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18.01.2019 • 10:44 Uhr

Seniorin fährt nach Verkehrsunfallflucht einfach weg

Tatort: Einbeck, Maschenstraße, Donnerstag, Tatzeitpunkt: 17. Januar 2019, 11:51 Uhr. Kurz vor Mittag beobachtete ein Zeuge wie ein grauer VW Golf Sportsvan mit Einbecker Kennzeichen auf dem Parkplatz vom dortigen REWE-Markt beim Ausparken einen dort geparkten VW Polo an der rechten Fahrzeugseite beschädigte. Der VW wurde von einer älteren Frau geführt, die sich jedoch vom Schadensort entfernte ohne die Feststellung ihrer Personalien zu ermöglichen. Die Polizei Einbeck hat dazu entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenshöhe ist noch nicht genau bekannt.vo










18.01.2019 • 10:38 Uhr

Neujahrsgruß vom Turnkreis Northeim-Einbeck und zehn Argumente für den Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn

Natur und Sport erleben. 1.157.000 Euiro Rücklagen - 700.000 Euro Steuern bei der Schließung an das Finanzamt zahlen - 70 Jahre Silberborn

In einem Neujahrsgruß 2019 hat sich der Vorsitzende des Verbandes, Heinz-Willi Elter (Foto), an die Bevölkerung im Landkreis Northeim gewandt. Seine Grußgeste verknüpfte Elter mit dem großen Anliegen, sich für den Fortbestand der Bildungseinrichtung "Jugendfreizeitheim Silberborn" auszusprechen. Den von der SPD aufgestellten zehn Thesen gegen das Jugendfreizeitheim stellte seine "zehn Gebote" entgegen. Wir dokumentieren den Neujahrsgruß auf Grund seines Inhalts und seiner Bedeutung im Original - ungekürzt und umkommentiert:


Elter: "Im Namen des Turnkreises Northeim-Einbeck wünsche ich den
18.000 Turnschwestern und Turnbrüdern in den 115 Mitgliedsvereinen
und allen anderen Mitbürgern für das Jahr 2019 ein gesundes,
zufriedenes und glückliches neues Jahr.
Wer am Markt bestehen will, der muss in den Gehirnwindungen
der Kunden spazieren gehen. Was für die Wirtschaft gilt, dass gilt auch
für die Politik.
Die Politik und Verwaltung des Landkreises Northeim haben am 08. Juni 2018
ohne Einbeziehung und Diskussion mit den Bürgern und Nutzern bei sechs Gegenstimmen
im Kreistag die Schließung und den Verkauf des Jugendfreizeitheims Silberborn
beschlossen.
Nach dem Schließungsbeschluss hat sich der Unterstützerkreis Jugendfreizeitheim Silberborn, in dem der Turnkreis Northeim-Einbeck aktiv mitarbeitet, entschlossen, ein Bürgerbegehren vom 20. Juni bis 20 September 2018 durchzuführen. Durch die hohe Beteiligung der Bürger, Turnerinnen und Turner wurde das Bürgerbegehren eine Erfolgsgeschichte mit 13.417 Unterschriften (8.511 waren notwendig). Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken.

Am 27. Januar 2019 findet die Entscheidung durch den Bürgerentscheid
an der Wahlurne statt. Damit der Kreistagsbeschluss aufgehoben wird, müssen 22.695 Wahlberechtigte aus dem Landkreis Northeim mit "JA" stimmen.

Zehn gute Gründe für den Bürgerentscheid zum Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn:

1. 1949 wurden auf Anregung der Junglehrer aus dem Bereich Einbeck leerstehende Baracken in Silberborn von
der Stadt Einbeck für 14.000 Mark gekauft. Das war die Geburtsstunde des Schullandheims Silberborn
im Solling. Der Ort Silberborn gehörte damals zum Landkreis Northeim bis zur Gebietsreforn 1974.
Die Organisation und pädagogische Betreuung lag in den Händen des Schulleiters Rektor Siefke der Einbecker
Realschule. Die Wirtschaftsleiterin Frau Saalfeld (Tante Sally) verpflegte die Kinder bis 1961. In diesem Jahr
wurde auch ein festes Gebäude für 695.000 Mark gebaut. Die Bau- und Unterhaltungskosten wurden zur
Hälfte von der Stadt Einbeck und dem Landkreis Einbeck finanziert. Seit der Gebietsreform 1974 ist der
Landkreis Northeimder Träger vom Jugendfreizeitheim Silberborn bis heute.
Die Einbecker Junglehrer setzten die Ideen der Reformpädagogen Pestalozzi, Steiner, Montessorie, Freinet und Lietz um. Der gewählte Name Schullandheim war schon Inhalt. "Schul" hob den pädagogischen Schwerpunkt hervor. "Land" drückt die Distanz"von der Stadt und die Nähe zur Natur aus. "Heim" war der Ausdruck für
die Beheimatung außerhalb der Familie. Der Turnkreis Northeim Einbeck nutzt seit 30 Jahren jährlich das Jugendfreizeitheim Silberborn. Kinderfreizeiten und Lehrgänge werden mit einem hochwertigen pädagogischen, sportlichen und ökologischem Programm durchgeführt.

2. Das Jugendfreizeitheim hat Rücklagen von 1.157.606,06 Euro. Diese Rücklagen sind entstanden, weil weitsichtige Politiker 1992 ein Aktienpaket von E.ON-Mitte nach Silberborn übertragen haben. Zitat aus der Beschlussvorlage des Finanzausschusses vom 03.05.2018: "Die Erträge waren derart hoch, dass die jährlich auftretenden Verluste aus dem operativen Geschäft nicht nur vollständig kompensiert, sondern im Laufe der Jahre sogar beträchtliche Rücklagen aufgebaut werden konnten. Einen finanziellen Einschnitt gab es mit der Herauslösung eines beträchtlichen Teils des Aktienpaketes im Jahr 2009 aus Silberborn". Von den Dividenden des Aktienpaketes und den Rücklagen sind die Verluste in Silberborn ausgeglichen worden. Der Landkreis Northeim hat aus seinem Kreishaushalt noch keinen Euro für die Verluste in Silberborn ausgegeben.

3. Zur Zeit liegt in Silberborn ein Aktienpaket der EAM von 2.904.556,58 Euro. Dieses Aktienpaket soll in eine Stiftung des Landkreises Northeim überführt werden. Es entsteht eine steuerliche Belastung an das Finanzamt von 459.646,08 Euro.
Für den Verkauf vom Jugendfreizeitheim Silberborn fallen noch einmal 240.000 Euro Steuern
für das Finanzamt an. Insgeamt sind ungefähr 700.000 Euro Steuern zu zahlen, die aus den Rücklagen (1.157.606,06 Euro) in Silberborn finanziert werden sollen. Die noch vorhandenen liquiden Mittel sollen dem Kreishaushalt Northeim zugeführt werden.

4. Das Haus bietet ausgezeichnete Sport- und Freizeitanlagen (Turn- und Sporthalle), die in der Region ihresgleichen suchen. Hier erfahren Kinder und Erwachsene zusammen Spaß an der Bewegung.

5. Das Jugendfreizeitheim verfügt über gut ausgestattete Zimmer und moderne sanitäre Anlagen.

6. Die Schließung würde eine weitere Schwächung des ländlichen Raums bedeuten.

7. 2017 übernachteten 13.000 Besucher im Jugendfreizeitheim Silberborn. Das ergibt eine Auslastung von 50 %, was ein gutes Ergebnis darstellt. Es ist doch toll, dass 80 % der Gäste nicht aus dem Landkreis Northeim kommen. Es zeigt, wie begehrt der Standort Silberborn in Niedersachsen ist. Aus dem Landkreis Northeim fahren Schulen und andere Gruppen auch in andere Häuser in Niedersachsen, die von den örtlichen Trägern mitfinanziert werden.

8. Interessante, fachlich gute, umweltpädagogische Programme werden den Gästen angeboten. Sie erleben Natur hautnah, denn mit seiner Lage im Hochsolling (500 Meter) liegt das Haus im Waldgebiet des Jahres 2013.

9. In den letzten 20 Jahren wurden 1,4 Millionen Euro in das Jugendfreizeitheim investiert. Zum Beispiel: Sanierung 2009: Wärmedämmung vom Schlaftrakt und Wirtschaftsbereich für 889.000 Euro (Eigenanteil 288.000 Euro).

10. Nur eine kommunale Trägerschaft kann dieses hochwertig pädagogische, sportliche und ökologische Programm zu angemssenen Preisen anbieten. Zur Zeit bezahlen die Kinder und Jugendlichen aus dem Landkreis Northeim von sechs bis 17 Jahren für eine Übernachtung
und Vollpension pro Tag = 22,50 Euro. Die auswärtigen Besucher bezahlen 27,80 Euro. Für das vielfältige Angebot in Silberborn brauchen die Besucher nichts bezahlen. Ein solches Angebot ist gerade in unserer digitalisierten Gesellschaft, insbesondere für Kinder und Jugendlichen erhaltenswerter denn je!! Durch den Klimawadel, der diesesJahr für alle
erlebbar wurde, ist es wichtiger denn je, dass die Kinder Lernerfahrungen in der Natur erleben dürfen.

2019 feiert das Jugendfreizeitheim Silberborn sein 70-jähriges Bestehen. Drei Generationen durften prägende Erlebnisse erfahren. Eine Aussage von einem Unterzeichner des Bürgerbegehrens Jugendfreizeitheim Silberborn: Ich war als Kind in Silberborn. Meine Kinder waren in Silberborn. Ich möchte, dass meine Enkelkinder auch nach Silberborn fahren dürfen.

Gehen Sie bitte am 27. Januar 2019 zur Wahl oder Briefwahl und stimmen Sie mit "JA".
red/Foto: Thomas Fischer













18.01.2019 • 10:28 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Northeim: Mobile Messungen in der vierten Kalenderwoche

In Kalefeld wird bereits kommenden Montag scharf geblitzt

. In der Woche vom 21. bis 27. Januar 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 21. Januar: Raum Kalefeld
Dienstag, 22. Januar: Raum Dassel
Mittwoch, 23. Januar: Raum Hardegsen
Donnerstag, 24. Januar: Raum Einbeck
Freitag, 25. Januar: Raum Katlenburg-Lindau

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Thomas Fischer











18.01.2019 • 10:25 Uhr

Heute ist Freutag: Geheimtipp der freitäglichen Abendunterhaltung

Wie an jedem dritten Freitag im Monat heißt es auch heute Abend wieder "Phoenix für Erwachsene" im Kultjugendzentrum Wrescherode (Ehemals Palaver Hall).
Der erste Termin im neuen Jahr soll an diesem Abend als After Work Charakter dienen. Nette Gespräche bei dezenter Musik und dazu gemütlicher Kerzenschein, lassen eine anstrengende Arbeitswoche doch schön ausklingen. Wie üblich werden Getränke gegen eine kleine Spende gereicht, das hat sich in den letzten Monaten sehr bewährt.
Michael Schreiber vom Vorstand erklärt, dass man für diese Veranstaltung bewusst auf große Werbung verzichtet hat. Man wolle keine zwanghafte Veranstaltung generieren, sondern eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Ab 20 Uhr brennen die Kerzen beim Phoenix im Kerzenschein.red












17.01.2019 • 22:12 Uhr

Plötzlicher Schneeregen - Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A 7 bei Bovenden, vermutlich eine Person schwer verletzt

Wir berichteten vorab. Hier die offizielle Mitteilung der Polizei zu den Vorkommnissen auf der A7 bei Nörten:

Nach zwei kurz hintereinander erfolgten Verkehrsunfällen während eines plötzlich aufgetretenen, starken Schneeregens musste die A 7 in Fahrtrichtung Kassel gegen 15.30 Uhr für die Landung des Rettungshubschraubers vorübergehend voll gesperrt werden.

Die Unfallstelle befindet sich zwischen den AS Nörten-Hardenberg und Göttingen-Nord. Nach ersten vorliegenden Informationen der Autobahnpolizei waren mehrere Fahrzeuge in das Geschehen verwickelt. Dabei wurde vermutlich ein Mensch schwer und drei weitere leicht verletzt.

Der genaue Unfallhergang sowie weitere Details zu den Unfallbeteiligten liegen noch nicht vor. Die Unfallaufnahme vor Ort dauert an. Aktuell wird der Verkehr in Richtung Kassel auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt. Der Rückstau beträgt derzeit ca. drei Kilometer.jk/Foto: Mark Reiser










17.01.2019 • 21:53 Uhr

Unsere Unternehmen in der Region: Hahnemühle FineArt auf der Creativworld in Frankfurt

Auch in diesem Jahr ist Hahnemühle FineArt aus Dassel im Landkreis Northeim (Niedersachsen) auf der Creativeworld in Frankfurt/Main vom 26. BIS 29.Januar vertreten. Wie immer lohnt sich ein Besuch beim Traditionshersteller für feinste Künstlerpapiere. Am Stand E10 in Halle 4.1, können Messegäste sich über bewährte Produkte und Neuheiten informieren und Künstler bei der Arbeit erleben.

Schauen Sie Künstlern wie Christin Stapff, Gris030 oder Sabine Dreher an den Messetagen über die Schulter und sehen Sie, wie ein Aquarell oder Urban Sketch entsteht. Lassen Sie sich zeigen, worauf es bei der Wahl des richtigen Papiers für eine spezielle Maltechnik ankommt. Oder genießen Sie eine frisch zubereitete Kaffeespezialität. Zur Vorstellung des „Cappuccino Books“ ist thematisch passend eine Kaffeebar in den Messestand integriert. Original italienisch bedient ein Barista. The Cappuccino Book ist ein Skizzenbuch mit hellbraunem Papier, ideal für warmtonige Motive. Gespannt sein können Besucher auch auf weitere Neuheiten, die der Öffentlichkeit erstmals vorgestellt werden. „Wir haben ein breites Sortiment an Künstlerpapieren für nahezu alle denkbaren Anwendungen“, sagt Ann Kristin Nohlen, Director Marketing bei Hahnemühle. „Das hindert uns aber nicht, mit Begeisterung neue praktische Produkte zu entwickeln, die am Markt noch nicht verfügbar sind. Die Vielfalt der Ideen unseres internationalen Teams begeistert mich.“

Die Creativeworld hat an allen Messetagen ab 9:00 Uhr für Fachpublikum geöffnet. Weiteres erfahren Sie im Internet unter creativeworld.messefrankfurt.com
red/fis/Foto: Hahnemühle










17.01.2019 • 21:44 Uhr

Sinfoniekonzert mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy

Orchester der Leibniz Universität tritt zusammen mit dem KonzertChor Kleefeld und der Stadtkantorei Gehrden in der Markuskirche Hannover auf

Die Sinfonie-Kantate „Lobgesang“ und die Choralkantate „Verleih uns Frieden gnädiglich“ sind beim gemeinsamen Konzert des collegium musicum - Sinfonieorchester der Leibniz Universität Hannover und zwei Chören am Sonntag, 20. Januar 2019, um 19.30 Uhr in der Markuskirche, An der Markuskirche, 30163 Hannover, zu hören. Das Orchester der LUH (Leitung: Sönke Grohmann) arbeitet für die Aufführung mit dem KonzertChor Kleefeld und der Stadtkantorei Gehrden zusammen. Somit werden insgesamt etwa 170 Sängerinnen, Sänger, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten für ein eindrucksvolles Hörerlebnis sorgen. Als Solistinnen und Solisten sind Magdalena Hinz (Sopran), Paula Meisinger (Mezzosopran) und Tobias Meyer (Tenor) dabei.

Eintrittskarten kosten an der Abendkasse zwölf, ermäßigt 6 Euro, im Vorverkauf 11, ermäßigt 5 Euro: www.orchester.uni-hannover.de/cm_konzerte.html

Am Tag zuvor, am Sonnabend, 19. Januar 2019, ist das Konzert bereits in Hildesheim um 19.30 Uhr in der Basilika St. Godehard, Godehardsplatz 5, 31134 Hildesheim, zu hören.
red/fis










17.01.2019 • 21:42 Uhr

Aktuelle Bilder der Situation auf der A7 und B243 und anderer Straßen

Soeben - es ist Donnerstag, 17.40 Uhr - berichteten wir fast live mit einer Videosequenz über die Stau-Autobahn A7 bei Hörten in Richtung Göttingen. Jetzt dokumentieren wir die Lage auf der B243 im Harz. Hier herrscht Schneetreiben und Rutschpartien auf den noch nicht geräumten Fahrbahnen. Erste Laster sind steckengeblieben. Entspannung dagegen beim Hochwasser. Die Bahnunterführung bei Billerbeck/Haieshausen in Richtung Einbeck ist seit gestern wieder befahrbar.
red/fis/Fotos: Marc Reiser /Thomas Fischer
















17.01.2019 • 12:01 Uhr

Zwei Einbrüche in Alfeld

Am gestrigen Mittwoch kam es in Alfeld zu zwei Einbrüchen. In einem Fall war ein Einfamilienhaus und im anderen Fall eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus betroffen.

Zwischen 11:30 Uhr und 19 Uhr verschafften sich unbekannte Täter über die Terrassentür gewaltsamen Zugang in ein Einfamilienhaus im August-Wedekind-Ring. Bei Durchsuchung der Räumlichkeiten stießen die Täter auf Schmuck und einen dreistelligen Bargeldbetrag. Eine genaue Schadensaufstellung liegt der Polizei noch nicht vor.

Zwischen 14 Uhr und 15:30 Uhr nutzten unbekannte Täter die Abwesenheit eines Wohnungsinhabers in der Winzenburger Straße. Hierbei wurde mehrfach versucht, die Wohnungstür gewaltsam zu öffnen. Ob dies tatsächlich gelang, steht nicht genau fest. Der Wohnungsinhaber stellte bei seiner Rückkehr die Beschädigungen an der Tür fest. Diese war dabei geschlossen. In der Wohnung war nichts durchwühlt und es fehlte auch nichts.

Zeugen, denen in diesem Zusammenhang evtl. Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefon 05121/939-115 zu melden.jpm










17.01.2019 • 11:54 Uhr

Rechts-Tipp der Woche: Heckenschnitt nur bis Ende Februar erlaubt

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), gibt einen wichtigen Rechts-Tipp zum Heckenschnitt:

Als natürlicher, grüner Sichtschutz und Grundstücksabgrenzung sind Hecken sehr beliebt. Allerdings nehmen sie durch ihr Wachstum schnell mehr Platz ein als gewünscht. Beim Zurückschneiden ihrer Hecke müssen Gartenbesitzer aber einige gesetzliche Vorgaben beachten. So ist laut Bundesnaturschutzgesetz ein deutlicher Rückschnitt von Hecken nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. Denn in den übrigen Monaten nutzen Vögel die Hecken zum Brüten. Dann ist nur noch ein schonender Form- und Pflegeschnitt zulässig. Und auch das nur nach einer Kontrolle, ob sich auch wirklich kein bewohntes Vogelnest in der Hecke befindet. Ein solcher Pflegeschnitt darf allenfalls den Zuwachs entfernen, der seit dem letzten größeren Schnitt entstanden ist. Ein größerer Heckenschnitt außerhalb der erlaubten Zeit ist eine Ordnungswidrigkeit und es droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Da es weitere Regelungen gibt, die womöglich einen Heckenrückschnitt verlangen, sollten Gartenbesitzer sich in den kommenden Wochen informieren. Beispielsweise enthalten die Nachbarschaftsgesetze der einzelnen Bundesländer Vorschriften zu Grenzabständen von Bepflanzungen. In Hessen etwa muss eine bis zu zwei Meter hohe Hecke einen Mindestabstand von einem halben Meter zum Nachbargrundstück haben. Ist der Abstand geringer, kann der Nachbar einen Rückschnitt fordern – jedoch unter Einhaltung der Jahreszeitvorgabe des Bundesnaturschutzgesetzes. Außerdem kann auch eine örtliche Baumschutzsatzung das Zurückschneiden oder Entfernen von Hecken untersagen oder reglementieren. Städte und Gemeinden können aber auch anordnen, Hecken zurückzuschneiden, wenn sie den Straßenverkehr beeinträchtigen oder Fußgänger auf Gehwegen nicht mehr daran vorbeikommen.

Über die Juristin des D.A.S. Leistungsservice
Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die D.A.S. App als auch das D.A.S. Rechtsportal (www.das.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
red/Quelle: ERGO/Foto: ERGO












17.01.2019 • 11:47 Uhr

Dr. Roy Kühne: Mehr Frauen in die Politik - Feierstunde zu 100 Jahren Frauenwahlrecht im Deutschen Bundestag

Anlässlich der Feierstunde zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im Deutschen Bundestag möchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Northeim) mehr Frauen motivieren, sich in der Politik zu engagieren. Gerade in der Kommunalpolitik sieht Dr. Kühne noch Nachholbedarf.

Kühne: "Ich möchte betonen, dass wir in unserer Region sehr engagierte Politikerinnen haben, die überaus gute Arbeit leisten. Dennoch würde ich es begrüßen, wenn noch mehr Frauen in Parteien mitarbeiten. Insbesondere auf kommunaler Ebene haben wir noch großes Potenzial."

Dr. Kühne betont, dass sich im letzten Jahrhundert seit der Einführung des Frauenwahlrechts vieles zum Guten entwickelt habe. Mit Angela Merkel wurde 2005 erstmals in Deutschland eine Frau zur Bundeskanzlerin gewählt und die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer als neue CDU-Vorsitzende bestätige, dass die Führungsfähigkeit von Frauen in der Gesellschaft geschätzt und gewollt werde.

"Aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Das Ziel muss sein, dass der Anteil der Frauen in der Politik auch dem Anteil der Frauen in der Bevölkerung entspricht. Das wären etwas mehr als 50 %. Um das zu erreichen, haben wir noch viel zu tun", so Kühne.


Zum Bild: Dr. Roy Kühne MdB mit Prof. Dr. Rita Süssmuth (Präsidentin des Deutschen Bundestages a. D.) bei der Feierstunde zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im Deutschen Bundestag.
red










17.01.2019 • 11:43 Uhr

Domfestspiele: Im Winter die Karten für den Theater-Sommer sichern - mit dem Frühbucherrabatt

Mehr als 17.000 Karten bereits abgesetzt, mehr als 1000 gegenüber dem Vorjahr

Wer sich jetzt im Winter schon den Theater-Sommer und einen unvergesslichen Abend vor dem Stiftskirchen-Portal sichern will oder anderen diese Freude machen möchte, muss schnell sein: Nur noch bis zum 31. Januar gilt bei den Gandersheimer Domfestspielen der Frühbucherrabatt. Höchste Zeit also, um sich die besten Plätze zu reservieren. Mehr als 17.000 Karten sind bereits verkauft, etwa 1000 mehr als im Vorjahr um diese Zeit (Stand: 16.01.2019). Die 61. Spielzeit des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen dauert vom 16. Juni bis 11. August 2019. „Zeig mir mehr!“ – unter diesem Motto präsentiert Intendant Achim Lenz mit seinem Ensemble vier Produktionen auf der Bühne vor dem Dom und ein Studio-Stück in Brunshausen.

Die Stiftskirche von Bad Gandersheim wird in DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME zur berühmten Kathedrale von Paris. Die Geschichte um Quasimodo, den unansehnlichen Glöckner, die schöne Bettlerin Esmeralda und den zwielichtigen Priester Frollo, ein Klassiker der romantischen Romanliteratur, wird als großartiges Mittelalterspektakel auf die Bühne gebracht. Wieder dabei sind die Artisten von LineAct – die polnischen Vertikalkünstler verwandeln die Fassade der Stiftskirche in eine atemberaubende Spielfläche.

In SPATZ UND ENGEL - Die Geschichte der Freundschaft zwischen Edith Piaf und Marlene Dietrich entführen die Gandersheimer Domfestspiele ihr Publikum in die Welt von Chanson, Liebe und Leid. Die berühmtesten Diven der Musikgeschichte treffen in einem poetischen Musiktheaterstück aufeinander, um am Ende mit „Non, je ne regrette rien“ zu enden.
In DER ZAUBERER VON OZ, dem beliebten Kinder- und Familienstück der Domfestspiele, nehmen die spielwütigen Darsteller alle Zuschauer mit auf eine Reise in das Wunderland Oz. Bei diesem kurzweiligen Abenteuer ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und in HAIR - The American Tribal Love Rock-Musical lassen die Gandersheimer Domfestspiele die Hippies und deren Botschaft an uns wieder auferstehen. Das berühmte Musical mit Hits wie „Let The Sunshine In“ und „Aquarius“ führt die beliebte Tanzmusical- Reihe der Domfestspiele mit Erfolg fort.
Mit AL DENTE! – HIER BIN ICH LE CHEF zeigt Publikumsliebling Fehmi Göklü auf der Studiobühne Kloster Brunshausen - Theater im Museum diesmal einen besonderen Schauspielleckerbissen. Eine Rundreise durch die Mägen Europas mit mancher spitzen Bemerkung zum Zusammenleben der Völker in und um Deutschland.

Weitere Informationen und Tickets:
Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim
red/Foto: Domfestspiele











17.01.2019 • 06:02 Uhr

Domfestspiele 2019: Vorfreude auf "Domfestspiel-Gala" am 17. März auf "Traupes Tenne"

Was darf das geschätzte Publikum bei den 61. Gandersheimer Domfestspielen in diesem Jahr erwarten? Erste (exklusive) Einblicke ermöglicht traditionell die "Festspiel-Gala". Mit diesem besonderen Event wird die Festspielgemeinde alljährlich auf Südniedersachsens herausragendes Theaterfestival (über 50.000 Besucher) eingestimmt. Organisator dieser Veranstaltung ist der Förderverein Gandersheimer Domfestspiele in engster Kooperation mit der Festspiel GmbH. Im Rahmen einer aktuellen Vorstandssitzung des Fördervereins wurde als Termin für die Festspiel-Gala der 17. März 2019 bekanntgegeben. Wie Fördervereinsvorsitzender Dr. Heinrich Bönicke ergänzend berichtete, wird die Gala wiederum in den prächtigen Räumlichkeiten (Saal) von "Traupes Tenne" in Bad Gandersheim - Harriehausen stattfinden. "Die hochkarätige Gala dort hat sich fest etabliert und ist ein gern besuchter Einstieg in unsere Festspielsaison!", betonte Dr. Bönicke. Festspiel-Intendant Achim Lenz versprach ein vielversprechendes Programm mit bekannten und neuen Akteuren der diesjährigen Spielzeit. Der FördervereinGandersheimer Domfestspiele sponsert die Gala nicht unwesentlich. Es wird außerdem um eine Kostenbeteiligung der Gäste gebeten.red










17.01.2019 • 05:45 Uhr

Nüsse machen schlank

Nüsse sind gesund und machen trotz vielen Kalorien nicht dick – das zeigen die Ergebnisse der im Folgenden beschriebenen großen, europäischen Studie. Viele Nüsse zu verzehren minderte die Gewichtzunahme über 5 Jahre im Vergleich zu keinem Nussverzehr und reduzierte auch das Risiko dafür, übergewichtig zu werden.

Nüsse sind aus einer gesunden Ernährung nicht wegzudenken. Auch wenn sich die Ernährungsregeln verschiedener Experten häufig unterscheiden – Nüsse werden nahezu von allen Experten aufgrund ihrer wertvollen Nährstoffe empfohlen. Neben sattmachendem Protein und wichtigen Vitaminen sind besonders die langkettigen Fettsäuren das Gesunde an Nüssen. Aber: durch den hohen Fettanteil haben Nüsse einen hohen Kaloriengehalt. Dennoch sind sie kein Dickmacher – dies haben bereits mehrere Studien belegt. In einer großen, internationalen Studie, die Forscher aus Europa, USA und Südostasien vereinte, wurde nun erneut der Einfluss des Nussverzehrs auf die Entwicklung des Körpergewichts untersucht.

Haben Nüsse einen Einfluss auf das Körpergewicht?

Die Forscher beobachteten ihre Studienteilnehmer über fünf Jahre lang – dabei erfassten sie die Ernährungsgewohnheiten und damit den Nussverzehr anhand von Ernährungsprotokollen. Anschließend werteten die Forscher aus, ob sich das Gewicht der Studienteilnehmer unterschied, je nachdem, ob sie viele, wenige oder keine Nüsse in den 5 Jahren verzehrt hatten.

An der Studie nahmen Menschen aus zehn europäischen Ländern teil – insgesamt konnten 373 293 Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 75 Jahren zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt werden. Bei Studieneinschluss und 5 Jahre später wurde das Körpergewicht der Teilnehmer gemessen.

Geringere Gewichtszunahme bei Nussliebhabern

Im Schnitt hatten die Personen über die fünf Jahre betrachtet 2,1 Kilogram Gewicht zugenommen. Verglichen zu Personen, die gar keine Nüsse aßen, wiesen Personen mit hohem Nussverzehr eine geringere Gewichtszunahme über die 5 Jahre auf. Außerdem hatten die Nussliebhaber ein um 5 Prozent reduziertes Risiko dafür, übergewichtig oder adipös (stark übergewichtig) zu werden.

Schlussfolgernd scheinen sich Nüsse trotz ihres hohen Kaloriengehalts günstig auf das Körpergewicht auszuwirken. Die vorliegende Analyse mehr als 370 000 Europäer zeigte: wer viel Nüsse aß, nahm über 5 Jahre weniger zu als eine Person ohne Nussverzehr. Zudem reduzierte sich das Risiko für Übergewicht und Adipositas, wenn reichlich Nüsse aus dem Speisenplan standen. Zu ähnlichen Ergebnissen kam im Jahr 2018 auch eine Studie von Li & Kollegen. Die Studie der asiatischen Wissenschaftler zeigte: wer häufig Nüsse aß, war gesünder und wurde seltener dick.
red/fis/Quelle: DGP/Foto: Thomas Fischer










16.01.2019 • 20:29 Uhr

Holzminden: Bei Durchsuchung einer Wohnung verbotenes Ku-Klux-Klan-Objekt beschlagnahmt

Bundesweite Razzia bei mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland"

Heute Morgen durchsuchten unter der Leitung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg Einsatzkräfte zeitgleich zwölf Wohnobjekte in Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, im niedersächsischen Holzminden, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Durchsuchungen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart - Abteilung Staatsschutz - und richten sich gegen 17 Beschuldigte im Alter von 17 bis 59 Jahren. Diese stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung mit dem Namen "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland" gebildet zu haben. Die Mitglieder eint ihre rechte Gesinnung, die sich unter anderem in einer Glorifizierung des Nationalsozialismus äußert. Teile der Gruppierung zeigen zumindest verbale Gewaltbereitschaft, planen sich zu bewaffnen und hegen Gewaltfantasien. Auf die Spur der mutmaßlichen Mitglieder der Vereinigung kamen die LKA-Ermittler durch die Auswertung von Chatprotokollen eines beschlagnahmten Mobiltelefons in einem vorangegangenen Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Die Ermittlungen des LKA Baden-Württemberg richten sich mittlerweile gegen rund 40 Beschuldigte aus dem gesamten Bundesgebiet. Nach der bisherigen Einschätzung konnten keine Hinweise auf Verbindungen zu anderen Ku-Klux-Klan-Gruppierungen erlangt werden, jedoch sympathisieren die mutmaßlichen Gruppenmitglieder mit nationalsozialistischem Gedankengut. Die Rekrutierung der Mitglieder erfolgt unter anderem über das Internet. Die Kommunikation fand hauptsächlich über Soziale Medien statt. Zur Finanzierung der Gruppierung werden monatliche Mitgliedsbeiträge erhoben.

Ziel der Durchsuchungsmaßnahmen war die Sicherstellung von Beweismitteln, wie Waffen, Munition und Unterlagen, die Hinweise auf die Struktur der Gruppierung geben können.

Am Einsatz waren bundesweit rund 200 Polizeibeamte der Polizeien der vorstehend genannten Bundesländer, darunter auch Spezialeinheiten und die Staatsanwaltschaft Stuttgart beteiligt.

Bei der Aktion stellten die Ermittler insgesamt über 100 Waffen sicher. Darunter in großer Menge verbotene Waffen. Sichergestellt wurden mehrere Schreckschusswaffen mit Munition, Luftdruckwaffen, eine Vielzahl von Schwertern und Macheten, Faust- und Butterflymessern, Wurfsterne und Teleskopschlagstöcke. Außerdem wurden Urkunden, Mitglieder- und Beitragslisten, T-Shirts und Symbole der Gruppierung "National Socialist Knights of the Ku-Klux-Klan Deutschland", elektronische Speichermedien, Computer sowie Mobiltelefone, vorgefunden. Die sichergestellten Unterlagen müssen nun ausgewertet werden. ots

Das Bild dokumentiert beschlagnahmte Durchsuchungsobjekte - auch in einer Wohnung in Holzenden /Niedersachsen wurden die Sicherheitskräfte fündig. Foto: Polizei










16.01.2019 • 20:18 Uhr

Eigentümer von Schmuck gesucht - Wichtiger Nachtrag zu " Mutter und Tochter begehen Einbrüche"

Rückblende:
Am 21.September .2018 erließ das Amtsgericht Hildesheim einen Untersuchungshaftbefehl gegen zwei Frauen aus dem Landkreis Hildesheim. Es handelte sich dabei um eine 41-jährige sowie ihre 16-jährige Tochter. Die Frauen wurden nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Schellerten am 19.Septenmber 2018 kurz nach der Tat durch eine Streifenbesatzung der Polizei Bad Salzdetfurth gestellt. Im Folgenden erhärtete sich gegen die Frauen der Verdacht, dass sie auch für einen Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Rastenburger Straße in Hildesheim verantwortlich waren.

Im Rahmen von weitergehenden Ermittlungen konnten Beamte des 2. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim diverse Schmuckstücke sicherstellen, bei denen die Ermittler davon auszugehen, dass sie aus weiteren Straftaten stammen könnten. Die Schmuckstücke konnten bisher jedoch keinen Eigentümern zugeordnet werden.

Aktuell:
Durch die heutige Veröffentlichung von Bildern der Schmuckstücke erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf deren Herkunft zu erlangen. Bei den Gegenständen handelt es sich um zwei Uhren der Marken Michael Kors und Ferrari, zwei Ketten sowie sechs Ringe.
Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefon 05121/939-115 entgegen. jpg/Foto: Polizei











16.01.2019 • 20:10 Uhr

Diebstahl aus einer Baustelle auf der Autobahn 7 - Polizei nimmt zwei Tatverdächtige aus Moldawien fest

Am gestrigen Dienstagabend (15.01.19) konnten Beamte der Autobahnpolizei Göttingen zwei tatverdächtige Diebe vorläufig festnehmen.
Ein aufmerksamer Autofahrer meldete der Polizei gegen 19 Uhr einen unbeleuchteten Pkw, der in einem Baustellenbereich auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-West stand. Beim Eintreffen der Beamten flüchtete das Fahrzeug in Fahrtrichtung Norden. Im Bereich Seesen konnte dieser dann durch Hinzuziehung weiterer Funkstreifenwagen gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellten die Polizisten im Wagen unter anderem ca. 50 Meter Kupferkabel fest. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die Gegenstände aus dem Baustellenbereich gestohlen.
Die zwei Fahrzeuginsassen im Alter von 25 und 30 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurden die Festgenommenen am heutigen Mittwochnachmittag (16.01.19) dem Haftrichter am Northeimer Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Im Anschluss wurden die beiden Moldawier der JVA Rosdorf zugeführt.mb










16.01.2019 • 20:04 Uhr

GZK zeichnet mutige Helfer 2018 für selbstlosen Einsatz aus - 10.Zivilcourageehrung begeistert im Goslarer Theater

Im Namen der Initiatoren der Goslarer Zivilcouragekampagne (GZK) sowie deren Jury konnte Moderator Günter Koschig die 80 Gäste und Mitwirkende, u.a. aus den Bereichen Schule, Polizei, Kommunen und Justiz zur 10ten Preisverleihung im Goslarer Theater aus Berlin, Erfurt und Hannover begrüßen.

Thomas Brych, Landrat des Landkreises Goslar, hob in seinem Grußwort das facettenreiche Wirken der GZK, vom Schulunterricht, Plakatausstellungen, Kinoveranstaltungen sowie insbesondere die jährlichen Ehrungen als eine wichtige Mutmachaktion für die Helden des Alltags, hervor.

Dass die GZK inzwischen eine bundesweite Leuchtturmfunktion eingenommen hat, unterstreicht nicht zuletzt die Videobotschaft von Rockstar Klaus Meine als 110tes Gesicht der Kampagne, der mit seinem Statement und seiner Aussage "Zivilcourage rockt" begeisterte.

Buchautor und Polizist Fadi Saad aus Berlin stimmte in seinem Festvortrag über Respekt, Notwehrüberschreitung bei Zivilcourage und die Bedeutung von Empathie für Kriminalitätsopfer auf die Ehrungen ein.

Kinobetreiber und Laudator Florian Wildmann dankte Frau Gabriele Heinrich die aufmerksam wurde, weil das Auto von ihrem Straßennachbarn tagelang nicht mehr bewegt worden war. Die daraufhin von ihr herbeigerufene Polizei stellte fest, dass der ältere Mann seit Tagen hilflos in seiner Wohnung lag und schnell ärztliche Hilfe benötigte.

Die zweite Ehrung nahm Aktionsfotografin der GZK Heike Göttert als Jurymitglied der GZK vor: die Ehepaare Thomas und Silke Große sowie Frank Hettstedt und Sabine Hettstedt-Rose waren, im Januar 2018 aus Erfurt angereist, um einen Kurzurlaub in Goslar zu verbringen. Bei einem Stadtbummel beobachteten sie, wie zwei Männer in der Innenstadt massiv mit Fäusten auf einen Dritten einschlugen. Durch laute Rufe, verfolgen der Täter und alarmieren der Polizei über den Notruf 110, konnten sie den Geschädigten retten.

Göttert lobte besonders, dass sich die Geehrten um das stark blutende Opfer gekümmert und bei der Polizei als Zeuge zur Verfügung gestellt haben. Urkunden, GZK-Cartoons, Bücher und Essensgutscheine erfreuten die aus Erfurt stammenden couragierten Helferinnen und Helfer.

Die dritte Laudatio nahm die Leiterin der Polizeiinspektion Goslar, Polizeidirektorin Petra Krischker, für die BBS Goslar-Baßgeige/Seesen vor. Am 19.Februar 2018 hatte eine Messerattacke auf eine 18-jährige Schülerin nicht nur in ihrer Schule, sondern auch bei Bevölkerung für eine große Betroffenheit gesorgt.

Das Opfer war von ihrem 19jährigen Ex-Freund mit 13 Messerstichen schwer verletzt worden. Jurymitglied Petra Krischker lobte in ihrer Laudatio den Schulleiter Otto Markus Brinkmann, die SchülerInnen Leon Kolle, Alina Duwe, Jana Balybin, Linda Sosanski, Jovanka Krvavac, Illias Djojan, Florian Schlüter, Noah Hinz, die Lehrer Simon Arz und Sascha Nehrkorn sowie den Hausmeister Thorsten Hinz.

Nur durch das rasche Absetzen von Notrufen und die gemeinsamen, vorbildlichen Erste-Hilfe Maßnahmen, konnte die junge Schülerin überleben und der Täter festgenommen werden. Dieser wurde inzwischen vom Landgericht Braunschweig zu einer Jugendstrafe von fünfeinhalb Jahren verurteilt.

Grundlage hierfür waren u.a. die polizeilichen Ermittlungen mit einer Tatrekonstruktion in der Schule und der Einsatz des Opferanwaltes Uwe Hoffmann vor Gericht.

Christian Lenz vom Kriseninterventionsteam, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen mit einer zeitnahen Betreuung aller Involvierten lange Traumatas verhinderte und die Aufrechterhaltung des Schulbetriebes sicherstellte, wurde, wie alle Beteiligten stellvertretend mit Urkunden, GZK-Cartoon sowie Kinokarten geehrt, die Fadi Saad überreichte.

Schulleiter Brinkmann freute sich nicht nur über den Pokal, sondern auch über eine Fahne der GZK, die erstmals für den lebensrettenden Einsatz vergeben wurde.

Einen hervorragenden musikalischen Einsatz zeigte die Schulband der BBS Goslar-Baßgeige/Seesen. Unter der Leitung und Mitwirkung von Hans Hero Doose-Grünefeld und Jörg Biniasch umrahmten sie die Ehrungen der neuen Leuchttürme für Zivilcourage.
Günter Koschig











16.01.2019 • 18:52 Uhr

Niedersachsens AfD-Abgeordnete hadern mit der Kandidatenliste der Bundes-AfD für die Europa-Wahl

Armin-Paulus Hampel: „Der Katzentisch ist jedenfalls der falsche Platz für die Niedersachsen-AfD!“

Die Aufstellung der Europa-Wahlliste durch einen AfD-Bundesparteitag erzürnt die niedersächsischen AfD'ler. Denn führende Persönlichkeiten der Partei fühlen sich übergangen.
Die AfD-Bundestagsabgeordneten Armin-Paulus Hampel und Jens Kestener (Northeim) haben ihren Unmut und ihr tiefes Bedauern in einer öffentlichen Erklärung kundgetan. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Stellungnahme:

"Bei Betrachtung der AfD-Kandidatenliste zur Europawahl 2019 könnte man meinen, Niedersachsen sei von der Landkarte verschwunden. Bis Listenplatz 30 findet sich nicht ein einziger Niedersachse, der das zweitgrößte Flächenland der Republik und die rund 8 Millionen Niedersachsen für die AfD in Brüssel vertreten könnte. Zur Europawahl 2014 sah es hingegen ganz anders aus, denn da waren es gleich vier Niedersachsen, die auf der Kandidatenliste zu finden waren. Neben dem Parteivorsitzenden Bernd Lucke war es der damalige niedersächsische Landesvorsitzende Armin-Paulus Hampel, der auf Platz 9 sein Bundesland vertrat. Auf Platz 23 rangierte Peter Würdig und auf Platz 27 Bernd Vogel. Nun, zur Europawahl 2019, der so viel entscheidenden Wahl, die, anders als 2014, mit dem wahrscheinlichen Brexit, dem neuen italienischen Selbstbewusstsein, dem Aufbegehren französischer Gelbwesten und den konsequenten osteuropäischen EU-Staaten, hat die AfD eine Riesenchance, eine wichtige und auch tragende Rolle in Brüssel zu spielen. Das allerdings ohne niedersächsische Beteiligung.
Der damalige niedersächsische Landesvorsitzende, nun Bundestagsabgeordneter & außenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Armin-Paulus Hampel, zu dieser Situation: „Natürlich bedauere ich zutiefst, dass mein Bundesland bei der Europawahl personell nicht existent ist. Gerade jetzt, in einer Situation, die allen konservativen Kräften Europas die Chance bietet, dem linken Treiben der Ideologen eines „Vereinigte Staaten von Europa“-Denkens Einhalt zu gebieten, wäre es immens wichtig gewesen, ein so großes und wichtiges Bundesland wie Niedersachsen in Brüssel vertreten zu wissen. Dass dies nun völlig anders gekommen ist, möchte ich in personeller Verantwortung nicht kommentieren, wenngleich die Frage der Verantwortung auch Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Niedersachsen-AfD haben wird. Der Katzentisch ist jedenfalls kein Platz für die Niedersachsen-AfD, dafür ist Niedersachsen flächenmäßig zu groß und wirtschaftlich zu bedeutend. Jetzt freue ich mich zwar über wirklich gute Kandidaten, mit denen die AfD in den Europa-Wahlkampf ziehen wird, aber ich bin eben auch Niedersachse und somit Teil jenes Bundeslandes, das in Brüssel keine Stimme haben wird.“ resümiert Hampel.
Jens Kestner, ebenfalls Niedersachse, Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, erklärte:
„Ich hätte mir gewünscht, dass der Umstand, dass Niedersachsen in Brüssel eine lange Nase macht und leer ausgeht, nicht eintritt. Nun ist leider genau das eingetreten, was ich befürchtet hatte. Ein so großes, so wichtiges und einflussreiches Bundesland wie Niedersachsen hätte mindestens einen Kandidaten für Brüssel verdient. Auf die Ursachen für dieses Dilemma einzugehen, ist nun allerdings müßig, muss aber unbedingt aufgearbeitet werden!“ so Kestner.
red












16.01.2019 • 18:29 Uhr

Frauke Heiligenstadt MdL: Land fördert Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) im Landkreis Northeim mit 845.000 Euro

Staatliche Gelder u.a. für 40 Bushaltestellen, neue Omnibusse bei Sollingbus GmbH und Ilmebahn GmbH

Die SPD-geführte Landesregierung hat angekündigt, im Jahr 2019 Fördermittel in Höhe von insgesamt 96,6 Millionen Euro für Investitionen in den ÖPNV bereitzustellen.

