. l. n. r. ) Eberhard Bohnsack (Gemeinde Kalefeld), Uwe Seeger (Personal und Finanzen Landkreis Northeim), Walter Müller (Leiter Personal und Finanzen Landkreis Northeim), Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Erster Kreisrat Jörg Richert

Oliver Draber - er soll zukünftig die Geschäfte der neuen, noch zu gründenden Gesellschaft führen.
Fotos: lpd/Thomas Fischer














14.03.2019 • 12:53 Uhr

Zu dem Ausbruch von Masern in Niedersachsen- Jens Kestner: „Die Forderung nach einer Impfpflicht ist jetzt kein „kann“, sondern ein „muss“, um Kinder zu schützen!“

Bereits am 21. August 2018 wurde im Gesundheitsnetzwerk-Berlin vor der Gefahr gewarnt, die auch durch unkontrollierte Zuwanderung nach Deutschland kommen kann. Gemeint sind Infektionskrankheiten, die eigentlich längst als ausgerottet bezeichnet wurde, bevor Angela Merkel die Türen nach Deutschland sperrangelweit öffnete. Anfragen von AfD-Fraktionen in Kommunen, in Bundesländern und im Bund, ob es verifizierte Zahlen zu „importierten“ Krankheiten gäbe, wurden stets mit dem Verweis zurückgewiesen, dass diese Zahlen nur der Spaltung der Gesellschaft dienen würden. Nun, 2019, sind es, nach Krätze, Hepatitis A und B die Masern, die in Deutschland grassieren. In Niedersachsen wurden bereits Schüler vom Unterricht ausgeschlossen, weil deren Eltern Impfung ihrer Kinder nachweisen konnten.
Jens Kestner, AfD-Bundestagsabgeordneter, zu dem Ausbruch von Masern- Erkrankungen:
„107 Schüler der Oskar-Schindler-Gesamtschule in Hildesheim haben nicht beim Gesundheitsamt nachweisen können, dass sie vor Masern geschützt sind. Sie dürfen die Schule erst einmal nicht betreten, wie der Landkreis mitteilte. Weitere Schulen werden folgen, so dass man durchaus davon sprechen kann, dass es ein Riesenproblem mit der meldepflichtigen Krankheit gibt. Es ist einfach unwahr, dass es keinen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Vorfällen eigentlich ausgerotteter Krankheiten gibt. Nicht die AfD will mit unserer Frage spalten, sondern die etablierte Politik spaltet. Dass Familien, die aus manchen Teilen Osteuropas und dem Nahen Osten zu uns kommen, bei denen das Impfen auch gegen religiöse Grundsätze verstößt, kann und darf nicht dazu führen, dass „Kinder, die schon immer hier leben“, in Gesundheit und sogar Leben bedroht sind. Die Forderung nach einer Impfpflicht ist somit jetzt mehr denn je eine lebensrettende Forderung, kein „kann“, sondern ein „muss“!“ so Kestner. Mit Spannung erwartet Kestner auch die Antwort auf die Fragen seines Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Northeim, Maik Schmitz, dieser hatte gestern an die Landrätin eine Anfrage bzgl. der Masern Epidemie und den Auswirkungen und Folgen im LK Northeim gesendet.
red










14.03.2019 • 12:50 Uhr

Bundestag beschließt Gesetz zur Stärkung der Versorgung

Roy Kühne begrüßt das Gesetz, mit dem Verbesserungen sowohl für Therapeuten als auch Patienten beschlossen wurden

Der Deutsche Bundestag hat jetzt das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. Damit soll die Patientenversorgung weiter verbessert werden. Auch die Therapieberufe erfahren explizite Verbesserungen durch das Gesetz.

Für Dr. Roy Kühne, Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, stehen vor allem drei Aspekte im Fokus: Mit dem Gesetz wurden für Therapeuten eine bessere Bezahlung und eine zukunftssichere Weiterentwicklung der Berufe gewährleistet. Das Ausschreibungsverbot im Bereich der Hilfsmittel schafft wesentliche Verbesserungen in der Produkt- und Dienstleistungsqualität.

Kühne: "Ich bin Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sehr dankbar, dass wir mit dem TSVG nun die richtigen Maßnahmen getroffen haben, um die therapeutische Versorgung in Zukunft sicherzustellen."

Im Bereich der Therapeuten werden erstmalig eine bundeseinheitliche Vergütung und die Einführung der Blankoverordnung in die Regelversorgung ermöglicht. Das bedeutet für die Therapeuten, dass sie sich stärker als bisher in die Patientenversorgung einbringen können und das in Zukunft auch gerechter bezahlt bekommen. Dass das zeitnah umgesetzt wird, dafür sorgen in einem ersten Schritt bundeseinheitliche Höchstpreise, die ebenfalls beschlossen wurden.

Nach dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) 2017 ist das TSVG schon das zweite Gesetzpaket innerhalb kurzer Zeit, durch das dringend notwendige Verbesserungen in der Therapeutenbranche und im Hilfsmittelbereich erreicht werden konnten. Kühne dazu: "Wir brauchen die Therapeuten auf dem Land und in den Städten, in ambulanter wie in stationärer Versorgung. Die Verbesserungen müssen spürbar bei allen Therapeuten und den Versicherten ankommen! Dafür sind nun mit dem TSVG wesentliche Rahmenbedingungen geschaffen worden."

Zum Hintergrund: Kühne ist nicht allein Politiker. Er betreibt als Unternehmer eine moderne Physiotherapiepraxis mit einer Fitness- und Wellness-Company in Northeim; außerdem strebt er die Eröffnung eines Gastronomiebetriebes in Northeim an. Diesbezüglich hat er eine Immobilie erworben.

Zum Bild: Dr. Roy Kühne und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach der Verabschiedung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes im Deutschen Bundestag.











14.03.2019 • 11:25 Uhr

„Living History“ (PZG/RÖMERSCHLACHTFELD/TONKUHLE): Hier „Not“-Geschäftsführer Oliver Draber mal live

Der Wirbel um den ausgeguckten zukünftigen Geschäftsführer der Dachmarke „Living History“ (Portal zur Geschichte Bad Gandersheim/Harzhorn Römerschlachtfeld Kalefeld/Tonkuhle Willershausen) hat mit der gestrigen Pressekonferenz im großen Sitzungssaal des Northeimer Kreistages einen Höhepunkt erlebt. Hochkarätige Verantwortliche der Kreisverwaltung und Spitzen der Kreistagsmehrheit bemühten sich die Aufregung und kritisierte Geheimnistuerei sowie Irritationen zu glätten und etwas kleinzureden. Von „unglücklichen Formulierungen“ was den „Geschäftsführer“ betraf war da die Rede. „Es ist aber nichts schief gelaufen“, meinte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel andere politische Fehlinterpretationen relativieren zu müssen. Dennoch, die bisherige Verfahrensweise bei Auswahl und Festlegung auf den Kandidaten Oliver Draber erscheint von außen betrachtet höchst intransparent und wie von einem kleinen Zirkel abgekartet. Fakt ist: es gibt noch keine rechtsfähige Gesellschaft. Es gibt kein rechtsfähiges Gremium der GmbH. Es gibt keinen offiziellen Geschäftsführer der GmbH. Der wurde gestern plötzlich als „Not“-Geschäftsführer tituliert. Alle Vorgänge um die Installierung der neuen Gesellschaft für die Dachmarke "Living History" und die Bestellung eines Geschäftsführers müssen noch von den kommunalen Gremien beim Landkreis und den beteiligten Kommunen Bad Gandersheim und Kalefeld behandelt und ordentlich entschieden werden. Das soll ab der kommenden Woche geschehen. Dessen ungeachtet präsentierte sich nach Aufforderung durch die Landrätin der ausgesuchte „Geschäftsführer“ Oliver Draber. Er bestätigte seine bisherigen Jobs für SPD Bundestagsabgeordnete und die Landespartei in Thüringen. Er freue sich auf die neue Aufgabe bei „Living History“ und stellte sich vor: schauen Sie bitte selbst und hören Sie rein in seinen gestrigen Auftritt in der denkwürdigen Pressekonferenz im
Northeimer Kreishaus:
red/Video/Fotos: Thomas Fischer










14.03.2019 • 11:17 Uhr

Gesund zu Hause - Themenreihe für (werdende) Eltern startet im April in Northeim und Katlenburg-Lindau

Wie ernähre ich mein Baby richtig? Wann stelle ich mein Kind auf Brei um? Warum schreit mein Kind so viel? Und warum schläft es eigentlich noch nicht durch? Fragen über Fragen können sich im Laufe des ersten Lebensjahres eines Kindes ergeben. Antworten auf diese Fragen geben drei Expertinnen, die ihre jahrelangen Erfahrungen an interessierte Eltern weitergeben möchten.
Die Hebamme und Stillberaterin Ingrid Lohmann macht den Anfang. Ihr Thema Ernährung im Säuglings- und Kleinkindalter ist für Eltern eines der wichtigsten überhaupt. Die Expertin gibt einen Überblick über aktuelle Empfehlungen und wird über Milchernährung, Beikosteinführung und Essen am Familientisch sprechen.
Zum Thema Schlafen gestaltet Anika Neuber, Kinderkrankenschwester und Schlafberaterin einen Abend. Sie hat keine Zaubertricks parat, informiert aber über bewährte kindgerechte Maßnahmen, wie gesundes Schlafen gefördert werden kann. Sie thematisiert, was ein Kind eigentlich braucht, um gut schlafen zu können.
Der 3. Abend beschäftigt sich mit dem sensiblen Thema Weinen und Schreien unserer Babys. Unter dem Titel „Keine Angst vor Babytränen“ möchte Heidi Manz, Kinderkrankenschwester und Beraterin für Emotionelle Erste Hilfe mit Eltern besprechen, was man eigentlich tun kann, wenn ein Kind viel weint und sich anscheinend nicht beruhigen lässt.
Die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen im Landkreis Northeim hat in Zusammenarbeit mit Hebammen diese Themenreihe entwickelt. „Uns ist es wichtig, Eltern in dieser aufregenden ersten Zeit mit ihrem Kind zu begleiten. Die Vorträge widmen sich thematisch den Fragestellungen, die die Eltern, am häufigsten beschäftigen“, so Michaela Unger, Koordinierungsstelle Frühe Hilfen.
Die jeweiligen Themenabende können ohne Anmeldung und nach Interesse besucht werden. Sie sind kostenlos und auch für Schwangere geeignet.
Wer an allen drei Vorträgen teilnimmt, erhält als Dankeschön einen Gutschein im Wert von 15 Euro.
Die Themenabende in Northeim finden im Familientreff, Breite Str. 36 statt.

Die Termine für Northeim im Überblick:
Mittwoch, 03.April 2019, 19.00-20.30 Uhr „Keine Angst vor Babytränen“ mit Heidi Manz
Mittwoch, 08. Mai 2019, 19.00-20.30 Uhr „Groß und Stark werden – das beste Essen für Babys“ mit Ingrid Lohmann
Mittwoch, 05. Juni 2019, 19.00-20.30 Uhr „1001kindernacht – Kinder brauchen uns auch nachts“ mit Anika Neuber

In Katlenburg-Lindau werden die Vorträge in der Alten Schule, Suteroder Straße 9 angeboten.

Die Termine für Katlenburg-Lindau im Überblick:
Mittwoch, 10.April 2019, 19.00-20.30 Uhr „Groß und Stark werden“ – das beste Essen für Babys mit Ingrid Lohmann
Mittwoch, 08. Mai 2019, 19.00-20.30 Uhr „Keine Angst vor Babytränen“ mit Heidi Manz
Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.00-20.30 Uhr „1001kindernacht – Kinder brauchen uns auch nachts“ mit Anika Neuber

Die Themenreihe mit den drei Vorträgen wird insgesamt in 5 Kommunen im Landkreis Northeim angeboten. Informationen zu den weiteren Standorten und allen Terminen im Überblick erhält man auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/Frühe Hilfen oder unter der Telefon 05551/ 708 224 bei Michaela Unger.
lpd












14.03.2019 • 11:11 Uhr

Geld für berufliche Weiterbildung! Die Kreisvolkshochschule hat schon 100 Prämiengutscheine ausgegeben

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim wurde jetzt der einhundertste Gutschein für die „Bildungsprämie“ ausgestellt. Damit haben 100 Berufstätige aus dem Kreisgebiet insgesamt bis zu 50.000 Euro Zuschuss für berufsbezogene Weiterbildungen aus EU-Mitteln erhalten. Bei der Förderung durch die sogenannte „Bildungsprämie“ gibt es für Beschäftigte einen Gutschein, der 50 Prozent der Weiterbildungskosten abdeckt - bis zu höchstens 500 Euro pro Jahr.
Ansprechpartnerin bei der Kreisvolkshochschule in Sachen Bildungsprämie ist Ursula Gerecht. Sie stellt bei einer etwa halbstündigen Beratung fest, ob die geplante Weiterbildung in das Förderkonzept passt. Die geplanten Kurse können bei jedem anerkannten Weiterbildungsanbieter stattfinden.

Termine für ein Gespräch können bei der Kreisvolkshochschule unter der Telefonnummer 05551/708-8210 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de vereinbart werden. Wenn auch die Einkommensvoraussetzungen vorliegen, wird der Gutschein für die Bildungsprämie direkt ausgestellt.

In jedem Beruf ist es wichtig, fachlich „am Ball“ zu bleiben. Mit der Bildungsprämie fördert der Bund Weiterbildung, die für die berufliche Situation wichtig ist – für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit. Das können zum Beispiel Sprach- oder Buchhaltungskurse, pädagogische Weiterbildungen, Heilpraktiker-Kurse oder auch die Vorbereitung auf eine berufliche Umorientierung sein - auch in eine Selbständigkeit. Erwerbstätigen mit geringerem Einkommen soll so die Teilhabe am lebenslangen Lernen erleichtert werden.
Interessierte können sich vorab über die kostenlose Hotline 0800 26 23 000 oder online unter www.bildungspraemie.info informieren.lpd











14.03.2019 • 05:30 Uhr

Großes Pressekonferenz-Kino zu „Living History“ und erster Auftritt des neuen Managers Oliver Draber

Am gestrigen Mittwoch hat es im großen Sitzungsaal des Northeimer Kreistages eine eilig einberufene Pressekonferenz zur derzeit heftig diskutierten „Dachmarke Living History“ und den bereits ausgewählten Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, Oliver Draber, begonnen. Er selbst hat erstmals einen öffentlichen Auftritt im Kreishaus. Das Interesse an der Medien war heftig. Die Bedeutung der Pressekonferenz untersticht zudem die Anwesenheit der Spitzen der Kreistagsfraktionen und der Leitung der Kreisverwaltung. Das Meeting war aufgrund einer kontroversen öffentlichen Debatte um die Gründung der Gesellschaft für "Living History" und die umstrittene Festlegung auf den Kandidaten Draber als Geschäftsführer einberufen worden.
Neben Landrätin Astrid Klinkert-Kittel standen als Gesprächspartner den Medienvertretern unter anderem Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Herr Bohnsack als Vertreter der Gemeinde Kalefeld zur Verfügung.
red/Fotos:Thomas Fischer















14.03.2019 • 05:19 Uhr

Veranstaltungen der Bahá’í-Gruppe Hardegsen und neue Internetseite

Der Religionsstifter Bahá'u'lláh ruft alle Menschen auf: „Verbringt die kostbaren Tage eures Lebens damit, die Welt zu bessern.“ Unter diesem Motto möchten auch die Bahá’í ihren Teil für ein offenes, lebenswertes Hardegsen beitragen – mit interreligiösen Andachten, interessanten Gesprächen, Beteiligung an Märkten zu gemeinnützigen Zwecken, geselligen Spieleabenden und immer einer guten Tasse Tee.

Bahá’í glauben, dass alle Religionen von Gott kommen, der immer wieder seine Botschaft offenbarte – angepasst an die Bedürfnisse und das Verständnis der Menschen der jeweiligen Zeit. Sie lesen daher nicht nur in den Schriften Bahá’u’lláhs, sondern verstehen bspw. auch Bibel und Koran als Heilige Schriften. Die Bahá’í-Gruppe Hardegsen lädt alle Interessierten jeden ersten Mittwoch im Monat, 19 Uhr, zur interreligiösen Andacht in der Eichendorffstr. 3 ein – ausgenommen an gesetzlichen Feiertagen.

Außerdem zum Vormerken: Am 28. April 2019 findet anlässlich des höchsten Bahá’í-Feiertags, des Ridvan-Fests, wieder ein gemütlicher Brunch statt.
Weitere aktuelle Einladungen und Informationen können dem neuen Internetauftritt unter http://hardegsen.bahai.de entnommen werden. Zur besseren Planbarkeit wird bei allen Veranstaltungen um Anmeldung an hardegsen@bahai.de oder unter 05505/8469880 gebeten.

Hintergrund:
Der Stifter der Bahá’í-Religion, Bahá’u’lláh, lebte und lehrte im 19. Jahrhundert im Iran und dem Osmanischen Reich. Seine Lehren umfassen alle Grundfragen menschlicher Existenz. Im Mittelpunkt seiner Lehren steht der Gedanke der Einheit der Menschheit als Grundlage für eine globale Friedensordnung, die die Vielfalt der Menschen, Völker und Kulturen willkommen heißt. „Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.“, verkündete Bahá’u’lláh vor über 100 Jahren.
Heute leben rund 6000 Bahá’í in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands. Sie sind als Gruppen oder Gemeinden in der Bahá’í-Gemeinde in Deutschland K.d.ö.R. organisiert und wählen ihre Vertreter*innen in regelmäßigen Abständen. Zu den wichtigsten Aktivitäten lokaler Gemeinden und Gruppen zählen Andachtsversammlungen, Jugendarbeit, Kinderklassen, Studienkreise und Gemeindeaktivitäten wie das Neunzehntagefest oder Bahá’í-Feiertage.

Ansprechpartner*innen für Pressemitteilungen der Bahá’í Hardegsen:
Hanna & Sören Bludau, Telefon 05505-8469880, hardegsen@bahai.
red










14.03.2019 • 05:14 Uhr

"Masern-Epidemie": Kreistagsabgeordneter Maik Schmitz fragt Landrätin Astrid Klinker-Kittel

In einer Anfrage zum Thema "Masern Epidemie" hat sich der Kreistagsabgeordnete Maik Schmitz namens seiner AfD-Fraktion an die Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittelgerichtet. In der Anfrage heißt es:
" In Deutschland grassieren die Masern. 107 Schüler, Lehrkräfte und andere Mitarbeiter der Oskar-Schindler-Gesamtschule in Hildesheim haben nicht bis Montagnachmittag beim Gesundheitsamt nachweisen können, dass sie vor Masern geschützt sind. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, handelt es sich hauptsächlich um Schüler. Sie dürfen die Schule erst einmal nicht betreten. Das teilte der Landkreis am Dienstag mit. Seit Jahresbeginn gab es in Hildesheim 24 Fälle von Masern, 33 in ganz Niedersachsen.
Die AfD fragt die Landrätin:
1. Gab es im Landkreis Northeim in diesem Jahr bereits bestätigte Fälle von Masern?
a) Wenn ja, wie viele? Und an welchen Schulen?
b) Mit welchen Mitteln versucht der Landkreis den Schutz gegen die Verbreitung der Masern zu gewährleisten?
c) Gibt es von Seiten des Landkreises vorbeugende Maßnahmen, um bei Fällen in Schulen kurzfristig Kontrollen des Impfschutzes durchführen zu können?
d) Wie hat sich die Durchimpfungsrate im Landkreis Northeim von 1990 bis 2019 entwickelt?
e) Befürwortet die Landrätin eine Impfpflicht für Infektionskrankheiten oder lehnt sie diese ab?"










13.03.2019 • 21:49 Uhr

310 Menschen in Bad Gandersheim leben in Armut - und deswegen hilft ihnen der Tafelladen!

Es ist eine bittere Tatsache, dass in Bad Gandersheim Männer und Frauen, Familien mit Kindern, Alleinstehende, Seniorinnen und Senioren und auch ausländische Mitbürger und Mitbürgerinnen so arm sind, dass sie auf die Hilfe der Bad Gandersheimer Tafel angewiesen sind. Derzeit sind es 310 Menschen, die auf die unbedingte Unterstützung bei der Lebensmittelbeschaffung angewiesen sind. Bei der Zahl 310 handelt es sich eine statistisch erfasste Anzahl der Kundinnen und Kunden, die regelmäßig zur Tafel kommen. Es darf davon ausgegangen werden, dass es deutlich mehr Menschen in Bad Gandersheim gibt, die sich aus Scham nicht trauen zur Tafel zu gehen.

Auf diese und weitere Ungeheuerlichkeiten in dem angeblich reichen Deutschland, wo ein Wohlstand herrscht wie nie, so wird die wirkliche Lage übertüncht, machten am heutigen Abend die ehrenamtlich Aktiven des Gandersheimer Tafelladens aufmerksam. Die Plattform bot ihnen die Jahresmitgliederversammlung. Im gut gefüllten Versammlungsraum der Tafel konnte Vorsitzender Volker Hahn mit fast 35 Teilnehmern/innen eine auf Anhieb beschlussfähige Mitgliederschar begrüßen. Die bekam in diversen Berichten von den Vorstandsmitgliedern eine Fülle von segensreichen Aktivitäten in den vergangenen zwölf Monaten vorgetragen, die eine zentrale Botschaft von Volker Hahn eindrucksvoll bestätigten: "Die Tafelladen läuft wie geschmiert!" So war es nur konsequent, wenn die Mitglieder - unter ihnen Bürgermeisterin Franziska Schwarz und die Kreistags- und Ratsmitglieder Rainer Otto und Jürgen Otto - dem bisherigen Vorstand bei den Wahlen einmütig das Vertrauen durch Wiederwahl aussprachen. Gewählt wurden Volker Hahn (1. Vorsitzender), Ulrike Macke (2. Vorsitzende), Doris Witte (Kassiererin), Sigrun Pelz (Schriftführerin), BerndDiebel (Mitarbeiter-Vertreter und Andrea Kaps als Leiterin des Tafelladens.
Die Bilder von heute Abend dokumentieren den gesamten Vorstand und Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, die sich namens der Stadt für das Engagement der Tafel ausdrücklich bedankte und das mit einer Geschenkgeste untermauerte. Die von Bernd Diebel fotografierte Szene zeigt Volker Hahn nach der Jahreshauptversammlung im Gespräch mit Thomas Fischer, Mitglied der Tafel.

red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Bernd Diebel














13.03.2019 • 17:23 Uhr

Hardenberg Burgturnier: Michael Jung kommt

Das Hardenberg Burgturnier vom 16. bis 19. Mai 2019 kann die erste sportliche Zusage verkünden. Michael Jung, Sieger der MITSUBISHI MOTORS Master League, kommt als Titelverteidiger nach Nörten-Hardenberg. Der mehrmalige Olympiasieger, Welt- und Europameister der Vielseitigkeit, gab noch vor dem Sieg im League-Finale seine Zusage für das Kultturnier.

Jung ist eine Ausnahmeerscheinung im Pferdesport, wurde mit dem Titel Reitmeister ausgezeichnet und war bereits Grand Slam-Sieger der Vielseitigkeit. Dass er auch im Springsport eine „Hausnummer” ist, stellte der 36-jährige aus Horb am Neckar schon oft unter Beweis. Eindrucksvoll gelang das in Dortmund mit dem Sieg im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland mit fischerChelsea. Mit dem Sieg in dieser traditionsreichen und prestigeträchtigen Prüfung sicherte sich Jung den Sieg in der MITSUBISHI MOTORS Master League.
Das Hardenberg Burgturnier ist im Mai erste Station in der neuen Saison der League. Sowohl das Championat von Nörten-Hardenberg am Samstag, als auch der Große Preis - Preis der Hardenberg Distillery und des Glaswerkes Ernstthal - um die legendäre „Goldene Peitsche” sind Qualifikationsprüfungen für den Einzug ins Finale der MITSUBISHI MOTORS Masters League.
Das Hardenberg Burgturnier lockt vom 16. - 19. Mai mit der Kombination aus Internationalem Spitzensport und dem Lifestyle-Erlebnis Hardenberg Klassika nach Nörten-Hardenberg. Spannender Sport mit Weltranglistenspringen, dem Kampf um die Goldene und die Silberne Peitsche und die vielfältige große Ausstellung aus dem Bereich Gartenkunst und Lifestyle geben der Veranstaltung ihr einzigartiges Gesicht und die freundliche und heitere Atmosphäre.

Tickets sind im Online-Shop unter www.eventim.de, im Hardenberg Keilerladen, per Email unter tickets@der-hardenberg.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Telefonisch können unter 05503 802-635 von Mo-Fr Karten bestellt werden. Golden Tickets erhalten Sie unter 04473 – 94 11 121.
red/fis

zum Bild: Michael Jung und fischerChelsea auf dem Weg zum Sieg im Finale der Mitsubishi Motors Masters League! Foto Stefan Lawrentz











13.03.2019 • 12:35 Uhr

"Living History" und Geschäftsführer in spe Oliver Draber : SPD reagiert mit ungewöhnlicher Schärfe und spricht von "schädigenden Vorwürfen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dröge"

Mit ungewöhnlicher Schärfe hat die SPD-Stadtratsfraktion in Bad Gandersheim auf kritische Fragen und Kommentare des CDU-Fraktionsvorsitzenden Timo Dröge reagiert, der sich zu merkwürdigen Vorgängen um das Projekt "Living History" und den vorausgewählten Geschäftsführer einer noch nicht existenten Gesellschaft in Gründung, Oliver Draber (SPD) , soeben zu Wort gemeldet. Das Statement wurde anderthalb Stunden vor der für heute zu der Problematik von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) angesetzten Pressekonferenz im Sitzungssaal des Northeimer Kreishauses veröffentlicht. Wir dokumentieren die vom neuen Fraktionsvorsitzenden Niklas Kielhorn (Foto) angekündigte Stellungnahme der Bad Gandersheimer SPD-Stadtratsfraktion im Originalwortlaut.

SPD-Stadtratsfraktion: "Das „Portal zur Geschichte" ist ein wichtiger Bestandteil des
Kulturangebots unserer Stadt. Sowohl Gäste als Einwohnerinnen und
Einwohner schätzen dieses Angebot. Umso erfreulicher ist es, dass das
„PzG" durch die Gründung der Gesellschaft „Living History" (Arbeitstitel) in seiner Außenwirkung gestärkt und langfristig gesichert wird. Im letzten Jahr hat der Rat der Stadt Bad Gandersheim deshalb der Gründung dieser Gesellschaft mit großer Mehrheit zugestimmt und die Bürgermeisterin mit gleichem Beschluss ermächtigt, weitere Schritte
bis zur Gründung durchzuführen.

Im niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz ist eindeutig geregelt,
an welcher Stelle der Rat Mitspracherecht bei kommunalen Gesellschaften
hat. Hiernach ist das zuständige Gremium der Verwaltungsausschuss,
welcher einen Weisungsbeschluss für die Einstellung eines Geschäftsführers fassen muss. Genau das hatte die Bürgermeisterin vor. Deshalb weist die SPD-Fraktion im Stadtrat den Vorwurf von Herrn Dröge, dass die Ratsgremien und das übliche Verfahren „umgangen" werden entschieden zurück. Jürgen Steinhoff dazu: „Im Laufe meiner langen Tätigkeit als Ratsmitglied habe ich viele Stellenbesetzungen mitgemacht. Selbstverständlich kommt es immer wieder zu kleineren Abweichungen, die dem Einzelfall geschuldet sind, aber das Verfahren bei der Bestellung dieses Geschäftsführers ist grundsätzlich gemäß den Bestimmungen gelaufen."


Natürlich kann und darf der Rat der Stadt Bad Gandersheim über das Für und Wider diskutieren. Allerdings muss hier auch die Verpflichtung zur Verschwiegenheit bei Personalangelegenheiten beachtet werden. „Hier sollen Menschen gerade davor geschützt werden, in einer öffentlichen Diskussion zum Opfer von persönlichen Attacken zu
werden", sagt Niklas Kielhorn als Fraktionsvorsitzender der SPD. Kielhorn weiter. Er räumt allerdings ein, dass es seitens des Bewerbers kein beonders glücklicher Stil ist, sich öffentlich als Geschäftsführer zu präsentieren, während das Bewerbungsverfahren noch gar nicht abgeschlossen ist„Dies kann jedoch nicht der Verwaltung der Stadt Bad Gandersheim vorgeworfen werden, sondern ist unter Umständen mit der betreffenden Person selbst zu klären." Ausdrücklich muss aber an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass es kein
Berufsverbot für Mitglieder von demokratischen Parteien gibt. Jede und jeder kann und darf sich demokratisch engagieren, und dies sollte auch keinen Einfluss auf berufliche Tätigkeitsfelder haben. Empfehlungsschreiben etwaiger „Parteigrößen" sind der SPD-Fraktion nicht bekannt. Aber es bleibt doch festzuhalten, dass es ganz üblich ist, Arbeitszeugnisse und Empfehlungsschreiben seiner ehemaligen Arbeitgeber den Bewerbungsunterlagen hinzuzufügen. Aus den allen Mitgliedern der Gesellschafterversammlung zugesandten Bewerbungsunterlagen ist ersichtlich, dass ein faires Bewerbungsverfahren mit allen Kandidatinnen und Kandidaten durchgeführt
wurde. Durch die unhaltbaren Vorwürfe der CDU-Fraktionsführung werden hier insbesondere die Stadt Bad Gandersheim, die Gemeinde Kalefeld und der Landkreis Northeim sowie deren interkommunale Zusammenarbeit angegriffen und erschwert. Auch ist es aus Sicht der Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen durchaus sinnvoll, die Bewerberakten nur bei einer der drei Gebietskörperschaften anzulegen. Diese Rolle hat hier der Landkreis wahrgenommen und das Verfahren mit den anderen Kommunen koordiniert. Die SPD-Fraktion kann die Unterstellung bezüglich der Stellenausschreibung
deshalb nicht nachvollziehen. Die gestellten Anforderungen sind nicht nur völlig gängig für eine Stelle dieser Art, sondern auch notwendig für die Übernahme der sofortigen Leitung der neuen gGmbH. „Man muss sich nicht wundern, wenn sich die besten Kandidatinnen und Kandidaten in Zukunft hier nicht mehr auf kommunale Stellen bewerben, wenn mit ihnen
von Seiten der kommunalen Politik so umgegangen wird. Respekt auch vor den kommunalen Beschäftigen muss hier wieder einen höheren Stellenwert bekommen", meint Anna-Madeleine Feg. Die SPD-Fraktion wird nicht zulassen, dass eine sinnvolle kommunale Zusammenarbeit, die allen Beteiligten zu Gute kommt, durch diese haltlosen Vorwürfe Schaden nimmt und erwartet, dass der CDU-Fraktionsvorsitzende Dröge sich entweder für seine unhaltbaren Vorwürfe gegenüber unserer Bürgermeisterin entschuldigt oder die CDU sich von diesen ehrabschneidenden Aussagen distanziert."
red/Foto: Thomas Fischer










13.03.2019 • 12:23 Uhr

Kennzeichen mit Klebeband verfälscht und krude Begründung eines 66-Jährigen

Am vorigen Dienstag teilte ein aufmerksamer Zeuge gegen 11.40 Uhr der Polizeidienststelle fernmündlich mit, dass er gerade beobachtet hat, wie ein männliche Person im Weinbergsweg an einen schwarzen Pkw DB mit einem Hannoveraner Kennzeichen ein Münchner Kennzeichen montiert hat. Anschließend sei der Mann auf den Friedhof gegangen. Der eingesetzten Streife kam dann ein schwarzer Pkw mit H-Kennzeichen auf der Anfahrt entgegen. Nachdem das Fahrzeug angehalten werden konnte, wurde der 66 Jahre alte Fahrer aus Seelze mit den Beobachtungen des Zeugen konfrontiert. Er räumte die Anbringung des M-Kennzeichens, das sich mittlerweile im Kofferraum befand, sofort ein und zeigte es den Beamten auch bereitwillig. Bei der Inaugenscheinnahme wurde festgestellt, dass es sich eigentlich um ein ehemaliges H-Kennzeichen handelt, das mittels Klebeband so beklebt wurde, dass aus dem H ein M wurde. Als Grund gab der Mann an, dass man in Einbeck bei einer Beerdigung war und Angst gehabt hatte, dass ehemalige Angehörige sich an dem Pkw vergreifen könnten, wenn sie das Auto in der Nähe des Friedhofes sehen. Als Ergebnis blieb jetzt die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Kennzeichenmissbrauchs und Urkeundenfälschung.pap











13.03.2019 • 12:18 Uhr

DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen zur Reform der Grundsteuer

Landesvorsitzender Kay Uplegger: „Finanzminister Hilbers sollte weiter für das Flächenmodell kämpfen“

. Morgen werden die Länder erneut mit Bundesfinanzminister Scholz über die Reform der Grundsteuer beraten. Olaf Scholz setzt sich nach wie vor für ein wertabhängiges Modell ein. Das kritisiert Kay Uplegger, Landesvorsitzender des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER in Niedersachsen. „Das wertabhängige Modell ist ein kaum kalkulierbares Bürokratiemonster. Scholz‘ versprochene Vereinfachungen sorgen bei der Bewertung von Gewerbegrundstücken für keinerlei Besserung.“
Den Vorstoß des niedersächsischen Finanzministers lobt Uplegger (Foto): „Minister Hilbers hat völlig richtig erkannt, dass der aktuelle Reformentwurf viel zu kompliziert ist. Es ist lobenswert, dass er sich für ein möglichst unbürokratisches Verfahren ausspricht. Es lohnt sich auch, weiter für ein wertunabhängiges Flächenmodell zu kämpfen.“
Abgesehen von Bayern zweifelt Hessen mittlerweile auch am wertabhängigen Modell von Olaf Scholz. „Das zeigt, es ist noch nicht zu spät. Finanzminister Hilbers hat schon sehr gute Kompromissvorschläge auf Basis des Flächenmodells vorgeschlagen. So würde nicht nur das Steueraufkommen der Kommunen gesichert, sondern auch die Finanzverwaltung und die Steuerpflichtigen vor enormen Bürokratiekosten geschützt“, so der Landesvorsitzende abschließend.
red/fis

DIE FAMILIENUNTERNEHMER folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Die mehr als 6.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 460 Mrd. Euro. Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen. Der Landesbereich Niedersachsen ist in vier Regionalkreise untergliedert und wird geleitet von Kay Uplegger. Er ist geschäftsführender Gesellschafter innerhalb der Uplegger Group. Die Gruppe ist in der sechsten Generation familiengeführt und bietet Dienstleistungen rund um den Lebensmittelvertrieb an, vom Marketing bis zur Distributionslogistik.
red











13.03.2019 • 12:12 Uhr

Kinder, Küche, Altersarmut - Wie Frauen der Versorgungslücke im Alter entkommen können

Frauen sind wesentlich häufiger von Altersarmut betroffen als Männer. Kindererziehungszeiten, Teilzeitjobs und generell geringere Gehälter tragen dazu bei, dass die Rente im Alter nicht ausreicht. Wie Frauen eine Rentenlücke im Alter erkennen und dieser vorbeugen können, erklärt Carolin Meiner, Vorsorgeexpertin der IDEAL Versicherung.

Rentenansprüche und Rentenlücke kennen

Bei den Themen Rente und Altersvorsorge befällt viele Deutsche ein akuter Anfall von „Aufschieberitis“ – egal ob Frau oder Mann. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zu viele Möglichkeiten, noch zu weit in der Zukunft liegend oder fehlendes Wissen. Den wenigsten ist bekannt, mit wie viel Geld sie in der Rente überhaupt rechnen können. Die Folgen sind gerade für Frauen fatal. Denn fest steht, dass sie im Alter meist mit wesentlich weniger Geld auskommen müssen als Männer. Eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums zeigt, dass Frauen im Laufe ihres Berufslebens fast 50 Prozent weniger Einkommen ansammeln als Männer. Neben den generell geringeren Gehältern wirken sich vor allem Einkommensunterbrechungen und Teilzeitbeschäftigungen negativ auf das Einkommen von Frauen – und damit auch auf ihre spätere Rente – aus. Was also tun? „Als erstes sollten sich Frauen darüber informieren, wie viel Geld ihnen im Alter zur Verfügung steht“, empfiehlt die Vorsorgeexpertin der IDEAL Versicherung. Einen wichtigen Hinweis darauf liefert die Renteninformation, welche die Deutsche Rentenversicherung einmal im Jahr an alle über 27-jährige Versicherte verschickt. Doch Vorsicht: Von dem angegebenen Bruttobetrag werden später noch die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge abgezogen. Abhängig von dieser Summe und dem Finanzbedarf als Rentnerin ergibt sich dann die Rentenlücke. Bei dieser Berechnung hilft der unabhängige Rentenrechner des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), der auch auf der Website der Ideal Versicherung zu finden ist. Wer weitere Beratung benötigt, erhält zudem bei unabhängigen Rentenberatern, zum Beispiel von den Sozialverbänden, dem Bundesverband der Rentenberater e.V. oder der Deutschen Rentenversicherung Unterstützung.

Trotz Teilzeit, Gender-Gap & Co.: Zusätzliche Altersvorsorge aufbauen

Wer Handlungsbedarf bei sich feststellt, sollte sich dann an die konkrete Planung der Altersvorsorge machen. Wichtig ist dabei, auf mehrere Absicherungskomponenten zu achten. Dafür bieten sich zwei Optionen an: die arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente und eine private Vorsorge. Mit dem seit 2018 geltenden Betriebsrentenstärkungsgesetz gibt es einige Fördermöglichkeiten für Geringverdiener. So werden beispielsweise Betriebsrenten und Riester-Renten im Alter nicht mehr bei der staatlich garantierten Grundsicherung beziehungsweise Hartz IV angerechnet. Der Tipp der Ideal Vorsorgeexpertin: „Sprechen Sie Ihren Arbeitgeber auf die Betriebsrente an und informieren Sie sich über dessen Modelle.“ Ein weiterer Baustein ist eine private Rentenversicherung. Diese sollte möglichst flexibel gestaltet sein, damit Versicherte mit einem niedrigen Betrag einsteigen, ihn aber auch jederzeit erhöhen, wieder reduzieren oder auch mal eine Zeit lang aussetzen können. „Bereits mit 50 Euro im Monat kann eine 30-Jährige bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren so eine private Zusatzrente von 126 Euro erzielen.“, nennt Carolin Meiner ein Beispiel. Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Ruhestandsplanung bei Frauen ist, dass sie eine rund sechs Jahre höhere Lebenserwartung haben als Männer. Daher sollten sich Frauen ihre Zusatzrente besser monatlich auszahlen lassen anstatt zu Beginn der Pensionszeit auf einmal (sogenannte Kapitalauszahlung). Denn selbst eine anfangs große Summe kann im Laufe eines langen Lebens irgendwann aufgebraucht sein.

Altersvorsorge: Nicht überstürzen – aber auch nicht aufschieben!

Egal, wofür Frauen sich bei ihrer Altersvorsorge entscheiden: Sie sollten sich im Vorfeld ausführlich beraten lassen und keine überstürzten Entscheidungen treffen. Das Wichtigste ist: „Nur einem seriösen Anbieter vertrauen, ein zur Lebenssituation passendes Produkt auswählen und das Budget nicht überstrapazieren“, fasst Meiner zusammen.

red/
Quelle: IDEAL /Foto: RomoloTavani / iStock.com












13.03.2019 • 12:07 Uhr

Arp-Schnitger-Jubiläumsjahr: Niedersachsen feiert seine Orgelkultur

Thümler: Menschen für die vielen Facetten dieses besonderen Instruments begeistern

Der Niedersachse Arp Schnitger (1648 -1719) gilt weltweit als einer der bedeutendsten Orgelbauer. In Niedersachsen befinden sich 20 Orgeln, die die Handschrift des Orgelbauers tragen. Anlässlich seines 300. Todestages stellt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) insgesamt 400.000 Euro für eine Jubiläumskampagne zur Verfügung, die die reiche niedersächsische Orgellandschaft zum Klingen bringt. Die Eröffnung des Arp-Schnitger-Jubiläumsjahrs wird am (heutigen) Dienstag mit einem Festakt in der St. Cyprian- und Cornelius-Kirche in Ganderkesee gefeiert.
„Mit der Kampagne ‚hoch empor‘ wollen wir das Werk des berühmten Orgelbauers Arp Schnitger würdigen“, sagt Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Zahlreiche Akteurinnen und Akteure in Niedersachsen engagieren sich für die Orgelkultur und setzen sich dafür ein, dass sie an vielen Orten unseres Landes zu erleben ist. Das Jubiläumsjahr nehmen wir auch zum Anlass, um ihre Arbeit ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und die Menschen für die vielen Facetten dieses besonderen Instruments zu begeistern“.
2019 werden landesweit zahlreiche Konzerte und Aktionen rund um die Orgel veranstaltet. Die Kampagne „hoch empor:Orgeln in Niedersachsen“ wird von der Musikland Niedersachsen gGmbH entwickelt und umgesetzt. Mit der Kampagne wird das Ziel verfolgt, die Orgelkultur einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten und in neuen Formaten sollen einen neuen Blick auf das Instrument ermöglichen. Einen Veranstaltungsüberblick sowie eine Orgel-Landkarte gibt es auf www.hochempor-niedersachsen.de.
Ein zentraler Bestandteil der Kampagne ist ein Förderprogramm, mit dem gezielt die Orgelkultur im ländlichen Raum gestärkt werden soll. „Viele besondere Orgeln finden sich in den ländlich geprägten Räumen Niedersachsens. Das Jubiläumsjahr bietet eine hervorragende Möglichkeit, auf diese Kulturschätze unseres Landes aufmerksam zu machen und die Kultur in ländlichen Gebieten zu stärken“, so Thümler. Für das Orgelförderprogramm stellt das MWK innerhalb der Jubiläumskampagne 150.000 Euro zur Verfügung. Die Förderung erfolgt über die regionalen Landschaften und Landschaftsverbände (ALLviN).
red/fis

Hintergrund:
Arp Schnitger wurde 1648 geboren. Von seinen insgesamt rund 170 erbauten und umgebauten Orgeln sind noch mehr als 30 Instrumente am Ursprungsort erhalten. In Niedersachsen befinden sich insgesamt 20 Orgeln, die die Handschrift des Orgelbauers tragen. 2019 jährt sich sein Todestag zum 300. Mal. Mit der Kampagne anlässlich des Jubiläumsjahres folgt das MWK einem Antrag des Niedersächsischen Landtags. Dieser hatte am 15. Juni 2017 dem Entschließungsantrag „Das Erbe des Orgelbauers Arp Schnitger bewahren und würdigen“ stattgegeben.
red/fis











13.03.2019 • 12:04 Uhr

Europäische Sprachenwoche im Kino - Italienischkurs der Kreisvolkshochschule freut sich auf Filme in Originalsprachen

Der Kurs „Italienisch für fortgeschrittene Anfängerinnen und Anfänger“ bei der Kreisvolkshochschule Northeim freut sich auf die Europäische Sprachenwoche vom 14. bis 20. März im Northeimer Kino Neue Schauburg.
Seit fünf Semestern wird unter der Leitung von Norbert Meß gemeinsam gelernt. Die Motive der Teilnehmenden, diese melodisch schöne Sprache zu lernen, sind vielfältig. Einige trainieren ihr Sprachvermögen, andere wollen sich länger in Italien aufhalten, aber alle verbindet eins: die deutsch-italienische Freundschaft. Eine Freundschaft, die über lange Zeit ganz natürlich gewachsen ist.
So hat Kursleiter Norbert Meß drei Jahre in Italien gelebt und die heitere Lebenszugewandtheit der Italienerinnen und Italiener kennen und schätzen gelernt. Der Kursleiter setzt eine besondere Unterrichtsmethode ein, in der die Teilnehmenden das nächste zu behandelnde Thema schon in der Woche vor dem Unterricht eigenständig vorbereiten. Das bewirkt, dass sie den Unterricht anschließend durch zahlreiche Fragen zur Vertiefung und Fortführung aufgeschlossen-lebendig mitgestalten.
Die Teilnehmenden schauen nun der Europäischen Sprachenwoche in der Neuen Schauburg entgegen. Ab Donnerstag, 14. März, werden dort sieben Filme in den Sprachen Italienisch, Französisch, Spanisch, Englisch und Schwedisch zeigt. Alle Filme sind auch für Anfängerinnen und Anfänger gut verständlich, weil sie deutsche Untertitel haben. Infos über das Programm gibt es unter www.neue-schauburg.de.
red/lpd

Zum Bild: Sprachen lernen bei der KVHS Northeim – wie dieser Italienischkurs.Foto: lpd










12.03.2019 • 22:14 Uhr

A7 zwischen Seesen und Echte: Sturmböe weht Sattelauflieger von Fahrbahn

Erheblicher Rückstau - Südrichtung muss zur Bergung mehrere Stunden vollgesperrt werden

Eine heftige Sturmböe hat heute Nachmittag den Auflieger eines Sattelzuges über die Außenschutzplanke gedrückt. Der Anhänger trennte sich von der Zugmaschine und blieb letztlich im Seitenraum liegen.

Zur Unfallzeit befuhr ein 40-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit seinem Sattelzug (aus Mettmann, beladen mit 26 t Papierrollen) die A 7 in Südrichtung. Nach Passieren des Parkplatzes Schwalenberg wurde der Sattelzug urplötzlich von einer heftigen Sturmböe erfasst, die den Auflieger regelrecht über die Außenschutzplanke kippte. Zuvor war der Sattelzug noch in den feuchten Seitenraum geraten. Aufgrund der starken Fahrbahnverunreinigung musste der Hauptfahrstreifen sofort gesperrt werden, was zu einem erheblichen Rückstau führte (derzeit acht Kilometer).

Die Bergung des Sattelaufliegers und der Ladung ist für die frühen Abend- bzw. Nachtstunden geplant (ca. 20:00 Uhr). Dazu muss die Richtungsfahrbahn Kassel voll gesperrt werden. Der Süd-Verkehr wird dann an der Anschluss-Stelle Seesen über die U 62 zur AS Echte geleitet. Die Polizei geht davon aus, dass die Sperrung mehrere Stunden andauern wird.mri










12.03.2019 • 17:26 Uhr

Göttingen: Aufmerksame und hartnäckige Polizisten überführen blitzschnell einen Fahrraddieb

Noch bevor eine junge Frau aus Göttingen den Diebstahl ihres schwarzen Mountainbikes zur Anzeige gebracht hat, konnten Beamte der Göttinger Verfügungseinheit das Fahrrad am gestrigen Montagmittag (11.März 2019) auffinden und sicherstellen.

Zuvor ist den Beamten ein freihändig fahrender Radfahrer in der Straße Am Gartetalbahnhof in Göttingen aufgefallen. Als dieser kontrolliert werden sollte, flüchtete er mit dem Mountainbike der Marke "Mondraker" in Richtung der Straße Am Hasengraben. Einige Zeit später konnten die Polizeibeamten den Flüchtigen aufgreifen - mittlerweile war dieser jedoch nicht mehr mit dem Rad unterwegs.

Bei der anschließenden Personenkontrolle stellte sich heraus, dass der 18 Jahre alte Göttinger der Polizei bereits u.a. wegen Delikten nach dem Betäubungsmittelgesetz bekannt war. Aufgrund dieser Kenntnis und der nicht sehr glaubhaften Ausführung darüber, wo er denn sein Fahrrad so plötzlich gelassen habe, begab sich eine weitere Streifenwagenbesatzung auf die Suche nach dem ca. 3.000 Euro teuren Mountainbike. Dieses konnte kurz darauf in der Straße Am Hasengraben, hinter einem Jägerzaun liegend, aufgefunden und sichergestellt werden.

Was die Beamten zu diesem Zeitpunkt nicht wussten: das Rad war tatsächlich gestohlen. Die rechtmäßige Eigentümerin meldete sich nur kurze Zeit später bei der Polizei und meldete den Diebstahl ihres Fahrrades. Es war in der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag (07.03.19) und Montagmittag (11.03.19) spurlos von seinem Abstellort im Stegemühlenweg verschwunden. mb











12.03.2019 • 17:12 Uhr

Aktuelles vom E-Center: Keine Chance für Ladendiebe

Wie gut personelle und technische Sicherungssysteme in Verbrauchermärkten funktionieren beweist ein aktuelles Beispiel aus dem E-Center in Bad Gandersheim. Hier sind besondere Maßnahmen der Überwachung unbedingt erforderlich. "Ladendiebe sollen bei uns keine Chance haben", erklärt dazu Marktleiter Dirk Scheuner. Auslöser seiner klaren Ansage und unserer Recherchen eines funktionierenden Überwachungssystems war der Versuch eines Ladendiebstahls in der vorigen Woche. Mehrere unbekannte mutmaßliche Täter entwendeten elektrische Geräte im Wert von rund 250 Euro. Dabei wurden beispielsweise Rasierapparate aus ihren Verpackungen gelöst und am Körper versteckt aus dem Markt geschleust. Ein Überwachungskamera dokumentierte das Geschehen und die mutmaßlichen Täter. Wir haben hier die Gesichter unkenntlich gezeichnet. Der hauseigene Detektiv hat jetzt eine Auswertung der Aufnahmen mit gut erkennbaren Szenen und Personen vorgenommen. Die Marktleitung erstattete Anzeige wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Diebstahls bei der Polizei. Sie wird jetzt die weiteren Ermittlungen vornehmen. Als hilfreich könnten sich dabei die der Polizei zur Verfügung gestellten Beweismittel erweisen.
red/ Marc Reiser












12.03.2019 • 16:42 Uhr

"Living History" und die viel diskutierte Personalie "Oliver Draber" - Erste Aufklärung soll es am Mittwoch

Jetzt geht der Landkreis Northeim als offenbar federführende Instanz in Sachen "Living History" und der in diesem Zusammenhang im Bad Gandersheimer Stadtrat und danach in der Öffentlichkeit diskutierten Personalie des vorauserwählten Geschäftsführer-Kandidaten für eine neue Dachgesellschaft in die Offensive. Der Landkreis Northeim kündigte dazu eine Pressekonferenz für den morgigen Mittwoch an. Begründet wurde diese Öffentlichkeitsmaßnahme mit dem "derzeit hohen öffentlichen Interesse" an der Gesellschaftsgründung und dem Verfahren der Personalauswahl.

Bekannt ist, dass unter dem Dach der neuen Gesellschaft die Kultur- und Tourismusprojekte Portal zur Geschichte/Klosterhügel Brunshausen, das Römerschlachtfeld Harzhorn und die Tonkuhle Willershausen vereint werden sollen. Ziel der Gesellschaftsgründung sei insbesondere die Bestandssicherung, die inhaltliche Weiterentwicklung, die Finanzmittelakquise und die Verwirklichung eines starken Marketings für alle drei Projekte zusammen. Das alles soll ein hauptamtlicher Geschäftsführer operativ umsetzen. In einer Vorauswahl wurde sich für den Kandidaten Oliver Draber , einem ehemaligen hauptamtlichen SPD-Parteimanager, entschieden, wie im Bad Gandersheimer Stadtrat von Bürgermeisterin Franziska Schwarz öffentlich mitgeteilt wurde, allerdings ohne den Namen des Geschäftsführers in spe und seine frühere Arbeit für die Partei zu lüften.

Das gesamte Prozedere in der Personalsache hat innerhalb der Stadt- und Kreispolitik für Kritikansätze und Nachfragen gesorgt. Die Kommunalaufsicht ist in den Vorgang eingeschaltet. Um hier ungeklärte Fragen zu beantworten soll die Pressekonferenz am Mittwoch im Kreishaus in Northeim stattfinden und für Aufhellung und sachliche Informationen sorgen. Der Kreisausschuss wird sich ebenfalls in den nächsten Tagen mit dem Thema Gesellschaftergründung und Geschäftsführer beschäftigen, heißt es.
red/Screenshoot XING










12.03.2019 • 16:21 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule: Impulse für guten Sprachenunterricht

Fast 20 Kursleiterinnen und Kursleiter der Kreisvolkshochschule Northeim aus acht verschiedenen Fremdsprachen haben sich jetzt in Northeim zu einer Fortbildung getroffen. Themen waren unter anderem so genannte „Icebreaker“, Wachmacher und andere Aktivitäten für einen lebendigen Sprachunterricht.

Die Kursleiterinnen und Kursleiter lernten Methoden kennen, um Kursteilnehmende beim freien Sprechen im Fremdsprachenunterricht zu unterstützen, einen abwechslungsreichen Unterricht zu gestalten und Schwung in einen Unterricht zu bringen. Das Handwerkszeug zur Wortschatzerweiterung, zum Wiederholen von Grammatik und zur Erhaltung der Konzentration wurde von Claudia Anders von der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in praxisorientierten Methoden vermittelt.

Stefanie Turano von der Kreisvolkshochschule freut sich über die rege Beteiligung an der Fortbildung. „Die Kursleiterinnen und Kursleiter haben viel Erfahrung und sind trotzdem bereit, ihr Repertoire immer noch zu erweitern. Das kommt den Teilnehmenden an den Kursen zugute“, so Stefanie Turano. Die Fremdsprachenkurse bei der Kreisvolkshochschule haben gerade begonnen. Einstiege sind noch möglich. Infos dazu gibt es im Internet auf www.kvhs-northeim.de.

Zum Bild: Kursleiterinnen und Kursleiter der KVHS im Bereich Sprachen wurden jetzt fortgebildet. Einstiege in Kurs sind noch möglich.Foto: KVHS










12.03.2019 • 13:27 Uhr

Hausdurchsuchungen bei Drogendealern - Hauptverdächtiger in der Stadt festgenommen und eingesperrt

Seit mehreren Monaten ermitteln Beamte des Kriminal- und Ermittlungsdienstes der Polizei in Peine anlässlich eines unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln. Das Verfahren richtet sich gegen mehrere Tatverdächtige. Nach Beantragung von Durchsuchungsbeschlüssen durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim beim zuständigen Amtsgericht ordnete das Amtsgericht Hildesheim mehrere Durchsuchungen von Wohnungen im Stadtgebiet von Peine an.

Am 7. März, gegen 21:50 Uhr, konnte der 33-jährige Haupttäter in der Innenstadt von Peine angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Der Mann leistete bei seiner Festnahme passiven Widerstand, infolgedessen er sich leicht verletzte. Zeitgleich erfolgten fünf weitere Durchsuchungen bei Tatverdächtigen im Stadtgebiet von Peine. Bei den Durchsuchungen konnten Betäubungsmittel und andere Beweismittel aufgefunden werden. Diese Gegenstände wurden von der Polizei sichergestellt, die Auswertung aller Beweismittel dauert derzeit an.
Gegen den Haupttäter ordnete das Amtsgericht Peine die Untersuchungshaft an, alle anderen Tatverdächtigen wurden wegen fehlender Haftgründe entlassen.

Die Polizei wertet derzeit die Beweise aus und führt Vernehmungen durch. Dies wird erfahrungsgemäß mehrere Wochen andauern. ots










12.03.2019 • 13:23 Uhr

"Enkeltrick" in Hann. Münden: Trickdiebe ergaunern hochwertigen Schmuck - Wer hat Mann mit schwarzen Bart gesehen?

Soeben teilt die Göttinger Polizei offiziell mit:
Einer unbekannten "Enkeltrick"-Betrügerin und ihrem Komplizen gelang es bereits am vergangenen Dienstagabend (5. März 2019), eine Seniorin aus Hann. Münden um ihren hochwertigen Schmuck zu bringen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Die Täterin hatte sich zuvor am Telefon als ihre Schwägerin ausgegeben und um finanzielle Unterstützung nach einem angeblichen Verkehrsunfall gebeten. Die 78 Jahre alte Frau ließ sich schließlich auf die hartnäckige Bitte ein und bot der weiblichen Stimme - mangels Bargeld im Haushalt - ihren Schmuck an. Die hochwertigen Schmuckstücke übergab sie anschließend vor ihrer Haustür an einen angeblichen Lehrling eines Notarbüros, der den Schmuck für die "Schwägerin" entgegennehmen sollte.

Nachdem der Ehemann der Geschädigten am vergangenen Wochenende die Schwägerin informierte, stellte man nun fest, dass man auf Betrüger reingefallen war und meldete den Vorfall der Polizei.

Nach Angaben der Seniorin war der "Schmuckabholer" ca. 160 cm groß, hatte schwarze Haare, einen schwarzen Bart und eine schlanke Statur. Der Unbekannt sprach akzentfrei deutsch und trug eine schwarze Windjacke sowie eine schwarze Hose. Nach der Übergabe sei der Mann zu Fuß in Richtung Innenstadt gegangen.

Wer einen Mann, auf den diese Beschreibung passt, am letzten Dienstag in der Kasseler Straße oder in der Innenstadt von Hann. Münden gesehen hat bzw. sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05541/951-0 bei der Polizei in Hann. Münden zu melden.

Ihre Polizei rät auch weiterhin:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld oder andere Wertgegenstände von Ihnen fordert. Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertgegenstände an unbekannte Personen. Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.mb










12.03.2019 • 13:17 Uhr

Bad Harzburg: Osteuropäisch aussehendes Pärchen trickst zwei Damen (84/77) aus und klaut ihnen die Geldbörse aus Handtaschen

Eine 84-jährige Frau erstattete eine Anzeige nachdem sie am Vormittag zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr, auf der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg durch ein Pärchen angesprochen und in ein Gespräch verwickelt worden ist. In dieser Zeit gelang es einer der beiden Personen an die Geldbörse in der Handtasche zu gelangen und diese zu entwenden.

Ebenfalls eine solche Begegnung hatte eine 77-jährige aus Bad Harzburg in der Zeit zwischen 10.45 Uhr und 11 Uhr auf der Ilsenburger Straße unterhalb der Brücke der Bundesstraße 4. Auch hier sprachen die Täter ihr Opfer an und wollten eine Auskunft haben. Später stellte die 77-jährige beim Einkauf das Fehlen ihrer Geldbörse aus der geöffneten Damenumhängetasche fest.

Zur Beschreibung der Täter wurde angegeben, dass der Mann ca. 40 bis 50 Jahre alt war. Die Frau war zwischen 20 und 25 Jahren alt. Der Mann war etwas kleiner als die Frau. Beide hatten osteuropäisches Aussehen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass man nur soviel Wertgegenstände und Bargeld mitführen sollte wie unbedingt benötigt wird. Wer weitere Hilfe und vorbeugende Tipps erhalten will, kann sich u. a. zu dem Thema auf der Internetseite der Polizei informieren oder an die örtliche Polizeidienststelle wenden. https://www.polizei-beratung.de
ots










12.03.2019 • 13:05 Uhr

Waschen, schneiden – Schadenersatz? Wenn der Friseurbesuch ungewollte Folgen hat

Fis Work Media Group-Experten-Interview mit Wolfgang Müller, Rechtsexperte von der IDEAL Versicherung

Eigentlich ist der Friseurbesuch eine gute Gelegenheit, sich etwas zu gönnen. Doch nicht immer erfüllt das Ergebnis die Erwartungen: Der Schnitt ist misslungen, die Kopfhaut juckt oder die Haare schimmern grau statt platinblond. Ob ein Kunde den Friseur trotzdem bezahlen muss oder sogar Anspruch auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld hat, erklärt IDEAL-Rechtsexperte Wolfgang Müller.

Welche rechtliche Vereinbarung gilt eigentlich zwischen Friseur und Kunde?

Die Arbeit eines Friseurs stellt eine Handwerksleistung dar. Daher schließen er und sein Kunde bei Einigung auf einen Auftrag, beispielsweise bei einem Haarschnitt, automatisch einen sogenannten Werkvertrag ab. Mit diesem Vertrag verpflichtet sich der Friseur, für den Kunden gegen Bezahlung ein bestimmtes „Werk“ herbeizuführen, also die gewünschte Frisur zu schneiden beziehungsweise zu frisieren. Deshalb hat der Kunde zunächst ein Recht auf Nachbesserung – allerdings nur, wenn ein Mangel vorliegt.

Die Frisur gefällt nicht: Muss der Kunde zahlen?

Wenn der Kunde mit der neuen Frisur nicht zufrieden ist, liegt nicht immer gleich ein Mangel vor. Oft ist es einfach ungewohnt oder Geschmackssache. Aber: Hat der Friseur, anders als vorher besprochen, die Haare platinblond statt honigblond gefärbt, so ist die Leistung mangelhaft. Der Friseur hat sich nicht an die Beauftragung gehalten. Ein Mangel liegt ebenfalls vor, wenn der Friseur im Gespräch vorab nicht ausreichend aufklärt. Könnte sich zum Beispiel die vom Kunden gewünschte neue Haarfarbe nicht mit seiner Naturfarbe vertragen, muss der Friseur deutlich darauf hinweisen. Unterlässt er dies und der Kopf der Kundin schimmert anschließend grünlich, so war seine Leistung auch in diesem Fall mangelhaft. Wie bei jeder Handwerksleistung muss der Kunde dennoch zunächst bezahlen. Zugleich kann er eine kostenlose Nachbesserung, wie die richtige Haarfärbung, verlangen. Wichtig: Möglichst schnell reklamieren! Meldet sich der Kunde erst zwei Wochen später, weil seine Kopfhaut nach einer Färbung juckt, so kann dies auch ein zu Hause verwendetes Pflegeprodukt verursacht haben.

Statt Lockenpracht kahle Stellen am Kopf: Hat der Kunde Anspruch auf Schadenersatz?

Warnt der Friseur seinen Kunden, dass sich sein Haar für eine Färbung nicht eignet, so ist er seiner Aufklärungspflicht nachgekommen. Besteht der Kunde dennoch auf eine neue Farbe, kann er anschließend keinen Schadenersatz oder gar Schmerzensgeld verlangen. Selbst dann nicht, wenn die Haare sogar stellenweise ausfallen. Aber auch hier hat der Kunde immer das Recht auf Nachbesserung. Ist das Haar beispielsweise anschließend stumpf, kann es der Friseur möglicherweise durch eine spezielle Pflege wieder zum Glänzen bringen. Für einen Anspruch auf Schmerzensgeld muss der Kunde nachweisbar Schmerzen erleiden. Das kann zum Beispiel die psychische Belastung bei einem fast kompletten Ausfall der Haare sein. Ein Recht auf Schadenersatz kann beispielsweise entstehen, wenn der Kunde etwa aufgrund fehlender Haare nicht mehr seinem Beruf nachgehen kann und dadurch einen Verdienstausfall erleidet. red/Quelle IDEAL Lebensversicherung

Zum Experten:
Wolfgang Müller (Foto) arbeitet seit nunmehr 20 Jahren als Jurist in der Versicherungsbranche. Seit 2016 ist er Leiter Recht bei der IDEAL Versicherung.













12.03.2019 • 12:46 Uhr

Einzelhandel aktuell: Neuerungen im Bad Gandersheimer E-Center Dirk Scheuner

Stillstand ist Rückschritt. Bewegung ist Fortschritt. Dieses Motto gehört zur Geschäftsphilosophie von Dirk Scheuner und seinem Team, die bekanntlich gemeinsam den E-Center in der Roswithastadt betreiben. Mit dem Start ins neue Jahr haben sich dort in jüngster Zeit Veränderungen eingestellt. Andere sind in der Vorbereitung. Zu den gerade realisierten Projekten gehört die Modernisierung und der Umbau technischer Einheiten in der Küche des "Roswitha Cafés". Innerhalb kürzester Zeit haben die Akteure der OMEGA OBJECTS GmbH aus Detmold geplant und Handwerker das Projekt realisiert. Jetzt erstrahlt die Küche mit einer vollkommen neuen Funktionszeile. "Alles in coolem Edelstahl gehalten. Hygienisch den neuesten Anforderungen noch mehr entsprechend und funktionell optimiert", erklärt Timo Krause das neue "Interieur Design" in der Küchenabteilung des Cafés. Der Detmolder Geschäftsführer hatte bereits das schmucke "Roswitha- Café" im Eingangsbereich des Gandersheimer E-Centers realisiert. Markt-Betreiber Dirk Scheuner zufrieden: "Wir sind sehr zufrieden mit der realisierten Arbeit und der neuen Küche in unserem Café. Sie kann sich sehen lassen und unsere Mitarbeiterinnen haben dort eine neue frische Wirkungsstätte für die Vorbereitungen leckerer Speisen für unsere Gäste im Café!".
red/fis/Foto: Thomas Fischer










12.03.2019 • 12:15 Uhr

Deckenerneuerung der Ortsdurchfahrt Gillersheim - Ortsdurchfahrt wird gesperrt - Befahren des Baustellenbereichs nur für Anlieger möglich!

. Im Zeitraum vom 18.03.2019 bis voraussichtlich 31.Mai 2019 wird die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt Gillersheim erneuert.
Im Zuge der Bauarbeiten soll die Deckschicht abgefräst sowie eine punktuelle Erneuerung der Tragschicht erfolgen. Parallel werden Arbeiten an den Bordsteinen und dem Gehweg stattfinden. Anschließend wird die Ortsdurchfahrt mit einer neuen Deckschicht versehen.
Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten erfolgen. Der erste Bauabschnitt wird vom Ortseingang aus Richtung Holzerode bis zur Kreuzung K 416/K 413/Im Siek eingerichtet. Der zweite Bauabschnitt wird vom Ortseingang aus Richtung Lindau bis zur Kreuzung K 416/K 413/Im Siek eingerichtet.
Die Kreisstraße 416 wird im Bereich der Ortsdurchfahrt gesperrt. Für den überörtlichen Verkehr wird eine großräumige Umleitung über Katlenburg, Lindau, Bilshausen, Bodensee und Renshausen eingerichtet. Den Anliegern wird das Befahren des Baustellenbereichs ermöglicht, mit Einschränkungen aufgrund der Bauaktivitäten ist jedoch zu rechnen. Für die Dauer von jeweils zwei bis drei Tagen können während des Fräsens der Deckschicht und dann noch einmal während des Einbaus der neuen Deckschicht die Anlieger ihre Grundstücke nicht mit Fahrzeugen erreichen. Die Anlieger werden durch direkte Aushänge im Ort sowie durch Wurfzettel rechtzeitig benachrichtigt.
Die Wertstoffentsorgung und die Restmüllabfuhr sind während der Baumaßnahme nur eingeschränkt möglich. Falls erforderlich werden die Abfallbehälter durch das Bauunternehmen zu einer Sammelstelle und zurück transportiert.
Während der Baumaßnahme wird es zu Änderungen des Linienbusverkehrs kommen. Haltestellen werden ggf. verlegt. Es wird gebeten auf entsprechende Aushänge zu achten.lpd











12.03.2019 • 05:38 Uhr

Fetziges Minispielfest beim Northeimer Handball Club

Am Samstag ist die Schuhwallhalle von 11 bis 14:30 Uhr fest in der Hand unserer jüngsten Handballer beim aktiven Northeimer Handball Club . Auf insgesamt drei Spielfeldern werden die Minis und Maxis vom NHC sich der Konkurrenz aus dem Umland stellen. Insgesamt 25 Mannschaften (5 Teams vom NHC) aus 8 Vereinen spielen in drei Leistungsklassen gegeneinander. Wir würden uns besonders über junge handballinteressierte Zuschauer freuen, die vielleicht Lust haben auch mal mit zu trainieren oder zu spielen. Für Fragen stehen die Trainer gerne zur Verfügung. Wir laden hiermit alle Fans und Freunde vom NHC ein, unsere Mannschaften zu unterstützen. Zur Stärkung wird es ein großes Buffet (u. a. Obst vom Fruchthof Northeim) geben.
red/ok/Foto: Oliver Kirch











12.03.2019 • 05:33 Uhr

Enttäuschung in der letzten Sekunde: NHC verliert unglücklich mit 31:32 gegen den Longericher SC

Viel Kopfschütteln, aber auch viel Applaus für die heimische Mannschaft 3. Liga Herrenmannschaft des Northeimer Handball Clubs:
Nach einem von beiden Seiten sehr offensiv geführten Spiel entriss der überragende Tim Schloesser mit einem verwandelten 7-Meter bei der 31:32-Niederlage in der letzten Spielsekunde dem Gastgeber den möglichen Punktgewinn. Dementsprechend aufgebracht reagierten Fans und Zuschauer in der wieder ausverkauften Northeimer Schuhwallhalle am frühen Sonntagabend, die sich angesichts der recht unterschiedlichen Regelauslegung des Schiedsrichter-Gespanns um mindestens einen Punkt betrogen sahen. Insgesamt neunmal wechselte die Führung in dem abwechslungsreichen und spannenden Bundesliga-Spiel, bei dem der NHC gleich zwölfmal einen Rückstand aufholte. Die Mannschaft aus dem Kölner Vorort Longerich ging nach der 1:0-Führung des NHC durch Tim Gerstmann sofort mit 3:1 in Führung, aber Nachwuchs-Talent Malte Wodarz hatte einen sehr guten Tag erwischt und brachte den NHC mit zwei gewaltigen Würfen zum 3:3 ins Spiel zurück. Longerich konterte durch Dustin Thoene und Simon Schloesser und baute wieder eine zwei-Tore-Führung auf (5:3), die der NHC in der 12. Minute beim 6:6 egalisierte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und so wechselte die Führung vom Northeimer 9:7 wieder zurück zum 12:10 für Longerich. Wie im Hinspiel bekam die Abwehr des NHC Simon Schloesser nur selten wirklich in den Griff, der immer wieder Lücken in der NHC-Deckung fand. Sieben Minuten vor Halbzeitende glich Sören Lange zum 13:13 aus, doch die Kölner erhöhten sofort wieder durch Schliesser und Dennis Mestrum auf 15:13. Aber der NHC war zäh und kämpfte sich jedes Mal wieder an die Westdeutschen heran (15:15/Lange, 16:16 und 17:17 /Gerstmann), bevor Paul-Marten Seekamp die knappe 18:17-Halbzeitführung für Schwarz-Gelb erkämpfte.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel auf beiden Seiten offen. Der NHC kam nun mit Finnian Lutze für Gerstmann und erhöhte auf 20:18, doch nun haderte der NHC mit der recht unterschiedlichen Regelanwendung der Unparteiischen – eine gelbe Karte für Trainer Jens Schuboth, der für den erkrankten Carsten Barnkothe auf der Bank saß, war die Folge. Longerich versuchte die jungen Northeimer Spieler durch robustes Vorgehen der Abwehr zu verunsichern, was einige Minuten auch gelang – mehrfach forderte das lautstarke Publikum das Eingreifen der Schiedsrichter, die jedoch gerade gegen die jungen Northeimer Spieler viel zuließen. Nach der Longericher 27:24-Führung durch Marian Dahlke neun Minuten vor Ultimo nahm Efhtymios Iliopoulos, griechischer Nationalspieler in Northeimer Diensten, das Heft in die Hand und führte sein Team auf ein Tor heran (26:27). Wieder waren es Malte Wodarz und Sören Lange, der kurz zuvor hart gefoult wurde – ohne Ahndung durch die Unparteiischen -, die den NHC zum 28:28-Gleichstand führten. Mit seinem achten Tor brachte Wodarz dann den NHC mit 30:29 in Führung, doch Schloesser und Tim Hartmann drehten das Ergebnis wieder für Longerich (30:31). Noch einmal gelang Iliopoulos der 31:31-Gleichstand, doch Schloesser verwandelte nach der Schlusssirene einen Strafwurf zum 32:31-Auswärtssieg des Longericher SC.
NHC-Coach Schuboth zollte seinem Team nach kurzer Besinnung großes Lob: „Die Mannschaft hat sich nach jedem Rückstand wieder an Longerich herangekämpft. Die unterschiedliche Regelauslegung der Schiedsrichter hat es uns schwer gemacht. Was bei uns geahndet wurde, ging bei Longerich ohne Pfiff durch. Für die Mannschaft tut es mir leid, die nie aufgegeben hat“, so der enttäuschte Trainer nach dem Spiel.

NHC: Stammer, Gobrecht; Schlüter, Iliopoulos 6, Lange 4/1, Seekamp 1, Lutze 2, Hempel, Hoppe 5, Wilken, Gerstmann 4, Stöpler 1, Wodarz 8.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie











11.03.2019 • 23:00 Uhr

Heute Abend bei Clus: Fürchterliches Tierschicksal nach Unfall - Kitz aus Mutterleib geschleudert

Tragisch und traurig ein Tierschicksal, das sich heute Abend auf der Straße von Bad Gandersheim nach Clus ereignete. Eine Fahrerin kollidierte mit ihrem Fahrzeug mit einer Ricke, die plötzlich die Fahrbahn überquerte. Ein Ausweichen sei nicht mehr möglich gewesen. Die fürchterlichen Folgen ergaben sich wenig später für die hinzugezogenen Jagdverantwortlichen in diesem Bereich. Durch den heftigen Aufprall wurde ein Kitz aus dem Mutterleib der Ricke gerissen und zehn Meter weit weg vom Muttertier entfernt geschleudert. Beide Tiere, so versicherte ein hinzugezogener Jäger vor Ort, waren sofort tot. "Die Bilder, so traurig und tragisch sie sind, würden drastisch aber authentisch dokumentieren, was bei diesen Wildunfällen wirklich passiert", versuchte eine Jägerin die Realitäten zu erklären. Ihrer Beobachtung und Erfahrung nach würden solche Wildunfälle immer wieder nach Schichtwechseln bei einem benachbarten Industriebetrieb passieren. Auch ihr wie anderen Beteiligten standen angesichts der Tragik Tränen in den Augen. Die Jäger haben die Aufgabe übernommen, das umgekommene Wild "abzuräumen". Eine Verwertung sei im aktuellen Fall nicht mehr möglich.
red/Fotos: Marc Reiser












11.03.2019 • 21:56 Uhr

TOP-NEWS DES TAGES: Die Zeit ist reif für eine Frau an der Spitze der Kreis-SPD - Uwe Schwarz will nicht mehr Vorsitzender sein

Als aussichtsreiche Nachfolgekandidatin wird bereits Ex-Ministerin Frauke Heiligenstadt gehandelt

Die Ankündigung des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Uwe Schwarz, MdL, sich aus der Spitze des Verbandes zurückzuziehen, hat unterschiedliche Reaktionen gezeitigt. Sie reichen von Überraschtheit bis wohlwollender Zustimmung. Der Bad Gandersheim Sozialdemokrat hatte auf einer öffentlichen Veranstaltung der SPD in Einbeck die Mitteilung eingestreut, dass er auf dem nächsten Parteitag des Unterbezirks im Mai 2019 in Hilwartshausen nicht erneut als Vorsitzender zu kandidieren gedenke. Sofort hat das die Nachfolgedebatte befeuert. Erwähnenswert erscheinen in diesem Zusammenhang parteiinterne wie öffentlich vorgebrachte Kommentare, wonach sich eine Frau an der Spitze der Parteigliederung gewünscht und sogar gefordert wird. "Die Zeit ist reif für eine Frau als Vorsitzende!", so lautet der neue Schlachtruf.
Übrigens beileibe nicht allein von emanzipierten Frauen kolportiert. Aussichtsreichste Favoritin für die Schwarz -Nachfolge, der seit über drei Jahrzehnten mit seiner strammen Führung den Unterbezirk dominierte, ist seine Landtagskollegin und Ex-Ministerin Frauke Heiligenstadt. Sie ist deutlich jünger als der 61-jährige Uwe Schwarz und der Powerfrau wird zugetraut, dem Unterbezirk belebende Impulse besonders im inhaltlichen Bereich zu vermitteln. Heiligenstadt hat auch deshalb gute Chancen, weil sie in den vergangenen Jahren mit Uwe Schwarz in der Partei und im Northeimer Kreistag reibungslos und vertrauensvoll zusammengearbeitet hat. "Die beiden verstehen sich sehr gut", beschreibt ein Kreistagsabgeordneter die gute Chemie zwischen den beiden Spitzenpolitikern der SPD im Landkreis Northeim. Es ist nicht auszuschließen, dass Uwe Schwarz Heiligenstadt selbst vorschlagen könnte.
red












11.03.2019 • 21:32 Uhr

Was ist denn da bei der CDU los? Zweiter Landesminister gibt CDU-Basis einen Korb

Veranstaltung mit Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast am Donnerstag im Rosencafe abgesagt

Das tut richtig weh und an der Basis der CDU in Bad Gandersheim und im Kreisverband wundert Minister aus der Niedersächsischen Landesregierung der CDU-Basis im Landkreis Northeim einen Korb geben. Die Informationsveranstaltung mit der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast am kommenden Donnerstag im Rosencafé im ehemaligen Kloster Brunshausen ist überraschend abgesagt worden. Als Begründung wurde eine kurzfristig einberufene Sitzung des Bundesrates angegeben. Sie macht die Anwesenheit der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin erforderlich. "Daher kann sie unsere Veranstaltung nicht wahrnehmen", teilte CDU-Pressesprecher David Artschwager mit. Einen adäquaten Ersatzredner zu organisieren sei in der Kürze der Zeit leider nicht gelungen, erklärte Artschwager weiter. Mit Bedauern, so seine Einlassung, habe man die für den 14. März geplante Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim im Rosecafé absagen müssen.

Erst vor wenigen Tagen erst bereits eine Veranstaltung des CDU Ortsverbandes Dassel mit dem niedersächsischen Finanzministers Reinhold Hilbers geplatzt. Er hatte kurzfristig mit einer ähnlichen Begründung wie jetzt seine Ministerkollegin dem Stadtverbandsvorsitzenden Joachim Stünkel abgesagt.

Nach Recherchen unserer Redaktion stehen die Absagen im Zusammenhang mit einer offenbar unkoordinierten Logistik dieser Veranstaltungen. Ab sofort, so sei eine neue Direktive an die Northeimer Kreispartei gegangen, würden Minister-Auftritte mit der CDU-Landesgeschäftsstelle in Hannover abgestimmt und von dort aus organisiert. Die Alleingänge von unteren Parteigliederung hätten zu Missverständnissen geführt, heißt es. Die überraschende Absage des Finanzminister und angebliche Hintergründe sollen zu einem heftigen Disput zwischen dem Stadtverbandsvorsitzenden Joachim Stünkel und Mitarbeitern des Ministerbüros geführt haben.










11.03.2019 • 21:08 Uhr

Kostspielige Krankheit: erste deutsche Studie zu Kosten von ADHS und Begleiterkrankungen

Eine Untersuchung von deutschen Versicherungsdaten unter Beteiligung des Universitätsklinikums Frankfurt hat die direkten medizinischen Kosten von Personen mit ADHS sowie die von Begleiterkrankungen verursachten Kosten untersucht. Die Forscher leiten klare Handlungsempfehlungen ab.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine Entwicklungsstörung. Die Symptome treten meist vor dem zwölften Lebensjahr auf und sind durch Probleme bezüglich Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet. Weltweit sind etwa fünf Prozent der Kinder und circa 2,5 Prozent der Erwachsenen betroffen. Bei etwa der Hälfte der Kinder mit ADHS bleiben die Probleme also im Erwachsenenalter bestehen. Für diese Menschen ist ADHS eine lebenslange Erkrankung, die häufig Gesundheit, Beruf und das soziale Leben sowie Umfeld erheblich beeinträchtigt.

Um die volkswirtschaftlichen Kosten der ADHS zu schätzen, analysierten Berit Libutzki und ihre Kollegen unter Beteiligung von Prof. Andreas Reif vom Universitätsklinikum Frankfurt anonymisierte Krankenversicherungsdaten von fast vier Millionen Deutschen. Sie verglichen die medizinischen Kosten von Personen mit einer ADHS-Diagnose mit denen einer Gruppe ohne ADHS.

Mehr als 1.000 Euro Kostenunterschied
Die Ergebnisse zeigten, dass die medizinischen Kosten einer Person mit ADHS im Durchschnitt um 1.508 Euro höher sind als die einer Person ohne ADHS. Diese Kosten sind hauptsächlich auf Behandlungen in Krankenhäusern und durch Psychiater zurückzuführen. ADHS-Medikamente verursachen rund 11 Prozent der Zusatzaufwendungen.

Erwachsene Betroffene verursachen höhere Kosten
Die Studie zeigte außerdem, dass die medizinischen Kosten bei Personen über 30 Jahren im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen deutlich erhöht sind. Dabei verändert sich auch die Zusammensetzung: Bei Erwachsenen sinken die Kosten für ADHS-Medikamente im Vergleich zu Jugendlichen und Kindern, während die Kosten für Psychiater und für andere Medikamente erheblich steigen. Auch ein hoher Krankenstand führt zu einem erheblichen Kostenanstieg.
Eine Erklärung für diese Kostensteigerungen könnte eine Versorgungslücke sein: Nach Erlangen der Volljährigkeit fallen Personen mit ADHS aus der regelmäßigen Betreuung durch den Kinderarzt, was dann möglicherweise dazu führt, dass sie neben der ADHS weitere Krankheiten entwickeln.

ADHS verursacht zusätzliche Gesundheitsprobleme
Es ist bekannt, dass Personen mit ADHS ein stark erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer Reihe von zusätzlichen, sogenannten komorbiden Erkrankungen aufweisen. Affektive Störungen – wie Depressionen – und Angstzustände treten am häufigsten auf: Zwei Drittel der ADHS-Patienten über 30 Jahren hatten eine solche zusätzliche Diagnose, im Vergleich zu nur einem Fünftel der Erwachsenen ohne ADHS. Auch für Substanzmissbrauch und Adipositas ist das Risiko bei Menschen mit ADHS deutlich erhöht.
Diese Komorbiditäten erhöhen die Krankheitslast der ADHS enorm. Die Studie zeigt, dass Substanzmissbrauch und krankhafte Fettleibigkeit gerade im Erwachsenenalter die teuersten zusätzlichen Erkrankungen darstellen. Insgesamt sind die Mehrkosten dieser Komorbiditäten für Personen mit ADHS um 1.420 bis 2.715 Euro höher als bei Personen ohne ADHS, die an denselben Erkrankungen leiden.

Zusatzerkrankungen genetisch bedingt
Wissenschaftler glauben, dass bestimmte genetische Faktoren, die bei ADHS eine Rolle spielen, eine Person auch anfälliger für diese zusätzlichen Erkrankungen machen. Libutzki und ihr Team sind Teil des europäischen Forschungskonsortiums Comorbid Conditions of ADHD (CoCA), das die gemeinsamen biologischen Mechanismen der ADHS und zusätzlicher Störungen untersucht. „Durch weitere Forschung hoffen wir, Anhaltspunkte zu finden, um die Entwicklung solcher Komorbiditäten zu verhindern und die psychosoziale Versorgung zu verbessern“, erklärt der Leiter des CoCA-Konsortiums Prof. Andreas Reif vom Universitätsklinikum Frankfurt.

Prävention von Begleiterkrankungen durch bessere Vorsorge
In der jetzt durchgeführten Studie haben sich Begleiterscheinungen der ADHS im Erwachsenenalter als wichtige Kostentreiber erwiesen. Möglicherweise könnten sie verhindert werden, wenn die psychische Gesundheitsvorsorge über die gesamte Lebensspanne konstanter wäre. Eine frühzeitige Behandlung, die in der Kindheit beginnt und sich im Jugendlichen- bis ins Erwachsenenalter fortsetzt, erscheint den Forschern daher ratsam.

ADHS bei Erwachsenen oft nicht diagnostiziert
Die Autoren weisen in ihrer Studie auch auf eine Einschränkung der aktuellen Ergebnisse hin: Besonders Erwachsene erhalten oft keine ADHS-Diagnose, obwohl sie Symptome aufweisen. „Unsere Wissenslücke ist im Erwachsenenalter besonders groß“, sagt Dr. Catharina Hartman vom Universitätsklinikum Groningen, Niederlande. „Nur bei 0,2 Prozent der Erwachsenen, deren Daten uns vorlagen, war ADHS diagnostiziert worden. Wir wissen jedoch, dass insgesamt etwa 2,5 Prozent der Erwachsenen von ADHS betroffen sind. Diese Differenz deutet darauf hin, dass viele Erwachsene mit ADHS derzeit nicht diagnostiziert und entsprechend nicht behandelt werden. Sie können jedoch dennoch hohe Kosten verursachen: direkt, wenn ihre ADHS nicht anerkannt wird, oder indirekt durch Arbeitslosigkeit oder Kriminalität.“ Insofern wurden die in der Studie angegebenen Kosten über alle Altersgruppen möglicherweise noch unterschätzt. Andererseits erfahren Erwachsene oft erst nach Rücksprache mit einem Psychiater wegen anderer psychischer Probleme von ihrer ADHS. Treten keine Begleiterkrankungen auf, wird die Krankheit nicht bemerkt. Dies könnte dazu führen, dass die geschätzten Kosten und die Prävalenz komorbider Erkrankungen mit ADHS im Erwachsenenalter überschätzt werden.

Die Studie bietet somit zunächst einen fragmentierten Einblick in die Kosten der ADHS aller Altersgruppen. Sie ist jedoch eine der ersten, die die Lebenszeitkosten von ADHS und die Kosten der Begleiterkrankungen in Deutschland detailliert aufzeigt. Diese Ergebnisse dürften für andere westeuropäische Länder repräsentativ sein. Sie legen nahe, dass die psychische Versorgung während des Übergangs vom Kindes- zum Erwachsenenalter dringend verbessert und das Bewusstsein für ADHS bei Erwachsenen erhöht werden sollte. Dies wird nicht nur die Lebensqualität vieler Erwachsener mit ADHS verbessern, sondern kann auch zu monetären Einsparungen führen.
Quelle: DGP











11.03.2019 • 18:58 Uhr

Dörfer verlieren Ortsvorsteher: Posten in Dankelsheim und Wolperode vakant - aber nicht im Internet!

Die Antwort war kurz und lapidar: "Wir haben noch keinen Nachfolger gefunden!", so der Kommentar des neuen Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion im Bad Gandersheimer Stadtrat Niklas Kielhorn. Zuvor hatte Bürgermeisterin Franziska Schwarz nachgefragt, ob es für den Posten eines Ortsvorstehers/-steherin in Dankelsheim einen Kandidaten/in gibt. Auslöser der thematisierten Personalien ist der Rückzug der bisherigen Ortsvorsteherin Irmtraud Henze. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk des frischen Medienunternehmens für Bad Gandersheim und Südniedersachsen begründete sie die Entscheidung mit ihrer Gesundheit.

Dankelsheim ist derzeit nicht das einzige Dorf ohne eine direkte Verwaltungsvertretung vor Ort. Wie in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung im Forum des Schulzentrums in Bad Gandersheim offenbar wurde, gibt es auch in Wolperode ein akute Vakanz auf dem Posten des Ortsvorstehers. Ludwig Brackebusch, persönlich in der Ratssitzung auf den Zuschauerstühlen anwesend (Foto), bestätigte erstens die Tatsache seiner zur Verfügung gestellten Position und zweitens, dass es noch keinen neuen Ortsvorsteher gibt. Brackebuschs Rückzug soll mit der Art und Weise zu tun haben, wie sein Amtsverständnis aus dem Rathaus heraus behandelt worden sei, heißt in informierten Kommunalkreisen.

Was nun etwas merkwürdig anmutet ist der Umstand, dass beide Ortsvorsteher auf den heute öffentlichen Zugängen offizieller Internetseiten (Stadt/Wolperode) noch als Ortsvorsteher und Ortsversteherin ausgewiesen sind. Irritierte Bürger, die das Redaktionsnetzwerk darauf aufmerksam gemacht haben, halten zumindest die Löschung der Namen für angebracht.
red/fis/Foto: Thomas Fischer /Screenshots Internet Wolperode/Stadt Bad Gandersheim















11.03.2019 • 18:31 Uhr

Gandersheims schönster Stadtspielplatz Plangarten: Aufgehübscht und eingesät - Warten auf Wachstum und Sonnenschein!

Rechtzeitig zum hoffentlich bald besseren Frühlingswetter sind die fleißigen Männer und Frauen der städtischen Gärtnerei auf einem der schönsten Spielplätze im Herzen Bad Gandersheims aktiv gewesen. Der Spielplatz Plangarten, aktuell auch unter verstärkter Beobachtung der lokalen Polizei, wurde richtig aufgehübscht. Spielgeräte und Sandkasten sind in Ordnung. Das rot-weiße Markierungsband wurde um Bereiche gezogen, die mit frischen Rasensamen eingesät worden sind. Eingeschwemmt wird der Samen angesichts des Regens der letzten Tage reichlich. Das dürfte dem Wachstum gut tun. Und wenn dann die Frühlingssonne scheint und der Rasen fest gewachsen ist dürften die Kids den kleinen Hügel wieder belagern... und Spaß auf ihrem Spielplatz haben.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










11.03.2019 • 18:08 Uhr

Über den Umgang mit Anliegen und Anregungen der Bürger: Müll verschandelt die Feldmark immer noch

Bürger Claus König aus Clus ist ein leidenschaftlich engagierter Bürger, gelegentlich unbequem für die Obrigkeit. fJetzt hat er dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, das neue Medium für Bad Gandersheim und Südniedersachsen, einen bemerkenswerten Vorgang geschildert. Claus König schreibt: "Am 7.Februar 2019 habe ich beim Ordnungsamt der Stadt Bad Gandersheim angezeigt, dass in dem Graben neben der Straße zum Schülerkamp illegal Müll entsorgt worden ist (Foto). Das Ordnungsamt hat mir daraufhin eine Karte gemailt, in die ich die Entsorgungsstelle eintragen sollte, damit der Landkreis den Müll entsorgen kann. Die Ausfüllung der Karte wurde umgehend von mir erledigt. Nach dem bis zur Ratssitzung am 28. Februar nichts passiert war, habe ich das Thema auf der Ratssitzung im Forum des Schulzentrums angesprochen (Foto), dort wurde mir von der Bürgermeisterin zugesagt, dass sich darum gekümmert wird. Bis Heute 11. März ist immer noch nichts geschehen, aber es ist ja auch nur in der Feldmark und dann noch in einem Ortsteil der Heberbörde. Claus König"
red/Foto: Thomas Fischer














11.03.2019 • 17:35 Uhr

Pony-Paradies Clus: Vorfreude auf den "Tag der offenen Tür" mit Show und mehr

Besondere Ereignisse werfen auf dem Pony Gestüt in Clus bei Bad Gandersheim (Landkreis Northeim) ihre Schatten voraus. Am 1. Juni wird auf dem idyllisch gelegenen Gestüt "20 Jahre Pony-Paradies Clus" mit einem bunten Programm gefeiert. Verantwortliche Organisatorin für den "Tag der offenen Tür" ist die Reitlehrerin Katrin Heyer (Foto) mit ihrem Team und natürlich der ganzen Familie Grober. An diesem Tag wird für die Besucher und Besucherinnen aus Stadt und Region ein vielfältiges Programm geboten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Pferde und Classik-Ponys. Es gibt diverse Reitervorführungen. "Die Show wird unser kleines und großes Publikum garantiert begeistern", ist Katrin Heyer sich sicher. Im Rahmenprogramm eingebettet sind Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, selbst einmal auf dem Rücken der Pferde zu sitzen und zu reiten. Kutschfahrten sind im Angebot. "Wir bieten rund ums Pferd ein volles und unterhaltsames Programm!" Für Essen und Trinken und Gemütlichkeit wird gesorgt sein. "Alle Interessierten sind uns an diesem Jubiläums-Feiertag herzlich willkommen!", so schon jetzt die freundliche Einladung. Deswegen so rechtzeitig, "damit dieser Tag in den Familien gut geplant werden kann".
red/fis/Foto: Thomas Fischer










11.03.2019 • 17:14 Uhr

Nachrichten zum Abend: Reifen aufgeschlitzt

In der Zeit von Freitagabend, 22 Uhr, bis Samstagvormittag, 09 Uhr, schlitzten bislang unbekannte Täter beide Reifen auf der rechten Fahrzeugseite eines am Fahrbahnrand der Königsberger Straße in Goslar abgestellten blauen Nissan Micra mit GS-Kennzeichen auf. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 bei der Polizei Goslar zu melden.ots










11.03.2019 • 12:11 Uhr

Polizei: Jede Minute ist ein Fahrzeug zu schnell - Schnellster Raser aus Landkreis Holzminden

Der Verkehrsdienst der Polizei Höxter hat am Sonntag, 10. März, zwischen 12.45 Uhr und 16.45 Uhr Geschwindigkeitsmessungen in Beverungen-Wehrden auf der B 83 in Höhe der Eisenbahnbrücke in Richtung Godelheim durchgeführt. In diesem Bereich ist die Geschwindigkeit aufgrund der Kurven auf 40 km/h beschränkt. Durch überhöhte Geschwindigkeit kommt es in diesen Kurven immer wieder zu Unfällen, wobei auch Personen verletzt wurden. In dem vierstündigen Zeitraum wurden 504 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 240 zu schnell. 37 von ihnen waren so schnell unterwegs (21 km/h schneller als erlaubt), dass eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gefertigt wird. Die höchste gemessene Geschwindigkeit wurde bei einem Auto aus dem Landkreis Holzminden gemessen. Diese betrug 91 km/h. Der Fahrer muss nach Toleranzabzug mit einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Diese Messung erfolgte, als es gerade stark regnete und daher Gefahr von Aquaplaning herrschte. /nig/ Symbolfoto: Thomas Fischer











11.03.2019 • 12:06 Uhr

Fahrzeuge eingeschlossen, Scheune zerstört: Feuerwehren im Kreis Northeim bei Sturm Eberhard im Einsatz

89 Einsätze mussten die Feuerwehren im Landkreis Northeim am Sonntag wegen Sturm Eberhard abarbeiten. Kaum eine Stadt oder Gemeinde wurde von „Eberhard“ verschont.

Die ersten unwetterbedingten Einsätze gab es im Landkreis am Sonntag ab 17 Uhr im Bereich der Stadt Einbeck. Nur Minuten später gab es immer mehr Notrufe, die sich vom Raum Uslar und Dassel schließlich über fast den gesamten Landkreis erstreckten. Aus diesem Grund hat die Einsatzleitstelle ihr Personal kurzfristig auf sechs Personen aufgestockt, die von 17 bis 21 Uhr eingesetzt waren.

Auf der Strecke Schönhagen Richtung Neuhaus waren mehrere Autos durch umgestürzte Bäume eingeschlossen, beim CVJM-Haus Solling ein Bus. In vielen Bereichen bestand die Gefahr durch herunterstürzende Dachziegel. In Moringen wurde ein Dach in weiten Teilen abgedeckt und in Langenholtensen, Lindau und Uslar lösten sich Teile von Dachhäuten. Der Wind hat in Stöckheim eine Scheune in Teilen einstürzen lassen und ein davorstehendes Auto schwer beschädigt. Während des Sturmes kam es laut Polizei außerdem zu einem kurzzeitigen Stromausfall im Bereich der Stadt Northeim.

Auf der B3 zwischen Northeim und Sudheim kam es durch einen umherschleudernden Autoanhänger nach 19 Uhr zu einem Unfall. Der Anhänger wurde dadurch zerstört und von der Feuerwehr gegen den Wind an einem massiven Verkehrsschild festgezurrt. Feuerwehr und Polizei waren hier im Einsatz, es gab zwischenzeitlich eine Vollsperrung.

Insgesamt gab es unzählige Einsätze, bei denen die Feuerwehren Strecken, die durch Waldgebiete führen, abgesperrt haben. Hier wäre der Einsatz während des Sturmes lebensgefährlich gewesen. Teilweise berichteten unsere Kräfte von neben ihnen umstürzenden Bäumen. Bei diesen Vorfällen wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Auch am Montag waren die Feuerwehren im Einsatz. Die Feuerwehr Nörten-Hardenberg-Mitte musste auf eine Straße gestürzte Bäume entfernen. In Relliehausen drohte eine Tanne auf einen Gastank zu fallen.

Die Kreisfeuerwehr warnt eindringlich davor, bei Stürmen wie Eberhard durch Waldgebiete zu fahren. Verkehrsteilnehmer sollten Fahrten möglichst komplett vermeiden oder zumindest so planen, dass sie durch sichere Bereiche führen. red
Quelle: Kreisfeuerwehrverband Northeim/Konstantin Mennecke










11.03.2019 • 12:00 Uhr

Florian Peters als Kreisjugendfeuerwehrwart im Amt bestätigt - Erstmals wieder mehr Jugendliche in Feuerwehren freiwillig aktiv

In 67 Jugednfeuerwehren haben Betreuer/Betreuerinnen 40.612 Stunden ehrenamtlich geleistet

Der alte und auch neue Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Northeim heißt Florian Peters. Er wurde am Samstag beim Kreisjugendfeuerwehrtag von den Delegierten mit deutlicher Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Schriftführer Achim Hesse.

Peters konnte in seinem Jahresbericht außerdem gute Nachrichten verkünden. Die Zahl der Mädchen und Jungen, die im Kreis Northeim in den Jugendfeuerwehren aktiv sind, ist erstmals seit Jahren wieder angestiegen. 844 Mitglieder sind zum Jahreswechsel in den Jugendfeuerwehren aktiv. Das sind 57 mehr als noch vor einem Jahr. 40.612 Stunden haben die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer im vergangenen Jahr in den 67 Jugendfeuerwehren in die Ausbildung, Vorbereitung und in Sitzungen investiert. „Würde man das nach Mindestlohn vergüten, wären das über 373.000 Euro“, sagte Peters.

Peters merkte an, dass der Wohnortwechsel und die Berufsausbildung weiterhin die am häufigsten genannten Gründe sind, weshalb die Feuerwehren Mitglieder der Jugendfeuerwehr verlieren.

Die Kreisjugendfeuerwehr und die Kreiskinderfeuerwehr rücken außerdem noch enger zusammen, um sich gemeinsam für die Zukunft der Feuerwehren der Region stark zu machen. Der bisherige Kreiskinderfeuerwehrwart Matthias Pankalla wird künftig als weiterer stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart im Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr aktiv sein und den Fachbereich Kinderfeuerwehr übernehmen. Möglich macht dies eine beschlossene Änderung der Satzung der Kreisjugendfeuerwehr. Außerdem werden die Kinderfeuerwehren stimmberechtigt beim künftigen Kreiskinder- und Jugendfeuerwehrtag.