Frauke Heiligenstadt, Landtagsabgeordnete aus Gillersheim, erklärt dazu: „Damit erhöhen wir die Gesamtfördersumme für den ÖPNV in Niedersachsen im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Das zeigt: Der Ausbau des ÖPNV genießt bei der SPD-geführten Landesregierung eine hohe Priorität. Unser Anspruch ist es, die Mobilität für Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land zu verbessern, sei es im ländlichen Raum oder in den Ballungszentren.“

Zu den im Rahmen des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG) geförderten Projekten gehören neben 77 straßengebundenen ÖPNV-Projekten wie beispielsweise Park & Ride- und Bike & Ride-Anlagen auch 864 Bushaltestellen sowie fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr.

„In im gesamten Landkreis Northeim werden 40 Bushaltestellen gefördert, davon in den Stadtgebieten von Northeim und Hardegsen (einschließlich Ortschaften) jeweils 8. Damit profitieren wir im Landkreis Northeim bei einer voraussichtlichen förderfähigen Kostensumme von rund 940.000 Euro mit einem Fördersatz von voraussichtlich 75 Prozent. Die Gesamtsumme der Förderung hängt von der Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben ab. Diese Zuschüsse werden als Zuschuss an den Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) fließen. Auf diese Weise stärken wir die Infrastruktur vor Ort und erhöhen die Attraktivität des ÖPNV“, so Frauke Heiligenstadt.

Darüber hinaus fördere das Land auch die Beschaffung von Omnibussen in den niedersächsischen Kommunen und Gemeinden: „Dies ist ein klarer Erfolg der SPD, die das entsprechende Busbeschaffungsprogramm im Jahr 2015 in der damaligen rot-grünen Landesregierung eingeführt hat“, erklärt die SPD-Politikerin. „Im Rahmen des Programms erhält die Sollingbus GmbH einen Zuschuss von 20 Prozent auf Gesamtkosten von ca. 250.000 Euro und die Ilmebahn GmbH einen Zuschuss von 40 Prozent auf Gesamtkosten von voraussichtlich 250.000 Euro. Die konkreten Fördersummen hängen von den zuwendungsfähigen Kosten ab. Insgesamt fließen damit aber für 2019 voraussichtlich ca. 845.000 Euro Zuschüsse für den ÖPNV in den Landkreis Northeim. red/Foto: Thomas Fischer












16.01.2019 • 18:20 Uhr

Alles was Recht ist in Südniedersachsen: Alkoholkontrolle auf Privatparkplatz: Ist das zulässig?

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Heute Straßenverkehrsrecht

Die Polizei darf laut § 36 Absatz 5 der Straßenverkehrsordnung Autofahrer jederzeit kontrollieren – auch ohne besonderen Anlass. Allerdings bezieht sich diese Vorschrift auf öffentliche Straßen. Was aber, wenn sich die Beamten erst zur Kontrolle entschließen, wenn ein Auto bereits den heimischen Parkplatz ansteuert? In einem solchen Fall darf die Polizei auch auf Privatgrund eine Alkoholkontrolle durchführen und der betroffene Autofahrer muss sich mit den Folgen abfinden. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin bei der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Amtsgericht München entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein Autofahrer war nach einer Familienfeier um 1:55 Uhr nach Hause gekommen und hatte im rückwärtigen Teil seines Privatgrundstücks geparkt. Bis dorthin folgte ihm von der Straße aus ein Streifenwagen mit drei Polizeibeamten, die ihn um einen freiwilligen Atemalkoholtest baten. Dazu erklärte er sich bereit. Warum die Kontrolle erst auf seinem Privatgrundstück erfolgte, war nie ganz zu klären. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer Alkohol getrunken hatte. Für eine Blutprobe musste er mit auf die Polizeiwache kommen. Sie ergab eine Blutalkoholkonzentration von 0,75 Promille. Die Folge: Ein Bußgeld von 500 Euro und ein einmonatiges Fahrverbot. Der Autofahrer war daraufhin der Meinung, dass diese Sanktionen nicht rechtmäßig seien. Er begründete seine Auffassung damit, dass die Polizei auf seinem Privatgrundstück keine Verkehrskontrolle hätte durchführen dürfen. Die Ergebnisse seien vor Gericht nicht verwertbar. Auch beeinträchtige ein Fahrverbot seine berufliche Position, da er als Teamleiter bundesweit viel per Auto unterwegs sei.

Das Urteil

„Das Amtsgericht München bestätigte jedoch das Bußgeld und das Fahrverbot gegen den Autofahrer“, so Michaela Rassat. Selbst wenn die Verkehrskontrolle rechtswidrig gewesen wäre, hätten die Polizeibeamten aufgrund des ersten positiven Alkoholtests die entsprechenden Maßnahmen einleiten dürfen. „Das Gericht sah die allgemeine Verkehrskontrolle hier jedoch gar nicht als rechtswidrig an“, erläutert Rassat. „Denn der Autofahrer hatte eindeutig am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen, bevor er auf sein Privatgrundstück fuhr.“ Das Gericht betonte, dass die Polizei grundsätzlich auch Ordnungswidrigkeiten verfolgen dürfe, die sie auf Privatgrund entdecke – solange sie nicht Ermittlungsmethoden benutze, die an besondere Voraussetzungen gebunden seien, beispielsweise Abhörmaßnahmen. Die Richter sahen auch keinen Grund, vom Fahrverbot abzusehen. Die beruflichen Nachteile für den Betroffenen müssten nicht zwingend eintreten und seien ihm im Übrigen zuzumuten. Auch habe er die Möglichkeit, seinen Urlaub für das Fahrverbot zu verwenden.

Was bedeutet das für Verkehrsteilnehmer?

„Das Abbiegen auf ein Privatgrundstück schützt Verkehrsteilnehmer nicht vor einer Polizeikontrolle, wenn sie aus dem öffentlichen Verkehrsraum kommen und ihnen das Polizeifahrzeug bereits folgt“, fasst die Juristin zusammen. Die Ergebnisse einer solchen Kontrolle dürfen auch vor Gericht Verwendung finden. Und: Auch wer beruflich viel Auto fährt, muss nach einer Alkoholfahrt grundsätzlich mit einem Fahrverbot rechnen.

Amtsgericht München, Beschluss vom 7. September 2018, Az. 953 OWi 421 Js 125161/18
red/Quelle: ERGO/Foto: ERGO












16.01.2019 • 18:15 Uhr

Markoldendorf: Unfallflucht durch vermutlich grünen Opel

Tatort: Dassel-Markoldendorf, Kreisel Ortsausgang/Deitersen, Tatzeitraum: Dienstag, 08.01.19, 13 Uhr bis 9.Januar, 9 Uhr:
Am 9. Januar gegen 9 Uhr wurde durch eine Polizeistreife ein beschädigten Verkehrszeichen am Kreisel Markoldendorf/Abfahrt Deitersen (Kreisstraße 531/Kreisstraße 528) festgestellt.
Anhand der Unfallspuren war festzustellen, das der bislang unbekannte Fahrzeugführer aus Dassel kommend, im Kreisel die Kontrolle verloren hatte und zw. der Ausfahrt -Obere Torstr. und Markoldendorf ins Schleudern geraten war und geradeaus Rtg. Radweg gerutscht war. hier ist der Pkw mit einem Schild kollidiert und dieses wurde dadurch umgeknickt. Aufgrund am Unfallort aufgefundener Fahrzeugteile konnte nach Recherchen nun die Marke eingegrenzt werden. Danach dürfte es sich um einen dunkelgrünen Opel der Baujahre (ca.) 96 -99 handeln. Dieser müsste vermutlich vorn rechts beschädigt sein.Wer Hinweise auf so ein Fahrzeug geben kann, möge sich bitte bei der Polizei Einbeck, Telefon: 05561-949780 oder Dassel, 05564-2227 melden.TMü










16.01.2019 • 18:10 Uhr

Bundestagsabgeordneter Kestner meldet sich zu Tagesbefehl eines Generals zu Wort

Der AfD-Bundestagsabgeordneten und Ex-Soldat Jens Kestner aus Northeim hat sich soeben zu einem Tagesbefehl des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, zu Wort gemeldet. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Kestner-Position ungekürzt und umkommentiert::

Jens Kestner: „Rückkehr zum essenziellen Auftrag, Munitionslager Lorup bleibt erhalten!“
Ein Umdenken auf den essenziellen Auftrag der Bundeswehr, die Bündnis- und Landesverteidigung wirkt sich nun auch in Niedersachsen aus. So wird endlich wieder eine stärkere Akzentuierung auf die veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen gelegt und auch der Anpassungsbedarf für alte (neue) Einheiten und Aufgaben erhält Priorität.
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, verwies in einem Tagesbefehl an die Truppe darauf, dass das logistische System der Bundeswehr verstärkt wird, dass das Panzerbataillon 363 in Hardheim neu aufgestellt wurde und dass mit dem Munitionsdepot Kriegsfeld (Rheinland-Pfalz) und dem Materiallager Bargum (Schleswig-Holstein), und vor allem mit dem Munitionslager Lorup in Niedersachen diese schon von der Schließung bedrohten Standorten erhalten bleiben.
Jens Kestner, AfD-Bundestagsabgeordneter, zu dieser Entwicklung:
„Mich persönlich freut es außerordentlich, dass endlich der politische Wille für Investitionen und logistische Umsetzungen vorhanden ist. Die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und vor allem die Rückkehr zum Kernauftrag, der Landes- und Bündnisverteidigung macht es dringend erforderlich alte Strukturen zu erhalten bzw. sie neu zu schaffen. Das hierbei die Liegenschaft Lorup zu den Gewinnern gehört, freut mich als Niedersachse besonders. Niedersachsen als Flächenland kann die Bundeswehr nur begrüßen. Sei es an alten Standorten / Liegenschaften, oder auch an Neuen. Niedersachsen steht zu seinen Soldaten “ so schließt Kestner.
red










16.01.2019 • 18:04 Uhr

Nach gewerbsmäßigem Ladendiebstahl - Justiz greift durch: Polizei nimmt flüchtige Rumänen fest - Richter erlässt Haftbefehle

Am Dienstag gegen 14.30 Uhr wurden in einem Drogeriemarkt an der Göttinger Straße zwei Männer bei einem gewerbsmäßigen Ladendiebstahl von Babynahrung von einem Detektiv beobachtet. Als sich die beiden Täter ertappt fühlten, flüchteten sie mit 16 Packungen Babynahrung im Wert von 320 Euro aus dem Geschäft. Vom Detektiv verfolgt ließen sie das Diebesgut auf dem Kundenparkplatz fallen und flüchteten in unterschiedliche Richtungen.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen aus Nörten-Hardenberg, Northeim und Göttingen führte gegen 14.55 Uhr zur Festnahme eines 30 Jahre alten rumänischen Staatsbürgers, der mit seinem in Rumänien zugelassenen Auto im Nörten-Hardenberger Vetternweg gestoppt wurde. Bei der Durchsuchung dieses Pkw wurden 83 weitere Packungen Babynahrung im Wert von 2.115,20 Euro aufgefunden und sichergestellt.

Der zweite Täter, ein 44 Jahre alter Rumäne, wurde kurz darauf zu Fuß im Bereich Klosteracker aufgegriffen und ebenfalls vorläufig festgenommen.

Am heutigen Mittwoch wurden die beiden Rumänen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem Haftrichter beim Amtsgericht Northeim vorgeführt. Der Richter erließ gegen die beiden Beschuldigten jeweils einen Haftbefehl zur Sicherung der Hauptverhandlung. Im Anschluss wurde der 44-Jährige in die JVA Sehnde und der 30-Jährige in die JVA Rosdorf verbracht.fal











16.01.2019 • 12:30 Uhr

Pilotprojekt EcoBus weiter umstritten: Roy Kühne schwärmt - Taxigewerbe schäumt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete freut sich über die positive Resonanz der Bürgerinnen und Bürger

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hat sich in Goslar im Gespräch mit Verantwortlichen der Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB) über den aktuellen Stand des EcoBus-Pilotversuches erkundigt. Kühne: "Der EcoBus ist ein Vorzeigeprojekt in unserer Region. Mobilität im ländlichen Raum wird in Zukunft immer wichtiger werden, daher begrüße ich den Pilotversuch sehr. Gerade für Menschen, die kein Auto zur Verfügung haben, stellt der EcoBus eine sehr gute Alternative dar."

Der Verantwortliche für den Betrieb des Ecobuses von bei der RBB, Ulrich Fricke und der RBB-Niederlassungsleiter in Goslar, Alexander Siems, berichteten, dass der Pilotversuch bisher sehr gute verlaufe. Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger sei durchweg positiv. Der Pilotversuch läuft noch bis Ende Februar 2019. Danach werden die gesammelten Erkenntnisse ausgewertet, in die auch die zahlreichen Rückmeldungen der EcoBus-Nutzer einfließen. "Ich bin gespannt auf die Auswertung und hoffe auf ein positives Ergebnis", so Dr. Kühne.

Unterdessen bekräftigen die Taxi-Unternehmen in Südniedersachsen ihre Kritik an dem umstrittenen Pilotprojekt. "Das funktioniert nur aufgrund massiver Stützungsgelder des Staates und der EU. Mit dieser Subventionspolitik aber werden im Taxigewerbe Arbeitsplätze gefährdet, wenn nicht sogar vernichtet", so ein empörter Unternehmer. Das Taxigewerbe hat seinen Interessenverband mit einer konstruktiv-kritischen und juristischen Begleitung des Projektes beauftragt.
red/fis


Zum Bild: (v.l.n.r.) Dr. Roy Kühne MdB, Ulrich Fricke (RBB-Projektleiter EcoBus), Alexander Siems (RBB Niederlassungsleiter Goslar).

Zum Bilds: Ulrich Fricke (li), Dr. Roy Kühne MdB (rechts).












16.01.2019 • 10:04 Uhr

SPD im Landkreis bereitet Parteitag in Hilwartshausen und Europawahl vor

Am Abend des 8. Januars hat der Vorstand des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck getagt. Neben aktuellen politischen Fragen im Landkreis sprach das Gremium auch über die kommende Europawahl und den nächsten Unterbezirksparteitag, welche beide im Mai bevorstehen. Im Nachgang zur Europadelegiertenkonferenz in Berlin begrüßten die Vorstandsmitglieder die Wahl Katharina Barleys zur SPD-Spitzenkandiatin und die gute Listenplatzierung des niedersächsischen Spitzenkandidaten Bernd Lange. Der Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz unterstrich, dass die SPD somit nicht nur personell, sondern auch inhaltlich gut aufgestellt den Europawahlkampf bestreiten wird. Die Europawahl findet am 26. Mai 2019 statt. Alle wahlberechtigten Deutschen und alle in Deutschland lebende EU-Bürger sind zur Wahl aufgerufen.
Zuvor wird am 11. Mai 2019 im Kultur- und Begegnungszentrum Hilwartshausen der Parteitag der Northeim-Einbecker SPD stattfinden. Auf diesem Arbeitsparteitag wird die SPD ihren Europawahlkampfendspurt im Landkreis einleiten. Außerdem wird turnusgemäß ein neuer Unterbezirksvorstand gewählt.
red
Die Bilder dokumentieren den EU-Abgeordneten Bernd Lange und UB-Vorsitzender Uwe Schwarz, MdL. Fotos: Thomas Fischer













16.01.2019 • 10:01 Uhr

Es hört nicht auf damit: Warnmeldung "angebliche Anrufe durch die Polizei"

Der Polizei Elze/Gronau werden am gestrigen Dienstag vermehrt Anrufe durch die Bevölkerung gemeldet, wonach die "Polizei" angeblich anruft und berichtet, dass man eine Einbrecherbande gefasst habe. Diese Bande habe eine Liste mit Telefonnummern gehabt, so auch die des Angerufenen. Die Anrufer erzählen, dass man seitens der Polizei überprüfe, ob es Wertgegenstände gäbe und ob diese Wertgegenstände richtig gesichert seien. Die Polizei verweist nochmals darauf hin, dass sie niemals jemanden anruft und nach Wertgegenständen fragt. Sie überprüft auch nicht, ob die Wertgegenstände richtig gesichert sind und wird auch keine Wertgegenstände sichern/abholen/abholen lassen. Bitte legen sie bei derartigen Anrufen sofort auf. Nennen sie keine Namen. Rufen sie ihre örtliche Polizei an. Die Polizei Elze ist unter der Tel.-Nr: 05068/9303-0 erreichbar. Die Polizei in Gronau unter der Telefon 05182/909-220. Nutzen sie für den Rückruf ausschließlich einen Neuanruf und nicht ihre Rückrufwähltaste.ots











16.01.2019 • 09:58 Uhr

Illegale Elektroschrottsammler geschnappt - sie kamen mit Polen-Kleinlaster

Am Montag gegen 08.35 Uhr kontrollierten Nörten-Hardenberger Polizeibeamte in der Straße Am Birkenberg in Sudershausen illegale Sperrmüllsammler. Die beiden 23 und 44 Jahre alten Männer waren mit einem polnischen Kleintransporter unterwegs. Auf der Ladefläche befanden sich ca. 120 Kilo Elektroschrott.

Gemäß dem Kreislaufwirtschaftsgesetz handelt es sich bei Elektroschrott um gefährliche Abfälle. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen wurde eingeleitet. Die beiden polnischen Staatsbürger mussten eine Sicherheitsleistung von insgesamt 500 Euro hinterlegen. Zudem entsorgten die beiden Männer den bereits gesammelten Elektroschrott ordnungsgemäß auf der Mülldeponie in Blankenhagen.fal











16.01.2019 • 09:52 Uhr

Starker Handball in Südniedersachsen: "Wir sind ein Team" - zweite Auflage

Bis kurz vor Weihnachten spielten die beiden Teams dedes Northeimer Handball Clubs Weibliche Damen (WD) die Vorrunde auf Regionsebene aus. Danach erfolgte die Einteilung in die Regionsliga, da die WD1 Vorrundenerster und die WD2 Dritter wurde. Dieser Erfolg macht die Spielerinnen, das Trainerteam, Eltern und Fans zu gleichen Teilen stolz und glücklich. In der Hauptrunde trafen nun beide Teams am Sonntagmittag erneut aufeinander. Mittlerweile konnten wir in der WD2 zwei Neuzugänge begrüßen: Lene und Anna aus Moringen hatten sich Ende des Jahres zu uns gesellt. Von dieser Stelle noch einmal " Herzlich Willkommen ". In der WD1 musste diesmal leider Josi passen, daher rückte Larissa aus der Zweiten auf.

Zur Halbzeit hieß es dann 21:8 für die WD1, Endstand 40:17. Wie beim ersten Mal wurde trotzdem eindrücklich sichtbar, wie schön sich beide Teams weiterentwickelt haben: die WD1, die fast ausschließlich aus HRSN-Auswahlspielerinnen besteht, spielte wie gewohnt kraftvoll und geschickt auf.
Die WD2, in der vor allem die ehemaligen WE-Mädels spielen, agierte mannschaftlich geschlossen und überzeugte mit einer engagierten Leistung im Angriff und in der Abwehr. Trotz des eindeutigen Ergebnisses waren alle Beteiligten zufrieden und froh.

Für die WD1 spielten: Emma Kirch, Cosima Schütze, Larissa Hippe, Esther Sommer, Marie Hasenjäger, Vanessa Sander, Lea Heiduck und Annika Kulze im Tor.

Für die WD2 spielten: Mia Schomburg, Mira Berke, Lea und Jana Kovacevic, Lena Stein, Juliana Penner, Lene Borchers, Aliya Brandt, Anna Hengst und Julia Luft im Tor.
red/ok/Foto: Oliver Kirch











16.01.2019 • 09:45 Uhr

Hund beißt 70-jährigen Fußgänger in Oberschenkel und den Halter lässt das eiskalt

Wer kennt den dicken Mann mit schwarzer Schirmmütze? Polizei bittet um Mithilfe

Tatort: Stadt Einbeck, Altendorfer Tor, Tatzeitpunkt: Montag, 14. Januar 2019, 12 Uhr. Ein 70-jähriger Mann aus Einbeck wurde im Bereich Altendorer Tor im Vorbeigehen von einem angeleinten Hund in den linken Unterschenkel gebissen. Den Hundehalter interessierte die Angelegenheit anschreiend überhaupt nicht, er ging einfach weiter. Nach ärztlicher Versorgung zeigte das Opfer des Hundebisses den Vorfall auf der hiesigen Polizeiwache an. Den Hund kann das Opfer wie folgt beschreiben: Ca. 35-40 cm hoher Schnauzer/Pudelmischling mit weißer Brust. Der Hundehalter selber soll ca. 180 Zentimeter groß und ca. 50 Jahre alt sein. Weiter wird er als korpulent beschrieben, bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer schwarzen Schirmmütze, kein Bart und keine Brille. Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen zur Identifizierung des Hundehalters aufgenommen. vo











15.01.2019 • 22:04 Uhr

simply-X auf dem Treffpunkt der Event-Industrie

Internationale Fachmesse für Erlebnismarketing startet am Mittwoch in Dortmund - Gandersheimer Unternehmen in Halle 5 Stand B20

Die BOE INTERNATIONAL, internationale Fachmesse für Erlebnismarketing, findet am 16. und 17. Januar 2019 in der Messe Dortmund statt. Zur BOE ist das Angebot für die Branche in diesem Jahr größer als je zuvor. Mit mehr als 600 Ausstellern aus etwa einem Dutzend Ländern und sechs Messehallen wird den über 10.000 erwarteten Fachbesuchern ein anspruchsvolles Programm geboten – mit mehr als 100 Fachvorträgen, Paneldiskussionen und Workshops allein auf der BOE, dem neuen BrandEx-Festival sowie internationalen Gästen auf der Culinary Stage, dem Street Food Congress Europe und im Holland-Pavillon.

Das in Bad Gandersheimer beheimatete Unternehmen simply-X präsentiert in Dortmund auf einem eigenen Messestand Gesamtlösungen aus einer Hand: elektronische Zutrittskontrolle, Payment, Loyalty, Digital Signage und Fan-App. "Wir sind in Dortmund mit unserem Team präsent und zeigen dort unsere innovativen Lösungen und Konzepte", erklärt simply-X Geschäftsführer Matthias Bode zum Auftakt des Top-Treffpunkts der Event-Industrie. simply-X finden Besucher und Besucherinnen in Halle 5 Stand B20.

Auf der BOE 2019 gilt den Nachwuchskräften der Event-Branche ein besonderes Augenmerk. „Unsere Fachmesse soll junge Menschen informieren, für Messe- und Event-Berufe begeistern und dem Fachkräftemangel im Interesse der Branche entgegenwirken“, erklärt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. „Die Messe- und Event-Branche Deutschlands ist seit vielen Jahren weltweit führend. Damit das so bleibt, benötigen wir exzellent ausgebildete Nachwuchskräfte. Anpackende junge Menschen, die sich und ihr Umfeld gerne herausfordern. Damit wir unsere Kunden immer wieder aufs Neue von der Macht der Begegnung überzeugen können“, sagt Jan Kalbfleisch, Geschäftsführer des Branchenverbandes FAMAB, fachlicher Träger der BOE.
red/

zum Bild: Der Messestand des Bad Gandersheimer Unternehmens in Dortmund. Am Mittwoch startet der Messebetrieb. Foto: simply-X










15.01.2019 • 21:38 Uhr

Noch einmal "Stadt-Spaziergang anno dazumal" - Aufnahmen eines unbekannten Fotografen - Diesmal im Martin-Luther-Haus

Die Gandersheimer Museumsfreunde haben eine Anregung aufgenommen und veranstalten ausnahmsweise einen beliebten Bildervortrag von und mit Manfred Kielhorn(Heckenbeck) im Martin-Luther-Haus, da die Räumlichkeiten für alle Personen, auch mit Handicape erreichbar sind.
Es sind Aufnahmen eines unbekannten Fotografen, der auf seinem Stadtspaziergang durch Gandersheim Gebäuden, Straßenzügen, Kuranlagen und mehr fotografierte. Vieles hat sich seither verändert. Manches ist komplett verschwunden. Manfred Kielhorn konnte durch einen Glücksgriff die Bilderreihe aus einem Nachlass in München erwerben. Diese Aufnahmen wurden bereits wegen der großen Nachfrage zweimal im städtischen Museum gezeigt. Ein Besuch des städtische Museum ist für Personen mit Handicap trotz großer Bemühungen der Museumsfreunde nicht möglich. Leider ist auch das Biedermeierzimmer als Vortragsraum im städtischen Museum nicht barrierefrei, sodass gerade die älteren Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt keine Möglichkeiten hatten, die Aufnahmen aus ihrer Kindheit zu sehen. Aus diesem Grund wurde die Anregung einer Leserin des Gandersheimer Kreisblattes aufgegriffen. Manfred Kielhorn konnte nochmals als Referent für den Bildervortrag am 21. Januar 2019 um 17. Uhr gewonnen werden. Veranstaltungsort: Martin-Luther-Haus
der Evangelisch-lutherischen Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim. Der Eintritt ist frei.
red

Das Bild dokumentiert eine Ansicht der Moritzstraße mit Tankstelle aus vergangenen Zeiten, aufgenommen von einem unbekannten Fotografen.












15.01.2019 • 21:29 Uhr

Die SPD und der Wolf

Referent Jens Hepper: Wolf ist in Südniedersachsen noch nicht heimisch geworden - Uwe Schwarz verweist auf 10-Punkte-Programm

Kürzlich konnte der Vorstand des SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck Jens Hepper als Gastredner begrüßen. Der Jäger, Jagdausbilder und Hochschuldozent beschäftigt sich nicht nur seit vielen Jahren mit dem Thema Wolf, sondern ist auch Vorstandsmitglied der „Waidgenossen“, der Initiative der Jägerinnen und Jäger in der SPD. Herr Hepper referierte ausführlich über die Situation der Wölfe in Niedersachsen und insbesondere in unserer Region. Er unterstrich dabei, dass der Wolf in Südniedersachsen noch nicht heimisch geworden sei. Einzelnen Sichtungen von vermutlich herumwandernden Wölfen stehe laut Hepper eine bisweilen hysterische Kampagne gegen den Wolf gegenüber.

Hepper kam zu dem Schluss, dass der Wolf weniger ein biologisches, sondern vor allem ein soziologisches Problem sei. Fest verankerte Vorurteile gegen den Wolf machen es den gezielt verbreiteten „Fake News“ über etwaige Wolfsattacken leichter, ihre verunsichernde Wirkung zu entfalten. Dies überdeckt, so Hepper, eine nüchterne Debatte um das richtige Wolfsmanagement und um eine angemessene, schnelle und unkomplizierte Entschädigung von Nutzierhaltern, die tatsächlich von Wolfsrissen betroffen sind. Daher fordern Heppner und die „Waidgenossen“ ein professionelles Wolfsmanagement, welches eine schnelle, transparente Artenbestimmungen und eine fachkundige Beratung mit einschließt.

In der sehr lebendigen Debatte innerhalb des Vorstandes machte SPD-Unterbezirksvorsitzender Uwe Schwarz deutlich, dass Landesumweltminister Olaf Lies im Oktober eine Bundesratsinitiative Niedersachsens in den Bundesrat eingebracht hat. In dem 10-Punkte Programm wird ein nationales Wolfskonzept gefordert und gleichzeitig soll die Entwicklung der Wolfszahlen nicht alle sechs Jahren, sondern jährlich durch die Bundesregierung bewertet werden. Ferner übernimmt das Land Niedersachsen für die Errichtung von Schutzzäunen bis zu 80 Prozent der Kosten bei Hobbytierhaltern.

Es bestand Einigkeit im SPD-Vorstand, dass die Sicherheit für den Menschen höchste Priorität haben muss und natürlich hat auch die Sicherstellung der Weidetierhaltung einen hohen Stellenwert. Auch wenn der Artenschutz des Wolfes nicht in Frage gestellt wird, so muss es für einzelne „Problemwölfe“ rechtssichere Möglichkeiten der "Entnahme" (das bedeutet einen Abschuss) dieser Tiere geben. Hepper stellte in diesem Zusammenhang, wann ein Wolf aus fachlicher Sicht als Problem-Wolf gilt. Er teilte dabei die Ansicht, dass die "Entnahme" eines Wolfes durch staatlich beauftragte Personen erfolgen sollte.
red/Foto: Thomas Fischer











15.01.2019 • 17:22 Uhr

Domänenhof in Bad Gandersheim: Schadstoff-Messstellen, wo die Busse Volldreckdampf dieseln - Der Einfluß auf Fahrverbote

Bürger-Kritik auf umstrittene Situation blieb bislang im Gandersheimer Rathaus ohne Folgen

Natürlich macht es auf den ersten Blick Sinn, dass in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim mit Messgeräten die Atemluft überprüft wird. Wenn allerdings die Messgeräte ausgerechnet an neuralgischen Standorten wie hier auf dem Domänenhof installiert sind, dann wirft das angesichts der Gesamtsituation Fragen auf. Denn, die nachfolgend beschrieben Beobachtungen sind nicht neu, wir haben darüber bereits berichtet, auch in bewegten Bildern via Video. Fakt ist: Täglich an bestimmten Tageszeiten stehen über längere Verweildauer Linienbusse mit laufenden Dieselmotoren auf dem Busparkplatz Domänenhof. "Sie verpesten die Atemluft ganz wesentlich mit Stickoxiden, Ruß und Feinstaub. Die Luftmessgeräte stehen etwa 40 Schritte von den Bussen entfernt. Nicht abwegig ist die Tatsache, dass die Messergebnisse hierdurch extrem im negativen Sinne verschlechtert werden. Dies könnte dazu führen, dass man zu einem späteren Zeitpunkt eventuell für Diesel-PKW in Bad Gandersheim Fahrverbote erteilt, obwohl die PKW gar nicht die wirklichen Verursacher einer überhöhten Schadstoffbelastung sind. Ein engagierter Bürger aus Bad Gandersheim (Identität ist der Redaktion bekannt) meint nun dazu: "Es ist unser aller Interesse - und sicherlich auch im Sinne der Stadt -, diese krasse Umweltsünde der Verantwortlichen für die Omnibusse (auch der Fahrer) unverzüglich zu ahnden. Der Informant versichert glaubhaft: "Ich habe das Ordnungsamt der Stadt schon vor geraumer Zeit auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, leider ohne jeglichen Erfolg!"
Das Redaktionsnetzwerk hat die Gandersheimer Stadtverwaltung um eine Stellungnahme gebeten.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer


















15.01.2019 • 17:02 Uhr

Erster schwerer Schnee-Unfall im Januar: 19-Jährige prallt mit Auto gegen Baum

Eine 19-Jährige Langelsheimerin befuhr gestern, gegen 20.20 Uhr mit ihrem PKW Renault Twingo in Astfeld, die Goslarschen Straße inRichtung Langelsheim. Zwischen den Einmündungen Tackenstr. und Zur Mühle geriet sie auf schneebedeckter Fahrbahn nach links von der Straße ab und prallte dort gegen einen Baum. Die junge Frau wurde hierbei schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Am Fahrzeug entstand bei dem Zusammenstoß Totalschaden in Höhe von ca. 3.500 Euro. ots











15.01.2019 • 16:58 Uhr

Betrunken auf vermutlich gestohlenem E-Bike unterwegs - Wer vermisst dieses E-Bike?

Am heutigen Dienstag kurz nach Mitternacht ( exakt gegen 01.30 Uhr), fiel ein 24-jähriger Goslar, einer Funkstreifenwagenbesatzung wegen unsicherer Fahrweise in der Rosentorstraße in Goslar auf. . Dass dies offensichtlich nicht am glatten Pflaster lag, stellte sich bei der anschließenden Kontrolle heraus. Da ergab der freiwillig durchgeführte Alkoholtest nämlich 1,8 Promille. Die Weiterfahrt war aber nicht nur aus diesem Grund für den Fahrer beendet. Da sich hinsichtlich dessen tatsächlichen Eigentümerschaft an dem Fahrrad Zweifel und Widersprüche ergaben, wurde das E-Bike sichergestellt.

Es handelt sich hierbei um ein weiß/schwarz/blaues E-Mountainbike der Marke "Haibike", mit einem links am Lenker befestigten schwarzen Seitenspiegel sowie schwarzer Lenkertasche als besondere Auffälligkeiten. An der oberen Querstange befindet sich die Aufschrift "55 Hardline".

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen und versucht mit den beigefügten Fotos, die möglichen Eigentümerin bzw. den möglichen Eigentümer des E-Bikes zu ermitteln. Diese/diese wird gebeten, sich unter 05321 / 3390 zu melden. ots/Foto: Polizei











15.01.2019 • 10:57 Uhr

Die Wasserpegel steigen: Hochwasser am Olxheimer Ortsrand - Bahnunterführung gesperrt

Seit Wochenanfang ist die Straße von Billerbeck nach Einbeck im Bereich der Bahnunterführung Höhe Hajeshausen wegen Hochwassers gesperrt. Die Autofahrer sind angehalten, wenn sie nach Einbeck streben, die Umwegstrecke über Hajeshausen, Olxheim, Garlebsen-Ippensen zu fahren. Alternativ geht es von Gandersheim über Greene nach Einbeck. Die Regenfälle der letzten Tage und von heute haben den Wasserstand der Leine anschwellen lassen. Bei Olxheim reicht die erste Hochwasserflut bis an den Ortrand.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












15.01.2019 • 10:48 Uhr

Veranstaltung am 23. Februar in Northeim: Fachtag „Queer sind wir“ über geschlechtliche Identität in der Jugendarbeit

Die Kreisjugendpflege Northeim lädt zu einem aktuellen Fachtag mit dem Titel „Queer sind wir – Geschlechtliche Identität und sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit“ ein und möchte dieses Thema den ehrenamtlich und hauptamtlich in der Jugendarbeit Tätigen näher vorstellen.
Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität sowie Mädchen- und Jungenarbeit sind im Bereich der Jugendarbeit weitgehend etabliert. Aber wie sieht es mit queeren Menschen aus, die diesen Vorstellungen nicht entsprechen? Wie sollte eine Jugendarbeit gestaltet sein, die queere Vielfalt, Geschlechtergerechtigkeit und eine diskriminierungsfreie Teilhabe ermöglicht?
Der Fachtag soll einen ersten Einstieg in diesen für viele neuen Bereich ermöglichen. Nach einer Vorstellung von SCHLAU Göttingen gibt es einen theoretischen Einstieg in das Thema. Es folgt eine Comic-Lesung, bevor es eine gemeinsame Mittagspause mit Verpflegung gibt. Anschließend stellt der Landesjugendring Niedersachsen e.V. seine queere Jugendstudie vor.
In drei verschiedenen Workshops sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann in kleineren Gruppen zum Mitmachen aufgefordert. Abschließend gibt es einen Ausblick über queere Jugendarbeit im Landkreis Northeim.
Der Fachtag „Queer sind wir – Geschlechtliche Identität und sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit“ findet am Samstag, 23. Februar von 9.30 Uhr bis 16.45 Uhr im Kinder- und Jugendkulturzentrum „Alte Brauerei“ in Northeim statt. Die Teilnahme ist kostenlos und wird als Fortbildung für die JULEICA anerkannt.
Anmeldungen sind bis zum 14. Februar per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de möglich. Bei der Anmeldung sind folgende Angaben zu machen: Vorname und Name, Verein, Verband oder Institution sowie eine Mitteilung ob Verpflegung mit Fleisch bzw. Vegetarisch gewünscht wird und welcher Workshop bevorzugt wird.
Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auch beim Kreisjugendpfleger Andreas Kohrs, E-Mail: akohrs@landkreis-northeim.de oder telefonisch unter: 05551/708-221.
Im Rahmen der von der Kreisjugendpflege Northeim initiierten Veranstaltungsreihe „Durch den Dschungel der Jugendarbeit“ haben sich die Fachtage „Kochen, Kickern, Karaoke? Oder was Jugendarbeit für geflüchtete Kinder und Jugendliche tun kann!“ sowie „Diversität? – Was bedeutet Vielfalt für die Praxis der Jugendarbeit?“ in den letzten beiden Jahren vor allem damit beschäftigt, diskriminierungsfreie Angebote und interkulturelle Kompetenz in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit zu etablieren.lpd











15.01.2019 • 08:52 Uhr

Mehr Sicherheit auf dem Skulpturenpfad: Morsche Bäume beseitigt

Sicher ist sicher! Damit bei starken Winden kein Bruchholz aus morschen Bäumen auf die Köpfe von Wanderern und Joggern fällt und sie möglicherweise dadurch verletzt werden, sind in diesen Tagen abgängige Bäume am Rand des Sulpturenpfades von Bad Gandersheim nach Lamspringe in Höhe von Brunshausen behutsam beseitigt worden. Die Männer der städtischen Gärtnerei Bad Gandersheim tragen somit ein Stück zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung bei.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










15.01.2019 • 08:44 Uhr

Kontrollen in der Gastronomie: Scheinbare Transparenz – fraglicher Nutzen -BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante zur Online-Plattform "Topf Secret"

Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) hat sich kritisch mit der geplaNTEN Online-Plattform "Topf Sekret" beschäftigt. BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante (Foto) äußerte sich dazu in einem Statement:
Wie bereits berichtet, installiert die Verbrauchervereinigung „Foodwatch“ zusammen mit der Initiative „Frag Den Staat“ die Online-Plattform „Topf Secret“, auf der sich Verbraucher zu den Ergebnissen amtlicher Lebensmittelkontrollen in Restaurants, Imbissbuden, Bäckerein und anderen Lebensmittelbetrieben informieren können. Andrea Belegante, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Systemgastronomie e.V. (BdS) lehnt diese Plattform entschieden ab. Belegante dazu: „Im Verbraucherinformationsgesetz (VIG) ist sowohl die individuelle wie auch die weitergehende Veröffentlichung staatlicher Kontrollergebnisse geregelt. Eine in dieser Art und Weise gestaltete öffentliche Plattform stellt einen klaren Eingriff in die Gültigkeit bestehender Vorschriften dar.“

Die Initiatoren der Plattform fordern von Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) eine Gesetzesgrundlage zu schaffen, so dass zukünftig alle Kontrollergebnisse für den Verbraucher nachvollziehbar sind. Als Vorlage dient ein dänisches Modell, bei dem die Kontrollergebnisse mittels eines Smiley-Systems in den Farben grün, gelb und rot veröffentlicht werden. „Auch diese Umsetzung lehnt der BdS ab“, so Belegante. Der BdS betont seit Jahren die Schwachstellen und Scheintransparenz von Hygieneampeln. Kontrollen seien immer nur Momentaufnahmen und auch die Kontrollfrequenz in den Restaurants ist sehr unterschiedlich. „Es gibt keine bundesweit einheitlichen Standards für die Durchführung der Kontrollen. Schon deshalb macht eine Plattform wie Topf Secret wenig Sinn. Für bundesweit agierende Marken wäre das – zusätzlich zu den ohnehin bestehenden bürokratischen Auflagen – unzumutbar. Außerdem kann die fehlende Aktualität die Realität verzerren“, betont Belegante abschließend.
red/fis/Foto: BdS










15.01.2019 • 08:25 Uhr

Holtenser Karnevalsverein übt ein Wochenende im Jugendfreizeitheim Silberborn

Das Jugendfreizeitheim Silberborn bietet ausgezeichnete Sport- und Freizeitanlagen, die in der Region ihresgleichen suchen. Hier erfahren Kinder und Erwachsene zusammen Spaß an der Bewegung, sagt die Präsidentin Sabine Jürges (Foto) vom Holtenser Karnevalsverein. Und weiter: "In Silberborn gibt es mehrere Tagungsräume und die große Turn- und Sporthalle, wo wir mit mehreren Gruppen gleichzeitig und alle gemeinsam unsere Gardetänze und Showtänze üben und durchführen können. 32 Kinder und Erwachsene im Alter von acht bis 58 Jahre erarbeiteten das Programm 2019 von Freitag 17 Uhr bis Sonntag 13.30 Uhr für folgende Karnevalsveranstaltungen: Kinderkarneval, Weiberfasching, Büttenabend und Umzug."
Und dann ihre klare Ansage: " Wir Holtenser Karnevalisten wollen unser Programm für 2020 wieder im Jugendfreizeitheim Silberborn erarbeiten und stimmen am 27. Januar 2019 mit 'Ja'!"
red/Foto: Marc Reiser











14.01.2019 • 22:35 Uhr

Trickbetrüger in Göttingen unterwegs! - Falsche Wasserwerker bestehlen Senioren - Tipps der Polizei beachten

Unbekannte haben am Freitagnachmittag (11.01.19) eine 80-jährige Frau und ihren 89 Jahre alten Ehemann in ihrer Wohnung im Greitweg in Göttingen bestohlen. Die Täter erbeutete einen geringen Bargeldbetrag.

Nach ersten Informationen hatten sich gegen 15 Uhr zwei Männer bei dem Ehepaar als Wasserwerker ausgegeben und angegeben, im Haus sei ein Defekt an den Wasserleitungen aufgetreten. Dazu müsse man auch die Leitungen in ihrer Wohnung überprüfen. Ein Mann habe dann die Leitung überprüft, während ein weiterer angeblicher Mitarbeiter im Treppenhaus wartete. Offenbar hatte sich die zweite Person unbemerkt in die Wohnung geschlichen und das Schlafzimmer durchsucht. Der angebliche Handwerker verließ wenig später die Wohnung. Am nächsten Tag stellte die ältere Bewohnerin den Diebstahl fest und alarmierte die daraufhin die Polizei.

Der Handwerker wird wie folgt beschrieben:
etwa 20-30 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, Oberlippenbart, südeuropäisches Aussehen, Jeanshose, grüne Weste und Kappy.
Zum zweite Täter ist nur bekannt das er schwarze Haare hatte.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!

Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer Türsprechanlage Gebrauch.

Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort - legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an.

Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu, wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.

Überlegen Sie bei angeblicher hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür (Beispiel: Bitte um Schreibzeug oder um ein Glas Wasser): Woher sollte der Nachbar die Besucher wirklich kennen? Warum wenden sich die Besucher im Notfall nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern an eine (abgelegene) Privatwohnung?

Machen Sie bei hilfebedürftiger Lage von Fremden an der Tür das Angebot, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser etc.) hinauszureichen, und halten Sie dabei die Tür gesperrt.

Fordern Sie von Amtspersonen immer den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig (nach Druck, Foto und Stempel). Sorgen Sie dazu für gute Beleuchtung und benutzen Sie, wenn nötig, eine Sehhilfe.

Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an. Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus und ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu.

Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.

Nehmen Sie nichts für Nachbarn ohne deren Ankündigung oder Auftrag entgegen. Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.

Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.
jk










14.01.2019 • 22:31 Uhr

Seesen: Versuchter Einbruchsdiebstahl aus Juweliergeschäft

Am heutigen Montag, gegen 03.30 Uhr, schlugen zwei bisher unbekannte Täter mit einem Gegenstand auf mehrere Sicherheitsglasscheiben eines Juweliergeschäftes in der Jacobsonstraße in Seesen ein. Diese wurden dadurch beschädigt. Diebesgut wurde nach ersten Erkenntnissen offensichtlich nicht erlangt. Die beiden Täter konnten durch Zeugen beobachtet werden und flüchteten zu Fuß in Richtung Bismarckstraße. Die Personen werden wie folgt beschrieben: ca. 20 bis 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, dunkel bekleidet, eine Person mit Basecape. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4.500 Euro. Wer Hinweise zur Tat geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Seesen unter der Telefon 05381/944-0 in Verbindung zu setzen. (bür)










14.01.2019 • 22:24 Uhr

Gemeinsam in Nacht und Nebel - Zoll beschlagnahmt knapp 280kg Shisha-Tabak bei gemeinsamen Kontrollen in Wolfsburg und Hildesheim

Auch ein Göttinger Zollhund im Schnüffeleinsatz

Fast 280 Kilogramm Wasserpfeifentabak hat der Zoll am 12. und 13. Januar 2019 in Wolfsburg und Hildesheim sichergestellt. Die abendlichen Kontrollen von insgesamt 14 Shisha-Bars wurden gemeinsam mit der Landespolizei, den Ordnungsämtern und Feuerwehr durchgeführt. Auch ein Tabakspürhund war im Einsatz. "Unser Spürhund Kelly ist dafür ausgebildet Tabakverstecke zu finden - die Shisha-Bars selbst kann auch die menschliche Nase nicht verfehlen", erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom zuständigen Hauptzollamt Braunschweig die tierische Unterstützung durch den Göttinger Zollhund.

Intensive Suche war in den meisten Fällen jedoch nicht erforderlich, denn zumeist lagerte der Wasserpfeifentabak in großen, geöffneten Dosen in den kleinen Küchen der Lokale. Augenscheinlich sollte dieser Tabak dann portionsweise an die Kunden verkauft werden. Das verhinderte der Zoll auf Grund des gesetzlichen Verbots, indem er den Tabak sicherstellte. Im Hinblick auf erhebliche Menge der Sicherstellungen erinnert sich Zollamtmann Löhde: "Als wir gingen, waren die Küchen leer und unsere Asservatenkammer voll".

Die beschlagnahmten rund 280 Kilogramm Wasserpfeifentabak verteilen sich gleichmäßig auf Wolfsburg und Hildesheim:

- In Wolfsburg wurden am 12. Januar 2019 insgesamt 138,65 Kilogramm Wasserpfeifentabak, - am nächsten Tag in Hildesheim wurden 140,28 Kilogramm sichergestellt. Allerdings entfallen davon etwa 80 Kilogramm allein auf ein Lokal.
Tatsächlich konnte in keinem der steuerrechtlich geprüften Lokale ordnungsgemäßer Umgang mit dem Wasserpfeifentabak festgestellt werden. Das gilt sogar für die Shisha-Bars, die aus den gleichen Gründen bereits in der Vergangenheit Besuch vom Zoll hatten.

Der Zoll war aber nicht nur in tabaksteuerrechtlichen Angelegenheiten mit den Bars beschäftigt, sondern auch auf Grund seiner Aufgabe, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung zu bekämpfen. Hier sind in mehreren Fällen noch intensive Nachprüfungen erforderlich.

Im Fokus der anderen beteiligten Behörden standen insbesondere der Jugend-, Nichtraucher- und Brandschutz, aber vor allem auch die Überwachung der Kohlenmonoxidkonzentration in der Raumluft der Bars. Immer wieder erleiden Personen schwerste Kohlenmonoxidvergiftungen.

Hintergrundinformation:
In der Bundesrepublik dürfen Zigaretten und Rauchtabak nur in verschlossen Verpackungen mit gültigen deutschen Steuerzeichen verkauft und gelagert werden. Eine Abgabe von Einzelportionen zum direkten Verzehr vor Ort ist damit grundsätzlich ausgeschlossen (§ 25 Tabaksteuergesetz). Bei Verbrauchsteuergefährdung -etwa falscher Lagerung, Einzelverkauf oder Verkauf über dem festgelegten Kleinverkaufspreis von Tabakwaren (§ 381 Abgabenordnung in Verbindung mit § 36 Tabaksteuergesetz)- können Bußgelder von jeweils bis zu 5.000,00 Euro verhängt werden.

Steuerrechtlich stellen auch die vielen exotischen Geschmacksrichtungen, mit denen Wasserpfeifenlokale werben, oft ein Problem dar: jedes Mischen von Rauchtabak mit anderen Stoffen -in Shisha-Bars zumeist Melasse und Glyzerin- lässt die Tabaksteuer erneut entstehen (§ 15 Tabaksteuergesetz). Zeigt man diesen Vorgang nicht sofort dem Zoll an, begeht man eine Steuerhinterziehung. Steuerhinterziehung (§ 370 Abgabenordnung) wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Neben den steuerrechtlichen Aspekten gilt es auch gesundheitliche Risiken zu beachten: Laut Weltgesundheitsorganisation inhalieren Wasserpfeifenraucher bei einer Shisha-Sitzung die Rauchmenge von 80 Zigaretten. Illegal gehandelter Tabak beinhaltet zudem bedenkliche Konservierungsstoffe, Aromen oder unhygienische Inhaltsstoffe, deren Wirkungen auf den Raucher noch unbekannt sind.

Zum Bild: Tabak in Einzelportionen ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Foto: Polizei










14.01.2019 • 17:27 Uhr

Baum stürzt auf Fahrbahn - Vier Personen leicht verletzt

Auf der Bundsstraße 83, zwischen Bad Karlshafen und Beverungen, hat sich am gestrigen Sonntag, gegen 18.35 Uhr, ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden. Ein Baum war vermutlich auf Grund der Witterung quer auf die Bundesstraße gestürzt. Dieses bemerkte ein 46-jähriger Mann aus Helsa (Landkreis Kassel) zu spät und geriet mit seinem mit insgesamt vier Personen besetzten Audi A4 unter den Baum. Alle vier Insassen, zwei Frauen und zwei Männer, wurden durch den Unfall leicht verletzt. Am Audi entstand ein Totalschaden und er musste abgeschleppt werden. Die Fahrbahn wurde durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr geräumt. /He./Foto: Polizei











14.01.2019 • 17:20 Uhr

Der Unterstützerkreis des Jugendfreizeitheims Silberborn sieht eine Benachteiligung der Befürworter des Bürgerentscheids.

Erste Reaktion auf die Pannen im Vorfeld des Bürgerentscheid am 27. Januar 2019 - Initiative will sich nicht abschrecken lassen

Auf der jüngsten Sitzung des Unterstützerkreises Jugendfreizeitheim Silberborn
wurde aus mehreren Gemeinden des Landkreises Northeim berichtet,
dass etliche wahlberechtigte Bürger und Bürgerinnen keine Abstimmungs-
benachrichtigung erhalten haben. "Wir empfinden dieses Vorgehen als
eindeutige Benachteiligung" sagt Axel Traupe aus Einbeck. "Wir müssen
immerhin mehr Stimmen erreichen, als zur Wahl in das Spitzenamt des
Landkreises nötig waren. Wir halten das jedoch für möglich. "Der Unterstützerkreis
Jugendfreizeitheim Silberborn wird sich von dieser Behinderung zum Erhalt
des Jugendfreizeitheims nicht abschrecken lassen. Die Bürgerinnen und
Bürger des Landkreises Northeim werden weiterhin bis zum Abstimmungstag
am 27. Januar 2019 angesprochen durch Flyer, Infotische und zahlreiche
persönliche Gespräche. Jeder Abstimmungsberechtigte kann die Briefwahlunterlagen
bei ihrer Gemeindeverwaltung anfordern oder mit dem Personalausweis
am Sonntag, dem 27. Januar 2019, im zuständigen Wahllokal am Bürgerentscheid
teilnehmen.
red










14.01.2019 • 17:13 Uhr

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft macht sich für Erhalt des Jugendfreizeitheimes Silberborn stark

Betroffene Pädagogen fühlen sich übergangen - Erinnerung an die "Reformpädagik der SPD" - "Wunderbare Einrichtung retten!"

Soeben fand die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Uslar des Kreisverbandes Northeim der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Heisebeck statt. 
Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Rechenschaftsbericht, Wahlen sowie Planungen der Aktivitäten für das neue Jahr. 
Ein Tagesordnungspunkt war auch der Bürgerentscheid zum Erhalt des Jugend- und Freizeitheimes in Silberborn, der am 27 Januar 2019 stattfinden wird.
In einer offiziellen Mitteilung der GEW heißes weiter:
"
Im vergangenen Jahr mussten wir erstaunt und erschreckt registrieren, dass das Jugendfreizeitheim in Silberborn geschlossen werden soll.

Begründungen wie - aus der Zeit gefallen
... 
                              - hoher Investitionsbedarf
...  
                            - mangelnde Auslastung ... 
und so weiter halten einer gründlichen Prüfung nicht stand.
Wir als betroffene Pädagogen sind, wenn überhaupt, nur unzureichend in den Entscheidungsprozess einbezogen worden. Wir hätten dem Northeimer Kreistag sagen können, dass diese einzigartige Einrichtung von hohem und, wie wir meinen, unverzichtbarem pädagogischen Wert ist.
Wir können bestätigen, dass sich alle Kinder, mit denen wir dort eine Freizeit organisierten, sehr wohl gefühlt haben und viel gelernt haben. Einen großen Beitrag dazu leistete auch immer das Herbergsteam.
 Um so unverständlicher ist der Schließungsbeschluss, zumal dies eine Einrichtung betrifft, die aus der Reformpädagogik der SPD hervorgegangen ist. 
Deshalb haben wir all unseren Mitgliedern und dem Kreisvorstand der GEW empfohlen, sich aktiv an der Unterstützung des Bürgerentscheides zu beteiligen.
Wir fordern alle Pädagogen, Eltern, Großeltern sowie alle anderen Bürger unseres Kreises auf, am Bürgerentscheid teilzunehmen und diese wunderbare Einrichtung zu retten."
red/fis










14.01.2019 • 17:06 Uhr

Bewirb Dich jetzt für das FÖJ – Freiwilliges Ökologisches Jahr im Natur- und Umweltschutz, auch in Ganztagsschulen oder Sportvereinen

„Ob Bauernhofkindergarten, Nationalparkhaus, Forschungsinstitut, Stiftung, Umweltamt oder Waldpädagogikzentrum: Das FÖJ in Niedersachsen bietet eine Bandbreite an Einsatzstellen und Aktionsfeldern für Jugendliche an wie noch nie“, so Niedersachsens Umweltminister Lies. Zum Beginn des Bewerbungsverfahrens für das Freiwillige Ökologische Jahr 2019/20 präsentiert die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Träger des FÖJ, auf ihrer Website 325 FÖJ-Plätze in ganz Niedersachsen – vom Harz bis auf die Nordseeinseln, von der Elbtalaue bis nach Ostfriesland.

Umweltminister Lies hob den Gewinn eines FÖJ für die Umwelt in Niedersachsen, aber gerade auch für die Jugendlichen hervor: „FÖJ bedeutet ein vorbildliches Engagement für Natur und Umwelt und die Förderung von Nachhaltigkeit zum Beispiel auch in Sportvereinen und Ganztagsschulen. Gleichzeitig ist es ein Zeitraum, in dem eigene Zukunftsperspektiven entwickelt und erste Berufserfahrungen gesammelt werden können.“

Dabei erbringen die Jugendlichen im Rahmen eigener Projekte ganz konkrete Leistungen: Sie entwickeln Umweltbildungsangebote, pflegen Biotope und planen Maßnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit. Und sie sind stets auch wichtige Botschafter für die „Idee FÖJ“ und werben in eigener Sache.

Die Naturschutzakademie als Trägerin des FÖJ in Niedersachsen bietet mit dem online-Bewerbungsverfahren und den auf ihrer Website bereitgestellten Informationen optimale Voraussetzungen für die Bewerberinnen und Bewerber, sich die individuell passenden unter den insgesamt 233 Einsatzstellen herauszufiltern: https://foej.niedersachsen.de

Die druckfrischen Plakate zur Bewerbung eines FÖJ, die neben den Einsatzstellen auch an rund 1.400 Schulen versandt werden, können darüber hinaus bei der Akademie bestellt werden (Mail an eva.hage@nna.niedersachsen.de)
red/fis










14.01.2019 • 17:02 Uhr

Baumfällarbeiten am Puttenser Felde

Unterirdischer Versorgungstunnel unter Grünfläche muss saniert werden

Auf dem Gelände der Leibniz Universität werden in den kommenden Wochen einige Bäume gefällt. Am westlichen Ende der Straße Am Puttenser Felde muss eine Grünfläche neben dem Haus Am Puttenser Felde 8 gerodet werden, damit ein darunter liegender Versorgungstunnel im Erdreich saniert werden kann. Die Arbeiten auf dem derzeit eingezäunten gartenähnlichen Bereich beginnen voraussichtlich in der Woche ab dem 21. Januar 2019. Gefällt werden zwölf Bäume, vorwiegend Spitzahorne sowie Traubenkirsche und Holunder. Die Baumfällarbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein, weil Vögeln und Kleinsäugern ab dann ein ungestörtes Brutgeschäft ermöglicht werden muss.

Hintergrund ist ein maroder unterirdischer Tunnel, durch den Fernwärme- und weitere Versorgungsleitungen für angrenzende Universitätsgebäude verlaufen. Dieser etwa 1,50 Meter breite und 2,20 Meter hohe, gemauerte Tunnel muss sowohl im Bereich der Grünfläche als auch in anderen Bereichen des Universitätsgeländes saniert werden. Nach den vorbereitenden Baumfällungen beginnen ab April die eigentlichen Arbeiten am Versorgungstunnel, zunächst im Bereich Am Puttenser Felde, anschließend etwas weiter nördlich im Bereich einer universitären Parkfläche sowie gegenüber des Otto-Klüsener-Hauses. Perspektivisch wird neben dem Puttenser Felde 8 wieder eine offene Grünzone mit neuen Baumpflanzungen entstehen.

Ohne Sanierung wäre die Gefahr sehr groß, dass der schadhafte Versorgungstunnel unter der Belastung von Schwerlastverkehr zur Anlieferung oder auch Feuerwehrfahrzeugen nachgeben könnte. Während der Arbeiten wird der Baustellenverkehr zum Teil über die Straße Am Puttenser Felde geleitet.
red/fis










14.01.2019 • 16:59 Uhr

Medien: Erste "Bodenzeitung" auf offener Straße in Northeim - Umstrittene Leserbriefe geraderücken - Aktion zu "Politik ist Aufgabe von Männern"

Frauen im Landkreis Northeim zu Meinungsbekundungen auf der "Bodenzeitung" in der Fußgängerzone aufgerufen

Im Zuge der lokalen Berichterstattung sind im November 2018 einige Leserbriefe in Anlehnung an das 100- jährige Wahlrecht der Frauen in der hiesigen Presse erschienen. Die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Einbeck, Moringen, Northeim und des Landkreises Northeim wollen die Aussagen in den Leserbriefen jetzt zum Anlass nehmen, eine Diskussion zu initiieren. „Wir können und wollen die Aussagen so nicht stehen lassen“, so Tina Heistermann.
Geplant ist deshalb am 19. Januar 2019, dem 100- jährigen Jubiläum von Frauen in Parlamenten, eine Bodenzeitung in der Northeimer Fußgängerzone (vor Fielmann) auszulegen, auf denen die Leserbriefe abgedruckt sind.
Die Bürgerinnen und Bürger werden vor Ort dazu aufgerufen ihre Stellungnahmen auf DIN A4-Blätter zu schreiben, welche dann am Ende symbolisch auf der Bodenzeitung verteilt werden. „Wir wollen auch anregen darüber nachzudenken, wie der Landkreis wohl aussähe, würde sich der aus den Leserbriefen herauszulesende Wunsch bewahrheiten“, so Tina Heistermann weiter, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen mit der Aktion ein deutliches Zeichen setzen will:
Wie sähe der Landkreis wohl ohne Frauen in der Politik aus? Wie sähe der Landkreis ohne Frauen in politischen Führungspositionen aus?
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu der Aktion am 19. Januar 2019 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr in Northeimer Fußgängerzone eingeladen.lpd











14.01.2019 • 16:51 Uhr

Northeim an der Rhume: Heute Großeinsatz zur Sicherung des Deiches bei steigendem Wasser

In Northeim läuft aktuell ein Großeinsatz von Feuerwehr, THW und den Technischen Diensten der Stadt Northeim an. Am Gustav-Wegener-Stadion haben wir einen beginnenden Deichbruch. Wasser tritt durch den Deich in noch geringen Mengen auf das Gelände des FC Eintracht Northeim ein. Die Einsatzkräfte sind organisationsübergreifend dabei, dies zu verhindern und befüllen 1500 Sandsäcke am Bauhof. Im Einsatz sind neben THW, Polizei und Technischen Diensten der Stadt Northeim, die Feuerwehren Northeim, Langenholtensen, Hammenstedt, Denkershausen und Kreisbrandmeister Bernd Kühle.
Auslöser und Ursache: Die Rhume ist nach dem Dauerregen der letzten Tage über Nacht deutlich angestiegen. Wie sich die Lage weiter entwickelt, wird beobachtet, so ein Sprecher der Einsatzkräfte.
red/Foto: Kreisfeuerwehrverband Northeim/Konstantin Mennecke











14.01.2019 • 16:41 Uhr

Nach Dauer- Regenfällen: Rhume-Deich in Northeim gesichert - Fluten bedrohen Kühe

Aktuell wichtige Aktivitäten der Einsatzkräfte nach dem Anschwellen der Rhume. Die Auswirkungen des Dauerregens der letzten Tage sind eine Ansteigen der Wasserpegel in den Bächen und kleinen Flüssen in Südniedersachsen wie beispielsweise in der Rhume.

Soeben kommt folgende Meldung des Northeimer Kreisfeuerwehrverbandes auf den Schirm:
Der Deich ist gesichert: auf 50 Metern wurden Sandsäcke verlegt. Der Einsatz am Gustav-Wegener-Stadion ist damit vorerst abgeschlossen. Einen weiteren Einsatz gab es zwischen Northeim und Höckelheim auf einem Feld unmittelbar an der Rhume. Dort drohten Kühe von den Fluten eingeschlossen zu werden. Die Feuerwehr Northeim und die Feuerwehrbereitschaft 4 war mit Boot und Tauchern vor Ort. Sie brauchten allerdings nicht eingesetzt werden - der Landwirt hat seine Tiere mit dem Trecker in Sicherheit gebracht. Die Johanniter haben die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW mit Essen und Getränken versorgt. red/Fotos: Kreisfeuerwehr /Konstantin Mennecke













13.01.2019 • 22:11 Uhr

Gelungener Start ins Handballjahr 2019 - MTV Braunschweig - NHC männliche C 23:34 (11:18)

Mit einem ungefährdeten Sieg lösten die Jungs des Northeimer Handball Clubs vom Team männliche C die von Trainer Wode vorgegebene Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten, während die Konkurrenz aus Anderten und Lüneburg bei unerwarteten Niederlagen Federn lassen musste. Von Beginn an überzeugte der NHC durch eine disziplinierte Leistung in Abwehr und Angriff gleichermaßen. Insbesondere der Innenblock der aufmerksamen 3:2:1-Deckungsvariante zwang die Gastgeber zu unvorbereiteten Würfen, die oftmals Beute von Björn Dörflinger im Tor wurden. Die Mean Machine überzeugte einmal mehr mit einer eingespielten Zweiten Welle, aus der Jonas Mandel gegen seine ehemaligen Mitspieler der HRSON-Auswahl auftrumpfte. Der vom MTV Seesen gekommene Rückraumspieler zeigt eine starke Entwicklung.
Alle Spieler bekamen viele Spielanteile und von 12 Feldspielern konnten sich neun in die Torschützenliste eintragen. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es am 27.1. in der Schuhwallhölle zum Duell zwischen dem zweiten und dritten (TSV Verden) der Oberliga.
NHC: Dörflinger (1 geh. 7m) und Henning im Tor; Hofmann (3), Althans (5), Johannes (4), Kulze (3), Bialas (8), Grothey, Reinholz, Wode (1), Lutze (5), Polinski, Mandel (4), Brandt (1).
red/ok











13.01.2019 • 22:01 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion verteidigt umstrittene Schließung des Jugendfreizeitheimes Silberborn: "Nein" -Appell zum Bürgerentscheid

SPD-Kreistagsfraktion zum Bürgerentscheid Jugendfreizeitheim Silberborn am 27. Januar 2019

Die Mobilisierung der Öffentlichkeit durch die Bürgerinitiative "Pro Jugendfreizeitheim Silberborn" für den Bürgerentscheid am 27. Januar 2019 hat heute die SPD -Kreistagsfraktion auf den Plan gerufen. Ihr Mitglied und Geschäftsführer Peter Traupe (Einbeck) hat ein weiteres Mal die von einer großen Koalition von SPD/CDU und FDP beschlossenen Schließung der Bildungseinrichtung in einem 10-Punkte-Katalog verteidigt. Traupe begründet namens seiner Fraktion das Festhalten an der Aufgabe des Jugendfreizeitheimes in einer ausführlichen Positionsbeschreibung. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Stellungnahme unzensiert und umkommentiert im Originalwortlaut:

Peter Traupe: "Am 27. Januar haben die Menschen im Landkreis Northeim die Gelegenheit, in einem Bürgerentscheid den Beschluss des Kreistages zum Verkauf des Jugendfreizeitheimes in Silberborn zu unterstützen. Nachstehend möchten wir noch einmal aufzeigen, worum es dabei geht.

1. Das Jugendfreizeitheim Silberborn ist keine Jugendbildungsstätte, sondern bietet nur eine Beherbergung und Verpflegung der Gäste an.

2. Das Jugendfreizeitheim liegt im Landkreis Holzminden, wird aber ausschließlich vom Landkreis Northeim als Träger finanziert, da andere Landkreise eine Beteiligung ablehnen.

3. 80 Prozent der Besucherinnen und Besucher kommen gar nicht aus dem Landkreis Northeim. Ihr Aufenthalt wird aber über das Defizit von den Steuerzahlern unseres Landkreises mit 25,- €uro pro Übernachtung bezuschusst.

4. Die Besucherzahlen sind trotz aller Bemühungen seit Jahren stark rückläufig.

5. Das Jugendfreizeitheim ist auf einem Zimmerstandard der 80/90er Jahre. Sanitäre Anlagen befinden sich als Sammelanlagen auf den Fluren. In den Zimmern gibt es keine Sanitärmöglichkeiten.

6. Ein barrierefreier Zugang fehlt gänzlich und verhindert die Nutzungsmöglichkeiten für behinderte oder beeinträchtigte Menschen. Für Klassen und Gruppen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus diesen Bevölkerungsgruppen ist die Einrichtung nicht nutzbar.

7. Zur Freizeitgestaltung und zum Genießen der schönen Landschaft gibt es unter anderem für Schulklassen und Vereine in Silberborn weiterhin die wenige hundert Meter entfernte Jugendherberge.

8. Bei einem Weiterbetrieb des Jugendfreizeitheimes müsste der Landkreis Northeim in Millionenhöhe investierten. Zusätzlich beträgt der Zuschuss des Landkreises für den laufenden Betrieb schon heute jährlich 290.000,- Euro.

9. Alle Versuche, in den letzten Jahren weitere Gelder einzuwerben, sei es bei den Nachbarlandkreisen, der Gemeinde Silberborn, Firmen oder anderen Zuschussgebern, blieben erfolglos.

10. Eine endgültige Schließung ist nicht das Ziel. Vielmehr hat der Kreistag beschlossen, dass das Gebäude vorrangig an einen Erwerber verkauft werden soll, der einen Weiterbetrieb als Einrichtung für Kinder und Jugendliche ermöglicht.

Fazit: Bei einem Weiterbetrieb durch den Landkreis müsste dieser in Millionenhöhe investieren. Zusätzlich müssten die ohnehin hohen Defizite weiterhin aus Steuermitteln unserer Bürgerinnen und Bürger gezahlt werden. Da Geld nur einmal ausgeben werden kann, müsste es an anderer Stelle eingespart werden, zum Beispiel bei Jugendveranstaltungen, Jugendfreizeiten oder durch die Streichung der hälftigen Finanzierung der Jugendpflegerstellen in unseren Gemeinden. Deshalb wollen wir mit unseren knappen Finanzmitteln nicht Nachbarlandkreise und deren Kommunen von ihren Aufgaben entlasten, sondern haben mit einer breiten Mehrheit des Kreistages dafür gestimmt, die Einrichtung nicht mehr in Trägerschaft des Landkreises Northeim fortzuführen.
Wir möchten das Geld lieber direkt für die Jugendlichen aus unserem Landkreis Northeim einsetzen und bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger, beim Bürgerentscheid am 27.1.2019 mit „Nein“ zu stimmen. "
red/fis/

Die Bilder dokumentieren den Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion, Kreistagsabgeordneter Peter Traupe (Einbeck) und das Jugendfreizeitheim des Landkreises Northeim in Silberborn, über dessen Zukunft die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Bürgerentscheid am 27. Januar 2019 ganz persönlich mit "Ja" für Erhalt und mit "Nein" für Schließung entscheiden können.Fotos: Spectator













13.01.2019 • 19:21 Uhr

Am Sportheim in Katlenburg: Von oben bespuckt - unten gab's Faustschläge und Kopfnuss

Am gestrigen Samstag gegen 21 Uhr kam es zwischen zwei Parteien am Sportheim in Katlenburg zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung, die dann in Faustschlägen und einer "Kopfnuss" endeten. Ursächlich sei dafür gewesen, so teilt die Polizei aufgrund ihrer Ermittlungen mit , dass einer der späteren Täter von einem Balkon gespuckt und dabei eines der späteren Opfer, das sich unterhalb dessen befunden hatte, getroffen habe. Die Opfer wurden dabei leicht verletzt.doe










13.01.2019 • 18:51 Uhr

Denk ich an Deutschland in der Nacht... Vom Tiefstpunkt der Kultur zum Flaggschiff der (bürgerlichen) Zivilisation

Ein Essay unseres Autors Prof. Dr. Gerhard Armanski (Eyershausen)

Heinrich Heine hat es gewußt: Sein Deutschland, liberal und weltoffen, würde es zu seinen Lebzeiten nicht geben. Obgleich er so viel daran setzte, ihm ans Licht zu helfen. Dafür hatte er als Flüchtling lange im Ausland zu leben Nach der gescheiterten Revolution von 1848 übernahmen andere das Wort: Konservative, Nationale, Sozialisten entwarfen ihre je eigene Auffassung von des Landes Wesen und Bestimmung. Zwar galt es zuweilen als Star unter den bürgerlichen Nationen. Aber massenfähig war das nicht. Als die Millionen in den Weltkrieg zogen, waren (anfangs) etliche begeistert, die meisten aber subaltern und gehorsam. Die unerhörte Degradierung und Entmoralisierung des Menschen durch das Kriegsgeschehen hat sich in der kollektiven Psyche abgelagert, und das umsomehr, als das ganze Ringen mit den ungeheuren Verlusten nichts gebracht hatte. Diese Erblast sollte sich später wieder regen – ein Frankenstein der deutschen Moderne.

Wohl wahr, jene Zeit war nicht nur von imperialistischer Sonne versengt, sie erlebte auch gewaltige Aufschwünge der Wissenschaft von Mensch und Gesellschaft, der Technik und des friedlichen Weltkontakts. Auch darauf baute das kurze 20. Jahrhundert. In ihm war freilich das Ahnen und Wollen größerer historischer Abgründe eingelagert. Als die kapitalistische Wirtschaft in eine schwere Krise geriet und Arbeit wie Handel in den Abgrund riß, regte sich jene Erblast wieder. Die deutsche herrschende Klasse verfügte nun über weitere neue Drehmomente wie Rassismus, den Sozialdarwinismus und Antibolschewismus, eine gewaltige Staats- wie Militärmaschine und eine superimperialistische „arische“ Ideologie. Es war eine sehr spezifische Form kapitalistisch-imperialistischer Herrschaft. Sie formierte das Land gewissermaßen zum geschlossenen Aufmarschplatz. Es war der absolute Tiefpunkt dessen, was als bürgerliche Zivilisation galt. In seinen Hinterkabinen, den KZs, wurde eine geradezu orgiastisch tödliche Ordnung errichtet. Viele ihrer Agenten entstammten dem abhalfternden Mahlstrom der Nachkriegsgeneration. Primo Levi erschien es so, als müßten sie durch Brüllen und Untaten die erfahrene Schmach wettmachen, die der neueren und der älteren Geschichte.

Die Überlegung ist spekulativ, ob die Deutschen bei all dem NS-Zauber mitgemacht hätten, wenn sie wirklich von dessen Absichten und Folgen gewußt bzw. sie sich bewußt gemacht hätten. Mehrheitlich standen sie dem Regime bei Fuß, Bauchüberzeugung und NS-Terror amalgamierten sich. Freilich gab es Skepsis und Widerstand, insbesondere aus der Arbeiterbewegung. Aber viele verfielen den Größenphantasien eines Europas unterm Hakenkreuz. Auch das motivierte sie, Enttäuschungen und bedrohliche Lagen zu ertragen. Die NS-Maschine funktionierte bis zum Schluß, mochte sie auch ausrasten und immer realitätsferner werden. Als das Reich zusammenbrach, herrschte vor allem eine beklommene Stille. Was würde nun kommen? Aufrechnungen der verbrecherischen Vergangenheit waren weder angezeigt noch erwünscht, wie sich grosso modo an den Ergebnissen der Entnazifizierungsverfahren erwies. Es war die Zeit der großen Leugnung. So traten die Deutschen in ein neues Zeitalter – und wußten nicht recht, wie ihnen geschah.

Jahrzehntelang verfuhren sie tunlichst so, als habe es den Nazismus nie gegeben. Die Erinnerung daran und das Aufbegehren rumorten im Untergrund, hinterließen aber Spuren, die spätestens ab Mitte der 60-er Jahre zutage traten. Nach einem Wort von Sczypiorski neigen die Deutschen dazu, alles hundertprozentig zu machen, die Vernichtung wie die Aufarbeitung. Diese gab es auch nicht bzw. es bedurfte ihrer nicht. Das war keineswegs immer so in der Geschichte, galt doch Deutschland etwa im 16. Jh. als bürgerliche Kernnation mit hohem Kulturstand – bis zur Katastrophe des 30-jährigen Krieges, die so vieles verschob. Die Wunde, die er schlug, schwärte lange und brachte Verwerfungen mit sich wie Selbstherabsetzung oder später die wilhelminische Großmannssucht. Der imperialistische „Platz an der Sonne“ sollte alles wettmachen und übergipfeln. Die entstehende bürgerliche Klassengesellschaft wies eine starke Sozialdemokratie auf, aber auch gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts nationalistische und antisemitische Grundwellen. Sie verblieben im Untergrund, ehe sie in die Explosion von 1933 eingingen. Ihr Vorhandensein evozierte die spätere einschlägige Bearbeitung.

Der zweite Weltkrieg brach nicht einfach aus, er war gewollt und mindestens hingenommen. Wiederum forderten die Deutschen den umlebenden Völkern einen horrenden Blutzoll ab, sie hatten auch selbst einen gewaltigen zu entrichten. Auch nach dem Siegestaumel bis 1941 standen sie zur Fahne, der immer verlustreicheren Kämpfe ungeachtet 'funktionierten' sie bis zum Schluß. Aus Taumel und Trauma fielen sie dann ohne erkennbaren eigenen Willen in die aufgenötigte oder besser geschenkte Demokratie. Lange sollte die noch ein fremdes Gewächs auf deutschem Boden bleiben, obwohl es Vorläufer davon durchaus gegeben hatte. Die langsame Gewöhnung an die neuen Verhältnisse und die Existenz im Windschatten der USA während des Kalten Krieges erlaubten dennoch, dass es – zögerlich zwar – Wurzeln faßte.

Glanz und Mühen der Zivilität

„Ja, ich liebe den Reichtum der ganzen Welt und trage trotzdem Wohl und Wehe meines Volkes im Herzen. Wer sein Vaterland nicht liebt, kann auch die Welt nicht lieben.“ Christa Johannsen

In den verwahrlosten Gemütern lagerte der rasch steigende Wohlstand eine Speckschicht über das Vergangene, die alles (Selbst)Kritische bedrückte. Man erblickte sich weniger in der neuen Demokratie als hingekauert in den antikommunistischen westlichen Konsens. Große (außen)politische Sprünge konnte und wollte da man nicht machen und eine innenpolitische Nabelschau schon gleich gar nicht. Im Gefilde dieser satten und selbstzufriedenen Gestimmtheit konnte gleichwohl vermöge eines unerschrockenen Häufleins Aufrechter der Auschwitz-Prozeß ablaufen. Es war das erste Wetterleuchten aus dem Untergrund des Verdrängten, das sich fortan bis heute zu einer regen 'Erinnerungskultur' auswachsen sollte. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass nun nicht mehr der Tod ein Meister aus Deutschland (Paul Celan) war, sondern der langanhaltende Kampf um Wahrheit und Versöhnung. Er währt bis heute, befördert durch den großen Aufbruch der 60-er Jahre. Waren es doch nicht zuletzt die heftigen Zusammenstöße mit dem abgetauchten Nazismus in der Gesellschaft und insbesondere mit den Nazi-Vätern, welche die Übel der Vergangenheit erkenn- und bearbeitbar machten.

Aus ihnen erwuchs, vorwiegend von der studentischen Jugend getragen, ein radikaldemokratischer bis sozialistischer Aufbruch in Politik und Kultur, der die bundesrepublikanische Gesellschaft nachhaltig modernisierte. Die Zaunpfähle von Ordnung und Disziplin wurden demontiert oder wenigstens angeknackst, an ihre Stelle traten Wagnis und Kreativität. In dieser gesellschaftlichen Stimmung wurde die „neue Ostpolitik“ möglich, die den Handlungsspielraum des damaligen Deutschlands entschieden erweiterte und hergebrachte Frontlinien aufweichte. Da eine Wiederveinigung nicht möglich schien, entstand gegenüber der DDR eine Art Duldung, freilich mit Unterwanderungsabsichten. Die herrschenden Kreise der BRD wußten ihre nationalen und internationalen Interessen, gefordert vor allem von einer boomenden Wirtschaft, beweglicher und offener zu wahren, scheuten aber weder vor der Notstandsgesetzgebung noch vor dem „Radikalenerlaß“ und dem „deutschen Herbst“, sprich praktizierte und drohende Repression zurück. Auch standen die Herrschaft des Kapitals und die feste Einordnung in den Westen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Frage.

„So spricht der Herr: Gleichwie ich über dies Volk all dies große Unheil habe kommen lassen, so will ich auch alles Gute über sie kommen lassen, das ich ihnen zugesagt habe.“ (Jeremia 32, 42)

Wie kommt es, dass eine Nation, die zwei Weltkriege massiv beförderte und in den NS-Vernichtungslagern Millionen von Menschen bestalisch ermordete, heute zu den aufgeklärtesten und demokratischsten der westlichen Hemisphäre, ja der Welt zählt? Daß sie zu den international beliebtesten zählt, ist ein Abglanz davon. Davon zeugt etwa die Titelgeschichte „Cool Germany“ von „The Economist“, die uns als offeneres, aber auch gespalteneres Land beschreibt. Zweifellos ist es z.B. weit weniger autoritär als noch vor einer Generation oder in vielen anderen Gegenden .Reserve gegenüber den Eliten ist weit verbreitet. Es ist föderal aufgebaut und mittlerweile in Maßen angegrünt, stabil und auf Kontinuität bedacht. Statt der unseligen „Leitkultur“ könnte sich eine Art „Leitzivilität“ (Thea Dorn), d.h. ein aufgeklärtes, tolerantes und debattenfreudiges Gemeinwesen entwickeln, das so was wie eine eigene und europäische Mitte hält. Stephen Green schreibt mit „Dear Germany“ geradezu eine Lieberklärung an ein Land mit Vergangenheit. „Bild“ vom 7.6.2018 erlaubt uns: „Dieses Deutschland dürfen wir lieben.“ Freilich gibt es auch Tendenzen einer neuen Germanophobie, angesichts der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitiik nicht unbegründet.

Warum und wie wurde die Vergangenheit „bewältigt“? Schwerlich kann behauptet werden, dass dies wirklich ein Anliegen breiter Volksteile war und ist. Vielmehr handelt es sich um eine chirurgische Kulturoperation, getragen von einem institutionellen Geflecht des Gedenkens und tief in die Publizistik dringend. Scham und Schuld standen obenan. Sicher, der Befund war überdeutlich und unabweisbar. Aber ohne den Druck der siegreichen Alliierten wäre er kaum so ins Offene getreten und hätte eine Ritualistik der Tatbekundungen in Gang gesetzt. Das ist indes nicht alles. Zwei verheerende Weltkriege mit ihren ungeheuren Opfern, auch im eigenen Land, hatten ihre Botschaft ins Volksgemüt gesenkt. Daher stammen die Bereitschaft, die eigenen Untaten zu bezeugen wie der nichtmilitaristisch-pazifistische Grundton der Republik. Möge uns das noch lang erhalten bleiben. Deutschland hat sich von den gewaltförmigen Linien seiner Geschichte abgestoßen und versteht sich auf eine friedlich-schiedliche internationale Existenz, obgleich die alten nationalistischen und imperialistischen Denkformen keineswegs gänzlich verschwunden sind und unter der Ägide der 'Freiheit des Welthandels' wieder auftauchen. Ob die AfD da mit ihrer traditionell nationalistischen Machart 'putzen' kann, muß sich noch erweisen.

Ob es eine Lust sei, hier zu leben, mag man aus vielen Gründen füglich bezweifeln. Denn eine schwelende Illiberalität und die tiefen Spuren einer 'geordneten' kapitalistischen Konkurrenzgesellschaft lassen Zweifel daran anstehen. Gleichwohl gibt es viele Gründe, das jetzige Staats- und Gesellschaftswesen mit nicht unfreundlichen Augen anzusehen, so sehr es auch verbesserungsfähig sei. Da ist zum einen das einigermaßen funktioniernde Rechtssystem, das Individuen und Gruppen in ihren Anliegen schützt, überkuppelt von einem famosen Grundgesetz. Nur wenige Bürger leiden (noch) keine massive materielle Not, obwohl der Sozialstaat in den letzten Jahren erheblich abbaute und die neoliberale Ideologie, wonach jeder seines Glückes Schmied sei, kräftig an Fahrt gewonnen hat. Noch nie seit einer Generation sind so viele Menschen in (oft prekärem) Lohn und Brot und fördern einen sprudelnden Reichtum, der zusehends ungleich verteilt ist. Die deutsche Wirtschaft gehört zu den leistungsfähigsten der Welt und überschüttet sie mit ihren Exporten. Das macht Deutschland zur mächtigsten Nation in einer fragilen Europäischen Union. Es befördert obenan einen von den Großmächten unabhängigeren Kurs, der seinen wirtschafts- und außenpolitischen Ambitionen besser dienlich sein soll. Da lauern durchaus Konflikte.

Politische Optionen sind geboten und möglich. Obschon die herrschende Klasse recht fest im Sattel sitzt, wird sie von verschiedenen oppositionellen Kräften unterspült. Da sind zum einen Sozialdemokraten und Grüne, die dem herrschenden Machtkonglomerat eine soziale oder ökologische Note einziehen wollen. CDU/CSU sehen keinen Anlaß, an ihm nennenswert etwas zu ändern, sind aber durchaus um die künftige Lebensfähigkeit des Kapitalismus besorgt. Die AfD als ihr Rechtsausleger verfolgt ein kaum mehrheitsfähiges rückwärts gewandtes Politikkonzept. Die Linke schlließlich arbeitet sich an liegen gebliebenen sozialdemokratischen Stellungen ab, tritt als Herold der Ausgebeuteten und Unterdrückten auf und ist insofern einzigartig in den westlichen Gesellschaften, ohne sie auf absehbare Zeit wirklich erschüttern und radikal verändern zu können. Der Sozialismus, den sie propagiert, steht historisch (noch) nicht an. Abgesehen von den Machtreserven der herrschenden Klasse liegt das an seiner historischen Diskreditierung sowie einer Massenkultur, die sozial(istisch)en Experimenten mindestens derzeit abhold ist.
Ihr Kennzeichen besteht in einem wenn auch mitunter verdrossenen Einverständnis mit den obwaltenden Zuständen. Der gang und gäbe Lebensvollzug wirft derzeit keine unlösbaren Probleme auf und erfährt eine weitreichende sozialtherapeutische Behandlung. Die integrative Behandlung der 'Flüchtlingsfrage' ist eine Nagelprobe dafür. Grundlegende politische Alternativen stehen ohnehin für die Mehrheit der Bevölkerung nicht am Horizont. Wer sie anstrebt, wird einen langen Atem haben müssen. Auf teilweise Zustimmungen wird er rechnen können, mehr aber auch nicht.
Es gibt Zeiten in der Geschichte, die sind so. Erst wenn ihre Grundlagen zersetzt sind, erhebt sich der Blick auf Wege aus dem Bestehenden. Daß sie nachweislich dem Menschen und der Umwelt schaden, verschlägt im Ganzen nichts. Das heißt aber nicht, dass es keine politischen Fragen und Perspektiven gäbe. Sie werden in mehr oder minder kleinen Gruppen gehütet und entwickelt, die sich derzeit kaum massenwirksam äußern können. Damit ist keineswegs behauptet, dass sie für die Versenkung bestimmt sind. Ihre Untersuchungen und Vorschläge stellen schon jetzt häufig das Salz in der Suppe. Da können schwerlich konservative Positionen gemeint sein, die im Grunde mit dem Bestehenden einverstanden sind. Aber was wir brauchen, ist politische Phantasie nach vorn, die es hinter sich läßt. Nach Lage der Dinge kommen dafür nur Grüne und vor allem Linke in Betracht. Sie werden erst wirksam sein können, wenn das gesellschaftliche Lebensverständnis unheilbare Risse aufzuweisen beginnt. Das zeichnet sich aktuell nicht ab, ist aber keineswegs aus der Welt. Schließlich gibt es in einem immer mehr zusammen rückenden internationalen Gemeinwesen mehr als genug Anlässe, sich Sorgen und Projekte zu machen. Denke ich nur an die Erderhitzung in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht. Und da wäre einiges mehr. Solange es Menschen gibt, sind sie um die Verbesserung des Lebens auf dem Planeten bemüht. Da können wir uns gut einreihen. Mindestens sollten wir es versuchen.
Gerhard Armanski

U.rike Beureithel: Das Wir im Rücken. Der Freitag, 21.12.2017
Christa Johannsen: Leibniz. Berlin: Union 1969; hier S. 457f.
Arno Münster: Angst vor Deutschland. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017
Samanth Subramanian: Schönes neues Land. Nation-Branding. Der Freitag, 21.12.2017
Bernd Ulrich: Deutschland – ein Land wie keines. Die Zeit, 17.8.2017

Professor Dr. Gerhard Armanski gehört zum Autoteam des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Foto: Thomas Fischer











13.01.2019 • 18:29 Uhr

Polizei in Uslar landet bei Verkehrskontrolle Volltreffer: Kein Führerschein, falsches Kennzeichen und TÜV-Plakette einfach aufgeklebt

Am gestrigen Samstag, gegen 13 Uhr, wurde der PKW eines 45-jährigen aus einem Uslarer Ortsteil durch Beamte des Polizeikommissariats Uslar einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Obendrein stellte sich bei der Kontrolle heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen für ein anderes Fahrzeug ausgegeben sind und die TÜV-Plakette lediglich aufgeklebt wurde. Auf den 45-jährigen kommt ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, sowie gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz zu.la










13.01.2019 • 12:15 Uhr

Lebensart/Gesundheit: Neues Jahr, neue Vorsätze, noch halten sie - Die Methode "OAS" zeigt Wirkung - 1. Teil

Es tut gut, wenn nach zehn Tagen die frischen Vorsätze im neuen Jahr anhalten. Es ist wirkt noch besser, wenn die neue Disziplin Wirkungen zeigt. Es geht um einen Selbstversuch: In vier Wochen eine spürbare Verringerung des eigenen Körpergewichts erreichen. Fünf bis sechs Kilogramm sind das Ziel. Und es funktioniert. Und wie? Diesmal testen wir die Methode "OAS". Das bedeutet soviel und nicht mehr wie "Ohne Alkohol und Süßes" ins neue Jahr starten.