Verleihung der Jugendflamme Stufe 3

Beim Kreisjugendfeuerwehrtag haben 18 Jugendliche einen Löschangriff vorgeführt und ihre Projekte vorgestellt, die sie für die Jugendflamme Stufe 3 durchgeführt haben. Die Jugendflamme der Stufe 3 erhalten haben Marlon Weifenbach, Jasmine Kappel, Jannis Kieferm Chiara Jordan, Angelina Groß, Konrad Kulla, Kim-Saskia Risch (alle Stadt Uslar), Mohammed Hedi, Svenja Kühnemund, Lisa Bremer, Tim-Luca Friedrich (alle Stadt Northeim), Tamara-Nathalie Fröchtenicht (Flecken Nörten-Hardenberg), Patricia Koch, Lara Kleinfeld, Johannes Doms, Henrike Stöckemann, Hendrik Hillebrecht und Janis-Max Doms (alle Gemeinde Kalefeld).

Ehrungen

Das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr für besondere Leistungen erhalten haben: Tobias Voß (JF Northeim), Jürgen Steinmann (JF Schönhagen), Maik Halves (JF Oldenrode), Jens Rittgerodt (JF Hohnstedt) und Jessica Hundertmark (KF Langenholtensen). Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters wurde außerdem von Manfred Voß zum Brandmeister befördert.


Der stellvertretende Kreisbrandmeister Manfred Voß, der sich selbst als „Kind der Jugendfeuerwehr“ bezeichnete, lobte die Entwicklung der Jugendorganisation. „Jugendsprecher oder ein Jugendforum gab es zu meiner Zeit damals noch nicht. Die Mitbestimmung ist aber zentraler Bestandteil unserer Jugendarbeit geworden“, sagte Voß. Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz freute sich über die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen. „Es wird zwar noch etwas dauern, bis die Kinder, für die jetzt zusätzliche Kita-Plätze geschaffen werden, in die Kinder- und Jugendfeuerwehren kommen. Es tut sich aber demografisch etwas“, sagte Schwarz mit positivem Blick in die Zukunft. Der erste Kreisrat Jörg Richert betonte, dass viele Mädchen und Jungen in der jetzt abgeschlossenen Karnevalszeit wieder als Feuerwehrleute verkleidet waren. Diese Kindheitshelden haben viele zum Anlass genommen, selbst Mitglied in einer Kinder- und Jugendfeuerwehr zu werden. „Sie sind die Einsatzkräfte von Morgen und darauf sind wir als Landkreis stolz“, so Richert. Karl-Heinz Hagerodt, Vorsitzender des Brand- und Katastrophenschutzausschusses des Landkreises Northeim, lobte das Engagement aller Jugendfeuerwehren im Kreis, die durch ihre hochwertige Ausbildung zum Mitglieder-Aufschwung beigetragen haben und sicherte weiterhin die volle Unterstützung seitens des Landkreises zu.

Der nächste Kreisjugendfeuerwehrtag findet am Samstag, 7. März, in Dassel statt. Die Kreisleistungswettbewerbe 2020 werden am 14. Juni 2020 in Einbeck ausgetragen. Das haben die Jugendfeuerwehren einstimmig beschlossen.


Zu den Bildern:
Haben die Jugendflamme Stufe 3 bestanden: Henrike Stöckemann und Patricia Koch beim Schaumangriff.

Die erfolgreichen Jugendflamme Stufe 3-Absolventen: Geehrte und Gratulanten (von links): Erster Kreisrat Jörg Richert, Vize-Kreisbrandmeister Manfred Voß, Jessica Hundertmark, Jens Rittgerodt, Mike Halves, Jürgen Steinmann, Tobias Voß, der Vorsitzende des Brand- und Katastrophenschutzausschusses Karl-Heinz Hagerodt und Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr














11.03.2019 • 11:50 Uhr

Polizei kontrolliert 223 LKW entlang der BAB 7: 20 betrunkenen Brummifahrer Weiterfahrt untersagt - Einer vollstramm mit 3,02 Promille

Polizei bekräftigt knallhart: Die Fortsetzung der Kontrollen ist unerlässlich

Die Polizeidirektion Göttingen hat am gestrigen Sonntag in ihrem Zuständigkeitsbereich auf den Parkplätzen Göttingen, Hildesheimer-Börde, den Autohöfen und weiteren Parkplätzen entlang der Bundesautobahn 7 bei LKW-Fahrern präventive Alkoholkontrollen durchgeführt. Insgesamt waren an dem Einsatz 35 Kontrollkräfte der Polizei und zwei Mitarbeiter des Bundesamtes für Güterverkehr beteiligt.

Dabei wurden 223 Lkw-Fahrer kontrolliert. Bei 35 LKW-Fahrern wurde eine Alkoholeinwirkung festgestellt. 15 hatten Promillewerte unter 0,5 Promille, 13 hatten eine Atemalkoholkonzentration zwischen 0,5 und 1,09 Promille und bei 7 Truckern lag der Promillewert deutlich über 1,1 Promille; hier handelte es sich um Fahrer, die mehrheitlich aus den osteuropäischen Staaten, beispielsweise aus Polen, Lettland und der Ukraine stammten.

20 Trucker mussten eine längere Pause machen, die Abfahrt wurde wegen der Alkoholeinwirkung untersagt. Den höchsten Promillewert von 3,02 Promille erzielte ein 39-jähriger LKW-Fahrer aus der Ukraine auf der Rastanlage Göttingen-Ost, der seine Fahrt fortsetzen wollte. Auf der Raststätte Harz-Ost wurde ein 37 Jahre alter rumänischer Staatsbürger mit 2,73 Promille festgestellt. Gefahrenabwehrend wurden Fahrzeug- und Frachtdokumente sichergestellt. Zwei LKW wurden durch das Bundesamt für Güterverkehr buchstäblich "an die Kette" gelegt. Nach entsprechender Ausnüchterung werden die Dokumente wieder ausgehändigt und die Fahrt kann fortgesetzt werden.

"Die Ergebnisse aus unserem Präventionseinsatz sind wirklich erschreckend. Das Verhalten der betroffenen Fahrzeugführer ist unverantwortlich. Wir haben durch unsere Maßnahmen auf den Raststätten Schlimmeres verhindert. Bei solchen Alkoholbeeinflussungen wären Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten oder Toten vorprogrammiert gewesen. In Zukunft werden wir derartige Einsätze mit Blick auf die Sicherheit des Straßenverkehrs auf unseren Bundesautobahnen intensivieren und fortsetzen. Das entspricht auch der Erwartungshaltung aller Verkehrsteilnehmer; nach diesen alarmierenden Ergebnissen umso mehr", sagte Polizeivizepräsident Bernd Wiesendorf.

Die Polizeidirektion Göttingen hat in enger Abstimmung mit den für die Bundesautobahn 7 zuständigen Inspektionen in der Vergangenheit eine Vielzahl von Maßnahmen und Initiativen durchgeführt, um die Verkehrssicherheit auf dieser stark frequentierten Bundesfernstraße weiter zu erhöhen. Diese erstreckten sich von ganzheitlichen Verkehrskontrollen, gezielte Kontrollen des Schwerlastverkehrs durch die Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppen, bis hin zu Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen. Komplettiert durch regelmäßige Truckerstammtische mit hohem Informationsgehalt an den entsprechenden Raststätten.

"Wir kommen beim Truckerstammtisch und auch während der Kontrollen auf den Parklätzen mit den LKW-Fahrern ins Gespräch; es geht um Alkohol und Drogen am Steuer, Ablenkung und auch Fahrerassistenzsysteme - Prävention ist uns wichtig - Damit wollen wir alle erreichen - Wie die Kontrollen am Sonntag und die Ergebnisse zeigen, scheint das überwiegend ein internationales Problem zu sein", führt Polizeihauptkommissar Osburg aus, der in der Polizeidirektion Göttingen im Verkehrsdezernat für die Bundesautobahnen 7, 38 und 39 zuständig ist.

Warum wird gerade am Sonntagabend kontrolliert? An Sonn- und Feiertagen besteht in Deutschland das so genannte Sonntagsfahrverbot zwischen 0 und 22 Uhr. Es gilt für LKW ab 7,5 t und für LKW mit Anhänger. Die Ergebnisse aus Kontrollen anderer Bundesländer wie jüngst Baden-Württemberg oder Hessen zeigen, dass die Fahrzeugführer die Wochenenden auf den Raststätten verbringen und bis zur Fortsetzung der Fahrt nach dem Ende des Sonntagsfahrverbotes zum Teil nicht unerhebliche Mengen an alkoholischen Getränken zu sich nehmen. jk/Foto: Polizei










11.03.2019 • 11:41 Uhr

Heute bei Schneetreiben: LKW rutscht auf winterglatter Straße gegen Leitplanke

Am heutigen Montag, 11. März, gegen 04.55 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 241 zwischen Volpriehausen und Hardegsen zu einem Verkehrsunfall. Ein 57-jähriger Mann aus Uslar befuhr mit einem Lkw die B 241 aus Richtung Volpriehausen kommend in Richtung Hardegsen. Beim Einfahren auf das neue Teilstück der B 241 kurz hinter Volpriehausen kam er auf winterglatter Fahrbahn ins Rutschen und prallte mit dem Lkw gegen die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Lkw und an der Leitplanke entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 9.200 Euro. stüw










11.03.2019 • 10:24 Uhr

Heute um 6.41 Uhr: Auf glatter Straße gegen Baum geprallt

Auf eisglatter Straße ist am Montagmorgen ein 40-Jähriger zwischen Rimbeck und Bonenburg (Landkreis Höxter) verunglückt und gegen einen Baum geprallt. Um 6.41 Uhr war der Fahrer mit seinem roten Peugot auf der K 17 von Rimbeck in Fahrtrichtung Bonenburg unterwegs, als er auf der Steigungsstrecke nach links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der Fahrer wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, das Auto wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. /nig/Foto: Polizei


















11.03.2019 • 10:08 Uhr

Bad Gandersheim: Graffiti-Farbschmierereien im Stadtgebiet - Wegen "Hakenkreuz" ermittelt Staatsschutz

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Stadtgebiet Bad Gandersheim gleich zu mehreren sogenannten Graffiti-Farbschmierereien an Häuserfassaden und Mauern. Das berichtet soeben Bad Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann. Und weiter teilt er mit: Betroffen waren verschiedene Objekte in den Straßenzügen "Hinter der Münze" und "Am Küchengraben". Benutzt wurde Farblack in blau und schwarz aus Sprühdosen. So wurden die TAG's "BMG", "ACAB" (=All Cops Are Bastards), "Fuck Police" sowie ein "X" im Kreis festgestellt und gesichert.
Außerdem wurden Schmierereien an öffentlichen Anlagen im Bereich "Auf der Wiek" in Höhe von Wohnmobilstellplatz und Stadionparkplatz festgestellt. Ein Verkehrszeichen und eine Infotafel wurden besprüht. Auf einen Stromverteilerkasten wurde zudem ein "Hakenkreuz" in schwarzer Farbe hinterlassen. Von ein und derselben Tätergruppe ist auszugehen. Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, in Bezug auf das "Hakenkreuz" wurde der Staatsschutz des ZKD in Northeim informiert. Hinweise zu allen Taten nimmt die Polizei in Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382/919200 entgegen. lpk/Foto: Thomas Fischer

















11.03.2019 • 09:51 Uhr

Kalefeld/Oldenrode: Diebstahl einer Motorsense

Im Tatzeitraum 6. März und 10. März wurde aus einem Abstellraum in der Straße "Am Kreuze" in Kalefeld-Oldenrode eine Motorsense entwendet. Die Tür zum Abstellraum war mittels Vorhängeschloß gesichert, welches durchgekniffen worden war. Der Sachschaden beträgt ca. 500 Euro. Hinweise an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200 oder die Polizeistation in Echte unter Telefon 05553/2807. lpk










11.03.2019 • 09:48 Uhr

Bad Gandersheims Ratsherr Hendrik Geske lässt nicht locker: Sitzung gefordert! Bürgermeisterin Franziska Schwarz: "Bisher kein Erfordernis gegeben"

CDU Kommunalpolitiker aus Ackenhausen frustriert: "Ihr Umgang mit dem Thema enttäuscht mich"

Wie derzeit mit dem viele Menschen interessierenden Thema "Hochwasserschutz" für Bad Gandersheim und in den Dörfern in der Heberbörde zwischen Ratsmitgliedern und Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) umgegangen wird, dokumentiert ein aufschlussreicher Schriftverkehr zwischen dem CDU-Ratsherrn Hendrik Geske aus Ackenhausen und der Bürgermeisterin. Während Geske sich wiederholt um Gespräche mit der Bürgermeisterin bemüht und die Einberufung des Sonderausschusses Hochwasser anmahnt, bleibt die Bürgermeisterin cool und streng geschäftsmäßig. "Bisher war nach Geschäftslage ein Erfordernis nicht gegeben", so ihre Position. Geske gibt sich mit dieser Verzögerungstaktik nicht zufrieden.

Den aktuellen Austausch von Schreiben via e-mail zwischen dem hartnäckigen Ratsherrn und der nicht minder hartnäckigen Hauptverwaltungsbeamtin dokumentieren wir an dieser Stelle im Originalwort. Die Schreiben liegen dem Redaktionsnetzwerk vor.

Ratsherr Henrik Geseke schreibt nun per 10. März 2019 an die Bürgermeisterin:

"Sehr geehrte Frau Schwarz, wir haben Ihnen mehrfach in freundlichem Ton und ohne Öffentlichkeit mitgeteilt, dass der Hochwasserschutzausschuss u.E. dringend tagen müsse, wenn man ernsthaft in 2019 noch kleinere bauliche Maßnahmen umsetzen möchte.
Sie haben zunächst um Verschiebung gebeten, in der Annahme, dass von der Landesregierung aus Hannover noch eine neue Information käme. Da sind wir mitgegangen, haben aber (siehe unten stehende Korrespondenz) darum gebeten, dass, wenn nicht bis Anfang Februar etwas vorliegt, zu Mitte Februar eingeladen werden soll. Auf mehrfache Nachfragen meinerseits im Februar wurde dann mitgeteilt, dass nur noch eine Terminabstimmung mit Ortsvorsteher und Ortsbrandmeister in Ackenhausen fehlen würde. Dann werde kurzfristig zur Besichtigung in Ackenhausen eingeladen. Das ist fast drei Wochen her, und nichts ist passiert. So gibt es bis heute keine Terminabsprache mit den örtlichen Vertretern geschweige denn eine Einladung zur Sitzung. Zudem habe ich, wie Sie wissen, mehrfach versucht mit Ihnen telefonisch zu sprechen, leider waren Sie nicht zu erreichen und es gab leider auch keinen Rückruf, obwohl Ihr Sekretariat zwei Rückrufbitten aufgenommen hat. Ihr Umgang mit dem Thema Hochwasserschutz enttäuscht mich sehr. Wenn Sie entweder nicht willens oder als Spitze der Stadtverwaltung nicht in der Lage sind, eine Ausschussitzung einzuberufen, sollten Sie so fair sein und der Bevölkerung und uns Ratsmitgliedern nicht andauernd vormachen, Sie wären an dem Thema interessiert. Wenn Sie dann noch nicht einmal zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung stehen, spricht das für sich. Ich fordere Sie daher im Interesse der Geschädigten in diesem wichtigen Thema nochmals zu entschiedenem Handeln auf. Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter. Ich sende dies ebenfalls den Vertetern der örtlichen Presse, nicht um Sie in der Öffentlichkeit zu kritisieren, sondern weil vielleicht so das Thema mehr in Ihr Bewusstsein rückt. Mit freundlichen Grüßen Hendrik Geske".

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hatte an Ratsherrn Hendrik Geske am 26. Februar 2019 um 11.13 Uhr gemailt:

"Sehr geehrter Herr Geske, Ihr Anliegen, den Hochwasserschutzausschuss zeitnah einzuberufen, ist in mehrfacher Weise vorgetragen worden. Ihnen wurde bereits mitgeteilt, dass derzeit ein mit dem Ausschussvorsitzenden, dem Ortsvorsteher aus Ackenhausen sowie dem Ortsbrandmeister aus Ackenhausen abgestimmter Termin in Planung ist. Auf ausdrücklichen Wunsch der Ausschussmitglieder ist ein Ortstermin in Ackenhausen vorgesehen. Insofern wird auch Ihrem Wunsch nach einem "eigenen" Termin für den Hochwasserschutz-Ausschuss entsprochen. Gemäß § 72 Abs. 3 NKomVG sind die Fachausschüsse einzuberufen, wenn die Geschäftslage es erfordert oder ein Drittel der Ausschussmitglieder unter Angabe des Beratungsgegenstandes die Einladung verlangt. Da mir konkrete Erkenntnisse hinsichtlich der beantragten Zuwendungen für die weitere Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen und ebenso Erkenntnisse über einfache Maßnahmen noch nicht vorliegen, war das Erfordernis des Einberufens nach Geschäftslage bisher nicht gegeben. Zur Information über bereits vorhandene Erkenntnisse und Planungen zum Hochwasserschutz verweise ich auf die den Ausschussmitgliedern bereits zugegangenen ausführlichen Materialien. Mit freundlichen Grüßen".
red/Fotos: Thomas Fischer












11.03.2019 • 07:02 Uhr

Polizei: Sturmtief "Eberhard" sorgt für zahlreiche Einsätze - Einige Straßen werden erst am heutigen Montag wieder freigegeben

60 Meldungen über Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Sturm an die Polizei offiziell bestätigt

Nach einer ersten Sturm-Meldung des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim (wir berichteten) hat sich heute um 02.16 Uhr die Polizeiinspektion in Northeim mit einer offiziellen Mitteilung zu den aktuellen Wetterereignissen im Landkreis Northeim zu Wort gemeldet.
Mit schweren Sturmböen zog Sturmtief "Ebehard" in den frühen Abendstunden des 10.03.19 über Northeim und die umliegenden Ortschaften hinweg und verursachte zahlreiche Schäden und Straßensperrungen. Mehr als 60 Mal wurden der Polizeiinspektion Northeim am Sonntag in der Zeit von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und beschädigte Pkw gemeldet. In einem Fall wurde eine Scheune durch den Sturm zerstört. Mehrere Dächer wurden beschädigt. In einem weiteren Fall wurde ein Pkw aufgrund des Sturmes von der Fahrbahn geweht. Die Fahrerin blieb dabei unverletzt, an dem Pkw entstand Sachschaden. Die Ampelanlage an der Zufahrt zum Autohof Northeim hielt den Sturmböen ebenfalls nicht Stand und wurde beschädigt. Des Weiteren führte der Sturm zu einem kurzzeitigen Stromausfall im Stadtgebiet Northeim. Nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, den zuständigen Straßenmeistereien und der Polizei konnten die Einsätze bewältigt werden. Dennoch mussten einige Straßen gesperrt werden und können erst nach den Aufräumarbeiten, die am Montag fortgesetzt werden, wieder frei gegeben werden.
Folgende Straßen sind zurzeit noch voll gesperrt:

Bundesstraße 446 zwischen Angerstein und Reyershausen, Ktresstraße 409 zwischen Elvershausen und Lagershausen, Kreisstraße 414 zwischen Sudheim und Suterode, Kreisstraße 415 zwischen Sudershausen und Spanbeck, Kreisstraße 430 zwischen Hardegsen und Ertinghausen. Weitere kurzfristige Sperrungen aufgrund von Aufräumarbeiten können nicht ausgeschlossen werden. schw










11.03.2019 • 06:53 Uhr

Paracelsus Kliniken: Klinikmanager Thorsten Prieß zeichnet positive Entwicklungen - Wieder in ruhigerem Gewässer - Herausforderung an "digitale Zukunft" angenommen

520 Betten in den drei Kliniken am Standort Bad Gandersheim zu über 90 Prozent ausgelastet - Über 300 engagierte Mitarbeiter/innen im Einsatz

Nach der Übernahme der Paracelsus-Kliniken durch den Schweizer Investor Felix Happel werden positive Entwicklungen für das Unternehmen und seine Mitarbeiter am Standort am südniedersächsischen Gesundheitsstandort Bad Gandersheim immer deutlicher. Es ist der größte Reha-Standort in der Gruppe. In den drei Reha-Kliniken Paracelsus Roswitha-Klinik (Psychosomatik/Orthopädie) , Paracelsus An der Gande (Orthopädie) und Paracelsus am See (Onkologie) betreibt das Unternehmen 520 Betten. Für das Wohl der Patienten und Patienten sind tagtäglich knapp über engagierte 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterschiedlichster beruflicher Disziplinen im engagierten Einsatz für das Wohl ihrer Patienten und Patientinnen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte jetzt Gelegenheit, mit Klinikmanager Dipl.Kaufmann Thorsten Prieß über die aktuelle Situation der Häuser und Perspektiven am Standort in Bad Gandersheim ein ausführliches Gespräch zu führen. Erstes wichtiges Fazit: Nach den wirtschaftlichen Turbulenzen befindet sich Paracelsus wieder in ruhigeren Gewässern. "Es gibt eine positive Grundstimmung. Die Dinge verändern sich zum Besseren", so beschreibt es Thorsten Prieß.

Zu seinen für den Standort Bad Gandersheim wichtigsten Botschaften gehört die Mitteilung erfreulich gut ausgelasteten Kliniken. "Die ersten Monate dieses Jahres sind gut angelaufen. Wir haben derzeit eine fast 90-prozentige Auslastung unserer Betten." Auch bei der Abarbeitung des Investitionsstaus befindet sich Paracelsus auf einem guten Weg. "Die Herausforderungen werden angenommen. Es wird vor allem zukunftsorientiert gearbeitet. So wird intensiv, strategisch und operativ an der daran gearbeitet, die Digitalisierung in unseren Häusern voranzubringen", berichtet Prieß über konkrete Projekte. Dabei geht es unter anderem um die Vereinheitlichung der gesamten EDV-Systeme, auch um betriebwirtschaftliche Prozesse besser steuern zu können.

Als einen kleinen aber wichtigen inzwischen realisierten Baustein verwies der Klinikmanager auf die neue App für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. "Paracelsus Connect" ist ein betriebinternes digitales Netzwerk für News, Chat, Jobs und mehr. "So sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kürzester Zeit via Handy/Smartphone über wichtige Vorgänge, Neuerungen und Abläufe in dem Unternehmen schnellstens informiert, können sich selbst in die interne digitale Kommunikation (Chat) einbringen. Das ist ein erster wichtiger Schritt in die digitale Zukunft unseres Unternehmens.", berichtet Prieß.
Auch an konkreten Veränderungen/ Verbesserungen baulicher und funktioneller Standards und Rahmenbedingungen in den Kliniken wird gearbeitet. Prieß verschwieg weiterhin nicht die "Baustelle Leerstand Roswithas-Klinik alt" in der Hildesheimer Straße.
red/fis

Die Bilder dokumentieren Klinikmanager Thorsten Prieß an seinem Arbeitsplatz in der "Klinik am See" im Bad Gandersheimer Dehneweg" sowie ein plakativer Hinweis auf die neue App für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, einem Startprojekt in die optimierte digitale Zukunft in den Paracelsus-Kliniken. Fotos: Thomas Fischer

Weitere Berichterstattung folgt.












10.03.2019 • 19:53 Uhr

Sturmtief "Eberhard" fordert Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Northeim - Stöckheimer Scheune demoliert - Ortseingangsschild Rhüden umgestürzt - Stromschwankungen

Appell an die Bevölkerung: "Bleiben Sie bitte zuhause" - Straßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt

Im Landkreis Northeim sind die Feuerwehren wegen des Sturmtiefs " Eberhard" im Großeinsatz. Um 17 Uhr lief am Sonntag der erste unwetterbedingte Einsatz auf. In der Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Northeim laufen weiterhin Notrufe auf, berichtet soeben Konstantin Mennecke von der Öffentlichkeitsarbeit der Kreisfeuerwehr.

In den Stadtgebieten Einbeck, Northeim, Dassel, Uslar, Moringen, Hardegsen, Katlenburg-Lindau und Nörten-Hardenberg sind die Feuerwehren im Einsatz. Teilweise sind oder waren Fahrzeuge eingeschlossen, darunter auch Busse. Bäume sind insbesondere auf Straßen gestürzt. Da die Bäume auch weiterhin umstürzen könnten, werden diese Strecken durch die Wehren gesperrt. Ein Entfernen der umgestürzten ist bei der aktuellen Lage "lebensgefährlich",so Mennecke in seinem Statement.

In Stöckheim ist eine Scheune teilweise eingestürzt. In Lindau und Bollensen haben sich Dächer von Gebäuden gelöst, in vielen Orten fallen Dachziegel von den Häusern.

An die Bevölkerung richtete die Kreisfeuerwehr einen Appell: "Wir bitten eindringlich alle Bürger und Bürgerinnen darum, Schutz zu suchen. Die Windgeschwindigkeit liegt bei über 100 km/h. " Über Verletzte ist uns bislang nichts bekannt. Es ist am ratsamsten, zuhause zu bleiben.

Die in der letzten auffälligen Stromschwankungen im lokalen/regionalen Netz werden in Verbindung mit den Sturmereignissen gebracht. Eine Anfrage zu beim Versorger AVACON läuft. Sie ist noch nicht beantwortet.

Das Foto dokumentiert einen Sturmschaden am Ortseingang von Rüden aus Richtung Laamspringe kommend. Das Video vom heutigen Spätnachmittag zeigt, wie Böen über die Heberbörde bei Helmscherode/Gehrenrode wehen. red/fis/Foto/Video: Thomas Fischer










10.03.2019 • 16:23 Uhr

Stadt Bad Gandersheim "Neujahrsempfang 2019": Neue Gesichter, neue Combo, neues Catering und wer nicht kam

Wenn die Stadt Bad Gandersheim sich die Besonderheit leistet, ihren "Neujahrsempfang" 65 Tage nach Anfang des neuen Jahres zu begehen, dann läuft einiges anderes als bei einem wirklichen Neustart:

Das Positive zuerst!

Es gab im Forum des Roswitha-Gymnasiums neue Gesichter zu sehen. Zum Beispiel Thomas Groß. Der sympathische Österreicher ist neuer Manager bei den Gandersheimer Domfestspielen, verantwortlich für die optimierte Geschäftsführung im Umgang mit Finanzen, Sponsoring und anderen Geschäften. Groß, der eigentlich erst zum 1. April 2019 so richtig in seinen neuen Job einsteigen wird, kam gut rum beim Empfang.

Die Combo beim Empfang war zwar nicht die von der Bürgermeisterin Schwarz angekündigte, aber auch die Ersatzmusiker/in waren erstmals mit Engagement dabei und sorgten für einen schönen musikalischen Rahmen.

Neu und erfrischend wie die frische Landluft in unserer südniedersächsischen Region die grün angezogene Damenriege der aktiven Landfrauen. Sie präsentierten diesmal für ein anderes Catering. Ihre selbst geschmierten und belegten Stullen mit Schmalz und anderen Leckereien aus der lokalen Landwirtschaft wurde zweiteilig für ein Euro gern und reichlich abgegriffen. Ebenso die üblichen Getränke. Bevorzugt diesmal der Absatz von Mineralwasser und Einbecker Bier - gänzlich ohne Alkohol. Auch an dieser Theke alles von sympathischen Landfrauen verabreicht.

Das Nachdenkliche:

Die etwas betrüblichen Beobachtungen an diesem späten Nachmittag haben damit zu tun, wer alles nicht bei diesem Neujahrsempfang zu sehen war: Hier muss zuallerst die schwache Präsens des Bad Gandersheimer Stadtrates vermerkt werden. Eigenen wie bestätigten Beobachtungen zufolge sollen es weniger als die Hälfte der 20 Damen und Herren aus dem Gremium gewesen sein, in dessen Namen die ganze Veranstaltung überhaupt stattgefunden hatte. Die SPD dominierte ganz klar, alternative Kleinstgruppierungen/Einzelkämpfer waren überhaupt nicht erkennbar und bei der CDU wurden mit Rudolf Hermes, Karin Albig und Herrn Oberbeck drei Ratsmitglieder inoffiziell protokolliert. Und was war mit den Bossen der großen Wirtschaftsbetriebe? Man musste sie mit der Lupe suchen. Dabei wurde als einer der wichtigsten Paracelsus-Verwaltungsdirektor Thorsten Prieß ausfindig gemacht. Aber es gibt da noch ein paar mehr bedeutsame Betriebe in der Roswithastadt. Jeder der Ferngebliebenen mag seine guten Gründe geltend machen. Das ist zu akzeptieren. "Aber schade ist es trotzdem! Von dem viel beschworenen Gemeinschaftssinn zeugt das nicht unbedingt. Speziell betrifft das die schwänzenden Ratsmitglieder", kommentierte ein aufmerksamer Beobachter diese Auffälligkeit sichtlich verärgert.
red/Fotos: Thomas Fischer


















10.03.2019 • 15:19 Uhr

Samstagabend um 22 Uhr: Schwerer Unfall auf der B 243 bei Osterode -Beifahrerin (24) schwer verletzt - Auto abgefackelt

26-Jähriger kommt aus ungeklärter Ursache ins Schleudern

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 243 zwischen Osterode und Herzberg (Landkreis Göttingen) ist am gestrigen Samstagabend (09.03.19) gegen 22 Uhr ein 26-jähriger Mercede-Fahrer aus dem Altkreis Osterode leicht verletzt worden. Seine 24 Jahre alte Beifahrerin erlitt vermutlich schwere Verletzungen.
Nach ersten Erkenntnissen war der 26-Jährige auf der Bundesstraße in Richtung Herzberg unterwegs. Zwischen der Auffahrt Aschenhütte und der Abfahrt Eichholz überholte er zwei PKW und geriet beim Wiedereinscheren aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern. Der Mercedes kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Maschendrahtzaun und fuhr ca. 30 Meter durch einen dahinterliegenden Grünstreifen. Dabei beschädigte der Wagen mehrere Bäume, bevor er an der Kreisstraße 427, die parallel zur B 243 verläuft, im Graben zum Stehen kam. Hier geriet das Fahrzeug in Brand. Die beiden Insassen konnten sich mithilfe eines Ersthelfers rechtzeitig in Sicherheit bringen.
An der Limousine entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten vorläufigen Schätzungen ca. 60.000 Euro.
An der Unfallstelle waren ca. 30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Herzberg im Einsatz.jk /Foto: Polizei










10.03.2019 • 15:11 Uhr

Teure Alkoholsause

´Am heutigen Sonntag gegen 06:40 Uhr befuhr ein 39-jähriger Ilsenburger die Kreisstraße 46, aus Eckertal kommend in Richtung Bettingerode (Landkreis Goslar) . Kurz vor dem Ortsteil Bettingerode kam er alleinbeteiligt mit seinem Renault in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte einen Baum. Das Fahrzeug wurde an der rechten Fahrzeugseite komplett beschädigt, jedoch blieb der Fahrzeugführer unverletzt. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, in Höhe von ca. 10.000 Euro.
Die Ursache? Der Mann kam offenbar von einer Alkoholsause.
Die Polizei bestätigt: Bei der Unfallaufnahme wurde eine Alkoholbeeinflussung des Fahrzeugführers festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,19 Promille. Daraufhin wurde ein Strafverfahren eingeleitet, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt.ots











10.03.2019 • 15:06 Uhr

Am Boden wegen der Böen? "Brunshausen"-Cover und "Radfahrer-Warnschild" flachgelegt

So ganz mag man es nicht glauben, dass die aktuellen Böen hier ihr unheilvolles Werk angerichtet haben sollen: Am Boden liegen derzeit randlinks des Sulpturenpfades von Bad Gandersheim nach Lamspringe zwei auffällige Gegenstände, die da nicht hingehören.

Dabei handelt es sich erstens um eine große Bildtafel mit dem farbigen Motiv "Klosterkirche Brunshausen". Es war erst kürzlich an einer neu gestalteten Informationswand des Gandersheimer Wirtschaftsforums angebracht worden. Allen Anschein nach könnte es an dem billigen Leim gelegen haben, dass Feuchtigkeit und Wind den Rest schafften, um das Cover von der Wand fallen zu lassen. Andere Vermutungen (z.B. Vandalismus) sollen hier nicht vertieft werden.

Ein Fall von böswilliger Zerstörung könnte bei dem zweiten zu Boden gegangenen Schild vorliegen. Es handelt sich um ein Warnschild speziell für Radfahrer und Radfahrerinnen. Sie werden in Höhe des nördlichen Ortsausgangs von Altgandersheim in Richtung Lamspringe vor Treckern und anderen landwirtschaftlichen Fahrzeugen gewarnt, die an dieser Stelle den Skulpturenweg kreuzen. Der metallene Posten des Schildes ist sehr wahrscheinlich mit einem Kraftakt umgeknickt. Es sollen sich in der Vergangenheit immer wieder Radler darüber aufgeregt haben, warum sie als schwächere Verkehrsteilnehmer vor den kraftstrotzenden Traktoren der Bauern eigentlich anzuhalten und vom Rad abzusteigen haben. "Warum hat der Stärkere hier vor dem Schwächeren eigentlich Vorfahrt?", so lautete Frage, Vorwurf und Kritik in einem.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












10.03.2019 • 14:47 Uhr

Friseur-Handwerk: Bitteres Ende, neuer Name und demnächst eine Überraschung

Das Friseur-Handwerk verändert. Nicht allein die Köpfe und das Aussehen von Männern und Frauen. Gelegentlich unterliegt es selbst dem Auf und Ab veränderlicher Betriebsprozesse. Gewollte oder durch Schicksalsschläge ausgelöste Veränderungen. So ist das beispielsweise in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim aktuell zu beobachten. Hier hat die Gilde der Haar- und Bartgestalter eine erstaunlicher weil überdurchschnittliche Dichte.

An der Bleiche, gleich gegenüber dem Finanzamt, ist aufgrund eines traurigen Todesfalles der bis dahin florierende Salonbetrieb gänzlich eingestellt worden. "Ein Ära ist zu Ende gegangen. Geschlossen". So klarist es an die Salontür geschrieben. Sie wird sich nicht wieder öffneten. Wir erinnern uns gern an die beliebte Friseurmeisterin Birgit Balleininger.

Ein Namenswechsel ist an anderer Stelle bei einem aktiven Friseursalon im Quartier Neustadt in Bad Gandersheim zu beobachten. Hier firmiert jetzt für die gesamte Öffentlichkeit sichtbar das Unternehmen "Schwenn - Die Friseure". Wir erinnern uns: Das neue Logo ersetzt das bisherige mit dem hier bestens bekannten Namen der Frieseurmeisterin "Siebrecht". Die Tatsache des neuen Betreibers des Salons täuscht nicht darüber hinweg, dass die Meisterin Frau Siebrecht weiterhin ganz professionell für schönes Aussehen an Damenhäuptern arbeitet. Ihre Stammkundschaft freut es ungemein.

Und was bewegt die Branche noch? Was sorgt für Gesprächsstoff in den Salons? Natürlich der Mut, neues auf den Weg zu bringen. Eine weitere (mutige) Meisterin ihres Fachs ist in Bad Gandersheim auf dem Sprung in die Selbständigkeit. Lassen wir uns überraschen. Der große Starttag naht!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












10.03.2019 • 14:23 Uhr

B243 bei Seesen: Windböe bläst Hänger gegen Auto eines 18-Jährigen

Am windigen gestrigen Samstag, es war 18.15 Uhr, befuhr ein 41-jähriger Seesener mit seinem PKW und Anhänger die Bundesstraße 243 von Bornhausen in Richtung Seesen. Der leere Anhänger wurde durch eine Windböe erfasst, herumgeschleudert und geriet auf die Gegenfahrbahn. Hier konnte ein 18-jähriger PKW-Fahrer aus Seesen, der in Richtung Bornhausen fuhr, nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Anhänger zusammen. Sachschaden: ca. 6.000 Euro (sch).











10.03.2019 • 10:11 Uhr

Horror-Unfall bei Kuventhal: Ursache im Zusammenhang mit der Autobahnsperrung interpretiert

ADAC-Experte: Empfehlenswert Tempo-Zusatzbeschärkungen auf Umleitungsstrecken

Der fürchterliche Verkehrsunfall auf der B3 bei Kuventhal, der am Samstag viel Leid auslöste, weil ein Mensch dabei ums Leben kam und weitere Personen schwer verletzt wurden (wir berichteten), wird von Fachleuten inzwischen auch mit anderen Zusammenhängen diskutiert und interpretiert. Dabei geht es um direkt und indirekte Ursachen für das krasse Geschehen. Bei den indirekten Möglichkeiten der Unfallverursachung ist die Diskussion auf die massiven Umleitungsmaßnahmen des Verkehrs an diesem Wochenende gelenkt worden. Bekanntllich waren an diesem Wochenende u.a. Sperrungen der Autobahnabschnitte A7 zwischen Seesen und Northeim angekündigt und vollzogen worden. Dafür waren Umleitungsstrecken in Richtung Süden über die Bundesstraße 64 zur Bundesstraße 3 über Einbeck nach Northeim und Göttingen ausgewiesen worden. Das führte bereits seit Samstag zu einem erheblichen Verkehrsaufkommen von Autos auf den genannten Straßen. Auswärtige Fahrer wurde auf die ihnen weniger bisweilen gar nicht bekannten Strecken geführt. Bei dem Kuventhaler Unfall waren u.a. Fahrzeuge aus Hamburg und Kassel beteiligt. Durch die starke Überfrequentierung und das ungünstige Wetter mit Dauerregen verschärften sich die Bedingungen, erhöhte sich das Unfallrisiko. "Es ist nicht auszuschließen, dass diese Gemengelage, ausgelöst durch die Sperrung der Autobahn A7 und die Umleitungen, möglicherweise einen Anteil an dem bedauerlichen Unfallgeschehen bei Kuventhal hatte", kommentierte ein ADAC-Mann am heutigen Sonntag gegenüber unserem Redaktionsnetzwerk. Er hält es für überlegenswert, Umleitungsstrecken kurzfristig mit temporären Tempo-Zusatzbeschränkungen zu belegen. Ein diskussionswürdiger Ansatz.
red/Fotos: Marc Reiser












10.03.2019 • 09:50 Uhr

Kurz vor Mitternacht: Betrunkener Northeimer (25) kracht mit seinem Auto gegen parkenden Transporter: 30.000 Euro Schaden

Am Freitag, gegen 23.30 Uhr, kam es im Ortsteil Bühle, Auf der Klappe 1, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden in Höhe von ca 30.000.-EUR. Ein 25-Jähriger Northeimer befuhr die Straße Auf der Klappe aus Sudheim kommend in Richtung Ortsmitte. Unmittelbar hinter dem Ortseingang prallte der 25-Jährige mit seinem Pkw gegen einen ordnungsgemäß geparkten Transporter aus dem Landkreis Passau. Während der Unfallaufnahme wurde beim 25-jährigen Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Bei ihm wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und sein Pkw musste abgeschleppt werden. SE











10.03.2019 • 09:45 Uhr

Nach Sturmböen: Straßensperrung aufgrund umgestürzter Bäume

Aufgrund von Sturmböen in den vergangenen 24 Stunden stürzten auf der Kreisstraße 409 im Mandelbecker Forst bei Katlenburg-Lindau (Landkreis Northeim) mehrere Bäume um und blockierten die Straße. Die Kreisstraße 409 musste ab Samstag, 18.30 Uhr bis auf Weiteres zwischen den Ortsteilen Lagershausen und Elvershausen gesperrt werden. Se











10.03.2019 • 09:42 Uhr

Eschershausen: Polizei kontrolliert massenhaft Auto und bekämpft damit Eigentumkriminalität - Drogen, Blutproben, 37 Anzeigen

Polizei: Der Kontrolldruck soll erhöht werden - Steigerung des "Entdeckunsgdrucks" bei Tätern

Aufgrund der Fallzahlen im Bereich der Tageswohnungseinbrüche und Wohnungseinbruchsdiebstähle und nach wie vor der Hauptunfallursache des Fahrens unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung hat die Holzmindener Polizei mit den nachgeordneten Polizeistationen am 6. März 2019, in der Zeit von 11 bis 19 Uhr, eine stationäre Verkehrskontrolle mit den Schwerpunkten "Bekämpfung der Eigentumskriminalität" und Trunkenheit im Straßenverkehr" auf der B 64, Ortsdurchfahrt: Eschershausen, in beide Richtungen, Kreuzung Ithstraße/Lüerdisser Straße, durchgeführt. Das Polizeikommissariat Holzminden beabsichtigt durch die stationäre Kontrollmaßnahme den Kontrolldruck so zu erhöhen, dass das Kriminalitätsgeschehen im Bereich der schweren Eigentumsdelikte durch möglicherweise international agierende Tätergruppen bekämpft wird. Ferner sollen zeitgleich im Rahmen der Kontrollmaßnahmen intoxikierte Verkehrsteilnehmer festgestellt und an der weiteren Teilnahme am Straßenverkehr gehindert werden.

Hierdurch sollte eine Steigerung des objektiven Entdeckungsrisikos bei potenziellen Tätern und Betroffenen erfolgen und zeitgleich eine nachhaltige Verbesserung des Verkehrssicherheitsniveaus im PK-Bereich durch Minimierung von unfallträchtigen Fehlverhaltensweisen und Reduzierung von schweren Verkehrsunfällen erhalten werden. Eine Verbesserung des subjektiven Sicherheitsempfindens und Erhöhung der Akzeptanz polizeilicher Maßnahmen in der Bevölkerung sollte damit ebenso positiv beeinflusst werden. Die Kontrolle wurde tatkräftig durch Einsatzkräfte der Zentralen Polizeidirektion, der Drogen-Expertengruppe und der Diensthundeführerstaffel der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont unterstützt.

Weiterhin war während der Kontrolle die sogenannte "Mobile Wache" der Zentralen Polizeidirektion im Einsatz, so dass Sofortvorgänge abschließend final dort bearbeitet werden konnten.
Es wurden von 11 Uhr bis 19 Uhr an der genannten Kontrollstelle 438 Fahrzeuge und 458 Personen überprüft. Hierbei konnte festgestellt werden, dass fünf Fahrzeugführer unter Betäubungsmittelbeeinflussung am Straßenverkehr teilnahmen. Bei einem der Fahrzeugführer konnte zusätzlich eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt werden, zudem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. In allen genannten Fällen wurden den Fahrzeugführern Blutproben entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. Ferner wurden 37 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.tok / Foto: Polizei











10.03.2019 • 09:31 Uhr

Liebe & Lebensart: Ei auf Dinkel

Wenn Liebe tatsächlich über den Magen geht - dann hat das an diesem trüben Sonntagmorgen wunderbar geklappt: Draußen pladdert es immer noch. Der Himmel grau verhangen. Kuscheln, lesen, online sein im waren Federbett. Urplötzlich schnuppere ich den Duft eines Potts mit heißen Kaffee. Schwarz natürlich. Ohne Milch und Zucker. Und dann dieser bunte Wach-Macher-Teller. Voller Vitamine. Dazu Ei auf Dinkel. Minimalistisch gesund und lecker. Heiterer kann dieser Sonntag nicht starten.
Ich wünsche Euch/Ihnen das ebenso von Herzen!
red/Foto: Fis WMG










10.03.2019 • 09:13 Uhr

Präventionsaktion "Sicher in den Frühling!" - Polizei wirbt für das Elektrofahrrad - Auftaktaktion am 13. März

"Oma-Fahrräder"? Nein, seit langem sind Elektrofahrräder nicht mehr als solche verschrien! In und um Göttingen sind sie immer häufiger anzutreffen: Pedelecs und E-Bikes, als Holland- und Treckingräder oder sportliche Mountainbikes. Aber: Das sichere Führen eines Elektrofahrrades erfordert jederzeit die volle Konzentration sowie Kenntnisse rund um das Gefährt, insbesondere bei der heutigen Komplexität der Verkehrsvorgänge und der Intensität der Verkehrsdichte.

Dazu merkte soeben ein Polizeisprecher in Göttingen an: "
Tun Sie was für Ihre Sicherheit und gegen den Klimawandel! Wie? Die Polizeiinspektion (PI) Göttingen, die Verkehrswacht Göttingen e.V. und ihre Netzwerkpartner möchten in enger Kooperation dazu beitragen, dass Sie "mit Sicherheit in den Frühling" kommen! Deshalb wurde die Verkehrssicherheitsinitiative "Sicher in den Frühling!" ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung zur diesjährigen Präventionsaktion findet am Mittwoch, dem 13.März 2018, 15.30 Uhr, bei der Polizeiinspektion Göttingen, Otto-Hahn-Straße 2, 37077 Göttingen, statt. Hierzu möchten wir junge und jung gebliebene Fahrradfahrer sowie interessierte Medien recht herzlich einladen. Was steht auf dem Programm? "Welches Fahrrad passt zu mir?" Neben Informationen zu den unterschiedlichsten Antriebskonzepten, Fahreigenschaften und Bremssystemen kommt Informatives zur Radwegbenutzung und einer möglichen Helm- / Fahrerlaubnis- sowie Versicherungspflicht nicht zu kurz. Bis gegen 18 Uhr werden außerdem Probefahrten mit verschiedenen Elektrofahrrad-modellen angeboten. Ist Ihr Fahrrad gegen Diebstahl geschützt? Haben Sie ein sicheres Fahrradschloss? Informieren Sie sich bei Ihrer Polizei und nutzen Sie das Angebot einer kostenlosen Fahrradregistrierung! Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Ihre Teilnahme!"

ja/jk/Foto: ERGO











10.03.2019 • 09:03 Uhr

Wer ist der unheimliche Katzen-Killer? Drei getötete Katzen in der Gladebecker Feldmark - Polizei ermittelt

Durch eine Spaziergängerin wurden am Freitag in den Nachmittagsstunden drei tote Katzen aufgefunden. Die ausgewachsenen Katzen wurde offensichtlich getötet und in der Feldmark Gladebeck nahe des Hardegser Weg von einem Unbekannten entsorgt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Wer kann Hinweise zum Tierhalter und/oder letzten Aufenthaltsort der Katzen machen. Hinweise bitte an die Polizeistation Hardegsen oder die Polizei in Northeim.Se











9.03.2019 • 17:51 Uhr

Planenschlitzer" an der A7 erbeuten über 3.000 Kilogramm Kaffeebohnen während Brummifahrer seelenruhig pennte

Auf dem Parkplatz "Leineholz-West" an der A7 bei Bovenden (Fahrtrichtung Süden/Kassel) haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag (8. März 2019) unbemerkt die Plane eines Sattelaufliegers an mehreren Stellen aufgeschlitzt und anschließend einen Teil der Ladung gestohlen. Insgesamt fehlen ca. 3.000 Kilogramm Kaffeebohnen der Marke "J.J. Darboven" im geschätzten Gesamtwert von etwa 7.000 Euro.

Der Fahrer des Lkw schlief während der Tatzeit im Führerhaus. Seinen Angaben zufolge bemerkte er den Diebstahl am frühen Freitagmorgen während der Abfahrtkontrolle. Ein Sicherungssystem /Warnmelder für die Ladung Fehlanzeige.

Hinweise auf die Täter liegen bislang nicht vor. Es wird aber davon ausgegangen, dass ein größeres Fahrzeug benutzt wurde, um das Diebesgut wegzufahren. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter der Telefonnummer 0551/491-2115 entgegen.mb










9.03.2019 • 17:42 Uhr

DIE LINKE. berät mit Dr. Scheringer-Wright über ländlichen Raum

Zur nächsten Kreismitgliederversammlung des Kreisverbandes DIE LINKE. Northeim am 15.März um 18 Uhr im Landgasthof „Drei Kronen“ in Moringen kommt Dr. Johanna Scheringer- Wright (Foto).

Scheringer-Wright ist Mitglied des Thüringer Landtags und hat Agrarwissenschaften studiert. Innerhalb der Partei gilt Sie mit ihrer langjährigen politischen Erfahrung – seit 1977 ist Sie politisch aktiv – als starke Kraft für den ländlichen Raum. Das liegt auch an ihren Studien an der Universität in Kassel und Edinburgh, die Sie abschloss. Dort studierte Sie erst Agrarwissenschaften mit einem Diplom-Abschluss und später erwarb Sie den „Master of Science“ in Edinburgh. Anschließend promovierte Sie in Göttingen und erwarb ihren Doktor.
Nach und in dieser Zeit lernte Sie auch den Landkreis Northeim kennen, da Sie ab 1998 bis 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Göttingen arbeitete.

Sie ist mit Unterbrechungen mehr als 12 Jahre im Thüringer Landtag aktiv und ist dort Sprecherin für Agrarpolitik und regionale Entwicklung der Fraktion unter Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE.) und zudem seit 2018 auch im Bundesvorstands der Partei.
„Wir freuen uns mit Ihr gemeinsam über Landwirtschaft, Agrarwissenschaft und die Zukunft des ländlichen Raums zu sprechen, denn Johanna ist mit ihrer Expertise als Gutachterin und Referentin in Europa und auch im niedersächsischem Landtag bekannt.“ so Kreisvorsitzender Angelo Pape.