Bislang sind es zwölf Tage ganz ohne Schokolade, Rumkugeln, Gummibärchen und den abendlichen Absackervino. Dazu die tägliche Bewegungseinheit von 30 bis 40 Minuten an der frischen Luft, also joggen auf dem Skulpturenpfad. Morgens startet der Arbeits- und Funtag mit 50 Liegestützen. Gegessen wird seit Anfang des Jahres eigentlich normal, das heißt konkret vier kleinere Mahlzeiten am Tag: allerdings mehr Gemüse und Obst, weniger Fleisch bisweilen ein totaler Verzicht.

Viererlei Nebenwirkungen sind beachtenswert: 1. Die Arbeitsproduktivität nimmt zu. 2. Es macht ein bisschen stolz wenn Du spürst, dass die Willens- und Willenskraft funktioniert. 3.Das positive Körpergefühl nimmt zu. 4. Plötzlich passen einige Kleidungsstücke wieder besser.

Fortsetzung folgt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












13.01.2019 • 11:26 Uhr

Seesen/Rhüden: Radfahrer (52) verliert Rucksack: Erst Freude, dann Schock!

Am gestrigen Samstag,. 13, fuhr ein 52-jähriger Mann aus Bornum mit seinem Rad den Radweg von Seesen nach Rhüden. Kurz vor Bornhausen bemerkte er, dass er seinen auf dem Gepäckträger deponierten Rucksack verloren hatte. Bei einer Nachsuche fand er diesen in Höhe Schäfereiweg am Fahrbahnrand abgestellt wieder auf. Die Freude war jedoch nur kurz. Ein Unbekannter hatte sich zwischenzeitlich für den Inhalt interessiert und ein Dienst-Tablet und aus dem Portemonnaie Bargeld (geringe Menge) entwendet. Zeugen werden gebeten, sich mit dem PK Seesen in Verbindung zu setzen sch.










13.01.2019 • 11:22 Uhr

Stress vor Discothek Bassgeige: Gäste und Türsteher prügeln sich

Stress heute früh in Goslar: Zwischen Gästen und einem Türsteher einer Discothek in der Bassgeige kam es am Sonntag gegen 02:00 Uhr erst zu einer Schubserei und anschließend zu einem Körperverletzungsdelikt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet, berichtet soeben einen Sprecher der Polizei. Gegen wen wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Betroffenen machen unterschiedliche Angaben zu dem Vorfall.ots










13.01.2019 • 11:17 Uhr

Katlenburg: 21-jährige fährt sich ihren BMW auf morschem Holz kaputt

Eine 21-jährige Fahrzeugführerin aus Wachenhausen war in den Abendstunden des vergangenen Freitag mit ihrem BMW auf der Wachenhäuser Straße in Katlenburg unterwegs. Plötzlich bemerkte sie auf der Fahrbahn größere Mengen morsches Holz. Die Fahrzeugführerin konnte den PKW nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Beim Überfahren des Holzes wurde der BMW so erheblich beschädigt, dass dieser nicht weiter fahrbereit war. Das Holz war vermutlich witterungsbedingt von einem nahe der Fahrbahn gelegenen bewachsenen Hang heruntergefallen. Mir










13.01.2019 • 11:14 Uhr

Goslar: 14-Jährigen von hinten zu Boden geworfen und seine Geldbörse geraubt

Am Samstagabend riss eine vermummte Person einen 14-jährigen Jugendlichen auf der Braunsberger Straße in Goslar, Bereich Jürgenohl, von hinten zu Boden. Der Täter raubte die Geldbörse des Opfers und entnahm ein Geldbetrag. Der Täter war laut Zeuge und Polizeiangaben dunkel bekleidet, etwa 1,90 Meter groß, dunkle Augen, dunkler Hauttaint. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Goslar, Telefon 05321 / 3390.ots










13.01.2019 • 11:10 Uhr

Einbeck: Schweizer touchiert mit seinem Wagen Außenspiegel - Polizei schnuppert Alkohol

Tatort: Einbeck, Am Dreckmorgen; Tatzeitpunkt: Freitag um 15:30Uhr: Die 35 -jährige Fahrzeugführerin aus Dassel und der 58- jährige Fahrzeugführer aus der Schweiz begegnen sich mit ihren Fahrzeugen im Gegenverkehr. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß beider Außenspiegel. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme wurde bei dem Fahrzeugführer aus der Schweiz Alkoholgeruch in der Umgebungsluft wahrgenommen. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest führte zu einer Atemalkoholkonzentration von 0,51 Promille. Da es sich, im Zusammenhang mit dem vorausgegangenen Verkehrsunfall, um den Anfangsverdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs handelt, wurde bei dem Fahrzeugführer eine Blutentnahme durchgeführt und ein Strafverfahren eingeleitet. Außerdem wurden noch gesonderte Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.Fi










13.01.2019 • 11:04 Uhr

Zehn Minuten vor Mitternacht in Einbeck: 57-Jähriger rauscht berauscht in Tempokontrolle

Ereignisort: Einbeck, Altendrferstraße, Ereigniszeitpunkt: 23.50 Uhr: Im Rahmen einer durchgeführten Geschwindigkeitsüberwachung wird der 57 - jährige Fahrzeugführer aus Einbeck mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Während der anschließenden Verkehrskontrolle wurde Atemalkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer festgestellt. Eine anschließende Überprüfung ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,35 Promille.
Bei dem Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.Fi










12.01.2019 • 19:52 Uhr

Verkehrsunfallflucht durch vermutlich verletzten Fußgänger nach Verkehrsunfall in Bockenem

Am gestrigen Freitag gegen 17:25 Uhr befuhr eine 37- jährige Frau aus Bockenem mit ihrem Pkw die Kreisstraße 312 aus Richtung Bockenem kommend in Richtung Schlewecke. In der Dunkelheit kam ihr hinter der Ortsausfahrt Bockenem, in Höhe der dortigen Schrebergärten, ein Fußgänger mit einem kleinen Anhänger entgegen. Diesen bemerkte sie zu spät, sodass es zu einer Kollision zwischen dem Pkw und dem Anhänger kam. Die Fahrzeugführerin erkundigte sich am Unfallort nach dem Wohlbefinden des Fußgängers. Dieser gab an, dass er unverletzt sei und keine Polizei oder andere Rettungsdiense benötige. Da die Dame kein Mobiltelefon bei sich hatte, verließ sie kurzzeitig den Unfallort, um die Polizei zu alarmieren. Der Fußgänger konnte von der Polizei nicht mehr angetroffen werden. Sein Anhänger wurde in einem nahe gelegenen Schrebergarten gefunden.

Hinweise zu dem Fußgänger oder dem abgebildeten Anhänger nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063-901/115 entgegen.kaw /Foto: Polizei










12.01.2019 • 19:47 Uhr

Nachts um 2.20 Uhr: Vollsperrung der A7 nach Unfall - Rettungsgasse Fehlanzeige!

Am gestrigen Freitag ereignete sich gegen 02:20 Uhr auf der A7 ein Verkehrsunfall, in dessen Folge die Fahrbahn in Richtung Norden für mehrere Stunden vollgesperrt werden musste.

Den Ermittlungen zufolge befuhr ein 61-jähriger aus dem Bereich Uelzen mit einem Gliederzug die A7 in Richtung Norden. Zwischen der Anschlussstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter fuhr das Gespann auf dem rechten Fahrstreifen in einen abgesperrten Baustellenbereich hinein. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Jedoch wurde der Tank des Lkw aufgerissen und ca. 150 bis 200 Liter Diesel liefen aus.

Die Autobahn musste in der Folge für mehrere Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau bis sieben Kilometer Länge. Es wurde keine Rettungsgasse gebildet, so dass Einsatzkräfte Schwierigkeiten beim Erreichen der Unfallstelle hatten.

Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bockenem abgeleitet. Die Umleitungsstrecken waren mit Beginn des einsetzenden Berufsverkehrs stark belastet.

Die Fahrbahn in Richtung Norden wurde gegen 06:30 Uhr vorübergehend freigegeben, so dass der aufgestaute Verkehr abfließen konnte. Nach einer nochmaligen, kurzzeitigen Vollsperrung wurde die Fahrbahn gegen 08:15 Uhr wieder komplett freigegeben.

Außer der Polizei waren die Autobahnmeisterei Hildesheim, die Freiwillige Feuerwehr Bockenem sowie ein Bergungsunternehmen an der Unfallstelle eingesetzt. Die Fahrbahn ist durch eine Spezialfirma gereinigt worden.

Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.jpm/Foto: Polizei










12.01.2019 • 19:42 Uhr

Wer hat diese Tatverdächtigen gesehen? Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl und Computerbetrug

In einer Kriminalsache hat die Hildesheimer Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft soeben eine aktuelle Mitteilung herausgegeben:

Bereits am 07.Juli 2018, zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr kam es in der Hannoverschen Straße in Hildesheim zu einem Diebstahl aus einem Pkw. Dabei wurde u.a. eine EC-Karte mit dazugehöriger PIN gestohlen. Noch am selben Tag wurden mit der EC-Karte Einkäufe in der Arnekengalerie getätigt und Verfügungen an einem Geldausgabeautomaten vorgenommen. Dabei entstand ein Gesamtschaden in einem mittleren, vierstelligen Bereich.
Bisherige Ermittlungen führten nicht zur Identifizierung des Täters. Jedoch existieren Aufnahmen von zwei Tatverdächtigen, als diese einen Elektronikmarkt in der Arnekengelarie betraten.

Das Amtsgericht erließ nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim einen Beschluss, das Bild der Tatverdächtigen zu veröffentlichen, um so Hinweise auf deren Identität zu erlangen.

Hinweise zu den Personen nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 entgegen.jpm/Foto: Polizei










12.01.2019 • 19:35 Uhr

Minderjährige in einer Bar erwischt: Polizei erteilt Platzverweise und geht gegen den Barbesitzer vor

Bei einer Kontrolle in einer Bar in der Baderstraße in Seesen, wurden am Freitagabend durch die Polizei mehrere Jugendliche festgestellt, welche sich unrechtmäßig in dieser aufhielten. Nach entsprechenden Platzverweisen gegenüber den Minderjährigen, wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz gegen den Gewerbetreibenden eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.ots










12.01.2019 • 19:30 Uhr

Am Steuer unter Drogen: Polizei stoppt 33-jährigen Autofahrer

Ereignisort: Northeim, Seesener Landstraße, Höhe Hausnummer 14, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 15.25 Uhr: Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Northeimer Polizei auf der Seesener Landstraße in Northeim können bei einem 33-jährigen Fahrzeugführer aus Seesen körperliche Auffälligkeiten für einen Betäubungsmittelkonsum festgestellt werden. Ein im Anschluss durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten, dass der Fahrer des Transporters unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Dem Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.Mir










12.01.2019 • 19:28 Uhr

Starker Einsatz für das Jugendfreizeitheim Silberborn - Johannes Antpöhler packt tatkräftig mit an

Die Informationskampagne zum Bürgerentscheid für das Jugendfreizeitheim des Landkreises in Silberborn hat heute Bad Gandersheim erreicht. Kreistagsabgeordneter Johannes Antpöhler (Heckenbeck) persönlich legte tatkräftig Hand an. Auf der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim baute der Grünen-Politiker und engagierte Befürworter der Bildungseinrichtung, der die Schließung droht, Informationsständer zum Bürgerentscheid am 27.Januar 2019 auf. Die Plakate klären über die Bedeutung und den Inhalt des Bürgerentscheids auf. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, am 27. Januar für den Erhalt des Jugendfreizeitheimes zu stimmen und damit eine umstrittene Entscheidung des Northeimer Kreistages zu kippen. red/fis/Foto: Thomas Fischer










12.01.2019 • 19:25 Uhr

Verkehrsunfall mit vier Beteiligten

Ein 39-jähriger Fahrzeugführer aus Uslar befuhr am heutigen Samstag um 12.30 Uhr die Göttinger Straße in Northeim stadteinwärts. In Höhe der Firma Schwarzer musste ein vorausfahrender 51-jähriger Fahrzeugführer verkehrsbedingt halten. Dies bemerkte der 39-Jährige zu spät und fuhr auf den Pkw des 51-Jährigen auf. Durch den Aufprall wurde der Pkw des 51-Jährigen auf einen vor ihm haltenden Pkw und dieser wiederum auf einen davor stehenden Pkw geschoben. An allen beteiligten Pkw entstand leichter Sachschaden von insgesamt 4.000 Euro. Alle beteiligten Fahrzeugführer blieben unverletzt. Mir










11.01.2019 • 16:49 Uhr

Elke Wille - eine außergewöhnliche Persönlichkeit heute besonders gewürdigt

Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz - Dank und Anerkennung für jahrzehntelanges, ehrenamtliches Wirken

Elke Wille (77) aus Stroit bei Einbeck, hat heute von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat heute im Auftrag des Bundespräsidenten und der Niedersächsischen Staatskanzlei das Bundesverdienstkreuz überreicht bekommen (wir berichteten exklusiv). Sie erhielt die Auszeichnung für ihr vielfältiges und zum Teil seit Jahrzehnten währenden ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Verbände: so beispielsweise für die Leitung der Probsteisynode Bad Gandersheim, Einsatz im Kirchenvorstand,Vorstand MTV Stroit, als Ortsheimatpflegerin, als Ortsnaturschutzbeauftragte, für ihre Mitarbeit im Vorstand Mühlenverein (mehr als 100 Mühlenführungen in den vergangenen 30 Jahren), als Leiterin der Frauen-Singgruppe Stroit seit mehr als 55 Jahren (in ihren privaten Räumlichkeiten); für die Arbeit als Schiedsfrau, bei Deutsch-Unterricht für geflüchtete Menschen und für die Mitarbeit zur Wiedererlangung der Sprachfähigkeit bei Schlaganfall-Patienten.

Heute dann der besondere Tag des Dankes und der Anerkennung. Landrätin: „Frau Wille, ihr breites und langjähriges ehrenamtliches Engagement summiert sich zu Jahren und Jahrzehnten auf. Ihnen gebührt unser großer Dank.“ Dirk Ebrecht: „Liebe Elke, Du bist eine ganz außergewöhnliche Persönlichkeit.“ Friedlinde von Seelen (Singgruppe): „Danke, dass Du Dein Können und Deine Fähigkeit auch in musikalischer Hinsicht für uns seit mehr als 50 Jahren einbringst. Ohne Dich geht es nicht!“ Ausdrücklich würdigten und dankten auch die Vereinsvorstände und der Ortsrat in Stroit.

Diese Frau hat das Bundesverdienstkreuz wirklich verdient. Sie ist ein wunderbares Vorbild! Danke Elke Wille!
red/fis/

Auf dem Bild von links nach rechts: Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht (Stroit), Ehepaar Wille und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Foto: Marc Reiser










11.01.2019 • 16:06 Uhr

Moringen: 89-Jähriger verliert nach Polizeikontrolle die Kontrolle, rammt rückwärts Streifenwagen

Zu einem doch eher ungewöhnlichen Verkehrsunfall wurde die Polizei am gestrigen Vormittag in Moringen gerufen. Dort hatten weitere Polizeibeamte zunächst eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt. Nach Abschluss der Kontrolle wollte der 89-jährige Fahrzeugführer seinen PKW wieder starten und seine Fahrt fortsetzen. Möglicherweise vor Aufregung trat er jedoch, während er sich anschnallte, nicht auf die Bremse, sondern nur auf die Kupplung. Dies hatte zur Folge, dass sein Wagen ein Stück zurückrollte und mit der Anhängerkupplung den hinter ihm stehenden Streifenwagen beschädigte. Nach Aufnahme des Verkehrsunfalls konnte der Moringer seine Fahrt endlich fortsetzen, der verursachte Schaden am Streifenwagen beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. da










11.01.2019 • 16:02 Uhr

60-jähriger Kalefelder knallt auf haltende Autos , weil er betrunken war ( über 1,8 Promille)

Gegen 07:25 Uhr ereignete sich heute Morgen (11.01.19) auf der Bundesstraße 3 in Fahrtrichtung Northeim in Höhe des Autohofs Northeim ein Auffahrunfall.
Ein 60-jähriger Mann hatte vermutlich zu spät realisiert, dass vor ihm bereits mehrere Wagen wegen der "Rot" zeigenden Ampel auf der Fahrbahn standen und fuhr auf den letzten Wagen auf. Glücklicherweise wurde die 59-jährige Insassin dieses PKW Ford bei dem Aufprall ebenso wenig verletzt, wie der Unfallverursacher aus dem Bereich Kalefeld.
Während der Unfallaufnahme konnten die Beamten bei dem Verursacher einen deutlichen Alkoholgeruch feststellen - eine erste Überprüfung vor Ort ergab einen Wert von über 1,8 Promille.
Nach Entnahme einer Blutprobe erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Der Schaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf ca. 15.000 Euro, der Wagen des Unfallverursachers wurde abgeschleppt. da










11.01.2019 • 15:53 Uhr

Abenteuerliche "Tigerente" soeben im PS Speicher in Einbeck "gelandet"

Einst diente sie vier abenteuerlustigen Studenten aus Süddeutschland als Reisefahrzeug und brachte sie so bis nach Sibirien, dann stand sie elf Jahre lang in einem Schuppen in Heidelberg. Jetzt findet die "Tigerente" von Daniel D., Daniel S., Lukas H. und Michael G. eine vorläufige Heimstatt in Einbuk. Heute ist die Tigerente in einem der Depots des PS.SPEICHER, der einzigartigen Erlebnisausstellung rund um die historische Mobilität, in Einbeck "gelandet". Das alles geschah heute von einem kleinen Medienspektakel begleitet.
Für die Hardcorefans des PS Speichers und neue Liebhaber eine weitere Attraktion in Einbecks ultimativen Eventspeicher.
red/Foto: Kulturstiftung Kornspeicher










11.01.2019 • 11:28 Uhr

Heute ist ""Freutag": Marco Luca Castelli kommt wieder zu den Domfestspielen!

Da wird der heutige graue Freitag zum bunten "Freutag": Wie unsere Rechercheure soeben die freudige Nachricht in Erfahrung bringen konnten wird einer der spannendsten und beliebtesten Schauspieler auch in diesem Jahr auf der großen Bühne des Bad Gandersheimer Theaterfestivals stehen: Der Schauspieler Marco Luca Castelli, der bekanntlich im vorigen Jahr gleich in den drei Stücken "Jedermann", "Peter Pan" und "Die Maradona Variationen" durch sein gigantisches weil variantenreiches und leidenschaftliches Spiel begeisterte, wird auch in der Saison 2019 der Gandersheimer Domfestspiele auf der Bühne vor der tausendjährigen Stiftskirche ("Dom") zu sehen und zu erleben und zu genießen sein! "Wir freuen uns riesig auf Dich, lieber Marco!"
Sein Engagement hat selbstverständlich auf Nachfrage Festspiel-Intendant Achim Lenz mit einem Schmunzeln bestätigt. "Woher wißt das alles eigentlich schon jetzt...?"
red/fis/Foto: Thomas Fischer










11.01.2019 • 11:18 Uhr

27-jähriger Einbecker neckt nach Mitternacht Einbecker Polizei und danach nichts zu lachen...

Am heutigen Freitag, 11. Januar 2019, fiel einer Polizeistreife gegen 01.50 Uhr in der Barumstraße ein Pkw auf, der einige Stunden zuvor vom Besitzer, einem 27- jährigen Einbecker, als unterschlagen gemeldet wurde. Die anschließende Kontrolle ergab, dass der junge Mann selbst am Steuer saß. Er hatte sein Auto kurz zuvor wiederbekommen. Im Gespräch mit ihm konnten die Beamten feststellen, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Alkotest führte zu einem Ergebnis von 1,1 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Bei der parallel verlaufenden Überprüfung der Fahrerlaubnis, musste er letztendlich auch noch beichten, dass er keinen Führerschein mehr hat.pap










11.01.2019 • 11:15 Uhr

Uslar: Diebstahl aus Linienbussen

Am heutigen Freitag ist es in der Zeit zwischen 0.15 Uhr und 05.20 Uhr zum Diebstahl aus Linienbussen gekommen. Bisher unbekannte Täter gelangten in vier in Uslar am ZOB Zentraler Omnibusbahnhof abgestellten und ordnungsgemäß verschlossenen Linienbussen. Aus den Bussen wurden zwei Tankkarten und ein Stempel entwendet. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/926000.stüw










11.01.2019 • 11:10 Uhr

Jetzt schon an Schutz der Amphibien denken: Landkreis sucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Wenn es warm genug ist, wandern sie wieder: die Amphibien! Sobald die Nächte im Frühjahr milder werden, machen sich Kröten in Scharen zur Wanderung auf. Die weiblichen Kröten suchen hierzu den Tümpel auf, an dem sie selbst geschlüpft sind und tragen meist die zierlicheren männlichen Kröten.
Auf den betroffenen Straßenabschnitten im Landkreis Northeim werden deshalb auch in diesem Frühjahr wieder Schutzzäune aufgestellt. Entlang der Schutzzäune sind Eimer im Boden vergraben, um die Tiere einzufangen. Diese werden dann zweimal am Tag durch ehrenamtliche Betreuer geleert, um die Kröten so sicher über die Straße zu bringen.
Für einige Streckenabschnitte sucht der Landkreis noch Ehrenamtliche für die Betreuung des Schutzzaunes. Dabei handelt es sich um die
- K 602, Dragoneranger, nördlich Oldenrode bei Kalefeld
- L 487, Erzhausen im Bereich des Pumpspeicherwerkes
- L 487, Einbeck - Volksen
- K 420, Elvese - Hillerse
- K 617, Wrescherode - Schachtenbeck bei Bad Gandersheim.
Der Einsatz müsste - je nach Witterungslage - voraussichtlich in der Zeit von Ende Februar bis voraussichtlich Anfang April 2019 erfolgen. Zu den Aufgaben gehört, die Eimer entlang des Schutzzaunes morgens zwischen 6.00 und 9.00 Uhr und abends in der Zeit zwischen 19.30 und 22.00 Uhr zu leeren.
Wer auf diese Weise zum Schutz der wandernden Amphibien beitragen kann oder sich im Vorfeld informieren möchte, kann sich beim Landkreis Northeim an Urte Laue, Tel. 05551 708132, E-Mail: ulaue@landkreis-northeim.de, wenden.
lpd/Foto: Thomas Fischer










11.01.2019 • 07:45 Uhr

Verkehrsunfall: Haftung trotz Vorfahrt?

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze

Wer im Straßenverkehr Vorfahrt hat, glaubt sich im Recht, wenn ein Unfall passiert. Vorfahrt bedeutet aber nicht automatisch keine Haftung. Hätte der vorfahrtsberechtigte Fahrer nur bremsen oder leicht ausweichen müssen, um den Unfall zu vermeiden, muss er wegen Mitverschuldens unter Umständen 50 Prozent des Schadens tragen. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin bei der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Oberlandesgericht Celle entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Das Gericht verhandelte einen Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrerin in eine Vorfahrtsstraße eingefahren war. Die Fahrspur, auf die sie wollte, war jedoch durch andere Fahrzeuge blockiert. Sie blieb daher quer zur Fahrbahn stehen. Ein vorfahrtsberechtigter Autofahrer kollidierte daraufhin mit ihrem Auto. Er verklagte die Fahrerin auf Schadenersatz. Dabei berief er sich darauf, dass sie durch ihr regelwidriges Verhalten den Unfall verursacht habe.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Celle gestand dem vorfahrtsberechtigten Fahrer zu, dass seine Unfallgegnerin die Verkehrsregeln verletzt habe – genauer gesagt § 10 Satz 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dort heißt es, dass Verkehrsteilnehmer beim Einfahren in eine Fahrbahn niemanden gefährden dürfen. Andererseits sei der Fahrer aber auch besonders unaufmerksam gewesen. Denn er hätte den Unfall durch ein leichtes Abbremsen oder ein kleines Ausweichen problemlos vermeiden können. Er habe § 1 der StVO verletzt – das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme und die Pflicht, sich so zu verhalten, dass andere nach Möglichkeit keinen Schaden davontragen. Daher trage er eine deutliche Mitschuld an dem Unfall. Das Gericht ging hier von einem Mitverschulden von 50 Prozent aus. Dementsprechend musste der Fahrer trotz Vorfahrt für die Hälfte des Schadens haften.

Was bedeutet das für Verbraucher?

„Verkehrsteilnehmer sollten sich immer wieder klar machen, dass das Vorfahrtsrecht keinen Anspruch auf Vorfahrt um jeden Preis gewährt“, kommentiert Michaela Rassat. Jeder Verkehrsteilnehmer hat in jeder Situation Rücksicht auf andere zu nehmen und einen Unfall zu vermeiden, so gut er es kann. Dazu gehört auch, auf plötzliche Hindernisse zu achten. „Das Urteil des OLG Celle zeigt, dass Unfallbeteiligte auch dann mit einer hohen Mithaftung rechnen müssen, wenn sie Vorfahrt gehabt haben“, ergänzt die D.A.S. Expertin. Die Quote, mit der sie im konkreten Fall haften, richtet sich dabei immer nach den Umständen des Einzelfalles.

Oberlandesgericht Celle, Urteil vom 19. Dezember 2017, Az. 14 U 50/17












11.01.2019 • 07:38 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Northeim: Mobile Messungen in der dritten Kalenderwoche

Blitzer-Start in Bad Gandersheim am kommenden Montag

In der Woche vom 14. bis 20. Januar 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 14. Januar: Raum Bad Gandersheim
Dienstag, 15. Januar: Raum Northeim
Mittwoch, 16. Januar: Raum Nörten-Hardenberg
Donnerstag, 17. Januar: Raum Uslar/Bodenfelde
Freitag, 18. Januar: Raum Moringen
sowie am 19./20. Januar: Raum Einbeck

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Foto: Thomas Fischer











10.01.2019 • 23:01 Uhr

Zwei Möbelhaus-Einbrecher von der Polizei erst geschnappt und später wieder entlassen

In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag, 10. Januar 2019, kam es zu einem Einbruch in ein Möbelhaus in der Herbert-Quandt-Straße in Hildesheim. Der Polizei gelang es, zwei Tatverdächtige festzunehmen.
Eine Streifenbesatzung der Hildesheimer Polizei wurde gegen 02:00 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Möbelhaus auf Personen aufmerksam, die in Richtung des dortigen Elektronikmarktes liefen. Nachdem die Beamten den Parkplatz erreichten, konnten sie einen akustischen Alarm vernehmen. Die Personen waren zunächst nicht mehr zu sehen. Wie sich kurz darauf herausstellte, wurde der Alarm in dem Möbelhaus ausgelöst.
Die Beamten forderten Verstärkung an und mehrere Streifenwagen nahmen die Fahndung nach den flüchtigen Personen auf. Dabei wurden sie durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.
Im Rahmen der Fahndung gab ein Zeuge den Hinweis auf zwei Personen, die sich in der Bavenstedter Straße zuvor unter einem Lkw versteckt hatten und sich anschließend Richtung Bavenstedt entfernten. Die beiden männlichen Personen konnten kurz darauf durch eine Streifenbesatzung gestellt werden. Es handelte sich um einen 20-jährigen Hildesheimer und einen 21-jährigen Mann aus dem Landkreis. Bei einem der Männer konnte Einbruchwerkzeug in der Kleidung aufgefunden und sichergestellt werden.
Zwischenzeitlich stellte sich heraus, dass in den Möbelmarkt eingebrochen worden ist. Ob etwas gestohlen wurde, steht momentan noch nicht fest.
Die beiden Männer wurden festgenommen und zur Dienststelle in die Schützenwiese gebracht.
Nach Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen wurden die Männer am heutigen Donnerstag wieder entlassen, da keine Haftgründe gegen sie vorlagen.jpm










10.01.2019 • 22:54 Uhr

Konstruierte Fragen der Grünen? - Ein Projekt in der Dauer-Warteschleife

Ein Burger-King auf einem Teil des Schützenlatzes in Seesen. Ein Projekt, dass ideal geschaffen ist, um etwas zu verändern auf dem häßlichsten Platz in der Vorharzstadt. Das Projekt wird seit Jahren geplant, besprochen, angehalten, verzögert und immer wieder kritisch hinterfragt. Jüngst von den Grünen im Seesener Stadtrat. Kritiker halten den Grünen Verschleppungstaktik vor. Einige Fragen seien konstruiert. Nun, die Grünen scheinen mit dem Burger King im Krieg zu leben.
Die Pläne für das Projekt sind jetzt im Rathaus ausgehängt. Bis zum 25. Januar 2019 noch. Für jedermann einsehbar. Danach dürfte es eine weitere Schleife der kommunalpolitischen Beschäftigung geben. Die Investoren - einer von ihnen ist ein Bad Gandersheimer - wünschen sich nichts sehnlichster als grünes Licht für ihr ambitioniertes Vorhaben.
red
Das Bild dokumentiert eine Ansicht eines Burger Kings in Südniedersachsen/Northeim.Foto: Thomas Fischer










10.01.2019 • 22:40 Uhr

Bad Harzburg: JGefährliche Körperverletzung- Zeugenaufruf der Polizei

Am gestrigen Mittwoch, um 18.55 Uhr, erschien ein 38-jähriger Bad Harzburger in der Polizeidienststelle um eine Körperverletzung zu seinem Nachteil anzuzeigen. Der Vorfall sollte sich bereits um 16.15 Uhr zugetragen haben. Er sei in Bad Harzburg auf der Straße Am Butterberg, von der Ilsenburger Str. kommend, gelaufen, als hinter ihm ein PKW angehalten habe. Aus diesem PKW seien vier männliche Personen ausgestiegen und hätten ihn auf einen unbefestigten Platz bei einer dortigen Bau gezerrt. Dort hätten sie ihn festgehalten und mittels Faustschlägen und Tritten verletzt. Anschließend seien die Täter mit dem PKW geflüchtet.

Das Opfer konnte lediglich eine vage Beschreibung der Täter abgeben. Es soll sich um vier männliche Personen im Alter von ca. 18 bis 30 Jahren handeln. Beim Opfer wurden Prellungen und Abschürfungen im Gesicht festgestellt. Das Opfer begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Gegen die Täter wurde ein Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Bad Harzburg zu melden. Telefon 05322/911110.ots










10.01.2019 • 22:06 Uhr

Ratsherr Hendrik Geske: Brief an die Bürgermeisterin - Vortrag in Ev. Kirchengemeinde über "Hochwasserdemenz"

Es jährt sich der Jahrestag eines verheerenden Hochwasserhorrors in der Heberbörde. Viele Menschen - zu ihnen gehört auch der CDU-Ratsherr Hendrik Geske-Ackenhausen- hören nicht auf, einen optimierten und schnelleren Schutz vor neuen Wasserfluten in der Heberbörde zu fordern. Ihnen fehlt es nach wie vor an mutigen und entschlossenen Aktivitäten der Verantwortlichen im Rathaus. Aus diesem Anlass hat der Ratsherr Hendrik Geske erneut einen Vorstoss unternommen. Er möchte, dass schneller die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz nicht nur zerredet, sondern angepackt und Lösungen abgearbeitet werden. Jetzt ist ein Brief von Geske an Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) bekanntgeworden.
Zweierlei ist in der Depesche bemerkenswert: Erstens der Hinweis auf einen Vortrag in der evangelischen Kirchengemeinde. Dabei wird die Formulierung "Hochwasserdemenz" gebraucht - und erklärt. Sie beinhaltet bei gutwilliger Interpretation eine äußerst heftige Kritik an den Verantwortlichen.
Zweitens bittet und beantragt Ratsherr Geske eine weitere Sitzung des Sonderausschusses Hochwasser; eigentlich hätte das auch von der Bürgermeisterin selbst oder dem Ausschussvorsitzenden längst geschehen können, so die Meinung von Bürgern in der Heberbörde.
Ratsherr Geske schreibt: " Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, laut Bekenntnis aller Fraktionen soll der Hochwasserschutz zügig verbessert werden Das Thema ist seit den Ereignissen im Juli 2016 (Ackenhausen) und Mai/Juni 2018 ( Schwerpunkt östliche Heberbörde) verstärkt ins Bewusstsein gerückt. Neben der Einführung und Personalbesetzung des Hochwasserschutzausschusses und einer Ortsbesichtigung ist inhaltlich im letzten halben Jahr noch nichts besprochen und es sind schon gar keine kurzfristigen Maßnahmen festgelegt worden.
In einem Fachvortrag in Gremsheim zum Thema Schutzmaßnahmen (dankenswerterweise von der Ev. Kirche organisiert) wurde der Begriff der ‚Hochwasserdemenz‘ geprägt, der umschreibt, dass einige Zeit nach einem Ereignis die Sache schnell wieder vergessen wird.
Da wir vermeiden möchten, dass dies in unserer Stadt eintritt, sollte der Ausschuss zügig an Maßnahmen arbeiten.
Daher beantrage ich namens der CDU-Fraktion die zeitnahe Einberufung einer Sitzung des Sonderausschusses. "
red/Foto: Thomas Fischer











10.01.2019 • 21:55 Uhr

Gedanken zur Faktenbetrachtung: "In den Dörfern passiert nichts!“

Bürger Claus König (Claus) relativiert "kaschierte Berichte"

Zur so genannten Faktenbetrachtung "Stadt - Dörfer" - Dörfer - Stadt" in der Gandersheimer Lokalzeitung hat der Claus König, engagierter Bürger aus Clus, ernüchternde Gegenpositionen dargestellt. König relativiert damit aus seiner Sicht "kaschierte Berichte". In seinem Kommentar merkt Claus König an:
"Eines gleich vorweg: Es ist mehr als schade, dass in dieser „Faktenbetrachtung“ nur die Ausgaben für die Dörfer aufgeführt werden, nicht aber die für die Kernstadt. So fehlt die Hälfte der Zahlen für ein aussagekräftiges Bild, anhand dessen sich jeder seine Meinung hätte bilden können.
Bei den aufgelisteten Ausgaben fällt auf, dass eine doch stattliche Zahl in den Vordergrund gerückt wird: 756.400 Euro an Ausgaben für die Dörfer. Klingt ja erstmal gut. Aber wenn man genauer schaut, bleibt eben doch nicht so viel übrig: Die Ausgaben für die Feuerwehren zählen zu den Pflichtaufgaben, somit bleiben noch 395.400 Euro. Abzüglich der Beseitigung der Hochwasserschäden liegen die Ausgaben bei unter 300.000 Euro. Darin sind dann aber immer noch die zum Teil über die Gebührenhaushalte refinanzierten Posten Friedhöfe, Trinkwasserbenutzung und Schmutzwasserbeseitigung enthalten. Die energetische Sanierung der Turnhalle in Altgandersheim und die Erneuerung von Heizungen und Fenstern in den Dorfgemeinschaftshäusern wurden auch zum Teil aus KIP-Mitteln (Kommunalinvestitionsprogramm) finanziert, kommen somit auch nicht vollumfänglich aus dem Stadthaushalt. Was bleibt denn dann noch übrig? So falsch kann das Gefühl vieler Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer dann ja nicht sein! Dem gegenüber stehen dann die äußerst kostspieligen Sanierungen des Marktplatzes und des Rathauses. Auch die angedachte Umgestaltung des Domänenhofs wird Unsummen verschlingen.
Eine Anmerkung noch zur Aussage, dass 6.700 Euro für die Straße „Schülerkamp“ ausgegeben wurden, um sie zu reparieren. Diese Reparatur war ein Witz und verdient den Begriff nicht. Wer diese Straße einmal gefahren ist, weiß, wovon ich spreche. Sie ist schlechter als vorher. Die Gelder, die die Stadt in den 1980er Jahren für Manöverschäden an der Straße erhalten hat, hätten damals zeitnah in eine grundlegende Sanierung der Straße fließen müssen. Dafür waren die Gelder schließlich gedacht!
Es bleibt dabei: Die Dörfer wurden und werden eben nicht gleich behandelt, auch wenn man dies in der Stadt anders sieht und mit dementsprechenden Berichten zu kaschieren versucht." Claus König
red/
Das Bild zeigt Bürger Claus König bei einer Anfrage im Bad Gandersheimer Stadtrat: Foto: Thomas Fischer










10.01.2019 • 21:39 Uhr

Bad Gandersheim-"Hinter dem Meierhofe: Zimmerbrand - Niemand verletzt - 10.000 Euro Schaden

Heute teilt die Polizei in Gandersheim offiziell mit:
Bereits am Freitagmorgen, gegen 07.50 Uhr, wurde der Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Straße "Hinter dem Meierhofe" in Bad Gandersheim auf Rauchentwicklung aus dem Schlafzimmer einer 4-Zimmer-Wohnung im 1. Obergeschoß des Hauses aufmerksam. Die wenig später eintreffende Gandersheimer Feuerwehr konnte den Brand in kurzer Zeit ablöschen. Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Einbauschrank in der zur Zeit unbewohnten Mietwohung in Brand geraten. Personenschaden entstand nicht, alle Bewohner hatten das Haus rechtzeitig verlassen. Der Sach- und Gebäudeschaden beträgt ca. 10.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt, die Ermittlungen dauern an.lpk










10.01.2019 • 21:35 Uhr

MdB Jens Kestner: „Wie sähe die Reaktion aus, wenn es Ihre Tochter wäre...?“

Der Northeimer AfD-Bundestagsabgeordneten Jens Kestner hat sich zu den sexuellen Belästigungen eines 13-jährigen Mädchens im Wolfsburger Badeland durch Asylbewerber zu Wort gemeldet. Hier sein unzensiertes Statement:

MdB Kestner: "Im Badeland Wolfsburg, dessen Rechtsträger die Stadt Wolfsburg (Geschäftsbereich Sport) ist, wurde ein 13jähriges Mädchen sexuell belästigt, wie es heute, zwei Wochen! nach der Tat, in den Medien berichtet wurde. Dass das Mädchen mit Hämatomen und traumatischen Folgen ins Krankenhaus kam, zeigt erneut, dass »Belästigung« kaum der passende Begriff für die Tat durch afghanische Asylbewerber sein kann. Und dass ein massives Aufgebot der Polizei samt Rettungswagen und Notarzt anrückte, verdeutlicht einmal mehr die Realität, mit der in vielen deutschen Badeanstalten tagtäglich zu rechnen ist. Das Herunterspielen derartiger Taten, um „die Bevölkerung nicht zu verunsichern“, zeigt einmal mehr, dass Eltern berechtigt in Sorge sein müssen, wenn sie ihre Kinder gemeinsam mit offenbar sexuell aufgeheizten Schutzsuchenden baden lassen. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Kestner hierzu:
„Dass derartige Taten, die viel öfter als berichtet und im gesamten Bundesgebiet vorkommen, medial heruntergespielt werden, ist insbesondere den Eltern und den Opfern gegenüber unverantwortlich! Dass nun im Wolfsburger Badeland erneut ein Mädchen Opfer sexueller Belästigungen wurde, bringt den Bürgermeister in die Pflicht. Wie lange noch will er es noch dulden, dass sich solche Vorfälle wiederholen können? Und wie lange noch wollen die Medien so tun, als wäre „fast nichts passiert“? Es sind sexuell desorientierte und kulturell deplatzierte Täter, die wie tickende Zeitbomben umherlaufen und umherschwimmen. Verharmlosung der Taten grenzt da schon an Mittäterschaft, denn letztendlich setzt man Kinder einem unkalkulierbaren Risiko aus, weil man offenbar bereit ist, jeden noch so hohen Preis für eine misslungene Integration zu bezahlen! Wären die Kinder der Damen und Herren etablierter Fraktionen betroffen, möchte ich nicht wissen, wie dann eine Reaktion aussähe! So aber will
man mit kleinen und kaum auffälligen Berichten schnell zur Tagesordnung übergehen, weil eine notwendige und Schutzmaßnahme nur eines bedeuten würde: junge Asylbewerber haben keinen Zutritt zu öffentlichen Schwimmbädern! Das mag für Integrationsliebhaber hart klingen, ist aber für Eltern und deren Kinder die einzige Option, geschützt zu sein!“ konstatiert Kestner an den Wolfsburger Bürgermeister gerichtet."
red











10.01.2019 • 15:32 Uhr

Bürgerentscheid zum Jugendfreizeitheim Silberborn: Pannen bei der Verschickung der "Abstimmungsbenachrichtigungen" bestätigt

Über 100 Rückläufe allein in Bad Gandersheim - Außerdem: Wahlberechtigte haben bis heute keine Benachrichtigung erhalten

Bei der Verschickung der "Abstimmungsbenachrichtungen" für den Bürgerentscheid Jugendfriezeitheim Silberborn, die von der Post auf der Grundlage von Datensätzen der Kommunalen Datenverarbeitung Göttingen (KDG) verschickt werden sollten, ist es zu Pannen gekommen. Das ist offiziell bestätigt worden. Bei der Stadt Bad Gandersheim gab es allein aufgrund falscher Adressen und anderer Mängel (zum Beispiel nicht lesbare Namen und Adressen) über 100 Rückläufe.

Ebenso berichten Bürger, sie hätten überhaupt keine "Abstimmungsbenachrichtigung" erhalten. Wichtig ist, darauf machten sowohl der Landkreis Northeim als die Stadt Bad Gandersheim heute in Recherchegesprächen aufmerksam, dass mit dem Versand der Dokumente die Kommunale Datenverarbeitung in Göttingen beauftragt worden ist. Die KDG arbeitet im Auftrag für fast alle Kommunen im Landkreis Northeim. Sie adressierte die Abstimmungsbenachrichtungen. Die Post wurde dann mit dem Vertrieb der Dokumente beauftragt. "Man werde den Fehlerquellen unverzüglich nachgehen", versprachen die Sprecher von Landkreis Northeim und Stadt Bad Gandersheim, Dirk Niemeyer und Manfred Kielhorn. Die Rückläufe seien inzwischen alle bearbeitet und korrekt von der Stadt Bad Gandersheim verschickt worden, betonte Manfred Kielhorn..

Landkreis-Sprecher Dirk Niemeyer übermittelte auf Anfrage dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group folgendes Statement:
Betrifft: "Bürgerentscheid zum Jugendfreizeitheim Silberborn"
"Für den Bürgerentscheid zum Erhalt des Jugendfreizeitheims in Silberborn am 27. Januar 2019 sind alle Personen Abstimmungsberechtigt, die Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland sind oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen und am Abstimmungstag mindestens 16 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten in der Kommune den Wohnsitz haben. Vor der Abstimmung werden alle Abstimmungsberechtigten, die in das Abstimmungsverzeichnis eingetragen sind, durch die Städte und Gemeinden benachrichtigt (Abstimmungsbenachrichtigung). Schon allein aufgrund der Vielzahl der Benachrichtigungen erfolgte der Versand/die Zustellung nicht an einem Tag, sodass es durchaus vorkommt, dass Personen aus einem Haushalt Ihre Benachrichtigungen an verschiedenen Tagen erhalten. Sollten vereinzelt Benachrichtigungen nicht zugestellt worden sein, erfolgt eine unverzügliche erneute Zustellung durch die jew. Stadt/Gemeinden, so dass grundsätzlich jede/r Abstimmungsberechtigte eine Benachrichtigung erhält.

Unabhängig davon ist die Abstimmungsbenachrichtigung keine Voraussetzung für eine Teilnahme an der Abstimmung. Jede/r Abstimmungsberechtigte der im Abstimmungsverzeichnis eingetragen ist kann, nachdem sie/er sich gegenüber dem Abstimmungsvorstand ausgewiesen hat, an der Abstimmung teilnehmen sowie im Vorfeld auch die Briefabstimmung beantragen.
Darüber hinaus kann sich jede Person die Fragen hat (weil sie bspw. bisher keine Abstimmungsbenachrichtigung erhalten hat), an seine Stadt/Gemeinde wenden. Dies wäre in diesem Fall die Stadt Bad Gandersheim.!

Auch der Bürgerinitiative "Pro Jugendfreizeitheim Silberborn" sind die Friktionen bekanntgeworden. Es wurde eine Prüfung, Erörterung und Reaktion angekündigt, so Initiator Heinz-Willi Elter.
red/fis/Screenshot Ausschnitt einer "Abstimmungsbenachrichtigung"











10.01.2019 • 15:11 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele: Lokalredakteur Frank Bertram als neuer Pressesprecher des Theaterfestivals verpflichtet

Sie wurde gehütet wie ein kleines Staatsgeheimnis, die vieldiskutierte Personalie für die neue Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei den Gandersheimer Domfestspielen, die bislang von Melanie Spielker mitwahrgenommen wurde. Wie soeben bestätigt, wird den Job der frühere Lokalredakteur beim Anzeigenblatt die Eule, Frank Bertram, aus Einbeck übernehmen. Die Personalie Frank Bertram ist vor wenigen Minuten auf unsere Nachfrage auch von Festspiel-Intendant Achim Lenz bestätigt worden. Ebenso von Bertram selbst. Er legte in einem Recherchegespräch Wert auf seinen ausdrücklichen Hinweis, sein Engagement für das Theaterfestival basiere nicht auf einer Festanstellung. Das bedeutet, er wird weiter als freier Journalist für andere Medien arbeiten können. Weitere Berichterstattung folgt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










10.01.2019 • 15:09 Uhr

Informationsveranstaltung: Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe am GymnasiumI

Am Donnerstag, 17. Januar 2019, findet um 19.30 Uhr im Forum des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim ein Informationsabend statt, durchgeführt durch den Oberstufenkoordinator, Herrn Meyer. Thema des Informationsabends ist die gymnasiale Einführungsphase.
Adressaten sind die Eltern der Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Gymnasiums oder mit Erweitertem Sekundarabschluss I an einer anderen Schulform beziehungsweise mit der Versetzung in die 11. Klasse des Gymnasiums. red











10.01.2019 • 15:06 Uhr

Oldenrode: Radarmessung - Fast jeder siebte zu schnell

Bei einer Radarmessung auf der Bundesstraße 248 im Bereich Oldenrode war am gestrigen Mittwoch (09.01.2019) fast jeder siebte Verkehrsteilnehmer zu schnell. 55 Fahrzeugführer müssen sich nun auf Verwarn- bzw. Bußgelder einstellen. Die höchste Überschreitung wurde mit 90km/h festgestellt, erlaubt sind in diesem Abschnitt lediglich 50km/h. da











10.01.2019 • 07:06 Uhr












10.01.2019 • 07:03 Uhr

Den nächsten Kampf für Erhalt des Jugendfreizeitheimes Silberborn aufgenommen: Der Flyer

Mit neuen Werbe- und Überzeugungsmitteln geht die Bürgerinitiative für den Erhalt des Jugendfreizeitheimes des Landkreises Northeim in Silberborn jetzt in die Offensive. Bekanntlich hat der Northeimer Kreistag die Schließung der Einrichtung beschlossen (wir berichteten). Dagegen regt sich seitdem wachsender Widerstand. Die Befürworter des Jugendfreizeitheimes haben in einer ersten Kampagne sensationell einen Bürgerentscheid erreicht. Der soll am 27. Januar 2019 stattfinden. Dann können die Bürger und Bürgerinnen ganz persönlich ihr Votum "Ja" oder "Nein" zu der Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachse abgeben.
Seit 70 Jahren hat das Jugendfreizeitheim bildungspolitische Pionierarbeit geleistet - die Qualität ist ausgezeichnet und anerkannt. Auf die Bedeutung der Einrichtung für das Kindes- und Jugendwohl macht die Bürgerinitiative mit dem jetzt veröffentlichten und kreisweit verteilten Flyer und Plakaten aufmerksam. Das Material dient der sachlichen Information und emotionalen Mobilisierung der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger, heißt es in einer Mitteilung des Unterstützerkreises um den Vorsitzenden des mitgliederstarken Turnkreises Northeim-Einbeck, Heinz-Willi Elter.
red/fis/Screenshot Flyer Jugendfreizeitheim Silberborn










10.01.2019 • 06:49 Uhr

Festspiel-Intendant Achim Lenz beim "6.Liberalen Schlossempfang" - Sein Thema: "Kultur im ländlichen Raum" - Danach Grünkohl und Würste

Bad Gandersheims künstlerischer Leiter der Domfestspiele, Dr. Achim Lenz, wechselt für einen Moment die Bühne. Er tritt am 21. Januar 2019 beim "6. Liberalen Schlossempfang" der FDP-Kreistagsfraktion Northeim im "Rosencafé" im ehemaligen Kloster Brunshausen aus. Es ist dem Vernehmen nach sein erster Auftritt auf einer parteipolitischen Bühne auf Kreisebene. Und politisch ist auch sein Thema: "Kultur im ländlichen Raum". Hier wird sich sich Lenz vor allem seinem Metier und seinem Projekt zuwenden. Das sind die Gandersheimer Domfestspiele. Das Theaterfestival mit Strahlkraft weit über die Grenzen der südniedersächsischen Kleinstadt hinaus belebt die Region mit kulturellen Impulsen seit über 60 Jahren. In jedem Theatersommer strömen zwischen 50.000 und 60.000 Besucher und Besucherinnen in die 7.000-Seelenstadt, zu der noch rund 4000 Menschen in den angegliederten Dörfern hinzugerechnet werden dürfen.
Lenz wird an diesem Abend, Beginn 19 Uhr, nicht allein sprechen. Angekündigt sind als Gastgeber der Fraktionsvorsitzende der FDP im Northeimer Kreistag Irnfried Rabe und sein Kreistagskollege Christian Grascha, der auch Kreisvorsitzender seiner Partei ist und als Parlamentarischer Geschäftsführer für seine Partei als Mitglied im Niedersächsischen Landtag arbeitet. Dort befindet sich die FDP in der Rolle der Opposition.
Zum Rahmen des "Schlossempfangs" der Liberalen gehört seit sechs Jahren eine rustikale bisweilen deftige Bewirtung. So wird Rosen Cafe-Wirtin Bettina Plock-Giermann Grünkohl mit Würsten/Fleisch servieren.
red/fis/Foto: Julia Lormis










9.01.2019 • 22:09 Uhr

Wetter und etwas Schnee: Alles im grünen Bereich auf den Straßen

Der kleine Wintereinbruch hat heute Nachmittag die Landschaft in Südniedersachsen weiß gestaltet und damit etwas verzaubert. Auf den Straßen blieb der Schnee nur kurze Zeit liegen. Angesichts von Temperaturen um den Gefrierpunkt mit Tendenz in wärmere Zonen taute alles fix weg oder wurde zu Matsch gefahren. Zudem wurde mit salzigen Streufahrzeugen nachgeholfen. So passte das Grünlicht einer Ampel in Imbshausen (Kreis Northeim) zur Lage: "Alles im grünen Bereich auf unseren Straßen", gab ein entspannter Straßensicherheitsmensch coole Entwarnung. Trotzdem gilt: Besondere Vorsicht mit dem Auto und Fahrrad und als Fußgänger auf den Straßen und Wegen!
red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.01.2019 • 22:00 Uhr

Northeim: Schwan nutzt Autobahn als Landepiste - Fünf Minuten Vollsperrung

Die Autobahn 7 war am Mittwochvormittag (09.01.19) für etwa fünf Minuten zwischen den Anschlussstellen Northeim Nord und Northeim West für beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. In diesem Bereich befand sich ein Schwan auf der Fahrbahn. Die Beamten konnte das Tier schließlich davon überzeugen, dass es einen besseren und sicheren Ort für einen Ausflug gibt.jan










9.01.2019 • 21:45 Uhr

Jetzt legen sie los! Unterstützerkreis Jugendfreizeitheim Silberborn tagte in Silberborn

Appell der Bürgerinitiative: "Beteiligen Sie sich bitte an der Abstimmung!"

Die Bürgerinitiative für den Erhalt des Jugendfreizeitheimes des Landkreises Northeim in Silberbon verschärft ihre Aktivitäten. Soeben berichtete die Initiative über aktuelle Maßnahmen. In der Mitteilung wird dazu ausgeführt:

"Nach dem sehr erfolgreichen Bürgerbegehren für den Erhalt des Jugendfreizeitheims
Silberborn mit 13.417 Unterschriften (notwendig waren 8.511) bedanken wir uns bei den
Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Northeim. Der Unterstützerkreis Jugendfreizeitheim Silberborn hat sich am vergangenen Wochenende in Silberborn getroffen, um das weitere Vorgehen zum Bürgerentscheid am 27. Januar 2019 vorzubereiten.
Die 113.475 wahlberechtigten Bürger ab 16 Jahre aus dem Landkreis Northeim entscheiden
mit ihrer Stimme über das Weiterbestehen des Jugendfreizeitheims Silberborn.
Die wahlberechtigten Bürger müssen über folgende Frage abstimmen:

"Sind Sie dafür, dass der Betrieb der kommunalen Einrichtung "Jugendfreizeitheim Silberborn" in der Trägerschaft des Landkreises Northeim über den 31.Dezember 2018 hinaus fortgesetzt wird?"

Der Bürgerentscheid ist erfolgreich, wenn 20 Prozent (22.695 Stimmen) mit ja gestimmt haben. Durch dieses Abstimmungsergebnis wird der Kreistagsbeschluss des Landkreises Northeim (Schließung des Jugendfreizeitheims Silberborn zum 31. Dezember 2018) vom 8. Juni 2018 aufgehoben. Damit die Abstimmung über den Bürgerentscheid am 27. Januar 2019 formal richtig durchgeführt wird hat der Landkreis Northeim und die Kommunen folgende Vorgereitungen getroffen:

1. Im Landkreis Northeim sind in allen Dörfern und Städten Wahllokale von den Kommunen
eingerichtet worden, die am 27 Januar 2019 von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind.
2. Die Kommunen haben bis zum 06. Januar 2019 an alle wahlberechtigten Bürger im
Landkreis Northeim eine Abstimmungsberechtigung mit der Post verschickt.
3. Die wahlberechtigten Bürger können durch Briefwahl abstimmen, die bei der Kommune
beantragt werden muss.
4. Die wahlberechtigten Bürger gehen am 27. Januar 2019 in das Wahllokal, das auf der
Abstimmungsbenachrichtigung benannt ist. Bringen Sie bitte zur Abstimmung die
Abstimmungsbenachrichtigung oder den Personalausweis mit.

Damit die wahlberechtigten Bürger über die Bedeutung und der Weiterführung des
Jugendfreizeitheims Silberborn informiert werden, verteilt der Unterstützerkreis JugendfreizeitheimcSilberborn und die Vertretungsberechtigten Dr. Friederike Kaiser Uslar-Fürstenhagen (Waldpädagogin),cUlrike Glaesner Bodenfelde (ehemalige Schülleiterin Grundschule) und Heinz-Willi Elter Einbeck-Ippensen (Vorsitzender Turnkreis Northeim-Einbeck) im Januar 2019 Flyer und Plakate an die Haushalte und Geschäfte
im Landkreis Northeim."

In einem Appell heißt es abschließend: "GEHEN SIE BITTE AM 27. JANUAR 2019 ZUR WAHL UND STIMMEN SIE MIT JA!".

red/Foto: Spectator











9.01.2019 • 21:34 Uhr

"Not und Schmach - 1919 bis 1923 im Spiegel zeitgenössischer Medaillen"

Multi-medialer Vortrag von Wolfgang Egemann Montag, 14. Januar 2019 ,19:30 Uhr, im Gandersheimer Museum

Die Museumsfreunde Bad Gandersheim haben in den zurückliegenden 4 Jahren die Ereignisse des 1. Weltkrieg vor 100 Jahren durch die Sonderausstellung im städtischen Museum und durch zahlreiche Vorträge intensiv begleitet. Der erste Weltkrieg hatte in Deutschland eine Welle nationalistisch übersteigerter Kriegsbegeisterung hervor gerufen, in dessen Folge weit über tausend verschiedenartigste Silber- und Bronze-Medaillen geschaffen worden waren. Als dauerhafte Erinnerungsstücke konzipiert und von verschiedensten Einrichtungen und Personen verausgabt, hielten namhafte Künstler auf ihnen die deutschen „Kriegshelden“ und „ruhmreichen“ Kriegsereignisse fest oder verspotteten die Feinde. Je länger sich aber der Krieg hinzog, desto mehr bestanden die Medaillen fast nur noch aus Eisen, zeigten Trauer und Not der Menschen - und dienten der Sammlung von Spendengeldern oder kriegsnotwendigen Gütern. So ein Ankündsigungstext von Peter Stamen. Darin wird weiter ausgeführt:

Diese weltweit begehrten Sammelstücke waren Grundlage eines Vortrags im September 2018.
Mit dem Waffenstillstand vom 11.November 1918 keimte die Hoffnung auf Frieden und Normalität auf, doch der Vertrag von Versailles zerstörte alle diesbezüglichen Hoffnungen. Die Medaillen der ersten Krisenjahre 1919 bis 1923 der jungen deutschen Republik spiegelten folglich den Zeitgeist wider, in dem sie den „Schandfrieden“ von Versailles, die „Dolchstoß-Legende“, Not und Inflation, die Besetzung des Rheinlandes mit Soldaten aus den französischen Kolonien als „Schwarze Schmach“ und die Ruhrbesetzung als französischen Racheakt thematisierten.

Erkennbar wird dabei, wie sehr diese Ereignisse und der nicht selbstkritisch aufgearbeitete Krieg dem ab 1933 folgenden Hitler-Regime den Boden bereitet haben. Der Vortragende Wolfgang Egemann wird den Besuchern mit seinem multi- medialen Vortrag "Not und Schmach“ - 1919 bis 1923 im Spiegel zeitgenössischer Medaillen – am 14. Januar 2019 um 19.30 Uhr im städtischen Museum Bad Gandersheim die Anfangsjahre der Weimarer Republik wieder anhand der kleinen "stummen" Zeitzeugen näher bringen. Im Anschluss kann der interessierte Besucher noch viele der im Vortrag per Beamer präsentierten Kleinkunstwerke im Original begutachten.
Die Museumsfreunde würden sich über einen regen Besuch freuen. Der Eintritt ist wie immer frei, Spenden sind willkommen.
red/Foto: Museumsfreunde












9.01.2019 • 21:18 Uhr

Rege politische Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern im Landtag

Zur letzten Landtagssitzung im Jahr 2018 besuchte eine große Gruppe politisch Interessierter den Einbecker FDP-Abgeordneten Christian Grascha in Hannover. Der Politiker und sein Wahlkreisbüro in Einbeck fördern mit diesen regelmäßigen Besuchen das Demokratieverständnis. Grascha betont: „Ich gebe den Wählerinnen und Wählern gern und regelmäßig Einblicke in meine Arbeit als Abgeordneter, in unsere FDP-Fraktion und die Ausschüsse, in denen die eigentlichen politischen Entscheidungsprozesse ablaufen."
Nach einer kurzen Einführung zur Geschichte des Niedersäschischen Landtags präsentierte ein Betreuer des Besucherdienstes den neuen Landtagsfilm. Anschließend konnte die "Aktuelle Stunde" als Übertragung aus dem Plenarsaal in den Mediensaal verfolgt werden. Redner aller Fraktionen erläuterten zu Themen wie Klimawandel oder frühkindliche Erziehung die Positionen ihrer Parteien, bilanzierten ihre bisherige Arbeit oder stellten Forderungen für den zukünftigen Kurs der Landesregierung auf.

Im Anschluss nahmen die Bürgerinnen und Bürger auf einer der beiden großen Besuchertribünen im umgebauten Plenarsaal Platz. Von dort konnten sie Politik "live" erleben. Bei den letzten Debatten zum Haushaltsentwurf der Landesregierung wurden die spannenden Themen Wirtschaft, Arbeit und Verkehr kontrovers diskutiert.

Den Abschluss des Landtagsbesuchs bildete eine lebhafte Diskussion der Besucher mit den drei Landtagsabgeordneten Christian Grascha, FDP (Einbeck), Uwe Schwarz, SPD (Bad Gandersheim) und Stefan Wenzel B90/Die Grüne (Göttingen). Themen in der Diskussion war unter anderem die Zukunft der Straßenausbaubeiträge, zur Zeit in Einbeck ein stark diskutiertes Thema, durch den geplanten Ausbau der Tiedexer Strasse. Aber auch die Internet-Versorgung auf den Dörfern und der Ausbau der Windenergie im Landkreis Northeim boten reichlich Diskussionsstoff. Christian Grascha und auch Uwe Schwarz, die beide im Kreistag zusammen arbeiten, erläuterten, erklärten und versprachen sich den Fragen der Bürger anzunehmen.

Auf Landesebene wurden die Abgeordneten zu ihrer Meinung bezüglich des Kaufes der Marienburg und des Ausbaus des Radwegenetzes befragt. Die drei Landtagsabgeordneten erläuterten dazu die Standpunkte und geplanten Maßnahmen ihrer Parteien und versicherten den Besuchern, dass sie sich auch 2019 um diese und andere dringende Belange der Bürgerinnen und Bürger kümmern werden. 
Nach dem Programm im Landtag hatten die Besucher die Möglichkeit den Weihnachtsmarkt rund um die Marktkirche zu besuchen.

Auch im Jahr 2019 gibt es wieder Landtagsfahrten. Informationen dazu erhalten Sie im Wahlkreisbüro in der Tiedexer Straße unter Telefon 05561-7939966 oder unter mail@christian-grascha.de

Das Bild dokumentiert die Besuchergruppe vor dem Niedersächsischen Landtag. Rechts der Gastgeber und Abgeordnete Christian Grascha.











9.01.2019 • 21:12 Uhr

Millionenprojekt Sporthalle: AfD kritisiert Hartmann ebenfalls! 15 Millionen Euro sind zu viel für Northeim!*

Im Northeimer Stadtrat formiert sich Widerstand gegen das immer größere Ausmaß des Millionenprojektes "Neue Sporthalle". Die AfD im Stadtrat veröffentlichte heute eine Stellungnahme zu der Thematik. Darin schließt sich die Alternative für Deutschland inhaltlich den Vorbehalten der Northeimer FDP-Stadtratsfraktion an. In der Mitteilung von Ratsherrn Maik Schmitz heißt es weiter:
"Die AfD Stadtratsfraktion kann den Großteil der Kritikpunkte der FDP Fraktion um Eckhard Ilsemann bestätigen. „Wir brauchen kein Statussymbol oder Prunkbau." Die Gespräche mit grade den kleinen Fraktionen wie der AfD und auch der FUL finden nicht statt. Die AfD selbst ist offen für jede Gesprächsrunde, mit dem FDP Fraktionsvorsitzenden Ilsemann und dem FUL Chef Töpperwien pflegt man eine gute Kollegiale Beziehung und ist für jeden Konstruktiven Austausch offen. Bereits im Februar 2018 hat sich die AfD ebenso kritisch wie der FDP Ratsherr Schnabel zu dem Thema Sporthallen Neubau geäußert. Damals stand eine Summe von ca. 11 Millionen Euro im Raum . Der Fraktionsvorsitzende Schmitz hat damals vor einem „Elbphilarmonie-Syndrom gewarnt. Schnell steigen hier die Kosten ins Unermessliche, bedenkt man, dass bei den allerersten Gesprächen noch von 7 bis 8 Millionen Euro die Rede war. Eine Großsporthalle oder Multifunktionsarena braucht die Stadt Northeim sicherlich nicht. Für kulturelle und andere Veranstaltungen steht die Stadthalle zur Verfügung. Hier sollte man nicht noch eine eigene Konkurrenz schaffen. Ein Foyer für 1000 Gäste, zusätzlichen Tagungsräumen und zwei Gymnastikhallen betrachten wir als völlig überflüssig. Hier sollte man seitens der Verwaltung eine Variante B planen und dadurch Gelder einsparen. Der Verweis geht hier wieder nach Göttingen, dort hat man innerhalb von 12 Monaten eine Bundesliga taugliche Sporthalle die auch für den Schulsport genutzt wird, geplant und gebaut. Auch wenn dieses bereits im Jahr 2011 geschehen ist, stehen dort „nur“ 7,5 Millionen Euro zu Buche!. Die variable Nutzbarkeit der Halle in Göttingen, die im Passivhaus-Standard PHPP errichtet wurde und 3447 Zuschauer fasst, die unter anderem vier gleichgroße, bei Bedarf von einander abttrennbare separat nutzbare Sportfelder hat, spricht für sich. Vielleicht sollte der Bürgermeister einmal mit dem Architekten Büro Goldbeck Kontakt aufnehmen, um sich kompetent beraten zulassen.".
red










9.01.2019 • 09:27 Uhr

Die gute Nachricht: Ilme-Morning-Jet stoppt und lockt

Auch frühmorgens um kurz nach sechs Uhr ist die Welt der Einbecker Ilmebahn schon in Ordnung: Der neue Nahverkehrszug lässt die Autokolonnen am Bahnübergang nahe der Abwasserreinigungsanlage beidseitig artig stoppen. Schranken und Rotlichter sind in Vollfunktion. Der reaktivierte Zug von Einbeck Mitte bis nach Salzderhelden lockt allmorgendlich immer neue Fahrgäste. Die Betreiber spricht von positiven Fahrgastfrequenzen. Der neue Einbecker Ilme-Morning-Jet ist somit prächtig ins neue Jahr gestartet. Bislang immer pünktlich und zuverlässig. Das freut die Bahnfahrer/innen. Und es ist gut für die Umwelt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










9.01.2019 • 09:18 Uhr

78-Jährige übersieht Mutter und Kind: Mit Auto angefahren und verletzt

Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen (08.01.19) eine 23-jährige Frau und ihr vier Jahre altes Kind leicht verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 07.55 Uhr an der Einmündung der Martin-Luther-Straße/Kirchstraße in Göttingen-Grone. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 78-jährige Göttingerin mit ihrem VW Golf die Martin-Luther-Straße in Göttingen. Beim Abbiegen in die Kirchstraße übersieht die Autofahrerin vermutlich die junge Frau mit ihrem Kind. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und den Fußgängern. Die beiden Göttinger überquerten gerade an der Ampel die Straße. Bei der Kollision wurden die Mutter und ihr Kind leicht verletzt und begaben sich selbstständig in eine Göttinger Klinik. Der Unfall wurde zu einem späteren Zeitpunkt der Polizei angezeigt.jk










9.01.2019 • 09:12 Uhr

Mercedes landete im Graben: 68-jährige Fahrerin verletzt

Am Montag um 08.10 Uhr, befuhr eine 68-jährige Frau aus Wolfshagen mit ihrem Pkw Skoda die Kreisstraße 35, Wolfshagen in Richtung Langelsheim. Ausgangs einer Rechtskurve kam sie auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, drehte sich und geriet danach in den rechten Straßengraben. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur Klinik nach Goslar verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von 4000 Euro.ots











9.01.2019 • 08:57 Uhr

Neues Jahr - neues Kinoglück im Gandeon: Ab morgen mit Hape Kerkelings lustiger Kindheit

Der neue "Poser-Plan" liegt aus. Wir machen ihn hier digital öffentlich. Das hat Tradition. Das ist Kult. Kino im Gandersheimer Gandeon-Filmpalast in der Marienstraße. Kultig sind auch einige der neuen und bekannten Filmtitel. Ganz oben an steht eine Romanverfilmung. Ab morgen (Donnerstag) ist " Der Junge muss an die frische Luft" zu sehen. Hier ein inhaltlicher Appetithappen:

Es ist die Verfilmung von Hape Kerkelings Roman über seine Kindheit: Der kleine, etwas pummelige Hans-Peter wächst behütet im Ruhrpott auf. Besonders Oma und Opa - mütterlicher- wie väterlicherseits - kümmern sich liebevoll um ihn. In der Schule ist er ein Außenseiter, doch bei seiner Familie nicht nur bei den zahlrei- chen Feiern fällt er mit seinem Humor und lustigen Parodien der Menschen, die ihm im Laden seiner Großeltern begegnen, auf. Seine sorglose Kindheit verdüstert sich, als seine Mutter erkrankt und die Freude am Leben verliert. - Einfühlsame und überzeugende Verfilmung von Hape Kerkelings Erinnerungen an seine Kindheit. Oscar-Gewinnerin mit "Nirgendwo in Afrika" verfilmt konge- nial Ruth Tomas Drehbuch. Sie zeichnet Familie und Freunde liebevoll und glaubwürdig und verleiht dem Geschehen den authentischen Sound des Ruhr- potts. Dabei kann sie sich auf eine großartige Schauspielergarde verlassen, allen voran den jungen Julius Weckauf. Ohne jede Süßlichkeit und übertriebe- ne Lustigkeit erzählt sie eine zutiefst menschliche Geschichte vom Werden einer großen Persönlichkeit.

Die weiteren Filme sind auf der kompakten Grafik vermerkt. Außerdem liegt der Poser-Plan als in schöner Papierform (eosinfarrbig) im Kino aus. Das Gandeonteam freut sie auf ein Wiedersehen mit bekannten und neuen Gesichtern. Natürlich im Gandeon!
red/Foto: Thomas Fischer












9.01.2019 • 08:46 Uhr

Dringende Warnung vor Anrufen mit falschen Polizeibeamten

Am gestrigen Dienstag gingen bei der Polizei Einbeck mehrere Hinweise ein, dass unbekannte Täter telefonisch versucht hatten mittels Vortäuschen, dass die Polizei am Telefon sei, an Bargeld oder Wertgegenstände zu gelangen. Bei dieser Betrugsvariante geben die Täter vor, von der Polizei zu sein und, dass diese in der Nachbarschaft gerade eine ausländische Betrüger Bande festgenommen hätte. Und bei der Überprüfung der Straftäter hätte man auf Zetteln auch die Namen der Angerufenen aufgefunden. Die Polizei könne dafür sorgen, dass nun das eigene Geld oder Schmuck des Angerufenen in Sicherheit gebracht werden könne. Es würde gleich ein Polizeibeamter vorbeikommen und das Geld bzw. die den Schmuck abzuholen. Erschwerend kommt bei dieser "Masche" noch hinzu, dass die Täter die angezeigte Rufnummer im Telefon manipulieren und dort eine Rufnummer der tatsächlichen Polizei Einbeck oder auch die Notrufnummer 110 auftauchen. Bei Eingang solcher Anrufe mit solchen Inhalten sofort auflegen und keine Fragen beantworten. Bei Zweifeln, ob nicht doch die "echte" Polizei angerufen hat, einfach auf der Polizeiwache hier in Einbeck anrufen und sich bestätigen lassen, dass es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten aus dem Bereich Einbeck oder Dassel handelt.vo










8.01.2019 • 14:08 Uhr

Falsche Polizeibeamte - Täterfestnahme in Bad Gandersheim

Die Polizei in Witzenhausen teilt zum gestrigen Betrugsfall in dem Ort mit:
Gestern Vormittag wurde um 11 Uhr eine 80-Jährige aus Witzenhausen angerufen, wobei sich die Anruferin als Polizeibeamtin aus Göttingen mit Namen "Claudia Jung" vorstellte. Nun kam die übliche Erklärung für den Anruf, wonach bei rumänischen Einbrechern ihr Name / Anschrift aufgetaucht wären und bei der 80-Jährigen demnächst eingebrochen würde. Unter dem Hinweis, dass man ihr nun helfen würde, wurde das Gespräch an einem angeblichen Kollegen weitergeleitet. Dieser fragte dann sogleich nach Schmuck und Bargeld und forderte, alles zusammenzupacken. Insgesamt erfolgten sieben Anrufe bis zur Ankündigung, dass jemand vorbeikommen würde, um die Wertgegenstände abzuholen. Gegen 14:00 Uhr erschien der "Abholer" und forderte den Schmuck von der 80-Jährigen, der dies dann doch komisch vorkam und den bereits ausgehändigten Schmuck dem Täter wieder entriss. Dieser flüchtete dann als Beifahrer in einem Taxi mit "Gandersheimer Kennzeichen". Die Fahndung führte am Nachmittag durch die Kollegen aus Bad Gandersheim zur Festnahme eines 27-jährigen aus Bad Gandersheim. Der Festgenommene wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Währenddessen erfolgte auch ein Anruf bei einer 75-Jährigen aus Witzenhausen. Gegen 12 Uhr meldete sich wiederum eine Frau Jung von der Polizei. Dabei erschien im Display des Telefons die Nummer "05542 110 49 110". Die angebliche Polizistin fragte, ob die Angerufene in den letzten Tagen/ Wochen Außergewöhnliches im Wohnumfeld bemerkt habe, da sie Kenntnis darüber habe, dass die Wohnung von Einbrechern ausgespäht wird. Natürlich folgte auch die Frage nach Schmuck, Bargeld und Gold. Die 75-Jährige gab an, dass sie derartige Wertsachen nicht im Haus habe und da sie skeptisch blieb, fragte sie die angebliche Polizistin nach Namen ihrer Kollegen von der Polizeistation in Witzenhausen, worauf das Gespräch beendet wurde. ots










8.01.2019 • 14:01 Uhr

Kreisvolkshochschule bietet Weiterbildung an: Pädagogisch Mitarbeitende an Grundschulen

. Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet ab 27. März wieder eine Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin oder zum Pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen an. Ein Infotermin dazu findet am Mittwoch, 23. Januar, ab 17 Uhr in den Räumen der Kreisvolkshochschule, Wallstraße 40 in Northeim statt.
Für die Schulen des Primarbereiches wird in Niedersachsen das Konzept "Verlässliche Grundschule" umgesetzt. Dafür werden Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt. Mit ihnen soll gemeinsam ein Konzept für außerunterrichtliche Angebote und für die Vertretung bei kurzfristigen Ausfällen erstellt werden. Laut Erlass des Ministeriums können für diese Tätigkeit Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Erzieher, Lehrkräfte und Personen mit anderen pädagogischen Ausbildungen oder umfänglichen Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.
In den 125 Unterrichtsstunden Präsenzunterricht geht es um Grundlagen der Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik, unterrichtsergänzende Angebote, Methoden der Gesprächsführung und Inklusion.
Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. bescheinigt. Informationen gibt es bei der Kreisvolkshochschule unter der Telefonnummer 05551/708-8222.lpd











8.01.2019 • 13:58 Uhr

Soeben ist die "Pro"-Kampagne mit Plakaten angelaufen: "Ja" fürs Jugendfreizeitheim Silberborn

Mit aufgeständerten Plakaten hat die Bürgerinitiative für den Erhalt des Jugendfreizeitheimes des Landkreises Northeim in Silberborn eine neue Stufe ihrer Mobilisierungskampagne gezündet. Heute tauchten im Stadtgebiet von Einbuk und landkreisweit Plakatständer auf. Darauf wird für eine Zustimmung beim bevorstehenden Bürgerentscheid geworben. Die Pro-Jugendfreizeitheim-Inititaive um den Turnkreisvorsitzenden Heinz Willi Elter muss sich mächtig anstrengen, damit sie am Wahltag - das ist der 27. Januar 2019 - insgesamt 22.000 Ja-Stimmen erreicht. Alle Wahlberechtigten dürfen an diesem Sonntag - oder schon vorher per Briefwahl - an dem Bürgerentscheid teilnehmen.

Die Bürgerinitiative will in den nächsten Tagen bis zum 27. Januar ihre Aktivitäten noch verschärfen. Der Northeimer Kreistag hatte die umstrittene Schließung des Jugendfreizeitheimes beschlossen. Das löste eine Protestwelle innerhalb der Bürgerschaft aus. Viele Menschen im Landkreis Northeim halten das Jugendfreizeitheim für sehr sinnvoll und deswegen dürfe es auf gar keinen Fall geschlossen werden. Für Kinder und Jugendliche müsse die Bildungseinrichtung erhalten bleiben, ja es müsse noch viel mehr für das Kindes- und Jugend- und Familienwohl getan werden.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










8.01.2019 • 13:45 Uhr

Um Mitternacht: "Fußraspel" verursacht erst Kitzel-Schreie und löst dann Polizeieinsatz aus

Passant in Sorge: Plötzlich hörte er Schreie und vermutete Schlimmes

Zu vermeintlichen Hilferufen wurden Beamte der Polizei Northeim am frühen Montagmorgen gegen 00:15 Uhr in die Bahnhofstraße gerufen. Ein Passant hatte auf der Straße mehrfach leise Schreie aus einer Wohnung vernommen und vermutete Schlimmes. Er alarmierte die Polizei.

Den sofort hinzugeeilten Beamten öffnete eine verdutzte 20-jährige Northeimerin, die den Sachverhalt schnell aufklären konnte: Sie sei sehr kitzelig und habe daher beim Hornhautrapseln ihrer Füße mehrfach leise aufgeschrien. Dass dies auch außerhalb ihrer Wohnung wahrnehmbar war, war der jungen Dame sichtlich peinlich. Der Hinweisgeber konnte jedenfalls beruhigt werden und setzte seinen Heimweg fort.da











8.01.2019 • 13:39 Uhr

Fahrzeug landete im Graben: Junge Frau hat Glück im Unglück und bleibt unverletzt - Auto Totalschaden

Glück im Unglück hatte eine 20-jährige Frau aus Hardegsen, als sie am gestrigen Mittag (07.01.19) gegen 13:05 Uhr mit ihrem PKW ins Schleudern geriet und ihr Fahrzeug anschließend im Straßengraben endete. Die junge Frau befuhr mit ihrem Nissan die B241 von Lutterhausen in Richtung Hardegsen als sie in Höhe des Zementwerks in einer Rechtskurve vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geriet. Durch starkes Gegenlenken rutschte der Wagen anschließend allein beteiligt in den Graben. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden, die Frau blieb unverletzt.da











8.01.2019 • 13:38 Uhr

Gute Nachricht! Alle defekten Leuchten in Bad Gandersheim erstrahlen in neuem Licht

Wir hatten an dieser Stelle über eine Teil-Finsternis im Kurpark der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt berichtet. Ein halbes Dutzend defekter Beleuchtungselemente in den Kurparkanlagen war von Gästen moniert worden. Zeitweise mussten sie im Dunkeln stolpern. Nun die gute Nachricht: alle defekten Leuchten sind von fleißigen Mitarbeitern der Kurverwaltung wieder in Ordnung gebracht worden. Das neueJahr beginnt hell.
red/Foto:Thomas Fischer










8.01.2019 • 13:29 Uhr

Zustandsbericht zur Nordsee zeigt Handlungsbedarf

Olaf Lies: Bund soll sich international für Peilsender an Gefahrgut-containern einsetzen

Umweltminister Olaf Lies hat heute (Dienstag) den nationalen Bericht zum Zustand der Nordsee vorgestellt. Demnach sind in verschiedenen Bereichen Maßnahmen auf einem guten Weg - um den geforderten „guten Zustand“ zu erreichen, bedarf es aber weiterer Anstrengungen. "Unsere Nordsee ist ein einmaliges Ökosystem, das einen bedeutenden Teil zur biologischen Vielfalt Europas beiträgt“, sagte Umweltminister Olaf Lies. "Wir wollen ihre Lebensräume erhalten und schützen. Das ist für uns in Niedersachsen eine große Verantwortung und besonders für mich als Friese eine Herzensangelegenheit.“

Mit Blick auf das jüngste Frachterunglück der MSC ZOE, die in der letzten Woche mehr als 280 Container in der Nordsee verloren hatte, sagte der Minister: „Gefahrgutcontainer müssen mit Peilsendern ausgestattet werden, damit sie in einer solchen Situation schnell aufgefunden und gesichert werden. Mit einer Bundesratsinitiative wollen wir erreichen, dass der Bund international auf diese Ausstattung mit Peilsendern hinwirkt. Technisch gesehen ist dies möglich und heutzutage kein erheblicher Kostenfaktor mehr.“

Im Rahmen der gemeinsamen Arbeit des Bundes und der Küstenländer zur Verbesserung des Zustands der Nordsee beschreibt die aktuelle Bestandsaufnahme den guten Umweltzustand anhand von elf Themenfeldern („Deskriptoren“): Invasive Arten, Kommerzielle Fische und Schalentiere, Nährstoffe (Eutrophierung), Schadstoffe, Müll im Meer, Einleitung von Energie, Zustand von Fischen, Vögeln, Marinen Säugetieren, Marinen Lebensräumen, Ökosystemen & Lebensräume. Niedersachsen setzt sich besonders für die Verringerung von Belastungen durch Abfall, Nährstoffe und Schadstoffe ein.

Abfall im Meer:

Müll ist überall an der Küste vorhanden und am Meeresboden weit verbreitet. Pro 100 Meter Strandabschnitt sind bis zu 389 Müllteile zu finden, 88,6 Prozent davon sind aus Plastik.

Nach der Bestandsaufnahme entspricht die Belastung der deutschen Nordseegewässer mit Müll den regionalen Befunden der OSPAR (Meeresschutzübereinkommen für den Nordostatlantik). Wesentliche Ergebnisse für die deutsche Nordsee sind:

· Müll am Strand, Meeresboden und in der Wassersäule belastet die deutschen Nordseegewässer und ist weit verbreitet. Der gute Umweltzustand ist nicht erreicht.

· Es gab im Bewertungszeitraum keine Anzeichen für eine Abnahme der Belastung.

· Etwa 90 Prozent des Mülls am Strand und Meeresboden der südlichen Nordsee bestehen aus Kunststoffen.

· 60 Prozent der untersuchten Eissturmvögel haben mehr als 0,1g Kunststoffe im Magen.

„Müll im Meer und an den Stränden ist ein globales Problem. Die beste Strategie ist es, Plastikmüll zu vermeiden; Verbraucher sollten zum Beispiel auf Einwegverpackungen verzichten und beim Getränkekauf auf Mehrwegsysteme setzen“, sagte Umweltminister Olaf Lies. Die Neufassung des Verpackungsgesetzes zum 01. Januar 2019 biete dafür eine gute Grundlage. „Es ist im Grund nicht sinnvoll, dass unsere gut gesammelten und getrennten Plastikabfälle in Länder gehen, die keine adäquaten Lösungen für die Wiederverwendung und das Recycling anbieten können. Hier müssen wir langfristige Lösungen finden.“ Der Minister nahm auch Bezug auf das das EU-Plastikmüllverbot, das unter anderem Strohhalme und Wattestäbchen in den Fokus rückt. „In Gesamteuropa sind gerade die kleinen Plastikabfälle ein großes Problem. Durch Wind und Wetter werden Plastikteile zu Mikroplastik. Es ist zu befürchten, dass dieses sich mittelfristig über die marine Nahrungskette auch in unserer Nahrung wiederfindet“, sagte der Minister.

Niedersachsen hat gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt den Runden Tisch Meeresmüll eingerichtet.
red/fis










8.01.2019 • 13:27 Uhr

AfD-Erklärung: "Attentat auf Frank Magnitz, MdB"

Der Northeimer AfD-Kreistagsvorstand und Kreistagsabgeordnete Maik Schmitz aus Northeim hat am heutigen Dienstag eine Verlautbarung des AfD-Landesverbandes Bremen herausgegeben und dazu das Fotodokument den schwerverletzten Landesvorsitzenden öffentlich gemacht.
Wir dokumentieren die Pressemitteilung im Originalwortlaut:
"Unser Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist am Montag von drei vermummten Männern angegriffen worden. Sie lauerten ihm vor dem Theater am Goetheplatz auf, als er den Neujahrsempfang des Weser-Kuriers in der Kunsthalle verließ. Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag. Dem couragierten Eingriff eines Bauarbeiters ist es zu verdanken, dass die Angreifer ihr Vorhaben nicht vollenden konnten und Frank Magnitz mit dem Leben davongekommen ist. Er liegt nun schwer verletzt im Krankenhaus. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln, da die Tat politisch motiviert gewesen ist. Wir werden in den kommenden Tagen die Reaktionen der Politiker anderer Parteien genau beobachten. Nicht nur die LINKEN, sondern auch SPD und die Grünen unterstützen die Antifa und ihre Angriffe. Ist es das, was die anderen politischen Kräfte wollen? Ist das Ihr Verständnis von Demokratie? Immer wieder steht die AfD im Fokus linker Angriffe, die von den anderen Parteien nicht verurteilt oder gar unterstützt werden. Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland. Die Polizei sucht dringend Zeugen: Wer hat den Vorfall im Bereich des Goetheplatzes beobachtet? Wer kann Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden. Der Landesvorstand und die Mitglieder des AfD-Landesverbandes sind schockiert! Wir wünschen Frank Magnitz eine gute und schnelle Genesung. Auch wenn wir es nur zu hoffen wagen: wir möchten, daß die Täter zunächst einmal gefunden werden, was in Bremen kaum passieren wird, und diese Terroristen einer gerechten Strafe zugeführt werden! Aber auch damit ist in Bremen nicht zu rechnen!"

Politiker aller Parteien haben am heutigen Dienstag den Anschlag auf das Leben des Politikers in Bremen scharf kritisiert. Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung wird von ihnen kategorisch abgelehnt.
red /Foto: AfD










8.01.2019 • 13:19 Uhr

KVHS-Kursleiter im Portrait – Heute: Jens-Poppe Mehrgardt - „Geburtshelfer“ gibt Unterstützung beim Malen

Zum Bild: Jens-Poppe Mehrgardt gibt bei der KVHS Malkurse.