Auf der Kreismitgliederversammlung wird es zudem auch Delegiertenwahlen zum Landesausschuss geben. Alle Mitglieder sind eingeladen - Gäste sind - wie immer - herzlich willkommen.
red/fis











9.03.2019 • 16:03 Uhr

Heute um 12.03 Uhr: Erneut ein schwerer Verkehrsunfall mit je zwei Schwer- und Leichtverletzten

Ein mit drei Insassen besetzter Audi A4 Avant, gesteuert von einer 28-jährigen aus Bovenden, befuhr am heutigen Samstag um 12.03 Uhr die Bundesstraße 446 in Richtung Nörten-Hardenberg und wollte nach links auf den Parkplatz Hotel Rodetal abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Opel Mokka X, Fahrzeugführer ein 75-jähriger aus Bovenden. Zwei Insassen im Audi wurden leicht, der Fahrzeugführer des Mokka und dessen Beifahrerin (71-jährig) schwer verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden (Sachschaden ca. 30.000 Euro). Für die Versorgung der Verletzten, der Bergung der Fahrzeuge und die Fahrbahnreinigung musste die B 446 vorübergehend voll gesperrt werden.ri










9.03.2019 • 15:58 Uhr

Polizei sucht mutmaßlichen Sexualtäter mit Phantombild

Mit Hilfe eines Phantombildes versucht die Polizei einen bislang unbekannten Mann zu identifizieren, der im Verdacht eines Sexualdelikts sowie einer Körperverletzung steht. Die Straftaten wurden im Oktober und November letzten Jahres in Sennelager verübt. In beiden Fällen handelte es sich um das gleiche Opfer. Mit Hilfe der Frau konnte ein Spezialist vom Landeskriminalamt ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellten. Weitere vergleichbare Taten oder andere Opfer sind nicht bekannt.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem abgebildeten Mann machen können. Sachdienliche Hinweise unter Telefon 05251/3060.mb/ Phantombild: Polizei










9.03.2019 • 12:25 Uhr

Richtig dumm gelaufen: Merkwürdiger Hotelgast fährt zur "freiwilligen" Drogenkontrolle und Blutentnahme bei der Polizei

Zwischen den Betreiber eines Hotels in Hahnenklee und einem 50-jährigem Hotelgast kam es am gestrigen Freitag über die Verunreinigung der angemieteten Räumlichkeiten zu Streitigkeiten, in deren Verlauf der Gast die Hoteliers beleidigte und bedrohte. Bei der anschließenden Klärung des Sachverhaltes durch die alarmierten Polizeibeamten wurden bei dem Beschuldigten Betäubungsmittel aufgefunden, deren Konsum der Beschuldigte auch einräumte. Entsprechende Strafverfahren wurden gegen den Beschuldigten eingeleitet.

Der selbe Hotelgast erschien am heutigen Samstag gegen 10 Uhr, auf der Polizeidienststelle in Hahnenklee, um Informationen über den gestrigen Polizeieinsatz einzuholen. Hierbei fuhr er mit seinem Pkw auf dem Parkplatz der Dienststelle. Da den cleveren Polizisten bekannt war, dass die Person Konsument von Betäubungsmittel ist, wurde mal eben zur vollkommenen Überraschung des Mannes ein Drogenerkennungstest angeordnet und durchgeführt, der auch positiv ausfiel. Dann lief das volle Program ab: Es erfolgte die Entnahme einer Blutprobe und die Einleitung eines entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahrens. Weiterhin wurde dem Betroffenen die Weiterfahrt mit seinem Pkw untersagt. ots










9.03.2019 • 12:15 Uhr

Grüne Zäune: Kein Rüberkommen für den Frosch

Sie sind unüberwindbar. Sie sind ein Schutz. Sie sollen Kröten und Frösche daran hindern, direkt in ihr Verderben zu kriechen oder zu hüpfen. In diesen Tagen werden an nicht wenigen Straßenrändern in Südniedersachsen, die mit Feuchtgebieten in Verbindung stehen, diese grünen Plastikbahnen als Schutzzäune installiert. Teils von Profis, teils von ehrenamtlichen Tierschützern. Klaus Hillebrecht aus Einbeck gehört zu dieser "Frosch-Schutz-Truppe": "Wir machen dass, weil demnächst bei Regenfällen die Tiere wieder aus den Gräben über die Asphaltpisten kriechen, um in Bereiche von Gewächsern zu gelangen. Wenn sie Straßen überwinden müssen ist das fast immer ihr sicherer Tod. Wir wollen das verhindern. Deswegen die Zäune. Der Rentner rief die Autofahrer auf, besonders vorsichtig zu fahren. Man könne auch schon einmal anhalten, wenn man fette Frösche im Scheinwerferlicht erkennt, sie vorsichtig wegtragen oder besonders langsam an ihnen vorbei fahren.

Die Behörden haben in Bereichen bekannter Froschmobilitäten Tempolimits auf Straßen verfügt oder machen einige Straßenabschnitte nachts sogar dicht.
In den ins Erdreich eingelassenen Eimern sollen die Frösche gesammelt werden. Sie werden dann aus den Eimern heraus sicher auf die andere Straßenseite gebracht und ausgesetzt.
red/Fotos: Thomas Fischer










9.03.2019 • 08:44 Uhr

Erst Geldbörse stehlen, dann flüchten und bedrohen - Polizei schnappt sich Täter blitzschnell - Richter verfügt U-Haft

Bereits am Mittwoch (06.03.19) kam es in einem Gebäude in der Göttinger Bunsenstraße zu einem räuberischen Diebstahl. Während er sich vermutlich auf der Suche nach Diebesgut in einem Bürogebäude befand, konnte der Täter eine Geldbörse durch eine geöffnete Bürotür entdecken und diese an sich nehmen. Womit er sicherlich nicht gerechnet hatte: der Eigentümer bemerkte ihn und ließ ihn nicht ohne Weiteres entkommen.

Nachdem der Dieb aus dem Bürogebäude flüchtete, nahm der Bestohlene die Verfolgung auf. Obwohl er den Täter einholen konnte, musste er wieder von ihm ablassen, da dieser sich neben körperlicher Gewalt auch mit Pfefferspray und einem Messer wehrte, um im Besitz seiner Beute zu bleiben. Auf seiner weiteren Flucht bedrohte der Räuber noch einen couragierten Zeugen, welcher dem Opfer zu Hilfe kommen wollte, sodass auch dieser von der Verfolgung absah.

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Täter kurze Zeit später von der Polizei im Bereich der Jahnstraße gestellt und festgenommen werden. Es handelt sich hierbei um einen 28 Jahre alten Mann aus Göttingen. Seine Nationalität wurde offiziell nicht angegeben.
Vom zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft gegen den Festgenommenen erlassen. Er wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Rosdorf eingeliefert. mb











9.03.2019 • 08:41 Uhr

Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus: Bewohner retten sich rechtzeitig selbst - 40.000 Euro Schaden

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am gestrigen Freitag gegen 21.37 Uhr ein Zimmer im ersten Stock des Mehrparteienhauses im Rosenwinkel in Göttingen in Vollbrand. Die Bewohner des Hauses retteten sich noch vor Eintreffen der Polizei und Feuerwehr nach draußen. Zu Personenschäden kam es nicht. Neben der Berufsfeuerwehr Göttingen war auch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte Göttingen sowie ein Notarztwagen und Rettungswagen eingesetzt. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten vorläufigen Schätzungen ca. 40.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt, die restlichen Bewohner kamen anderweitig unter. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden durch das 1. Fachkommissariat Göttingen übernommen und dauern an.mw











9.03.2019 • 08:33 Uhr

Samstagmorgen: Feueralarm in der Höxteraner Altstadt - Lieferwagen ausgebrannt

In den frühen Morgenstunden an diesem Samstag wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, weil es auf einem Parkplatz in der Höxterander Altstadt zu einem Fahrzeugbrand gekommen war. Die schnell eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass ein Ford Transit auf dem Parkplatz neben dem Amtsgericht brannte. Der Transporter brannte vollständig aus. Durch das Feuer wurde auch die Außenwand eines angrenzenden Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Die Bewohner konnten das Haus verlassen, es wurde niemand verletzt. Die Höxteraner Kripo wurde eingeschaltet, eine Brandursache steht noch nicht fest. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mind. 19.000 Euro.ots/Foto: Polizei










9.03.2019 • 08:29 Uhr

Auf der B 3 bei Kuventhal Samstagmorgen um 5.10 Uhr: Sechs Schwerverletzte und ein Mensch stirbt bei Horror-Unfall

Bundesstraße in dem Bereich gesperrt - Massive erkehrsbehinderungen - Polizei sucht dringend Zeugen

In den frühen Morgenstunden am heutigen Samstag kam es auf der Bundesstraße 3 im Bereich Kuventhal zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus bislang ungeklärten Gründen geriet ein PKW, ein Hyundai Santa Fee aus Hamburg, in den Gegenverkehr. Dort touchiert er einen VW Tiguan aus dem Bereich Goldbach am Heck und stößt anschließend mit dem dahinter fahrenden PKW, ein VW Passat aus dem Bereich Kassel frontal zusammen. Infolgedessen wurden die vier Insassen aus dem PKW aus Hamburg sowie zwei weitere Fahrzeuginsassen aus dem PKW aus Kassel schwer verletzt. Eine weitere Person aus dem Kassler PKW wurde hierbei tödlich verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zur Verkehrsunfallursache dauern weiter an. Zeugen werden gebten sich bei der Polizei Einbeck oder ihrer zuständigen Dienststelle zu melden.pol/Fi

Die Bilder dokumentieren einen der verunfallten Fahrzeuge und die Folgen: Kilometerlanger Stau auf der B3 vor dem Unfallort. Fotos: Marc Reiser












9.03.2019 • 07:24 Uhr

Nachdenkliches zum Wochenende: "Atem des Lebens – aus der Stille"

Von unserem Autor Prof. Dr. Gerhard Armanski

In unserer lärmigen Welt hat unaufhörliches Reden (oder Schreien) Konjunktur. Schon Kinder und Jugendliche sind daran gewöhnt. Dass sie leise sprechen sollen, wenn sie etwas erreichen wollen, mag ja noch angehen. Aber stille sein? Das gilt nicht nur bei ihnen als Zeichen von Schwäche und Verzagtheit. Wer nachdenken will oder muß, der kann füglich in die Stille wandern. Das war's aber auch schon. Als alert und durchsetzungsfähig wird allemal der Laute angesehen, welcher vermeintlich der Wahrheit damit näher kommt. Die Stille hat da schlechte Karten. Das war nicht immer so und muß nicht bleiben. In unzähligen sozialen und rituellen Verrichtungen war in der Geschichte wortloses Tun eingebettet, um sich zu reinigen, zu sammeln und achtsam zu werden. Viele große Personen waren auch große Schweiger. Zur pharaonischen Erziehung gehörte der Schweigefinger auf dem Mund. „Die größte Offenbarung ist die Stille“, sagt der chinesische Philosoph Laotse. Auch heute ist das nicht ganz verloren gegangen, etwa in meditative Übungen eingegangen. Allemal ist es dann freiwillig, das ängstliche oder beklommene Schweigen gehört nicht hierher. Auch taktische Überlegungen oder Zwang lassen wir hier beiseite.Schließlich mag ja auch Schweigen heißen, dass einem schlicht nichts mehr einfällt. Umgekehrt belebt es manches Gespräch.

Stille als geweiteter Innenraum

In ihr können Atem und Gedanken zur Ruhe kommen und verhalten ausschwingen. Einzelerlebnissse versinken. Wir geraten in tiefere Wesens- und Seinsschichten der Existenz, in denen ungewußte Wahrheiten aufschimmern. Wir können geläufige Gestaltungen des Lebens hinter uns lassen, los lassen, um für Neues aufnahmefähig zu werden. Die Außenwelt klingt, ja schaltet ab. Unbekannte Gefühle können sich ausbreiten, die Seele kann schlummern. All das von uns Abgefallene oder Abgesprengte meldet sich wieder, will beachtet und bestätigend oder verändernd wahrgenommen sein. Sie sind wie Kinder, die wir nun um uns versammeln. Ein Kraftzuwachs ist das allemal. Dabei gilt es wahrhaftig zu sein, das heißt zu prüfen, ob und was uns da gut tut. Denn die aus der Tiefe aufsteigenden Gebilde laufen auch Gefahr, sich zu eine Geisterwelt aufzupumpen, die uns eher belasten als helfen mag. Im köstlichen Zwischenraum der Stille ist vieles möglich. Anders als die Einsamkeit muß man sie jedoch nicht fürchten.

Überlagerte Bild- und Erlebnisschichten melden sich wieder, was allerdings keineswegs immer angenehm ist, vielleicht auch zur Abseitshaltung gegenüber dem Vorgang beiträgt. Denn schon im Althochdeutschen (8. Jh.) bedeutete „stillt“ auch Verborgenes und Heimliches, das gerade nicht ins Bewußtsein oder an die Öffentlichkeit dringen soll. In welche untersphärische Kammer zwischen Erinnerung, Vorhaben, Schrecken und Sehnsucht gelangt der /die Stille? Im Dazwischen verschieben sich die Grenzen bis zur Unkenntlichkeit. Vielleicht ist der zeitweilige Rückzug auch eine Sammlung neuer Energien für das nach außen gerichtete Dasein. „In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt“, schrieb Kurt Tucholsky, gesellt sich dem zu, was einem entspricht. Da können große Dinge reifen und die Wahrheit Früchte ansetzen.

Auf jeden Fall ist es eine Gemengelage, in der sich nicht unmittelbar und ohne weiteres Leitlinien herausbilden. Das braucht auch Übung und gegebenenfalls Anleitung. Abschwächer und Verstärker wirken, die bei Worten oder Musik still oder andere wären. Die Stimme des unmittelbaren Körpers tritt zugunsten seiner feinstofflichen Schwingungen zurück. Haupt- und Seitentüren öffnen sich dem Schweigenden oder schließen sich. Im Wogen und Wiegen wachsen unbekannte Verbindungen und Verknüpfungen, die sich fortpflanzen und verändern zu neuem Lebensgrund. In der schwer vorhersehbaren Sphäre des Schweigens schläft die Vernunft, und wir können Gäste des Lebens sein, ja dann mit neuer Frische in es eintreten. Im Auf- und Abwallen der Gefühle kann Altes absinken und Neues wachsen. Innere Kreuzläufe, Zusammenballungen oder auch Leere können entstehen. „Du Atem aus der ewigen Stille“, schrieb der barocke Liederdichter Gerhard Tersteeegen, „durchwehe sanft der Seele Grund.“ Es gibt gute Gründe anzuehmen, dass er uns wohl will und tut. Vielleicht sollten wir es einfach mal probieren. Gerhard Armanski

Professor Dr. Gerhard Armanski gehört zum Autorenteam des jungen Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Er lebt und arbeitet in Eyershausen im Landkreis Northeim./Foto: Thomas Fischer











8.03.2019 • 19:59 Uhr

Neujahrsempfang 2019: Ehrenamtspreise in Hülle und Fülle vergeben

Eine kleine Laudatio! Ein offizielles Dankeschön! Ein kleiner Stiftskirchensticker. Eine DIN A4 Urkunde. Ein liebenswürdiger Händedruck. Am Ende der kräftige Beifall von 150 Menschen im Saal. Zum Abschluss ein Gruppenbild. So das Prozedere in Stichworten.

Eine stattliche Anzahl von Männern und Frauen, die sich freiwillig und engagiert im vorigen Jahr zum Beispiel für Flüchtlinge, Vereinssport, Blutspenden, Kaffeenachmittag für Senioren, Blumenschmuck und lokale Geschichtsbilder auf Stromkästen eingesetzt haben, bat Bürgermeisterin Franziska Schwarz am Donnerstagabend im Forum des Roswitha-Gymnasiums nach vor, um sie alle vor großer Kulisse zu würdigen. Sie alle sind die Ehrenamtspreisträger 2018. Anlass war der Neujahrsempfang der Stadt Bad Gandersheimer. Auf diese und alle Ehrenamtlichen darf die Roswithastadt stolz und dankbar sein! fis/Foto: Kielhorn










8.03.2019 • 19:45 Uhr

Fleischtransporter aus dem Verkehr gezogen

Bei der Kontrolle eines Transporters in den Morgenstunden des 07.03.2019 stellte eine Streifenbesatzung der Hildesheimer Autobahnpolizei fest, dass in dem Fahrzeug eine größere Menge Fleisch größtenteils unverpackt transportiert worden ist.

Nach vorliegenden Erkenntnissen war der aus dem Raum Hannover stammende Transporter am 07.03.2019 auf der A 7 in Richtung Süden unterwegs. Das Fahrzeug fiel einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim gegen 07:00 Uhr auf, da die Abgasanlage übermäßig Rauch entwickelte. Ferner hing die Hinterachse leicht durch. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle, die anschließend in Höhe der Autobahnmeisterei Hildesheim durchgeführt wurde.

Als der 52-jährige Fahrer bei Überprüfung des Fahrzeuges die Ladefläche öffnete, stellten die Beamten fest, dass sich auf dieser ein größerer Haufen Fleisch befand, das größtenteils unverpackt war. Darunter befand sich zwar eine Plastikpalette, jedoch hing das Fleisch an den Seiten herunter. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt und das Veterinäramt des Landkreises Hildesheim wurde informiert.

Die Streifenbesatzung musste die Kontrollstelle auf Grund einer gemeldeten Gefahrenstelle auf der Autobahn kurzzeitig verlassen. Bei ihrer Rückkehr war zwischenzeitlich der Chef des Transporterfahrers mit einem weiteren Fahrzeug an der Kontrollstelle erschienen und die Männer hatten das Fleisch in Plastiktüten verstaut und auf beide Fahrzeuge verteilt.

Durch die Mitarbeiter des Veterinäramtes wurde die Temperatur der Ladung gemessen. Da das Fahrzeug über eine Kühlanlage verfügt, gab es nach vorliegenden Informationen diesbezüglich keine Beanstandungen. Die Fahrzeuge wurden versiegelt und Richtung Firmenanschrift in Hannover zurückgeschickt. Dort wurden sie von zwischenzeitlich informierten Mitarbeitern des Veterinäramtes Hannover in Empfang genommen. Die Ware wurde sichergestellt und es wurden Proben genommen. Nach Vorliegen aller Informationen wird durch das Veterinäramt in Hannover über das weitere Vorgehen entschieden.JPM/FOTO: POLIZEI










8.03.2019 • 19:41 Uhr

Die Welt der Medien in der Region: Dr. Marco Althaus neuer Redaktionsleiter der „Alfelder Zeitung“

Dr. Marco Althaus ist seit dem 1. März neuer Redaktionsleiter der „Alfelder Zeitung“. Der 48-jährige folgt auf Björn Dinges, der das Unternehmen zum 31. Januar verlassen hat. Nach ersten journalistischen Erfahrungen in der Göttinger Heimat absolvierte Althaus das Volontariat bei der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Im Anschluss arbeitete er als Redakteur für Landes-politik bei der „Neue Presse“ in Hannover und als Pressesprecher des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums. Später wechselte der Politologe in die Kommunikationsberatung und den Bildungssektor. Althaus unterrichtete zuletzt als Professor für Politische Kommunikation an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg.
Quelle: „Alfelder Zeitung“










8.03.2019 • 19:13 Uhr

Braunlage: Dreister Diebsthal aus Ladenkasse

Soeben berichtet die Polizei in Goslar: Bereits am vergangenen Montagkam es gegen 16.40 Uhr, in einem Sportbekleidungsgeschäft in der Herzog-Wilhelm-Straße in Braunlage, zu einem dreisten Diebstahl. Zwei männliche Personen hatten den Laden betreten und sich zunächst im Geschäft umgeschaut. Unter dem Vorwand, sich einen Rucksack ansehen zu wollen, bat einer der beiden Männer die Verkäuferin in das Obergeschoss des Geschäftes, während die andere Person unten blieb. Da zunächst noch andere Kunden im Laden waren, schöpfte die Verkäuferin keinen Verdacht. Nach einigen Minuten verließen die anderen Kunden jedoch das Geschäft. Als die Verkäuferin dies bemerkte, begab sie sich sofort nach unten. Hier stellte sie jedoch zunächst keine Auffälligkeiten fest. Nachdem sich die beiden Männer noch andere Waren erklären und einen Rucksack zurücklegen ließen, verließen sie das Geschäft. Kurz darauf stellte die Mitarbeiterin den Diebstahl von 200 Euro aus der Ladenkasse fest. Der zurückgelegte Rucksack wurde natürlich nicht abgeholt. Ermittlungen haben zwischenzeitlich ergeben, dass es sich um eine Gruppe von drei Männern gehandelt hat, von denen jedoch nur zwei im Geschäft waren. Die beiden Haupttäter waren zwischen dreißig und vierzig Jahre alt, sehr gepflegt und gut gekleidet. Eine Person trug Blue Jeans, eine dunkle Jacke und einen Hut. Es handelt sich vermutlich um Osteuropäer. Nach der Tat entfernten sich die Täter in Richtung Elbingeröder Straße. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Braunlage, Telefon 05520/9326-0 in Verbindung zu setzen.ots










8.03.2019 • 17:58 Uhr

Weitere EU-Förderung für Projekte? - Lokale Aktionsgruppe berät Förderung kultureller und touristischer Angebote

Am Donnerstag, den 14. März trifft sich die Lokale Aktionsgruppe Harzweserland (LAG) um 17 Uhr in der Dorfgemeinschaftsanlage in Schlarpe (Hardegser Str. 4, 37170 Uslar) zu ihrer 12. Sitzung. Für eine Förderung mit LEADER-Mitteln bewerben sich zwei Projekte aus dem kulturellen und touristischen Bereich. Neben einer Maßnahme zur Ausweitung von Tanzangeboten, wird eine Erweiterung des Wildparks Hardegsen für eine Förderung beraten.
Zudem stehen die Vorstellung von der neuen, geförderten Internet-Plattform „Erlebnis Kultur“ und das Thema Gesundheitsversorgung auf der Tagesordnung. Frau Morys-Wortmann von der Gesundheitsregion Südniedersachsen berichtet über die aktuellen Vorhaben zum Thema Ärzteversorgung.
Die LAG-Sitzung ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Ansprechpartner beim Regionalmanagement Harzweserland sind: Annette Muhs, Landkreis Northeim, Tel. 05551 708737, Fax 05551 708739 oder E-Mail an amuhs@landkreis-northeim.de sowie Julian David, von KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, Hannover, Tel. 0511 59097430, Fax 0511 59097460 oder E-Mail an david@koris-hannover.de
lpd











8.03.2019 • 17:29 Uhr

Personalie um den früheren SPD-Manager Oliver D. wird zum Bad Gandersheimer Politikum

Timo Dröge (CDU): „ SPD schafft Versorgungsposten für eigene Genossen bei Living History“ - Bürgermeisterin Schwarz schweigt zu Anfragen der CDU Fraktion/ Kommunalaufsicht eingeschaltet- Niklas Kielhorn: VA wird sich befassen

Die in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung von Bürgermeisterin Schwarz (SPD) bestätigte Personalie um einen ausgesuchten Geschäftsführer für eine Kulturprojekt für Bad Gandersheimer/Kalefeld und den Landkreis Northeim ( wir berichteten) weitet sich zu einem Politikum aus, bevor der betroffene Kandidat auch nur einen Handschlag für den ihm offenbar versprochenen Job getan hat. Soeben ließ der CDU-Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Timo Dröge zu den undurchsichtigen Vorgängen eine ausführliche Stellungnahme verlauten. Wir dokumentieren die Position im Originalwortlaut:

Fraktionsvorsitzender Timo Dröge: "Drei Kulturprojekte (Portal zur Geschichte, Harzhorn und Tongrube Willershausen) sollen unter dem Dach einer gGmbH zusammengeführt werden. Dafür benötigt man einen Geschäftsführer. Diese haben die beteiligten Hauptverwaltungsbeamten, unter Ihnen auch Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD), nun im stillen Kämmerlein hinter verschlossenen Türen ausgesucht, ohne die zuständigen Gremien zu informieren. Sehr brisant an der Auswahl ist die Tatsache, dass dieser von den SPD Hauptverwaltungsbeamten ausgesuchte Geschäftsführer ein SPD Mitglied ist, der entsprechende Schreiben von Sigmar Gabriel (SPD) und Andrea Nahles (SPD) vorgelegt haben soll und auch einige Jahre Landesgeschäftsführer der SPD Sachsen Anhalt gewesen sein soll. Die CDU Fraktion im Rat der Stadt Bad Gandersheim hat zu dieser Thematik eine Reihe von Anfragen an die Bürgermeisterin gerichtet. Leider schweigt die Bürgermeisterin anstatt zur Aufklärung beizutragen. Vielmehr noch behindert die Bürgermeisterin das berechtigte Interesse der CDU Fraktion, an Information zu gelangen. Hierzu wurde dann die Kommunalaufsicht eingeschaltet, die der Bürgermeisterin ausdrücklich mitgeteilt hat, dass die CDU ein Auskunftsrecht besitzt. CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge kritisiert die Bürgermeisterin dafür: „Es kann nicht sein, dass die Bürgermeisterin gemeinsam mit anderen Genossen einen Plan ausheckt, wie eigene Parteimitglieder auf Versorgungsposten gesetzt werden können. Werden sie dann dabei ertappt, versuchen sie noch zu vertuschen.“ Zum Hintergrund: Zuständig für die Besetzung des Geschäftsführers ist die Gesellschafterversammlung der gGmbH. Hier sind auch Ratsmitglieder zuständig. Tatsache ist aber, dass still und heimlich an der Gesellschafterversammlung vorbei eine Ausschreibung vorgenommen wurde. Das Ausschreibungsprofil soll sehr deutlich auf den ausgesuchten Geschäftsführer zugeschnitten sein. Auf Nachfrage der CDU dazu, warum denn dieses Bewerberprofil notwendig war, schweigt die Bürgermeisterin, obwohl sie an dem Vorstellungsgespräch teilgenommen hat. Auf die Nachfrage der CDU, ob es denn schon rechtsverbindliche Zusagen gegenüber dem Geschäftsführer gegeben haben soll, erzählt die Bürgermeisterin in öffentlicher Ratssitzung am 28.Februar 2019, dass noch keine Verträge unterschrieben seien. Tatsache ist aber, dass in den sozialen Netzwerken der Herr Oliver Draber sich bereits seit Februar 2019 als Geschäftsführer der gGmbH i.G. betitelt. Außerdem soll er bereits auf Wohnungssuche sein. „Wie kann das sein, wenn doch angeblich noch keine rechtsverbindlichen Verträge unterzeichnet sind,“ fragt Timo Dröge nach. Auch hier von der Bürgermeisterin keine Antwort. Es gibt Hinweise, dass es auch andere Bewerber gegeben haben soll. Warum denn ausgerechnet dieser Bewerber der einzig mögliche sei, wollte die CDU Fraktion wissen. Von der Bürgermeisterin, die von Anfang an an dem Verfahren beteiligt war, war nur Schweigen zu erhalten. Daraufhin hat die CDU Fraktion die Akteneinsichtnahme beantragt. Auch diese wollte die Bürgermeisterin der CDU Fraktion verweigern. Erst als die Kommunalaufsicht eingeschaltet wurde, reagierte die Bürgermeisterin und erklärt gegenüber der CDU Fraktion, dass sich keine Akten in Bad Gandersheim befinden. Daraufhin stellt sich für die CDU Fraktion die Frage, wie sich denn die Bürgermeisterin auf die Vorstellungsgespräche und anderen Bewerber vorbereitet haben will, wenn es denn in Bad Gandersheim im Rathaus keinen schriftlichen Vorgang dazu gibt. „Je tiefer man in die undurchsichtigen Machenschaften der SPD Hauptverwaltungsbeamten einsteigt, umso mehr wird klar, dass hier vieles nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. In dieser gGmbH werden auch öffentliche Gelder und Gelder von anderen Institutionen verwaltet. Von diesen Geldern soll dann der Geschäftsführer bezahlt werden. Hier bedarf es noch gründlicher Untersuchungen und ich kann nur hoffen, dass sich die SPD Fraktion im Rat an der Aufklärung dieser Vorgänge beteiligt,“ so Timo Dröge. Zum Schluss richtet Dröge noch eine Bitte an die Bürgermeisterin: „Bitte kümmern Sie sich verstärkt um den Hochwasserschutz in unserer Stadt, an Stelle die Zeit damit zu verbringen, eigenen Genossen Versorgungsbezüge zuzuschanzen.“

Auf Anfrage kündigte SPD-Fraktionschef Niklas Kielhorn soeben an, dass die Personalie demnächst den Verwaltungsausschuss beschäftigen wird. Er kündigte zum Prozedere der Jobvergabe eine detaillierte Position an. Dass der Kandidat bereits in sozialen Netzwerken sich als neuer Geschäftsführer ausgewiesen habe bezeichnete Kielhorn als wenig glücklich.
red/fis
red/Fotos: Screenshots XING/Homepage Oliver Draber














8.03.2019 • 17:05 Uhr

Northeim ist der Bauamtsleiter "abhanden" gekommen- Lars Bredemeier zum Stadtbaurat gewählt

Er war immer auf dem Sprung. Jetzt ist er ihm gelungen. Northeims ungeliebter Stadtbaurat Lars Bredemeier (Foto) ist am Abend des gestrigen Donnerstags in Elmshorn zum neuen Stadtbaurat gewählt worden, bestätigte auf Anfrage das Elmshorner Rathaus.
Warum er ging bleibt spekulativ. Im Bürgermeisterwahlkampf war er einige Zeit abgetaucht. In ersten Stellungnahme kein Bedauern zu vernehmen. Es wird kolportiert, Bredemeier sei regelrecht "weggelobt" worden. Die AfD im Northeimer Stadtrat sieht die Ursachen für den Abgang Bredemeiers in der Leitung der Stadtverwaltung und kritisiert in diesem Zusammenhang Bürgermeister Hartmann von der SPD.
Hier die Reaktion der AfD im Northeimer Stadtrat: "Die AfD Fraktionsvorsitzende Maik Schmitz wünscht Herrn Bredemeier viel Glück und Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit, in Northeim schien Herr Bredemeier nie angekommen zu sein. Alleine der Umstand dass Herr B. als Berufspendler über einen langen Zeitraum zwischen Bremen und Northeim pendelte ist ein sehr unglücklicher Zustand gewesen, der sich oftmals als negativ erwiesen hat. Das Bauamt scheint seit längerer Zeit die größte Baustelle im Northeimer Rathaus zu sein! Die Gründe hierfür kann nur die oberste Verwaltungsspitze beantworten. Northeim braucht einen vor allem kompetenten und erfahren Bauamtsleiter der sich auch mit der Aufgabe Identifizieren kann und in Northeim heimisch ist oder es wird. Ratsherr Jens Kestner ergänzt:
Als Vorgesetzter hat Bürgermeister Hartmann hier versagt. Die Stimmung, Leistungsbereitschaft und Identifikation mit einer Tätigkeit innerhalb einer Verwaltung steht und fällt mit der Kompetenz der Führung, hier namentlich Bürgermeister Hartmann. Wer es nicht schafft seinen Untergebenen ein „zuhause“ innerhalb der Verwaltung zu geben, sollte in den Spiegel schauen uns sich fragen ob man mit seiner Aufgabe nicht überfordert ist. Verantwortung ist unteilbar!"
red/Screeshot Bredemeier Homepage










8.03.2019 • 11:37 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der elften Kalenderwoche

Tempokontrollen gleich kommenden Montag im Raum Bad Gandersheimer

In der Woche vom 11. bis 17. März 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 11. März: Raum Bad Gandersheim
Dienstag, 12. März: Raum Katlenburg-Lindau
Mittwoch, 13. März: Raum Northeim
Donnerstag, 14. März: Raum Dassel
Freitag, 15. März: Raum Moringen
Samstag/Sonntag, 16./17. März: Raum Einbeck

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











8.03.2019 • 11:31 Uhr

Defekte Bremsen beim Polen-Laster lässt Reifen platzen und verursachen Unfall

Am heutigen Freitag gegen 00.20 Uhr kam es auf der B 3 zwischen Northeim und Nörten-Hardenberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem an drei Fahrzeugen insgesamt ein Sachschaden von ca. 5.600 Euro entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Ein 51 Jahre alter Kraftfahrer aus Polen war mit einem Lkw samt Anhänger auf der Bundesstraße von Northeim in Richtung Nörten-Hardenberg unterwegs. Wie die spätere Rekonstruktion des Unfallgeschehens ergab, blockierte in Höhe des Gallneukirchner Kreisels die Bremsanlage der Hinterräder des Anhängers. Der Vorfall blieb dem Fahrer zunächst verborgen. Etwa 3 km später platzte aufgrund der Hitzeentwicklung durch die Reibung die Bereifung.

Zwei Autofahrer fuhren wenig später über die auf der Fahrbahn liegenden Reifenteile. Es kam zu leichten Beschädigungen an den Autos.fal











8.03.2019 • 11:28 Uhr

Informationsveranstaltung für Firmen zur Abwärmenutzung - Kostenfreie Analyse des Abwärmepotenzials

Die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Northeim, Goslar und Wolfenbüttel bearbeiten gemeinsam mit der TU Clausthal, der Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel sowie der Firma IP SYSCON GmbH das öffentlich geförderte Vorhaben „Innovatives Abwärme- und Ressourcenkataster für Wirtschaftsförderung, Regionalentwicklung und Klimaschutz“.
Ziel ist die Senkung des Energieverbrauchs, eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Abwärme liefernden Unternehmen sowie eine Minderung der Emissionen in der Region. Dazu soll ein Kataster erstellt werden, das es ermöglicht, Abwärme aus Industrie und Gewerbe für die Versorgung benachbarter Gebäude oder Siedlungen nutzbar zu machen.
Zu dem Projekt gehört auch die Möglichkeit zur Erfassung der in Unternehmen verfügbaren Potenziale zur Auskopplung von Abwärme. Im Rahmen einer kostenfreien energetischen Analyse können außerdem Maßnahmen zur energetischen Optimierung identifiziert und bewertet werden.
Interessierte Firmen sind eingeladen, sich über eine Projektteilnahme zu informieren. Die Informationsveranstaltung findet statt am Mittwoch, 20. März 2019, 17.00 bis 19:00 Uhr, im Kreisverwaltungsgebäude in Northeim, Medenheimer Str. 6/8, Besprechungsraum 6, im 1. Untergeschoss.
Nach einer Begrüßung durch die Dezernentin für Kreisentwicklung, Uljana Klein, wird Prof. Dr.-Ing. Lars Kühl, Institut für energieoptimierte Systeme an der Ostfalia, den Firmen seine Vorgehensweise bei der kostenfreien Beratung zur Abschätzung der Abwärmepotenziale und weitere mögliche Schritte darlegen. Welche Fördermittel es für Abwärmevorhaben gibt, erläutert abschließend Caroline Werner von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim.
Wer sich informieren und an der Veranstaltung teilnehmen möchte sollte sich bis zum 13. März 2019 per E-Mail an cwerner@landkreis-northeim.de anmelden.lpd











8.03.2019 • 11:17 Uhr

Große Chancen für Naturschutzprojekte in der Oberweseraue

2. Regionalgespräch „Revitalisierung der Oberweserauen in den Landkreisen Kassel, Göttingen und Northeim“

Unter dem Motto „Mehr Flussnatur im Einklang mit Naturtourismus“ fand Ende 2016 die Flusskonferenz Oberweser in Hameln statt. Die dort debattierten Ziele wurden vor einigen Tagen auf regionaler Ebene weiter präzisiert. Auf Einladung des Initiativkreises Oberweser, unter Federführung des BUND-Auenzentrums auf Burg Lenzen, haben rund 50 Weserinteressierte am 2. Regionalgespräch „Revitalisierung der Oberweserauen in den Landkreisen Kassel, Göttingen und Northeim“ teilgenommen. In der Winterkirche auf dem Gelände der Klosterkirche Lippoldsberg ließen sich die Teilnehmenden aus Regierungspräsidium Kassel, Landkreisverwaltungen, Kommunen, Umweltverbänden, Fischereiorganisationen, Wassersport, Forsteinrichtungen und Landwirtschaft informieren und entwickelten gemeinsam Projektideen.

Mit Blick auf das bundesweite Förderprogramm Auen im Rahmen des Blauen Band Deutschland standen bei der Veranstaltung in Lippoldsberg Projektideen zur Renaturierung von Auenflächen im Fokus - also jenen Flächen, die auch noch bei extremen Weser-Hochwassern überflutet werden können.
Die Renaturierungsmaßnahmen können nach Angaben von Timo Riecker vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) aus Bonn mit bis zu 75 Prozent der Kosten u.a. für Flächenerwerb, Planung und Bau gefördert werden. Riecker zufolge ist es bundesweit einzigartig, dass sich so viele unterschiedliche Akteure zusammengeschlossen haben und sich gemeinsam, über Länder- und Landkreisgrenzen hinweg, für mehr Flussnatur und die Revitalisierung in der Oberweseraue engagieren. So hatten sich Ende letzten Jahres bereits in einem 1. Regionalgespräch in Bevern die Weser-Anrainer der Landkreise Holzminden, Hameln-Pyrmont und Höxter zur Entwicklung von Projektideen für die Weseraue getroffen. Ein 3. Regionalgespräch soll voraussichtlich im April für den Weserabschnitt zwischen Hameln und Porta-Westfalica folgen.

Maßnahmen direkt an und in der Weser sollen künftig von der Bundeswasserstraßenverwaltung selbst geplant und durchgeführt werden, so Riecker (BfN) weiter. Dafür sei ein eigener Etat von 50 Mio. pro Jahr im Bundeshaushalt vorgesehen.
Zu Beginn des Regionalgesprächs formulierte der stellvertretende Landrat des Landkreises Kassel, Andreas Siebert, die Bedeutung einer naturnahen Oberweserlandschaft für die Regionalentwicklung. Im Zentrum stehen hierbei neben den Zielen des Naturschutzes die Weiterentwicklung touristisch bedeutsamer Freizeit- und Erholungsangebote innerhalb einer reizvollen naturnahen Auenlandschaft. Davon profitiere auch der neu eingerichtete Naturpark Reinhardswald, u.a. im Hinblick auf die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus und die Umweltbildung. Denn laut Siebert müssen Naturschutz, eine nachhaltige Landwirtschaft und Naturtourismus keine Gegensätze sein. So könne beispielsweise der bundesweit bekannte Weser-Radweg durch mehr Naturnähe in der Weseraue eine deutliche Aufwertung erfahren.

Als Vertreter des Landkreises Kassel unterzeichnete Andreas Siebert dann offiziell auch die „Oberweser-Erklärung“ des Initiativkreises Oberweser und bekundete damit den Willen des Landkreises zur Unterstützung von Renaturierungsprojekten im Einklang mit Naturtourismus. Zudem möchte er auch das Land Hessen um Unterstützung für die Projektvorbereitung und -umsetzung bitten.
Auch Bürgermeister Jörg-Otto Quentin (Gemeinde Wahlsburg) bekundete in seinem Eingangsstatement die volle Unterstützung für das Vorhaben. Die Weser soll vor allem wieder erlebbar und zugänglich gemacht werden und durch einen naturnäheren Zustand an Attraktivität gewinnen. Der Tourismus und mit ihm die Fahrgastschifffahrt sollen zwar ausgebaut werden, doch dafür sei eine naturnahe Landschaft maßgebend. Dazu ergänzte Bürgermeister Harald Wegener (Stadt Hann. Münden), dass die Stadt Hann. Münden, neben der touristischen Nutzung, auch das Ziel einer Förderung der Güterschifffahrt auf der Weser weiter verfolge. Das bedeute, so Wegener, dass in der Schifffahrtsstraße Weser auch in trockenen Jahreszeiten ausreichend Wasser verbleiben müsse, um die Schiffbarkeit sicherzustellen.

Den ausdrücklichen Willen zur Förderung von Renaturierungsprojekten in der Oberweseraue unterstrich Peter Sellheim vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. So seien die an der Oberweser entfachten Aktivitäten ganz im Sinne des jüngst vom Land Niedersachsen geschaffenen „Aktionsprogramms Niedersächsische Gewässerlandschaften“. Leitgedanke dieses Programmes sei die Zusammenführung naturschutzbezogener und wasserwirtschaftlicher Belange.
Nachdem am 1. Februar die Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums zum Bundesprogramm "Blaues Band Deutschland" (Förderprogramm Auen) in Kraft getreten ist, können die Länder durch eine Kofinanzierung von „Blaue Band-Projekten“ zur Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen in der Weseraue beitragen.

Um welche Potenziale und Maßnahmen es dabei geht, konnte Bernd Schackers vom UIH Planungsbüro aus Höxter anhand einiger Beispiele vorstellen. Potenziale bietet z.B. die Revitalisierung von Hochflutrinnen, die bei Hochwasser die Weseraue durchziehen und, mit Wasser gefüllt, wichtige Lebensräume für auentypische Pflanzen und Tiere bieten. Auch die Entwicklung artenreicher Auenwiesen oder von Weich- und Hartholzauenwäldern stellt eine Option zur Renaturierung dar, so der Planer. Damit könne auch dem weit verbreiteten Insektensterben entgegengewirkt werden.

Als Renaturierungsbeispiel stellte Schackers eine mögliche Weservorlandgestaltung im Bereich Lippoldsberg vor. Im Auftrag des Landkreises Kassel entwickelte das UIH Planungsbüro eine erste Planskizze, in der die Möglichkeit zur Herstellung flacher Weser-Kiesufer, kleiner Weser-Seitenarme und einem naturnahen Mündungsdelta für die Schwülme dargestellt werden. Angeregt hatte diese Projektidee der Gastgeber des 2. Regionalgesprächs in der Klosterkirche Lippoldsberg, Pfarrer Christian Trappe und der Bürgermeister der Gemeinde Wahlsburg, Jörg-Otto Quentin.

Meike Kleinwächter vom BUND-Auenzentrum präsentierte das bundesweit beachtete Projekt der Deichrückverlegung in der Lenzener Elbtalaue. Der Natur wurde dort eine 420 ha große Überflutungsfläche zurückgegeben, in der ganzjährig weidende Pferde für das Offenhalten von Teilflächen sorgen und eine besondere Attraktion für die Gebietsbesucher darstellen.
Inspiriert von diesen Beispielen sammelten die Teilnehmenden in landkreisbezogenen Workshop-Runden etwa 30 eigene Projektideen: Darunter die Entwicklung von Flachgewässern für Amphibien, Inselbildungen im Weserlauf, Auwaldpflanzungen und Renaturierungen im Bereich der zahlreichen Fluss- und Bacheinmündungen in die Weser.
Die Renaturierungsideen wird der Initiativkreis Oberweser nun weiter auswerten. Ziel ist es, ein Entwicklungskonzept für die gesamte, über 200 km lange Oberweserstrecke zwischen Hann. Münden im Süden und der Porta Westfalica im Norden zu erstellen und noch in diesem Jahr Fördergelder aus dem Förderprogramm Auen des Bundes für die Maßnahmenumsetzung zu beantragen.red/Fotos:UIH Planungsbüro Schackers

















8.03.2019 • 11:13 Uhr

ZVSN und Landkreis Holzminden starten 2. Stufe des Tarifgutachtens - Rund 20 auserwählte Maßnahmen in der vertiefenden Untersuchung

Neue Aktivitäten des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachsen - 260 Seiten Bestandsaufnahme

Nach einer umfassenden Bestandsaufnahme über verschiedenste mögliche Tarifmaßnahmen in einer ersten Stufe des Tarifgutachtens haben sich die politischen Gremien in den ZVSN- Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden auf das weitere Verfahren verständigt. Auf der jüngsten Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) beschlossen die Mitglieder rund 20 Maßnahmen hinsichtlich der erwarteten Fahrgastnachfrage und entstehender Kosten vertiefend zu untersuchen.

Der beauftragte Gutachter der Firma civity hatte auf Basis einer rund 260 Seiten langen Bestandsaufnahme zuvor die wesentlichen Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten für ein modifiziertes VSN-Tarifmodell in zahlreichen Arbeitssitzungen vorgestellt. Die Ergebnisse einer öffentlichen Fahrgastbeteiligung flossen ebenso in das auf www.zvsn.de einsehbare Dokument ein wie die Stellungnahmen der betroffenen Verkehrsunternehmen im VSN-Gebiet.
Die konkreten Ergebnisse werden voraussichtlich ab April 2019 vorliegen und durch die politischen Gremien abschließend bewertet. Bei zahlreichen Maßnahmen sind zudem weitere Akteure, etwa die für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zuständige Landesnahverkehrsgesellschaft mbH (LNVG) einzubeziehen. Die zweite Stufe des T arifgutachtens, die Vorlage von Kosten und Fahrgastprognosen, soll somit vor der Sommerpause2019 beendet sein. Die zuständigen Gremien werden sich anschließend über die Umsetzbarkeit der verschiedenen Maßnahmen verständigen.
red/fis










8.03.2019 • 11:09 Uhr

Polizei Einbeck sucht "Vielzahl von Beobachtern" einer Schlägerei mit Pfefferspray-Attacke

Tatort: Stadt Einbeck, Marktplatz vor Haus Nummer 5, Tatzeitpunkt: Dienstag, 05. März 2019, ca. 18.25 Uhr: Am Dienstag kam es auf dem Marktplatz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern. Einer der Beteiligten wurde dann mit Pfefferspray besprüht und musste dem hiesigen Krankenhaus zugeführt werden. Zuvor soll das "Pfeffersprayopfer" aber auch den anderen Beteiligten körperlich bedrängt haben. Der Vorfall mit den beiden jungen Männer wurde von einer Vielzahl von Augenzeugen beobachtet. Da es zu dem Vorfall bisher unterschiedliche Aussagen zu dem Entstehen des Konfliktes gibt, bittet die Polizei Einbeck, dass sich unter der Telefonnummer 05561-94978-115 bei der Polizei melden.vo










8.03.2019 • 11:06 Uhr

Uslar/Bodenfelde: Automatenknacker von der Polizei überführt

Am 6. März 2019 gegen 03.15 Uhr, wurde im Rahmen der Streifentätigkeit in Bodenfelde, Scharottweg, ein PKW gestoppt. Bei Anhalten des PKW flüchteten sofort Fahrer und Beifahrer aus dem Fahrzeug. Der Fahrer konnte von der Beamtinnen und Beamten des Polizeikommissariats Uslar gestellt werden. Es handelte sich um einen 39-Jährigen aus Trendelburg. Der Beifahrer konnte flüchten. Im Innenraum des PKW konnte durch die Polizeibeamten ein aufgebrochener Zigarettenautomat sowie Werkzeuge ( Schraubenzieher / Brechstange ) aufgefunden werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Zigarettenautomat in der selben Nacht in Herstelle entwendet worden war. Die geflüchtete Person konnte ermittelt werden. Die Ermittlungen dauern an.js











8.03.2019 • 11:03 Uhr

CDU Politiker Roy Kühne hofiert Linken-Abgeordeten Gregor Gysi und präsentiert ihn im Autohaus

Beim CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne (Northeim) wird Dr. Gregor Gysi, Bundestagsabgeordneter von DIE LINKEN und Präsident der Europäischen Linken für einen Vortrag und anschließender Diskussion zu Gast in Goslar sein. Die Veranstaltung findet statt: am Donnerstag, den 28. März 2019, von 16 bis 17.30 Uhr im Audi Show-Room des Autohauses Wentorf & Schenkhut, Bornhardtstraße 6, in 38644 Goslar.
Gregor Gysi spricht nach Angaben des christdemokratischen Abgeordneten über die aktuellen Herausforderungen der Europäischen Union und präsentiert seine Sicht auf die kommenden Europawahlen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, die Gelegenheit zu nutzen, einen der bekanntesten Politiker seit der Wiedervereinigung dazu befragen zu können.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












7.03.2019 • 22:33 Uhr

Willkommen beim Neujahrsempfang: Bürgermeisterin Schwarz begrüßt viele Repräsentanten, Bürger und neue Bürgerstiftung

Auftrieb am heutigen Donnerstagabend beim Neujahrsempfang der Stadt Bad Gandersheim im Forum des Roswitha-Gymnasiums. Bürgermeisterin Franziska Schwarz begrüßt fast alle Gäste persönlich. Dabei auch die Spitzen der neuen Bürgerstiftung mit Generalmajor a.D. Achim Lidsba (rechts) und Dr. Gisbert Vogt (links). Sie hatten das neue Erkennungsmerkmal, das frische Banner der Stiftung mitgebracht und aufgestellt. Dann wurden viele Hände geschüttelt.

Die Bilder dokumentieren einige der Gäste wie bespielsweise den neuen Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck Ulrich Schonlau mit seiner Frau, die grünen Landfrauen, die für leckere Stullen sorgten, den Ersten Kreisrat Jörg Richert mit Frau und das vollbesetzte Forum des Gymnasiums.
Weitere Berichterstattung erfolgt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















7.03.2019 • 22:01 Uhr

Hausbewohner abgelenkt und Schmuck entwendet

In den Nachmittagsstunden des gestrigen Mittwoch wurden einem Bewohner der Ortschaft Lühnde (Landkreis Hildesheim) Gartenarbeiten auf seinem Grundstück angeboten. Nachdem die vermeintlichen Gärtner weg waren, wurde das Fehlen von Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro bemerkt.

Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand klingelte eine männliche Person gegen 15 Uhr an einem Haus in der Bledelner Straße in Lühnde. Anschließend wurden dem 64-jährigen Bewohner Arbeiten in seinem Garten angeboten und er wurde nach draußen in den Vorgarten gebeten.

Dort wurde ein Gespräch geführt. Wie sich nach ein paar Minuten herausstellte, war der Unbekannte allerdings nicht allein gekommen. Eine weitere männliche Person, die der 64-Jährige bis dahin nicht bemerkt hatte, rief dem Unbekannten vom Gehweg im Bereich der Hauseingangstür etwas zu und beide setzten sich anschließend in einen weißen Transporter und fuhren Richtung Algermissen davon.

In den Abendstunden bemerkten der Bewohner und seine Lebensgefährtin das Fehlen einer Schmuckschatulle, in welcher sich Schmuckgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro befanden.

Es ist zu vermuten, dass die zweite männliche Person das Haus unbeobachtet durch die nicht geschlossene Tür betrat, als sich der Hausbewohner im Gespräch mit der ersten Person befand.

Zur Beschreibung der Männer liegt bisher folgendes vor:
1. Person - ca. 35 Jahre alt - ca. 170 Zentimeter groß - dunkler Teint - südosteuropäische Erscheinung - kurze, schwarze Haare - bekleidet mit einer schwarzen Hose mit seitlich aufgesetzten Taschen und einem grünen Streifen sowie einer schwarzen Weste - sprach hochdeutsch.
2. Person - ca. 50 Jahre alt - ca. 180 Zentimeter groß - europäisches Erscheinungsbild - bekleidet mit einer schwarzen Latzhose sowie einem schwarzen Basecap mit dem Zunftzeichen der Schornsteinfeger - sprach ebenfalls hochdeutsch.

Weitere Hinweise zu den Personen oder dem Transporter nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefon 05121/939-115 entgegen.jpm










7.03.2019 • 17:07 Uhr

Heute um 14.20 Uhr: 50.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall

Am Donnerstag gegen 14.20 Uhr kam es auf der Kreisstraße 406 zwischen der Autobahnbrücke und der Einmündung mit der B 241 zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin leicht verletzt wurde. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro. Ein 40 Jahre alter Autofahrer aus Hann. Münden war auf der Kreisstraße in Richtung der Bundesstraße unterwegs. Beim Überholen eines Straßenreinigungsfahrzeugs übersah er den entgegenkommenden Pkw einer 56 Jahre alten Einbeckerin. Obwohl die beiden Autofahrer noch abbremsten und auszuweichen versuchten, kam es in Höhe der Kehrmaschine zum heftigen Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw des Mündeners noch gegen den parallel fahrenden Lkw geschleudert.
An beiden Autos entstand ein Totalschaden. Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die leicht verletzte Autofahrerin begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.fal











7.03.2019 • 15:53 Uhr

Nicht zu fassen! Rettungssanitäter im Einsatz angegriffen: Schläge und Tritte für einen Helfer

Am heutigen Donnerstag um 00.30 Uhr, war eine Rettungswagenbesatzung in Bockenem (Landkreis Hildesheim) bei einem akuten Krankheitsfall im Einsatz. Ein 58-jähriger Anwohner kam hinzu und störte die Versorungs- und Reanimationsmaßnahmen derart, dass er von einem der Retter nach draußen begleitet werden musste. Der Nachbar wurde aggressiv und verpasste dem Sanitäter Schläge und Tritte. Dabei zog sich dieser leichte Verletzungen zu. Die hinzugerufene Polizei stellte die Personalien des Störers fest, der zudem unter Alkoholeinfluss stand. Bei ihm wurde in der Atemluft ein Wert von 1,7 Promille festgestellt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen "Täterlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gleichstehende Personen" eingeleitet, denn er hat einen Hilfeleistenden tätlich angegriffen. Weil der Retter den Störer in Schach halten musste, konnte er seinen Kollegen nicht bei den Versorgungs- und Reanimationsmaßnahmen für den Patienten helfen. Daher wird zu prüfen sein, ob sich das negativ für den Patienten ausgewirkt hat.wil










7.03.2019 • 15:43 Uhr

Verbraucherfrage der Woche: Unterschied zwischen Wohngebäude- und Hausratversicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Hannes L. aus Northeim:
Brauchen wir für unser neues Haus neben einer Hausrat- auch noch eine Wohngebäudeversicherung? Was sind die Unterschiede?

Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO:
In der Hausratversicherung geht es um das Inventar, in der Wohngebäudeversicherung um das Gebäude an sich. Die Hausratversicherung übernimmt also Schäden am beweglichen Eigentum im Haus oder in der Wohnung – dazu zählen zum Beispiel Mobiliar, Kleidung, Elektrogeräte oder Teppiche. Auch Gegenstände, die im Keller oder in der Garage lagern, sind in der Regel mitversichert, sei es der Rasenmäher, Werkzeuge oder die Fahrräder. Wird aber die Bausubstanz, also zum Beispiel die Fassade oder das Dach beschädigt, ist das ein Fall für die Wohngebäudeversicherung. Für Hauseigentümer ist diese Police ein Muss, weil sie sonst im Fall von Schäden auf enormen, möglicherweise existenzbedrohenden Kosten sitzen bleiben. Sowohl die Hausrat- als auch die Wohngebäudeversicherung kommen für Schäden durch Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel auf. Die Hausratversicherung bietet zusätzlich Schutz für Schäden durch Einbruchdiebstahl. Wichtig: In beiden Fällen sollten die Versicherungsnehmer auch „Weitere Naturgefahren“ einschließen. Nur dann sind auch Schäden durch beispielsweise Überschwemmungen und Starkregen abgesichert. Wegen der zunehmenden extremen Niederschläge wird dieses Risiko auch abseits von Flussläufen immer größer. Wichtig ist auch eine ausreichende Versicherungssumme. Als Faustregel gilt: Einmal im Jahr die Policen checken und zum Beispiel nach aufwendigen Sanierungen oder Anbauten sowie kostspieligen Neuanschaffungen die Versicherungssumme anpassen. Übrigens: Wer wertvolle Kunstschätze besitzt, sollte über eine separate Kunstversicherung nachdenken.
red/Foto/Quelle: ERGO Group

Über den Experten:
Peter Schnitzler (Jahrgang 1979) ist Experte für Haftpflicht-, Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Der studierte Musiker und Betriebswirt arbeitet seit 2010 für die ERGO Group. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und entspannt in seiner Freizeit am liebsten bei klassischer Musik oder Spielen des 1. FC Köln.












7.03.2019 • 15:37 Uhr

Wer klaut drei Meter breites Trampolin?

Bei zwei Einbrüchen in eine Gartenanlage in Höxter-Lüchtringen (Landkreis Höxter) haben Unbekannte unter anderem ein drei Meter breites Trampolin gestohlen. Die Ermittler der Polizei Höxter hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung: Vielleicht konnte jemand verdächtige Beobachtungen beim Abtransport des sperrigen Diebesguts machen. Der erste Einbruch in ein Grundstück auf dem Schrebergartengelände an der Weser unmittelbar hinter der Weserbrücke wurde am Montag, 4. März, gegen 13.30 Uhr bemerkt. Unbekannte sind offenbar über den Gartenzaun auf das Grundstück geklettert, brachen eine Gartenlaube auf und durchsuchten sie. Hier machten die Täter nur geringe Beute, allerdings war nach dem Einbruch auch das im Garten aufgestellte Trampolin nicht mehr auffindbar. Die Tat muss sich in dem Zeitraum zwischen Samstag, 2. März, und Montag, 4. März, ereignet haben. Ziel des zweiten Einbruchs war in ein benachbartes Grundstück derselben Schrebergartenkolonie an der Weser. Die Tatzeit lässt sich ebenfalls auf den Zeitraum zwischen dem 2. März um 14 Uhr und dem 4. März um 13.30 Uhr eingrenzen. Hier verschafften sich die unbekannten Diebe gewaltsam Zutritt zu einer Gartenhütte und erbeuteten eine Motorsense der Marke Stihl mit einem Wert im dreistelligen Euro-Bereich. Die Motorsense wurde anscheinend mit einer im Garten vorgefundenen Schubkarre abtransportiert, die nun ebenfalls fehlt. In beiden Fällen bitten die Ermittler der Polizei Höxter um Hinweise unter Telefon 05271/962-0. /nig










7.03.2019 • 15:34 Uhr

Jetzt bewerben: Physik-Sommerpraktikum „phySiqo“ an der Leibniz Universität Hannover

Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können zwei Wochen lang in die Labore des Instituts für Quantenoptik hineinschnuppern

Spannende Experimente mit Lasern, Einblicke ins aktuelle Forschungsgeschehen, ein Elektronikkurs, Diskussionen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und viele Informationen zum Physikstudium: Das sind die Inhalte des phySiqo-Sommerpraktikums vom 29. Juli bis zum 09. August 2019 am Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität. Physikinteressierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können sich für das Praktikum bewerben und so herausfinden, ob ein Physikstudium etwas für sie sein könnte.

Zur Bewerbung muss bis zum 15. Mai 2019 ein ausführliches Motivationsschreiben eingereicht werden, in dem erklärt wird, warum man sich für das phySiqo bewirbt, was einen an der Physik fesselt und was von dem Praktikum erwartet wird. Die mit Schulstempel versehene Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und letztes Schulzeugnis) bitte an folgende Adresse schicken: Institut für Quantenoptik, Stichwort: phySiqo 2019, Welfengarten 1, 30167 Hannover oder per E-Mail an physiqo@iqo.uni-hannover.de.

Zwölf Schülerinnen und Schüler werden mit Hilfe einer Jury für das Praktikum ausgewählt. Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten für ihre Mühe einen 100-Euro-Büchergutschein, der bei Studienbeginn an der Fakultät für Mathematik und Physik der Leibniz Universität Hannover eingelöst werden kann.

Für Unterbringung mit Frühstück in Hannover sowie Mittagessen in der Mensa ist unter der Woche gesorgt. Für die Anfahrt wird den Teilnehmern ein Schülerferienticket für Niedersachsen und Bremen erstattet.

Weitere Informationen unter www.praktikumphysik.uni-hannover.de/1825 oder per E-Mail an physiqo@iqo.uni-hannover.de
red/fis











7.03.2019 • 15:19 Uhr

TOP-NEWS DES TAGES: Zwei gute Nachrichten zur Bürgerstiftung Gandersheim! Alles genehmigt! Premiere-Flyer!

Wenige Stunden vor einer Präsentation beim heutigen "Neujahrsempfang" der Stadt Bad Gandersheim im Forum des Roswitha-Gymnasiums überrascht die neue "Bürgerstiftung Bad Gandersheimer" mit zwei höchst erfreulichen Nachrichten. Auf unsere Nachfrage bestätigte Vorstandsvorsitzender Generalmajor a.D. Achim Lidsba, dass nach der Genehmigung der Stiftung durch die Stiftungsbehörde in Braunschweig (wir berichteten) nun auch von den Finanzbehörden grünes Licht bezüglich der Gemeinnützigkeit gegeben worden ist. "Alles ist genehmigt und gut!", so Lidsba.
Weiterhin präsentierte der Vorsitzende erste Werbemittel für die Bürgerstiftung. Es handelt sich dabei um einen Flyer und und ein Banner. Beides wird beim heutigen Jahresempfang im Forum des Gymnasiums präsentiert, kündigte Lidsba an. "Jetzt können alle Protagonisten pro Bürgerstiftung offensiv für weitere Spenden und Zustiftungen in Stadt und Region werben und akquirieren!"
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














7.03.2019 • 14:56 Uhr

Polizei ermittelt an Schule

Am heutigen Donnerstag hat die Polizei Höxter Hinweise zu einer möglichen Bedrohung einer Lehrerin eines Gymnasiums in Brakel (Landkreis Höxter) erhalten. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich nicht um ernstzunehmende Drohungen handelte. Zu keiner Zeit hat eine Gefahr für Schüler oder Lehrer bestanden. Bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes in den Mittagsstunden zeigte die Polizei verstärkt Präsenz im Bereich der Schule./He.











7.03.2019 • 14:53 Uhr

Modellprojekt zur Verbesserung der Sprachkompetenz von Migrantinnen und Migranten - Erste Schritt für 100.000 Euro beschlossen

Aktuelles aus der Sitzung des Kreisausschusses

Der Erwerb der deutschen Sprache ist für viele Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten nach wie vor ein wichtiges Thema im Landkreis Northeim.
„Die wichtigste Voraussetzung für eine gesellschaftliche Teilhabe und eine Gelingende Integration ist die deutsche Sprache“, so Landrätin Astrid Klinkert Kittel. Denn diese sei unter anderem Grundlage für einen qualifizierten Schulabschluss sowie für den Zugang zum Ausbildung und Arbeitsmarkt. Ziel sei es deshalb die Betroffenen unabhängig vom Aufenthaltsstatus in ihrer sprachlichen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, macht Landrätin Klinkert-Kittel (Foto) deutlich.

Problematisch stellt sich dabei aus Sicht des Landkreises Northeim dar, dass die von Land oder Bund geförderten Sprachkurse häufig ausfallen müssten, weil die vorgegebene Zahl der Teilnehmenden nicht erreicht wird. Schuld daran sind aus Sicht des Landkreises häufig organisatorische Probleme, wie mangelnde Erreichbarkeit der Kurse, die hohe Mindestteilnehmerzahl oder fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten, die eine Teilnahme häufig unmöglich machen oder zu langen Wartezeiten führen.
Im Rahmen des Konzeptes zur Verbesserung der Sprachkompetenz von Migrantinnen und Migranten im Landkreis Northeim hat der Kreisausschuss daher jetzt beschlossen in einem ersten Schritt 100.000 Euro modellhaft zur Verfügung zu stellen, um dieser Situation entgegenzuwirken.

So sollen im Jahr 2019 zusätzlich zu den schon bestehenden Angeboten anderer Anbieter 40 Personen in selbstorganisierten Sprachfördermaßnahmen beschult werden. Allein dafür kalkuliert der Landkreis einen Aufwand von rund 60.000 Euro ein. Außerdem sollen mit weiteren 40.000 Euro andere Kursangebote flankierend unterstützt werden, um so eine möglichst hohe Anzahl von erfolgreichen Kursteilnahmen zu erreichen.
Damit zeitnah mit den Maßnahmen begonnen werden kann, hat der Kreisausschuss die benötigten Haushaltsmittel für 2019 außerplanmäßig zur Verfügung gestellt. Der Kreisausschuss hat Landrätin Astrid Klinkert Kittel außerdem damit beauftragt, bis zu den nächsten Haushaltsberatungen einen Zwischenbericht vorzulegen, damit dann über eine etwaige Fortführung des Modellprojektes entschieden werden kann.
red/lpd/Foto: Thomas Fischer










7.03.2019 • 11:26 Uhr

Umstrittene Pflegekammer erntet jetzt auch Kritik bei der CDU

Podiumsgespräch zur Pflegekammer Niedersachsen - MdB Roy Kühne: "Es wurden Fehler gemacht!"

Gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Northeim lud der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zu einem Podiumsgespräch zum Thema: die schwer umstrittene Pflegekammer in Niedersachsen - Aktueller Stand und Perspektive" in Northeim ein.

Neben Kühne, der das Gespräch moderierte, nahmen daran teil: Stefan Glahn, Mitglied der Kammerversammlung der Pflegekammer Niedersachen, Barbara Fennekohl, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Robert Wehr, Einrichtungsleiter der "Inneren Mission" und Dr. Bernd von Garmissen, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Hauptverbandes Südniedersachsen.

In der Vergangenheit seien von der Pflegekammer Fehler gemacht worden, sodass das Vertrauen der Pflegekräfte in die Pflegekammer geschwunden sei. Derzeit laufen massive Proteste sowohl analog (Demos) als auch digital (soziale Netzwerke).
Die Vorwürfe der Fachkräfte, die auch während der Veranstaltung geäußert wurden, müssen nun aufgearbeitet werden, so Kühne. "Fehler passieren. Jetzt müssen wir aber zusehen, dass die Arbeit der Pflegekammer wieder stärker an der Basis ankommt."

Innerhalb der Gesprächsrunde war man sich einig, dass Pflegekräfte eine stärkere, gemeinsame Stimme bräuchten, um ihre Forderungen kund zu tun.
Kühne: "Mir ist wichtig, dass wir die Rahmenbedingungen in der Pflege schnell verbessern. Dafür benötigen die Pflegekräfte eine starke Stimme, um ihre Forderungen zu vertreten. An diesem Anspruch muss sich die Pflegekammer messen."
red

Zum Bild: Die Teilnehmer des Podiumgespräches (v.l.n.r.): Dr. Roy Kühne MdB, Barbara Fennekohl, Robert Wehr, Dr. Bernd von Garmissen, Stefan Glahn, Nora Wehrstedt und Malte Schober.











7.03.2019 • 11:10 Uhr

Viel Aufwand beim Besuch von Digital-Staatssekretär Muhle beim Landkreis Northeim - Skype-Video-Konferenz und VIP-Shuttle scheiterten

Es gehört zu den festen Verabredungen zwischen den Akteuren beim Landkreis Northeim und der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover, bei der Herausforderungen "Breitbandversorgung des Landkreises Northeim" enger, effizienter und vertrauensvoller zusammenarbeiten. Das soll das lange Zeit verzögerte Projekt bessere Breitbandversorgung und Zugang zum schnelleren Internet beschleunigen. Und um seitens der Landesregierung diese Unterstützungabsicht deutlich zu machen, waren so genannte Quartaslgespräche mit Top-Managern der Landesregierung, wie mit dem Sonder-Staatsekretär für Digitales, Stefan Muhle, fest vereinbart. Einer dieser Dialoge war vor sieben Tagen im Northeimer Kreishaus angesetzt. Das ist offiziell bestätigt. Der Besuch des Staatssekretärs hat stattgefunden. Allerdings im Vorfeld mit bemerkenswerten Begleitumständen.

Das Problem war der Termin. Und dieses betraf vornehmlich die drei politisch schwergewichtigen Kreistagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt, Uwe Schwarz und Christian Grascha. Sie wären gern bei dem Staatssekretär-Meeting dabei gewesen. Ihr spezielles Problem: Der Besuch von Stefan Muhle kollidierte mit der Anwesenheitsabsicht der drei Abgeordneten im Niedersächsischen Landtag. Dort war Sitzungswoche angesagt.

Wie diese Herausforderung angehen

MdL Uwe Schwarz bestätigte auf Rechercheanfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group, dass er im Vorfeld des Termin schriftlich auf die Terminüberschneidung aufmerksam machte, um wohl eine Verschiebung zu erreichen. Bei der Landkreisverwaltung stieß der Wunsch einerseits auf Verständnis, scheiterte andererseits daran, dass man den Staatssekretär nicht wieder ausladen wollte. Intensiv wurde an Kompromisslösungen gebastelt.

Zunächst wurde den Abgeordneten ein exklusiver Shuttledienst angeboten. Mit einem kreiseigenen Dienstwagen sollten die Abgeordneten vom Landtag abgeholt, zum Kreishaus gebracht und nach der Gesprächsrunde sofort wieder gen Hannover gebracht werden. Schwarz verwarf diese Idee. Dann besinnte man sich beim Landkreis, den Abgeordneten die Teilnahme an dem Gespräch mit einer in privaten Unternehmen topmodernen Kommunikationstechnik zu ermöglichen. Die technischen Voraussetzungen für eine "Skype"-Video-Konferenz wurden installiert. Sie ermöglicht im Livemodus den Dialog. Das geschieht alles in Istzeit und von Angesicht zu Angesicht. Die Abgeordneten hätten über ihr Handy/PC in Hannover dem Staatssekretär zuhören und sich selbst mit Fragen einbringen können.
Als technisch alles stand, das Gespräch in Northeim ablief, fehlte nur eins: Die Dialogpartner in Hannover nahmen an der Skype-Videokonferenz wider Erwarten nicht teil. Das wurde von Beteiligten bestätigt. "Ich hatte im Landtag zu tun", so begründete Uwe Schwarz seine überraschende Nichtteilnahme an der Skype-Schaltung. Von den anderen Abgeordneten liegen keine Erklärungen vor.

Beim Landkreis Northeim war eine kleine Enttäuschung zu vernehmen. Mit Äußerungen hielt man sich zurück. Nicht so der Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht aus Stroit. Der ausgewiesene IT-Experte und Breitband-Spezialist kommentierte süffisant: "Die drei Abgeordneten sollten sich nicht so wichtig machen. Sie hätten schon in der Vergangenheit nicht unbedingt ihre digitale Kompetenz unter Beweis gestellt. Es wäre wünschenswert, dass sie daran arbeiten. Diesmal haben sie eine Chance verpasst."
red/Recherche/Quellen/Fotos/Screenshot: Fis WMG/Homepage Muhle,MW














7.03.2019 • 09:09 Uhr

Trickdiebinnen mit dunklen Haaren überlisten Seniorin (68) - Polizei sucht Zeugen

Zwei Trickdiebinnen haben am Dienstag (05.03.19) eine ältere Frau in ihrer Wohnung in der Straße "Auf dem Lohberge" in Göttingen überlistet und bestohlen. Sie erbeuteten Schmuck und Bargeld im Wert von über 1.000 Euro.
Nach ersten Ermittlungen klingelten gegen 14 Uhr zwei unbekannte Frauen an der Wohnungstür der Seniorin und baten unter einem Vorwand um Einlass. Während die eine Betrügerin die betagte Dame in ein Gespräch verwickelte, durchstöberte die andere Diebin die Wohnung. Kurz nachdem die zwei Unbekannten die Wohnung verlassen hatten, musste die 68-Jährige den Diebstahl ihrer Wertsachen feststellen. Die Täterinnen sollen ca. 150 cm bis 155 cm groß gewesen sein und dunkle Haare gehabt haben.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter der Telefonnummer 0551/491-2115 entgegen.mb










7.03.2019 • 09:03 Uhr

Geringste Fallzahlen seit 1999, Diebstähle und Einbrüche zurückgegangen

Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 der Polizeiinspektion Göttingen vorgestellt

Im Rahmen eines Pressegespräches haben der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Leitender Polizeidirektor Thomas Rath, und Kriminaldirektor Thomas Breyer, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, am gestrigen Mittwochnachmittag den Medien die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018 für Stadt und Landkreis Göttingen vorgestellt. Infolge der Strukturanpassung zum 01.01.19 waren in diesem Jahr erstmalig auch die Statistiken der Zuständigkeitsbereiche der Polizeikommissariate (PK) Bad Lauterberg und Osterode mit erfasst.

Inspektionsleiter Rath zog für das zurückliegende Jahr eine insgesamt positive Bilanz:

"Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 weist für den Bereich der PI Göttingen die niedrigsten Fallzahlen seit 1999 aus. Insbesondere ist dabei erfreulich, dass ein weiterer Rückgang der Diebstähle und Einbrüche zu verzeichnen ist. Diese Entwicklung führe ich auch auf die hochprofessionelle und engagierte Arbeit meiner Kollegen zurück. Das macht uns sehr stolz, ist aber zugleich Antrieb, in unseren Bemühungen zum Wohle der Bürger nichtnachzulassen. Sorge bereitet dagegen, dass die Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte und Rettungskräfte nach wie vor auf einem hohen Niveau stagniert. Hier gilt es, auch in einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion, Hintergründe aufzuhellen und ein Klima zu schaffen, in dem Retter das gefahrlos tun können, was sie am liebsten tun. Den Bürgern in der Not zu helfen!"

Gesamtstraftaten

Nach einem erfreulichen Rückgang der Straftaten 2017 um 10 % ist auch 2018 ein deutlicher Rückgang der Straftaten um weitere 7 % zu registrieren. Damit liegen die Fallzahlen weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit 20 Jahren. Signifikante Rückgänge der Fallzahlen waren dabei im Deliktsbereich des Diebstahls und der Einbruchsdelikte festzustellen.

"Die Polizeidirektion Göttingen verzeichnet für das Jahr 2018 das niedrigste Fallzahlen-Aufkommen seit ihrem Bestehen. Dabei bleibt die Aufklärungsquote mit 63,63 % auf einem nahezu gleichbleibend hohen Niveau und leicht über dem Landesdurchschnitt von 62,81 %. Damit gehört der Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen auch weiterhin zu den sichersten Regionen Niedersachsens. Besonders deutlich ist der Rückgang der Diebstahlsdelikte - hier haben wir ein Minus von 5,48 % und damit ca. 1300 Delikte weniger als im Vorjahr", so Polizeipräsident Uwe Lührig.

Aufklärungsquote

Die Aufklärungsquote 2018 liegt abermals über der 60-Prozent-Marke (60,59 %) und damit annähernd konstant auf dem Niveau der letzten 10 Jahre. Im Folgenden werden einige Schlaglichter auf einzelne Felder der Kriminalitätsbekämpfung geworfen.

Einbruchsdiebstähle in /aus Wohnungen

Der Wohnungseinbruchsdiebstahl ist weiterhin landesweiter Schwerpunkt in der Kriminalitäts-bekämpfung. Die Fallzahlen konnten im Vergleich zu den Vorjahren nochmals gesenkt werden und liegen mit 378 Taten auf dem niedrigsten Niveau der letzten 10 Jahre. Hinzu kommt, dass ein Drittel dieser Taten (129) im Versuch stecken blieb. Dies zeigt auf, dass die vielen Präventionsmaßnahmen Früchte tragen und die Täter zum Teil ihr kriminelles Handeln abbrechen mussten. Die gute Aufklärungsquote des Vorjahres (26,8 %) konnte nochmals deutlich auf nunmehr 35,83 % gesteigert werden. Dennoch wird dieses Kriminalitätsfeld auch für das laufende Jahr einen polizeilichen Schwerpunkt darstellen.

Bei 132 Fällen handelte es sich um sogenannte Tageswohnungseinbrüche, also Taten, die in der Tageszeit zwischen 06:00 und 20:00 Uhr begangen wurden. Dies bedeutet gegenüber 2017 einen Tatrückgang von einem Viertel (2017: 176). Der überwiegende Teil dieser Tageswohnungseinbrüche (85 von 132) verteilt sich wie schon 2017 über das Stadtgebiet von Göttingen, der Rest auf die umliegenden Gemeinden des Landkreises Göttingen.

"Durch das konzeptionelle Vorgehen der Polizeidirektion Göttingen im Bereich des Wohnungseinbruchs und dem damit verbundenen umfangreichen Maßnahmenpaket ist es uns gelungen, die Anzahl der Straftaten auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren zu senken (1.426 Taten) und gleichzeitig die Aufklärungsquote auf einen 10-Jahres hoch zu steigern (29.94 %). Bei den vollendeten Wohnungseinbrüchen liegt die Aufklärungsquote sogar bei 35,38 % und damit um fast 6 % höher als im vergangenen Jahr," stellt Behördenleiter Lührig hierzu fest.

Task Force Cybercrime

Die 2016 eingerichtete Task Force für Cybercrime und Digitale Spuren hatte auch in 2018 hervorragende Ermittlungserfolge zu verzeichnen. Mit Abschluss des Jahres 2018 wurden 1.124 Fälle mit "Tatmittel Internet" polizeilich registriert (Vorjahr: 1.032).

Darüber hinaus werden dort mittlerweile drei Informatiker beschäftigt, die nicht nur in Sachen Internetkriminalität ermitteln, sondern auch ihre technischen Fähigkeiten für Bereiche der polizeilichen Analysen und Präventionsarbeiten einsetzen. Auch die Entwicklung von Programmen gehört zu deren Handwerkszeug, wie zuletzt die Entwicklung einer Software, um die Ermittlungen gegen Täter im Zusammenhang mit PC-Manipulationen zu beschleunigen. Damit kann der Geschädigte ggf. selbst Beweismittel sichern und muss seinen PC nicht zur Polizei bringen. Diese Software nebst zugehöriger Anleitung ist beim Landeskriminalamt Niedersachsen frei downloadbar unter: https://zik-nds.de/microsoftsupporttool/. Im Zeitalter zunehmender Digitalisierung wird diese Ermittlungseinheit weiter stark gefordert sein, um auch bei anderen herausragenden Delikten, wie z.B. Kapitalverbrechen wesentliche Unterstützungsleistungen zu erbringen.

Körperverletzungsdelikte

Die Fallzahlen der Körperverletzungsdelikte sind im Vergleich zum Vorjahr nochmals rückläufig (minus 7,29 %) und liegen aktuell deutlich unter 2.000 Taten (1.869). Alarmierend ist hierbei, dass der schon in 2017 beobachtete Alkoholeinfluss auch in 2018 in vielen Fällen ursächlich war. Bei über 40 % der Delikte war Alkohol im Spiel.

Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte

Für 2018 mussten im Bereich der Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte 137 Fälle verzeichnet werden. Auch wenn dies in der Summe zehn Taten weniger waren als im Vorjahr (2017: 147), so handelt es sich dennoch um einen Wert im hohen Fallzahlenniveau. In den überwiegenden Fällen handelte es sich dabei um Widerstandsstraftaten. Polizisten wurden auch Opfer von Körperverletzungen, Bedrohungen und Nötigungen. In 13 Fällen wurden Rettungsdienste (davon in vier Fällen Feuerwehrbedienstete) Opfer von Straftaten im Rahmen der Ausübung ihrer dienstlichen Tätigkeit, dies überwiegend in Form von Körperverletzungen.

Polizeipräsident Uwe Lührig: "Besorgniserregend ist der Blick auf die weiterhin auf hohem Niveau stagnierende Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte. Im Jahr 2018 sind in 393 Fällen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Opfer von Gewalt geworden. Davon waren 25 vorübergehend nicht mehr dienstfähig und fielen insgesamt 589 Tage aus. Der sinkende Respekt verbunden mit steigender körperlicher Aggressivität ist für mich absolut unverständlich, insbesondere weil auch die Hemmschwelle gegenüber Rettungskräften sinkt. Im Bereich der PD Göttingen wurden 35 Retter angegriffen, neun Taten mehr, als im Vorjahr. Dass hier eine Berufsgruppe angegriffen wird, die Bürgerinnen und Bürgern zur Hilfe kommt finde ich besonders verwerflich".

Häusliche Gewalt

2018 hatte die Polizeiinspektion Göttingen insgesamt 882 Einsätze im Kontext mit häuslicher Gewalt abzuarbeiten (2017: 924 Fälle). Bei 577 Einsätzen lagen Körperverletzungen zugrunde. In 16 % der häuslichen Gewalttaten waren die Täter alkoholisiert. "Das Anzeigeverhalten der überwiegend betroffenen Frauen hat sich verändert und so zur Aufhellung des Dunkelfeldes beigetragen, so Kriminaldirektor Thomas Breyer, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der PI Göttingen. Dies zeigt auch auf, dass die Präventions- und Einsatzkonzeptionen erfolgreich waren. In allen ernsten Fällen wird durch die Polizei konsequent durchgegriffen, um Schlimmeres zu verhindern - dies getreu dem Motto "Wer schlägt, geht"."

Tötungsdelikte

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen wurden 2018 insgesamt 15 Tötungsdelikte registriert. In vier Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen Mordes, in neun wegen Totschlags und in zwei weiteren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung geführt. Alle Taten sind polizeilich geklärt. Bei den vier Mordfällen handelt es sich zum einen um das Gewaltverbrechen zum Nachteil eines 28jährigen Deutschen mit libanesischen Wurzeln, welcher mittels Messerangriff lebensbedrohlich verletzt wurde. Hintergrund waren vorausgegangene Streitigkeiten. Zum anderen ein Mordversuch zum Nachteil eines 54jährigen Polizeibeamten, als ein 23jähriger Deutscher auf diesen mit seinem PKW gezielt zufuhr, als dieser zu flüchten versuchte. Bei einer weiteren Tat handelt es sich um den tödlich verlaufenden Messerangriff in der Göttinger Innenstadt zum Nachteil eines 28jährigen Deutschen durch einen 19jährigen Deutschen mit Migrationshintergrund. Im vierten Fall handelt es sich um ein Gewaltverbrechen zum Nachteil einer 75jährigen Deutschen aus Herzberg (MOKO "Husky"). Hierzu wurde ein Tatverdächtiger in Schweden festgenommen.

Einsatz von Stichwaffen

Im Jahr 2018 wurden 162 Fälle bekannt, in denen Stichwaffen im Rahmen der Tatbegehung eingesetzt und/oder mitgeführt wurden (2017: 171 Fälle). In 2018 wurden drei Tötungsdelikte und eine Versuchstat unter Messereinsatz registriert.

Kripochef Breyer: "Das Mitführen von Messern oder anderen Stichwaffen im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten bereitet uns große Sorge. Zu oft mussten wir feststellen, dass anfänglich belanglose Streitereien eskalierten und es zu folgenschweren Verletzungen bis hin zur Tötung kam. Wir werden darauf schon im Vorfeld sehr konsequent reagieren."

Kriminalität im Flüchtlingskontext

Landesweit ist die Zahl der tatverdächtigen Flüchtlinge erkennbar zurückgegangen. Im Zuständigkeitsbereich der PI Göttingen wurden 2017 noch 1.515 Delikte registriert, bei denen Flüchtlinge als Tatverdächtige gezählt wurden. 2018 waren es nur noch 1.228 Taten. In den überwiegenden Fällen handelt es sich dabei um Körperverletzungsdelikte, einfachen Diebstahl und das Erschleichen von Leistungen. Die überwiegende Mehrheit der geflüchteten Menschen tritt nach wie vor nicht polizeilich in Erscheinung. Rechnet man die ausländerrechtlichen Verstöße und die Fälle der Urkundenfälschung heraus, ist im hiesigen Zuständigkeitsbereich für 2018 eine auf niedrigem Niveau befindliche "Flüchtlingskriminalität" von 909 Taten festzustellen (2017: 1.054). Dies sind knappe 4,43 % der Gesamtkriminalität.

Kinder- und Jugendkriminalität

Die Gesamtzahl der minderjährigen Tatverdächtigen hat sich gegenüber dem Vorjahr sehr deutlich auf 1.148 reduziert und liegt damit um fast ein Viertel unter dem Wert aus 2017 (1.495). Dies stellt im Vergleich der letzten 10 Jahre den niedrigsten Wert dar. Maßgeblich für die Reduzierung sind die sinkenden Registrierungen von Diebstählen sowie Rauschgiftdelikten.

Die Fallzahlen im "Schulkontext" reduzierten sich um deutliche 18,9 % auf 116 (2017: 143) und die Zahl der Tatverdächtigen Minderjährigen in Schulen um 18,5 % auf 75 (2017: 92).

Die Anzahl der minderjährigen Tatverdächtigen bei Cannabisverstößen reduzierte sich von 234 in 2017 auf 160 in 2018 (minus 31,62 %).

Erfreulicherweise kamen auch weniger Körperverletzungsdelikte, begangen durch Minderjährige, zur Anzeige (2017: 219; 2018: 180). Zahl der Minderjährigen Nichtdeutschen Tatverdächtigen rückläufig Die Zahl der Minderjährigen Nichtdeutschen Tatverdächtigen ist abermals rückläufig. Sie sank von 269 in 2017 auf 213 Tatverdächtige in 2018, wobei auch die durch sie begangenen Betäubungsmitteldelikte um 52,63 % von 19 auf 9 in 2018 abgesunken sind.

Intensiv- und Schwellentäter

In der Polizeiinspektion Göttingen wurden im November 2018 drei Intensivtäter, davon zwei Heranwachsende, identifiziert, die im Verdacht stehen, im Jahr 2018 für 65 Straftaten verantwortlich zu sein - darunter u.a. 16 Raubtaten und 14 Körperverletzungsdelikte.

Darüber hinaus wurden ein Jugendlicher und ein Heranwachsender als Schwellentäter identifiziert, die für rund 20 Straftaten in Betracht zu ziehen sind.

Betäubungsmittelkriminalität

Inspektionsweit blieb 2018 die Anzahl der Rauschgiftdelikte nahezu konstant (2017: 1.423, 2018: 1.419). Der Besitz und Konsum von Cannabisprodukten ist jeweils am stärksten belastet und auf einem gleichbleibenden Niveau (10-Jahresdurchschnitt: 588 Fälle).jk










7.03.2019 • 08:54 Uhr

Stadt macht es möglich: Klavierkonzerte mit Prof. Justus Frantz - für Kinder gratis, für Erwachsene 35 Euro

Am 26. März in der Stiftskirche: 17 Uhr Kinderkonzert, 19.30 Uhr: Chopin und Beethoven

Star-Gastspiel in der Stiftskirche am Dienstag, 26. März: Der berühmte Dirigent, Moderator und Pianist Prof. Justus Frantz – bekannt auch als Initiator des „Schleswig-Holstein-Musikfestivals“ – wird an diesem Tag in der Stiftkirche zwei Klavierkonzerte geben: um 17 Uhr ein Kinderkonzert bei freiem Eintritt für die Kids und um 19.30 Uhr ein Abendkonzert mit Werken von Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven. Möglich macht diesen Musikevent mit dem 75-jährigen Pianisten, Dirigenten und Moderator als Veranstalter die Stadt Bad Gandersheimer.

Justus Frantz – ein Name, den man mit großen Orchestern und absoluter Hingabe zur Musik assoziiert. Seit mehr als 30 Jahren ist er ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich unzählige Male verdient gemacht. Immer wieder entdeckt und fördert er junge Musiktalente.

Seine eigene, außergewöhnliche Musikerkarriere begann im Jahre 1967 als Preisträger eines internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt.

Bernsteins Traum eines internationalen, jungen und vor allem professionellen Orchesters inspirierte Justus Frantz 1995 zu der Gründung der „Philharmonie der Nationen“, dessen Chef-Dirigent er bis heute ist. Es gelingt ihm immer wieder, auf unkonventionelle Weise einem breiten Publikum den Zugang zur klassischen Musik zu verschaffen. 1986 initiierte er das „Schleswig-Holstein-Musikfestival, dessen Intendant er neun Jahre lang war und das er zu einem der größten Musikfestivals der Welt gemacht hat. Daneben arbeitet Justus Frantz regelmäßig mit namhaften Orchestern aus der ganzen Welt zusammen, wie dem „Großen Sinfonieorchester Moskau“ oder dem „China Philharmonic Orchestra“.

Sein Gastspiel um 19.30 Uhr in der Stiftskirche Bad Gandersheim steht unter dem Motto „Justus Frantz moderiert und spielt exklusiv Meisterstücke von Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven“. Vorab um 17 Uhr gibt es mit dem Pianisten ein Kinderkonzert „Mozarts Reise nach Paris“. Hierbei ist der Eintritt für Kinder frei.

Der Eintritt für das Abendkonzert beträgt auf allen Plätzen und ohne Ermäßigung 35 Euro pro Person. Dieser Eintrittspreis gilt auch für die erwachsenen Begleitpersonen beim Kinderkonzert, die mit dem Erwerb von Karten zusätzlich das Anrecht auf den inklusiven Besuch des Abendkonzerts genießen. Eintrittskarten sind ab sofort ausschließlich in der Tourist-Information Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit 12, Telefon 05382 / 73-700, erhältlich.
red/fis/Quelle/Foto: Stadt Bad Gandersheim












7.03.2019 • 06:50 Uhr

Und noch einmal Fasten: Jetzt auch digitales Fasten im Trend

Neue DAK-Studie: Alkoholverzicht weiterhin Spitzenreiter

Fasten liegt im Trend (wir berichteten): Jetzt hat sich zu dem Thema eine Krankenkasse zu Wort gemeldet. Natürlich aus gesundheitspolitischer Perspektive. Die DAK vermerkt: Immer mehr Deutsche halten es für gesundheitlich sinnvoll. Die Zahl der Fasten-Befürworter stieg in den vergangenen Jahren stetig an. Lag sie vor acht Jahren noch bei 53 Prozent, sind es nun 63 Prozent – ein Plus von fast 20 Prozent. Vor allem unter jungen Menschen ist der bewusste Verzicht weit verbreitet. Dabei möchten immer mehr Fasten-Fans auf Alkohol verzichten: Die geplante Abstinenz liegt mit 73 Prozent so hoch wie nie zuvor. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Auch auf Süßigkeiten und Fleisch wollen die Deutschen weiterhin verzichten. Immer öfter soll darüber hinaus auch der Computer aus bleiben: Mehr als jeder Vierte möchte in den kommenden Wochen Internet- und Computerfasten.

In der Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen sind die Fasten-Befürworter deutlich in der Überzahl: 81 Prozent von ihnen halten den Verzicht für gesundheitlich sinnvoll. Auch haben viele von ihnen bereits selbst gefastet. 67 Prozent gaben an, dass sie schon mindestens einmal bewussten Verzicht geübt haben. Dabei verzichteten sie am ehesten auf Alkohol (71 Prozent), Süßigkeiten (64 Prozent) und das Fernsehen. Bei 61 Prozent von ihnen soll die Mattscheibe in den kommenden Wochen schwarz bleiben – so häufig wie in keiner anderen der untersuchten Altersgruppen. 30- bis 44-Jährige verzichten ebenso vor allem auf Alkohol: Fast zwei Drittel (74 Prozent) gaben das an, gefolgt von Süßigkeiten (67 Prozent). „Die ‚Klassiker‘ des Fastens sind oft auch die Dinge, die am meisten fürs schlechte Gewissen verantwortlich sind.“, sagt Franziska Kath, Diplom-Psychologin bei der DAK-Gesundheit. „Auch wenn es mal nicht klappt, das Fasten komplett durchzuhalten, sollte man aber nicht verzagen. Allein das geschärfte Bewusstsein kann schon viel bewegen.“

Fast jeder Dritte (29 Prozent) möchte in den kommenden Wochen auf private Computer- und Internetnutzung verzichten. Immer mehr Menschen wollen ihre Zeit lieber mit realen Freunden und mit ihrer Familie als im Internet verbringen (32 Prozent). Auch Zeit für sich selbst wurde häufig angegeben (38 Prozent), ebenso wie der Wille, dadurch weniger Stress zu haben (39 Prozent).

Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich beim Fasten vor allem in Sachen Ernährung: So gaben Frauen häufiger als Männer an, auf Süßigkeiten (70 Prozent) oder auf Fleisch (50 Prozent) verzichten zu wollen. Bei Männern steht Alkohol mit 77 Prozent ganz oben auf der Fasten-Liste. Auch beim Fernsehen unterscheiden sich die Geschlechter: 36 Prozent bei den fastenden Frauen zu 43 Prozent bei den Männern.

Die Beteiligung an einer Fastenzeit ist in Bayern und Baden-Württemberg besonders hoch. Dort gaben 52 bzw. 50 Prozent an, schon mehrmals gefastet zu haben. In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil hingegen nur bei 39 Prozent. Während 11 Prozent der Befragten ohne Erfahrung sich künftig einen gezielten Verzicht vorstellen können, kommt das für 25 Prozent nicht in Frage.
red/fis











7.03.2019 • 06:44 Uhr

Nordwestbahn und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer arbeiten gemeinsam für zuverlässigen Zugverkehr

Die Umstellung auf die neuen Tarifverträge zum 1. Januar 2019 verlief nicht reibungslos. Für Arbeitnehmer ist eine langfristige Planbarkeit wichtig, das System Eisenbahn erfordert jedoch Flexibilität in der Personaldisposition. In gemeinsamen Gesprächen arbeiten NordWestBahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) an Verbesserungen.
Mit den neuen Tarifverträgen erhalten Mitarbeiter früher verbindliche Informationen über ihre geplanten Arbeitszeiten, um ihnen so mehr Planungssicherheit auch für den privaten Bereich zu geben. Darauf haben sich die Tarifparteien verständigt. Diese Tarifverträge werden nun umgesetzt.
Im täglichen Betrieb ergeben sich jedoch oftmals Veränderungen, zum Beispiel durch kurzfristige Baustellen, Streckensperrungen oder auch Krankheitsfälle. Um dies abfedern zu können, bedarf es einer Flexibilität in der Personaldisposition. „Wir danken allen Mitarbeitern, die kurzfristig bereit sind, ihre Dienste zu ändern“, so Dr. Rolf Erfurt, Vorsitzender der Geschäftsführung der NordWestBahn. „Wir müssen jedoch in Gesprächen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer gemeinsam schauen, wie wir die Flexibilität in der Disposition erhalten können, ohne die berechtigten Wünsche der Mitarbeiter nach Planbarkeit ihrer Dienste zu beschneiden“, so Erfurt.
„Durch langfristige Planbarkeit sorgen unsere Tarifverträge für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. „Das ist ein hohes Gut und für die Zufriedenheit der Mitarbeiter ein eminent bedeutsamer Faktor. Gemeinsam mit der NordWestBahn stellen wir zugleich sicher, dass den Erfordernissen des Eisenbahnbetriebs verlässlich Genüge getan wird.“
red/fis

Über die NordWestBahn GmbH:

Seit der Gründung im Jahr 1999 hat sich die NordWestBahn zu einem der größten Eisenbahnunternehmen Deutschlands entwickelt: Mehr als 950 Mitarbeiter bringen auf etwa 1.500 Streckenkilometern jährlich rund 40 Millionen Fahrgäste zuverlässig, sicher und komfortabel zu ihren Zielen. Mit aktuell 20 Linien zwischen Niederrhein, Ruhrgebiet, Ost-Westfalen, Weserbergland, Osnabrück, Bremen, Bremerhaven und Nordsee verbinden die Züge des Unternehmens den gesamten Nordwesten Deutschlands. Die NordWestBahn GmbH ist Teil der Transdev-Gruppe und hat ihren Sitz in Osnabrück.
red/fis











7.03.2019 • 06:36 Uhr

Im PS Speicher in Einbeck: "Vater und Tochter auf einer Royal Enfield Bullet 350 durch Nepal"

Am Donnerstag, den 11. April 2019, ist Sven Achtermann um 19 Uhr im PS.SPEICHER in Einbeck und erzählt von einem Abenteuer mit Hindernissen unter dem Motto: "Vater und Tochter auf einer Royal Enfield Bullet 350 durch Nepa"‘. Dies ist wieder einmal ein spannender Reisebericht mit zwei außergewöhnlichen Akteuren. Sven Achtermann ist Ornithologe, Expeditionsleiter, Naturfotograf, Lektor und Motorradreisender. Seine Tochter Tessa hat scheinbar blindes Vertrauen in ihren Papa und als Sozia hat sie ihn auf diesem Motorradabenteuer auf dem Dach der Welt begleitet. red












7.03.2019 • 06:29 Uhr

Betäubungsmittel aufgefunden, drei Personen festgenommen.

Am frühen Dienstagabend, gegen 19.30 Uhr, führten Angehörige des zuständigen Fachkommissariats 2 des Zentralen Kriminaldienstes der Goslarer Polizei eine Fahrzeugkontrolle auf der B 6, Höhe Cineplex in Goslar, durch. Diese führte auf Grund eines bestehenden Untersuchungshaftbefehls zur Festnahme eines 42-jährigen Bad Harzburgers. Er befand sich in Begleitung eines 22- und 25-jährigen Goslarers Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden Betäubungsmittel aufgefunden, was letztlich auch die vorläufige Festnahme der beiden Goslarer zur Folge hatte. Die daraufhin erfolgten Durchsuchungen ihrer Wohnungen führten zudem u.a. zum Auffinden von Konsumutensilien und Verpackungsmaterial. Über mögliche Anträge zum Erlass von entsprechenden Haftbefehlen wird die Staatsanwaltschaft Braunschweig entscheiden. Die Ermittlungen dazu dauern an.ots










7.03.2019 • 06:22 Uhr

Raubritternest, Lustschloss und Staatsgefängnis Frauen aus Gandersheim und ihre Geschichte(n) auf der Stauffenburg

Vortrag von Harm Smidt am Montag, 11. März 2019, 19:30 Uhr im Biedermeierzimmer

"Raubritternest, Lustschloss und Staatsgefängnis - Frauen aus Gandersheim und ihre Geschichte(n) auf der Stauffenburg". Diesen Vortrag von Harm Smidt bieten die Heimatfreunde am Montag, 11. März 2019 19:30 Uhr, im Biedermeierzimmer im Bad Gandersheimer Museum an. Der Eintritt ist frei! Spenden sind willkommen.

Die Geschichte der Stauffenburg bei Gittelde liegt nicht weit von Bad Gandersheim entfernt, ist aber heute nur noch eine Ruine und lädt Wanderer zu Ausflügen ein. Ihre Ihre Historie aber ist nicht nur reich an interessanten Begebenheiten, sondern es ranken sich viele Geschichten um diese Gemäuer. Manches Boulevardblatt wäre dankbar, wenn es solche pikanten Dinge berichten aus den Adelshäusern könnte. Museumsfreund Harm Smidt hat sich die Mühe gemacht, einmal die Ruinen aufzusuchen und sie zu beschreiben, aber auch die genannten historischen Begebenheiten zusammengetragen. Am 11.März 2019 um 19.30 Uhr wird er in einem bilderreichen Vortrag im Biedermeierzimmer des Stadtmuseums das Ergebnis seiner Recherchen vortragen. Die Museumsfreunde laden alle Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims und ihre Gäste ein, an dieser Veranstaltung kostenfrei teilzunehmen.
Nähere Informationen unter www.museum-bad-gandersheim.de










6.03.2019 • 19:42 Uhr

Ab Aschermittwoch: Hochkonjunktur für Fastenzeiten für das Klima und gegen Lügen

Intervallfasten, Klimafasten, Lügenfasten... das sind nur drei Schlagworte zu einem alljährlich ausgerufenen Ritual, auf Dieses und Jenes und nur auch auf "Lügen" und klimaschädliche Verhaltensweisen zu verzichten.

Fasten hat Tradition - bedeutet den teilweisen oder gänzlichen Verzicht auf Überflüssiges und Unnützes. Fasten hat in diesen Tagen eine erstaunliche Hochkonjunktur. Fasten, das einst einen christlichen Ursprung hatte, um Körper und Geist zu reinigen, ist in unserer entchristlichten Welt zu eine Art Gesundheit- und Psychotrip geworden. Dabei wird neuerdings zum einen die Einflussnahme auf unser geistig-moralisches Verhalten genommen. Zum anderen werden die Fastenmenschen auf ein umweltbelastendes Konsumverhalten gesteuert.