Die Kreisvolkshochschule Northeim stellt ab sofort in loser Reihenfolge einige ihrer Kursleiterinnen und Kursleiter in kleinen Portraits vor. Den Anfang macht der Kunstmaler Jens-Poppe Mehrgardt (demnächst Uslar-Schlarpe). Infos über seine Kurse gibt es künftig auf kvhs-northeim.de oder im neuen Programmheft der KVHS.

kvhs-northeim.de: Was hat Sie zum Malen gebracht?
Jens-Poppe Mehrgardt: Zum Malen gekommen bin ich, auch wenn ein familiärer Bezug durch meine Urgroßmutter und meinen Großvater bestand, hauptsächlich durch zwei Kunstbände: einen über eine große Werkschau von Cezanne in Tübingen 1993, einen anderen von van Gogh.

kvhs-northeim.de: Was ist das Schöne am Malen?
Jens-Poppe Mehrgardt: Das Schöne am Malen lässt sich in spröden Worten nur schlecht beschreiben. Vielleicht kann man es mit Gauguin halten, der glaubte, dass die Kunst göttlichen Ursprungs ist und in den Herzen aller Menschen lebt, die von dem Himmelslicht berührt worden sind. Hat man einmal die Wonnen großer Kunst gekostet, so ist man ihr für immer unentrinnbar geweiht.

kvhs-northeim.de: Kann eigentlich jede und jeder malen?
Jens-Poppe Mehrgardt: Malen kann jede und jeder. Es ging in der abendländischen Malerei seit der Renaissance unter anderem um ein Sehen und Verstehen; ein Verfahren, die Welt in ihrem äußeren Aufbau und in ihren Bezogenheiten aufeinander zu verstehen. Darum wird es auch in den Kursen gehen. Heutzutage ist viel von Talent und Genie die Rede. Wenngleich das in früheren Zeiten meistens nicht hinderlich war, so liegt der Fokus bei uns auf dem handwerklichen Ansatz, der die Grundlage jeder bildnerischen Arbeit bildet(e). Dafür notwendig sind in erster Linie Interesse, die Bereitschaft, genauer hinzusehen und sich etwas zu mühen. Alles Weitere kommt von selbst.

kvhs-northeim.de: Was malen Sie am liebsten?
Jens-Poppe Mehrgardt: Meine persönliche Präferenz ist die Landschaftsmalerei. Aber richtig betrachtet kann alles zum Gegenstand und Interesse der Malerei werden. Der bereits erwähnte van Gogh ist da das beste Beispiel, hat er doch aus dem Unscheinbarsten wie einem Grasbüschel große Kunst geschaffen. Oder Manet aus einem Bund Spargel. Oder Cezanne aus einem Apfel.

kvhs-northeim.de: Welche Themenbereiche decken Sie in Ihren Kursen ab?
Jens-Poppe Mehrgardt: In meinen Kursen decke ich alle Bereiche ab. Grundsätzlich ist die Herangehensweise die gleiche, egal, ob es sich um eine Landschaft, ein Porträt, ein Stilleben oder etwas anderes handelt. Ich sehe mich als eine Art Geburtshelfer, der behilflich ist, eine Idee in ein bildwürdiges Format umzusetzen.

kvhs-northeim.de: Möchten Sie auch Persönliches verraten?
Jens-Poppe Mehrgardt: Ich habe bei Prof. Meuser an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe Malerei und Grafik studiert. Ich wohne momentan zum einen Teil noch in Freiburg, zum anderen in Göttingen. Demnächst werde ich aber nach Schlarpe bei Uslar ziehen. Mein Beruf ist Kunstmaler. An Jahren zähle ich mittlerweile 39. Hobbys von mir sind Lesen; wenn sich wieder die Zeit ergeben sollte, Klavierspiel. Zudem Sportives wie Skifahren, Tennis, Tischtennis und Kampfsport. Interview: Eckhard Senger (KVHS), lpd

Zum Bild: Jens-Poppe Mehrgardt gibt bei der KVHS Malkurse.Foto: lpd










7.01.2019 • 17:35 Uhr

Filmreife Ergreifung eines mutmaßlichen Schmuck-Diebes: Mit dem Taxi zum Tatort und zurück - Die Polizei wartete bereits

Das richtige und sehenswerte Ende hat heute die filmreife Ergreifung eines mutmaßlichen Schmuckdiebes gehabt. Durch vereinte Kräfte und Kooperation von Polizei in Witzenhausen und Bad Gandersheim sowie einem regionalen Beförderungsunternehmen ging der Polizei sehr wahrscheinlich ein Betrüger ins Netz.
Gegen 12.30 Uhr hatte sich der Bad Gandersheimer Mann (circa 26 Jahre alt, Ex-Soldat) mit einem Taxi von Bad Gandersheim nach Witzhausen fahren lassen. Auf der Rückfahrt von dort nach Gandersheim ließ er den Fahrer unter einem Vorwand, sein Chef sei nun doch dort, plötzlich wieder nach Witzenhausen umkehren lassen. Dort ließ er sich abseits der ursprünglichen Anfahrtadresse absetzen lassen, wechselte noch ein T-Shirt, ließ den Taxifahrer eine kurze Weile warten, um sich dann wieder in Richtung Gandersheim kutschieren zu lassen.

In der Zwischenzeit muss dann der Kriminalfall stattgefunden. Der betroffene Gandersheimer und angeblich zwei weitere Personen sollen versucht haben, eine ältere Dame um ihren Schmuck zu erleichtern. Die schöpfte Verdacht. Die Polizei in Witzenhausen wurde alarmiert. Ihr konnte die Seniorin und Zeugen lediglich berichten, dass einer der mutmaßlichen Täter (der Bad Gandersheimer) mit einem schwarzen Taxi aus Bad Gandersheim schon weggefahren sei.

Nun glühten die Telefonleitungen zwischen den Polizeikommissariaten in Witzenhausen und Bad Gandersheim. Die Witzenhäuser Beamten baten ihre Kollegen in der Roswithastadt um Amtshilfe. Ein pfiffiger Beamte recherchierte die Telefonnummer des besagten Taxiunternehmens. Das wurde darüber informiert, dass sie gerade einen mutmaßlichen Kriminellen als Fahrgast befördern. Über verdeckte Telefonate zwischen Taxizentrale und dem Fahrer (der nichts von der "Qualität" seines dubiosen ahnte) bekam die Polizei in Bad Gandersheim die "stille" Information vom ungefähren Eintreffen des Taxis in Bad Gandersheim.

Bereits am Loro-Werk, dem Ortseingang aus Richtung Autobahn, hatte sich das polizeiliche Empfangkommando gegen 15 Uhr postiert. Als das Taxi anrollte wunderte sich der Taxifahrer zunächst von der ungewöhnlichen Verfolgung durch ein Polizeiauto bis zum Subeckswegs. Dort stieg der Fahrgast aus dem Taxi aus und sofort in das Polizeiauto ein. Dann ging es ab auf das Polizeikommissariats auf der Stiftsfreiheit. Dort wird der verdächtige Mann wohl noch immer verhört. Auf der Fahrt von Witzenhausen soll er permanent telefoniert und SMS verschickt haben. Zu vermuten steht, dass er seine Komplizen (dabei auch eine Frau) kontaktierte. Merkwürdig, dass sein Handy angeblich nicht mehr auffindbar sein soll.
Die Ermittlungen dauern an.
red/fis










7.01.2019 • 16:13 Uhr

Drei Einbrüche in Häuser in Roringen - Polizei verrät "10 goldene Regeln" gegen Einbrüche

Göttingen (ots) - Göttingen, Ortsteil Roringen, Venusring und Obere Wiesen Samstag, 5. Januar 2019, 17.50 bis 21.30 Uhr Nacht zu Donnerstag, 3. Januar 2019

GÖTTINGEN (jk) - Aus einem Einfamilienhaus im Venusring im Göttinger Ortsteil Roringen haben Unbekannte am vergangenen Samstag (05.01.19) bei einem Einbruch u. a. Bargeld und Schmuck gestohlen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Nach ersten Ermittlungen drangen die Einbrecher vermutlich in der Zeit zwischen 17.50 und 21.30 Uhr durch ein aufgebrochenes Fenster in das Haus ein und durchsuchten anschließend das Innere nach Diebesgut. Von den Tätern fehlt zurzeit jede Spur.

Ein geplanter Einbruch in ein zweites Haus im Venusring am selben Abend blieb im Versuchsstadium stecken. Die Täter hatten zunächst versucht, einen Außenrolladen im Kellergeschoss hochzudrücken. Als dies nicht gelang, machten sie sich an einer Terrassentür und einem Fenster zu schaffen, was ebenfalls scheiterte. Die Täter gaben schließlich auf und flüchteten. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Von einem Tatzusammenhang mit dem Einbruch in das erstgenannte Einfamilienhaus ist auszugehen.

Vermutlich in der Nacht zu Donnerstag (03.01.19) waren Unbekannte ebenfalls in Roringen durch ein Fenster gewaltsam in ein weiteres Wohnhaus in der Straße "Obere Wiesen" eingedrungen und hatten auch hier Schränke und andere Behältnisse durchsucht. Noch ist unklar, ob von den Eindringlingen etwas gestohlen wurde.

Sachdienliche Hinweise zu allen drei Taten nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.

Ihre Polizei rät:
"Gemeinsam für sicheres Wohnen - 10 goldene Regeln" 1. Halten Sie die Hauseingangstür auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie Öffnen. 2. Achten Sie bewusst auf fremde Personen im Haus und auf dem Grundstück; sprechen Sie diese Personen gegebenenfalls an. 3. Schließen Sie Ihre Wohnungseingangstür auch bei kurzzeitigem Verlassen immer zweimal ab und lassen Sie die Tür nicht "bloß ins Schloss fallen". Auch Keller- und Speichertüren sollten immer verschlossen sein. 4. Verstecken Sie Ihren Haus- und Wohnungsschlüssel niemals außerhalb der Wohnung; Einbrecher kennen jedes Versteck. 5. Verschließen Sie Ihre Fenster und Balkontüren auch bei kurzer Abwesenheit; gekippte Fenster und Balkontüren sind von Einbrechern ganz besonders leicht zu Öffnen. 6. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung auch bei längerer Abwesenheit einen bewohnten Eindruck vermittelt. Ihr Nachbar kann z. B. den Briefkasten leeren und Zeitschaltuhren können Ihr Licht zu unregelmäßigen Zeiten steuern. 7. Tauschen Sie mit Ihren Nachbarn Telefonnummern und vielleicht auch genaue Anschriften aus, damit Sie für den Notfall erreichbar sind. 8. Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung; bei unbekannten Personen sollten Sie gegebenenfalls Nachbarn hinzuziehen. 9. Achten Sie darauf, ob Fremde ältere Nachbarn aufsuchen und fragen Sie nach, was diese Personen wollen. 10. Informieren Sie die Polizei, wenn Fensterscheiben klirren und im Treppenhaus Türholz splittert; versuchen Sie niemals Einbrecher festzuhalten!

Vielfältige Informationen zum Thema "Einbruchschutz" bieten auch die offenen Einbruchschutzberatungen der Polizeiinspektion Göttingen. Eine Übersicht der nächsten Veranstaltungen befindet sich im Anhang.
ots










7.01.2019 • 13:02 Uhr

Beschuldigter nach versuchtem Geldautomatenaufbruch festgenommen... und wieder freigelassen

Am 06.Januar 2019, gegen 03:25 Uhr, wurde ein 20-jähriger Mann aus Sarstedt festgenommen, nachdem er versucht hatte in der Innenstadt von Sarstedt einen Geldautomaten aufzubrechen.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen versuchte der 20-jährige mittels Werkzeugen einen Geldautomaten in einer Bankfiliale in der Steinstraße in Sarstedt gewaltsam zu öffnen. Dabei gelang es ihm allerdings nicht, an das darin befindliche Geld zu kommen. Der Mann löste einen Alarm aus, worauf mehrere Streifenwagen der Sarstedter Polizei zu der betroffenen Bankfiliale entsandt wurden. Der Beschuldigte hatte die Filiale zwischenzeitlich verlassen. Er konnte jedoch nach einem Zeugenhinweis noch im Nahbereich festgenommen werden.

Nach der Durchführung polizeilicher Maßnahmen wurde der 20-jährige am 6.Januar 2019 wieder entlassen, da keine Haftgründe gegen ihn vorlagen.jpm










7.01.2019 • 12:59 Uhr

Hohegeiß: Rarität aus Heimatmuseum gestohlen

Die Polizei Goslar teilt soeben offizielle mit:
Bereits in der Zeit vom 22.Dezember 2018 bis 26.Dezember 2018 wurden aus dem Gebäude des Heimatmuseums in Hohegeiß zwei antike Lampen entwendet. Der oder die Täter gelangten über ein Nebengebäude in das Gebäudeinnere und entwendeten dort zwei aus Zinn gefertigte, tellerförmige Petroleumlampen, die mit einem eiförmigen Glaszylinder versehen sind. Die beiden Zimmerlampen stammen aus dem 18./19. Jahrhundert und sind aufgrund ihrer Bauform als Rarität zu bezeichnen. Durch den Diebstahl entstand dem Heimatmuseum ein Schaden von ca. 300 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Braunlage unter der Rufnummer 05520-93260 entgegen.ots










7.01.2019 • 12:56 Uhr

Im Gandersheimer Steinweg: Radler und Anwohner geraten aneinander: Tritt in den Magen und Handy ging zu Bruch

Am Sonntag Abend gegen 18.30 Uhr kam es im Steinweg zu einem Zusammenstoß zwischen einem 18-jährigen Fahrradfahrer und einem 38-jährigen Anwohner. Während der Radfahrer vermutete, der 38-jährige sei ihm bewußt vor sein Rad gelaufen, äußerte Letzterer genau das Gegenteil - nämlich der 18-jährige sei viel zu schnell und absichtlich auf ihn zugefahren. In der Folge kam es zu handgreiflichen Auseiandersetzungen zwischen beiden, die darin gipfelten, dass der 38-jährige dem 18-jährigen in den Magen getreten haben soll. Außerdem ging das Handy des 38-jährigen bei der Auseiandersetzung zu Bruch. Die Polizei griff schlichtend ein und leitete Ermittlungverfahren gegen beide Beteiligte ein. lpk










7.01.2019 • 12:53 Uhr

Bei Polizeikontrolle: Blitzgeständnis, weil Freundin nicht gerne in fremden Städten fahren mag

Im Rahmen einer routinemäßigen Verkehrskontrolle checkten am gestrigen Sonntag (06.01.19) gegen 10:45 Uhr Beamte der Polizeiinspektion Northeim einen Pkw in der Göttinger Straße. Der 37-jährige Fahrzeugführer aus Brandenburg gab sofort zu, keinen Führerschein zu besitzen. Als Grund für die Fahrt gab er an, dass seine Beifahrerin zwar über einen Führerschein verfüge, aber nur sehr ungern in fremden Städten fahre. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. Die Fahrt musste dann anschließend die Beifahrerin fortsetzen.da










6.01.2019 • 19:03 Uhr

Schock in der Gastroszene: Aus dem Eventlokal ins Krankenhaus

Es ist so etwas wie der Gau in der Gastroszene: Menschen möchten bei gutem Essen und edlen Getränken einen vergnüglichen und vor allem leckeren Abend verbringen. Und dann das: Nach dem Super-Mehrgänge-Menü stellt sich erst Unwohlsein ein, dann Magenschmerzen, später Erbrechen, Durchfall und vielleicht Fieber. "Der Körper zeigt Reaktionen auf mögliche Vergiftungserscheinungen", diagnostiziert ein Arzt. Und: "Es könnte mit der Nahrungsaufnahme zu tun haben", so eine erste Vermutung über die Ursachen.

Vor einigen Tagen ereignete sich solch ein massiv auftretendes gesundheitliches Problem bei Gästen in einem Hotel in Braunlage. Viele Betroffene mussten ärztlich betreut werden. Einige von ihnen kurze Zeit in einem Krankenhaus. Die Sache ist inzwischen ausgestanden. Offiziellen Angaben zufolge lag es hier nicht am Essen. Ein Norovirus war von außen eingeschleppt worden.

Vor dem Ereignis in Braunlage erwischte die große Übelkeit und heftige körperliche Friktionen im Magen- und Verdauungstrakt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen einer Feiergesellschaft einer großen Firma aus Kassel. Gut über 150 hatten sich in einem prominenten wie beliebten Eventlokal mit bestem Ambiente mitten in Südniedersachsen eingefunden. Hier wurde aus der hauseigenen Küche ein großes Menü mit kreativen Vor-, Haupt- und Nachgerichten angeboten. Alles sah fantastisch lecker aus. Alles schmeckte wie immer zunächst vorzüglich. Später aber stellten sich die Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Darmkrämpfe ein. Es waren nicht wenige, die sogar zur Behandlung und Beobachtung einen Klinikaufenthalt über sich ergehen lassen mussten.

Für den eigentlich integren und professionellen Betreiber des Eventlokals eine höchst unangenehme Situation. Ja eine Katastrophe. So etwas war noch nie vorgekommen, hieß es. Denn dem Vernehmen nach muss der Betreiber nun nicht nur den Imageschaden bei seinen vielen Stammgästen hinnehmen. Plötzlich standen die Gesundheitsbehörden aus der Region auf der Matte. Bei ihnen war der Vorfall angezeigt worden. Küche und Personal wurden strengstens überprüft. Eine weitere bittere Konsequenz: Das Eventlokal stornierte erst einmal bis zur endgültigen Klärung der Ursachen - möglicherweise verdorbene Lebensmittel/Salmonellen - alle weiteren Veranstaltungstermine.
red










6.01.2019 • 13:34 Uhr

Elze-Eime: Zwei Stapel Zeitungen abgefackelt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden zwei große Stapel Zeitungen durch derzeitig unbekannte Täter in Brand gesetzt. Die Stapel waren an der Dunser Straße Höhe Volksbank in Eime auf einer Holzbank im Inneren des Wartehäuschen abgelagert. Eine passierende Verkehrsteilnehmerin aus Höxter bemerkte den Brand und informierte die Polizei. Bei Eintreffen war das Feuer bereits von alleine erloschen und glimmte noch leicht. Durch das Feuer ist ein Schaden von ca 50 bis 80 Euro entstanden. Das Polizeikommissariat Elze hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können, sich beim PK Elze unter Telefon 05068-93030 zu melden. bur










6.01.2019 • 13:16 Uhr

Wie kam verdächtige BMW-Limousine auf den Acker? Nicht zugelassen und Fahrzeugführer alkoholisiert - Zeugenaufruf

Am Samstag, gegen 12 Uhr, meldete eine aufmerksame Spaziergängerin ein verdächtiges Fahrzeug in der Feldmark nördlich der Bockswieser Höhe. Die Beamten des Polizeikommissariats Oberharz stellten vor Ort fest, dass sich der nicht zugelassene PKW offensichtlich einige Stunden zuvor, vermutlich am späten Abend oder in der Nacht, dort festgefahren hat. In Folge der Ermittlungen konnte der vermeintliche Fahrzeugführer an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Dieser stand zu diesem Zeitpunkt noch immer unter dem Einfluss von Alkohol. Die Polizei Clausthal-Zellerfeld sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die in den Abendstunden des 4. Januar oder in der Nacht zum 5. Januar 2019 das Fahrzeug im Bereich Zellerfeld gesehen haben. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen dunkelblauen BMW Limousine mit NI- Kennzeichen. Zeugen oder andere Personen die Angaben zum Sachverhalt machen können werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05323 - 94 11 0 0 zu melden. ots/Foto: ots










6.01.2019 • 13:10 Uhr

Polizei beendet Drogenfahrt und beschlagnahmt Drogen und Schlagring - Rauschgiftspürhund eingesetzt

Am Freitag, gegen 19.50 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Northeim auf der Göttinger Straße einen 23-jährigen Pkw-Fahrer. Während der Kontrolle stellten sie fest, dass der Fahrzeugführer offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw, die mit einem zusätzlich eingesetzten Rauschgiftspürhund durchgeführt wurde, konnten 15 Gramm Marihuana aufgefunden werden. Weiterhin wurde bei der Personendurchsuchung des 23-jährigen ein Einhandmesser mit integriertem Schlagring, ein sogenanntes Schlagringmesser entdeckt. Sowohl die Drogen als auch das Schlagringmesser wurden beschlagnahmt.

Dem Fahrzeugführer wurde anschließend aufgrund des Drogeneinflusses eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss, des Besitzes von Betäubungsmitteln und des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. hei










6.01.2019 • 13:08 Uhr

Einem Kalefelder (54) am Geländewagen Reifen zerstochen und Lack zerkratzt

Am vergangenen Freitagnachmittag zwischen 13.45 und 18.30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Täter den Geländewagen eines 54-jährigen Kalefelders. Der Pkw war in Northeim, in einer Parkbucht gegenüber der Pforte des Firmengeländes in der Breslauer Straße 14 abgestellt. Auf der rechten Fahrzeugseite wurden beide Reifen zerstochen und der Lack über mehrere Karosserieteile zerkratzt. Es endstand ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro. Personen, die sachdienliche Hinweise gegen können werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden , Telefon 05551/7005-0.hei










6.01.2019 • 13:05 Uhr

Bei Deitersen: Mit Hyundai Reh totgefahren

In den frühen Abendstunden am gestrigen Sonnabend befuhr eine Autofahrerin aus Amelsen mit ihrem Hyundai die Kreisstraße 517 zwischen Markoldendorf und Deitersen. Als plötzlich zwei Rehe auf die Fahrbahn liefen, versuchte die Autofahrerin zu Bremsen, um nicht mit den Tieren zusammenzustoßen. ein Reh wurde dabei von dem Auto erfasst und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Am Hyundai entstand nach Schätzung der Poilizeibeamten ein Schaden von 2500 Euro.mü










6.01.2019 • 13:00 Uhr

Wieder Kontroll-Treffer der Polizei um 4.15 Uhr: 34-Jährigen mit 1,58 Promille am Steuer erwischt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 04.15 Uhr befuhr ein 34-jähriger Fahrzeugführer aus Northeim mit seinem Pkw die Breite Straße in der Northeimer Innenstadt. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass er augenscheinlich alkoholisiert ist. Ein Alko-Test ergab einen Wert von 1,58 Promille. Daraufhin wurde ihm in der hiesiegen Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde durch die feststellenden Beamten beschlagnamt. Das Führen fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge wurde ihm bis auf weiteres untersagt.hei











6.01.2019 • 12:56 Uhr

Möglicherweise angetrunken - deswegen Unfallflucht mit verlassenem Pkw an der Unfallstelle - 19-Jährige im Visier der Polizei

Am heutigen frühen Sonntagmorgen, um 05.37 Uhr befuhr eine weibliche, zunächst unbekannte Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw Renault auf der Kreisstraße 414, von Sudheim kommend, in Richtung Levershausen. In einer Linkskurve kam sie aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte einen Baum und einen Leitpfosten und kam mit ihrem Pkw auf dem angrenzenden Feld zum Stillstand.

Beim Eintreffen der eingesetzten Funkstreifenbesatzung an der Unfallstelle stand der Pkw "verlassen" auf dem Feld und es befanden sich keine Personen mehr vor Ort.
Nach dem Unfall ließ sich die Fahrzeugführerin offenbar von einem vorbeifahrenden Pkw-Fahrer bis nach Nörten-Hardenberg mitnehmen und entfernte sich dann weiterhin zu Fuß, während der Pkw-Fahrer und Zeuge die Polizei anrief. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich bei der flüchtigen Fahrzeugführerin um die 19-jährige Halterin des verunfallten Pkw Renault aus Clausthal-Zellerfeld. Die Ermittlungen dauern an. Durch den Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.000 Euro.hei/red










5.01.2019 • 21:54 Uhr

Versuchtes Tötungsdelikt in Regiotram: Wer erkennt diesen Messer-Stecher?

Polizei sucht mit Foto aus der Überwachungskamera nach dem Täter und bittet um Hinweise

Die Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen wenden sich soeben mit einem schweren Kriminalfall an die Öffentlichkeit - auch in Südniedersachsen. In einer gemeinsamen offiziellen Verlautbarung heißt es:

Am Silvestertag kam es in einer Regiotram in der Kasseler Nordstadt zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein noch unbekannter Täter hat nach einem verbalen Streit einen 38-jährigen Mann aus Kassel mit einem Messer in den Bauch gestochen und war an einer Haltestelle aus der Bahn geflüchtet. Das Opfer kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus und musste notoperiert werden.

Zeugen aus der Bahn der Linie 1 berichteten den eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord, dass es am 31. Dezember 2018 während der Fahrt auf der Holländischen Straße stadtauswärts, zwischen den Haltestellen "Hauptfriedhof" und "Wiener Straße", gegen 13:15 Uhr zu der Tat kam. Zuvor habe der nun flüchtige Täter gegen die Tür der Regiotram gespuckt und war von dem späteren Opfer höflich auf sein Fehlverhalten hin angesprochen worden. In dem weiteren Verlauf eines Streitgesprächs habe der Täter ein Klappmesser hervorgeholt und damit dem 38-Jährigen gegen den Kopf geschlagen und dann in den Oberkörper gestochen. Fahrgäste forderten den Täter lautstark auf, sein Tun zu unterlassen, woraufhin der Unbekannte an der Haltestelle "Wiener Straße" die Bahn verließ und in Richtung Helmholtzstraße flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Das Opfer ist außer Lebensgefahr und befindet sich weiterhin im Krankenhaus.

Täterbeschreibung: Männlich, ca. 25 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß, schlanke Statur, kurze braune Haare, 3-Tage-Bart; bekleidet mit roter Jacke, blauer Jeans, einem gestreiften Pullover und einem schwarzen Schal. Er sprach Deutsch mit Akzent.

Neben den bereits der Polizei bekannten Zeugen suchen die Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo nun weitere Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können oder ihn während der Flucht gesehen haben. Diese setzen sich bitte dringend mit der Polizei in Kassel unter 0561-9100 in Verbindung.ots /Foto: Polizei











5.01.2019 • 21:47 Uhr

Maskierter Räuber mit Pistole überfällt Imbiss in der Altstadt von Hann. Münden - 90 Euro erbeutet - Täter auf der Flucht

Ein maskierter Mann hat am gestrigen Freitagabend (04. Januar 2019) einen Döner-Imbiss in der Lohstraße in Hann.Münden überfallen. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten vorliegenden Informationen betrat der ca. 170 bis 180 Zentimeter große, dunkel gekleidete Unbekannte um kurz nach 21 Uhr das Lokal, bedrohte den zu diesem Zeitpunkt allein anwesenden Inhaber mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Geld. Der Bedrohte händigte dem Räuber daraufhin rund 90 Euro aus. Mit der erpressten Beute ergriff der maskierte Täter die Flucht. Eine sofort mit mehreren Streifenwagen nach ihm eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.
Täterbeschreibung: Ca. 170 bis 180 Zentimeter groß, schlank, komplett dunkel gekleidet, sprach hochdeutsch ohne Akzent. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.jk










5.01.2019 • 21:43 Uhr

Uslar: In Wohnung eingebrochen und nichts gestohlen

In der Zeit von Mittwoch, 26.Dezember 2018, 13 Uhr, bis Freitag, 04.Januar 2019, 13:00 Uhr, drangen unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in Uslar im Josef-Haydn-Ring ein. Während der Abwesenheit der Bewohner hebelten die Unbekannten ein Holzfenster auf und gelangten hierüber in das Wohnzimmer. Anschließend durchsuchten sie zielstrebig den Wohnbereich des Hauses nach Diebesgut. Ohne etwas zu entwenden verließen die Täter das Haus über die Terrassentür.

Die Polizei Uslar hofft auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Donnerstag im Josef-Haydn-Ring Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen können, wird gebeten sich an das Polizeikommissariat Uslar, Telefon 05571-926000, zu wenden. reu










5.01.2019 • 21:40 Uhr

Bad Harzburg: Jahrelanger Streit unter Nachbarn eskaliert zu Hass-Attacke

In einem Bad Harzburger Ortsteil kam es gestern aufgrund langjährig andauernder, nachbarlicher Streitigkeiten zu einer Bedrohung. Der Beschuldigte drohte dem Opfer es mit einem Messer abzustechen, wenn dieses seinen Hund nochmals auf der von ihm gepachteten Grünfläche laufen lassen würde. Gegen den Beschuldigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine sogenannte Gefährdeansprache durchgeführt. ots











5.01.2019 • 08:50 Uhr

Ist der Mensch ein Auslaufmodell? Die technisch-politischen Überlegungen des Yuval Noah Harari

Prof. Gerhard Armanski über die technisch-politischen Überlegungen des Yuval Noah Harari

Mit „Homo Deus. A Brief History of Tomorrow“ (eine kurze Geschichte von morgen) ist der israelische Autor auf den Bestsellerlisten gelandet. Seine These, dass der Mensch und seine technischen Hervorbringungen sich anschicken, ein neues superdigitales Zeitalter einzuläuten, ist nicht so neu und längst aus der Science Fiction in die Literatur heutiger und zukünftiger Trends gewandert. Das Schlagwort vom digitalen Zeitalter geht um, begrüßt und/oder befürchtet. Unsere Zukunft hat schon begonnen, und es ist nicht sicher, ob 'der Mensch' weiter dessen Herr sein wird. Er strebe danach, unsterblich, glückselig, ja göttlich zu werden, wenn das auch vermutlich nur Superexemplaren seiner Gattung möglich sein wird. Und der übergroße Rest? Was zum Beispiel wird aus den Arbeitsplätzen unter dem Druck künstlicher Intelligenz, was aus der Familie im Einfluß von Nanotechnologie und regnerativer Medizin? Hier schleicht sich das nicht geringe Unbehagen in die Szene, homo sapiens könnte überflüssig werden bzw. sich selbst machen. Da jeder lebende Organismus letztlich ein Algorithmus sei, bestünden keine unüberwindbaren Schwierigkeiten, beide zu gigantischen intellektuellen Strukturen zu verkoppeln. Das finde vor unseren Augen bereits statt, wie der Autor nicht müde wird, an vielen Beispielen zu belegen. Digitale Programme und Maschinen seien jetzt schon und mehr noch im Kommenden durchaus überlegen.Wenn es sonst nichts wäre, stellte das Buch geradezu ein Kompendium einer technikdurchtränkten Zukunft dar, und man kann mit ihm durchaus ins Grübeln geraten, ob das überhaupt noch steuerbar sei.

Eine sich überschlagende Entwicklung

In den Einleitungskapiteln stellt der Autor vor, dass wir in ein neues erdgeschichtliches Zeitalter eingetreten seien, nämlich das Anthropozän. In ihm seien Wandlungs- und Informationsprozesse auf dem Globus nicht mehr evolutionär, sondern von technisch-wissenschaftlichen Anstößen des Menschen gesteuert. Über verschiedene Etappen sei der menschliche Geist schließlich in der humanistischen Revolution der letzten drei Jahrhunderte angekommen, die Humanität höher hänge als Gott und dem Universum Bedeutung verleihe, sich aber unter den neuen überschießenden, menschengemachten Entwicklungen nun ihrerseits wandele. Die neuen Technologien töten die alten Götter. Für sie werde die Menschheit Energie und Rohstoffe in ungeahntem Ausmaß benötigen. Was beide knapp machen wird und obendrein für das Ökosystem höchst bedrohlich sei. Hunderte von Millionen Menschen auf der Erde befänden sich in einer konsumistischen Aufholjagd, deren Ende nicht abzusehen ist. Mit der wissenschaftlichen Revolution gewännen die neuen Formeln von Wissen -Empirie mal Mathematik und Erfahrungen mal Empfindlichkeit - an Boden. Das ist nicht hergeleitet, sondern hingestellt wie oft in dem Buch. Was dem Verfasser plausibel erscheint, behandelt er als real. Das ist häufig auf den ersten Blick einleuchtend, wenn auch nicht zwingend. Der Humanismus beziehe seine Stärke aus einer Vielfalt intellektueller, gefühlsmäßiger und physischer Erfahrungen. Doch spalte er sich zunehmend in liberale, sozialistische und evolutive Spielarten auf.
Im frühen 21. Jahrhundert nimmt der Zug des Fortschritts unter der Fahne von Biotechnologie und Computeralgorithmen schwindelerregende Fahrt auf. Wer ihn jetzt nicht entere, bleibe außen vor. Die Welt wird ihm unkenntlicher. Entkoppelung ist im Gang. Längst hat der triumphierende Liberalismus die Religion beiseite geschoben oder durch eine neue technizistische ersetzt. Was wird aus der Erfahrung, wenn sie zum Designprodukt geworden ist? Was aus der Freiheit bei computergestützten Entscheidungen? Wie wird das den Markt, die Menschenrechte und die Demokratie beeinflussen? Der Autor stellt das weniger als Frage, sondern als unabsehbar heraufkommende Tendenz dar. Sie unterminiere den philosophischen Liberalismus, der doch auf die Bewegungs- und Denkfreiheit des Indivduums baue. Menschen sind teil- und zusammensetzbar. Externe Algorithmen können sie unter Umständen besser verstehen als sie sich selbst. Vom allwissenden digitalen Netzwerk können wir uns immer weniger lösen. Die neuen Technologien vermöchten die humanistische Revolution umzudrehen und die menschliche Autorität auf nichtmenscliche Algorithmen überführen. Manche lehnen das ab, Millionen begrüßen es. Das Individuum bliebe dann nur noch ein Phantasma.
Die intellektuelle und soziale Ungleichheit nehme zu. Das große Projekt des vergangenen Jahrhunderts, Hunger, Seuchen und Krieg zu überwinden und stattdessen Überfluß, Gesundheit und Frieden herbeizuführen, steht vor neuen Herausforderungen. Ihre Versprechen, ein unerhörtes Zeitalter des Superwohlbefindens anzusetzen, mag in die Herrschaft einer illiberalen, technisch-übermenschlichen Kaste münden. Ein paar Veränderungen im menschlichen Genom und eine Datenreligion mit ihr könnten eine weitere kognitive Revolution in Gang setzen. Dann begehren nicht Menschen die Freiheit, sondern Informationen. In ihnen befände sich die Bedeutung des Universums, nicht in uns.
Was wir den Tieren antaten, mag so auch uns selbst passieren, nämlich unterworfen und abhängig zu werden. Festgelegt ist das nicht und die Entwicklung kann durchaus verschiedene Gesellschaften erblicken, den Horizont und unsere Optionen erweitern, uns aber auch verwirren und passiv machen. Eine allumfassende Wissenschaft sagt ein algorithmisches Leben voraus, in dem sich Intelligenz und Bewußtheit voneinander abkoppeln. Mit der Frage, ob wir das akzeptieren können und wollen, endet das Buch. Was wird unter diesen Voraussetzungen aus Gesellschaft, Politik und Alltagsleben? Eine Trendaussage ist noch keine Voraussage.

Stimmt das so? Der unruhige Boden der Zukunft

Obwohl sie bewußt keine Prophetie darstellen, erhellen die Thesen und verdüstern zugleich. Sehr materialreich stellen sie uns vor Augen, was passieren kann. Sie bieten in sich schlüssige extrapolierende Fingerzeige auf anstehende Entwicklungen, die helfen uns auf sie vorzubereiten und/oder ihnen entgegenzuwirken. Das Protokoll markiert Tendenzen in ihrer Häufigkeit und Dichte, nicht mehr und nicht weniger. Eines Kommentars oder einer bedauernden, wertenden oder begrüßenden Stellungsnahme enthält sich der Autor. Ist es eine Utopie oder eine Dystopie? Das werden/sollen die LeserInnen selber beantworten, indem sie diese Schrift auf den Prüfstand stellen. Vieles von dem Vorgetragenen ist ja bekannt. In seiner Zuspitzung wird jedoch allzuviel abgehalftert, was näherem Nachfragen nicht standhält.
Das betrifft die mindestens vorschnelle Leugnung Gottes sowie 'des Menschen'. Seine Alltagsrealität, philosophische oder theologische bleiben außen vor. Auch er selbst erscheint merkwürdig blaß und abstrakt. Woraus wäre zu schließen, dass er kein inneres Selbst mehr habe, wie widersprüchlich auch immer? Harari als „Lebenswissenschaftler“ neigt zum technizistisch-biologistischen Reduktionismus, politische Willensbildung bleibt unterbelichtet. Die Gesellschaft kommt als bloße Ansammlung von Menschen vor und ihre sehr unterschiedliche soziale Lebenslage und -bewertung, die ihre Ansichten und Handlungen prägen, spielen keine Rolle. Der (gegenwärtige) Kapitalismus erfährt keine Untersuchung. Dadurch wird das Terrain eindeutiger und widersprüchsfreier, als es wirklich ist. So bleiben unverschiedliche und gegenläufige Antriebskäfte (vgl. die antidigitale Bewegung), die etwas zur Kontrollierbarkeit dess Geschehens aussagen, unausgelotet.Subjekte und Kollektive und ihre mögliche Rebellion erscheinen nicht im Fokus. Ist das Ende der Geschichte gekommen? In diesem Licht erscheint Hararis Werk als unterkomplexe Darstellung von oben. Der Film „Fahrenheit 451“ zeigt, wie eine Kulturpolizei alle Bücher abfackelt, um Bewußtsein und Erinnerung der Menschen zu löschen. Nach Ansicht des Verfassers könnte eine neue Technoreligion dasselbe mit anderen Mitteln bewirken. Wie entschlossen und durchsetzungsstark ist sie aber? Ein negativ gefärbtes Überfliegen fördert das nicht zutage.
Mut macht es nicht, das Buch, aber wachsam, von daher jedenfalls wichtig. Es ist erstaunlich, lehrreich, erschröcklich und manchmal vergnüglich zu lesen. Es gibt nicht viele Arbeiten mit einer derart kundigen und eindeutigen Aussage. Wenn wir nicht aufpassen, werden wir überflüssig. Jeglicher Selbstzufriedenheit wirkt es entgegen, zu der wir auch aus anderen Gründen keinen Anlaß haben. In vieler Hinsicht leben wir bereits in der „schönen neuen Welt“ weitreichender Machbarkeit. Setzt die Zukunft das fort oder übersteigert es noch? Die Darstellung läßt das mindestens mutmaßen. Es liegt an der Einsicht und Handlungsbereitschaft der Menschheit, da ein Wörtchen mitzureden. Denn noch immer steht für uns die Humanität obenan. Gerhard Armanski
Foto: Thomas Fischer














5.01.2019 • 08:33 Uhr

Aufatmen bei Handel, Banken und Sparkassen - Geldtransporter fahren wieder

Geld- und Wertdienste: Ende der Streiks ist perfekt - Tarifparteien einigen sich

In der fünften Runde der Tarifauseinandersetzung für die Geld- und Wertdienstleister (u.a. Geldtransporter) haben sich die Verhandlungskommissionen der Gewerkschafts- und Arbeitgeberseite nach einem 14-stündigen Verhandlungsmarathon Donnerstagnacht auf einen vorläufigen Tarifabschluss für die 12 000 Beschäftigten der Geld- und Wertdienstleister verständigt. "Der zweijährige Tarifvertrag sieht Erhöhungen von bis zu 14,42 Prozent für den Geldtransport und 17,15 Prozent für die Geldbearbeitung in den Cash-Centern vor", darauf wies der Hauptgeschäftsführer der BDGW, Dr. Harald Olschok, hin. Mit diesen Erhöhungen gehen wir weit über die "Schmerzgrenze" hinaus. Im Interesse unserer Kunden aus dem Handel, Banken und letztlich der Verbraucherinnen und Verbraucher wollten wir jedoch ein schnelles Ende der dreitägigen Warnstreiks, so Olschok. Er wies auch darauf hin, dass die Preise für das Bargeldhandling bei derart hohen Lohnsteigerungen deutlich steigen würden.
Die ver.di Bundestarifkommission stimmte am Freitagmittag dem Ergebnis zu und kündigte bis spätestens Samstag, 0 Uhr, das Ende der Streiks an. Verband und Gewerkschaft haben eine dreiwöchige Erklärungsfrist, bis zum 24. Januar 2019, vereinbart.

Der Abschluss geht weit über die Vorgaben der BDGW Mitgliedsunternehmen hinaus, so Olschok. Deshalb würden die Mitglieder der BDGW am Montag, den 21. Januar 2019, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Annahme des Tarifergebnisses abstimmen.
red/fis/

Das Bild dokumentiert einen Geldtransporter in diesen Tagen wieder auf der Fahrt in Bad Gandersheim. Der große Streik ist abgewendet. Die Geldautomaten in den Banken und Sparkassen werden mit Geld versorgt. Foto: Thomas Fischer










4.01.2019 • 22:16 Uhr

Schock in Bad Gandersheim und Einbeck: Dutzende "Fake"-Anrufe "Hier ist Ihre Polizei...."

Gandersheims Polizeichef Ralf Büsselmann berichtet heute:
Seit den frühen Morgenstunden erhielten dutzende Bürgerinnen und Bürger aus dem Großraum Einbeck und Bad Gandersheim einschließlich diverser Ortsteile am heutigen Freitag gefakte Anrufe mit unterdrückter Rufnummer und einer nicht existenten Rufnummer 2251. Am anderen Ende eine männliche, deutsche Stimme, die sich als Polizeibeamter aus Bad Gandersheim ausgab. Der Mann versuchte es vorzugaukeln, dass die Polizei eine "rumänische" Täterbande festgennommen habe, bei denen Unterlagen der Angerufenen gefunden worden seien. Um Schaden abzuwenden, wollte der unbekannte Anrufer Daten zur Adresse und den Vermögensverhältnissen der Angerufenen erfragen - augenscheinlich um in Frage kommende Tatorte und Objekte auszubaldowern. Die Angerufenen ließen sich glücklicherweise bislang nicht aus der Reserve locken und gaben keinerlei Daten über sich preis. Stattdessen informierten sie richtigerweise die Polizeikommissariate in Bad Gandersheim und Einbeck über die Anrufe. Dort wurden anlassbezogene Ermittlungen augenommen. Aufgrund der besonnen Reaktion der Angerufenen kam es bislang zu keinem schädigenden Ereignis und somit zu keiner Straftat! Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten der Angerufenen und weist ausdrücklich darauf hin, dass selbst im Falle einer tatsächlichen Festnahme irgendwelcher Täterbanden keine Anrufe erfolgen, in welchem Daten erfragt werden. Befragungen erfolgen im Bedrafsfall direkt vor Ort unter Vorlage des Dienstausweises der ermittelden Beamten. Geben Sie also bitte keine Daten über sich fernmündlich preis - erst recht nicht an Unbekannte!











4.01.2019 • 22:12 Uhr

Bundespolizei fasst gesuchten Straftäter mit Batzen Drogen - 35-Jähriger muss zunächst für 186 Tage in Haft

Die Staatsanwaltschaften in Hannover und Hildesheim hatten den derzeit wohnungslosen Mann eigentlich wegen diverser Leistungserschleichungen zur Festnahme ausgeschrieben. Wahlweise hätte er entweder 186 Tage Arrest verbüßen oder insgesamt knapp 2.400 Euro zahlen müssen. Als die Beamten der Bundespolizei in Hannover den Ausgeschriebenen kontrollierten, kam zudem noch eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel zu Tage. 400 Gramm Marihuana, 30 Gramm Kokain und 45 Gramm Haschisch, wahrscheinlich nicht nur für den Eigenbedarf, führte er mit sich. Das entsprechende Geld konnte weder von ihm noch von seinen "Bekannten" aufgebracht werden. Das bedeutete folglich Arrest. Zu den 186 Tagen kommen sehr wahrscheinlich noch eine unbestimmte Anzahl an Tagen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu. Im Moment sitzt er im Polizeigewahrsam in Hannover und ist am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt worden. Er wird einsitzen.ots










4.01.2019 • 22:07 Uhr

Diebstahl eines Autos in Uslar: Wer erkennt den Ganoven-Opa?

Mit einen Fahndungsfoto versucht jetzt die Polizei in Uslar einen ungeklärten Fall zu ermitteln:
Unbekannte Täter entwendeten einen auf dem Gelände eines Uslarer Autohauses in der Zeit vom Dienstag, 25. September 2018 bis zum 6. Oktober 2018 zum Verkauf abgestellten Pkw. Im Rahmen von Ermittlungen erhärtete sich nun der Verdacht gegen eine hier unbekannte männliche Person, die den tatbetroffenen Pkw geführt hat. Die Polizei Uslar bittet daher nun um sachdienliche Hinweise zur Ermittlung der Identität der auf dem Foto abgebildeten derzeit unbekannten Person unter der Telefon 05571 - 92 6000. cu/Foto: Polizei











4.01.2019 • 21:59 Uhr

In Osterode: "Falsche Polizisten" versuchen Bürger reinzulegen - Hier wichtige Tipps

"Falsche Polizeibeamte" haben am heutigen Freitag (04.01.19) Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet Osterode angerufen und versucht, unter Vorspiegelung fadenscheiniger Behauptungen gezielt Informationen über im Haus oder der Wohnung aufbewahrte Wertsachen oder auch vorhandene Tresore zu erlangen. Insgesamt gingen bei der Wache des Polizeikommissariats Osterode im Laufe des Vormittags rund zehn Mitteilungen über derartige Telefonkontakte ein.

Alle Angerufenen reagierten nach Auskunft der Beamten zum Glück genau richtig und beendeten die Telefonate, ohne auf die Fragen geantwortet zu haben. Zu einem finanziellen Schaden ist es deshalb nach uns vorliegenden Informationen bislang nicht gekommen.

Die Ermittler der Polizei Osterode schließen jedoch nicht aus, dass die Betrüger ihre Anrufserie solange weiter fortsetzen werden, bis sie doch noch zum "finanziellen Erfolg" kommen.