Fasten und damit Verzicht auf zu üppige Genussgewohnheiten gibt es zwar auch noch. Hier geht es primär darum, durch Fasten überflüssige Pfunde zu verlieren. Die aktuellen Trends sind Verzichtsangebote mit weiterreichenden Projektionen. Zwei davon sind uns in dieser Woche besonders aufgefallen. Ihre Erfinder sind die großen, schrumpfenden Religionsgemeinschaften.

Die Evangelische Kirche beispielsweise wirbt bei ihrer ausgerufenen Fastenaktion dafür, es einmal "Sieben Wochen lang ohne Lügen" zu versuchen. Passend dazu , wenn auch altertümlich, der warnende Bibelspruch von den "Lügenmäulern" und "falschen Zungen". Aufgeschrieben ist das in einem kirchlichen Magazin aus dieser Woche, pikanterweise gleich neben dem bekannten Boulevardblatt mit den fetten Überschriften ausgelegt.

Die Initiatoren haben wohl die Fake-Hysterie bei ihrem Fasten-Motto im Focus gehabt, mussten sie zeitgeistig bedienen. Oder gar die Lügen, Vertuschungen und Unwahrheiten im Zusammenhang mit den widerlichen Missbräuchen von Jungen und Mädchen durch kirchliche Würdenträger von Priestern bis zu einem Kardinal?

Und die katholische Kirche? Sie operiert etwas pragmatischer mit ihrer Fasten-Botschaft. In einem Schaukasten vor dem Gotteshaus der St. Mariä-Himmelfahrt-Gemeinde in Bad Gandersheim wird auf einem himmelblauen Plakat für das "Klimafasten" geworben. Und warum das so gut tut wird auch gleichkurz und bündig erklärt: Klimafasten "tut Leib und Seele gut, lässt achtsamer werden und verändert mich und die Welt". Wie wäre es, wenn die katholischen Bischöfe und andere wichtige Exzellenzen beispielsweise auf ihre Dienstlimousinen mit Verbrennungsmotoren verzichten und auf umweltfreundliche Elektrofahrzeuge umsteigen, wie das die Deutsche Umwelthilfe vorgeschlagen hat.

Es wäre doch ein Signal, wenn die Kirchenoberen bei dem Umstieg auf die Elektromobilität mit gutem Beispiel voran fahren und die selbst formulierte Einladung der katholischen Fastenaktionmacher tatsächlich beherzigen, die da lautet: "Wir laden Sie ein, in 40 Tagen zu erproben, wie Sie klimafreundlicher leben können." Wie wär's, Herr Bischof von Hildesheim!
red/Sceenshots Ev.Magazin, kath.Plakat












6.03.2019 • 18:05 Uhr

Einbeck: Mit 1,6 Promille auf dem Fahrrad erwischt - um 23.10 Uhr

Tatort: Stadt Einbeck, Tiedexer Straße, Tatzeit: Gestern, Dienstag, 05. März 2019, 23.10 Uhr. Bei der polizeilichen Kontrolle eines 35-jährigen Fahrradfahrers aus einem OT von Einbeck in der Tiedexer Straße wurde bei diesem ein deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Eine Überprüfung erbrachte dann auch einen Alkoholwert von 1,62 Promille. Es folgten eine Blutprobenentnahme durch einen Polizeiarzt und ein Untersagen einer Weiterfahrt.vo










6.03.2019 • 17:46 Uhr

Das Gandersheimer Wirtschafts-Forum ermöglicht exklusive Betriebseinblicke: Heute bei Prahmann & Neidhardt

Das Gandersheimer Wirtschafts-Forum (GWF) hat am heutigen Mittwoch seine neue Offensive für mehr Transparenz seiner Mitgliedsbetriebe gestartet. Das neue Format heißt informative Einblicke in Bad Gandersheimer Firmen vermitteln. Die erste Betriebsbesichtung fand ab 10 Uhr beim Fleischwarenunternehmen Prahmann & Neidhardt statt. Geschäftsführer Jochen Neidhardt führte die zwölfköpfige Gruppe in die technische und logistische Gesamtproduktionsweise des Unternehmens ein. P&N beliefert mit seinen vielfältigen Fleischprodukten unter der Marke „Harzländer“ Großkunden (zum Beispiel Aldi) in ganz Deutschland. Die Herstellung unterliegt strengen Vorschriften an Lebensmittel-Hygiene und hat hohe Qualitätsnormen zu erfüllen. Das alles wird von einer stattlichen Anzahl von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an diversen Standorten in Produktion, Vertrieb, Verkauf und Verwaltung erledigt. In der P&N Gruppe sind nach Angaben von Geschäftsführer Jochen Neidhardt 170 Mitarbeiterinnen und Mitsrbeiter beschäftigt. Das Unternehmen gehört damit zu den großen und wichtigen Arbeitgebern in der Roswithastadt.red/fis
Das Bild dokumentiert die heutige GWF-Gruppe. Sie musste auf 12 Personen reduziert bleiben, um den Vorschriften zu genügen. Ebenso galt es Schutzkleidung zu tragen. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl war das GWF-Angebot einer Betriebsbesichtigung innerhalb kurzer Zeit ausgebucht. Ein schöner Auftakt für dieses neue Format der Präsentation und des Kennenlernens prosperierender Firmen in Bad Gandersheim.Ganz links auf dem Bild P&N Geschäftsführer Jochen Neidhardt.
Foto: GWF










6.03.2019 • 17:42 Uhr

Alarm durch Feuermelder: Bestürzung über den Tod eines 52-Jährigen am Herd

Am gestrigen Dienstag gegen 18.13 Uhr löste der Brandmelder in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Matthias-Grünewald-Straße in Northeim aus. Die alarmierte Feuerwehr brach wenige Minuten später die Wohnungstür auf.
Als Ursache für die Rauchentwicklung wurde schnell auf dem Herd stehendes Essen ausgemacht. Ein offenes Feuer war nicht entstanden.
Auf dem Küchenboden liegend fanden die Einsatzkräfte den 52 Jahre alten Mieter der Wohnung vor. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den Mann jede Hilfe zu spät.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass der 52-Jährige beim Kochen verstorben ist. Ein Verbrechen wird ausgeschlossen, so das offizielle Statement der Polizei in Northeim. fis










6.03.2019 • 17:38 Uhr

Abendbrot im Abendrot am 21. März: Unternehmertreff rund um regionales Engagement

Unternehmerinnen und Unternehmer sind herzlich zum Unternehmertreff nach Northeim eingeladen. Am Donnerstag, 21. März geht es bei einer abendlichen Brotzeit um spannendes aus der Region.
Begriffe wie „Regional“ oder „Regionalität“ finden sich immer häufiger in unserem Alltag wieder. Sie werden oft gleichgesetzt mit Qualität, Transparenz, Vertrauen und Nachhaltigkeit und spielen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern einen wichtigen Grund für ihre Kaufentscheidung dar.
Siegfried Kappey, Vorsitzender des Regionalen Erzeugerverbandes Südniedersachsen e.V., wird in einem Impulsvortrag den Verband sowie einige regionale Erzeugerinnen und Erzeuger vorstellen. Dabei berichtet er über aktuelle Projekte und weitere Zukunftsideen und beschreibt die Motivation für das regionale Engagement.
Das Unternehmertreff „Abendbrot im Abendrot“ findet am Donnerstag, 21. März von 18 – 20 Uhr im Golfrestaurant Sachsenross auf dem Gut Levershausen in Northeim statt.
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim und die IHK Geschäftsstelle Göttingen laden herzlich ein, sich zu informieren, auszutauschen und zu netzwerken. Der Kostenbeitrag beträgt 15 Euro pro Person und ist vor Ort in bar zu entrichten.
Anmeldungen sind online unter www.landkreis-northeim.de/wirtschaft möglich.
lpd












6.03.2019 • 17:32 Uhr

Heimspiel der 3. Liga Handballer des Northeimer HC am kommenden Sonntag um 17 Uhr gegen den Longericher SC.

Nach drei Siegen und einem freien Wochenende begrüßen die Northeimer ihre Gäste aus Köln in der Schuhwallhalle. Das Hinspiel verlor der NHC Mitte Oktober 2018 nach schwacher Leistung mit 23-35. Insbesondere die Abwehr fand damals keinen Zugriff auf das flexible und bewegliche Angriffsspiel des SC und auch der eigenen Offensive fehlte es an Durchschlagskraft. Das soll sich daheim mit den eigenen Fans im Rücken ändern. Die Mannen um Abwehrchef Paul Hoppe wollen die zuletzt starken Abwehrleistungen mit einem guten Keeper dahinter in die Waagschale werfen und so gegen den NEUNTEN erfolgreich sein. Für die Verteidigung des guten 7. Tabellenplatz hofft das Team auf eine volle Schuhwallhalle.

Die Versteigerung der 2 VIP-Karten für Phil Collins läuft noch bis zum 08.03.!!! Näheres auf www.northeimerhc.de!!! Der Sieger mit dem besten Gebot wird nach dem Spiel bekanntgegeben.

Foto: Spieker Fotografie!











6.03.2019 • 12:40 Uhr

Northeimer Handball Club Oberliga 1.Damen: Das Glas ist halbvoll

Im aktuellen Spielbericht heißt es: Man kann es nun sehen wie man will: Ist das Glas halb leer oder halb voll? Ich würde defintiv sagen es ist halb voll, auch wenn noch ein paar Tropfen fehlen. Bis zum Rand haben die erste Oberliga-Damenmannschaft des Northeimer Handball Clubs das Glas in der ersten Halbzeit beim Auswärtsspiel in Tostedt voll gemacht. Die Abwehr stand auf allen Positionen bombenfest, es wurde sich gegenseitig geholfen und Franzi hat super Paraden ausgepackt. Auf dem Weg nach vorne waren wir im Passspiel schnell und sicher und kreierten uns Chance um Chance. Also ein Kontrast zu unserem stotternden Angriffsspiel der letzten Wochen. Statt jedoch mit den entsprechenden acht Toren zu führen, stand ein 5:9 zur Halbzeit auf der Anzeige. Der entsprechende Erfolg und auch ein wenig Glück fehlten uns noch beim Abschluss. Dann kam die zweite Halbzeit und langsam kam das Glas Wasser ins Wanken und wir verloren Tropfen um Tropfen Wasser. Bis zur 35. Minute hatten wir das Glas noch im Griff, dann kassierten wir innerhalb von 10 Minuten vier Zeitstrafen und nach der dritte Zeitstrafe die rote Karte für Tanja in der 47. Minute. Weitere Zeitstrafen folgte und wir standen nur wenige Minuten mit allen Kräften auf dem Feld, so dass die Hände fehlten dem Glas Stabilität zu geben. Im gleichen Zuge stellte unser Gegner auf eine 5:1-Deckung um und das Glas drohte durch Ballverluste zu kippen und die hervorragende erste Halbzeit auszukippen. In der 57. Minute stand es auf der Kippe, da Tostedt mit einem Tor in Führung ging. Doch Merle behielt beim entscheidenden Siebenmeter die Nerven und sorgte dafür, dass unser Glas halb voll blieb. Natürlich wollten wir zwei Punkte mit nach Hause nehmen, aber am Ende des Tages war auch der eine Punkt ein Schritt raus aus dem Tief.

Den nächsten Schritt wollen die Northeimer Handball-Damen dann am Samstag gegen Geismar gehen und uns mit einem Erfolgserlebnis belohnen. Also kommt um 19.45 Uhr in die Sporthalle I der IGS Geismar und unterstützt uns dabei, wünscht sich die erste Damenmannschaft.
red/Tw










6.03.2019 • 12:33 Uhr

Im Wald: Schutzgebiete sollen vor Borkenkäfer geschützt werden

Aufgrund einer befürchteten massiven Ausbreitung des Borkenkäfers in Niedersachsen haben das Umwelt- und das Landwirtschaftsministerium den Landkreisen und kreisfreien Städten empfohlen, die zeitliche Begrenzung für die Holzentnahme und Pflege in Natura-2000-Gebieten vorübergehend auszusetzen. Die Unteren Naturschutzbehörden sind angehalten, die notwendige Zustimmung für die vom Borkenkäfer betroffenen Schutzgebiete zu erteilen.

Das Orkantief Friederike und eine extreme und lang anhaltende Trockenperiode im Jahr 2018 hatten günstige Bedingungen für die Vermehrung des Borkenkäfers geschaffen. Das trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen verbliebene Sturmholz bot den Borkenkäfern große Mengen bestgeeignetes Brutmaterial, das zusammen mit der warmen Witterung im Sommer und Herbst 2018 eine hohe Anzahl von überwinterungsfähigen Exemplaren bedingt hat. Daher wird von einer sehr hohen Ausgangspopulation im Frühjahr 2019 ausgegangen.

Innerhalb von Natura 2000-Gebieten darf in der Regel zwischen März und September (1.3. bis 31.8.) Holz nur geerntet werden, wenn die untere Naturschutzbehörde dem zugestimmt hat. So sollen die Fortpflanzungs- und Ruhestätten wertbestimmender Tierarten geschützt werden.
Für das Jahr 2019 wird den betroffenen Landkreisen empfohlen, diese Regelung aufzuheben. So soll es möglich sein, eine sachgemäße Bekämpfung des Borkenkäfers sowie eine fachgerechte Aufarbeitung des Holzes und eine Entfernung von Alt- und Totholz in den Schutzgebieten vorzunehmen. Auch der punktuelle, nicht flächige Pflanzenschutzmitteleinsatz ist gegebenenfalls gestattet, etwa um gestapeltes Holz gegen Borkenkäfer zu behandeln.
red/fis











5.03.2019 • 21:40 Uhr

Bad Gandersheim bewegt sich: Übergabe der Sportabzeichen im "Rosencafé" - Wieder deutlich mehr Sportabzeichen!

4.450 Sportabzeichen im Landkreis Northeim, "so viele wie lange nicht mehr!"

Wie sehr sich Bad Gandersheim sportlich bewegt, das wird im Augenblick gerade im "Rosencafé" in Brunshausen vorgeführt. Denn dort findet zur Minute die Übergabe der "Sportabzeichen 2018" statt. Die drei Vereine Spielvereinigung Grün Weiß, Männerturnverein Bad Gandersheim und Turnvater Jahn Ackenhausen verleihen die Sportabzeichen an ihre fleißigsten Sportler und Sportlerinnen in einer gemeinschaftlichen Veranstaltung - und das in einem fantastischen Ambiente.

Aber nicht allein der Rahmen der Festveranstaltung ist erwähnenswert. Die Organisatoren freuen sich über eine prächtige Beteiligung. Sie war auch bei der Erfüllung der verschiedenen Disziplinen für die Erlangung/Wiederholung der Sportabzeichen auszumachen. Einige der Teilnehmer/innen machen diesen freiwilligen sportlichen Leistungstest seit Jahrzehnten dabei - und immer mit Freude und Erfolg. Insgesamt absolvierten im vorigen Jahr 638 Kandidaten/innen im Bad Gandersheimer Stadtgebiet das Sportabzeichen. In 2017 waren es "nur" 603" gewesen. Im Landkreis Northeim waren es satte 4.450 Sportabzeichen. So viele wie schon lange nicht mehr, wurde soeben die Bewegungsfreundlichkeit der Menschen im Landkreis Northeim herausgestellt. Das alles darf zu Recht etwas gefeiert werden, natürlich im "Rosencafé" von Bettina Plock-Girmann.
red/Fotos: Marc Reiser












5.03.2019 • 19:56 Uhr

Polizei verhaftet zwei Tatverdächtige in Barbis:, rund 60 Kilo Marihuana beschlagnahmt - Wert 480.000 Euro

Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz -

Im Zusammenhang mit Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Göttingen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz haben Spezialkräfte der Polizeidirektion Göttingen am Montagvormittag (04.03.19) in einem Wohnhaus in Barbis (Landkreis Göttingen) zwei 38 und 49 Jahre alte Männer festgenommen. Beide leisteten keinen Widerstand.

Es wurden insgesamt rund 60 Kilogramm Marihuana (Foto) mit einem geschätzten Straßenverkaufswert von 480.000 Euro beschlagnahmt. Zu den genauen Umständen werden aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details veröffentlicht.

In enger Abstimmung mit dem Polizeikommissariat Bad Lauterberg waren die Göttinger Ermittler den Tatverdächtigen bereits seit einiger Zeit auf der Spur. Der jetzt erfolgten, erfolgreichen Festnahme gingen intensive Ermittlungen und auch operative Maßnahmen voraus.

Die beiden Festgenommenen wurden am Dienstag (05.03.19) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.jk











5.03.2019 • 19:50 Uhr

Heute Morgen bei Sehlem: Nach Frontalzusammenstoß unter den Schwerverletzten Frau aus Bad Gandersheim

In den frühen Morgenstunden am heutigen Dienstag kam es auf der Landstraße zwischen Sehlem und Harbarnsen zu einen schweren Verkehrsunfall. Eine 54-jährige Frau aus Freden kam mit ihrem Pkw VW aus Richtung Sehlem und fuhr weiter in Richtung Adenstedt. Im Pkw befanden sich noch zwei weitere weibliche Insassen aus den Gemeinden Sibbesse und Bad Gandersheim. In etwa 600 Meter hinter dem Ortsausgang Sehlem kam dem Pkw ein Volvo, mit einer 29-jährigen Frau aus Alfeld am Steuer, entgegen. Aus bisher nicht geklärter Ursache kam es hier zu einem Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurden die Airbags ausgelöst und die Frontpartien der Pkw stark beschädigt. Die Insassen der Fahrzeuge wurden zudem schwer verletzt. An die Unfallstelle wurden unverzüglich diverse Rettungskräfte entsandt. So waren die Feuerwehren Lamspringe und Sehlem mit Einsatzkräften vor Ort. Des Weiteren waren vier Rettungs- und zwei Notarztwagen im Einsatz. Die Verletzten wurden durch die Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die verunfallten Fahrzeuge mussten durch ein Abschleppdienst geborgen werden. Während der Maßnahmen am Unfallort war die Landstraße für eine Stunde komplett gesperrt. (Lö)











5.03.2019 • 19:38 Uhr

Innovative Unternehmen in Südniedersachsen: Aus Fernwärme Kälte produzieren - Dabei Energie einsparen - Vorbildliches Projekt bei Prahmann & Neidhardt Bad Gandersheim

Neue und vorbildliche Wege des Energiemanagements auch vor dem Hintergrund eines sparsameren, effizienteren und nachhaltigeren Umgangs mit Ressourcen beschreitet demnächst das in Bad Gandersheim beheimatete Fleischwarenunternehmen Prahmann & Neidhardt (Harzländer). Dort laufen derzeit die Arbeiten an einem zukunftsweisenden Projekt. "Wir optimieren mit der neuen Absorbtionskältemaschine unser Energiemanagement", erklärt Geschäftsführer Jochen Neidhardt die technische Herausforderung in einem Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.
Und was bitte ist darunter zu verstehen?
"Es ist die sinnvolle Koppelung von Kälte aus Fernwärme. Wir nutzen die Wärme aus der benachbarten Biogasanlage und wandeln sie in Kälte um. Die benötigen wir für die Kühlung unserer Produktions- und Lagerbereiche", erklärt Geschäftsführer Neidhardt. Die Kühlung wichtiger Sektoren in dem Fleisch verarbeitenden Betrieb erforderte in der Vergangenheit einen hohen Aufwand an Energiekosten. "Die sollen nun spürbar mit der Absortionskältemaschine gesenkt werden", so die Zielvorgabe. Die Absorbtionskältemaschine" wird in Kooperation mit dem Energieversorger Avacon Natur GmbH installiert und in allernächster Zeit in Betrieb gehen.
Prahmann & Neidhardt ist einer der großen Arbeitgeber in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheimer (Landkreis Northeim).
red/fis/Fotos: Thomas Fischer














5.03.2019 • 18:57 Uhr

Nachrichten zum Abend: Ungeschönter Fotovertrag über die Flucht nach Europa

Der r Verein "Seebrücke Einbeck" lädt alle Interessierten zu einem beeindruckenden wie sehr nachdenklichen "Fotovertrag über die Flucht nach Europa" mit dem Referenten Erik Marquardt ins Forum der Berufsbildenden Schulen in Einbeck, Hallenser Tor 4, ein. Die öffentliche Veranstaltung findet heute in einer Woche, Mittwoch, 13. März, 19 Uhr statt.

Erik Marquardt schildert in seinem Fotovortrag den harten und lebensgefährlichen Weg der schutzsuchenden Menschen nach Europa. Er berichtet vom Mittelmeer, der Balkanroute und aus Afghanistan. Allein im Jahr 2018 wurden über 2200 Tote im Mittelmeer gezählt, vermutlich liegt die Zahl der Toten aber viel höher. In seinem Vortrag schildert Erik Marquardt die Situation der Seenotretter*innen auf hoher See, die Einsätze der Seenotrettungsschiffe auf dem Mittelmeer.
Ungeschönt zeigt er mit seinen Bildern das Schicksal der Menschen auf der lebensgefährlichen Reise und das Leid und die Hoffnung der geflüchteten Menschen und der freiwilligen Helfer*innen an den Außengrenzen der Europäischen Union.

Er schildert Eindrücke, Erlebnisse und Probleme auf den Fluchtrouten. Wie sieht es momentan in Afghanistan aus ? Was bewegt die Menschen dort zur Flucht? Wie ist die Situation auf dem Mittelmeer ? Warum setzen sich so viele Menschen auf seeuntüchtige Boote? Was ist von den Vorwürfen gegen die Seenotretter*innen zu halten ? Statt den Retter*innen zu danken , werden sie diffamiert, angeklagt und von der libyschen Küstenwache bedroht. Auf diese und viele weitere Fragen wird er mit seinen Fotos und dem Vortrag eingehen. In Anschluss an den Vortrag gibt es reichlich Gelegenheit zur Diskussion.

Zur Person:
Erik Marquardt ist Fotograf und Politiker bei Bündnis 90/Die Grünen. Er war von 2011 bis 2013 im Vorstand des "freien Zusammenschlusses von StudentInnenschaften" (fzs). Bis Herbst 2015 war er Bundessprecher der Grünen Jugend. Seit November 2015 ist er ehrenamtliches Mitglied im 16-köpfigen Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen. Er war vielfach auf den Fluchtrouten nach Europa und hat mehrere Seenotrettungsmissionen unterstützt. Seine Fotos und Videos von der Fluchtroute wurden in vielen nationalen und internationalen Medien veröffentlicht. Er stellt seine Bilder bundesweit aus.
red/fis/ Foto: Screenshot Plakat Seebrücke Einbweck











5.03.2019 • 15:38 Uhr

Polizei im Landkreis Northeim: Straftaten rückläufig, Aufklärungsquote überdurchschnittlich, Zunahme der Attacken gegen Polizisten

Polizeidirektor Walter Rusteberg und Erster Kriminalhauptkommissar Lutz Exner präsentieren "Kriminalstatistik 2018"

Am heutigen Dienstagvormittag stellten der Leiter der Polizeiinspektion Northeim, Polizeidirektor Hans Walter Rusteberg und der Leiter des 1. Fachkommissariats, Erster Kriminalhauptkommissar Lutz Exner die Polizeiliche Kriminalstatistik 2018 für den Bereich des Landkreises Northeim vor.

Die Aufklärungsquote von 67,62 % konnte auch in 2018 wieder auf einem hohen Niveau gehalten werden und liegt damit weiterhin deutlich über dem Landesschnitt. Das gute Ergebnis resultiert zum einen aus der Arbeit engagierter und kompetenter Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und zum anderen ist es auch der Mithilfe einer aufmerksamen Bevölkerung im Landkreis Northeim zu verdanken, die mit Hinweisen immer wieder die polizeiliche Arbeit unterstützt.

Die Gesamtsumme der Straftaten lag nach dem markanten Rückgang von 1.120 Verfahren im Jahr 2017 auch im zurückliegenden Jahr weiterhin auf einem bemerkenswert niedrigen Niveau. Damit zählt der Landkreis Northeim auch in diesem Jahr wieder zu einer der sichersten Regionen in Niedersachsen. Im Detail sind geringe Steigerungen der Fallzahlen in den Bereichen der Gewalt- und Vermögensdelikte zu verzeichnen. Hier stieg die Zahl um 45 auf nunmehr 1.244 Straftaten an.

Widerstandshandlungen

Besonders bei den Straftaten gegen Polizeibeamte ist wiederum ein deutlicher Anstieg der Deliktszahlen ersichtlich. Hier stieg die Zahl um weitere 11 Fälle auf 48 an. 2018 wurden zum ersten Mal die gleichgelagerten Straftaten gegen Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und Freiwilligen Feuerwehren erfasst. In zwei Fällen wurden die Retter im Einsatz bedroht und zudem noch vier Mal Opfer einer Körperverletzung.

Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig nimmt zu diesem Thema wie folgt Stellung: "Besorgniserregend ist der Blick auf die weiterhin auf hohem Niveau stagnierende Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte. Im Jahr 2018 sind in 393 Fällen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Opfer von Gewalt geworden. Davon waren 25 vorübergehend nicht mehr dienstfähig und fielen insgesamt 589 Tage aus. Der sinkende Respekt verbunden mit steigender körperlicher Aggressivität ist für mich absolut unverständlich, insbesondere weil auch die Hemmschwelle gegenüber Rettungskräften sinkt. Im Bereich der PD Göttingen wurden 35 Retter angegriffen, neun Taten mehr, als im Vorjahr. Dass hier eine Berufsgruppe angegriffen wird, die Bürgerinnen und Bürgern zur Hilfe kommt finde ich besonders verwerflich".

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Eine weitere Signifikanz lag erneut im Bereich der Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Die Täter erschleichen sich in diesen Betrugsfällen das Vertrauen von Senioren, in dem sie sich zum Beispiel als Enkel oder als Polizeibeamter ausgeben. Insbesondere durch eine intensive präventive Öffentlichkeitsarbeit über die Medien gelang es vielfach, Taten bereits im Versuchsstadium zu vereiteln.

Wohnungseinbruchsdiebstahl

Im Bereich Wohnungseinbruchsdiebstahl ist eine leichte Steigerung um 10 Taten auf 103 feststellbar. Im langjährigen Mittel liegen die Fallzahlen jedoch innerhalb eines sinkenden Trends. Verbesserte Sicherung des Eigentums und aufmerksame Nachbarn spielen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.

Polizeipräsident Uwe Lührig zum Thema Wohnungseinbruchsdiebstahl: "Durch das konzeptionelle Vorgehen der Polizeidirektion Göttingen im Bereich des Wohnungseinbruchs und dem damit verbundenen umfangreichen Maßnahmenpaket ist es uns gelungen, die Anzahl der Straftaten auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren zu senken (1.426 Taten) und gleichzeitig die Aufklärungsquote auf ein 10-Jahres hoch zu steigern (29,94 %). Bei den vollendeten Wohnungseinbrüchen liegt die Aufklärungsquote sogar bei 35,38 % und damit um fast 6 % höher als im vergangenen Jahr".

Abschließendes Fazit von Polizeipräsident Uwe Lührig: "Die Polizeidirektion Göttingen verzeichnet für das Jahr 2018 das niedrigste Fallzahlen-Aufkommen seit ihrem Bestehen. Dabei bleibt die Aufklärungsquote mit 63,63 % auf einem nahezu gleichbleibend hohen Niveau und leicht über dem Landesdurchschnitt von 62,81 %. Damit gehört der Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen auch weiterhin zu den sichersten Regionen Niedersachsens. Besonders deutlich ist der Rückgang der Diebstahlsdelikte - hier haben wir ein Minus von 5,48 % und damit ca. 1300 Delikte weniger als im Vorjahr".fal











5.03.2019 • 15:08 Uhr

"Verändern kann man nur etwas, wenn man sich engagiert"

CDU-Politiker Roy Kühne zu Besuch am Tilman-Riemenschneider Gymnasium in Osterode

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne war auf Einladung der Abiturklasse zu Besuch am Tilman-Riemenschneider Gymnasium in Osterode am Harz, um mit den Schülerinnen und Schülern über aktuelle politische Themen zu diskutieren.

Kühne schilderte den Schülern zunächst seinen Weg in die Politik und wie der vollgepackte Tagesablauf eines Abgeordneten zwischen Wahlkreis und Bundestag aussieht.
Danach nutzten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Fragen an Kühne zu stellen.
So wollten sie wissen, wie die Position des Abgeordneten zur im Europaparlament diskutierten Urheberrechtsreform aussehe. Umstritten ist dabei die Frage, ob Internetportale sogenannte Uploadfilter installieren müssen, mit denen der Inhalt vor dem Hochladen auf Urheberrechtsverletzungen untersucht wird.
Kühne gab dazu einen Einblick in die Diskussionen auf Bundesebene und machte deutlich, dass dies ein zu beachtendes Thema sei. Er sei klar gegen den Einsatz von Uploadfilter.

Auch lokale Themen wurden angesprochen. So interessierte die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, wie es mit dem Osteroder Schwimmbad weitergehen werde und welche Möglichkeiten es gebe, in Osterode am Harz grundsätzlich mehr Angebote für Jugendliche zu schaffen.
Im Bezug zu den lokalen Themen gab Kühne den Schülerinnen und Schülern am Ende der Diskussion motivierende und auffordernde Worte mit auf den Weg: "Beschweren könne sich jeder. Verändern könne man aber nur dann etwas, wenn man sich auch engagiere."

Zum Bild: Roy Kühne MdB diskutiert mit den Schülerinnen und Schülern des TRG.











5.03.2019 • 14:52 Uhr

BDEW-Zahl der Woche: 945 Milliarden kWh Erdgas... wurden 2018 in Deutschland verbraucht

945 Milliarden kWh Erdgas...
…wurden 2018 in Deutschland verbraucht
Verglichen mit 2017 ist der Erdgasverbrauch 2018 um 1,6 Prozent zurückgegangen (2017: 961 Mrd. Kilowattstunden). Lediglich im ersten Quartal stieg der Verbrauch aufgrund der kalten Witterung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 Prozent. Auf den kalten Jahresbeginn folgte ein sehr langer, warmer und trockener Sommer: Von April bis September wurde in Deutschland fast 20 Prozent weniger Erdgas verbraucht.

Neben der Witterung gehören die Preisentwicklungen und die fluktuierende Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien zu den wichtigsten Einflussfaktoren.

Nahezu 24 Prozent des Primärenergieverbrauchs in Deutschland 2018 entfielen auf Erdgas – eine Zahl, die die Bedeutung von Erdgas für die Energieversorgung in Deutschland verdeutlicht. Als sauberster der konventionellen Energieträger ist es unverzichtbar für die Umsetzung der Klimaziele und den Weg hin zu klimaneutraler, nachhaltiger Energieerzeugung.red/fis/Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Foto: Thomas Fischer










5.03.2019 • 14:48 Uhr

Vor 100 Jahren: Erste freie Kreistagswahlen - Landkreis Northeim würdigt das mit einer Feierstunde

Am 2. März 1919 haben die Wahlen für die Kreistage der damaligen Landkreise Einbeck, Northeim und Uslar stattgefunden. Es waren die ersten Kommunalwahlen, an denen jeder unabhängig seines Standes oder seiner finanziellen Möglichkeiten teilnehmen konnte. Dieses 100-jährige Jubiläum würdigte der Landkreis Northeim im Rahmen einer Feierstunde am Freitag, 1. März in Uslar.
Das historische Alte Rathaus, das Uslars Bürgermeister Torsten Bauer freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, stellte den passenden Rahmen. Eingeladen waren Kommunalpolitiker, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden.
Hauptreferent war Dr. Rainer Bendick, Bildungshistoriker beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bezirksverband Braunschweig. Er schilderte unter dem Titel „Krieg, Frieden und Demokratie 1919 – Was bleibt von den Hoffnungen unserer Urgroßeltern“ eindrucksvoll von der Zeit nach dem ersten Weltkrieg und den Umwälzungen in unserem Land, die letztendlich zum heute gültigen Wahlrecht führten.
„Wir haben das Recht so zu leben, wie es uns gefällt, wir dürfen unsere Meinung frei sagen und wir dürfen wählen gehen. Aber nichts davon ist selbstverständlich. Ein Blick in die deutsche Geschichte zeigt, dass es die Demokratie nicht immer leicht hatte in unserem Land“, machte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in ihrer Begrüßung deutlich.
Das war auch eine Botschaft von Poetry-Slamer Felix Römer. Er gilt als einer der Pioniere der deutschsprachigen Slam-Szene und machte in zwei Beiträgen seine Sicht auf den Krieg und die Demokratie deutlich. So erzählte er unter anderem von den Kriegserinnerungen seines Urgroßvaters und machte Mut, sich für die Demokratie einzusetzen, egal wie anstrengend das manchmal auch sein mag.
Das Schulorchester des Uslarer Gymnasiums unterstützte die Veranstaltung mit beeindruckenden Stücken und bereicherte so den Abend.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedankte sich bei den Kommunalpolitikern, die durch ihr Engagement die Demokratie ermöglichen und die demokratische Grundordnung in unserem Land stützen. Gleichzeitig gibt sie ein gelungenes Beispiel dafür, wie auch junge Menschen dafür sensibilisiert werden können, den Frieden in Europa nicht als selbstverständlich zu betrachten – die Auszubildenden der Kreisverwaltung werden in diesem Herbst in die internationale Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach Niederbronn-le-Bains in Frankreich fahren und erleben. lpd/Foto:lpd











5.03.2019 • 11:19 Uhr

"Und was können Ihre Wände so?", fragt Malermeister Schreiber

Neue Info-Kampagne für Verbraucher bei Fis Work Media Group: "Alltags-Tipps für Haus und Garten"

"Sorgen Wände nur dafür, dass unser Dach nicht runterfällt?"

Zu dieser etwas provokanten Frage äußert sich im Rahmen unserer neuen Verbraucher-Kampagne "Alltags-Tipps für Haus und Garten gut erklärt!" im Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group heute Malermeister Michael Schreiber aus Bad Gandersheimer - Wrescherode:
"Nun, diese etwas provokannte Frage stellen wir bewusst, denn die meisten Menschen wissen genau welche Eigenschaften ihr Mobiltelefon besitzt, oder was ihr Auto kann. Was kann aber beispielsweise eine blaue Raufaserwand außer blau aussehen? Mit einem Baumwollputz sieht das anders aus! Dieser kann zwar auch blau aussehen, grün, rot, gelb oder Weiß mit Glitzer, aber er kann noch viel mehr: Er dämmt den Schall, speichert Wärme, ist atmungsaktiv, rissüberbrückend, auf nahezu jeden Untergrund aufzubringen, bleibt lange sauber da antistatisch, schützt vor Schimmel, vermindert beschlagene Scheiben und Spiegel, lässt sich rückstandslos ausbessern, ist ein reines Naturprodukt, lässt sich leicht entfernen und sogar kompostieren, es gibt ihn in unzählichen Designs, er sorgt für ein gutes Raumklima und ein wohliges Behaglichkeitsgefühl, er ist geruchlos, langlebig, passivhausgeeignet, robuster als manche Tapete, schadstofffrei, nahtlos etc. . Sie sehen, dass ein Baumwollputz annähernd genauso viele Funktionen hat wie Ihr Mobiltelefon, auf das Sie bestimmt ungern verzichten würden. Warum verzichten Sie dann noch auf Baumwollputz?"
red/Foto: Fis WMG











5.03.2019 • 11:11 Uhr

Empörung in Kreiensen: Schwarzfahrer beleidigt Polizeibeamte

Soeben teilt Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann eine Frechheit eines 56-jährigen Mannes aus Göttingen mit, der nun die Polizei weiter ermittlungstechnisch beschäftigt.
Das war laut Polizei passiert: Am vergangenen Sonntag, gegen 17.20 Uhr, wurden zwei Beamte der Polizeikommissariats Bad Gandersheim vom Zugbegleiter eines Metronom zur Personalienfeststellung angefordert, da ein 56-jähriger Göttinger keinen gültigen Fahrausweis vorlegen konnte. Da der Mann obendrein nicht gewillt war, einen Fahrausweis nachzulösen, wurde er des Zuges verwiesen. Dabei beleidigte er für alle Fahrgäste hörbar die Beamten verbal und fortdauernd - der Inhalt soll hier nicht wiedergegeben werden. Auch stieß er wüste Beschimpfungen außerhalb des Zuges gegen die Beamten aus. Außer der Idenitätsfeststellung erwarten den Göttinger nunmehr Ermittlungen wegen Beleidigung und Erschleichen von Leistungen.lpk











5.03.2019 • 11:02 Uhr

Beispielhaft und vorbildlich! Fortbildung zum Klimaschutz- und Energiemanagement :Hausmeister und Hausmeisterin besuchen Aufbauseminar

Bereits im letzten Jahr hat die Kreisverwaltung Northeim ihre Hausmeister und Hausmeisterin zu einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema Energieeinsparung geschult. Ein vertiefendes Aufbauseminar hat jetzt stattgefunden.
Während es im letzten Jahr darum ging, Grundkenntnisse zur konsequenten Überwachung und Analyse des Energieverbrauchs in Gebäuden zu vermitteln, standen jetzt Erfahrungsaustusch, Kommunikation mit den Nutzern und die vertiefende Analyse der ermittelten Verbrauchsdaten im Vordergrund.
Um die Einsparpotenziale in den kreiseigenen Liegenschaften zu erkennen und dauerhaft umzusetzen, ist nach einer anfänglichen Analyse ein laufendes Controlling erforderlich. Das Aufbauseminar, welches jetzt an zwei Tagen in der BBS Einbeck stattgefunden hat, hat genau an dieser Stelle angesetzt.
Informationen der Nutzerinnen und Nutzer der Räumlichkeiten darüber, worauf sie beispielsweise beim Regeln der Heizkörper oder beim Lüften der Räume achten sollten, sind Voraussetzungen für ein erfolgreiches Energiemanagement. Wie diese Kommunikation gestaltet werden kann, welche Verständnisprobleme oder Beschwerden auftreten können und wie die Hausmeisterinnen und Hausmeister diesen Dialog gestalten können, war ebenfalls ein wichtiger Part im Aufbauseminar „Energieeinsparung in Gebäuden – Praktisches Anwenderwissen für Hausmeisterinnen und Hausmeister“. Trainer war Hubert Grobecker vom Ingenieurbüro E&U aus Bielefeld.
Ein Schwerpunktthema dieser Fortbildung war das Thema Lüften. Anhand eines Modells eines Gebäudes konnten die Hausmeisterin und Hausmeister plakativ erkennen, wie sich geöffnete Fenster auf die Luftzirkulation auswirken. Das Modell arbeitet mit Rauch und zeigt sehr deutlich, dass beispielsweise gekippte Fenster nicht den erforderlichen Luftaustausch bewirken, allerdings zu erheblichem Wärmeverlust führen.
Das erworbene Modell soll zukünftig auch dazu dienen, die Nutzerinnen und Nutzer der Gebäude für dieses Thema zu sensibilisieren.
Viele der verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich eine Vertiefung der Inhalte des Grundseminars gewünscht. Die Fortbildung wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) angeboten. Auf Initiative des Fachbereichs Facility-Management und des Bereichs Klimaschutzmanagement der Wirtschafts- und Projektförderung wurde die Schulung für die Hausmeister des Landkreises Northeim durchgeführt.lpd

Die Bilder zeigen die Schulungsgruppen an den beiden Schulungstagen. Tag 1 (052_Hausmeisterschulung_Tag1) mit Manfred Jeschke vom Fachbereich Facilitymanagement ganz links und Irmgard Wolk, zuständig für Klimaschutz im Fachbereich Wirtschaftsförderung und Mobilität ganz rechts. Tag 2 (052_Hausmeisterschulung_Tag2) mit Referent Hubert Grobecker ganz links, Detlef Schrader, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung und Mobilität 2. von links und Sven Ballay, Leiter des Fachbereichs Facility-Management ganz rechts.Fotos: lpd












5.03.2019 • 10:56 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Weibliche C-Jugend Sicht sich Qualifikation für Verbandsmeisterschaft

Am vergangenen Samstag stand für die weibliche C-Jugend des Northeimer HC ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Ein Punkt fehlte der Mannschaft noch bis zur endgültigen Qualifikation für die Verbandsmeisterschaften. Zwar ging es zu dem bis dato punktlosen Tabellenletzten TSV Burgdorf, dennoch hatte das nichts zu heißen. Denn mit nur einer Auswechselspielerin, darunter zwei krankheitsbedingt angeschlagenen Spielerinnen machte sich die Truppe auf Reisen. So lautete die Devise für alle, Kräfte gut einteilen und so lange wie möglich durchhalten. Leider führte das zu einer von Trägheit geprägten 1.Halbzeit. Absprache in der Deckung und vor allem das Tempospiel wurden ganz vergessen, was zu einem 9:7 Rückstand und einer torarmen 1.Halbzeit führte. Eine Auszeit und die Umstellung auf zwei Kreisläuferinnen läuteten die Wende ein und führten zu einer 2-Tore Führung bis zur Halbzeit (10:12).
Wie ausgewechselt startete die Mannschaft in die zweite Halbzeit, zündete den Turbo zu einem 8 Tore Lauf und stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Mit viel Tempo in der zweiten Welle und dem richtigen Auge für die freie Mitspielerin konnte sich der NHC auf 10:20 absetzten. Vor allem Hanna Berke profitierte von den Lücken am Kreis und brachte den Ball immer wieder an der starken Gästetorfrau vorbei ins Tor. Eine kämpferisch gute Leistung der Mannschaft, die sich nach dem Rückstand wieder rankämpfte, brachte einen 16:28 Auswärtssieg. Nach einer langen Verletzungspause feierte Malina Tauber ein starkes Comeback. Sie erwischte einen Sahnetag im Tor und vereitelte etliche Chancen der Burgdorferinnen.
Mit dem Sieg sicherte sich der Northeimer HC nicht nur den 2.Tabellenplatz in der Oberliga Süd, sondern qualifizierte sich erstmals für die anstehende Verbandsmeisterschaft am 27./28.04.2019. Mit dem Gefühl kann die Mannschaft befreit ins Gipfeltreffen gegen den verlustpunktfreien Tabellenersten TV Hannover-Badenstedt gehen. Das Spiel findet am kommenden Sonntag, 10.03.2019 um 10:15 Uhr in der Schuhwallhalle statt. Über zahlreiche Zuschauer und Unterstützung würde sich die Mannschaft sehr freuen.

Für den NHC spielten:
Mönkemeyer (Tor), Tauber (Tor) – Kühne 10/3, Wehrmaker 6, Pfotzer 3, Berke 5, Musul 1, Binnewies, Müller 3.
red/ok/Fotos: Oliver Kirch














5.03.2019 • 10:50 Uhr

Northeim: Starker Auftritt des Handball-Teams männliche B-Jugend in Groß Lafferde

Northeimer Handball Club. aktuell!
Am vergangenen Sonntagnachmittag ging es für die männliche B-Jugend des NHCs nach Groß Lafferde. Trotz des geschwächten Kaders gelang es Northeim gut in das Spiel zu starten (0:3 nach 4 Minuten) und die Führung dank guter Abwehr und konzentriertem Angriffs zur Halbzeitpause auf 7:14 auszubauen. Diese starke Spielweise konnte Northeim auch anfangs in der zweiten Hälfte beibehalten, jedoch ließ schließlich in den letzten paar Minuten der Partie die Konzentration nach. Northeim gewann somit mit 19:33.

Weiter geht’s für die Jungs mit einem wichtigen Spiel am 17.03.19 um 15 Uhr in Northeim gegen die Sportfreunde Söhre.

Für den NHC spielten: Schuster, Brinkmann, Heiduck, Teßling(1), Bosse(1), Kanne(2), Berke(2), Friedrichs(3), Bialas(6), Lüdecke(7), Schlappig(11).
red/ok











4.03.2019 • 22:37 Uhr

61. Gandersheimer Domfestspiele aktuell: Intendant Achim Lenz greift auf zwei Hallen zurück - Heute wieder Nachtarbeit

Die 61. Gandersheimer Domfestspiele bewegen die Menschen lange bevor (symbolisch) der erste Vorhang sich öffnet. Die Engagements des Ensembles sind so gut wie unter Dach und Fach. Der neue kaufmännische Direktor Thomas Groß steigt am 1. April ins Theatergeschäft ein - wird am 22. Mai laut Aufsichtsratschef Uwe Schwarz erstmals auf der traditionellen Eröffnungs- Pressekonferenz auftreten. Intern wird von den Akteuren an den vielversprechenden Theaterstücken gearbeitet.

Und am heutigen Montagabend war wieder "Nachtarbeit" zu beobachten. In dem entstehenden neuen Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele in den Hallen des Unternehmens Leicht & Appel in der Neuen Straße in Bad Gandersheimer war wieder Festbeleuchtung angesagt. Indiz für die dort stattfindenden baulichen Veränderungen. Eine erste Halle des Gesamtprojektes, so berichtete es Festspiel-Intendant Achim Lenz im Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, wird bereits in der bevorstehenden Vorbereitung auf das Freilichtheaterspiel vor der Stiftskirche zur Verfügung stehen. Das ganze Projekt soll laut Lenz in zwei Jahren fertiggestellt sein. Das wiederum bedeutet, dass in der Einstudierphase für die Spielzeit 2019 wiederum eine alternative Probenhalle unbedingt gebraucht wird. Diesmal sind die Lösungen für diese Herausforderung geregelt. Denn es steht nach Angaben von Intendant Lenz in diesem Jahr noch einmal die Gymnastikhalle der Paracelsus Klinik zur Verfügung. Der Theatermacher erleichtert: "Wir sind Paracelsus sehr dankbar für diese sehr wohlwollende Kooperation!".
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










4.03.2019 • 22:13 Uhr

Nette Geste namens der CDU-Stadtratsfraktion: "Herzlichen Glückwunsch, Herr Kielhorn"!

Eine nette Gratulations-Geste hat soeben der neuen Öffentlichkeitsbeauftragte der Christdemokraten in Bad Gandersheim, David Artschwager, in Form einer Mitteilung namens der CDU-Stadtratsfraktion unserer Redaktion übermittelt. Wir dokumentieren die Botschaft im Original und ungekürzt:

David Artschwager: "Die CDU Stadtratsfraktion beglückwünscht Herrn Kielhorn zu seiner neuen Position und wünscht Ihm viel Erfolg für seine künftige Arbeit als Fraktionsvorsitzender. Die CDU Fraktion hofft auf eine produktive Zusammenarbeit die insbesondere im Rahmen der anstehenden Herausforderungen (z.B. Landesgartenschau, Hochwasserschutz etc.) dringend nötig ist. Eine solche zielorientierte Kooperation muss auf einer Basis des gegenseitigen Respekts einander gegenüber aufgebaut werden. Wir stehen Herrn Kielhorn sehr gerne für Gespräche über die Optimierung der Arbeit, sowie der Kommunikation zwischen Stadtrat und Stadtverwaltung zur Verfügung. Gemeinsam für Bad Gandersheim muss das Motto lauten."

Das Bilder zeigen Artschwager jüngst beim Besuch des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Brinkhaus auf einer Veranstaltung der Christdemokraten im Einbecker Hotel Panorama, die auch vom ehemaligen Einbecker Bürgermeister und Ratsherrn Ulrich Minkner (SPD) besucht wurde.
Auf dem weiteren Bild ist der neue Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Niklas Kielhorn neben dem bisherigen Vorsitzenden Jürgen Steinhoff dokumentiert. Fotos: Thomas Fischer












4.03.2019 • 16:00 Uhr

Medien-Beobachtungen in Südniedersachsen: MEEDIA watscht BILD ab

Bei seinem krampfhaften Versuch, sich gegen die nachhaltig abnehmende Akzeptanz bei den Lesern und Leserinnen zu wehren, muss der BILD-Verlag Springer (Hamburg) nicht nur weiter Niederlagen einstecken, sondern wird jetzt auch mit Kritik und Häme kluger Medienbeobachter überschüttet. Springer arbeitet derzeitbdaran, mit dem "BILD-Politik-Magazin" neue Leserschichten zu erschließen. Nach den ersten Testausgaben mit umstrittenen Titeln wird das Redaktionsmarketing mehr als offensichtlich und nun deswegen angeprangert: Springer fischt mit seinen Magazin-Covern im Populismus, kommentiert der Branchendienst MEEDIA in seiner aktuellen Ausgabe. Gemeint sind damit die plumpen Ansprachen über Schlagzeilen an rechtspopulistische Themen und Anliegen und angebliche Bedürfnisse der Menschen. Bei AfD-Anhängern wird BILD massiv gemieden. Diese Leserklientel versucht Springer zurückzuködern. Interessant ist nun die durch Marktbeobachtungen bestätigte Analytik an den Kiosken, wo "BILD Politik" für teures Geld feilgeboten wird, sich die BILD-Masche aber nicht verfängt und das Produkt überhaupt nicht wie von den Springer-Managern erhofft und großspurig konzipiert, angenommen wird. Professionelle Medienkenner sagen ein schnelles Sterben von "BILD-Politik " voraus.
red/ Screenshot MEEDIA










4.03.2019 • 15:40 Uhr

In Greene: Aufsitzmäher entwendet

Die Polizei Northeim vermeldet soeben folgenden Diebstahl:
Bisher unbekannte Täter haben in der Zeit vom 31. Januar 2019 und 27. Februrar 2019 in der Einbecker Ortschaft Greene in der Hindenburgstraße einen grünen Aufsitzrasenmäher entwendet. Der Mäher stand in einem Schuppen auf dem Grundstück des Geschädigten. Die Täter haben sich unberechtigt auf das Grundstück begeben und Aufsitzmäher entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 800 Euro. Eventuelle Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeistation Kreiensen oder der Polizei Einbeckl in Verbindung zu setzen.pap










4.03.2019 • 15:36 Uhr

Im Northeimer Kreishaus: Sprechtag des Versorgungsamtes

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (Versorgungsamt), Standort Hildesheim, bietet am Montag, 11.März, im Kreishaus, Medenheimer Straße 6/8 in Northeim, einen Sprechtag an. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr können sich dort Versehrte, Behinderte, Empfängerinnen und Empfänger von Versorgungsrenten beraten lassen und Auskünfte einholen.lpd










4.03.2019 • 15:32 Uhr

Sportstätten in Bad Gandersheim und Südniedersachsen endlich in Ordnung bringen: Jetzt sofort ran an die Fördertöpfe!

Abgeordnete Frauke Heiligenstadt: Land fördert Sportstätten mit 100 Millionen Euro – Kommunen und Vereine können ab sofort Anträge stellen

SPD-Innenminister Boris Pistorius (Foto) hat am heutigen Montag die Förderrichtlinie für das Landesprogramm zur Sanierung der niedersächsischen Sportstätten angekündigt. Insgesamt wird die SPD-geführte Landesregierung in den Jahren 2019 bis 2022 100 Millionen Euro für die Sanierung von kommunalen und Vereinssportstätten zur Verfügung stellen. Die Förderrichtlinie wird in den nächsten Tagen im Niedersächsischen Ministerialblatt veröffentlicht und damit in Kraft treten.

Die SPD-Abgeordnete Frauke Heiligenstadt (Foto) erklärt: „Durch die Veröffentlichung der Förderrichtlinie ist der Startschuss für die Kommunen und Vereine gefallen – ab sofort können die Fördermittel beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport beantragt werden.“

Kommunen können die Fördermittel ebenso beantragen wie Vereine, die im Landessportbund organisiert sind. Dabei werden 80 Prozent der Gesamtsumme an die Kommunen und 20 Prozent an die Vereine in Niedersachsen gehen. Durch die neue Richtlinie soll dabei insbesondere die Sanierung von Turn- und Schwimmhallen, aber auch von Sportplätzen gefördert werden. Bewerbungsschluss für die erste Förderphase ist der 31. Mai 2019.

„Sport fördert die Gesundheit und trägt entscheidend zu Integration und Teilhabe bei, so die Abgeordnete Frauke Heiligenstadt. „Voraussetzung dafür ist jedoch, dass unsere Sportanlagen in einem guten Zustand sind. Vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass auch die Städte und Gemeinden im Wahlkreis Northeim und die hiesigen Vereine von der Landesförderung profitieren werden.“

Zur Information: Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt und soll jeweils mindestens 50.000 Euro betragen. Bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil der Zuwendung an den zuwendungsfähigen Ausgaben sogar bis zu 80 Prozent betragen. Maximal werden bei Sporthallen 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern eine Million Euro als Zuwendung gewährt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer













4.03.2019 • 15:20 Uhr

Bad Gandersheimer Stadt-Feuerwehren als Finalisten beim „Conrad-Dietrich-Magirus-Award“ in Ulm dabei

Ereignisreicher Tag für die achtköpfige Delegation aus Bad Gandersheim – Glückwunsch der Bürgermeisterin

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim haben kürzlich als nominiertes nationales Feuerwehrteam 2018 mit einer achtköpfigen Abordnung an der feierlichen Verleihung des „Conrad-Dietrich-Magirus-Award 2018“ in Ulm teilgenommen. Bereits um 4.30 Uhr startete die Delegation in Bad Gandersheim. Nach Ankunft in Ulm wurde eine kurze Stadtführung in der Innenstadt mit dem Münster durchgeführt, bevor die Firma „Magirus“ zum Mittagsessen eingeladen hatte. Mit den zuständigen Vertretern Torsten Wulf und Andy Stephan wurde eine zweistündige Werksführung absolviert. Die Herstellung der längsten Drehleitern mit einer Rettungshöhe von 68 Metern wurde fast zur Nebensache, als die ersten Komponenten des im Juni 2019 abzuholenden Hilfeleistungslöschfahrzeuges HLF 20 für die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim in der Produktion begutachtet werden konnten. Nach dem Einchecken im Hotel Maritim öffneten um 18 Uhr die Türen zum nur 50 Meter entfernten „Congress Centrum Ulm“ und dann ging es entlang des roten Teppichs in den großen Saal. Die Spannung bei den 26 Finalisten und über 700 Gästen insgesamt stieg bis ins Unendliche. Die Siegerteams des internationalen und des nationales Wettbewerbes konnten an diesem Abend die begehrte Auszeichnung entgegen nehmen. Wir gratulierten dem nationalen Siegerteam aus Treuenbrietzen (Brandenburg) und dem internationalen Siegerteam der Feuerwehr Rio de Janeiro (Brasilien) sehr herzlich. Mit der Auszeichnung aller Finalisten wurde das Engagement der Feuerwehrleute in der ganzen Welt gewürdigt, die täglich ihr Leben für andere riskieren. „Die Ehrung des Feuerwehrteams des Jahres soll aber nicht nur große Wertschätzung für die Arbeit der Feuerwehr zum Ausdruck bringen, sondern auch noch mehr junge Frauen und Männer dafür begeistern, sich zum Wohl unserer Gesellschaft in der Feuerwehrarbeit zu engagieren“ so Marc Diening, Chief Executive Officer der Firma Magirus. Für die Bad Gandersheimer Kameraden war die gesamte Veranstaltung ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis. Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim bedanken sich bei allen, die für sie gevotet haben sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Bürgermeisterin Franziska Schwarz übermittelte den Stadtwehren Bad Gandersheim ihre Glückwünsche zu der besonderen Ehre und Auszeichnung, in Ulm zu den nationalen Finalisten gehört zu haben. „Die Würdigung im Rahmen des ‚Conrad-Dietrich-Magirus-Award 2018‘ hat das große Engagement und die hohe Leistungsfähigkeit unserer Stadtwehren verdientermaßen bundesweit und damit weit über unsere Region hinaus bekannt werden lassen“, so die Bürgermeisterin.
red
Die Bilder vermitteln Eindrücke von den Geehrten durch Manager des Unternehmens Magirus. Fotos: Kai-Uwe Roßtock

















4.03.2019 • 11:37 Uhr

Neue Masche: Betrüger an der Haustür geben sich als Bankmitarbeiter aus

Vorsicht ist geboten - Die falschen Bänker könnten auch in Südniedersachsen aktiv werden

"Hallo! Ich bin der nette Mann von Ihrer Bank..."

Eine neue Betrugsmasche ist bei der Polizei in Höxter am Freitag zur Anzeige gebracht worden. Demnach klingelte ein unbekannter Mann bei einem älteren Ehepaar in Höxter, gab sich als Bankmitarbeiter aus und fragte nach persönlichen Daten, insbesondere der PIN-Nummer. Der Vorfall hatte sich am vergangenen Donnerstag, 28. Februar, gegen 12.30 Uhr in der Schlesischen Straße in Höxter ereignet. Ein etwa 40 Jahre alter, gepflegt wirkender Mann hatte sich bei dem Ehepaar an der Haustür als Bankmitarbeiter vorgestellt und sich durch sein forsches Auftreten auch Einlass in das Haus verschafft. Er stellte Fragen zu den Bewohnern, zu Konto und Kontostand und erklärte, dass es eine Fehlbuchung auf dem Konto der Senioren gegeben habe, die er nun beheben könne. Er benötige allerdings die PIN-Nummer zum Konto.

Das ältere Ehepaar war direkt misstrauisch geworden, hatte nur ausweichend Auskunft gegeben und schließlich bei der Frage nach PIN-Nummer das Gespräch abgebrochen. Der Unbekannte verließ daraufhin das Haus. Er trug eine dunkle Jeans, eine dunkle kurze Jacke und sprach Deutsch. Hinweise auf Mittäter oder ein Fahrzeug liegen nicht vor. In diesem Zusammenhang rät die Polizei des Kreises Höxter grundsätzlich, Unbekannten gegenüber misstrauisch zu sein, sobald sie an persönliche Informationen gelangen wollen oder nach Geld fragen. Das gilt für Anrufer am Telefon genauso wie für unbekannte Besucher an der Haustür. Wählen Sie im Zweifel die 110 oder bitten Sie vertraute Nachbarn oder Verwandte um Unterstützung. Wer Hinweise zu dem geschilderten Vorfall geben kann oder einen ähnlichen Besuch bekommen hat, sollte die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 informieren. /nig











4.03.2019 • 11:31 Uhr

Wieder Rottenkamp in Wrescherode: Autoscheibe mit Pflasterstein zertrümmert

Was ist da nur los im Rottenkamp?
Soeben berichtet Bad Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann in einer offiziellen Verlautbarung: In der Nacht zum Sonntag wurde im Rottenkamp im Ortsteil Wrescherode die linke Seitenscheibe eines geparkten VW Passat mit einem Plasterstein eingeworfen. Hinweise dazu bitte an die Polizei in Bad Gandersheim unter Telefon 05382/919200.
Erst vor wenigen Tagen war der Rottenkamp aufgrund eines spektakulären Polizeieinsatzes ins Gerade gekommen.red/lpk










4.03.2019 • 11:26 Uhr

Kalefeld: Nach Verfolgung kam Mann mit Bierdose zurück - und entkommt abermals den Polizisten

Am Sonntag Abend gegen 21.30 Uhr fiel einer Funkstreifenwagenbestzung der Bad Gandersheimer Polizei der entgegenkommende Fahrer eines VW Golf auf, der einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der Fahrer bemerkte die Absicht und beschleunigte seinen Wagen. Den Vorsprung nutzte er, um den Golf im Sievershäuser Ring unverschlossen stehen zu lassen und zunächst zu Fuß zu flüchten. Die Beamten fanden im Fahzeuginneren eine Anzahl geleerter Bierdosen vor und observierten den Wagen. Tatsächlich kam der Fahrzeugführer mit einer Bierdose in der Hand zurück, erkannte jedoch die Beamten und flüchtete erneut fußläufig in die Dunkelheit. Die Ermittlungen dauern an. ots










4.03.2019 • 11:22 Uhr

Angebot der Familienberatungsstelle Uslar: „ElternCafé Auszeit“

Eltern und Erziehende erleben die Pubertät ihrer Kinder oftmals als herausfordernde Zeit. Die Familienberatungsstelle Uslar bietet ihnen in dieser Phase jetzt eine Auszeit in Form eines ElternCafés.
Ab April findet das „ElternCafé Auszeit“ an jedem ersten Mittwoch im Monat in der Familienberatungsstelle in Uslar statt. Es handelt sich um ein offenes Angebot,
Während der Pubertät suchen Teenager sich ihren Weg ins Erwachsenenleben. In den Augen der Eltern häufen sich in dieser Zeit die Konflikte im Familienalltag. Es ist nicht immer einfach, als Vater oder Mutter gelassen und kraftvoll zu bleiben, wenn man sich sorgt, unsicher oder manchmal auch verärgert ist.
Die Familienberatungsstelle möchte mit dem ElternCafé Auszeit allen Eltern von pubertierenden Jugendlichen einen Raum bieten, sich in einem ungezwungenen Rahmen eine kleine Auszeit vom Familienalltag zu nehmen. Mit anderen Eltern (über Erziehungsfragen) ins Gespräch zu kommen und die eine oder andere nützliche Information rund ums Thema Pubertät mitzunehmen.
Die Treffen werden organisiert und begleitet von Pauline Leiders, Psychologin und Veronika Strunk, Systemische Familientherapeutin. Zu jedem Treffen kann ein thematischer Schwerpunkt organisiert werden, der sich an den Wünschen, Fragen und Themen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientiert.
Was: „ElternCafé Auszeit“ – ein offenes Angebot für Eltern von pubertierenden Kindern
Wer: Betreut von Veronika Strunk, systematische Familientherapeutin und Pauline Leiders, Psychologin
Wann: Jeden ersten Mittwoch im Monat, von 16 – 18 Uhr. Die Terminserie beginnt im April, die Treffen im ersten Halbjahr 2019 finden statt am 3. April, 8. Mai, 5. Juni, 3. Juli
Wo: Familienberatungsstelle Uslar, Gerhart-Hauptmann-Str. 10 in Uslar
Die Teilnahme ist kostenlos! Um vorherige Anmeldung - unter Tel. 05551/7088362 oder per E-Mail (vstrunk@landkreis-northeim.de) an Veronika Strunk - wird allerdings gebeten.
Weitere Veranstaltungen und Angebote der Familienberatungsstellen im Landkreis Northeim gibt es online unter www.landkreis-northeim.de/familienberatungsstelle
lpd











4.03.2019 • 10:45 Uhr

Einbeck/Dassensen: Häßliche Begleiterscheinungen beim Karneval - Helfer mit Faustschlag verletzt

Die Polizei Einbeck wurde am vergangenen Samstag, gegen 20:15 Uhr, zum Dassenser Karneval gerufen. Dort war es zu einer wechselseitigen Körperverletzung gekommen. Ein 23 jähriger Northeimer und ein 32-jähriger Hamelner waren nach einer Beleidigung in Streit geraten, der schließlich in gegenseitigen Faustschlägen endete. Die deutliche Alkoholisierung eines Beteilgten dürfte hier ein nicht unerheblich Grund des Streites sein. Gegen die Streithähne wurden von der Polizei Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Später am Abend, gegen 23:40 Uhr, wurde die Polizei erneut nach Dassensen gerufen. Diesmal hatte ein Markoldendorfer einen Besucher des Karnevals aus dem Bereich Kassel mehrfach getreten, obwohl dieser auf dem Boden lag. Ein zu Hilfe eilender Freund des Kasselers wurde ebenfalls durch einen Faustschlag verletzt.ots










4.03.2019 • 10:33 Uhr

Sicherheit geht vor! Maroder Durchlass vom Habichtsfang zum Falkenweg für Fußgänger gesperrt

Angesichts der maroden und damit gefährlichen Treppenstufen beim Durchlass unter dem Skulpturenpfad vom Habichtsfang zum Falkenweg haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofes heute für eindeutige Sicherheit gesorgt. An beiden Zugängen wurde erst rotweißes Sperrband aufgehängt. Heute nun erfolgte die Aufstellung mit rotweißen Barrieren. Das Schild bedeutet Durchgang /Durchfahrt verboten.
Nun steht zu erwarten, dass irgendwann der desolate Tunnelgang mit seiner baufälligen Treppe schnellstens einer gründlichen Reparatur und Renovierung unterzogen wird. Auch optisch ist der finstere Durchgang im aktuellen Zustand nur noch grässlich und gruselig, bedarf dringend einer freundlichen Auffrischung beispielsweise mit bunten Farben!
red/Fotos: Thomas Fischer














4.03.2019 • 10:15 Uhr

Jetzt heißt es mitmachen! Wettbewerb „Gute Nachbarschaft“ 2019 startet

Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“

Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies hat den Startschuss für den 3. Wettbewerb der Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ gegeben. Gefördert werden sollen Projekte, die die Integration und Teilhabe in Wohnquartieren unterstützen und Räume für soziale Begegnungen schaffen. Auch integrative Handlungsansätze, die die Gemeinwesenarbeit mit der Stadtteil -, Orts- und Dorfentwicklung verknüpfen, können gefördert werden. Für das Programm stehen 2019 insgesamt vier Millionen Euro bereit.


Bauminister Olaf Lies: „Vor allem geht es dabei darum, präventiv zu handeln: Damit eine Unterversorgung an sozialer Infrastruktur sowie Konflikte durch kulturelle Unterschiede, soziale und ökonomische Probleme gar nicht erst entstehen“.


Am Wettbewerb teilnehmen können Gemeinden, Samtgemeinden, Landkreise, juristische Personen des privaten Rechts, deren Zweck vorrangig nicht auf eine wirtschaftliche Tätigkeit gerichtet ist (zum Beispiel gGmbH) sowie Verbände der Wohlfahrtspflege, kirchliche Organisationen und Kammern.

Die Auslobung und die Bewerbungsunterlagen können ab sofort unter www.nbank.de und www.gwa-nds.de heruntergeladen werden.Ansprechpartnerinnen und –partner der NBank, der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. (LAG) und des Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU)stehen im Rahmen des Wettbewerbs und in der Durchführungsphase den Projektverantwortlichen zur Seite.
red/fis











4.03.2019 • 10:13 Uhr

Harriehausen: Alles richtig gemacht! "Rosensonntag" ohne Sturm Heute Absagen und Verschiebungen der Umzüge in Karnevalshochburgen

Mit der Entscheidung, den Harriehäuser Karnevalsumzug wiederum am gestrigen Sonntag stattfinden zu lassen, haben die Verantwortlichen in dem verrückten Dorf alles richtig gemacht. "Alles lief gut. Kein Sturm hat uns weggefegt. Akteure und Besucher waren bester Laune. Und die paar Regentropfen haben uns Jecken nicht gestört", so das positive Fazit eines zufriedenen Harriehäuser Umzugmachers.
Ganz anders heute am Rosenmontag. Heftige Windböen fegen über Deutschland. In Bottrop wurde der Umzug weggeblasen. Er wurde abgesagt. In anderen Karenvalshochburgen wurden Terminverschiebungen vorgenommen. Die Gefahr für die Menschen auf den Straßen sei zu groß, heißt es begründend.
Die Bilder dokumentieren weitere witzige wie satirische und nachdenkliche Szenen/Motivwagen/Karnevalisten beim gestrigen Marsch der Jecken und Narren durch Harriehausen.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer
















4.03.2019 • 09:55 Uhr

Szenische Lesung am 13. März im Northeimer Bürgersaal: „Lerne mit dem Herzen zu denken – Zwei kurze Leben im Widerstand“

Was ist Widerstand, wo beginnt er und wie wird er im Nachkriegsdeutschland bewertet? Warum wird aus einer Person ein Vorbild und Idol und aus der anderen nicht? Diese Fragen sollen im Rahmen einer szenischen Lesung thematisiert werden, zu der die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, Tina Heistermann, herzlich einlädt.
Sophie Scholl und Cato Bontjes van Beek engagierten sich beide im Widerstand gegen die Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten. Beide produzierten und verteilten systemkritische Flugblätter. Beide wurden dafür verhaftet und kurz nacheinander hingerichtet.
Die szenische Lesung „Lerne mit dem Herzen zu denken - Zwei kurze Leben im Widerstand“ von der Historikerin Dr. Frauke Geyken und der Schauspielerin Johanna Kunze stellt die Biografien der jungen Frauen nebeneinander. Sie zeigt, wie Widerstand im Alltag Platz fand. Und sie beleuchtet, wie das junge Nachkriegsdeutschland nicht erlittenes Unrecht würdigte, sondern ideologisch zwischen „guten“ (Weiße Rose) und „fragwürdigen“, weil kommunistischen (Rote Kapelle) Widerstandsgruppen unterschied.
„Lerne mit dem Herzen zu denken – Zwei kurze Leben im Widerstand“
Mittwoch, 13. März um 19.30 Uhr im Bürgersaal des St. Blasien Klosters, Am Münster 9-11 in Northeim
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter 05551/708319 oder per E-Mail an gleichstellung@landkreis-northeim.de wird gebeten.
lpd












4.03.2019 • 07:47 Uhr

Bürgerstiftung Bad Gandersheim: Stiftungsbehörde in Braunschweig erteilt Genehmigung - "Wir lieben unsere Heimat Südniedersachsen und Bad Gandersheimer!"

Gandersheimer Firmen, Persönlichkeiten und auch Fis Work Media Group bringen sich in Bürgerstiftung aktiv ein

Es geht voran mit der in Bad Gandersheim mit Elan im vorigen Jahr auf den Weg gebrachten Bürgerstiftung. Nach aktuellen Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group wurde von Repräsentantden der Stiftung soeben offiziell bestätigt, dass jetzt die Genehmigung von der zuständigen Stiftungsbehörde in Braunschweig vorliegt. "Das ist korrekt. Wir haben die Stiftung offiziell genehmigt bekommen", zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Generalmajor a.D. Achim Lidsba (Sebexen) sichtlich zufrieden. Jetzt stehe noch die Bestätigung der Gemeinnützigkeit durch die Finanzbehörden aus. Man sei aber guter Dinge, dass auch dieses Testat in allerkürzester Zeit vorliegt. "Dann kann die Arbeit richtig losgehen."

Zum Hintergrund der Initiative einer Bürgerstiftung hatte Lidsba bei ihrer Gründung unter anderem erklärt:
"Mit dem Stiftungsgeschäft machen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt für die Fortentwicklung von Stadt und Region. Es ist ein erster Schritt, dem viele folgen sollten, um nachhaltig was für die Zukunftsperspektiven aller Bürgerinnen und Bürger zu leisten. Sicher ist die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheimer ein eminent wichtiger Meilenstein für die Stadt und die Region. Aber der Blick darf sich nicht auf dieses Großereignis verengen, wir müssen darüber hinausschauen und dann neue Meilensteine ins Visier nehmen. Dafür ist die Stiftung das richtige Instrument, um vorausschauend, perspektivisch und mit langem Atem Politik und Gesellschaft begleitend zu unterstützen."
Und Achim Lidsba erklärte in seinem leidenschaftlichen Appell weiter: "Mit der Stiftung übernehmen wir auf der Grundlage der Satzung für jedermann sichtbar Mitverantwortung für ein gedeihliches Wohlergehen in unserer Heimat. Für dieses Bürgerengagement sollten wir proaktiv werben, um die Stiftung erfolgreich nach vor zu bringen!"
Zahlreiche Bürger, Bürgerinnen, Persönlichkeiten aus Stadt und Region sowie Unternehmen haben diesen Aufruf des Vorsitzenden verinnerlicht, sich solidarisiert und mit über 40 Beitragen für den finanziellen Kapitalstock von 60.000 Euro gesorgt und damit den Start der Stiftung ermöglicht. Auch das frische Medienunternehmen der Fis Work Media Group hat sich zunächst mit einer vierstelligen Spende eingepflegt. "Wir lieben unsere schöne Heimat Südniedersachsen und Bad Gandersheim!", begründete Thomas Fischer die Unterstützung der Stiftung.
red/Foto: Fis WMG










4.03.2019 • 07:16 Uhr

B3 bei Kuventhal "Bärenholzkurve": Clio rauscht Abhang hinunter - Kran zur Bergung eingesetzt

Eine 57- jährige Fahrzeugführerin aus Dassel befuhr am vergangenen Samstag gegen 16 Uhr die B3 von Brunsen in Richtung Kuventhal. Im Bereich einer starken Linkskurve kam sie mit ihrem Renault Clio vermutlich aus Unachtsamkeit nach rechts von der Fahbrhan ab. Der Clio durchfuhr zunächst den Straßenrand und anschließend einen Hang herunter. Dabei wurden mehrere Sträucher und Büsche überfahren. Letztendlich ist der Pkw auf einem angrenzenden Feld zum Stehen gekommen und musste mit Seilwinde und Kran eines Abschleppwagens geborgen werden. Die Fahrzeugführerin kam mit kleineren Blessuren davon, an ihrem Renault enstand allerdings ein Sachschaden von ca. 8000 Euro.tm










4.03.2019 • 07:07 Uhr

Wieder Auseinandersetzung zwischen Radikal-Links und - Rechts in Göttingen: Wohnung verwüstet, Stinkbombe geworfen, Notebook gestohlen

Göttinger Polizei geht von politisch motivierter Tat aus - Staatsschutz ermittelt

Die politisch motivierten, kriminellen Attacken zwischen rechts- und linksextremen Szenezellen in der Universitätsstadt Göttingen reißen nicht ab. Jetzt berichtet die Polizei über ein erneutes Vorkommnis:
Unbekannte sind am vergangenen Freitag (01.03.19) im Laufe des Abends in ein Mehrparteienwohnhaus in der Reinhäuser Landstraße eingedrungen und haben anschließend eine Wohnung im Dachgeschoss aufgebrochen. Im Innern richteten die Täter einen nicht unerheblichen Sachschaden an. Unter anderen wurden Behältnisse durchwühlt, Wände mit Farbe beschmiert und eine bislang noch unbekannte, übel riechende Flüssigkeit ("Stinkkbomben") in allen Räumen verteilt. Die Wohnung ist infolge dessen vermutlich zurzeit unbewohnbar. Die Höhe des verursachten Gesamtschadens steht nicht fest. Die Einbrecher entwendeten nach ersten Informationen zwei Notebooks. Ob weitere Gegenstände fehlen, ist zurzeit noch unbekannt. Die Polizei Göttingen geht von einer politischen Motivation der Täter aus. Das Staatsschutzkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Radikale Linksextreme/Antifaschisten und gewaltbereite Rechtsradikale/Nazis liefern sich seit Jahren gegenseitig ausgelöste Scharmützel.
Sachdienliche Hinweise nehmen die Ermittler unter Telefon 0551-491-2115 entgegen. red/jk










4.03.2019 • 06:51 Uhr

25 Jahre Evangelische Hospizinitiative Bad Gandersheim: Pastor Ehgart kündigt Ausstellung im Dom an - "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst und laß ihn nicht im Stich!"

Die Evangelische Hospizinitiative in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheimer wird in diesem Jahr auf ein Vierteljahrhundert ihrer segensreichen wie ehrenamtlichen Arbeit zurückblicken. Anlass für eine Rückschau mit Ausblick. Das Jubiläum, so erfuhr es das Redaktionsnetzwerk im Gespräch mit dem evangelisch-lutherischen Pastor Thomas Ehgart von der Evangelischen Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim, wird unter anderem mit einer christlichen Feier und einer Ausstellung in der Stiftskirche gewürdigt. Seinen Angaben zufolge steht der Termin für diese Dokumentation einer Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit noch nicht exakt fest. "Aber die Planung sieht eine Veranstaltung in der zweiten Hälfte dieses Jahres vor."
Die Hospizinitiative leistet viel emotionale Arbeit im Verborgenen. Ganz praktische begleitet sie Menschen auf ihrem letzten Lebensweg, spendet ganz individuellen Trost, Zuneigung und Zuversicht vom Übergang vom Diesseits ins Jenseits. Das alles geschieht aus einem christlichen Verständnis heraus. "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst und laß ihn auch am Ende seines Lebens nicht im Stich!", so treffend brachte es ein Mitglied der Hospizinitiative aus Bad Gandersheim im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk auf den Punkt.
Ansprechpartner und Kontakt: Evangelische Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim.
red










4.03.2019 • 06:32 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Was für ein Krimi

Northeimer Handball Club aktuell:
Samstag Nachmittag trat das Weiblich D2-Handball-Team in der Schuhwall Hölle in Northeim gegen Plesse an. Laut Tabelle ein harter Brocken; zudem fiel leider Mira erkrankt aus. So gaben wir die Parole aus: anknüpfen an die super Leistung gegen unsere WD1, geschlossen und kämpferisch aufspielen und Siegeswillen beweisen. Diese Rechnung ging zur Freude des Trainergespannes bis zur Pause auf ( HZ 15:14 ). Im Rückraum der Gäste galt es, die starke Kimberley in den Griff zu bekommen, was die Mädels klasse umsetzen konnten. Ein flüssiges Angriffsspiel und eine konsequente Abwehrkette bescherte dem motiviertem Team sogar ein 23:17 nach dreißig Minuten. Doch der Gegner steckte nicht auf und kam wieder heran. Jetzt aber schlug das große Kämpferherz der jüngeren Garde der WD: überglücklich siegten wir mit einem Tor ( 29:28 ) und belohnten uns so für diese grandiose Teamleistung! Überglücklich und lautstark hallte nun " Schuhwallhölle... Schuhwallhölle... hey hey " durch die Halle....
red/ok










3.03.2019 • 18:25 Uhr

Im Gandersheimer Stadtrat nachgefragt: Was passiert denn da bei "Living history"? Heimlich Geschäftsführer bestellt?

Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) bestätigt brisante Personalie, nennt aber keinen Namen - CDU-Fraktionschef beantragt Akteneinsicht

Im Bad Gandersheimer Stadtrat eröffnen sich gelegentlich Vorgänge erst unter Tagesordnungspunkten, die auf den ersten Blick mehr formal erscheinen denn das sie Bedeutsames ausweisen. So passiert letzten Donnerstag in öffentlicher Sitzung des Gandersheimer Stadtrates. Vor spärlicher Kulisse und in Anwesenheit von nur 16 Ratsmitgliedern meldete sich beim Tagesordnungspunkt "Anfragen" CDU-Fraktionschef Timo Dröge zu Wort. Sein Thema der Dreiklang "Portal zur Geschichte", ""Römerschlachtfeld Harzhorn" und "Tonkuhle Willershausen". Die historischen Tourismusevents sollen zusammengeführt werden, um sie effektiver und professioneller vermarkten zu können.
"Living history" (Lebendige Geschichte) wird derzeit als Arbeitstitel für dieses Gesamtvorhaben benutzt.

Fraktionsvorsitzender Dröge habe von gewissen Neuerungen und Veränderungen gehört. Ob es stimmen würde, dass für die neu einzurichtende Gesellschaft für alle drei Projekte unter einem Dach bereits ein Geschäftsführer auserkoren sei. Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) bestätigte das vom Grundsatz her. Den Namen des Geschäftsführer werde sie aber aus Schutzinteressen nicht preisgeben. "Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben." Fraktionschef Dröge sichtlich noch mehr stutzig und irritiert hakte nach: "Wie kommt es, dass bislang die zuständigen Kommunalgremien beispielsweise in Bad Gandersheim und beim Landkreis Northeim mit der Angelegenheit überhaupt nicht befasst waren...?" Und Dröge verwies darauf, dass ja nicht einmal die neue Gesellschaft mit den drei Gesellschafter Stadt Bad Gandersheim, Gemeinde Kalefeld und Landkreis Northeim, formaljuristisch gegründet sei.

Man habe handeln müssen, so eine weitere allgemeine Einlassung der Bürgermeisterin. Sie berichtete von einer Zusammenkunft der drei beteiligten Hauptverwaltungsbeamten Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD), Kalefelds Bürgermeister Jens Meyer (SPD) und Gandersheims Bürgermeisterin. Die hätten in der Personalie des neuen Geschäftsführers eine Einigkeit erzielt. Für den immer mehr verwunderten CDU-Ratsherrn und Kreistagsabgeordnete Timo Dröge eine "äußerst merkwürdige Vorgehensweise", wie er kritisch kommentierte. "Das ist doch alles an den Gremien vorbei... das geht doch nicht". Er stellte bereits in der Ratssitzung den Antrag auf Akteneinsicht und kündigte weitere Schritte an. "Ich möchte gern die Bewerbungsakte des neuen Geschäftsführers einsehen...".

Hintergrund: Die Personalie könnte einer gewissen Pikanterie nicht entbehren wenn sich die Hinweise darauf verdichten, dass es sich bei dem neuen Geschäftsführer möglicherweise um eine ganz "warme Empfehlung" eines einflußreichen SPD-Bundespolitikers aus Goslar handeln soll. Ob dern euen Geschäftsführeraspirant auch in den Diensten des früheren SPD-Bundesvorsitzenden und Außenministers gestanden haben könnte, bleibt derzeit aufgrund der Geheimniskrämerei noch ungeklärt. Ebenso die spekulative Frage, ob hier beim Projekt "Living history" eventuell eine Art "Versorgungsposten für einen verdienten Sozialdemokraten mit Kompetenz" vergeben werden soll.
red/Foto: Thomas Fischer










3.03.2019 • 17:49 Uhr

Glück im Unglück in Bad Harzburg

Eine 39-jährige Bad Harzburgerin verließ am Samstag gegen 16 Uhr mit ihrem Renault Espace den Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Bad Harzburg und beabsichtigte, in die Straße Holzhof einzubiegen. Hierbei übersah sie ein 7-jähriges Mädchen, welches gerade mit ihrem Fahrrad den Gehweg befuhr. Trotz eines Zusammenstoßes zwischen Pkw und Fahrrad, blieb das Mädchen unverletzt, berichtet ein Polizeisprecher. An Pkw und Fahrrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. ots










3.03.2019 • 17:45 Uhr

Lutter: 65-Jährige touchiert Baum, Wagen überschlägt sich - Rettungshubschrauber fliegt Verletzte in Klinik

Am gestrigen Samstag um 10:35 Uhr befuhr eine 63-jährige Fahrzeugführerin aus Lutter mit ihrem Pkw die B 248 aus Richtung Seesen kommend und in Richtung Lutter fahrend. In Höhe des Abschnittes 235, Station 0,4 kam sie vermutlich aufgrund eines plötzlichen Unwohlseins nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte leicht einen Baum, übeschlug sich und kam anschließend auf dem angrenzenden Feld zum Liegen. Die Fahrzeugführerin wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Lutter und Hahausen geborgen und im Anschluß mit einem Rettungshubschrauber einer Klinik in Hildesheim zugeführt. Am Pkw entstand wirtschaftliche Totalschaden in Höhe von ca. 15000 Euro.











3.03.2019 • 17:40 Uhr

Heute im Kaufpark: Maskierte überfallen Schnellrestaurant am Kauf Park - Täter entkommen mit mehreren tausend Euro, zwei Mitarbeiter erleiden Schock

Maskierte haben Sonntagnacht gegen 02.20 Uhr ein Schnellrestaurant in Göttingen-Grone überfallen. Kunden hielten sich nicht mehr in dem Geschäft auf. Zwei Mitarbeiter erlitten einen Schock. Sie wurden zur Untersuchung mit angeforderten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Die unbekannten Räuber erbeuteten nach ersten erlangten Informationen wahrscheinlich einen mittleren vierstelligen Geldbetrag. Sie flüchteten anschließend vermutlich in einem hellen bzw. silberfarbenen PKW vom Tatort. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Beide Täter sollen dunkel gekleidet, ca. 180 Zentimeter groß und sehr schlank gewesen sein.

Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Straße "Am Kauf Park" beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk










3.03.2019 • 13:22 Uhr

Gute Nachrichten am Sonntag: 61. Domfestspiele und helle Freude über ausverkaufte Wintergala 2019" auf "Traupes Tenne"

Es geht weiter mit den guten Nachrichten im Vorfeld der 61. Gandersheimer Domfestspiele. Soeben bestätigten nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group Festspiel-Intendant Achim Lenz (Foto) und der Vorsitzende des Fördervereins Gandersheimer Domfestspiele Dr. Hinrich Bönicke (Foto), dass die bevorstehende Einstimmung auf das Freilichttheater-Festival, die "Festspiel-Wintergala" auf "Traupe Tenne" in Harriehausen restlos ausverkauft ist. "Zweihundert Gäste haben sich angemeldet. Das ist eine fantastische Resonanz! Wir sind ausverkauft", freute sich Dr. Hinrich Bönicke. Intendant Lenz hat ein attraktives Programm auf der Tennen-Bühne angekündigt. Die Vorfreude auf die beliebte "Winter-Gala" des Fördervereins in Kooperation mit den Gandersheimer Domfestspielen verspricht der erwartete Höhepunkt der neuen Theatersaison zu werden.
red/Fotos: Thomas Fischer














3.03.2019 • 13:00 Uhr

Uslar-Winsen: Fausthiebe gegen den Kopf und dann wollte der Schläger sein Opfer "abstechen"

Am gestrigen Samstag, kam es nach Polizeiangaben im Uslarer Ortsteil Wiensen zwischen zwei alkoholisierten Göttingern zunächst zu einem Streit. Im Laufe des eskalierenden Streits schlug der 25 Jahre alte Täter dem 28-jahrigen Opfer mehrfach mit der Faust gegen den Kopf.
Anschließend zerbrach der Täter eine Bierflasche und drohte mit dem Flaschenhals in der Hand, das Opfer abzustechen. Es blieb bei der Drohung. Durch die Auseinandersetzung erlitt das Opfer eine Platzwunde am Kopf, Abschürfungen am Oberschenkel und eine Verletzung am Ellenbogen. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurden beim Täter illegale Drogen aufgefunden. Die Drogen wurden sichergestellt, der Täter erhielt einen Platzverweis. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung, Bedrohung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.reu











3.03.2019 • 12:41 Uhr

Harriehausen: Heute seit 11.11 Uhr sind die Karnevalisten los - Tolle Motivwagen - Prächtige Stimmung

Auch wenn es von oben etwas tröpfelt kann das der Karnevalsstimmung im närrischen Harriehausen keinen Abbruch tun: Am heutigen Sonntag, es ist kurz nach 11.11 Uhr, formiert sich ein bunter Faschingsumzug. Harriehausen befindet sich für einigen Stunden im schönsten Ausnahmezustand des Jahres. Sehenswert die bunten Kostüme der Faschingtreibenden. Ebenso die mit viel Liebe und Können fabrizierten Motivwagen mit Bezügen zu aktuellen Wut-Themen.
Mittendrin auch Chefreporter Thomas Fischer von der Fis Work Media Group - herzlich von den raffen Damen in die Mitte und die Arme genommen.
Die Bildmotive dokumentieren aktuelle Szenen von vor einer Stunde - das Karnevalstreiben geht noch stundenlang weiter.
Wir wünschen "Harriehausen Alaaf und Helau!
red/Fotos:Marc Reiser






















3.03.2019 • 12:12 Uhr

Karneval in Harriehausen: Feuerwehren retten eingeklemmte Person aus Unfallwagen

Die Freiwillige Ortsfeuerwehr Harzbörde und die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim wurden am am heutigen Sonntag 3.März 2019 um 1:18 Uhr zu einer dringenden Hilfeleistung in Harriehausen alarmiert. Ein junger Mann hatte beim Verlassen der Karnevalsveranstaltung auf der abschüssigen Straße Schwalenbergsweg direkt vor dem Sportheim das Gleichgewicht verloren und stürzte Kopfüber unter ein am Straßenrand abgestellten Personenkraftwagen. Die auf dem Festgelände eingesetzte Sanitätsbereitschaft des DRK Altes Amt nahm sofort die Erstversorgung vor. Eine Rettung aus der misslichen Lage ohne dem Verletzten weitere Verletzungen zuzuführen war nur mit Hilfe der Feuerwehr möglich. Die Ortsfeuerwehr Harzbörde sperrte die Zufahrtsstraßen ab und übernahm die Einweisung der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim. Die Einsatzkräfte aus Bad Gandersheim sicherten zunächst den PKW vor dem Wegrollen und fixierten die Hinterräder. Anschließend wurde der PKW mittels Hebekissen angehoben und mit dem Unterbau von Holzklötzen gesichert. In enger Absprache mit dem Notarzt und dem Rettungsdienst konnte die Person schnell gerettet werden. Nach einer ersten Stabilisierung wurde der junge Mann in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung eingeliefert. Da die Veranstaltung zum Zeitpunkt des Einsatzes gerade zu Ende gegangen war mussten die noch anwesenden Karnevalisten bis zum Ende der Rettungsarbeiten ausharren und konnten das Festgelände nicht verlassen. Hier ist den wartenden Personen ein großes Lob auszusprechen, denn die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten professionell und ohne Zwischenfälle den Einsatz abarbeiten. Gegen 2 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Im Einsatz waren:
FF Harzbörde 1/9 TSF Harriehausen, TSF Hachenhausen
FF Bad Gandersheim 1/23 ELW, RTW, TLF 16/25, HLF 20, RW FTZ GAN
Stadtbrandmeister 1 Kdow
SEG Altes Amt 8 Einsatzfahrzeuge
Rettungsdienst Notarzt 4 RTW, NEF
Polizei 2 Einsatzfahrzeug
red/Quelle: Kreisfeuerwehr Northejm/Foto: Kai-Uwe Roßtock












3.03.2019 • 08:53 Uhr

Hohnstedt: Körperverletzung bei Karnevalsveranstaltung - Kalefelder (16) bekommt Schlag ins Gesicht und Kopfnuss

Am gestrigen späten Samstagabend (21.50 Uhr) kam es auf einer Karnevalsveranstaltung in der Mehrzweckhalle in Hohnstedt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Ein 18-jähriger Northeimer schlug laut Angaben der Polizei von heute einen 16-jährigem Kalefelder auf der Tanzfläche mit der flachen Hand ins Gesicht. Zusätzlich gab er dem Opfer eine Kopfnuss. Durch mehrere Zeugen konnten weitere Übergriffe verhindert werden. Der Täter verließ die Örtlichkeit vor dem Eintreffen der Polizeibeamten, konnte aber im späteren Verlauf an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Der Beschuldigte war zur Tatzeit alkoholisiert. Das Opfer erlitt durch die Tat leichte Verletzungen. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Mir











3.03.2019 • 08:49 Uhr

Heute um 5.10 Uhr in Northeim: Vier Männer prügeln sich - Zahn ausgeschlagen

Am heutige Sonntagmorgen kam es in der Pommernstraße/Ecke Arentschildstraße in Northeim zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen insgesamt vier männlichen Personen. Die beiden aus Northeim stammenden Opfer im Alter von 21 und 27 Jahren wurden von zwei bislang unbekannten Tätern zunächst in verbale Streitigkeit verwickelt. Anschließend schlugen die beiden Täter auf die Opfer ein. In diesem Verlauf werden die Opfer leicht verletzt, ein Opfer verliert durch den Übergriff einen Zahn. Die Polizei Northeim hat gegen die unbekannten Täter eine Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim, unter 05551-7005-0, zu melden.mir










2.03.2019 • 16:16 Uhr

Gremsheim: Landwirt beobachtet zwei Wölfe im Wald

Sie passt in diesen heißen Wolfstagen in die Zeit. Und sie verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Die digitalen Welten beschleunigen diesen feurigen Nachrichtenfluss ungemein. Es geht darum, dass ein Landwirt am vergangenen Donnerstag im Wald bei Gremsheim völlig überraschend und mit großer Sicherheit zwei Wölfe gesichtet haben will. So schnell wie der Bauer sie erkannte, so fix waren sie wieder in den Tiefen des schützenden Wald verschwunden. Aber: die Nachricht machte in den sozialen Netzwerken sofort die ganz große Kurve.

Angesichts eines amtlich nachgewiesen Wolfes in der Gemeinde Kalefeld (Landkreis Northeim), der kürzlich zwei Schafe gerissen hatte, wird der Beobachtung des Bauern bei Wolperode eine qualitative Bedeutung beigemessen. "Es ist nicht unmöglich, dass der Wolf inzwischen in unserer Region angekommen ist", kommentiert ein Spezialist im professionellen Umgang mit Wölfen. Auch von einer passionierten Jagdfrau aus Bad Gandersheimer wird heute kolportiert, dass sie bei ihrer Jagd im Wald einen Wolf oder wolfsähnlichen Hund gesehen habe.
Nutztierhalter wie Schafzüchter sind in Alarmstimmung, so eine Beobachtung und Recherche am heutigen Samstag.
red/
Bei dem Bild handelt es sich um Wölfe im Wildpark bei Neuhaus im Solling (Landkreis Holzenden). Foto: Thomas Fischer










2.03.2019 • 16:00 Uhr

Am Skulpturenpfad bei Brunshausen entdeckt: ""Hänschens Paradies" - ein liebenswürdige Erläuterung

Zur viel beachteten heimatlichen "Story Gelbe Winterlinge und die häßliche Ruine am Skulpturenweg" Bad Gandersheimer nach Lamspringe, dokumentiert am 24. Februar 2019 auf den digitalen Nachrichten-Kanälen/Internet-Zeitung des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group, erreicht uns soeben eine liebenswürdige wie spannende Erläuterung und Kommentierung. Wir dokumentieren das Statement der Familie Erika und Bernd Löning-Brunshausen ungekürzt. Die Bilder veranschaulichen die Thematik.

Lönings schreiben: "Lieber Herr Fischer, auch oder gerade aus dem Urlaub heraus verfolgt man das Gandersheimer Geschehen und wenn’s seien muß möchte man es auch kommentieren und notfalls auch erklären.
Die Familie Großhans, um deren Grundstück es hier geht, waren ausgesprochen kreative Gartenfreunde, die auch mit Preisen für Ihre Gartengestaltung vom KKV Bad Gandersheim bedacht wurden. Aus einem aufgelassenem Steinbruch haben sie hier in Brunshausen 1946 ihr Gartenparadies geschaffen. In den den letzten Jahren ihres Lebens waren sie dann allerdings nicht mehr in der Lage die notwendige Gartenarbeit zu leisten. So wuchs Garten mit allerlei Gehölz langsam zu und damit schwand die einstige Pracht dieses Gartens. Nachdem wir das Grundstück von den Erben käuflich erwerben konnten haben wir das Grundstück vom wilden Aufwuchs befreit und waren überrascht wieviel der früheren Pflanzen noch vorhanden waren. Die Flächen mit Winterlingen, Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokussen und dem blaue Immergrün werden von Jahr zu Jahr immer größer.
Sie machen das Grundstück zu einem attraktiven Flecken Erde an dem wir uns,viele Gäste, wie auch Nachbarn , erfreuen.
In Erinnerung an die Familie Großhans gaben wir dem Grundstück den Namen „Hänschens Paradies“.
Die „Ruine einer ehemaligen Baracke“, das war ihre Autogarage. Sie ist Teil der Historie dieses Ortes und seiner Menschen und so lange der Platz nicht anderweitig gebraucht wird sollte sie hier ihre Geschichte erzählen und dabei langsam aus dem Blick verschwinden dürfen Das gilt im übrigen auch für die , heute als Kunst- und Werkraum genutzte größere Baracke, ein Überbleibsel der NS- Lagerzeit.
Auch gehört die hohe Wand des ehemaligen Steinbruches zum Ensembles aus dieser Zeit dazu : Alles zusammen, ein kleines Stück erinnerungswürdiger Gandersheimer Geschichte. Grüße Erika und Bernd Löning - Klosterhof Brunshausen."
red/Fotos: Thomas Fischer












2.03.2019 • 15:46 Uhr

"Wir müssen Klimaschutz als Chance sehen" - und "Klimaschutz ist eine globale Aufgabe"

"U-Minister" Olaf Lies antwortet auf die Mündliche Anfrage zum Thema "Fridays for Future - Gemeinsam gegen die Klimakrise"

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz Olaf Lies (Foto) hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage des Abgeordneten Wiard Siebels (SPD) geantwortet.
Der Abgeordnete hatte gefragt:

"Fridays for Future - Gemeinsam gegen die Klimakrise" -
Die Bewegung „Fridays for Future“ geht auf die 16-jährige Schülerin Greta Thunberg aus Schweden zurück, die seit Monaten freitags vor dem schwedischen Parlament für mehr Klimaschutz kämpft. Ihre Forderungen hat sie schon vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos und der UNO-Klimakonferenz im polnischen Katowice deutlich gemacht und hierdurch weltweit Jugendliche animiert, sich auch für dieses Thema stark zu machen.
Auf der Internetseite der deutschen Bewegung von „Fridays for Future“ führen die Schülerinnen und Schüler aus: „Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind wir die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. (…) mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, setzt ihr unsere Zukunft aufs Spiel!“.
1. Was plant die Landesregierung in Bezug auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung in Niedersachsen?
2. Welche sozialen und ökologischen Folgen durch den Klimawandel zeigen sich schon heute in Niedersachsen?
3. Was kann jede/jeder Einzelne tun, damit der Klimakrise gemeinsam begegnet werden kann?
Minister Lies beantwortete die Anfrage namens der Landesregierung:
Bevor ich Ihre Fragen beantworte, lassen Sie mich folgende Vorbemerkung machen:
Seit Wochen protestieren in Niedersachsen tausende junge Menschen für Klimaschutz. Ich unterstütze die Schülerinnern und Schüler, denn es geht um ihre Zukunft. Wir tragen die Verantwortung dafür, den jungen Menschen die gleichen Zukunftsperspektive zu bieten, die unsere Generation hatte, indem wir ein stabiles Klima hinterlassen.
Die wissenschaftlichen Forderungen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad sind eindeutig: Eine Halbierung der CO2-Emmissionen bis 2030 und netto null bis 2050. Natürlich ist Klimaschutz eine globale Aufgabe. Aber das ist beileibe keine Entschuldigung mehr, nichts zu tun. Sondern wir müssen voran gehen – gerade wir Niedersachsen als Küsten- und Industrieland sowie als Land der erneuerbaren Energien. Denn wir haben das Wissen, wir haben die Technologien, wir haben die besten Voraussetzungen, um zu zeigen, wie ein Energie- und Industrieland die Klimaschutzziele erfolgreich umsetzen kann. Wir müssen Klimaschutz als Chance für Innovation und moderne Arbeitsplätze begreifen. Klimaschutz bedeutet eine industrielle Transformation und hier muss Niedersachsen Motor sein.
Dies vorausgeschickt, beantworte ich die Anfrage namens der Landesregierung wie folgt:



Zu 1:
Zentral für die Klimapolitik der Landesregierung sind:
1. Den Klimaschutz und Klimaanpassung als Staatsziel in der Verfassung zu verankern.
2. Das Landesklimagesetz.
3. Die Umsetzung konkreter Maßnahmen bei Klimaschutz, Energiewende und Klimafolgenanpassung.