In den Anrufen tischen die Betrüger zum Beispiel frei erfundene polizeiliche Informationen oder Geschehnisse auf, um die Angerufenen psychisch unter Druck zu setzen oder so sehr zu verunsichern, dass es schließlich zu einer Übergabe von Geld oder Wertsachen kommt.

Die Ermittler raten angesichts der aktuellen Anrufserie zu besonderer Vorsicht und empfehlen die Beachtung folgender Hinweise:

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich! Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft. Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. Sie der Anrufer unter Druck setzt. Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Wenn Sie glauben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie im Internet unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/ oder https://www.lka.polizei-nds.de/praevention/aktuellewarnmeldungen/vorsicht-falscher-polizist-112918.html.










4.01.2019 • 21:54 Uhr

Lkw-Fahrer kollabiert: Plötzlich runter von der B 82, rauf auf einen Acker

Am heutigen Freitag,, 08.20 Uhr, befuhr ein 54-jähriger Fahrer eines voll beladenen Sattelzuges aus Teutschenthal die Bundesstraße 82, Rhüden in Richtung Goslar. Vor der Brücke / Anschlussstelle Lutter geriet er aufgrund gesundheitlicher Probleme nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfahl und kam nach 100 Meter auf einem Acker zum Stehen. Der Fahrer wurde mit einem Rettungswagen der Klinik in Goslar zugeführt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca 5000 Euro. Der Lkw musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Glücklicherweise befand sich zum Unfallzeitpunkt kein Fahrzeug im Gegenverkehr.ots/ Foto: Polizei










4.01.2019 • 17:31 Uhr

Der aktuelle Börsen-Kommentar: Keine guten Vorsätze

Eine erste Jahreseinschätzung zeigt Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, im aktuellen Börsenkommentar für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group auf:


Zumindest an der Börse hält sich die Einlösung guter Vorsätze für das neue Jahr zu Beginn [noch] in Grenzen. Die Kurse für Staatsanleihen schossen nach oben, das bedeutet allerdings nur, dass die Zinserwartungen aufgrund von Konjunkturängsten weiter nach unten gerichtet sind. An den Aktienmärkten waren die alten Probleme auch die neuen: Unternehmen berichten jetzt von den Auswirkungen der im vergangenen Jahr erlassenen Handelsbeschränkungen, die Konjunkturausblicke bleiben mit Unsicherheit behaftet und im Vereinigten Königreich wird weiterhin der harte Brexit geprobt. Dass hierüber keine rechte Stimmung aufkommen will, ist verständlich. Irgendwann wird auffallen, dass die Welt nun wiederum auch nicht so schwarz ist, wie sie jetzt gemalt wird. Wann die Buntstifte wieder ausgepackt werden ist allerdings noch nicht gewiss.

Stimmung im Euroraum taucht in den Normalbereich ein

Die bevorstehenden Wirtschaftsdaten dürften nicht dazu angezeigt sein, die gegenwärtige Negativspirale zu durchbrechen. Aus dem November 2018 gibt es deutsche Produktionsdaten, die wahrscheinlich einen Rückgang der hiesigen Leistung im produzierenden Gewerbe ausweisen werden. Das Economic Sentiment, ein Stimmungstest bei Verbrauchen und Unternehmen im Euroraum, dürfte im Dezember einen guten Teil der Abwärtsbewegung anderer Stimmungsindikatoren nachgeholt haben und in den Normalbereich eingetaucht sein. In den USA ist die Inflationsrate der Verbraucherpreise im Dezember 2018 – erstmals seit Sommer 2017 – unter das Inflationsziel der US-Notenbank in Höhe von 2,0 Prozent gerutscht.
red(Dr. Ulrich Kater











4.01.2019 • 17:15 Uhr

Der Hype Dieselskandal - Emissionen, Gesetzgebung und Nachrüstung

Das Thema am Donnerstag, 14.Februar, um 19 Uhr, mit Professor Thomas Koch im PS.SPEICHER

Die öffentliche Meinung steht ziemlich eindeutig fest. Die Automobilindustrie hat im großen Stil betrogen. Aus diesem Grund werden Immissionsgrenzwerte in den Städten überschritten. Die kommunizierten Konsequenzen reichen bis zu sehr hohen Todesfallzahlen durch die Konzentration einzelner Schadstoffkomponenten. Dies sei im Wesentlichen die Schuld der Industrie.

"So einfach ist es jedoch nicht", sagt Prof. Thomas Koch, Leiter des Instituts für Kolbenmaschinen am Karlsruher Institut für Technologie KIT. Er ist dort seit 2013 verantwortlich für Forschung und Lehre im Fachgebiet der Verbrennungsmotoren. Von 2003 bis 2013 war er bei der Daimler AG verantwortlich für Thermodynamikumfänge in der Nutzfahrzeugmotorenentwicklung.

Prof. Koch übt sehr differenziert Kritik an verschiedenen Stellen; jeweils dort, wo es ein Fehlverhalten zu beklagen gibt. Dies betrifft natürlich Abläufe in der Industrie, jedoch ist keineswegs alles kritikwürdig, was als solches tituliert wird. Ebenfalls beleuchtet er die großen Schwachstellen der Gesetzgebung und des Gesetzgebungsprozesses. Koch erklärt am Beispiel von typischen Alltagssituationen, wie hoch die Belastung durch die Immissionen wirklich ist und streift auch das Bild der Berichterstattung bis hin zur leidenschaftlich diskutierten Thematik der Nachrüstlösung.

Der Eintritt kostet 10 Euro, FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER, in der Tourist-Information in Einbeck oder an der Abendkasse. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde bei Snacks und Getränken sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Anmeldung zur Veranstaltung und weitere Informationen unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de .
red/fis

Das Bild zeigt Prof. Thomas Koch . Foto: (KIT)

Über den PS.SPEICHER:
Die Erlebnisausstellung PS.SPEICHER Einbeck erlebt seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 überregionale Aufmerksamkeit und ungebrochen starken Publikumszulauf. Grundlage der Ausstellung ist eine Sammlung historischer Fahrzeuge aus dem Besitz des Kaufmanns Karl-Heinz Rehkopf, die er der gemeinnützigen Kulturstiftung Kornhaus schenkte und damit der Allgemeinheit öffentlich zugänglich machte. Die Sammlung gilt als eine der größten ihrer Art weltweit. Insbesondere die hochprofessionelle und moderne Art der Präsentation der Sammlung hat große Beachtung beim Publikum und in den Medien gefunden. Weitere Informationen finden Sie auf www.ps-speicher.de sowie auf www.facebook.com/ps.speicher.
red/fis











4.01.2019 • 17:10 Uhr

Unbeschwert im Netz mit dem DigitalSchutz der Öffentlichen

Öffentliche Versicherung Braunschweig mit neuer Absicherung gegen Cyberkriminalität

Mit dem neuen DigitalSchutz bietet die Öffentliche Versicherung Braunschweig ab sofort eine Absicherung gegen Cyberkriminalität: Unter anderem bekommt der Kunde Ersatz für Verluste bei Ein- und Verkäufen im Internet sowie bei Identitätsmissbrauch von Online-Kundenkonten und Bezahldiensten wie Paypal oder mit Bank- und Kreditkarten. Bei der Wiederherstellung von Daten nach einer Cyberattacke wird professionelle Hilfe geleistet.

Der DigitalSchutz der Öffentlichen beinhaltet ebenfalls einen Persönlichkeitsschutz, der sich zum Beispiel um die Löschung von missbräuchlich verwendeten Daten kümmert und eine psychologische Erstberatung bei Cybermobbing bietet. Außerdem eingeschlossen ist eine Fremdschadenversicherung, die etwa bei versehentlicher Veröffentlichung von vertraulichen oder urhebergeschützten Daten oder bei ungewollter Übermittlung von Schadsoftware Erstattung leistet. Der DigitalSchutz ist für einen Monatsbeitrag von 4,95 Euro erhältlich und sichert als Familienversicherung auch Partner und Kinder ab. Der Kunde hat dabei ein monatliches Kündigungsrecht.

„Jeder zweite ist bereits Opfer von Cyberkriminalität gewesen. Momentan steigt aber nicht nur die Anzahl der Betroffenen, sondern auch die Professionalität der Täter immer weiter an. Daher wird eine Versicherung gegen Cyberkriminalität in Zukunft zur absoluten Notwendigkeit für uns alle werden“, so Dirk Gronert, Mitglied des Vorstandes der Öffentlichen.

Der DigitalSchutz der Öffentlichen kann auf der Webseite des Unternehmens komplett digital abgeschlossen werden und ist Bestandteil der Digitalstrategie des Regionalversicherers. Auch der digitale Abschluss von Kfz-Policen ist bereits möglich. Ein Online-Kundenportal mit vielen Services wie beispielsweise dem Anlegen von Schäden, Herunterladen von Dokumenten oder dem automatischen Versand von Unterlagen ist für alle Kunden des Braunschweiger Versicherers kostenlos nutzbar.

„Wir möchten den Kunden dort abholen, wo er sich am liebsten aufhält – ob im Internet oder in einer unserer über 150 Geschäftsstellen überall im Geschäftsgebiet“, ergänzt Dirk Gronert. „Und natürlich ist uns die Sicherheit unserer Kunden am wichtigsten, egal ob sie sich online oder offline bewegen. Daher ist der DigitalSchutz eine perfekte Ergänzung unserer umfangreichen Absicherungsmöglichkeiten.“ red











4.01.2019 • 17:08 Uhr

Einbecker Nachteule informiert mit neuem Flyer - Nachtbusverbindungen Göttingen – Northeim – Einbeck im Hosentaschenformat

Mit 300 PS und Chauffeur nach Hause – das ist das Motto des Nachtbusses Einbecker Nachteule, der an den Wochenenden und Feiertagen Einbeck, Northeim und Göttingen verbindet.
Mit einem neuen Flyer informieren der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (VSN) und der Landkreis Northeim über die Haltestellen und Abfahrtszeiten des Nachtbusses, die größtenteils mit behindertengerechten Niederflurfahrzeugen bedient werden. Die VSN-Preise sind auf einem Blick vergleichbar. Das Faltblatt enthält Tipps zum Fahrkartenkauf. Um die Fahrpreise zu reduzieren bieten Viererkarten, Achterkarten, Tageskarten oder Kleingruppenkarten Preisvorteile. Die SchülerFreizeitKarte gilt für Personen bis 20 Jahren als Zusatzkarte zur Schülermonatskarte und zur Schüler-Sammelzeitkarte in Regionalbussen, Stadtbussen und Nahverkehrszügen in der 2. Wagenklasse im VSN-Verbundgebiet und somit im Nachtbus Einbecker Nachteule.
Zusätzlich gibt es Informationen zur VSN-Fahrplan-App, mit der die Routenplanung von Tür zu Tür erfolgen kann und neben Echtzeitauskünften auch die Tarifübersicht aller möglichen Fahrkarten enthalten sind.
Der Flyer und weitere Informationen sind erhältlich auf www.vsninfo.de, info@vsninfo.de oder unter Telefon 0551/998099.red











4.01.2019 • 17:05 Uhr

Fahrplanänderung Heberbörde

Ersatzangebot durch die Buslinien 41 und 61 ab Januar 2019 wegen Einstellung der Buslinie 271 Bad Gandersheim – Helmscherode

Die Buslinie 271 Bad Gandersheim – Helmeschrode der Fima Tappe-Touristik wurde mit Wirksamkeit zum 22. Dezember 2018 (erster Ferientag) eingestellt.
Als Ersatz für die Leistungen der Linie 271 dienen ab dem 7. Januar 2019 die Buslinien 41 und 61 des Regionalverkehrs Hildesheim (RVHI).
Die Fahrpläne der Linien 41 und 61 sind dahin gehend angepasst, dass auch die Ortschaften Wolperode, Ackenhausen, Gremsheim und Helmscherode bedient werden, sowie die Grundschule Bad Gandersheim.
Die ab Januar 2019 gültigen Fahrpläne der Linien 41 und 61 können im pdf-Format unter www.vsninfo.de heruntergeladen werden.red












4.01.2019 • 16:58 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der zweiten Kalenderwoche

In der Woche vom 7. bis 13. Januar 2019 wird der Landkreis Northeim in folgenden Bereichen mit mobilen Geräten Geschwindigkeitsmessungen durchführen:

Montag, 7. Januar: Raum Northeim
Dienstag, 8. Januar: Raum Einbeck
Mittwoch, 9. Januar: Raum Kalefeld
Donnerstag, 10. Januar: Raum Katlenburg-Lindau
Freitag, 11. Januar: Raum Nörten-Hardenberg

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.
lpd/Foto: Thomas Fischer











4.01.2019 • 09:11 Uhr

Volksbank Gandersheim-Seesen: Immer ein Stück schneller... Erstmals Werbung für Voting für Feuerwehren

Das ist die totale Bodenhaftung! Die Volksbank Bad Gandersheim-Seesen engagiert sich nicht nur ideel und finanziell für die Freiwilligen Feuerwehren in ihrem Geschäftsgebiet. Jetzt hat sie erstmals den digitalen Unterstützungshammer herausgeholt. In einem Post macht sie sich auf ihrem Account dafür stark, dass noch mehr Menschen (Kunden/Kundinnen) die Bewerbung der Gandersheimer Feuerwehr unterstützen, die sich sich bekanntlich für den Conrad-Dietrich-Magirus-Award als Nationales Feuerwehrteam beworben hat (wir berichteten ausführlich). Die Volksbank fordert ihre Internet-User/Userinnen ultimativ auf, sich bis zum 27. Januar 2019 unter folgendem Link an dem Voting (Abstimmung) zu beteiligen:

https://award.magirusgroup.com/.../nationales-feuerw.../detail/..

Foto/Sreenshot: Voba Seesen










3.01.2019 • 17:53 Uhr

Erleichterung! Vermisstensuche beendet: 49-Jährige aus Kassel ist wieder da

Die seit vermisste 49 Jahre alte Sandra M. aus Kassel-Niederzwehren (wir berichteten) ist wieder da und begibt sich in ärztliche Behandlung. Sie hatte gestern gegen 11 Uhr ihre Wohnung in der Dennhäuser Straße in Kassel verlassen und war seitdem verschwunden. Heute Nach ihr war unter anderem mit einer Rettungshundestaffel und einem Polizeihubschrauber gesucht worden. Die Kasseler Polizei bedankt sich bei allen, die sich an der Suche nach der Vermissten beteiligt haben.ots










3.01.2019 • 17:48 Uhr

Goslar: Afghane attackiert seine Frau und weitere Personen mit Messer - Richter erlässt Haftbefehl

Der noch am späten Nachmittag des Tattages in Goslar vorläufig festgenommene 27-jährige und gebürtig aus Afghanistan stammende Tatverdächtige, der mit einem Messer Menschen verletzte (seine Frau) und andere bedrohte (wir berichteten), wurde nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen am gestrigen Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Goslar vorgeführt, der entsprechenden Haftbefehl erließ.ots










3.01.2019 • 17:41 Uhr

Radfahrer (81) bei Unfall in Lenglern schwer verletzt - Kollision mit einem Mercedes

Bei einem Verkehrsunfall in Lenglern (Landkreis Göttingen) ist ein 81 Jahre alter Radfahrer am Mittwochnachmittag (02.01.19) gegen 13.55 Uhr schwer verletzt worden. Der Mann wurde in eine Göttinger Klinik eingeliefert.

Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen befuhr ein 53-Jähriger mit seinem Mercedes von der Mittelstraße kommend die Straße "Kramberg". Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden 81-jährigen Radfahrer. Der ältere Mann kam mit seinem Rad zu Fall und erlitt schwere Kopfverletzungen. Der aus dem der Flecken Bovenden stammende Autofahrer blieb unverletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Die Polizei Göttingen ist auf der Suche nach Unfallzeugen. Hinweise bitte unter Telefon 0551/491-2115. jan










3.01.2019 • 17:34 Uhr

Mit Gaspistole in die Luft geschossen: Am Ende Einweisung in Psycho-Klinik

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei bezüglich einer Schussabgabe aus einer Gaspistole am gestrigen Mittwoch auf dem Marktplatz in Höxter (wir berichteten) haben ergeben, dass der Mann zuvor mit einer Frau und einem Mann in Streit geraten war. Im Verlaufe dieses Streites hat er eine Gaspistole aus seiner Hosentasche geholt und einen Schuss in die Luft abgegeben. Anschließend hat der Mann den Marktplatz in Richtung Grubestraße verlassen. Er konnte wenige hundert Meter vom Tatort entfernt von einer Polizeistreife festgestellt und festgenommen werden. Da der Mann bei dem Streit offensichtlich Beleidigungen und Bedrohungen ausgesprochen hat, wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Auf Grund der Schussabgabe wird auf Grund des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen ihn ermittelt. Im Verlaufe der Vernehmungen ergaben sich Hinweise, dass der Mann unter einer psychischen Erkrankung leidet. Nach einer amtsärztlichen Begutachtung erfolgte eine Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus. /He.










3.01.2019 • 13:24 Uhr

Wenn die Tür ins Schloss fällt... Polizei warnt vor Wucher

Am 26. Dezember .2018 beauftragte ein 33-jähriger Mann aus Schellerten bei Hildesheim einen Schlüsseldienst, der seine Tür öffnete, nachdem ihm diese versehentlich ins Schloss gefallen war. Für die Leistung wurden ihm letztendlich 1770 Euro berechnet.
Der Mann suchte im Internet mit Hilfe einer Suchmaschine nach einem Schlüsseldienst. Er ist auf der Homepage einer Firma gestoßen, mit der er telefonischen Kontakt aufnahm. Ca. 40 min. später erschienen zwei Mitarbeiter des Schlüsseldienstes. Auf Nachfrage des 33-jährigen wurde ihm im Vorfeld eine Summe von 219 Euro genannt. Weitere 219 Euro sollten dazukommen, da Feiertag war. Damit war der 33-jährige einverstanden. Die Summe wurde auf einem Protokoll eingetragen und durch den 33-jährigen unterschrieben. Während der Arbeiten wurde das Schloss zerstört und durch ein neues ersetzt. Ein Preis für das neue Schloss wurde dem 33-jährigen zuvor, trotz Nachfrage, nicht benannt. Letztendlich wurde von dem Mann eine Summe von 1770 Euro incl. Mehrwertsteuer verlangt. Die Schlüsseldienstmitarbeiter bestanden auf Barzahlung, da sie angeblich keine Geräte für eine EC-Karten-Bezahlung mitführten. Die Beträge wurden auf dem Protokoll nachgetragen. Der 33-jährige holte das Geld von der Bank und übergab den Schlüsseldienst-Mitarbeitern 1.800 Euro. Der Differenzbetrag konnte ihm vor Ort angeblich nicht ausgehändigt werden und man wollte sich diesbezüglich noch einmal bei ihm melden. Eine Quittung oder Durchschrift des Protokolls hat der Mann ebenfalls nicht erhalten. Trotz telefonischer Anforderung der Rechnung und des Differenzbetrages erhielt der 33-jährige weder das eine noch das andere. Er hat inzwischen einen Rechtsanwalt eingeschaltet und Anzeige bei der Polizei erstattet.

Aus gegebenem Anlass und weil es immer wieder vorkommt, dass dubiose Firmen auch andere Dienstleistungen, wie Elektro-Notdienste oder Rohrreinigung, anbieten und dann auffällig hohe Summen von Kunden verlangen weist die Polizei Hildesheim auf folgendes hin:

-Ersatzschlüssel bei Vertrauenspersonen (Nachbarn, Verwandten) hinterlegen -Unbekannte - nicht regionale - Firmen aus dem Internet kritisch betrachten und auf Warnungen wegen unseriösem Vorgehen achten (z.B. Verbraucherschutzzentralen) -Bei der Suche nach Firmen darauf achten, dass sie mit ortsansässigen Nummern hinterlegt sind und der Kontakt direkt mit einem Mitarbeiter der Firma und nicht mit einem Callcenter erfolgt. -Tatsächlich ortsansässige Firmen (z.B. Schlüsseldienst) auswählen und ggf. für zukünftigen Bedarf bereits im Mobiltelefon speichern -Kosten für die Anfahrt und die Leistung telefonisch oder spätestens vor Ort vorab klären -Möglichst vor der Leistungserbringung keine Protokolle unterschreiben, auf denen sich noch freie Felder befinden, in die nachträglich noch Eintragungen vorgenommen werden können -Nach der Öffnung keine Rechnung unterschreiben, die nicht überprüft wurde. Unerwünschte oder freie Textfelder durchstreichen -Insbesondere überhöhte Rechnungen nicht sofort und/oder nicht vollständig begleichen -Bei Nötigung oder Druck Unterstützung bei Nachbarn oder Bekannten holen oder Polizei rufen. jpm











3.01.2019 • 13:15 Uhr

Diebstahl eines Defibrillators - Einbecker Polizei bittet um Zeugenhinweise

Heute teilt die Einbecker Polizei nachfolgenden Sachverhalt offiziell mit:
Am 1. Weihnachtsfeiertag 2018 erschien ein Einbecker Einwohner gegen 16.30 Uhr auf der Wache des Polizeikommissariates und teilte mit, dass der Aufbewahrungskasten des Defibrillators im Eingangsbereich der Sparkasse auf dem Marktplatz leer sei. Der Sachverhalt wurde durch eine Funkstreife überprüft. Die Tür zu dem Kasten war geöffnet. Der Kasten selbst war leer. Weitere Ermittlungen führten im Nachhinein zu dem Ergebnis, dass das medizinische Gerät im Zeitraum vom 22 Dezember 2018, 12 Uhr bis zum 25.Dezember 2018, 16.30 Uhr von einem unbekannten Täter entwendet wurde. Zeugen, die Hinweise zu diesem Diebstahl geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










3.01.2019 • 13:09 Uhr

Richtig gute Nachricht: Böse Betrügerin scheitert mit "Enkeltrick"

Am gestrigen Mittwoch, 02.01.2019, hat eine bislang unbekannte weibliche Person versucht mit dem sogenannten Enkeltrick zu betrügen. Gegen 12.30 Uhr meldete sich eine Frau telefonisch bei einer 82-jährigen Borgentreicherin und verlangte 40000 Euro für den Kauf einer Eigentumswohnung. Die angerufene erkannte jedoch den Trick und beendete das Gespräch. Ebenfalls angerufen wurde kurz darauf eine weitere Frau aus Borgentreich. Auch die 67 Jährige fiel nicht auf den Betrugsversuch rein. Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden. Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt. Tipps Ihrer Polizei gegen den Enkeltrick -Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. -Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann. -Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. -Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. -Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörige oder anderen Ihnen nahe stehende Personen. -Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen. -Sind Sie Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen. -Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom. -Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach. /He.










3.01.2019 • 13:03 Uhr

Heute um 11.05 Uhr: 79-Jähriger kracht aus Unachtsamkeit gegen Mittelleitplanke und überlebt Unfall

Ein 79-jähriger Fahrzeugführer aus Herzberg befuhr am heutigen Donnerstag gegen 11.05 Uhr mit seinem PKW die Bundesstraße 243 von Herzberg in Richtung Bad Lauterberg. Nach ersten Erkenntnissen kam dieser aufgrund von Unachtsamkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort in die Mittelleitplanke. Am PKW entstand ein Totalschaden von ca. 5000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.wit/Foto: Polizei










3.01.2019 • 12:58 Uhr

Kalefeld/Oldenrode: A 7 nach medizinischem Notfall zwischen Seesen und Echte für über zwei Stunden voll gesperrt - Sprinterfahrer aus Rumänien verstirbt auf der Autobahn

Ereignisort: Gemarkung Kalefeld, Ortsteil Oldenrode, Autobahn 7, zwischen den Anschluss-Stellen Echte und Seesen. Ereigniszeitpunkt: Heute, Donnerstag, 4.16 Uhr.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 42-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit einem Fahrzeug der Sprinterklasse die A 7 in Nordrichtung. Der Fahrer befand sich innerhalb einer so genannten 4-0-Führung, als er sein Fahrzeug langsam abbremste und schließlich in der Mitte der verengten Fahrspuren anhielt. Nachfahrende Verkehrsteilnehmer stiegen aus und mussten feststellen, dass der Fahrer offensichtlich dringend ärztliche Hilfe benötigte. Das alles geschah heute gegen 4.16 Uhr, so teilt es die Polizei Göttingen mit.
Da sich der Verkehr auf der Nordfahrbahn durch den in der Fahrbahnmitte stehenden Sprinter sofort aufstaute, fuhren die Rettungskräfte über die Südfahrbahn an die Notfallstelle heran. Nach Eintreffen wurde von der Südfahrbahn aus die Einsatzstelle ausgeleuchtet und damit die Richtungsfahrbahn Kassel ebenfalls gesperrt. Der Notarzt konnte später leider nur noch den Tod des Rumänen feststellen.
Nach Abschluss der notwendigen Arbeiten wurde die Sperrung gegen 07:20 Uhr für beide Richtungen aufgehoben. Der Rückstau baute sich l langsam ab.
Eingesetzt waren neben Notarzt und Rettungswagen die Freiwillige Feuerwehr Seesen sowie zur Verkehrsableitung die Via Niedersachsen. mri/

Das Bild dokumentiert den Rückstau heute kurz nach 7 Uhr auf der A7 bei Echte. Foto: Thomas Fischer










3.01.2019 • 12:50 Uhr

Jaguar brennt in Groß Lengden - Ursache noch unklar, 20.000 Euro Schaden

Im Hohe-Rott-Weg in Groß Lengden (Landkreis Göttingen) ist am Silvesterabend (31.12.18) gegen 21.10 Uhr ein am Fahrbahnrand in einer Parkbucht abgestellter Jaguar im Frontbereich in Brand geraten. An der zehn Jahre alten Limousine entstand ersten vorläufigen Schätzungen zufolge wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt und von einem Abschleppunternehmen abtransportiert.

Nach derzeitigem Stand schließen die Ermittler auch Brandstiftung als Ursache nicht aus. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. jk











3.01.2019 • 12:47 Uhr

Morgens um 3.30 Uhr in Northeim: Kontrolle-Treffer der Polizei - Mann im Auto unter Droge

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages (03.01.19) wurden Beamte der Northeimer Polizei gegen 03:30 Uhr auf einen 23-jährigen Duderstädter plötzlich aufmerksam, der mit seinem PKW den Theodor-Heuss-Ring in Northeim befuhr. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte der Fahrzeugführer "neurologische" Auffälligkeiten. Der daraufhin durchgeführte Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht der Beamten - der Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Weiterfahrt wurde untersagt, ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.da










3.01.2019 • 12:38 Uhr

Wechsel: Schüler Union Northeim "verjüngt" sich und wählt neuen Vorsitzenden - Negative Position zu Jugendfreizeitheim Silberborn

Am vergangenen Samstag fand in Northeim eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Schüler Union Northeim statt. Anlassgebend war die Neuwahl von Teilen des Kreisvorstandes der SU. Der langjährige Kreisvorsitzende Lucas Mennecke gab sein Amt ab, da er die Aufgaben aufgrund seiner Funktion als Landesvorsitzender nicht mehr pflichtgemäß nachkommen konnte. Auf ihn folgt der 18-jährige Laurin Scharbatke aus Lamspringe. Der neue Vorsitzende der Northeimer SU meint über seine neue Aufgabe:“ Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich darauf, mich gemeinsam mit meinem Team für die Schüler im Landkreis Northeim einzusetzten."
Weiterhin wurde der ehemalige Kreisvorsitzende Lucas Mennecke zum stellvertretenen Kreisvorsitzenden gewählt. Auch der Geschäftsführer wechselte in diesem Jahr-Auf David Artschwager aus Bad Gandersheim folgte der 18-jährige Northeimer Olaf Lürig.
Inhaltlich stand der geplante Bürgerentscheid für die Zukunft des Jugendfreizeitheimes in Silberborn im Fokus. „Die Schüler Union Northeim hält hier einen Erhalt für wenig attraktiv. Die Anlage sei wenig attraktiv und veraltet“, so der stellvertretende Kreisvorsitzende Mennecke
Die Schüler Union Northeim hofft nun, durch diese Verjüngung gut für die Zukunft gewappnet zu sein.red

Zum Bild: von links nach rechts: Nils Kadoke, Julia Bielefeldt, Kreisvorsitzender Laurin Scharbatke, stellvertreter Vorsitzender Lucas Mennecke, David Artschwager, Geschäftsführer Olaf Lürig. Fotos: Spectator











3.01.2019 • 07:08 Uhr

Gestern im kleinen Echte passiert: Auto demoliert und abgehauen - Polizei sucht Unfallflüchtigen

Am gestrigen Mittwoch, zwischen 15.30 Uhr und 16.45 Uhr, ist es in einer Einbahnstraße in Echte(gehört zu Kalefeld) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein parkendes Fahrzeug wurde von einem anderen Fahrzeug beim Vorbeifahren touchiert, wobei der linke Aussenspiegel beschädigt wurde. Der Verursacher entfernte sich daraufhin vom Unfallort, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro. Aufgrund von Hinweisen dauern die Ermittlungen zum Unfallverursacher an. Weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim (05382-919200) zu melden.ke










3.01.2019 • 07:02 Uhr

Vorsätze /Gesundheit/Gewicht: Mit Shakes und Riegeln erfolgreich abnehmen

Adipöse Personen, die an einem OPTIFAST-Programm teilnahmen und sämtliche Mahlzeiten am Tag durch kalorienarme OPTIFAST-Produkte, die aus Shakes, Riegel oder Suppen bestehen, ersetzten, nahmen in der Folge über eine Jahr lang deutlich mehr Gewicht ab als eine vergleichbare Diätgruppe, die eine normale Diät durchführte.

Das OPTIFAST-Programm ist ein Abnehmprogramm für stark übergewichtige (adipöse) Erwachsene. Es gibt verschiedene Variationen des OPTIFAST-Programms – allen Programmen ist gemein, dass sie zu einer nachhaltigen Gewichtsreduktion und einer Veränderung der Lebensgewohnheiten beitragen sollen. Kernelement des OPTIFAST-Programms ist der Ersatz von Mahlzeiten durch spezielle OPTIFAST-Produkte, die aus Shakes, Riegel und Suppen bestehen. Alle Produkte sind kalorienarm und haben einen hohen Proteinanteil, um zu einer ausreichenden Sättigung beizutragen. In Deutschland wird das OPTIFAST-Programm an verschiedenen Therapiezentren angeboten (https://www.optifast.de/therapiezentren).

US-amerikanische Wissenschaftler nahmen das OPTIFAST-Programm wissenschaftlich unter die Lupe

Auch in den USA ist das OPTIFAST-Programm bekannt und hat viele Teilnehmer. Wissenschaftler aus verschiedenen US-amerikanischen Bundesstaaten analysierten nun die Wirksamkeit des OPTIFAST-Programms in einer Studie. Dazu verglichen die Wissenschaftler den Gewichtsverlust von Personen, die ein OPTIFAST-Programm mit komplettem Mahlzeitenersatz absolvierten mit dem Gewichtsverlust von Personen, die sich an einen Diätplan mit festen Lebensmitteln hielten.

Es nahmen 273 Personen an der Studie teil. 135 Personen folgten dem OPTIFAST-Programm und 138 Personen der Diät mit festen Lebensmitteln. Alle Personen waren erwachsen (18 bis 70 Jahre) und hatten einen BMI im Bereich von 30 bis 55. Die Personen hielten sich für 26 Wochen entweder an das OPTIFAST-Programm oder an die Diät mit festen Lebensmitteln – im Anschluss an die Diätphase folgte eine 26-wöchige Erhaltungsphase.

Größere Erfolge durch OPTIFAST-Diät als durch Diät mit festen Lebensmitteln

Die Ergebnisse zeigten, dass die OPTIFAST-Teilnehmer nach der 26-wöchigen Diätphase 12,4 % ihres Gewichts abgenommen hatten. Nach 52 Wochen betrug der Gewichtsverlust noch 10,5 % des Ausgangsgewichts. Die Teilnehmer der Diät mit den festen Lebensmitteln verloren in derselben Zeit weniger Gewicht – ihr Gewichtsverlust betrug nach 26 Wochen 6,0 % und nach 52 Wochen noch 5,5 % des Ausgangsgewichts. Neben dem größeren Gewichtsverlust erfreuten sich die OPTIFAST-Teilnehmer auch über einen größeren Verlust von Fettmasse.

Die Wissenschaftler resümierten anhand der gesehenen Ergebnisse, dass das OPTIFAST-Programm, bei dem Mahlzeiten komplett durch kalorienarme Shakes, Riegel oder Suppen ersetzt werden, zu einer größeren Gewichtsabnahme bei adipösen Personen führte als eine normale Diät mit festen Lebensmitteln. red/Quelle DGP











3.01.2019 • 06:58 Uhr

Kassel: Polizei sucht nach 49-jähriger Sandra Meise

Seit Dienstagvormittag wird die 49 Jahre alte Sandra Meise aus Kassel-Niederzwehren vermisst. Da sie dringend ärztliche Hilfe benötigt, wendet sich das Polizeipräsidium Nordhessen mit der Veröffentlichung der Vermisstensuche nun an die Bevölkerung - auch in Südniedersachsen.

Die Vermisste hat gestern gegen 11 Uhr ihre Wohnung in der Dennhäuser Straße in Kassel verlassen und ist seitdem verschwunden. Auch einen Arzttermin heute Morgen in Göttingen hat sie nicht wahrgenommen. Sämtliche Suchmaßnahmen verliefen bislang erfolglos. Heute Morgen wird eine Rettungshundestaffel mit Mantrailer-Hunden (Menschensuchhunde) die Suche rund um den Wohnort der Vermissten aufnehmen. Auch ein Polizeihubschrauber wird zur Unterstützung aus der Luft zum Einsatz kommen.

Sandra Meise ist 1,75 Meter groß, hat eine normale Figur, mittellange braune Haare und ist vermutlich mit einem halblangen, beigebraunen Strickmantel, einem dunklen Pullover und einer dunklen Jeans bekleidet.

Hinweise werden an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Tel.: 0561 - 9100 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.ots/Foto: Polizei










2.01.2019 • 22:13 Uhr

Nach dem Grillen noch heißen Grill als Ersatzheizung in die Wohnung gestellt - "Co2 Alarm"

Eine 49 - jährige Frau aus Heisede nahm ihren am 1. Januar, gegen 22 Uhr, draußen genutzten Grill mit in ihre Wohnung in Sarstedt-Heisede, um die Restwärme zu nutzen. Nach .zwei Stunden bekam sie Kopfschmerzen und klagte über Atemnot. Ein Co2 Alarmgerät des alarmierten Rettungssanitäters löste in der Wohnung aus. Die eingesetzte Feuerwehr stellte nach Durchlüftung der Wohnung keinerlei gesundheitsschädlicher Stoffe mehr fest. Die Verursacherin wurde in ein Krankenhaus nach Hildesheim transportiert. Die Polizei in Sarstedt warnt vor der Nutzung von Grillgeräten in Wohnungen. Auch ein Abkühlenlassen eines Grills verursacht immense gesundheitsschädliche Gase.










2.01.2019 • 22:08 Uhr

Mitten auf dem Marktplatz um 13.30 Uhr: Mann ballert mit Gaspistole in die Luft - Festgenommen!

Am heutigen Mittwoch, 02.Januar 2019, gegen 13.30 Uhr, hat ein 56-jähriger Mann auf dem Marktplatz in Höxter einen Schuss mit einer Gaspistole abgegeben. Personen wurde hierdurch nicht verletzt. Der Mann und sein 25-jähriger Sohn konnten fünf Minuten später durch eine Polizeistreife in der Innenstadt festgenommen werden. Warum es zu der Schussabgabe kam ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Der Sohn wurde am Nachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Vater nicht. Über die Nationalität des Gaspistulen-Mannes schwieg sich die Polizei in ihren ersten Mitteilungen aus. /He./red










2.01.2019 • 21:55 Uhr

Spannende Personalien in 2019: Deswegen will Stefan Mittwoch zurück in die Stadtverwaltung

Das neue Jahr ist keine zwei Tage jung. Was wird in den nächsten 363 Tagen alles passieren? Spannende Fragen ranken sich beispielsweise um anstehende Personalien in der südniedersächsischen Kleinstadt Bad Gandersheim.

Zu den bedeutsamsten Personalentscheidungen wird wohl die Nachfolge des kaufmännischen Geschäftsführers der Gandersheimer Domfestspiele eGmbH (Millionenbudget, über 50.000 Besucher im Jahr) gehören. Stefan Mittwoch zieht es bekanntlich zurück in die Gandersheimer Stadtverwaltung. Seine jetzige Geschäftsführerstelle ist in Theaternetzwerken ausgeschrieben. Dem Vernehmen nach liegen erste interessante Bewerbungen vor.

Über die Hintergründe des unerwarteten Ausscheidens von Mittwoch aus der Chefetage des Festspielbetriebs ist und wird seit seiner Offenbarung viel und wild spekuliert. Zu den schlüssigsten Szenarien gehört wohl die Variante, mit Mittwoch einen geeigneten Nachfolger auf den in zwei Jahren freiwerdenden Posten eines Amtsvertreters der Bürgermeisterin zu platzieren. Der jetzige Amtsvertreter und Fachbereichsleiter, Jürgen Schnute, wird offiziellen Bestätigungen zufolge in zwei Jahren das Pensionsglück ereilen.

Was des einen Glück sein mag ist für die Stadt weniger glücklich. Denn mit Jürgen Schnute wird einer der derzeit wichtigsten Protagonisten für die Vorbereitung einer Landesgartenschau bereits ein Jahr vor ihrer Realisierung das Rathaus verlassen. Mittwoch wird dann die einzige herausgehobene Persönlichkeit sein - neben Bürgermeisterin Franziska Schwarz versteht sich -, der mit der Materie einer Landesgartenschau von Anfang bestens vertraut ist. Außerdem besitzt Mittwoch Managereigenschaften, die ihn bestens befähigen, das Mammutprojekt einer Landesgartenschau erfolgreich anzuschieben und aus der Stadtverwaltung heraus, also an der Schnittstelle zur Durchführungsgesellschaft, konstruktiv und kompetent zu begleiten. Mittwoch ist zudem souverän, bodenständig, kann reden, hat einen perfekten Auftritt.
Fazit: Der Rückzug von Mittwoch ist für die personelle Personalentwicklungsplanung innerhalb der Stadtverwaltung von strategischer Bedeutung.

Mit der noch im alten Jahr vollzogenen Stellvertretung in der Fachbereichsleitung Bauen durch eine neue Fachfrau ist die Vertretung Schnutes über seine Pensionierung hinaus bereits vorzeitig in eine geordnete Bahn gebracht. Auch an diesem jüngsten Beispiel wird übrigens die konsequente (feminine) Personalpolitik unter Bürgermeisterin Schwarz deutlich. Sie fördert nicht nur Fachfrauen, sie verschafft ihnen Karrieren in der Stadtverwaltung. Männer in Leitungsfunktionen werden sich in der Gandersheimer Administration bald nur noch mit einer Lupe finden lassen. Kämmerei, Kasse, Ordnungsbehörde, Gleichstellungsbeauftragte, Sekretariat und Bürgermeisterei sind bereits fest in Frauenhand. Vonwegen, diese Bürgermeisterin bewegt angeblich nichts...

Und welche Personalien liegen sonst noch an? In einigen aufstrebenden Betrieben Bad Gandersheims sind frische Personalverstärkungen angesagt. Bei der Domfestspiel eGmbH ist ein neuer Öffentlichkeitsarbeiter ausgeguckt. Nach glaubhaften (und bestätigten) Informationen wird es ein Journalist sein - wohl im Mediengewerbe vernetzt und laut Intendant Lenz ein Profi. Bekanntlich ist der Jahresvertrag der bisherigen Festspiel-Pressesprecherin Melanie Spielker nicht verlängert worden.

Für lokale Printmedien in Seesen und Bad Gandersheim ist die Stelle eines Geschäftsführers/Geschäftsführerin ausgeschrieben. Wie unser Redaktionsnetzwerk auf Nachfragen aus zuverlässigster Stelle erfahren durfte, haben sich für diesen Job bisher leider nur männliche Bewerber gemeldet - einer sogar aus dem fernen München.
red

Das Bild zeigt Festspiel-Geschäftsführer Stefan Mittwoch mit dem früheren Festspielintendanten Christian Doll. Mittwoch strebt zurück in die Gandersheimer Stadtverwaltung. Foto: Thomas Fischer










2.01.2019 • 20:57 Uhr

Große Sorge um verschwundenen Reinhardt Dietl - Wer hat ihn gesehen?

Fahndung nach vermisster, orientierungsloser Person

Vermisst wird seit den Abendstunden des 01.Januar2019 der 67-jährige Reinhardt Dietl aus Hildesheim. Herr Dietl ist aus dem St. Bernward-Krankenhaus in Hildesheim abgängig. Eine entsprechende Vermisstenanzeige liegt der Polizei vor. Der Vermisste ist teilweise orientierungslos. Die bisherigen Suchmaßnahmen, auch unter Hinzuziehung eines Polizeihubschraubers sowie eines Personenspürhundes verliefen bisher erfolglos.
Die Ermittler erhoffen sich mit der Veröffentlichung eines Lichtbildes Hinweise zum Aufenthaltsort zu erlangen. Ferner werden die Hörfunkmedien um Veröffentlichung gebeten.

Beschreibung des Vermissten: 184 Zentimeter groß - schlank - gepflegtes äußeres Erscheinungsbild - dunkles, volles Haar - Brille - hinkender Gang - bekleidet vermutlich mit einer schwarzen Jogginghose, einem schwarzen T-Shirt und dunklen Croqs.
Sachdienliche Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt die Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.jpm











2.01.2019 • 20:52 Uhr

Glätteunfall mit zwei Leichtverletzten verursacht zwei Folgeunfälle

Bedingt durch Eisglätte kam es am heutigen Morgen zunächst gegen 06:42 Uhr auf der Kreisstraße 426 zwischen Moringen und Thüdinghausen zu einem Unfall mit zwei Leichtverletzten. Noch während der Unfallaufnahme durch die Polizei ereigneten sich an gleicher Stelle zwei weitere Auffahrunfälle, weil die Fahrzeugführer bei Erreichen der ersten Unfallstelle jeweils glättebedingt nicht mehr rechtzeitig bremsen konnten.

Bei dem ersten Unfall kam eine 58-jährige Frau aus Moringen mit ihrem PKW Opel alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie und ihr 21-jähriger Beifahrer wurden jeweils leichtverletzt und vorsorglich dem Krankenhaus Northeim zugeführt. Der Schaden am PKW beläuft sich auf ca. 10.000EUR und dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden sein.

Zwecks Unfallaufnahme und Bergung des verunfallten PKW musste die K426 einseitig gesperrt werden.

Gegen 07:54 Uhr kam es dann an gleicher Stelle zu zwei weiteren Unfällen. Eine 41-jährige Moringerin kam mit ihrem PKW aus Richtung Moringen auf die Unfallstelle zu und musste aufgrund der einseitigen Sperrung zunächst hinter der Unfallstelle anhalten.

Die beiden hinter ihr fahrenden Fahrzeugführer erkannten die Situation zu spät und konnten ihre Fahrzeuge auf eisglatter Straße nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Ein unmittelbar folgender Peugeotfahrer wollte noch nach links ausweichen, konnte eine Kollision mit dem stehenden Fahrzeug jedoch nicht mehr vermeiden. Im Anschluss an die Kollision rutschte der 59-jährige Moringer mit seinem PKW nach links über den Gegenverkehr hinaus bis in den Straßengraben.

Auch der dahinter fahrende VW Fahrer bremste ab, versuchte vergeblich nach links auszuweichen und kollidierte dennoch mit dem Fahrzeug der Moringerin. Der Wagen des 38-jährigen Mannes aus Northeim kam linksseitig neben dem Peugeot zum Stehen.