Der Klimaschutz und die Klimaanpassung an den nicht mehr zu vermeidenden Klimawandel sollen gesetzlich verankert werden. Nur damit schaffen wir einen verbindlichen, berechenbaren und langfristigen Rahmen.

Die niedersächsische Landesregierung bekennt sich ausdrücklich zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens. Entsprechend setzt die Landesregierung auf eine konsequente Umsetzung der Energiewende als einen zentralen Baustein zur Verminderung der Treibhausgasemissionen. Im Übrigen liegt seit letzter Woche der Referentenentwurf eines Bundesklimaschutzgesetzes vor. Dies hat zu Diskussionen geführt, die zeigen: Die Bedeutung des Klimaschutzes ist bei Politik, Medien und informierten Bürgern angekommen. Ein niedersächsisches Klimagesetz würde das Bundesgesetz gut ergänzen.

Zudem hat die Landesregierung das Ziel, die Energieversorgung in Niedersachsen bis zum Jahr 2050 nahezu vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Ich betone daher immer wieder, dass Wind der Rohstoff des Nordens ist. Wir müssen es schaffen, diesen Rohstoff künftig sektorübergreifend im Sinne einer klimaneutralen Energieversorgung und einer klimaneutralen Industrieproduktion zu nutzen. Zusammen mit den Chancen der Digitalisierung, stehen wir nun vor der fünften industriellen Revolution. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist die eine wichtige Säule von Klimaschutz in Niedersachsen. Das Steigern der Energieeffizienz ist die andere Säule.

Die Landesregierung hat in der Koalitionsvereinbarung daher beschlossen, eine Energieeffizienzstrategie zu erarbeiten. Durch eine Kombination aus Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien soll der Primärenergiebedarf von Gebäuden bis 2050 um rund 80 Prozent gegenüber 2008 gesenkt werden. Insofern wurde als Schwerpunkt der Effizienzstrategie zunächst die Wärmewende vorrangig im Gebäudebereich gewählt.

Im Verkehrssektor sind noch größere Anstrengungen erforderlich. Wir brauchen einen Verkehrssektor, der auf umfassender Nutzung erneuerbarer Energien beruht. Es gibt beispielsweise großes, unmittelbares Potenzial für wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenzüge. Entsprechend stellt sich die Frage, ob wir in Zukunft, da wo wir es beeinflussen können, nur noch auf nachhaltigen Schienenverkehr setzen und beispielsweise für die Landesnahverkehrsgesellschaft entsprechende Ausschreibungskriterien festlegen. Und bei den Hafenbahnen prüfen, welche Rahmenbedingungen wir für Wasserstoffzüge setzen können.

Zudem ist aus Sicht der Landesregierung der kommunale Klimaschutz von grundlegender Bedeutung. Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) ist hierfür unsere zentrale Stelle.

Ein besonders wichtiger Teil für den Klimaschutz in Niedersachsen stellt die Landwirtschaft dar. Denn aus der Landwirtschaft und Landnutzung in Niedersachsen stammen insgesamt knapp ein Drittel der niedersächsischen Treibhausgasemissionen. Ein Hebel für mehr Klimaschutz kommt den niedersächsischen Biogasanlagen zu, die durch einen vermehrten Einsatz von Wirtschaftsdüngern in Ihren gasdichten Systemen THG-Emissionen einsparen, die bei der herkömmlichen Lagerung von Wirtschaftsdüngern frei werden.

Insgesamt gilt jedoch bei allem Gesagten: Viele wesentliche Festlegungen zur Erreichung der Klimaziele werden auf Bundesebene und europäischer Ebene getroffen. Ohne Bund und EU werden wir sämtliche Klimaziele verfehlen, unabhängig davon wie sehr wir uns in Niedersachsen anstrengen.

Aber Klimaschutz ist nur die eine Seite der Medaille. Ich habe es eingangs schon deutlich gemacht, dass die Folgen des Klimawandels heute schon zu spüren sind und sich weiter verstärken werden.
Deshalb bereiten wir gerade die Fortschreibung der niedersächsischen Anpassungsstrategie aus dem Jahre 2013 vor.
Die Anpassungsstrategie wird auch Maßnahmen einbeziehen, die von der Landesregierung heute schon verfolgt und umgesetzt werden:
Der Schutz des Binnenlandes vor Sturmfluten und Hochwasser ist für Niedersachsen seit jeher von elementarer Bedeutung. Für den Küstenschutz stellt das Land derzeit jährlich ca. 62 Mio. Euro und für den Hochwasserschutz ca. 23 Mio. Euro bereit. Zusätzlich steht erstmalig mit dem Haushalt 2019 ein Sondervermögen aus reinen Landesmitteln in Höhe von 27 Mio. Euro für kommunalen Hochwasserschutzes zur Verfügung.

Gemeinsam mit betroffenen Stakeholdern erarbeitet die Landesregierung aktuell ein integriertes Konzept zum Ausbau der Wasserversorgung, nicht zuletzt unter dem Aspekt der Klimaveränderungen.

Wir müssen uns also dem Klimawandel in Niedersachsen landesweit und dauerhaft stellen. Deshalb werde ich in Niedersachsen ein Klimakompetenzzentrum einrichten. Es soll zentraler Partner für alle Fragen des Klimawandels und der Folgenanpassung sein.

Zu 2:
Der Klimawandel ist auch in Niedersachsen längst Realität. Der Klimawandel beeinflusst dabei nicht nur die Lebensgrundlagen der heutigen, sondern beschränkt auch die Entwicklungschancen zukünftiger Generationen.

Der sich zukünftig beschleunigende Meeresspiegelanstieg wird gerade uns in Niedersachsen mittel- bis langfristig vor enorme Herausforderungen stellen. Bei seinen Planungen im Küstenschutz orientiert sich das Land Niedersachsen wie auch die übrigen Küstenländer Deutschlands an den Aussagen des IPCC-Reports. Insofern ist Niedersachsen gut aufgestellt, was den vorsorgenden Küstenschutz betrifft.

Bereits jetzt, bei einer Erderwärmung von global rund einem Grad, sind weitreichende Folgen des Klimawandels wie Hitze, Dürre, Starkregenereignisse und Überschwemmungen spürbar. Die Extremwetter werden zunehmen. Alte oder kranke Menschen sind durch extreme Hitze besonders gefährdet. Dies müssen wir zukünftig in der Stadtplanung aber auch in den sozialen Einrichtungen stärker berücksichtigen.

Von Hitze- oder Dürreereignissen ist außerdem die Land- und Forstwirtschaft besonders betroffen. Die Landwirtschaft muss täglich mit den Wetterverhältnissen arbeiten und hat daher einen besonderen Anpassungsbedarf um Schäden zu vermeiden oder mindestens zu vermindern. Während sich die Folgen der Trockenheit des vergangenen Jahres bei den landwirtschaftlichen Betrieben meist unmittelbar gezeigt haben, werden die negativen Auswirkungen auf die Forstwirtschaft noch deutlich länger spürbar sein. Die Forstwirtschaft hat durch die Dürre 2018 erhebliche Verluste hinnehmen müssen. Weiterhin sorgt eine Borkenkäfergradation in bisher unbekanntem Ausmaß für hohe Zwangsnutzungen. Ein aktiver Waldumbau hin zu standort- und klimaangepassten Mischbeständen, wo immer standörtlich möglich mit Laubholz, ist für die Wälder das wirksamste Mittel der Klimaanpassung.


Zu 3:
Natürlich ist jede und jeder Einzelne gefragt, seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Politik darf die Verantwortung aber nicht auf den Einzelnen abwälzen. Vielmehr ist die Politik gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Energiewende muss beschleunigt werden, um die klimapolitischen Ziele zu erreichen. Die Voraussetzungen dafür muss der Staat schaffen! Vor allem müssen wir die Chancen nutzen, die innovative Entwicklungen in diesem Zusammenhang für Wirtschaft und Gesellschaft bieten können.
Das ist nicht immer einfach, denn es erfordert teilweise auch unbequeme Entscheidungen. Die Jugendlichen erwarten aber zurecht von uns, von diesem Parlament, diese Diskussion zu führen und dann die notwendigen Entscheidungen für erfolgreichen Klimaschutz sowie für eine enkel- und urenkeltaugliche Politik zu treffen. Vor allem aber haben die Jugendlichen ein Anrecht darauf, dass Politik wissenschaftliche Tatsachen anerkennt. Das Leugnen des Klimawandels ist schwer auszuhalten.
red/Foto: Thomas Fischer











2.03.2019 • 11:17 Uhr

Live!Hier grüßt und kümmert sich Vladimir Koshelev um Spitzenhengst vom Pony-Gestüt Clus

Der abenteuerliche Transfer von für Classic-Ponys, dabei ein Europa-Sieger Jo’s KC Coyne Connection vom Pony-Gestüt in Clus-Bad Gandersheim nach Moskau hat gestern Abend ein gutes Ende gefunden. Der russische Züchter und Kooperationspartner der Familie Grober, Vladimir Koshelev, meldete die glückliche Ankunft des wertvollen Ponytransports(wir berichteten ausführlich und exklusiv). Eindrucksvoll das aktuelle Videodokument aus Russland. Es erreichte heute die Familie Grober. Stefanie Grober stellte es dankenswerter Weise unserem Redaktionsnetzwerk zur Verfügung. Mit den beeindruckenden Sequenzen aus dem fernen Russland schließt sich ein weiteres Mal der Kreis der positiven Zusammenarbeit zwischen den Pony-Zuchtbetrieben in Clus und Moskau. Ponys verbinden Menschen und sorgen für gelebte Völkerfreundschaften!
red/fis/Video: Stefanie Grober










2.03.2019 • 11:12 Uhr

Damit die Pflege in den Krankenhäusern nicht weiter an Krücken gehen muss! Mehr Personal muss her!

Fraktion DIE LINKE. / Northeim21 stellt Antrag an den Kreistag Northeim zum Personalaufbau in den Krankenhäusern

Damit die Pflege in Südniedersachsens Krankenhäusern nicht noch weiter gehandicapt bleibt und an Krücken gehen muss, gibt es nun Initiativen, dass sich vielleicht Besserungen einstellen:

Die Pflege in den Krankenhäusern wird ab 1. Januar 2020 nicht mehr durch Fallpauschalen finanziert. Die Krankenhäuser bekommen stattdessen die tatsächlichen Kosten für das Pflegepersonal erstattet. Für 2019 erhalten die Krankenhäuser die Kosten für jede Neueinstellung und jede aufgestockte Stelle zusätzlich von den Krankenkassen. (Quelle Bundesgesetzblatt Jahrgang 2018 Teil I Nr. 45, ausgegeben zu Bonn am 14.12.2018).
Dazu Marianne König, Pflegeexpertin im Kreisverband DIE LINKE. Northeim und Mitarbeiterin von Pia Zimmermann (Pflegepolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag).
„Das von der Bundesregierung beschlossene Pflegepersonalstärkungsgesetz ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Mittel sind begrenzt. Aber die Träger der Krankenhäuser im Landkreis Northeim sollten diese trotzdem Mittel ausschöpfen, da sie unseren PatientInnen zugute kommen.“
Deswegen stellt die Fraktion DIE LINKE. / Northeim21 folgenden Antrag an den Kreistag in Northeim:
„Der Kreistag Northeim fordert die Träger der Krankenhäuser im Landkreis auf, die Möglichkeit zum Personalaufbau, die sich durch das Pflegepersonalstärkungsgesetz ergeben, umzusetzen.
Der Kreistag erwartet von den Trägern die Mittel voll auszuschöpfen und eine Einstellungsoffensive zu starten. Auch sollen die Mitglieder des Kreistags regelmäßig über die Ausschöpfung der Mittel und Neueinstellungen quartalsweise informiert werden.“
Rainer Otto, Fraktionsvorsitzender dazu weiter: „Unsere Krankenhäuser und unsere PatientInnen profitieren davon. Deswegen müssen wir schnell handeln – denn gerade im ländlichen Raum braucht es Zeit, Personal zu akquirieren“.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












2.03.2019 • 09:17 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 6 Höhe Ahrbergen: VW Touran und Golf krachen zusammen

Am gestrigen Freitag ereignete sich gegen 08:00 Uhr auf der Bundesstraße 6 in Höhe Ahrbergen ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden.

Nach jetzigem Ermittlungsstand befuhr ein 55-jähriger Mann aus Giesen mit seinem VW Touran die B 6 in Richtung Sarstedt. Auf dem Beifahrersitz befand sich sein 8-jähriger Sohn. In Höhe Ahrbergen beabsichtigte der Fahrzeugführer nach links in die Hildesheimer Straße abzubiegen. Dabei kam es im Einmündungsbereich zu einer Kollision mit dem VW Golf eines 38-jährigen Sarstedters, der die B 6 in Richtung Groß Förste befuhr. Nach dem Zusammenstoß kam der Golf nach rechts von der Fahrbahn ab und und prallte gegen einen Ampelmast. In beiden Fahrzeugen wurden die Airbags ausgelöst. Sowohl die Insassen in dem Touran als auch der Golffahrer wurden verletzt und mussten durch Rettungswagen in Hildesheimer Krankenhäuser verbracht werden. Zur Art der Verletzungen können momentan keine genauen Angaben gemacht werden.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie mussten durch Abschleppfahrzeuge geborgen werden. Der Gesamtschaden wurde durch die aufnehmenden Beamten auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Außer der Polizei waren drei Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, die Freiwillige Feuerwehr Ahrbergen, die Straßenmeisterei Sarstedt sowie die untere Wasserbehörde an der Unfallstelle eingesetzt. Da aus den Fahrzeugen Betriebsstoffe ausliefen, wurde eine Spezialfirma mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragt.

Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Lediglich während der Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt werden. Es kam zu einer leichten Staubildung. Gegen 09:50 Uhr wurde die Bundesstraße wieder komplett freigegeben.jpm/Foto: Polizei











2.03.2019 • 09:10 Uhr

Banküberfall in Landwehrhagen im Februar - Noch immer keine Spur vom Täter, betroffenes Geldinstitut setzt bis zu 5.000 Euro Belohnung aus!

Im Zusammenhang mit dem bewaffneten Überfall auf eine Bankfiliale in Landwehrhagen (Landkreis Göttingen) am späten Nachmittag des 7. Februar fahndet das Polizeikommissariat (PK) Hann. Münden noch immer mit Hochdruck nach dem unbekannten Täter mit der markanten roten Jacke. Von dem ca. 50 bis 60 Jahre alten Mann fehlt weiter jede Spur.

Die Ermittler schließen nicht mehr aus, dass er aus Nordhessen stammen könnte. Aufgrund dessen wurden die Fahndungsmaßnahmen in enger Absprache mit dem PP Nordhessen auf dieses Gebiet ausgedehnt. Aktuell wird in den kommenden Tagen ein Plakat (siehe Anhang) mit drei Bildern des Gesuchten aus der Überwachungskamera in allen Polizeidienststellen, Banken, öffentlichen Gebäuden sowie Bushaltestellen im Raum Göttingen, Hann. Münden sowie in Nordhessen ausgehängt.

Bereits einen Tag nach dem Überfall hatte die Polizei Hann. Münden die Suche nach dem Unbekannten mithilfe einer Öffentlichkeitsfahndung intensiviert. Einige Tage später befragten die Ermittler erneut Anwohner in Landwehrhagen nach verdächtigen Beobachtungen oder anderen ungewöhnlichen Begebenheiten und verteilten Flyer mit einem Bild des Gesuchten.
Die Maßnahmen führten aber bislang nicht zum Erfolg, so dass die Beamten nun weitere Fotos veröffentlichen, die den maskierten Räuber während seines Aufenthaltes in der Bank aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Dabei ist insbesondere die Rückansicht, die die getragene rote Jacke mit mutmaßlichen Applikationen zeigt (siehe Pfeil), interessant.

Geldinstitut setzt 5.000 Euro Belohnung aus

Für Hinweise, die zur Ermittlung, Identifizierung und Ergreifung des Täters führen, hat das betroffene Geldinstitut jetzt eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt. Wichtiger Hinweis: Die Zuerkennung und Verteilung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Tatzusammenhang mit Überfall im Jahr 2017

Aufgrund der bislang vorliegenden Ermittlungsergebnisse, geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem gesuchten Räuber um denselben Mann handelt, der die Bank in Landwehrhagen bereits am 19.01.17, gegen 17.15 Uhr, überfallen und beraubt hat (siehe hierzu unsere Pressemitteilungen Nr. 40, 41 und 42 vom 19.01.17).

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden rund um die Uhr unter Telefon 05541/9510 entgegen.jk/Fotos: Polizei











2.03.2019 • 09:03 Uhr

CDU Bad Gandersheimer in der Offensive: Jetzt kommt Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast

Podiumsdiskussion im "Rosencafé" im ehemaligen Kloster Brunshausen am 14. März 2019

Die Christdemokraten in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheimer bleiben in der vom Vorsitzenden Günter Ahrens beim Neujahrsempfang angekündigten Aktivitätenoffensive. Jetzt ist bestätigt worden, dass am 14. März 2019 wiederum prominenter Besuch angesagt ist. Dann wird Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (Foto) prominenter Gast bei einer Podiumsdiskussion sein. Ihr Thema "Landwirtschaft" mit seinen vielen Facetten betrifft vor allem die Menschen im ländlichen Raum. Die Veranstaltung wird mit Sicherheit viele Landwirte und Bürger interessieren. Sie alle sind zu der öffentlichen Podiumsdiskussion eingeladen. Sie beginnt nach Angaben des Vorsitzenden um 19 Uhr. Die Besucher/innen sind eingeladen, sich aktiv mit Fragen und Beiträgen am Dialog mit der Ministerin und Fachleuten auf dem Podium einzubringen.
red/fis










2.03.2019 • 08:44 Uhr

Ermittlungen der Polizei Bayern wegen Paketdiebstählen: Spur führt nach Niedersachsen, Geschädigte gesucht!

GÖTTINGEN/SCHWEINFURT - Bei den Ermittlungen gegen mutmaßliche Paketdiebe bittet die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck (Bayern) um Mithilfe.
Am 21. Dezember .2018 kontrollierten Polizisten auf der A7 bei Würzburg ein Fahrzeug mit drei männlichen Insassen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass Warensendungen im Gesamtwert von ca. 10.000 Euro transportiert wurden. Die Pakete wurden sichergestellt. Ermittlungen ergaben, dass zwei der drei Insassen im Bereich Duderstadt als Paketzusteller beim Paketdient DPD gearbeitet hatten. Kurz vor Weihnachten entwendeten sie nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen offenbar gezielt Pakete, um diese in Rumänien zu veräußern.
Unverpackte Waren konnten bislang nicht zugeordnet werden.
Eine große Anzahl an Gegenständen konnte von der Polizei bislang nicht zugeordnet werden. Die Zusteller hatten zudem nicht nur Warensendungen aus dem eigenen Zustellfahrzeug entwendet, sondern auch von Ablageorten anderer Zusteller.

Auch gebrauchte Dinge wurden entwendet.
Neben Kleidungsstücken von "Massimo Dutti" und "Engelbert Strauss" ist zurzeit auch die Herkunft der sichergestellten Spiele, Elektronikartikel, Werkzeug und Mineralöle unbekannt. Auch ein Solarpanel, eine Kettensäge und 2 Weidezaunumwandler wurden im Fahrzeug aufgefunden. Diese Artikel wiesen Gebrauchsspuren auf.
Die Ermittler der Polizei Schweinfurt gehen davon aus, dass die Geschädigten der Diebstähle im Bereich der Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim zu suchen sind.
Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck bittet Betroffene, sich unter der Nummer 09722/9444-151 zu melden.ots/Foto: Polizei










2.03.2019 • 08:39 Uhr

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 27, in Höhe Oderhaus mit einem Schwerverletzten

Am Donnerstag befuhr ein VW Transporter aus Bad Lauterberg, inkl eines PKW Anhängers gegen 13.55 Uhr die Bundesstraße 27 aus Richtung Braunlage kommend, in Fahrtrichtung Bad Lauterberg. Kurz hinter der Einmündung in die Landesstraße 519/St. Andreasberg, kommt der 34-jährige Fahrer alleinbeteiligt, vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers zuerst nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier rutschte er ca. 25 Meter die Leitplanke entlang. Dabei verliert er endgültig die Kontrolle über den Transporter. Er schleudert nach links auf die Gegenfahrbahn und rutscht dann gegen die dortige, neben der Fahrbahn befindliche, Felswand. Hierbei wird der Fahrer schwer verletzt und muss mittels RTW dem Krankenhaus Herzberg zugeführt werden. Am Transporter, sowie am Anhänger, welcher sich während des Aufpralles vom Fahrzeug gelöst hatte und anschließend mit der Anhängerkupplung unter der rechtsseitigen Leitplanke verkeilte, entsteht vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 20 000 Euro. Die Bundesstraße 27 wird während der Bergungs und Aufräumarbeiten für ca. anderthalb Stunden voll gesperrt. ots/Foto: Polizei











2.03.2019 • 08:31 Uhr

Verbraucherfrage Woche: Was ist Intervallfasten?

Luise M. aus Seesen:

In meinem Bekanntenkreis höre ich immer häufiger von Intervallfasten. In der anstehenden Fastenzeit möchte ich das gerne mal ausprobieren. Was muss ich dabei beachten?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Intervallfasten ist eine Ernährungsweise, bei der Fastende tage- oder stundenweise auf Nahrung verzichten. Am beliebtesten ist die sogenannte 16:8-Methode. Dabei verzichten Fastende 16 Stunden lang auf Nahrung, in den übrigen acht Stunden essen sie normal. Wann das 16-stündige Fastenintervall beginnt, kann jeder individuell festlegen. Daneben gibt es noch die 5:2-Variante: An zwei Tagen in der Woche nehmen Frauen maximal 500 Kalorien, Männer 600 Kalorien zu sich, an den restlichen 5 Tagen dürfen sie normal essen. Eine weitere Möglichkeit ist, jeden zweiten Tag auf Essen zu verzichten. Trinken ist übrigens bei jeder Form des Intervallfastens erlaubt – und sogar sehr wichtig! Es sollten jedoch ungesüßte Getränke sein. Kaffee ist erlaubt, aber ohne Milch. Wer Intervallfasten ausprobieren möchte, sollte die Methode wählen, die sich am besten in den Alltag integrieren lässt. Prinzipiell ist diese Art des Fastens für jeden geeignet. Dennoch sollten zum Beispiel Kinder, Schwangere oder Menschen mit Essstörung darauf verzichten. Eine Beratung beim Arzt ist bei denjenigen sinnvoll, die auf Medikamente wie Blutzucker- oder Blutdrucksenker angewiesen sind. Der Mediziner behält dann die Blutwerte im Blick und kann die Dosierung angleichen, wenn das Fasten Auswirkungen zeigt. Denn Studien zeigen, dass Intervallfasten den Stoffwechsel positiv beeinflusst und sogar unter anderem Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Zum langfristigen Abnehmen ist das Intervallfasten nicht geeignet, da es hierfür vor allem auf die Menge und Auswahl der Lebensmittel ankommt, die jeder Einzelne zu sich nimmt.

Über den DKV Experten

Dr. Wolfgang Reuter (Jahrgang 1960) hat Medizin und Politikwissenschaften in Freiburg und Paris studiert. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet er in unterschiedlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen, 1999 kam er zur ERGO Group. Hier leitet er die Abteilung Medizinische Beratung im Leistungsmanagement der DKV Deutsche Krankenversicherung. In seiner Freizeit spielt der Vater von sechs Kindern gern Tennis und liest Thomas Mann.
red/Foto/Quelle: ERGO Group












2.03.2019 • 08:23 Uhr

Einmal mehr die schöne Heimat "erwandert": CDU nach Wetteboprn unterwegs und dort lecker gefuttert

Kürzlich wanderten zahlreiche Mitglieder der CDU Bad Gandersheim von der Geschäftsstelle in Bad Gandersheim aus zum Gasthaus „Bertram“ in Wetteborn. Ein herrlicher Streifzug durch unsere schöne Heimat. Gedopt wurde alles durch Sonnenschein. In Wetteborn wurde eingekehrt. Dort fand in der Gemeinschaft ein deftiges Grünkohlessen statt. Das gut besuchte Treffen der CDU war ein angenehmer Gegenpol zum kommunalpolitischen Arbeitsalltag. Die CDU möchte solche Veranstaltungen jetzt jährlich durchführen, um den Zusammenhalt untereinander zu stärken, so ein positives Fazit der Organisatoren. Man merkt es: Vorsitzender Günter Ahrens sorgt für einen erfrischenden neuen Wind innerhalb der christdemokratischen Gemeinschaft der Roswithastadt. red/fis/Foto: David Artschwager










2.03.2019 • 00:52 Uhr

Herrenabend auf Traupes Tenne: Faszination Wacken open air - erst 900 Zuschauer, dann bis 100.000

Zum Finale Staunen über eine Präsentation des innovativen know how der Partner-Firma simply-X Bad Gandersheim

Drei Jahrzehnte Open air Festival in Wacken, einem Dorf in Schleswig-Holstein. Was als Mini-Event entstand und von zwei Machern ins Leben gerufen wurde hat sich zu einem gigantischen Eventbetrieb ausgewachsen. Holger Hübner, einer der beiden Erfinder und heute immer noch Macher des Ausnahmefestivals im Norden, berichtete Freitagabend der Festgesellschaft beim traditionellen Benefiz-Herrenabend in Traupe Tenne von dieser sensationellen Erfolgsgeschichte.

Man begann vor 30 Jahren mit wenigen Musikgruppen und lockte 900 Zuschauern an. Heute strömen zu dem Gigant-Event zwischen 75.000 bis 100.000 Menschen - und sie werden mit 50 Combos tagelang zugedröhnt. Wacken ist zu einem Lebensgefühl avanciert: Frei sein, high sein, glücklich sein! Holger Hübner, der Polizist werden wollte und dann Eventmanager wurde, nahm den Herrenabend mit auf eine gigantische Performance. Der Wacken-Rückblick und die neue Zukunft des Festivals fesselten die Besucher des Herrenabends.
Perfekt Hübners Finale: Ein Imagespot über das innovative Gandersheimer Unternehmen simply-X. Es besorgt mit einem ausgeklügelten digitalen System für die Komplett-Logistik des Einlassens und aller Bezahlvorgänge auf dem Festival der Wacken GmbH. Alles funktioniert reibungslos - das auf höchstem technischen Level. "Das haben wir gar nicht gewußt, dass solch einen sagenhaften Betrieb in Bad Gandersheim gibt", so einige der sichtlich erstaunten Besucher des Herrenabends.
red/ Fotos: Thomas Fischer
















2.03.2019 • 00:30 Uhr

Herrenabend in Harriehausen: Benefiz bei 720.000 Euro - Legendärer „Wacken“-Macher Holger Hübner heute Abend prominenter Ehrengast

Grandiose Spendensumme beim Benefiz-Herrenabend, der sich heute zum 28.Mal auf Traupes Tenne in Harriehausen-Bad Gandersheim wiederholt. In seiner Begrüßung konnte für die Organisation Dieter Brinkmann darüber berichten, dass bereits bis heute wieder 30.000 Euro an Spenden für soziale Zwecke eingesammelt sind. In den vergangenen 28 Jahren sind es inzwischen die stolze Summe von 720.000 Euro.
Mit Spannung wird jetzt der Auftritt des heutigen Ehrengastes und Redners erwartet. Brinkmann kündigte den legendären Mitbegründer des verrückten wie grandiosen Wacken-Openairfestivals, Organisator Holger Hübner, an. Möglich gemacht hat diesen prominenten wie hochinteressanten Auftritt sein Partner und Geschäftsfreunde Matthias Bode von simply-X Bad Gandersheim.
red/
Die Bilder vom heutigen Abend dokumentieren Szenen aus dem Herrenabend auf Traupes Tenne, Dieter Brinkmann bei seiner Begrüßung, Holger Hübner-Wacken mit Matthias Bode (simply-X) an einer von der Gandersheimer Firma produzierten Selbstzapfanlage , Präsentationsmotive beim Hübner-Vortrag über das Festival, sowie Gäste (Domfestspiel-Intendant Achim Lenz) und Emotionen bei dem heutigen Benefiz-Event in Harriehausen.
Fotos: Thomas Fischer
















1.03.2019 • 13:49 Uhr

Northeimer Handball Club weibliches B-Team: Heimsieg gegen TSV Friesen Hänigsen (Wb)

Am vorigen Sonntagspielten in die Handballerinnen "weiblB "des Northeimer Handballclubs in unserer Schuwallhölle gegen den TSV Friesen Hänigsen. Von Anfang an waren wir steht’s motiviert. Die erste Halbzeit sind wir immer den Ausgleich hinterher gelaufen. Mit einem 8:11 sind wir in schließlich die Kabine gegangen. In der zweiten Halbzeit lagen wir in der 33. Minute deutlich zurück (12:18). Trotz dass die anderen führten, ließen wir die Köpfe nicht hängen und kämpften um jeden Ball mit hilfreicher Unterstützung der Weiblichen C Jugend. In der 50 Minute faulte eine Gegenspielerin uns, sodass wir einen 7 Meter bekamen den Sarah Klie erfolgreich warf. Mit guter Laune und einem Sieg verließen wir unsere Halle.

Für den NHC spielten:
Alisa Lüer, Charlotte Bode, Greta Pfotzer (2),Sarah Klie (6), Mascha Sommer (2), Hanna Berke (1), Johanna Starre (9), Belana Plenge, Lena Lorenz, Marie Meier (6).











1.03.2019 • 13:45 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der zehnten Kalenderwoche

In der Woche vom 4. bis 10. März 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 4. März: Raum Moringen
Dienstag, 5. März: Raum Nörten-Hardenberg
Mittwoch, 6. März: Raum Einbeck
Donnerstag, 7. März: Raum Northeim
Freitag, 8. März: Raum Uslar/Bodenfelde

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd /Foto: Thomas Fischer











1.03.2019 • 07:13 Uhr

Bad Gandersheim: Erster Kreisrat Jörg Richert stärkt Bürgermeisterin zur Landesgartenschau mit neuen Formalien den Rücken

Kastration für Katzen in Bad Gandersheim ist seit Donnerstagabend beschlossene Sache - "Hat Bad Gandersheim keine anderen Probleme?"

Erstmals gab sich der neue Erste Kreisrat Jörg Richert die Ehre bei der gestrigen öffentlichen Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates. Der tagte wieder im Forum des Schulzentrums. Wie Dr.Richert gegenüber unserer Redaktion erklärte, war er wegen des Themas „Landesgartenschau 2022“ gekommen. Es ging u.a. um die Gründung einer Durchführungsgesellschaft, den Gesellschaftervertrag, welche Ratsmitglieder in Aufsichtsrat der Gesellschafter und in die Gesellschafterversammlung entsandt werden. Hier galt es vertragliche Elemente zu diskutieren und festzulegen und Personalentscheidungen zu treffen. „Ich möchte der Bürgermeisterin in dieser Debatte den Rücken stärken“, begründete der Erste Kreisrat seine persönliche Anwesenheit in der Ratssitzung und juristische Hilfestellung.

Weiteres Thema war der umstrittene Vorschlag der Verwaltung, eine Kastrastionspflicht für Katzen in Bad Gandersheim einzuführen. Sie kommt. So eine von der SPD und Verwaltungsspitze dominierte, favorisierte und durchgesetzte Entscheidung - gegen den Widerstand von Teilen der CDU. Die Befürworter einer Kastrationspflicht beriefen sich unter anderem auf den Tierschutz und hatten den Tierschutzverein Bad Gandersheim klar auf ihrer Seite. Die Gegner bezweifelten die Notwendigkeit der Verordnung, kritisierten eine kostenträchtige Gängelung der Katzenhalter und meinten mit Hinweis auf schwerwiegendes Herausforderungen: "Hat Bad Gandersheim wirklich keine ernsthafteren Probleme als sich mit der Kastration von Katzen zu beschäftigen?"
Am Ende waren die in der Ratssitzung anwesenden Mitglieder des Tierschutzvereins mit dem Votum für ihr Anliegen sichtlich zufrieden.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










1.03.2019 • 07:01 Uhr

Saisonstart am abenteuerlichen Römerschlachtfeld Harzhorn: Monatlich interessante neue Angebote

Mit dem Start in die neue Saison soll das Harzhorn für Besucher künftig noch attraktiver werden: Im monatlichen Turnus wird es neue und interessante Aktionen geben!
Wer sich dazu informieren möchte, kann dies auf der Homepage unter www.roemerschlachtamharzhorn.de tun. Dort wird es regelmäßig rechtzeitig vor den Veranstaltungen Informationen geben.

Los geht es am Sonntag, 3. März, 14 Uhr. Dann erwartet der Gästeführer in germanischer Gewandung die Teilnehmer zur öffentlichen Führung. Anschaulich und informativ, authentisch und kompetent führt er die Gäste durch das Gelände und lässt dabei die Geschehnisse des Jahres 235 aus germanischer Sicht lebendig werden. Ergeben sich daraus vielleicht neue Fragen an die Geschichte und führen sie auch zu neuen Antworten?
Am Freitag, 8. März, 18.00 Uhr, findet auf vielfachen Wunsch eine öffentliche Führung erstmals am Abend, in der sogenannten „Blauen Stunde“ statt. Treffpunkt ist am Infogebäude! Inspiriert von Dichtung und Musik bietet das Harzhorn in der Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit besondere Möglichkeiten der Akzentsetzung in einer Führung über das Gelände und anschließend durch das Infogebäude. Die Spannweite zwischen Illusion und Wirklichkeit lässt hierbei nicht nur ambitionierte Fotografen einen neuen Blick auf den geschichtsträchtigen Ort werfen. Wenn in dieser Stunde der Höhenzug von Süden und Südwesten kommend erreicht wird, bietet diese Führung zudem die Perspektive aus germanischer Sicht.

Ab Sonntag, 10. März, 14.00 Uhr, findet bis Oktober jeden 2. Sonntag im Monat um 14.00 Uhr eine Familienführung statt. Hierbei erleben besonders die Kinder, aber auch die sie begleitenden Erwachsenen eine spannende Zeitreise. Zu Beginn können alle im Infogebäude hören, wieso weshalb, warum das Harzhornteam sich seit mehr als zehn Jahren sehr intensiv mit Römern und Germanen beschäftigt. Alle Fragen, die die jungen Gäste haben, können gestellt werden, und sie können ihre eigenen Erlebnisse und Vorstellungen zu diesem Thema erzählen. Aus der „Zeitreisemaschinenkiste“ können sie sich nach Lust und Laune verkleiden und passende Utensilien auf den gemeinsamen Weg in den Wald mitnehmen. Da können sie ausprobieren, wie es sich für Römer und Germanen angefühlt haben mag, als sie sich vor 1784 Jahren gegenüberstanden. Was haben sie hier getan, woher glauben wir das heute zu wissen und warum ist es für uns so wichtig? Um das alles besser zu verstehen, können die Erwachsenen sich mit den Kindern beraten und einen Rallyefragebogen ausfüllen. Damit sind am Ende der Führung alle ein Stück weit „Römer-und Germanenexperte“, wofür es im Anschluss eine „Prämie“ und ein „Diplom“ gibt. Beides verwendeten nämlich schon die Römer!

Am Sonntag, 17. März, 14 Uhr, findet eine öffentliche Doppelführung statt: „Germanin trifft Römerin“. Ausgangssituation ist die Sicht fiktiver Frauen aus der Zeit, in der die Männer sich am Harzhorn einen erbitterten Kampf lieferten. Die Frage ist, wieweit es dazu Überlieferungen gibt, die für das Harzhornereignis eine Rolle spielen. Welche Frauen konnten einen Feldzug begleiten und haben germanische Frauen nur im Haus und Hof gearbeitet, um aus dem Hintergrund heraus zu wirken oder gab es für sie auch andere Aufgaben? Existierten freundschaftliche Beziehungen zwischen den Frauen, die einen Austausch von Meinungen, Ängsten und Hoffnungen möglich machten? Bei der Erkundung des Geländes nehmen zwei Gästeführerinnen die unterschiedlichen Positionen dazu ein, lassen die Gäste daran teilheben und laden diese ein, sich am Disput zu beteiligen.
Für den Knochenschnitzkurs, der als Osterferienangebot am Samstag, 13. April, 11.00 - 13.00 Uhr durchgeführt wird, sind ab sofort Anmeldungen möglich. Interessierte können sich noch bis zum 6. April per E-Mail an soeffkergan@t-online.de anmelden. Unter fachkundiger Leitung sollen kleine Schmuck- und Alltagsgegenstände in der alten Technik der Germanen erstellt werden. Kreatives Gestalten und handwerkliches Interesse sind gefragt, Vorkenntnisse sind aber nicht erforderlich. Das Material wird gestellt. Auch Spannendes aus der allgemeinen Welt der Germanen kommt zur Sprache. Kosten pro Person 15 Euro zzgl. Materialkosten von 2 Euro je Werkstück.

Am 17. Mai, 18.00 Uhr, findet im Gasthaus Kulp in wieder das beliebte „Römische Gastmahl“ für Freunde der altrömischen Küche und solche, die es werden wollen, statt. In besonderer Atmosphäre können die Gäste bei passenden Weinen unter dem Motto “Sei gegrüßt, Gastfreund“ nach Rezepten des römischen Sternekochs Apicius essen und trinken. Kosten pro Person 25 Euro zzgl. Getränke. Anmeldungen werden ab jetzt entgegengenommen per E-Mail an soeffkergan@t-online.de.

Das Bild zeigt den Harzhorn-Guide Konrad Goettig, als Germane mit geschnitzten Kämmen. Foto: Dr. Lönne










1.03.2019 • 06:56 Uhr

Veranstaltung der Gleichstellungsbeauftragten am 7. März: Vortrag über notwendige Reformen der Erwerbstätigkeit von Frauen

Am Donnerstag, 7. März lädt die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim Interessierte zu einer Vortragsveranstaltung nach Northeim ein. Unter dem Titel „Frauen als flexible Verschiebemasse? Über politische Fehlanreize und notwendige Reformen der Erwerbstätigkeit von Frauen“ wird Jutta Schmitz vom Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen informieren.
Aus der Perspektive der Arbeitsmarktpolitik galten Frauen lange als "flexible Verschiebemasse", die in Zeiten knapper Arbeitskräfte gebraucht und in Zeiten von Arbeitsplatzengpässen in die unbezahlte Familien- und Reproduktionsarbeit im Haushalt zurückgedrängt wurden. Im Ergebnis dieser Politiken existiert heute ein Bündel von, teilweise auch gegensätzlichen, Negativanreizen zur Beschäftigung von Frauen. Diese Anreize schränken Frauen in ihren individuellen Lebens- und Handlungsspielräumen stark ein und bestimmen sie. Das Ergebnis ist eine massive Ungleichstellung von Männern und Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Im Rahmen dieser Veranstaltung soll darüber geredet werden, ob die Situation von Frauen wirklich so anders ist als die der Männer. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Chancen und Risiken, die die zunehmende Digitalisierung von Arbeit für Frauen bereithält. Abschließend geht es um die Frage, wie die geschlechtsspezifischen Barrieren am Arbeitsmarkt bekämpft und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen erreicht werden können.
Frauen als flexible Verschiebemasse? Über politische Fehlanreize und notwendige Reformen der Erwerbstätigkeit von Frauen
Donnerstag, 7. März 2019, ab 17 Uhr, im Sitzungssaal der Northeimer Kreisverwaltung, Medenheimer Str. 6/8, in Northeim
Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung bei Ira Scheer von der Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim wird gebeten, telefonisch unter 05551/708319 oder per E-Mail an ischeer@landkreis-northeim.de.
Im Anschluss des Vortrages wird die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen, zur Vernetzung und zum Austausch bestehen.LPD











1.03.2019 • 06:52 Uhr

Internationaler Frauentag am 8. März: Gebündelte Fachkompetenz in Frauen- und Beratungsfragen macht Station in drei Kommunen des Landkreises

Das Northeimer Netzwerk für Alleinerziehende (NoNA) wird anlässlich des diesjährigen Internationalen Frauentags am 08. März in drei Städten und Gemeinden des Landkreises Northeim Station machen. Künftig sollen in jedem Jahr immer drei weitere Städte und Gemeinden bereist werden.

Das Motto der Bustour lautet „Machen… Sie sich auf den Weg!“ Alle Interessierten sind herzlich zum Info-Bus eingeladen. Unterstützt wird die Tour von den Städten des Landkreises und von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten vor Ort. Die Landrätin des Landkreises Northeim, Astrid Klinkert Kittel, ist Schirmherrin der Aktion.

Die Stationen am 8. März im Überblick:
Bodenfelde
09.30 bis 11.00 Uhr auf dem Parkplatz des EDEKA Marktes
Uslar
11.30 bis 13.00 Uhr auf dem Landmarkt in der Fußgängerzone
Hardegsen
14.00 bis 15:30 Uhr auf dem Wochenmarkt (Bürgerpark Schmiedegasse)

NoNA-Mitglieder sind u.a. die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, die Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, der Fachbereich Migration und Integration, der Fachbereich Kinder und Familie, die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Landkreis Northeim, die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt vom Jobcenter Northeim und der Agentur für Arbeit Göttingen, das Diakonische Werk Leine-Solling und das Caritas Familienbüro Northeim, die pro familia-Beratungsstelle, der Familientreff Harztor des Kinderschutzbundes Northeim, die Anlaufstelle Frühe Hilfen im Landkreis Northeim, die Ländliche Erwachsenenbildung e.V. und das Café Dialog der Werk-statt-Schule Northeim, das DRK Einbeck und das Einbecker Kinder- und Familienservicebüro.

Mit an Bord des Busses ist ein bunter Blumenstrauß an Themen und
Informationsmaterialien rund um Familien-, Frauen-, und Kinderthemen. Jeder Termin wird von Fachkräften des NoNA-Netzwerks betreut, so dass viele Fragen rund um Angebote und Möglichkeiten schnell und unkompliziert geklärt werden können. Die Bandbreite der Themen ist vielfältig und kann sich auf den Wiedereinstieg in den Beruf, Förderungsmöglichkeiten für Alleinerziehende, Beratung bei häuslicher Gewalt, Fortbildungen, Unterstützungsangebote für Eltern mit kleinen Kindern, Schwangerschaftsberatung, Begleitung Geflüchteter und noch vieles mehr erstrecken. Zudem soll in diesem Jahr eine Fotoaktion unter dem Motto „Aus dem Rahmen fallen“ die Bustour begleiten. Frauen und natürlich auch gerne alle anderen sind herzlich eingeladen und aufgerufen sich mit einem Appell vor Ort fotografieren zu lassen.

Über den Internationalen Frauentag:

Der Internationale Frauentag wird alljährlich am 8. März begangen. Er ist aus einer Initiative um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung, das Frauenwahlrecht und bessere Rahmenbedingungen für Arbeiterinnen entstanden. Die Idee zur Einführung des internationalen Frauentags geht auf einen Vorschlag der deutschen Sozialistin Clara Zetkin zurück. Dem voraus ging ein erster so genannter Frauentag in den USA am 28. Februar 1909, in der vor allem die Forderung nach dem Wahlrecht für Frauen im Mittelpunkt stand. So kam es auch im Folgejahr in Nordamerika zu Frauendemonstrationen für das Wahlrecht. Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Nachdem am 8. März 1917 Frauen armer Stadtviertel Petrograds gemeinsam auf die Straße gingen und somit die Februarrevolution auslösten, wurde der Internationale Frauentag zu Ehren der Rolle der Frauen in der Revolution als internationaler Gedenktag auf den 8. März verlegt. Seither finden auch in Deutschland an diesem Tag jedes Jahr unzählige Veranstaltungen und Aktionen statt, die auf die Situation und die Leistung von Frauen aufmerksam machen. Ziel ist es, Antidiskriminierung von Frauen abzubauen, Rollenvielfalt zu ermöglichen und Chancengleichheit, sowie Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern.

Zum Bild:
Sind am Weltfrauentag in Bodenfelde, Uslar und Hardegsen (v. l. n. r. ) Anja Kremser (Anlaufstelle Frühe Hilfen), Silvia Katowiec (Fachbereich Migration und Integration LK NOM), Tina Heistermann (Gleichstellungsbeauftragte LK NOM), Barbara Tausch (Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft), Lisa Sophie Recke (Gleichstellungsbeauftragte Stadt Northeim), Heike Oppermann (Fachbereich Beratungsleistungen LK NOM) und Mathilde Henke (Familienbüro Caritasverband Northeim). Foto: lpd










1.03.2019 • 06:49 Uhr

Donnerstagabend im Gandersheimer Stadtrat: Monika Rinck ist die neue Literaturpreisträgerin


Mit zwei überraschenden Personalien wartete am gestrigen Donnerstagabend Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) in der öffentlichen Ratssitzung im Forum des Schulzentrums in Bad Gandersheim auf: neue Literaturpreisträgerin 2019 ist die Schriftstellerin Monika Rinck (u.a. Champagner für die Pferde: Ein Lesebuch, Verzückte Distanzen: Gedichte, Risiko und Idiotie: Streitschriften)
Weiterhin hat es einen Wechsel an der Spitze der SPD-Ratsfraktion gegeben. Jürgen Steinhoff wurde von dem aufstrebenden Jungstar in der Fraktion, Student Niklas Kielhorn (23) abgelöst, so die Mitteilung der Bürgermeisterin.
red/fis










1.03.2019 • 06:43 Uhr

Zukunftstag 2019: SPD-Abgeordnete Frauke Heiligenstadt lädt Schülerinnen und Schüler in den Niedersächsischen Landtag ein

Die SPD-Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt lädt Schülerinnen und Schüler aus ihrem Wahlkreis zur Teilnahme am diesjährigen „Zukunftstag“ der SPD-Fraktion in den Niedersächsischen Landtag ein. Aufgrund einer Terminüberschneidung mit der Plenarsitzung des Landtags am 28.März 2019 findet der Zukunftstag der SPD- Fraktion in diesem Jahr am Donnerstag, den 25. April 2019 statt. Teilnehmende SchülerInnen können auch für diesen Termin von der Schule freigestellt werden und sind versichert.
„Wir organisieren für diesen Tag ein Planspiel, bei dem die Jugendlichen den Tag eines oder einer Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags lebendig und hautnah nachempfinden können“, erklärt die SPD-Politikerin Frauke Heiligenstadt. „Vom Verfassen eines Antrages zu einem frei gewählten Thema und der anschließenden Diskussion in der Fraktion bis hin zur Beratung und Verabschiedung im Plenum können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen Tag fühlen wie ein Mitglied des Niedersächsischen Landtages“, so Frauke Heiligenstadt. Betreut wird das Planspiel von den Abgeordneten der SPD-Landtagsfraktion.
Anmeldungen nimmt das Wahlkreisbüro von Frauke Heiligenstadt bis Dienstag, den 02. April 2019 unter buero@frauke-heiligenstadt.de oder 05551/9081111 entgegen. Auch die An- und Abreise der Jugendlichen nach Hannover wird organisiert.
red/fis










1.03.2019 • 06:39 Uhr

Bad Gandersheimer SPD-Stadtratsfraktion mutig: Jüngster Fraktionsvorsitzender aller Zeiten

Die SPD-Fraktion im Gandersheimer Stadtrat rotiert - Student Niklas Kielhorn (23) aus Heckenbeck neuer Fraktionsvorsitzender

Gestern gab es Bürgermeisterin Schwarz im Gandersheimer Stadtrat bekannt. Flankierend begleitete die Personalie die Pressesprecherin der Gandersheimer SPD-Stadtratsfraktion. Die SPD lässt eine neue Generation an die Führungsspitze der Fraktion. Den Generationswechsel verdeutlicht die Tatsache, dass die SPD mit Niklas Kielhorn den jüngsten Fraktionsvorsitzenden gewählt hat, den sie je auf diesem Posten in Bad Gandersheim hatte. Er löst den pensionierten Grundschulrektor Jürgen Steinhoff (65) ab, der in die zweite Reihe rückt.

Anna Magdaleine Feg teilt dazu ergänzend in ihrer Verlautbarung mit:

Auf ihrer letzten Sitzung haben die Fraktionsmitglieder einstimmig den neuen Fraktionsvorstand gewählt. Neu an der Spitze ist Niklas Kielhorn, der bislang stellvertretender Fraktionsvorsitzender war. Anna-Madeleine Feg bleibt, jetzt gemeinsam mit Jürgen Steinhoff, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. "Ich konnte die letzten zwei Jahre viel lernen und freue mich, die gemeinsame Arbeit mit neuen Aufgaben fortzusetzen", so Niklas Kielhorn.
Der 23-jährige Heckenbecker, der derzeit Jura in Göttingen studiert,
t auscht den Platz mit Jürgen Steinhoff. Er ist seit der letzten Kommunalwahl 2016 für die SPD im Gandersheimer Stadtrat vertreten. Jürgen Steinhoff war viele Jahre Fraktionsvorsitzender. Er hat jetzt für sich entschieden, den vorderen Platz für die jüngere Generation
reizugeben: "Unser Team hat in den letzten zwei Jahren gut zusammengearbeitet. Ich bleibe dem Fraktionsvorstand mit meiner Erfahrung gerne erhalten und freue mich, die Entwicklung Bad Gandersheim weiter so eng begleiten zu können."
red/fis

Das Bild aus der gestrigen Ratssitzung dokumentiert Niklas Kielhorn (links) neben dem bisherigen Fraktionsvorsitzenden Jürgen Steinhoff. Foto: Thomas Fischer











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