Der Gesamtschaden der beiden Folgeunfälle beläuft sich geschätzt auf ca. 15.000EUR. Während der Peugeot und der VW noch fahrbereit waren, musste der Wagen der gleich zweifach getroffenen Moringerin abgeschleppt werden. Glücklicherweise wurde bei dern Folgeunfällen niemand verletzt.da










2.01.2019 • 11:17 Uhr

Polizei Bad Gandersheim zufrieden: Jahreswechsel mit wenigen Randerscheinungen

17-Jähriger zur Alkoholentgiftung ins Krankenhaus - Ärgernis abgebrannter Knaller-Müll außerhalb der Verbotszonen

Relativ ruhig und friedlich verlief der Jahreswechsel auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bad Gandersheim. So die Bilanz von Polizeichef Ralf Büsselmann in seiner soeben veröffentlichten Verlautbarungzum Einsatzgeschehen seiner Beamten in den letzten Tagen.
Die hiesige Polizei zeichnet außer der Stadt Bad Gandersheim auch für die Samtgemeinde Kalefeld/Echte sowie die ehemalige Samtgemeinde Kreiensen verantwortlich. Diversen Beschwerden und Hinweisen auf unsachgemäß abgebrannnte Böller musste nachgegangen werden, doch zeigte sich die Polizei gut vorbereitet und löste alle Probleme im Gespräch. Ein 17-jähriger Gandersheimer musste nach übermäßigen Alkoholkonsum einem Krankenhaus zur Entgiftung zugeführt werden.

Weniger schön auch drei Sachbeschädigungen. In einem Fall wurde eine Keramikschüssel der öffentlichen Toilette in der Kellergasse durch einen Böller beschädigt. Im Steinweg wurde die Klingelkonsole eines Wohnhauses ebenfalls durch Feuerwerkskörper mutwillig zerstört. Dort ließen der oder die Täter auch noch Grafitti-Schmiererien zurück.
Auf dem Parkplatz eines Discounters in der Northeimer Straße wurde der Lack eines geparkten schwarzen VW Lupo zerkratzt. Weniger schön auch der Jahreswechsel am Neujahrstag für einen 57-jährigen BMW-Fahrer aus Hessen. Er unterschätzte offenbar die Kurve der B 64 in Höhe der Abzweigung nach Heckenbeck, geriet auf den Seitenstreifen, überschlug sich und kam auf der Fahrbahn zum Stehen. Er und sein 36-jähriger Beifahrer wurden dabei leicht verletzt und Krankenhäusern zugeführt. Der BMW wurde abgeschleppt.

Das Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der historischen Altstadt Gandersheims und auch in Kalefeld/Echte wurde weitestgehend beachtet. Was blieb waren Unmengen von Resten abgebrannter Pyrotechnik außerhalb der Verbotszonen, für die sich die Verantwortlichen dann wohl doch nicht mehr zuständig fühlten und nunmehr von den jeweiligen Bauhöfen entsorgt werden müssen.lpk










2.01.2019 • 07:54 Uhr

Goslar: Afghane attackiert seine Frau und weitere Personen mit Messer

Am Dienstagmorgen, gegen 01.15 Uhr, kam es am Markt/Ecke Fleischscharren in Goslar zwischen getrennt lebenden afghanischen Eheleuten zu einem Streitgespräch, in dessen Verlauf der 27-jährige Mann seine 20-jährige Frau mit einem Messer angriff und sie im Bereich der rechten Wange sowie des Rückens verletzte. Im weiteren Verlauf attackierte der Täter auch die Begleitung seiner Frau, bei der es sich um ein ebenfalls gebürtig aus Afghanistan stammendes Pärchen handelt. Diese Personen wurden glücklicherweise aber nicht verletzt. Anschließend flüchtete der 27-jährige Tatverdächtige in unbekannte Richtung. Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bisher leider nicht zu dessen Festnahme. Die verletzte 20-Jährige wurde nach vor Ort erfolgter medizinischer Erstversorgung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Das zuständige Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während der angegebenen Tatzeit im Bereich Markt/Ecke Fleischscharren entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.
Nach aktualisierten Angaben der Polizei wurde der mutmaßliche Messermann gestern vorläufig festgenommen. ots











2.01.2019 • 07:42 Uhr

Die Wilhelmsquelle: Im Brunnenhäuschen sprudelt keine Sole mehr

Aufmerksamen Kur- und Reha-Gästen ist es aufgefallen. Die Redaktion hat sich dieser Tage selbst einen Überblick verschafft. Tatsächlich sprudelt "Die Wilhelmsquelle" im Brunnenhäuschen im Kurviertel derzeit nicht. Bekanntlich handelt es sich um das Heilmittel der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.Seit einiger Zeit sind Probleme bei der Schaltung der Sole bekannt. Das hat zu Auswirkungen bei der Versorgung der Hallenbäder (Sole-Hallenbad, Vitalpark) mit Sole geführt, wie die Stadt offiziell bestätigte. Winter- und Frosteinflüsse für das Abstellen der Sole-Ausschüttung im geöffneten Brunnenhäuschen kommen derzeit angesichts der Temperaturen nicht in Frage. Die Kurgäste haben die Anregung gegeben, dass offiziellerseits eine Information im Brunnenhäuschen ausgehängt wird. Das würde zu mehr Verständnis über die nicht sprudelnde Wilhelmsquelle beitragen.
red/Fotos: Thomas Fischer












2.01.2019 • 07:27 Uhr

Silvesternacht 2018/2019 - Polizeiinspektion Göttingen zieht positive Bilanz - Alle friedlich gefeiert und Böller-Verbote eingehalten

Keine besonders herausragenden Einsatzanlässe, weniger abgebrannte Pyrotechnik und dazu eine weitestgehende Einhaltung der jeweiligen Böllerverbote in Stadt und Landkreis Göttingen - so lautet in Kurzform die erste Bilanz der Polizeiinspektion (PI) Göttingen für die vergangene Silvesternacht. Das positive Fazit der "einsatzreichsten Nacht des Jahres" erstreckt sich von den Göttinger Dienststellen über Duderstadt, Hann. Münden bis nach Osterode.

In Göttingen, so Erster Polizeihauptkommissar Guido Schwarze, der die Einsatzverantwortung in der Universitätsstadt innehatte, wurde im Vergleich zu den beiden Vorjahren weniger Pyrotechnik angebrannt und auch das Personenaufkommen an sich war weniger. Wie schon in den Jahren 2016 und 2017 waren auch zum diesjährigen Jahreswechsel innerhalb des Stadtwalls und erstmals auch rund um den Jonaplatz im Stadtteil Grone Mitarbeiter des Ordnungsamtes und der Polizei gemeinsam auf Streife unterwegs. Die gemischten Teams verteilten aufklärende Handzettel und suchten das Gespräch mit Anwohnern oder Feiernden, um für mehr Akzeptanz des Böllerverbots zu werben. Das Konzept sollte auch dieses Jahr aufgehen. Nur vereinzelt kam es zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern.

Um kurz nach Mitternacht hielten sich nach polizeilichen Schätzungen ca. 500 Personen am Weender Tor und rund 200 Feiernde am Albaniplatz auf. Als das Jahr 2019 erst ca. eine halbe Stunde "alt" war, wanderten die Menschen nach und nach ab. Bereits gegen gegen 01.00 Uhr stellten die Einsatzkräfte keine größeren Ansammlungen mehr im Innenstadtbereich bzw. am Jonaplatz fest.

Abgesehen von einigen Müllcontainerbränden, u. a. im Süntelweg und in der Kopenhagenstraße, blieb es auch bei den eingeleiteten Brandermittlungen im überschaubaren Bereich.

Im Göttinger Stadtteil Elliehausen geriet jedoch am Silvesterabend (31.12.18) gegen 22.05 Uhr aus noch ungeklärter Ursache im Elliehäuser Anger ein Schuppen, ähnlich eines Gewächshauses, in Brand. Menschen wurden nicht verletzt. Das als Lager genutzte Gebäude brannte in der Folge komplett nieder. Die Schadenshöhe beträgt vorläufigen Schätzungen zufolge ca. 10.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen wird nicht ausgeschlossen, dass der Brand durch eine abgefeuerte Feuerwerksrakete verursacht worden sein könnte. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an. An der Brandstelle waren die Berufsfeuerwehr Göttingen sowie die Freiwilligen Wehren aus Elliehausen und Grone im Einsatz.

Zu einem Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in der Ortschaft Eisdorf (Landkreis Göttingen) mussten gegen 00.20 Uhr über 100 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Grund, Windhausen, Gittelde, Badenhausen und Eisdorf/Förste ausrücken (siehe hierzu die Pressemitteilung der PI Northeim vom 01.01.19, 06.42 Uhr). Die Ursache des Feuers steht bislang noch nicht fest. Der Brandort wurde von der Polizei für entsprechende Ermittlungen beschlagnahmt.jk










2.01.2019 • 07:23 Uhr

Unbekannte Räuberin überfällt Imbiss am Einkaufszentrum an der Weender Landstraße

Die Göttinger Polizei teilte soeben offiziell mit:
Eine unbekannte, maskierte Frau hat am vergangenen Freitagabend (28.12.18) am Einkaufszentrum "Galluspark" an der Weender Landstraße in Göttingen kurz vor Geschäftsschluss einen asiatischen Imbiss überfallen. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Ermittlungen betrat die dunkel gekleidete Unbekannte gegen 21.45 Uhr das Geschäft und bedrohte die Mitarbeiter mit einer Schusswaffe. Bei der Tat erbeutete die mutmaßliche Räuberin einen kleinen dreistelligen Geldbetrag. Mit diesem floh sie anschließend in unbekannte Richtung. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.
Beschreibung: ca. 25 Jahre alt, schlank, ca. 175 Zentimeter groß, dunkel gekleidet.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551-491-2115 entgegen.jk











1.01.2019 • 19:49 Uhr

Unsere Bilder des Jahres 2018: "Rote Ballons" und "Ich liebe Dich"

Zugegeben: die Auswahl der "Bilder des Jahres 2018" war am Ende für das frische Redaktionsteam der Fis Work Media Group eindeutig, klar und zutiefst emotional. Denn sie haben auch mit der anschaulichen wie überzeugenden Symbolik für unser Dasein zu tun. Zuerst die in den Himmel tanzenden roten Ballons. Ein heiter anmutende Metapher anlässlich eines eigentlich tieftraurigen Ereignisses. Ein lieber Mensch - wie so viele bekannte und unbekannte im abgelaufenen Jahr - galt es das letzte Geleit zu geben. Und als wunderbares Sinnbild für den Übergang vom irdischen und himmlischen Dasein - davon sind Christen überzeugt! - wählten die Angehörigen der Verstorbenen den Aufstieg von roten Ballons in die unendlichen Weiten des Himmels. "Lebe wohl und auf ein Wiedersehn!", so und ähnlich mögen die Gedanken der Menschen gewesen sein, als der traurige Abschied dann doch noch eine anrührende und sehr gefühlsintensive Note bekam. Lange wurde den roten Ballons nachgeschaut, sich der Verstorbenen tief erinnert - bis die winzigen Punkt am Himmel nicht mehr zu erkennen war. Eine gute Seele auf einer weiten Reise...

Und dann machte uns ein Mensch in Bad Gandersheim auf diesen unscheinbare kleinen Aufkleber an der Metallstange eines Straßenschildes im Hagen im südniedersächsischen Bad Gandersheim aufmerksamen. "Du bist einmalig, unendlich wertvoll. Ich liebe Dich!" Alles so glasklar verständlich. Eindeutig. Total richtig.
Okay, der Gottesbezug mag nicht von jedem angenommen werden. Aber wenn er beispielsweise ersetzt wird durch eine ganz persönliche Beziehung zu einem uns bekannten und weniger bekannten Menschen, dann eröffnet diese winzige Botschaft eine unglaubliche große Kraft. Und sie gibt uns vielleicht einen Anstoss, es in den nächsten zwölf Monaten immer wieder einmal auszuprobieren, wie gut es tut, danach zu leben: "Du bist einmalig. Ich liebe Dich!" Andere Menschen etwas von dieser positiven Kraft spüren zu lassen - sie gibt gemeinschaftlichem Zusammenleben einen wirklichen Sinn.
Wer Liebe gibt wird Liebe erfahren!
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












1.01.2019 • 19:06 Uhr

Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim – Zahl der Einsätze um fast 100 Einsätze im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock bilanziert ein aktions- und ereignisreiches Jahr für die Feuerwehren

Bad Gandersheims Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock hat in einem ausführlichen Aufsatz die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in Bad Gandersheim und in den Dörfern bilanziert. Hier seine aufschlussreichen Ausführungen:

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein gutes neues Jahr 2019 mit viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. In der Weihnachts- und Silvesterwoche konnten die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim ein wenig zur Ruhe kommen, den nur ein PKW Brand auf der Bundesautobahn 7 galt es zusammen mit den Feuerwehren aus Kalefeld, Echte und Seesen zu bekämpfen. Ein besonderes Jahr 2018 mit vielen Herausforderungen liegt hinter uns und wir können an dieser Stelle eine durchaus positive Bilanz unserer Arbeit ziehen. Das Wetter mit all seinen Facetten hatte auch unmittelbar mit dem deutlichen Anstieg von fast 100 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr 2017 zu tun.

Im Berichtsjahr 2018 rückten die 55 Kameradinnen und 412 Kameraden der fünfzehn Ortsfeuerwehren der Stadt Bad Gandersheim zu insgesamt 354 Einsätzen aus. Im Jahr 2017 waren es genau 257 Einsätze also genau 97 Einsätze weniger. Die Einsätze teilen sich auf in 45 Brandeinsätze (Vorjahr 30), 21 nachbarschaftliche Löschhilfen (Vorjahr 3), 267 Hilfeleistungen (Vorjahr 193) und 21 blinde bzw. böswillige Alarme (Vorjahr 31). Diese Zahl hat sich um mehr als ein Drittel reduziert. An praktischen Übungen wurden 575 und an theoretischen Ausbildungen 292 Einheiten abgeleistet. Hinzukommen noch die vielen Aus-, Weiter- und Fortbildungen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene.

Auch haben sich die durchgeführten ganztägigen Workshops zu verschiedenen Themen, die Ausbildungen in den Löschzügen oder die Vorbereitungsschulungen auf die Truppmannausbildung Teil 1 als sehr positiv erwiesen. Aufgrund der gestiegenen Einsatz- und Ausbildungszeiten ist ein leichter Anstieg von drei auf fünf Dienstunfälle zu verzeichnen. Im Januar 2018 beschäftigte uns das Sturmtief Frederike im gesamten Stadtgebiet mit der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, der Absicherung von Einsatzstellen und insbesondere die Befreiung eines im Bereich Gehrenrode liegen gebliebenen ICE der Deutschen Bahn AG. Der Brand einer Scheune der Hofstelle der Pizzeria La Fattoria in Gehrenrode war sehr zeitaufwändig, da der gesamte Bereich des Scheunenbodens vom dort gelagerten Stroh und Heu befreit werden musste. Diese Arbeiten konnten erst nach Begutachtung durch einen Baufachberater des THW wegen drohender Einsturzgefahr unter Atemschutz von Hand durchgeführt werden. Alle 20 Minuten mussten die eingesetzten Trupps abgelöst werden. Der Feuerwehr ist es gelungen den Schaden auf den Bereich der Scheune zu begrenzen. Der Restaurantbetrieb konnte am nächsten tag bereits wieder aufgenommen werden. In diesem Bericht spielt der Ortsteil Gehrenrode auch bei dem nächsten großen Einsatz den Ursprung.

In den Nachmittagsstunden des 29.Mai 2018 ergoss sich eine Gewitterzelle mit unvorstellbarem Regenerguss in wenigen Minuten zunächst gegen 16:40 Uhr über Gehrenrode in Richtung Heber ziehend, die einen mit Regenwasser vollgelaufenen Keller bzw. Garagenbereich als ersten Einsatzort für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim ausmachte. Weitere große Schäden richtete das Unwetter in den Ortschaften Helmscherode, Altgandersheim, Gremsheim, Ackenhausen, Brunshausen-Meine und in der Kernstadt an. Zur Abarbeitung der Schadenslage waren alle 15 Ortsfeuerwehren der Stadt Bad Gandersheim mit teilweise über 350 Einsatzkräften bis zum nächsten Abend mit nur sehr kurzen Ruhezeiten im Einsatz. Als sich dann am 1.Juni 2018 in der Mittagszeit erneut eine Gewitterzelle über diesem Gebiet entlud, ging das gleich Einsatzszenarium von vorne los.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim bedanken sich bei den unterstützenden Feuerwehren aus dem Landkreis Northeim, der Berufsfeuerwehr Göttingen, dem Technischem Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, den Rettungsorganisationen, der Polizei, der Stadtverwaltung und den Stadtwerken, sowie den vielen zivilen Helferinnen und Helfern und nicht zuletzt bei den Betrieben und Arbeitgebern. Mit diesem Einsatz haben wir uns für den Conrad-Dietrich-Magirus-Award 2018 als bestes Nationales Feuerwehrteam unter die besten zehn Bewerber qualifizieren können. Unter https://award.magirusgroup.com/de/nationales-feuerwehrteam/ kann noch bis zum 27.Januar 2019 für uns online gevotet werden.

Waren es zu diesem Zeitpunkt viel zu viel Regen, den keiner gebrauchen konnte, so sollte der Sommer mit hochsommerlichen Temperaturen und keinem Niederschlag uns noch vor Herausforderungen stellen. Das in den Bächen und Löschteichen vorrätige Löschwasser wurde sichtlich immer weniger und wir passten hierauf die Alarm- und Ausrückordnung bei gemeldeten Brandeinsätzen an.

Bis auf einen Mähdrescherbrand in der Gemarkung Altgandersheim ist der Bereich der Stadt Bad Gandersheim von Flächen- und Waldbränden verschont geblieben. Im September 2018 waren erneut alle Ortsfeuerwehren alarmiert, da durch einen Brand in einem zentralen Transformator des Energieversorgers teilweise über mehrere Stunden im gesamten Stadtgebiet kein Strom vorhanden war. Die Feuerwehren leisteten vor Ort Hilfe insbesondere bei Schweinemastbetrieben und bei Milchviehbetrieben durch die Bereitstellung von Strom zur Belüftung der Anlagen oder zum Betrieb der Melkmaschinen.

Aber auch Brände in der historischen Altstadt und immer wieder Gartenlaubenbrände in der Neuen Straße haben die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Die Baumaßnahmen an der Bundesautobahn 7, den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen und den Bahnübergängen stellten die Einsatzkräfte täglich vor die Herausforderung, auf welchem Wege kann ich die jeweilige Einsatzstelle sicher und schnell erreichen? Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim haben bei allen Vorstellungen der Gandersheimer Domfestspiele im 60.Jubiläumsjahr den Absperr- und Einweisungsdienst geleistet. Diese öffentlichkeitswirksame Arbeit wurde sehr lobend von den vielen auswärtigen Besucherinnen und Besuchern aufgenommen. Auch im Jahr 2019 werden wir hier wieder als Partner der Gandersheimer Domfestspiele zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2018 konnte die Bestellung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges HLF 20 für die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim auf den Weg gebracht werden. Mit der Auslieferung kann im März 2019 gerechnet werden. In der Ortsfeuerwehr Wolperode ist eine neue Tragkraftspritze TS 10/1500 der Firma Ziegler in Dienst gestellt worden. Für Unwettereinsätze wurden eine Chiemsee- und eine Tauchpumpe angeschafft. Insgesamt verfügen die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim über 13 Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF, ein TSF-W, fünf Mannschaftstransportwagen MTW, einen Einsatzleitwagen ELW, zwei Kommandowagen Kdow, einen Rettungswagen RTW, ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, zwei Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge HLF 20, ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 und eine Drehleiter DLK 23/12. Zusätzlich werden im Einsatzfall in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Bad Gandersheim stationierte Fahrzeuge der Kreisfeuerwehr Northeim besetzt. Aus Spendengeldern konnten drei Tauchpumpen beschafft werden. Der An- bzw. Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Bad Gandersheim ist begonnen worden und soll 2019 fertig gestellt werden.
Der Mitgliederbestand von insgesamt 475 im Jahr 2017 an aktiven Kameradinnen und Kameraden hat sich leicht um acht auf 412 Kameraden und 55 Kameradinnen auf insgesamt 467 reduziert. Belastend für uns alle war der Verlust eines sehr aktiven jungen Kameraden nach sehr kurzer und schwerer Erkrankung. Er hat eine Lücke hinterlassen, die nur schwer zu schließen ist. In den drei Jugendfeuerwehren Bad Gandersheim, Gremsheim und Seboldshausen leisten 33 Jungen und 32 Mädchen im Alter von zehn bis sechzehn Jahren ihren Dienst. Die Kinderfeuerwehr Seboldshausen ist für unsere Jüngsten der erste Anlaufpunkt um in die Arbeit der Feuerwehren herein zu schnuppern. Bereits seit 11 Jahren wird hier ein sehr guter Dienst geleistet. Die Kinderfeuerwehr Seboldshausen wird seit Oktober 2017 durch die Kinderfeuerwehr Heberbörde, die der Ortsfeuerwehr Wolperode angegliedert ist unterstützt. Im Alter von sechs bis zehn Jahren sind insgesamt 43 Kinder aktiv. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren sichern langfristig den Bestand an aktiven Kameradinnen und Kameraden. In einem Musikzug ist noch 1 Kamerad erfasst. Die Zahl der Aktiven beträgt somit insgesamt 576 Personen. In der Altersabteilung sind 232 Kameradinnen und Kameraden tätig und im März 2018 wurde mit Andreas Fischer aus Altgandersheim das 1000. Fördernde Mitglied offiziell aufgenommen. Insgesamt fördern 1011 Mitglieder die Arbeit in der Feuerwehr. Eine Förderung der Arbeit der Feuerwehr besteht auch darin, aktive Kameradinnen und Kameraden bei hiesigen Arbeitsgebern im Bereich der Stadt Bad Gandersheim vorrangig zu beschäftigen. Wir bieten eine Abwechslung zum Alltag, das gute Gefühl etwas Sinnvolles zu machen, die Chance anderen Menschen zu helfen, eine gute Kameradschaft, Teamwork, das Spaß macht und mitreißt, moderne und begeisternde Technik und Wissen, das auch privat genutzt werden kann. Das System der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland sucht auf der ganzen Welt seines gleichen und wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dieses System zu erhalten.

Auch die neuen Wettbewerbe haben ihren Platz im Terminkalender gefunden und die Zahl der teilnehmenden Ortsfeuerwehren hat mich positiv gestimmt. Die Seniorenwettbewerbe anlässlich des Feuerwehrfestes in Ackenhausen wurden leider nicht so gut angenommen und es bleibt zu hoffen, dass es im Jahr 2019 wieder besser läuft. Große Beliebtheit und eine schöne Abwechslung hat der Feuerwehrzehnkampf in Heckenbeck gebracht. Nicht unerwähnt zu lassen möchte ich, dass die jeweiligen Ortsfeuerwehren in ihren Ortschaften neben der Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung auch der Motor für ein gutes Miteinander sind und dass ohne die Feuerwehr vieles nicht laufen würde. Dennoch sind manchmal Maßnahmen einzuleiten und Schritte zu gehen, die nicht immer Jubel auslösen.

So wird die Ortsfeuerwehr Ellierode wegen fehlender Führungskräfte und nicht Erreichen der Mindeststärke ab dem 01.Januar 2019 der Ortsfeuerwehr Wrescherode als Löschgruppe angegliedert. Das Fahrzeug und das Feuerwehrhaus in Ellierode bleiben erhalten. Die Löschgruppe wird durch Klaus-Dieter Steinhoff aus Wrescherode geleitet.
Mit Blick auf das Jahr 2019 freuen wir uns, das ein weiteres Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser TSF-W und ein Mannschaftstransportfahrzeug mit entsprechenden Haushaltsansätzen zur Beschaffung anstehen. Zum Schluss möchte ich mich zunächst bei allen Kameradinnen und Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim für die geleisteten ehrenamtlichen und unentgeltlichen Dienste zum Wohl der Allgemeinheit bedanken.

Ein weiterer Dank geht an unsere Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit der Stadtverwaltung und den Stadtwerken, an die Mitglieder des Rates und des Feuerschutzausschusses, sowie den Landkreis Northeim insbesondere mit der Kreisfeuerwehr um Kreisbrandbrandmeister Bernd Kühle und Feuerwehrtechnischer Zentrale. Den vielen Förderern und Sponsoren danke ich für ihr Engagement zum Wohle der Feuerwehren sowie den Arbeitgebern für die Freistellung der Kameradinnen und Kameraden für Ausbildungs- und Einsatzdienste. Meinen Bericht möchte ich erneut mit den Worten schließen: „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“

Die Bilder dokumentieren Brand Einsatzaktivitäten der Feuerwehren im vorigen in Gehrenrode und bei Altgandersheim. Fotos: Thomas Fischer / Feuerwehr














1.01.2019 • 18:54 Uhr

Erster "Winterneuzugang": Akpoguma kommt aus Hoffenheim und verstärkt 96

Kevin Akpoguma wird der erste 96-Winterneuzugang der aktuellen Spielzeit. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger wechselt auf Leihbasis bis Saisonende von der TSG 1899 Hoffenheim an den Maschsee. Zwischen beiden Vereinen und mit dem Spieler wurde Einigkeit erzielt. Vorbehaltlich eines bestandenen Medizinchecks nach dem Jahreswechsel stößt der 23-Jährige am 2. Januar 2019 zum Team von Chefcoach André Breitenreiter. 96-Manager Horst Heldt sagt: „Kevin bringt viel Schnelligkeit mit, er ist zweikampfstark und hat ein gutes Kopfballspiel. Damit passt er perfekt in unser Anforderungsprofil und wir sind sehr froh, dass wir ihn für Hannover 96 gewinnen konnten.“ Der im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße geborene Akpoguma durchlief die Nachwuchsmannschaften des Karlsruher SC, wo er in der Saison 2012/13 auch seine ersten Schritte im Herrenbereich machte. Am Ende der Spielzeit wechselte er zur TSG 1899 Hoffenheim, von der er 2015 für zwei Jahre an Fortuna Düsseldorf verliehen wurde. In der Bundesliga debütierte er im Oktober 2017. Insgesamt stehen bisher 30 Einsätze in der deutschen Eliteklasse bei 45 Zweitligaspielen zu Buche. In der laufenden Spielzeit absolvierte er für die TSG acht Bundesliga-Partien und lief zweimal in der Champions League auf. Kevin Akpoguma erklärt zum Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei 96, möchte mich schnell ins Team einfinden, Spielpraxis sammeln und meinen Teil dazu beitragen, dass wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen."
Bei 96 wird er einige bekannte Gesichter wiedersehen: „In Hannover treffe ich auf Ihlas Bebou, mit dem ich in Düsseldorf zusammengespielt habe, mit Waldemar Anton war ich in der U21-Nationalmannschaft und Flo Muslija kenne ich noch aus Karlsruher Zeiten. Das wird den Einstieg mit Sicherheit erleichtern.“ Der Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers besitzt beide Staatsbürgerschaften. Er trug ab der U16 die Trikots aller Junioren- Nationalteams des DFB. Mit der deutschen U19 wurde er 2014 Europameister. Zudem erhielt Akpoguma 2013 als bester U18- Nachwuchsspieler die renommierte Fritz-Walter-Medaille in Gold.
red










1.01.2019 • 12:52 Uhr

Neujahrsvorsatz: Raus aus dem Hamsterrad - Stress reduzieren und Ausgleich schaffen

Eine gesündere Ernährung, mehr schlafen oder endlich mit dem Rauchen aufhören: Das neue Jahr beginnen viele Menschen mit guten Vorsätzen. An erster Stelle steht laut einer aktuellen Forsa-Umfrage Stressabbau. Welche negativen Folgen Stress haben kann, wie Betroffene sie bewältigen können und wie sie am besten für Entspannung sorgen, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Stress ist nicht gleich Stress

Im Büro wartet eine Flut an ungelesenen Mails, zu Hause quillt der Wäschekorb über, dafür ist der Kühlschrank leer und in der Freizeit reiht sich Termin an Termin. „Wenn wir uns in einem Stresszustand befinden, schüttet der Körper Adrenalin und Noradrenalin aus“, erklärt Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Reuter. „Diese Hormone mobilisieren den Körper, sodass wir in schwierigen Situationen schnell reagieren können.“ Da der Organismus dabei auf seine Energiereserven zurückgreift, benötigt er anschließend eine Phase, in der er sich regenerieren kann. Dann kann Stress entgegen seinem schlechten Image sogar gesund sein: Positiver Stress, der sogenannte Eustress, steigert die Leistungsfähigkeit, erhöht die Aufmerksamkeit und wirkt belebend. Langfristig hat er einen positiven Effekt auf Körper und Geist.

Dauerstress ist ungesund

„Allerdings finden Menschen, die ständig ‚unter Strom‘ stehen, nicht mehr in den natürlichen Rhythmus aus Anspannung und Entspannung zurück“, weiß der DKV Experte. Wenn sich die vorübergehende Belastung in einen Dauerzustand verwandelt, kann der Körper die Hormone nicht mehr ausreichend abbauen und gerät aus dem Gleichgewicht. „Dieser negative Stress, der sogenannte Distress, kann zu Kopf- oder Rückenschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Abgeschlagenheit, innerer Unruhe, Gereiztheit, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen führen.“ Das ist übrigens keine Frage des Alters: Auch Kinder und Jugendliche können bereits unter andauerndem Stress und den typischen körperlichen Symptomen leiden.

Stress akzeptieren – und entspannen

Egal wie alt: Bei Alarmsignalen wie Schlafstörungen ist es Zeit zu handeln. Die gute Nachricht ist, dass den Umgang mit Stress jeder lernen kann. Der erste Schritt: Stress als natürliche Reaktion des Körpers akzeptieren. „Dann können wir die Energie, die er freisetzt, in vielen Situationen sogar positiv nutzen“, ist Reuter überzeugt. Wichtig ist nur der darauffolgende Ausgleich. „Um die Anspannung in stressigen Zeiten abzubauen, gibt es für jeden Menschen individuell passende Methoden“, weiß der DKV Experte. Sport steht dabei an erster Stelle. Denn die körperliche Aktivität hilft, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ob Mannschafts-Sport, Yoga oder Walken ist den persönlichen Vorlieben überlassen. Aber auch Meditation oder bewährte Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung können helfen, bewusst abzuschalten. Manch einer entspannt auch beim Stricken oder Malen. „Wer sich regelmäßig Zeit für sich selbst nimmt, hat schon viel getan, um Stress abzubauen“, so Reuter. Das können zum Beispiel zwei Abende in der Woche sein oder ein Tag am Wochenende. „In der Zeit am besten auch das Smartphone weglegen“, empfiehlt der DKV Experte.

„Digital Detox“

Denn die ständige Erreichbarkeit und die Präsenz in den sozialen Medien empfinden viele als Stress: Die Timeline will gelesen, Nachrichten beantwortet und Bilder gepostet werden. Also am besten Handy weglegen oder abschalten. Vielleicht sogar jeden Abend um 20 Uhr. Oder mal ein ganzes Wochenende lang. „Digital Detox“ heißt dieser Trend zur Entschleunigung, der Stressgeplagten helfen kann, wieder zur Ruhe zu kommen. Zu einem guten Zeitmanagement gehört auch, regelmäßig die To-Do-Listen und alltäglichen Erledigungen kritisch zu durchleuchten: Was kann wegfallen? Welche Dinge können einfacher organisiert werden? Und im Fall der sozialen Medien: Welcher Account ist verzichtbar? Auch ein selbstbewusstes „Nein“ kann sehr befreiend sein, wenn sich die Aufgaben auf dem Schreibtisch türmen. „Damit die guten Vorsätze nicht schnell wieder vergessen sind, ist es besonders wichtig, seine Verhaltensmuster langfristig zu ändern und seine Gewohnheiten zu überdenken“, resümiert der Gesundheitsexperte der DKV.
red/fis/Quelle/Foto: ERGO











1.01.2019 • 12:47 Uhr

Tödlicher Reitunfall

Soeben teilt die Polizeiinspektion Holzminden-Hameln offiziell mit:
Ein Reitunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich am vergangenen Sonntag, gegen 16 Uhr, in Laatzen, Gemarkung Aerzen. Auf einem dortigen Feldweg war ein 46-jähriger Mann mit seinem Pferd unterwegs. Begleitet wurde er von seiner 41-jährigen Lebensgefährtin, ebenfalls mit Pferd unterwegs. Das Pferd verlor an einem Feldwegsgraben den Halt, stürzte in den Graben und fiel auf die Seite. Der 46-jähriger Reiter hatte keine Chance und wurde von dem Pferd erdrückt. Das Pferd konnte selbstständig nicht aufstehen und konnte erst durch Rettungskräfte aufgerichtet werden. Für den 46-jährigen Reiter kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch vor Ort.ots










1.01.2019 • 12:42 Uhr

Die gute Nachricht der Polizei in Bad Harzburg: Jahreswechsel "gewaltfrei und harmonisch"

Zunächst die total nette Geste: "Das Polizeikommissariat Bad Harzburg wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes, gesundes und sicheres Jahr 2019.", heißt es in einer soeben verlautbarten Mitteilung. Dann gibt es Fakten zum Einsatzgeschehen in den letzten Stunden:

Aus polizeilicher Sicht verlief der Jahreswechsel im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Bad Harzburg gewaltfrei und harmonisch.

- Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Am 30.Dezember .2018, um 23:46 Uhr, wurde eine 24-jährige Bad Harzburgerin mit ihrem Skoda Fabia auf dem Parkplatz eines Discounters in der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Bad Harzburg fahrend angetroffen und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ihr Fahrzeug verfügte über keine Kennzeichenschilder. Die Überprüfung ergab, dass ihr Fahrzeug vor einiger Zeit behördlich zwangsstillgelegt wurde, weil die Beiträge für die erforderliche Kfz-Haftpflichtversicherung nicht gezahlt wurden. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

- Sachbeschädigung durch Feuer
Auf bislang unbekannte Weise gerieten am 01.Januar 2019, gegen 03:20 Uhr, zwei Altkleidercontainer auf dem Gelände des Einkaufszentrums in der Landstraße in Harlingerode in Brand. Durch die Ortsfeuerwehr Harlingerode wurde der Brand gelöscht. Die Container und ein angrenzender Zaun wurden durch das Feuer beschädigt. Zeugenhinweise bitte an das Polizeikommissariat Bad Harzburg unter Telefon 05322/91111-0.

- Vollbrand einer Gartenhütte
Aus bislang unbekannter Ursache geriet am 01.Januar 2019, gegen 03:15 Uhr, eine Gartenhütte in der Kleingartensiedlung an der Silberbornstraße in Bad Harzburg in Brand. Das Feuer breitete sich im weiteren Verlauf auf eine benachbarte Gartenhütte aus. Durch die Ortsfeuerwehren Bündheim-Schlewecke und Bad Harzburg wurde der Brand gelöscht. Der Brandort wurde beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Goslar unter 05321/339-0 oder das PK Bad Harzburg unter Telefon 05322/91111-0.
red/fis











1.01.2019 • 12:24 Uhr

Das neue Jahr beginnt prächtig! Mit tollem Gandeon-Kino - 25 km/h, Peter Maffay und Freddie Mercury kommen

Die beste Nachricht des heutigen Tages kommt von Dr. Trude Poser. Eben noch hat sie Neil Armstrong und prominentes Publikum auf den gigantischen Ritt zum Mond mitgenommen ("Aufbruch zum Mond"), danach lässt es die Kinochefin etwas langsamer angehen. Beispielsweise mit dem wahnsinnig witzigen wie schönen Streifen "25 km/h". Und das passiert in dem sehenswerten Film:
Nach 30 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide be- schließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben - und zwar mit dem Mofa. Und brechen noch in der Nacht auf!

Wer es mit weltbekannten Musikern gern hat, der darf sich im Gandeon in der Bad Gandersheimer Marienstraße zuerst auf "Tabaluga" von Peter Maffay freuen; und dann folgt der absoluter Kracher mit "Bohemien Rhapsody". Es handelt sich um die Verfilmung des legendären Rockstars Freddie Mercury mit der nicht minder legendären Band "Queen" - ein Film für Augen, Ohren und das beste Gefühl.

Die weiteren Facts zum aktuellen Gandeon-Programm bis 9. Januar 2019 sind auf der kompakten Grafik zu erkennen. Der "Poser-Plan" wird ab morgen (Mittwoch) außerdem "maigrün" ausgelegt sein. Das Gandeon-Team startet frisch und munter ins neue Jahr - freut sich auf bekannte und neue Gesichter und Persönlichkeiten.
Besser als im kultigen Gandeon kann das neue Jahr gar nicht starten ... auf geht's!
red/fis/Foto: Thomas Fischer












1.01.2019 • 12:08 Uhr

Austausch und Aufmerksamkeiten - SPD-Ortsverein unterwegs zu Adventsbesuchen

Die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim haben in der Weihnachtszeit
ihre älteren Mitglieder besucht. Ausgestattet mit einer kleinen Aufmerksamkeit, sollten die Besuche Gelegenheit zum Austausch und zu persönlichen Gespräch geben. "Gerade unsere älteren Mitglieder haben viel zu erzählen und besitzen langjährige Erfahrungen. Deshalb sind unsere Adventsbesuche nicht nur ein Dankeschön für ihre langjährige Treue, sie bieten auch die Chance aktuelle Ereignisse zu diskutieren und unterschiedliche Sichtweisen
kennenzulernen", so Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach. "Allen Freunden, Mitgliedern und Einwohnerinnen und Einwohner Bad Gandersheims wünscht der SPD-Ortsverein Glück und Gesundheit für das neue Jahr", heißt es in einer heute veröffentlichten Mitteilung von SPD-Sprecherin Anna-Madeleine Feg.
red/fis











1.01.2019 • 12:04 Uhr

Kreisfeuerwehr: Das Einsatzgeschehen in der Neujahrsnacht

Sieben Einsätze haben die Feuerwehren im Kreis Northeim bis zum Neujahrsmorgen gefordert, von kleineren Bränden bis zum Großeinsatz. Die Geschehnisse in chronologischer Reihenfolge:
23.56 Uhr: In Sohlingen fängt eine Holzverkleidung an einem Ofen Feuer.
0.16 Uhr: In Wolbrechtshausen brennen rund 15 Meter Hecke.
0.29 Uhr: Die Feuerwehr Gladebeck löscht einen brennenden Baum.
0.56 Uhr: Ein Altkleidercontainer steht in der Mühlenbergstraße in Einbeck in Flammen.
1.38 Uhr: In Sohlingen bei Uslar steht diesmal eine Scheune in Flammen. Unsere Feuerwehren, unter anderem die Ortsfeuerwehr Uslar, sind im Großeinsatz. Der Dachstuhl stand zwischenzeitlich im Vollbrand, auch Kräfte aus Northeim rücken mit der Drehleiter der Kreisfeuerwehr aus.
2.25 Uhr: Die Feuerwehr Northeim muss brennende Überreste von Silvesterfeuerwerk löschen.
9.33 Uhr: In Dassel raucht ein Papiercontainer an einer Schule.
Weitere Einsätze, unabhängig vom Silvesterfeuerwerk gab es bereits am Abend. Um 20.31 Uhr wurde die Feuerwehr Northeim zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage gerufen. Kurz nach 22 Uhr musste die Feuerwehr Moringen eine Tür für den Rettungsdienst öffnen, da eine Person in einer Notlage vermutet wurde. red/Quelle: Kreisfeuerwehr Northeim











1.01.2019 • 11:58 Uhr

SPD lädt zum Neujahrsempfang mit Bernd Lange - Spenden für Hochwassergeschädigte

Der SPD-Ortsverein bleibt seiner Tradition treu und lädt zum
Neujahrsempfang am Sonntag, 3. Februar ab 11.15 Uhr in das Forum des
Roswitha-Gymnasiums ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik,
Verwaltung, Kirche, von Vereinen sowie alle interessierten Bürgerinnen
und Bürger sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Der Spendenaufruf gilt in diesem Jahr den Hochwasseropfern in den
Gandersheimer Ortsteilen. Gleich zwei sintflutartige Regenfälle haben
2018 insbesondere in der Heberbörde massive Schäden verursacht, die
bis heute teilweise noch nicht behoben werden konnten. Die Diakonie und
die Stiftskirchengemeinde sammeln und verteilen Hilfsgelder an Menschen,
die die großen finanziellen Herausforderungen nicht aus eigener Kraft
lösen können.

"Diese Initative ist absolut unterstütztenswert", findet Anja Gölach
und hofft deshalb auf zahlreiche Spenden. Wer das Projekt der Diakonie
ebenfalls unterstützen möchte, kann dies unter folgender
Kontoverbindung tun: Volksbank EG, IBAN: DE27 2789 3760 0002 8754 10,
Spendenzweck "Starkregen 2018"

Als Redner konnte Bernd Lange gewonnen werden, er ist Mitglied im
Europaparlament und Vorsitzender des Handelsausschusses. Er wird vor
allem über Europa in Zeiten des Klimawandels sprechen. Dabei wird er
auch über Maßnahmen berichten, die auf europäischer, nationaler und
lokaler Ebene ergriffen werden, um den Herausforderungen für Mensch und
Umwelt begegnen zu können.

Für musikalische Begleitung ist wieder gesorgt. Nach dem offiziellen
Teil gibt es Gelegenheit, sich über das Gesagte und Erlebte bei Snacks
und Getränken auszutauschen.

Um Anmeldungen bis zum 21. Januar 2019 per Mail oder Fax an
astridsteinhoff@t-online.de oder 05382/8022 wird gebeten. Wer nicht
selbstständig zur Veranstaltung kommen kann, kann den etablierten
Fahrdienst in Anspruch nehmen.
red/fis










1.01.2019 • 11:55 Uhr

Bad Grund-Eisdorf: Dachstuhl in Flammen - Niemand verletzt - 150.000 Euro Schaden

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet letzte Nacht (0.20 Uhr) der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Bad Grund-Eisdorf in Brand. Durch den fixen Einsatz von Freiwilligen Feuerwehrkräften konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert werden. Durch die Löscharbeiten ist das Einfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. Es entstand nach Angaben der Polizei Osterode ein Gebäudeschaden von circa. 150.000 Euro. Ein Personenschaden ist nicht entstanden. wit











1.01.2019 • 11:50 Uhr

Schläge, Tritte, Lärmerei und Feuerwerk in Verbotszone - Silvestereinsätze des Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Northeim

In der vergangenen Nacht hatte der Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Northeim aufgrund der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel mehrere Einsatzanlässe zu bearbeiten:

Unter anderem musste in drei Fällen aufgrund von Beschwerden über Ruhestörungen eingeschritten werden. Die Verursacher wurden jeweils zur Ruhe ermahnt.

In Wolbrechtshausen kam es gegen 00:40 Uhr bei einem Heckenbrand, der vermutlich durch Feuerwerkskörper verursacht wurde, zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Form von Schlägen und Tritten zwischen einem 54-Jährigen und einem einem 30-Jährigen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurden eingeleitet.

In Katlenburg wurde gegen 03:40 Uhr ein Schwelbrand einer Papiertonne festgestellt, der mittels mitgeführten Handfeuerlöscher durch die Bematen/-innen gelöscht werden konnte. Sachschaden entstand augenscheinlich nicht.

Gegen 21:30 Uhr wurde mitgeteilt, dass in der Verbotzszone der Northeimer Innenstadt, am dortigen Kirchplatz, Pyrotechnik abgebrannt werde. Die eingesetzten Beamten/-innen konnten den Verursacher, einen 46-jährigen Northeimer, ausfindig machen und die Personalien feststellen. Er wurde eindringlich auf sein Fehlverhalten und die daraus möglicherweise resultierenden Folgen hingewiesen.gro










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